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Ohne Magnesium geht im Körper nichts. Es gehört zu den essentiellen Stoffen, was bedeutet, dass es von außen zugeführt werden muss. Wenn Magnesium im Körper fehlt, funktionieren einige Prozesse im Körper nicht mehr besonders gut. Wozu Magnesium wichtig ist, wie sich ein Mangel äußert und wie Du diesen ausgleichen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Der Zusammenhang zwischen Magnesium und Schüssler Salzen

Einige Menschen beschäftigen sich damit, ob sich Magnesium durch die Einnahme von Schüssler Salzen ersetzen lässt. Ja, das funktioniert. Allerdings nur, wenn ausreichend Magnesium im Körper vorhanden ist. Wenn also genügend Magnesium zugeführt wird, dienen die Schüssler Salze als homöopathische Information. Der Körper bekommt den Impuls das Magnesium, das sich im Körper befindet, zu nutzen. Ist jedoch zu wenig davon vorhanden, helfen auch die Schüssler Salze nicht.

Funktionen von Magnesium im Körper

Magnesium hat verschiedene Funktionen im Körper und unterstützt diesen bei vielen Prozessen. Es ist besonders wichtig für die Herstellung und Bereitstellung der Energie. Außerdem ist Magnesium für den ganzen Verdauungsapparat, für die Aufnahme von Kohlehydraten und für die Verdauung von Fetten unabdingbar. Magnesium spielt zudem eine große Rolle für den Knochenstoffwechsel. Ohne Magnesium können die Knochen nicht aufgebaut werden. Auch für das Gehirn ist Magnesium äußerst relevant, damit es gut funktioniert. Im Bereich der Hormone ist Magnesium für die Aufnahme sowie die Herstellung notwendig. Die Neurotransmitter sind auf den Stoff angewiesen, da ohne Magnesium weder die Nerven, noch die Muskeln, richtig arbeiten. Die meisten spüren dies bei einem Mangel in Form von Krämpfen. Auch für den Herzrhythmus ist Magnesium von Bedeutung. Störungen können durch einen Magnesiummangel verursacht werden.

Letztendlich ist Magnesium an über dreihundert verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt. Ohne Magnesium geht also gar nichts.

Die Symptome eines Magnesiummangels

Typische Symptome in Folge eines Mangels sind Muskelkrämpfe, Zuckungen und Ticks, depressive Verstimmungen, eine gestörte Verdauung, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, allgemeine Nervosität und innere Unruhe. Jedes Missempfinden, sowie so ziemlich jede Form von körperlicher Krankheit hat immer auch mit Magnesium zutun. Die Symptome sind entweder durch einen Magnesiummangel verursacht oder sie lassen sich mit der Einnahm von Magnesium verbessern.

Wie entsteht ein Magnesiummangel

Eine zu geringe Aufnahme von Magnesium über die Nahrung kann einen Mangel auslösen. Außerdem kann ein zu hoher Verbrauch von Magnesium verantwortlich sein. Magnesium wird vor allem bei starker, körperlicher Anstrengung und bei Stress verbraucht. Auch Schlafmangel führt zu einem höheren Verbrauch. Um Magnesium zuzuführen solltest Du zunächst die Einnahme magnesiumhaltiger Lebensmittel erhöhen. Dazu zählen beispielsweise Sonnenblumenkerne, Sesamkerne, verschiedene Nüsse, grünes Gemüse wie Brokkoli, Bohnen oder Spinat, einige Obstsorten wie Bananen, aber auch Reis, Hafer und Kakao. Dunkle Schokolade sowie Kakao sind gute Möglichkeiten, um den Magnesiumhaushalt aufzufüllen. Falls Du öfter Lust auf Schokolade hast, könnte sogar ein Magnesiummangel dahinter stecken. Einige Gewürze, darunter Zimt und indische Gewürz wie Koriander, enthalten ebenfalls Magnesium.

Einnahme von Magnesiumpräparaten

Da der Magnesiumgehalt in den Lebensmitteln unter Umständen nicht ausreichend ist, muss das Magnesium von außen über Präparate zugeführt werden. Magnesium gibt es nie alleine, es ist immer an andere Stoffe gebunden. Je nach dem an welchen Stoff es gebunden ist, wirkt es und wird gut oder weniger gut vom Körper aufgenommen. Es gibt folgende Zusammensetzungen:

Magnesiumzitrat: Es hilft bei Darmträgheit, Verdauungsbeschwerden und Nierensteinen.
Magnesiumcarbonat: Dieses hilft bei Sodbrennen.
Magnesiumoxid: Auch diese Zusammensetzung hilft bei Sodbrennen, wirkt allerdings abführend, daher ist Vorsicht geboten.
Magnesiumglycinat: Es hilft bei Nervosität und Schlafproblemen.
Magnesiumorotat: Dieses hilft bei Problemen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzstolpern.
Magnesiummalat: Diese Zusammensetzung hilft bei Schmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung. Es sorgt für einen verbesserten Stofftransport, sowie eine bessere Versorgung der Muskeln.
Magnesiumsulfat: Es ist auch bekannt als Bittersalz. Magnesiumsulfat wird ausschließlich zum Abführen, zum Beispiel bei Verstopfungen, verwendet. Es ist weder für eine längere Einnahme, noch zur Magnesiumversorgung gedacht.
Magnesiumchlorid: Diese Form ist auch bekannt als Magnesiumöl oder als Bad. Es wird am besten über die Haut, also transdermal, aufgenommen. Diese Art der Versorgung ist hilfreich, wenn Du das oral einzunehmende Magnesium nicht gut verträgst. Über die Haut gelangt das Magnesium direkt dahin, wo es gebraucht wird. Beispielsweise kann bei Krämpfen in den Beinen ein Spray direkt auf die Problemstellen aufgetragen oder ein Vollbad genommen werden.

Die optimale Einnahmemenge

Die optimale Menge ist bei jedem unterschiedlich und daher sehr individuell. In der Regel ist eine Einnahme zwischen 400 und 600 Milligramm am Tag empfehlenswert. Alles was darüber hinaus geht, sollte über den Tag verteilt eingenommen werden. Ansonsten ist der beste Zeitpunkt der Einnahme am Abend, da Magnesium beruhigend wirkt. Wenn ein großer Mangel besteht, kann Magnesium bis zur sogenannten Durchfallgrenze eingenommen werden. Es kann sein, dass der Körper anfangs einen erhöhten Magnesiumbedarf hat und dieser mit der Zeit weniger wird. Dann kann die Aufnahme über die Nahrung wieder ausreichend sein.

Achte auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, da diese sehr wichtig für Deine Gesundheit ist. Falls Du dir unsicher bist, suche einen Therapeuten auf und lasse Deinen Magnesiumgehalt im Blut bestimmen

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Einige Menschen gehen nicht richtig aufs Klo, weil sie es nicht besser wissen. Der menschliche Schließmuskel ist ein großes Phänomen, daher ist es wichtig, diesen besser zu verstehen. Ein simpler Trick kann Dir dabei helfen, mögliche Krankheiten und vor allem Fehler beim Stuhlgang zu vermeiden.

Der Schließmuskel im Allgemeinen

Wir Menschen haben nicht nur einen, sondern sogar zwei Schließmuskel in unserem Körper. Dabei wird unterschieden zwischen dem Schließmuskel, den wir bewusst betätigen und steuern können und dem, der sich nur dann öffnet, wenn sich das Körpersystem auf den nächsten Stuhlgang einstellt. Dieser bleibt beispielsweise in stressigen Situationen geschlossen und öffnet sich, sobald Entspannung eintritt. Erst dann tritt das Gefühl ein, auf die Toilette zu müssen. Wenn Du nun dringend zur Toilette musst, dient der willkürliche Schließmuskel dazu, mögliches Pupsen und den Stuhlgang bewusst zurück zu halten.

Ständige Anspannung, um Flüssigkeiten und Gase einzuhalten?

Im Endbereich des Analgangs befindet sich ein Schwellkörper aus Venen. Dieser sorgt dafür, dass keine Flüssigkeiten oder Gase entweichen. Der Schwellkörper, auch Hämorriden genannt, dichtet den Darm komplett ab, ohne dass sich dafür ein Muskel dauerhaft anstrengen muss. Hämorriden sind im menschlichen Körper ganz normal und bereiten lediglich Probleme, wenn sie verrutschen oder aus dem After dringen.

Der Schambein-Mastdarm-Muskel

Der sogenannte “musculus puborectalis” sorgt dafür, dass der Darm automatisch abgeknickt wird. Der Darm wird am Ende von diesem Muskel umschlungen. Wenn Du stehst, zieht der Muskel am Darm und knickt diesen automatisch ab. Im Moment der aufrechten Körperhaltung wird der willkürliche, sowie der unwillkürliche Schließmuskel mit dieser Funktion sehr gut unterstützt. Der Druck vom After bleibt aus, sodass nicht ständig etwas zugepresst werden muss.

Doch es gibt folgendes Problem: Durch unsere Entwicklung und Zivilisation und damit dem Einzug des Wasserklosetts, haben wir natürlich viel Gutes erlebt. Wir haben saubere Straßen und keine schlimmen Krankheiten mehr, die wir übertragen. Allerdings nehmen wir eine Sitzposition auf der Toilette ein, die nicht günstig für die Stuhlabgabe ist. Das hat damit zutun, dass der Muskel, der das Ende des Darms abknickt, erst dann loslässt und entspannt, wenn Du dich in der Hocke befindest. Natürlich kannst Du im Sitzen aufs Klo gehen, allerdings muss sich der Stuhl mühselig um die entstandene Kurve herumquetschen. Das kann zu gesundheitlichen Problemen wie Aussackungen, vermehrten Hämorriden und deren Austreten aus dem After, sowie vielen weiteren Erkrankungen führen. Auch Verstopfungserscheinungen und lange Sitzungen auf der Toilette können daraus resultieren.

Die Lösung

Um die genannten Probleme zu vermeiden, solltest Du dir einen Hocker besorgen. Während Du auf der Toilette sitzt, stellst Du die Füße auf den Hocker und beugst Deinen Oberkörper leicht nach vorne. Der optimale Winkel von etwa fünfunddreißig Grad entsteht und erleichtert den Stuhlgang. Wer etwas akrobatischer ist kann sich mit etwas Übung auch auf den Rand der Kloschüssel hocken. Unterwegs eignet sich zum Abstellen der Füße genauso gut der Kosmetikeimer, welcher in den meisten Badezimmern zu finden ist.

Versuche in Zukunft immer richtig auf dem Klo zu sitzen, während Du deinen Stuhl ablässt. Damit schonst Du deinen Darm enorm und tust etwas Wichtiges für Deine Gesundheit.

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Das Vitamin Folsäure wird von den meisten Menschen mit einer Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Allerdings benötigen nicht nur schwangere Frauen, sondern jeder Mensch ein gewisses Maß an Folsäure im Körper, um gesund zu bleiben. Welche Folgen ein Folsäuremangel hat und wie Du Folsäure am besten zu Dir nehmen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch als Vitamin B9 bezeichnet. Folsäure ist essentiell, das bedeutet, dass der Körper dieses Vitamin nicht eigenständig herstellen kann. Es muss dem Körper entweder über die Nahrung oder, falls nötig, über Präparate zugeführt werden. Der menschliche Körper ist in der Lage, das Vitamin etwa drei bis vier Monate zu speichern. Dennoch ist bei Mangelerscheinungen eine regelmäßige Einnahme des Vitamins ratsam.

Symptome eines Folsäuremangels

Ein starker Mangel bleibt in der Regel nicht unbemerkt, da sich im Laufe der Zeit einige Symptome entwickeln können. Möglich ist eine Annemie (Blutarmut), welche jedoch eher selten auftritt. Zudem ist es möglich, dass sich die Thrombozyten, also die roten Bluttplättchen, verringern. Diese sorgen in gesundem Zustand für die Krustenbildung bei Wunden. Ist die Anzahl der Thrombozyten zu gering, können Blutungen bei Verletzungen nicht oder nur schwer gestillt werden. Weitere Symptome sind plötzlicher Gewichtsverlust, Übelkeit, Durchfall und Entzündungen der Zunge. Treten Entzündungen der Zunge häufig auf, kann dies ein Hinweis auf einen Folsäuremangel sein.

Vitamin B9 sowie das Vitamin B12 werden im Körper gebraucht, um Homocysteine abzubauen. Sind die Vitamine nicht ausreichend vorhanden, kann das Homocystein im Blut unter Umständen hoch ansteigen und gefährdert damit die Blutgefäße. Im schlimmsten Fall kann sich eine Arteriosklerose, eine chronische Erkrankung der Schlagadern, entwickeln.

Folsäure in der Schwangerschaft

Bei der Planung einer Schwangerschaft ist es wichtig, bereits vorher genügend Folsäure zuzuführen. Bei einem Folsäuremangel besteht die Gefahr, dass das Kind mit einem offenen Rücken zur Welt kommt. Entscheidend sind dabei die ersten Tage der Schwangerschaft. Da die meisten Frauen in der Regel erst in der zweiten oder dritten Woche von der Schwangerschaft erfahren, kann es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät sein. Die Geburt eines Kindes mit offenem Rücken kommt sehr selten vor. Dennoch sollte der Folsäurehaushalt vorsorglich aufgefüllt werden.

Gründe für einen Folsäuremangel

Der Grund für einen Folsäuremangel kann vorallem die Einnahme der Antibabypile sein. Aber auch regelmäßiger oder starker Alkoholkonsum können dafür verantwortlich sein. Außerdem ist es möglich, dass der Dünndarm nicht richtig aufnahmefähig oder die Leber erkrankt ist und die Folsäure nicht verarbeiten kann. Auch ein mangelndes Zuführen folsäurehaltiger Lebensmittel können einen Mangel hervorrufen.

Folsäure zuführen

Folsäure sollte in erster Linie, auch ohne Mangelerscheinungen, über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu eignen sich besonders Hülsenfrüchte und gekeimte Getreidekörner. Diese sollten nach Möglichkeit nicht aus Weizen sein. Zwar enthält Weizen viel Folsäure, ist aber aufgrund anderer Inhaltsstoffe bedenklich für die Gesundheit. Auch grüne Blätter, wie grünes Blattgemüse, Petersilie und Gartenkresse, Sonnenblumenkerne, Spargel, Bananen und Hefe enthalten viel Folsäure. Wenn Du diese Lebensmittel regelmäßig in Deine Ernährung einbaust, solltest Du mit Vitamin B9 ausreichend versorgt sein.

Ein Mangel kann im Blut getestet werden. Sollte ein solcher festgestellt werden, kannst Du ein Präparat einnehmen. Achte darauf, dass es sich um methylierte Folsäure handelt, da diese sehr gut vom Körper aufgenommen wird und sehr bioverträglich ist. Die Abkürzung für methylierte Folsäure lautet: 5-MTHF. Es wird eine Einnahme von 600 bis 800 Mikrogramm pro Tag empfohlen.

Bei Neugeborenen ist eine Zuführung von Folsäure nicht notwendig, wenn die Mutter ausreichend mit Folsäure versorgt ist und das Baby stillt.

Folsäure ist äußerst wichtig für den Organismus und ein Mangel ist nicht zu unterschätzen. Versuche möglichst viele folsäurehaltige Lebensmittel zu Dir zu nehmen, sodass am besten gar kein Mangel entsteht.

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Brot gehört bei vielen Menschen zur täglichen Ernährung dazu. Einige fragen sich mittlerweile, ob Brot wirklich so ungesund ist und ob es gesunde Brotsorten gibt, die leichter verdaulich sind. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die schädlichen Bestandteile im Getreide und wie Du diese am besten meidest.

Einige Menschen leiden mittlerweile an verschiedenen Unverträglichkeiten gegenüber den Inhaltsstoffen von Getreide. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Glutenunverträglichkeit. Aber auch Menschen ohne erkannte Unverträglichkeit haben nach dem Verzehr von Brot Probleme mit der Verdauung. Das sind die vier Hauptursachen dafür:

1. Gluten

Gluten ist in der Regel in jedem klassischen Getreide enthalten. Der größte Anteil findet sich im Weizen mit einem bis zu fünfzig prozentigem Anteil. Dieser Anteil ist höher als jemals zuvor, da das Getreide zur leichten Weiterverarbeitung hochgezüchtet wurde. Besonders im Vergleich zu anderen Getreidesorten, die teilweise einen Glutenanteil von nur einem bis zwei Prozent haben, ist der Anteil im Weizen enorm.

In der Regel nehmen die meisten Menschen über den Tag verteilt in jeder Mahlzeit Getreide zu sich. Ob beim Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Sogar Snacks zwischendurch sind häufig getreidehaltig. Auf diese Überbelastung an Gluten reagiert der Körper mit einer entzündeten Darmwand. Er ist zwar in der Lage, Gluten zu verarbeiten, allerdings nur Maßen. Durch die entzündete Darmwand können Antikörperreaktionen gegen das Gluten entstehen. Diese Antikörper schwimmen im ganzen Körper herum und passen zufälligerweise auf bestimmte, andere Körperteile wie Proteine in der Schilddrüse oder Rezeptoren in der Gelenkhaut. Dadurch kann es schlimmstenfalls zu Autoimmunerkrankungen kommen.

Falls Du unter körperlichen Symptomen leidest oder einfach gesünder leben möchtest, solltest Du auf Weizen verzichten und auf gesündere Getreidesorten zurückgreifen. Dazu gehört beispielsweise Dinkel. Ein sechs- bis achtwöchiger Verzicht auf getreidehaltige Lebensmittel kann dem Körper bei der Regeneration helfen. Anschließend können Getreidesorten individuell auf ihre Verträglichkeit ausgetestet werden.

2. ATI (Amylase Trypsin Inhibitors)

ATI bezeichnet Schutzstoffe, die dem Getreide helfen, nicht von Fressschädlingen gefressen zu werden. Diese Schutzstoffe verhindern die Verdauung von Stärke und sorgen dafür, dass ein Insekt das Korn nicht fressen kann. In Deinem Körper verhindern diese Stoffe allerdings auch die Verdauung von Kohlenhydraten. Die Folge: Unverdaute Stärke landet weiter hinten im Darm und nährt dort Strukturen und Mikroorganismen, die gar nicht genährt werden sollten. Dies führt wiederum zu Darmproblemen wie Fehlbesiedlungen im Darm, Blähungen und einigen weiteren Symptomen.

Der ATI-Gehalt in vielen Getreidesorten ist ebenfalls durch die Hochzüchtung enorm angestiegen. Besonders vermeiden solltest Du Weizen. Zu den ATI-armen Getreidesorten gehören Dinkel und Roggen. Besonders verträglich ist gekeimtes Getreide, da durch das Keimen die Schutzstoffe verschwinden. Über den Keimprozess ist es sogar möglich, ein völlig ATI-freies Getreide zu erhalten. Ähnlich ist es beim Sauerteig, den Du sauer vergären lässt.

3. FODMAPS (fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols)

FODMAPS sind Kohlenhydrate und Zuckerverbindungen, die nur schwer vom Dünndarm aufgenommen werden. Bei einem Überfluss im Körper werden falsche Strukturen im Darm genährt und verursachen Symptome wie Bauchweh, Blähungen und einige weitere. Zur Reduzierung von FODMAPS eignet sich besonders das Fermentieren, also das saure Vergären oder Keimen, sehr gut. Der FODMAP-Anteil ist im Roggen am höchsten und im Weizen ebenfalls sehr hoch.

Da Getreide grundsätzlich etwas Wertvolles ist, solltest Du auf FODMAP-arme Getreidesorten zurückgreifen. Besonders eignet sich dazu Dinkel, aber auch Emmer. Das beste und gesündeste Brot erhälst Du natürlich, wenn Du es selber backst. Nutze dazu möglichst eine Mischung aus gekeimtem Dinkel und Dinkelmehl in Bioqualität und lasse diese sauer vergären. Im Internet findest Du dazu einige Rezepte.

4, Vollkornbrot gegenüber Weißmehlbrot

Grundsätzlich ist Vollkorn gesünder, allerdings nur, wenn es vor der Verarbeitung keimen konnte. Alle Mineralien des Getreides befinden sich in der Kornhülle und wandern erst durch den Keimungsprozess ins Innere des Korns. Dann ist das Getreide verdaulich. Andernfalls landen schwer verdauliche Stoffe im Darm und verursachen dort Probleme.

Wie Du siehst, gibt es gute Alternativen und Möglichkeiten, Brot zu genießen. Mache Dir bewusst, dass ungesundes Getreide wie Weizen den Darm belasten und Dein Wohlbefinden enorm beeinträchtigen können. Dennoch kann Brot durchaus gesund und nahrhaft sein, solange das Getreide bewusst ausgewählt und verarbeitet wird.

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Das Ohrgeräusch in verschiedenen Höhen oder ein Rauschen im Ohr, der sogenannte Tinnitus, kommt in der Regel plötzlich. Er tritt meistens auf, wenn Du zur Ruhe kommst und die Umgebungsgeräusche nachlassen. Das ist äußerst nervig und kann Dich schnell verrückt machen. In diesem Beitrag erfährst Du Näheres über die Hauptursachen des Tinnitus und die möglichen Behandlungsformen.

Was ist ein Tinnitus?

Ein Tinnitus bedeutet die Wahrnehmung unangenehmer Ohrgeräusche. Vor allem in Phasen der Ruhe hören Betroffene auf einem oder beiden Ohren Geräusche wie ein Klingeln, Pfeifen oder Rauschen. Meistens werden diese abends beim Schlafengehen wahrgenommen und als sehr belastend empfunden.

Was sind die Hauptursachen für einen Tinnitus?

1. Verspannung und Verkrampfung der Muskeln

Die wichtigste Ursache für einen Tinnitus ist die Verspannung und Verkrampfung der Muskulatur im Nacken-, Kopf- beziehungsweise Kieferbereich, sowie in den Blutgefäßen, die das Ohr versorgen. Verspannungen machen etwa achtzig Prozent aller Tinnituserkrankungen aus.

Muskelverspannungen innerlich behandeln

Magnesium und Vitamin B12

Durch die Einnahme bestimmter Stoffe wie Magnesium oder Vitamin B12, ist eine Behandlung der Muskeln von innen heraus möglich. Bei Magnesium eignet sich am besten Magnesiumcitrat, da es die beste Aufnahmefähigkeit im Körper besitzt. Du kannst die Einnahme zuhause durchführen und das Magnesium hoch dosieren, bis zu dem Punkt an dem der Stuhl weich wird (das ist die sogenannte Durchfallgrenze). Die Dosierung sollte dann etwas reduziert und beibehalten werden. Magnesiumöl (z.B. von Zechstein) kann außerdem im Mischverhältnis 1:1 mit DMSO von außen auf die Haut aufgetragen werden. Die Wirkstoffe gehen tief ins Gewebe rein und lösen so Verspannungen.

Als Geheimwaffe allerdings gilt Vitamin B12 und zwar in der Variante Methylcobalamin. Hier ist der Vorteil, dass dieses B12 direkt in die Blutbahn geht und nicht erst aufwändig und mit hohen Verlusten durch den Verdauungstrakt muss. Methylcobalamin wird oral in hohen Dosen eingenommen (etwa drei mal am Tag zweitausend Mikrogramm). Beim Kauf ist es wichtig darauf zu achten, dass der Mikrogrammwert auf dem Produkt angegeben ist. Bei einem Therapeuten kann das Methylcobalamin per Spritze verabreicht werden. Diese wird lokal in die Nähe der Bereiche des Tinnitus gesetzt. Durch zu viel Stress entsteht häufig ein Vitamin B12 Mangel. Durch das Spritzen des Wirkstoffs entspannt sich das Gewebe schnell.

2. Blutfluss und Verengung der Blutgefäße

Weitere Ursachen liegen im allgemeinen Blutfluss. Es stellen sich die Fragen wie gut das Blut fließt und ob der Blutdruck zu hoch oder niedrig sein könnte. Das Hauptproblem liegt jedoch in einer möglichen Verengung der Blutgefäße. Dabei setzen sich die Blutgefäße von innen zu. Dies geschieht durch Fette, die durch die Nahrung falsch aufgenommen werden, durch Toxine, die eingelagert werden, oder durch chronische Infektionen der Innenseite des Blutgefäßes, der sogenannten Endothel. All diese Probleme können für Ohrgeräusche verantwortlich sein. Wichtig ist es, zunächst die Ursachen für die Verengung der Blutgefäße zu finden und zu behandeln.

Eine Blutuntersuchung, in der unter Anderem die Blutfette und Cholesterine bestimmt werden, kann Aufschluss über mögliche Verengungen geben. Liegt beispielsweise ein Bluthochdruck vor, muss dieser entsprechend behandelt werden. Auch eine Ernährungsumstellung in Richtung “High carb Low fat”, das bedeutet tierische und pflanzliche Fette und Eiweiße aus der Ernährung zu streichen, kann enorm helfen. Die Blutgefäße werden sich nach und nach von innen heraus reparieren und reinigen. Es gibt verschiedene Substanzen, die diesen Prozess zusätzlich unterstützen können. Astaxanthin ist ein sehr wirksames Antioxidant, welches den Blutgefäßen beim Reparaturprozess helfen kann. (Das sauberste Astaxantin bekommt man bei www.biopure.eu, mit der Therapeutennummer D10410 gibt es dort einen Rabatt)

Falls ein Verdacht besteht, dass Toxine oder Infektionen im Körper vorhanden sind, sollte dieser auf jeden Fall von einem Therapeuten untersucht werden. Im Falle von Toxinen ist eine Entgiftung notwendig, welche nicht auf eigene Faust, sondern in Begleitung von einem Therapeuten, durchgeführt werden sollte. Eine Therapie nach Dr. Klinghardt ist sehr empfehlenswert.

3. Stress als Auslöser des Tinnitus

Bei der Entstehung von Ohrgeräuschen spielt Stress eine entscheidende Rolle. Sobald ein Tinnitus auftritt ist es unabdingbar, jeglichen Stress zu reduzieren. Es besteht eine Fehlsteuerung von Adrenalin und Noradrenalin in Deinem Körper. Du bist quasi ständig auf der Flucht vor Deinem imaginären Säbelzahntiger? Du stehst beruflich und privat ständig unter Druck? Auch wenn Du es selbst nicht unbedingt als Stress empfindest, kann dies der Grund für die Entstehung von Ohrgeräuschen sein. Es könnte sogar noch schlimmer kommen: ein Hörsturz. Bei einem Hörsturz ist in dem Moment kein Hören mehr möglich und die Taubheit kann anhalten.

Wie bekomme ich Stress unter Kontrolle?

Stress im Alltag zu reduzieren fällt den meisten Menschen schwer, bietet bei Ohrgeräuschen jedoch die einzige Lösung. Die Regulierung von Stress löst im Körper automatisch Verspannungen. Die Verspannungen der Blutgefäße entstehen außerhalb der bewussten Steuerung, daher ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen. Verschiedene Entspannungsmethoden wie Meditation, autogenes Training, ein Gang in die Sauna, sowie die progressive Muskelrelaxation, bei der die Muskeln im Körper Stück für Stück ganz gezielt entspannt werden, helfen Dir dabei. Zur Entspannung brauchst Du nicht zwingend einen professionellen Trainer, sondern kannst Dir als Alternative passende Videos bei Youtube raussuchen.

Spürbare Verspannungen im Nackenbereich sind am besten mit der manuellen Therapie durch einen Physiotherapeuten oder Osteopathen in den Griff zu bekommen. Auch die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht erzielt sehr gute Erfolge.

Kieferprobleme infolge der Stresskompensation

Kieferprobleme, zum Beispiel durch Knirschen oder Beißen können ebenfalls für Verspannungen verantwortlich sein. Aber auch die Zähne selbst können die Ursache darstellen. Durch einen zu flachen Biss oder abgeschliffene Zähne geht der Mund weiter zu als er sollte oder die Zähne werden mehr in den Kiefer reingedrückt. Zahnärzte können geeignete Behandlungen einleiten und die Probleme beheben. Da der Biss äußerst relevant für die Entgiftung des Gehirns ist, eignen sich auch Therapeuten und Zahnärzte, die nach der Klinghardt-Methode arbeiten, da sie sich mit diesem Thema bestens auskennen.

Nebenniere unterstützen

Stress kann durch die Einnahme eines Mittels zur Unterstützung der Nebenniere kompensiert werden. Dazu eignen sich Extrakte wie Rosenwurz, Süßholzwurzel und Ashwagandha.

Stress vermindern und einen Gang zurück schalten

Um Ohrgeräusche nachhaltig zu vermeiden, ist es enorm wichtig, an der Basis zu arbeiten. Das bedeutet einen Gang zurück zu schalten und nicht ständig auf hundertzehn Prozent zu laufen. Guter Schlaf ist dabei ausschlaggebend. Außerdem ist es wichtig, dass Du Elektrosmog in deiner Umgebung, vor allem im Schlafzimmer, vermeidest und weitere mögliche Stressfaktoren ausschaltest. Stelle Dir zu bestimmten Stressfaktoren, die Du nicht beeinflussen kannst, folgende Fragen: Warum stresst Dich etwas? Was sind die tiefen Ursachen dafür? Versuche genauer hinzuschauen und den Stress wahrzunehmen. Erst dann wirst Du damit umgehen und diesen dauerhaft vermeiden können.

Fazit

Der Tinnitus ist ein klares Anzeichen für Stress. Auch Bluthochdruck und die Verengung der Blutgefäße sind die Folge einer Überlastung. Wenn Du die Ursachen Deiner Ohrgeräusche Stück für Stück behandelst, stehen die Chancen gut, diese in den Griff zu bekommen und mögliche Folgeschäden, wie einen Hörsturz, zu vermeiden.

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Frauen zwischen 35 und 50 Jahren sind von den Wechseljahren betroffen. Doch was bedeuten die Wechseljahre eigentlich? Hauptsächlich findet während der Wechseljahre eine hormonelle Umstellung im Körper statt, die von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre führt. Was in dieser Zeit in Deinem Körper vorgeht und wie Du mögliche Symptome lindern kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hormone im weiblichen Körper

Während dem Wechsel von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre der Frau, verringert sich die Produktion des Gelbkörperhormons Progesteron nach und nach und der Eisprung findet seltener statt. Nach dem Eisprung bleibt immer eine Hülle des Eis zurück, welche vom sogenannten Gelbkörper umbaut wird. Dieser ist für das Gelbkörperhormon verantwortlich. Das Gelbkörperhormon ist für viele verschiedene Prozesse im Körper verantwortlich und bildet den Grundbaustein der Sexualhormone. Progesteron spielt eine große Rolle in der fruchtbaren Phase und hat die Eigenschaft, die durch Östrogen gebildete Schleimhaut fruchtbar zu machen. Zum Vergleich kannst Du Dir unter der Schleimhaut ein gebautes Haus und das Progesteron als Inneneinrichtung vorstellen. Sobald klar ist, dass keine Schwangerschaft besteht, wird die Schleimhaut vom Körper abgestoßen, das Progesteron sinkt und das Östrogen steigt an. In der ersten Zyklushälfte baut der Körper wieder neue Schleimhaut auf und der Eisprung findet statt. Dies ist der ständige Rhythmus im Körper der Frau.

Der Beginn der Wechseljahre

Mit der Zeit jedoch, je nach Typ und Genetik ab einem Alter von 35 Jahren, ist es möglich, dass die Eisprünge seltener stattfinden. Das heißt allerdings nicht, dass die Frau nun nicht mehr schwanger werden kann. In den meisten Fällen wird der Beginn der Wechseljahre erst mit Ende 40 bemerkt, wenn kaum noch Progesteron gebildet wird und mögliche Symptome eintreten.

Es gibt Frauen, die Symptome zeigen, aber auch Frauen, die die Wechseljahre eigentlich gar nicht bemerken. Dazu gehören etwa ein Drittel aller Frauen. Der Körper schafft es in diesem Fall selbst eine Harmonie zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron herzustellen. Ein weiteres Drittel aller Frauen verspürt leichte Symptome wie nächtliches Schwitzen, Kopfschmerzen und einige weitere, die durch das Ungleichgewicht zwischen einem Mangel an Progesteron und dem noch vorhandenen Östrogen, welches normal produziert wird, entstehen. Das letzte Drittel aller Frauen leidet unter starken Symptomen und fühlt sich oft nicht mehr wie sie selbst. In diesem Fall ist eine helfende Behandlung für die Betroffenen unabdingbar.

Helfende Mittel während der Wechseljahre

1. Homöopathische Komplexmittel

Homöopathische Komplexmittel können bei einem Mangel an Progesteron helfen, die verbleibenden Zellen dazu anzuregen, wieder mehr von diesem Hormon zu produzieren, oder die Zellen mit der Frequenz des Mittels zu beruhigen. So wird das Gleichgewicht der Hormone wieder hergestellt und Symptome vermindert. Jedoch kann nicht jede Frau jedes Mittel einnehmen, das muss individuell getestet werden. In unserer Praxis haben wir gute Erfahrungen mit dem Mittel Alchemilla vulgaris Urtinktur von DHU gemacht. Es gibt einige weitere gute Mittel von namhaften Herstellern.

2. Pflanzenheilkunde

Mittels Yamswurzel und Soja-Isoflavonen, sowie Rotklee, Traubensilberkerzen und Mönchspfeffer lassen sich die Wechseljahre positiv beeinflussen. Diese Kräuter bedienen die Rezeptoren, jedoch ist bei der Behandlung Vorsicht geboten. Teilweise haben die Kräuter die Funktion eines Phytoöstrogens, das heißt unter Umständen wirken diese wie ein Östrogen. Dieser Vorgang ist genauso gefährlich wie die Einnahme von synthetischen Hormonen. Um bei leichten, durch die Wechseljahre bedingten Symptome Ruhe rein zu bringen, kann die Einnahme von Kräutern trotzdem empfehlenswert und hilfreich sein.

3. Hormonersatztherapie nach der Rimkus-Methode

Die Einnahme synthetischer Hormone ist gefährlich, da diese nicht mit den körpereigenen Proteinen interagieren können. Ganz besonders nicht mit dem sogenannten sexual hormon binding globulin aus der Leber. Dies ist ein ganz bestimmtes Eiweiß, welches sich an Progesterone und Östrogene bindet. Durch diesen Vorgang ensteht ein gebundenes Hormon, welches wichtig für den Körper ist. Entgegen der weit verbreiteten Meinung es sei ein Speicherhormon, ist es tatsächlich das einzige zellgängige Hormon. Im Körper kommen neunzig Prozent gebundene und nur zehn Prozent freie Hormone vor. Freie Hormone werden in den Eierstöcken und der Nebenniere gebildet, zur Leber transportiert und dort gebunden. Diese Eigenschaft muss erhalten bleiben. Die beste bekannte Möglichkeit ist die Behandlung mit humanidentischen Hormonen. Die einzunehmenden Hormone werden in der Apotheke hergestellt und sind 1:1 baugleich mit den körpereigenen Hormonen. Diese können weder Schaden noch Nebenwirkungen im Körper hervorrufen. Die beste bekannte Therapie ist die Rimkus-Methode nach Dr. Rimkus, führender Forscher und Entwickler der Hormontherapie in Deutschland. Dazu gibt es das Buch “Die Rimkus-Methode für die Frau” von Dr. Volker Rimkus. Um einen Therapeuten in Deiner Nähe zu finden, kannst Du über www.hormon-netzwerk.de in der Therapeutensuche eine geeignete Praxis finden. Wichtig vor der Behandlung ist ein Bluttest mit Auswertung in einem ausgezeichneten Labor, um die individuellen Hormonkapseln möglichst genau auf die körperlichen Bedürfnisse anpassen zu können.

Solltest Du unter mäßigen bis starken Symptomen in Folge der Wechseljahre leiden, könnte Dir eine Therapie helfen. Diese kann die Lebensqualität enorm verbessern und die Wechseljahre in den Schatten stellen.

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In der heutigen Zeit wird häufig über eine gesunde Ernährung gesprochen und viele Menschen versuchen, diese weitgehend umzusetzen. Doch plötzlich ist er wieder da – der Heißhunger. Heißhunger auf Süßes, Saures, Fettiges. Wie Du den Heißhunger bekämpfen kannst und wonach Dein Körper wirklich verlangt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn Du erstmal weißt, was dein Körper eigentlich braucht, wenn Du mal wieder eine Heißhungerattacke hast, wird es umso leichter, diese zu umgehen. Du kannst den Heißhunger mit alternativen Lebensmitteln stillen. Meistens ist er nicht gleich weg, wenn Du das allerdings eine zeit lang machst, kommt der Heißhunger gar nicht erst auf. Es gibt verschiedene Arten von Heißhunger:

1. Heißhunger auf Schokolade

Der Heißhunger auf Schokolade ist sehr bekannt. In der Regel benötigt der Körper jedoch nur bestimmte Stoffe aus der Schokolade. Kakao ist sehr magnesiumhaltig, daher verlangt Dein Körper höchstwahrscheinlich nach Magnesium. Dieses kann alternativ durch den Verzehr von Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Obst zugeführt werden. Es kann außerdem über ein Präparat, am besten Magnesiumzitrat, zugeführt werden. Wenn der Körper genügend Magnesium bekommt, entsteht kein Heißhunger. Dennoch spricht natürlich nichts gegen ein Stück Schokolade. Es sollte nur keine ungesunde Milchschokolade, sondern eine dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil sein. Schokolade mit einem Kakaoanteil von siebzig bis achtzig Prozent ist gesund und magnesiumhaltig.

2. Heißhunger auf Gummibärchen

Dieser Heißhunger weist auf einen Selenmangel hin. Diesen kannst Du sehr gut mit dem Verzehr von Trockenobst bekämpfen. Wenn du zwischendurch Trockenobst in Deine Ernährung einbaust, verschwindet der Heißhunger auf Gummibärchen.

3. Heißhunger auf Käse

Käse enthält neben einigen Nährstoffen auch Kaseine, welche morphinähnlich wirken und die Morphiumrezeptoren im Köper bedienen. Es entsteht eine gewisse körperliche Abhängigkeit wie bei Morphium, allerdings lange nicht so stark. Wenn Du etwa drei Wochen auf Käse verzichtest, ist der Entzug überstanden und der Heißhunger auf Käse lässt nach. Die Lust auf Käse kann aber auch auf einen Mangel an Calcium, Phosphaten und Omega 3 Säuren hinweisen. Diese sind mit dem Verzehr von Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchten, Sesam, Nüssen und Leinsaat zu kompensieren.

4. Heißhunger auf Fleisch

Fleisch ist nicht besonders gesund für den Körper, daher sollte der Heißhunger auf Fleisch dringend unterbunden werden. Er kann auf einen Eisen- und Zinkmangel hinweisen. Mit Trockenobst, Brokkoli und Kürbiskernen ist der Heißhunger in den Griff zu bekommen. Wenn der Körper nach deftigem Geschmack verlangt ist es außerdem möglich, dass dem Körper wichtige Nährstoffe aus verschiedenen Gewürzen fehlen. Du solltest versuchen, Dein Essen zwischendurch mal anders zu würzen.

5. Heißhunger auf fettige Snacks wie Chips

Hinter dem Heißhunger auf fettige Snacks steckt ebenfalls oft ein Bedarf an Gewürzen. Indem Du Deinem Essen Gewürze und gesunde Salze wie beispielsweise Meersalz zufügst, wird der Heißhunger auf Snacks verschwinden. Es empfiehlt sich auch hier der Verzehr von Senf, Kohlrabi, Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchten und Sesam. Um den fettigen Anteil auszugleichen kannst Du Avocado, Oliven, Nüsse und Saaten zu Dir nehmen. Der Heißhunger auf fettige Snacks weist auch auf einen Calciummangel hin, der durch die genannten Lebensmittel ausgeglichen werden kann.

6. Heißhunger auf saure Lebensmittel

Beim Heißhunger auf allgemein saure Lebensmittel liegt wahrscheinlich ein Magnesiummangel vor. Dieser ist, wie beim Heißhunger auf Schokolade, leicht über die Nahrung zu behandeln.

7. Heißhunger bei Frauen: vor der Regelblutung

Viele Frauen sind von Heißhungerattacken kurz vor der nächsten Regelblutung betroffen. Diese können durch einen Zinkmangel ausgelöst werden und sind durch den Verzehr von Blatt- und Wurzelgemüse, sowie Nüssen und Saaten in den Griff zu bekommen.

Wenn Dich also das nächste Mal der Heißhunger packt, versuche Alternativen in Deine Ernährung einzubauen und schon bald gehört dieser der Vergangenheit an. Probier’s doch mal aus!

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Der anorganische Schwefel ist ein Segen für den Darm. Nicht zu verwechseln mit dem organischen Schwefel, weitreichend bekannt als MSM, ist der anorganische Schwefel noch relativ unbekannt. Er ist sehr gewinnbringend für die Gesundheit, insbesondere für den Darm. Was der anorganische Schwefel kann und wie Du ihn anwendest, erfährst Du in diesem Beitrag.

Geschichte des Schwefels

Teilweise wird behauptet, dass Schwefel giftig sein soll, was keinesfalls stimmt. Seit vielen Jahrtausenden wird Schwefel als Heilmittel angewendet. Erste Aufzeichnungen gab es ungefähr 500 vor Christus. Im Jahr 1913 wurden sämtliches Wissen und Literatur über Schwefel vernichtet und durch die moderne Wissenschaft sowie die Schulmedizin ersetzt. Das Wissen wird nun Stück für Stück zurückerobert und sollte dringend genutzt werden. Dr. Karl Probst war einer der ersten, die die Wirkung von Schwefel wieder in die Öffentlichkeit gebracht haben.

Was Schwefel im Körper bewirkt

Anorganischer Schwefel ist gelb und von der Konsistenz her mehlig, ähnlich wie Stärke. Schwefel ist außerdem geschmacksneutral. Der anorganische Schwefel hat eine entscheidende, besondere Eigenschaft: Er spendet reichlich Elektronen, was nicht viele Substanzen können. Das bedeutet, dass der Schwefel ein starkes Redoxpotential besitzt. Er ist also in der Lage, die Elektronen radikal im Körper zu entreißen. Es werden automatisch Elektronen gegeben, um diese dadurch unschädlich zu machen. Viele freie Radikale und patogene Keime können durch anorganischen Schwefel neutralisiert werden.

Besonders im Darm spielt diese Eigenschaft eine große Rolle. Der Darm verschlackt durch Nahrungsmittelfehler, Umweltgifte, Medikamente und weitere Faktoren immer mehr. Die Schlacken sammeln sich in der Darmflora und müssen dort wieder raus. Zur Darmsanierung gibt es unterschiedliche Methoden, wobei die Schwefelkur eine der elegantesten darstellt. Sie sorgt über die Zeit der Anwendung dafür, dass sich das Darmmilieu nach und nach wieder verbessert und optimiert. Patogene Keime verschwinden. Sobald der Darm wieder gut funktioniert, besteht auch eine gesunde Darmflora. Diese ist wiederum für ein gut funktionierendes Immunsystem notwendig.

Anwendung des anorganischen Schwefels

Anorganischer Schwefel ist frei verkäuflich. Du erhälst es beispielsweise in Apotheken und im Internet. Eine Packung erhälst Du für etwa acht Euro und diese hält sehr lange. Die Schwefelkur ist damit eine kostengünstige Möglichkeit, den Darm zu sanieren.

Bei der Einnahme wird zwischen Kindern und Erwachsenen unterschieden. Die Zieldosis liegt bei Kindern bei einem halben Teelöffel vor oder zu jedem Essen, bei Erwachsenen bei je einem ganzen Teelöffel. Wichtig bei der Einnahme ist das Rantasten an diese Dosierung. Es sollte zunächst mit einer geringen Dosis, etwa einer Messerspitze, begonnen werden. Schwefel löst verschiedene Reaktionen im Körper aus, dabei kommt es auf den Schweregrad des Krankheitsbildes und das Alter an. Der Schwefel interagiert mit den Radikalen und den schlechten Darmbakterien im Körper. Dabei entstehen verschiedene Stoffe, unter anderem Schwefelwasserstoff. Dieser ist nicht gefährlich, stinkt allerdings. Es kann zu Blähungen und mehreren Stuhlgängen täglich kommen. Die Stuhlgänge sowie die Darmwinde sind sehr geruchsintensiv. Für den Beginn einer Schwefelkur sollte wenn möglich ein Urlaub oder ein verlängertes Wochenende in Betracht gezogen werden, um zu testen, wie belastend die Behandlung ist. Die unangenehmen Gerüche dauern in der Regel nur wenige Tage an, lediglich bei schweren Fällen können diese mehrere Wochen andauern. Die Schwefelkur kann beendet werden, sobald der Geruch des Stuhlgangs neutral ist.

Da Schwefel dem Körper nicht schadet, kann dieses auch prophylaktisch eingenommen werden, zum Beispiel im Herbst, wenn die Erkältungszeit losgeht. Das Immunsystem wird stabilisiert und schützt besser vor Infekten. Bei verschiedenen Armeen auf der Welt wird dies praktiziert. In Amerika ist bekannt, dass die Soldaten regelmäßig Schwefel einnehmen, um gesund zu bleiben. Schwefel stellt kein Problem für Haut und Schleimhäute dar und kann unbedenklich zuhause eingenommen werden. Solltest Du unter Darmproblemen oder häufigen Infekten leiden, ist eine Schwefelkur ratsam. Die Resultate in unserer Praxis mit der Schwefelkur nach Dr. Probst sind großartig, daher können wir diese bestens empfehlen.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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In der dunklen Jahreszeit sind wir oft müde und antriebslos – ein Mangel an Vitamin D im Körper könnte dafür verantwortlich sein. Für viele Menschen ist unklar, ob Vitamin D zugeführt werden sollte und wenn ja, in welcher Menge. Wann ein Vitamin D Mangel auftritt und welche Wege es gibt, diesen auszugleichen, erfährst Du in diesem Beitrag.

Vitamin D3 im Allgemeinen

Vitamin D wird durch Sonnenlicht im Körper produziert. Das Sonnenlicht ist dafür verantwortlich, dass die Zellen, die in der Haut sitzen, Vitamin D produzieren. Beim Sonnenlicht sind dabei die UVB-Strahlen relevant. Wenn diese auf die Haut treffen, fängt der Körper an das Vitamin zu produzieren. Im Körper sind anschließend noch weitere Prozesse notwendig, damit das Vitamin zur Verfügung steht.

Der optimale Wert

Vitamin D sollte eine gewisse Größe im Körper haben. Laut einer Studie in Europa liegt der durchschnittliche Wert eines Erwachsenen im Sommer bei 24 ng/ml und im Winter bei nur 8 ng/ml. Im Vergleich zu Ländern um den Äquator sind diese Werte sehr gering. Dort liegen die Werte im Durchschnitt zwischen 50 und 90 ng/nl. Der optimale Wert liegt bei 80 bis 100 ng/ml, ab 150 ng/ml wirkt das Vitamin toxisch.

Auswirkungen eines Mangels

Verschiedene Prozesse im Körper werden durch einen Mangel an Vitamin D stark beeinträchtigt. Am stärksten sind das Immunsystem und der Knochenstoffwechsel davon betroffen. Vitamin D aktiviert das Immunsystem, hilft mit die Fresszellen zu aktivieren und hilft Entzündungen zu regulieren. Ist zu wenig von dem wichtigen Vitamin vorhanden, entstehen chronische Entzündungen und Störungen im Knochenstoffwechsel, was zu Osteoporose führen kann. Außerdem können Probleme im Muskelstoffwechsel auftreten, sodass es zu Zuckungen, Schmerzen und Schwäche der Muskulatur kommen kann. Psychische Symptome sowie Allergien, wie beispielsweise eine Sonnenallergie, sind ebenfalls möglich. Im Winter werden viele Menschen krank, da der Vitamin D Wert in der Regel niedriger ist als im Sommer. Das Immunsystem kann ohne das Vitamin nicht richtig arbeiten und ist geschwächt. Für die Krebsprophylaxe werden Werte über 50, für ein gut funktionierendes Immunsystem sogar über 60 ng/ml benötigt. Calcium wird erst ab einer Mindestmenge von 30 ng/ml ausreichend im Darm aufgenommen. Um einen sinnvollen Calciumhaushalt darzustellen sind sogar 40 ng/ml notwendig.

Aufnahme von Vitamin D durch die Sonne

Einige Menschen halten sich viel in der Sonne auf und leiden trotzdem unter Mangelerscheinungen. Zur Aufnahme von Vitamin D durch Sonnenstrahlen muss die richtige Jahres- und Uhrzeit gewählt werden. Von Mai bis Oktober ist die Mittagssonne von elf bis vierzehn Uhr zur Aufnahme am günstigsten. Zu diesen Zeiten steht die Sonne steil genug am Himmel, sodass die UVB-Strahlen bis zum Boden gelangen. Wenn die Sonne flacher steht, verlieren sich die Strahlen in der Atmosphäre, da der Weg bis zum Boden zu lang ist. Etwa fünf bis zwanzig Minuten am Tag in der Sonne reichen aus, um den Vitamin D Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Doch selbst wer es schafft, sich regelmäßig im Sonnenlicht aufzuhalten, kann nicht unbedingt ausreichend Vitamin D produzieren.

Einen Mangel feststellen

Ein Mangel kann durch einen Bluttest beim Therapeuten festgestellt werden. Dazu wird der 25-OH Wert bestimmt. Dieser sollte im Normalfall zwischen 50 und 80 liegen, ist dies nicht der Fall, muss Vitamin D zugeführt werden.

Einnahme fehlender Vitamine

Es gibt zwei Möglichkeiten den Vitaminhaushalt wieder aufzufüllen. Über die Ernährung ist dies aber nur in geringen Mengen möglich, daher sollte ein Präparat eingenommen werden. Das Buch “Gesund in sieben Tagen” von Dr. med. Raimund von Helden enthält eine Formel zur genauen Berechnung der einzunehmenden Menge. Dabei wird einerseits berechnet welche Menge eingenommen werden muss, um den Zielwert zu erreichen und andererseits, um diesen zu erhalten.

Bei der Einnahme von Vitamin D wird Calcium im Darm aufgenommen. Um dieses in die Knochen befördern und es richtig verstoffwechseln zu können, benötigt der Körper Magnesium. Außerdem ist Vitamin K2 notwendig, um das Vitamin D in die Knochen zu leiten. Es empfiehlt sich ein Vitamin D mit Vitamin K12 Präparat einzunehmen. Falls nicht genügend Magnesium über die Nahrung aufgenommen wird, kann dieses ebenfalls als Präparat eingenommen werden.

Die optimale Dosis für Erwachsene von Oktober bis Mai liegt bei 5000 Einheiten pro Tag. Diese Menge und zusätzlich 100 Mikrogramm K2 sollten jeden Morgen eingenommen werden. Bei Kleinkindern bis zum Kindergartenalter liegt der Wert bei 500 bis 1000 Einheiten, vom Kindergartenalter bis zum Schulalter bei 2000 Einheiten, bis zum Alter von 14 Jahren bei 4000 Einheiten. Anschließend können 5000 Einheiten eingenommen werden. Dazu muss die jeweilige Menge an K2 eingenommen werden.

In Europa sind Mangelerscheinungen keine Seltenheit und diese sollten ernst genommen werden. Zur Erhaltung Deiner Gesundheit ist es enorm wichtig, den Körper im Bedarfsfall mit der Gabe von Vitamin D zu unterstützen. Falls Du dir nicht sicher bist, ob ein Mangel vorliegt, kannst Du dies bei Deinem Therapeuten einfach im Blut testen lassen.
 

 

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Grundsätzlich ist die Blasenentzündung in zwei Formen zu unterscheiden: Die akute und die chronische Blasenentzündung. Die akute Form tritt plötzlich und meistens nach einer Erkältung oder einer Unterkühlung des Blasenbereiches auf. Die chronische Form macht sich durch immer wiederkehrende oder eine sehr hartnäckige, über Wochen andauernde Entzündung bemerkbar. Wie Du eine Blasenentzündung natürlich und effektiv behandeln kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Zur weiteren Unterscheidung ist es wichtig, ob es sich um eine bakterielle oder eine abakterielle Blasenentzündung handelt. Generell solltest Du bei einer Erkrankung von einem Therapeuten untersuchen lassen, um welche Form es sich handelt. Dies spielt für die Behandlung eine entscheidende Rolle. Bei chronischen Blasenentzündungen werden häufig Mittel eingenommen, die nur gegen Bakterien wirksam sind, wie zum Beispiel Antibiotika. Viele Therapeuten sind der Meinung, dass die Antibiotika wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung trotzdem von Nutzen sind. Allerdings zerstören Antibiotika die Darmflora und sollten in solchen Fällen besser nicht eingenommen werden.

 

Natürliche Mittel gegen eine bakterielle Blasenentzündung

Die Innenseite der Blase ist eine Art immunfreier Raum, in dem die Bakterien sitzen. Es ist schwer die Keime loszuwerden, doch statt Antibiotika helfen einige natürliche Mittel, die die Darmflora schonen und trotzdem effektiv wirken. Viel trinken, um die Bakterien auszuschwemmen, ist grundsätzlich wichtig.

1. Das beste Mittel: Einnahme von Mannose

Mannose ist ein Zucker, der vom Darm komplett aufgenommen, jedoch nicht verarbeitet wird. Der Urin wird dadurch mit Mannose angereichert. Bestimmte Bakterienkulturen mögen diesen Zucker gerne und lassen sich dadurch von der Blase in den Urin fallen und können ausgeschieden werden. Bereits nach 48 Stunden ist die Blasenentzündung in der Regel überstanden. Mannose hilft vor allem bei Darmbakterien, die im Dickdarm vorkommen, wie etwa die E-Coli Bakterien. Diese können sich sehr leicht über den Harnleiter in die Blase verirren. Frauen sind davon deutlich häufiger betroffen als Männer, da ihr Harnleiter viel kürzer ist. (Einnahme: Akutphase: alle drei Stunden einen Teelöffel mit Wasser, nach Abklingen der Beschwerden sieben bis zehn Tage zweimal täglich einen Teelöffel einnehmen)

2. Cranberrykapseln

Auch die Einnahme von Cranberrykapseln kann die Blasenentzündung eliminieren. (Einnahme: Akutphase: alle zwei bis vier Stunden zwei Kapseln, nach Abklingen der Beschwerden sieben bis zehn Tage drei Kapseln täglich einnehmen)

3. Einnahme von Kaliumjodid

Zusätzlich kann die Einnahme von Kaliumjodid sinnvoll sein. Der Urin wird mit Jod angereichert, dieser wird dadurch bakterizid und tötet die Bakterien ab. Dieses Mittel ist ebenfalls bei einer Entzündung durch E-Coli Bakterien empfehlenswert. (Einnahme: Akutphase: alle drei bis vier Stunden 15 Tropfen einnehmen, bis die Symptome abklinken, danach zehn Tage zwei bis dreimal täglich)

4. Knoblauchkapseln

Hochwertige Knoblauchkapseln aus gefriergetrocknetem, sehr schwefelhaltigem Knoblauch bilden im Körper Alliin. In Verbindung mit Wasser entsteht daraus Allicin. Allicin ist das stärkste Antibiotika aus der Natur. Die Einnahme ist immer sinnvoll, wenn herkömmliches Antibiotikum vom Therapeuten empfohlen wird, da es genauso gut wirkt. (Einnahme: Akutphase: alle vier Stunden zwei Knoblauchkapseln öffnen, in Wasser einrühren und trinken, nach Abklingen der Beschwerden zehn Tage drei Kapseln am Tag einnehmen) Beste Quelle:  www.biopure.eu Therapeutennummer D10410 damit gibt es einen Rabatt

5. Vitamin C

Die Einnahme von Vitamin, am besten aus natürlicher Quelle, kann bei einer Entzündung unterstützen. Dieses Mittel hilft nicht so durchschlagend wie die oben genannten, kann aber trotzdem ausprobiert werden. Die Einnahme erfolgt bis zur sogenannten Durchfallgrenze, das heißt, Du kannst so viel einnehmen wie es geht. Sollte Durchfall auftreten, muss die Einnahme etwas reduziert werden. Das beste Vitamin C ist Hagebutten Vitamin C (z.B. Rose Hip von www.biopure.eu Therapeutennummer D10410 damit gibt es einen Rabatt)

6. Beerensaft trinken

Unterstützend kann jederzeit Beerensaft getrunken werden. Dieser wirkt bakterizid und bildet eine schlechte Umgebung für die Bakterien.

Natürliches Mittel gegen eine abakterielle Infektion

Alle oben genannten Mittel helfen bei der abakteriellen Form der Blasenentzündung nicht, da diese nicht von Bakterien hervorgerufen wird. Hier ist der Schlüssel zur Heilung Vitamin B12. Besteht ein Mangel an Vitamin B12 im Körper, obwohl dieser oft noch nicht im Blut erkennbar ist, kann es zu verschiedenen Entzündungsprozessen im Körper kommen. Durch die Einnahme von Vitamin B12 kann die abakterielle Infektion sehr gut behandelt werden. (Einnahme: In den ersten zehn Tagen drei mal am Tag zwei Tabletten lutschen, bei Abklingen der Beschwerden Dosis für zwei bis drei Wochen auf drei Tabletten reduzieren, danach sollte Erhaltungsdosis von einer Tablette alle zwei bis drei Tage eingenommen werden)

Wir haben mit diesen Methoden in unserer Praxis bereits viele Blasenentzündungen ohne einer Gabe von Antibiotika erfolgreich behandelt. Wenn all diese Mittel jedoch nicht ausreichend helfen, um die Blasenentzündung zu bekämpfen, sollte ein Therapeut aufgesucht werden. Die Gefahr, dass die Nieren angegriffen werden und einen Schaden davon tragen, ist in diesem Fall zu groß.

 

 

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