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Die Haar- und Körperpflege ist ein großes Thema, besonders wenn Du gezielt Pflegeprodukte verwenden möchtest, die frei von chemischen Inhalten und außerdem noch biologisch sind. Der Umwelt zuliebe möchten viele Verbraucher noch dazu auf unnötigen Plastikmüll im Badezimmer verzichten. Welche Produkte sich hierfür sehr gut eignen, erfährst du in diesem Beitrag.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Suche nach geeigneten Produkten für Erwachsene und Kinder unter den Kriterien, dass die Produkte frei von chemischen Inhalten, biologisch und plastikfrei sein sollen, nicht besonders leicht ist. Viele Patienten, sowie wir selbst, vertragen weder chemische, noch biologisch hergestellte Shampoos aus dem Bioladen.

Tenside im Shampoo

In herkömmlichen Shampoos sind immer Tenside enthalten. Diese sorgen dafür, dass Fett und Talg im Haar gelöst werden. Wasser allein reicht nicht aus, um das Haar richtig zu reinigen. Diese chemischen Tenside säubern das Haar zwar gut, sind aber schädlich für den Körper. Für die Umwelt ist dieser Bestandteil ebenfalls ein großes Problem, da Tenside nur sehr schwer abbaubar sind. In Bioshampoos werden chemische Tenside beispielsweise durch Zuckertenside ersetzt. Dennoch sind Restanteile der Chemikalien enthalten, was Allergiker oder empfindliche Verbraucher schnell an ihrer Haut bemerken. Auch diese Produkte werden daher häufig nicht vertragen.

Vorstellung der I’m Hair Resource Produkte

Um Haare und Haut natürlich zu pflegen, stellen wir Euch eine Produktreihe vor. Durch effektive Mikroorganismen, die aus vergorenem Obst und Gemüse entstehen, ist es möglich, die Pflegeprodukte auf ganz natürliche Art und Weise herzustellen.

Der Erfinder und Hersteller von I’m Hair Resource, Silvio Pillilini, hat vor vielen Jahren als Chemiker bei L’Oreal Redkin in New York gearbeitet. Mit der Zeit und der Zunahme von Allergien und Unverträglichkeiten in der Bevölkerung hat er seine Arbeit bei L’Oreal zunehmend hinterfragt. Pillilini entwickelte eine Abneigung gegen das, was er tat. Bei L’Oreal wurde schließlich ein Forschungsprojekt gestartet, bei dem es darum ging, ein rein natürliches Tensid herzustellen. Dieses sollte keine Sodium Laureth Sulfate oder waschaktive Substanzen enthalten. Das mehrmonatige Projekt war erfolgreich: Es konnte mit der Vergärung von Obst und Gemüse ein Schaum (Tensid) gewonnen werden, welcher Fett und Talg aus dem Haar lösen konnte. Hingegen Silvio Pillilinis Vorstellung wurden allerdings keine entsprechenden Produkte von L’Oreal auf den Markt gebracht. Letztlich verließen er und seine Familie New York und zogen zurück nach Deutschland. Einige Jahre später gründete er die Firma I’m Hair Resource, die jetzt seit mehr als zehn Jahren besteht.

Die Produkte und deren Vorteile

Es gibt einige natürliche Produkte von I’m Hair Resource. Dazu zählen verschiedene Waschmittel für die Haut, verschiedene Shampoos, Gesichtscreme (auch für reifere Haut) und Haargel. Außerdem kann das Produkt All Donna zum Beispiel zum Hände waschen und für den Abwasch in der Küche genutzt werden.

Durch die natürlichen, 100% ökonomischen Inhaltsstoffe bekommen die Haare ihren natürlichen Glanz und ihre Griffigkeit zurück. Die Haare wirken viel gesünder und schöner. Vor der Anwendung dieser Produkte solltest Du allerdings beachten, dass eine Reinigung der Haare von chemischen Substanzen erfolgen sollte. Die Mikroorganismen können auf chemischem Milieu nicht überleben und somit ihre Wirkung nicht entfalten. Auf der Internetseite von I’m Hair Resource kannst Du Dir einen Naturfriseur in Deiner Nähe raussuchen, der diese Produkte verwendet. So kannst Du auch vor Ort die passenden Produkte für Dich entdecken, da es einige verschiedene Düfte zur Auswahl gibt. Nach der Reinigung können die ausgewählten Produkte ganz einfach zuhause angewendet werden. Wenn Du möchtest, kannst Du dir die Produkte aber auch im Internet auf der Seite des Herstellers bestellen.

Ein weiterer Pluspunkt der Produkte ist die plastikfreie Verpackung. Die Produkte sind in weißen Opalgläsern abgefüllt und sind daher zusätzlich umweltschonend.

Wir selbst nutzen seit neun Jahren verschiedene Produkte der Linie. Wir haben keine anderen Produkte mehr in unserem Haushalt und sind damit sehr zufrieden. Die Produkte sind lediglich eine Empfehlung, jedoch legen wir jedem ans Herz auf seine Gesundheit zu achten und auf chemische Pflegeprodukte weitgehend zu verzichten.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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Amalgam ist eine der gängigen Zahnfüllungen in Deutschland und vielen weiteren Ländern. Sie wird von den Krankenkassen bezahlt, gilt als stabil und haltbar. Zahnärzte verarbeiten Amalgam in der Regel, da es unkompliziert ist. Für Kunststoff- oder Keramikfüllungen muss der Zahnarzt schon geschickter und besser ausgebildet sein. Viele Patienten scheuen einer Zuzahlung und greifen daher zur kostenfreien Variante. Welche massiven gesundheitlichen Folgen solche Amalgamfüllungen mit sich bringen, erfährst du in diesem Beitrag.

Was Amalgam im Körper anstellt

Amalgam stellt ein großes Problem für die Gesundheit dar. Mehr als die Hälfte dieser Substanz besteht aus Quecksilber, weitere Bestandteile sind Silber, Kupfer, Zinn, Zink und andere. Wenn Patienten beim Zahnarzt nachfragen, ob die bestehenden Amalgamfüllungen entfernt werden können, bekommen sie häufig die Antwort, die Füllungen würden gut aussehen. In vielen Fällen stimmt das sogar, allerdings entstehen zu jeder Zeit, in der sich das Quecksilber im Mund befindet, massenhaft Quecksilbermoleküle. Diese gelangen durch Abrieb beim Zähneputzen und Kauen, aber auch durch die Zahnpulpa über die Blutbahn in den Körper. Über die Blutbahn gerät das Quecksilber außerdem in den Trigeminusnerv, über den das Gift direkt ins Gehirn gelangt. Die Gehirngesundheit wird gefährdet. In den ersten Jahrzehnten kann der Körper das Gift kompensieren, doch im Alter fangen die Probleme dann meist an. Durch den ständigen Fluss von Quecksilber ins Gehirn entstehen größere Flächen, in denen keine neuen Zell- oder Nervenverbindungen mehr entstehen können. Nervenzellenverbindungen, die fehlen, führen zu Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Multipler Sklerose und anderen neurologischen Krankheiten.

Der Körper kann das Quecksilber nicht eigenständig aus dem Körper leiten. Das Amalgam sammelt sich, wird zunächst an Stellen im Köper geparkt, wo es am wenigsten Schaden anrichtet, wie zum Beispiel im Bindegewebe. Nach und nach füllt sich der Körper auf, sodass das Quecksilber in den Zellen und dem zentralen Nervensystem landet. Der Körper kann das Gift nicht ohne Hilfe ausscheiden. Sogenannte Fresszellen nehmen die Gifte auf, sterben aber beim Versuch, diese in die Leber zu transportieren, bereits ab. Weitere Folgen sind Depressionen bis zur Schizophrenie. Das Quecksilber stört viele kompetente Vorgänge im Körper massiv.

Amalgam wurde bereits vor längerem in China, Indien und weiteren Ländern verboten. Auch die EU spricht über ein Verbot, ein endgültiger Ausstieg ist allerdings erst für 2022 geplant. Zahnärzten fehlen angeblich entsprechende Materialien, sodass kein sofortiges Verbot ausgesprochen werden könne. Allerdings wird die Zuzahlung für Kunststofffüllungen für Schwangere und stillende Mütter seit dem 01.07.2018 von allen Krankenkassen übernommen. Jeder Patient sollte geschützt und die Amalgamfüllung verboten werden.

Über eine Testmethode lässt sich herausfinden, ob sämtliche Symptome durch eine Quecksilbervergiftung im Körper hervorgerufen werden. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, sollten bestehende Amalgamfüllungen unbedingt mit der richtigen Vorgehensweise entfernt werden.

Wichtige Schritte zur Sanierung

1. Vor der Entfernung von Amalgam sollte ein gutes Bindemittel, zum Beispiel Chlorella, eingenommen werden. Es ist darauf zu achten, ein wirklich gutes Produkt einzunehmen. Am besten funktioniert bei uns die Chlorella von Biopure.eu (mehr Informationen)  (Mit der Therapeutennummer D10410 bekommt Du hier einen Rabatt)

2. Die natürlichen Entgiftungswege des Körpers müssen frei sein. Der Lymphweg, die Leber, die Nieren und der Darm müssen intakt sein. Sollte der Patient zum Beispiel an chronischer Verstopfung leiden, muss diese zuerst behandelt werden, bevor das Amalgam entfernt wird.

3. Beim Zahnarzt sollte abgeklärt werden, ob die Entfernung quadrantenweise erfolgen kann. Das bedeutet, beim Bestehen mehrerer Amalgamfüllungen, diese Stück für Stück zu entfernen – nicht alle auf einmal. So wird dem Körper Zeit gegeben, um mit den entstehenden Giftschwämmen klar zu kommen.

4. Der Zahnarzt sollte mit einem Kofferdam arbeiten. Dieser dient zur Abschirmung des zu behandelnden Zahn vom restlichen Mundraum, um mögliche Quecksilberverbrennungen oder sonstige Komplikationen zu vermeiden. Allerdings gibt es immernoch Zahnärzte, die die Füllungen ohne jeglichen Schutz rausbohren.

5. Da beim Bohren giftige Dämpfe entstehen, empfiehlt sich ein Absauggerät für den Bohrer. Dieses „Clean Up“ ist bereits für circa acht Euro erhältlich und kann, falls der Zahnarzt dieses nicht hat, auch vom Patienten selbst mitgebracht werden. Dieses Gerät hat eine Standardgröße und passt auf alle gängigen Bohrer. Die giftigen Dämpfe sollten weder vom Patienten, noch vom Personal im Raum eingeatmet werden.

6. Eine Frischluftzufuhr von Außenluft über eine Nasensonde ist außerdem ratsam.

7. Das nach der Entfernung entstandene Loch im Zahn muss zunächst für zehn bis fünfzehn Minuten mit Chlorellapulver gefüllt und anschließend ausgespült werden. Dann sollte zunächst eine Zementfüllung gemacht werden, da diese für die nächsten sechs bis zwölf Monate die letzten Moleküle des Quecksilbers aufnimmt. Anschließend wird diese durch eine haltbare Kunststoff- oder Keramikfüllung ersetzt.

Eine Sanierung sollte nur bei erfahrenen Zahnärzten und unter Beachtung der oben genannten Punkte erfolgen. Andernfalls drohen weitere gesundheitliche Folgen. Schwangere und stillende Mütter sollten beim Bestehen von Amalgamfüllungen Bindemittel einnehmen, um Vergiftungen des Kindes zu vermeiden. Eine Sanierung sollte keinesfalls während dieser Zeit erfolgen. Für Frauen mit Kinderwunsch empfiehlt sich im Vorhinein zu überprüfen, ob eine Sanierung erforderlich ist.

Hier kannst Du Dir eine Checklist runterladen mit der Du vor dem Zahnarzttermin prüfen kannst, ob der Zahnarzt der Richtige für die Amalgamsanierung ist, oder nicht : Checklist zur Amalgamsanierung

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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In der warmen Jahreszeit beschäftigen sich viele Eltern mit dem Thema Sonnenschutz. Zunächst einmal ist die Sonne nicht unser Feind, im Gegenteil, unser Körper braucht sie sogar. UV-Strahlen sorgen für eine ausreichende Vitamin D Produktion, aber auch UVB-Strahlen haben eine positive Wirkung auf unseren Körper und das Immunsystem. Um das Sonnenlicht zu nutzen muss es direkt auf unsere Haut strahlen. Wie das möglich ist, ohne sich zu verbrennen und weitere hilfreiche Tipps erfährst du in diesem Beitrag.

 

Die Sonnencreme – fragwürdiger Schutz

Die schlechteste Variante sich vor UV-Strahlen zu schützen ist das Auftragen einer chemischen Sonnencreme auf die Haut. Bestimmte Substanzen in der Sonnencreme sorgen dafür, dass die Haut und die Zellen auf bestimmte Weise in Verbindung mit der Sonne reagieren. Zunächst mag diese Art des Sonnenschutzes effektiv wirken, jedoch stellt sie einen direkten Eingriff in den biophysikalischen Haushalt unserer Körperzellen dar. In der Regel enthalten solche Cremes sogenannte Nanopartikel, die ab einer Größe von unter 100 Nanometern gefährlich für den Körper sind. Die Partikel können die Hautschichten komplett bis zum Zellkern durchdringen und die Zellen dort in ihrer Arbeit beeinträchtigen. Außerdem gibt es viele Anzeichen dafür, dass Nanopartikel krebserregend sind. Chemische Bestandteile wirken teilweise wie Hormone und bringen so auch die Rezeptoren sowie den Hormonhaushalt durcheinander.

 

Physischer Schutz

Am einfachsten ist der physische Schutz. Das bedeutet, die Haut vor einer starken Sonneneinstrahlung langsam an die Sonne zu gewöhnen und sie so unempfindlicher zu machen. Etwa fünf bis zehn Minuten pro Tag reichen aus, um die Melaninproduktion anzuregen. Die Haut wird braun und es entsteht ein automatischer Schutz vor Sonnenbrand.

Außerdem schützt lange Kleidung vor direkter Sonneneinstrahlung. Bei Kindern ist ein Hut mit Schutz im Nacken ratsam. Auch im Schatten, beispielsweise durch Schirme oder Bäume, ist Schutz geboten.

 

Zellschutz von innen heraus

Eine weitere Möglichkeit sich vor der Sonne zu schützen ist der Zellschutz. Es kann beispielsweise vor einem Urlaub in der Sonne über einen Zeitraum von sechs Wochen eine relativ hohe Dosis Selen Methionin eingenommen werden. Ratsam sind 1000 Milligramm am Tag über drei Einnahmen verteilt. Bei besonders starker bevorstehender Sonneneinstrahlung kann die Dosis auf bis zu 1500 Milligramm erhöht werden.

Auch Betakarotin, am besten in Form von Karotten oder der Kolleraalge (nur geprüfte Sorten), hilft dem Körper, einen natürlichen Schutz gegen die Sonne aufzubauen.

 

Schutz von außen

Es gibt die Möglichkeit einen mineralischen Schutz über die Haut von außen herzustellen. Die Mineralien wirken wie ein Film auf der Haut. Bei der Wahl eines Produktes muss darauf geachtet werden, dass es Titanoxyd, Zinkoxyd oder Mischungen aus beiden Stoffen enthält. Die Bedingung für ein solches Mittel ist, dass keine Nanopartikel enthalten sind. Dieser Stoff muss auf den Produkten gekennzeichnet sein. Solltest du die Aufschrift „none nano“ nicht entdecken, kannst du direkt beim Hersteller nachfragen. Kaufe das Produkt im Zweifelsfall lieber nicht.

Babys und Kleinkinder müssen besonders vor zu starker Sonnneintrahlung geschützt werden. Es empfehlen sich die mineralischen Cremes „Lavera Sun“ sowie die „Eco Cosmetics Sonnenlotion“. In diesen Produkten sind keine fragwürdigen Zusatzstoffe oder Parfüme enthalten.

Diese natürlichen Möglichkeiten des Sonnenschutzes schützen dich und deine Kinder vor schmerzhaften Sonnenbränden, ohne sonstige Nebenwirkungen auszulösen. Probiert es doch beim nächsten Sommerurlaub einmal aus.

 

 

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Die Fruktoseintoleranz ist eine weit verbreitete Nahrungsmittelunverträglichkeit, unter der jeder zehnte Bürger in der westlichen, industriellen Welt leidet. Jedoch hat jeder Mensch ab einem gewissen Level eine Intoleranz. In diesem Beitrag erfährst du was Fruktose ist, wofür diese im Körper gebraucht wird und was die Intoleranz auslöst.

Die verschiedenen Arten der Fruktoseintoleranz

Zum Einen gibt es die sehr seltene, genetisch bedingte Fruktoseintoleranz, die im Verhältnis 1 : 130.000 auftritt. Zum Anderen gibt es die Fruktoseintoleranz, die im Darm stattfindet und sich durch verschiedene Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall und Blähungen bemerkbar macht. Die Probleme treten hauptsächlich im Dickdarm auf. Die Fruktose wird im Dünndarm aufgenommen und zur Leber transportiert. Wenn der Körper nicht genügend Fruktose aufnehmen kann, aufgrund eines Mangels des Transportproteins GLUT 5, wird diese in den Dickdarm weitergeleitet und verursacht dort die Probleme. Darmbakterien verarbeiten die Fruktose und lösen somit die entsprechenden Reaktionen und Symptome aus.

Die Funktion der Fruktose im Körper

Der Körper benötigt Fruktose, um Glukose zu verarbeiten. Bei Männern ist diese außerdem die Nahrung für die Spermien. Neunzig Prozent der aufgenommenen Fruktose werden allerdings vom Körper nicht benötigt und daher ausgeschieden.

Wo die Fruktose vorkommt

Normalerweise findet sich Fruktose in Früchten. Es gibt zwei Arten von Zucker, entweder als Einfachzucker wie Glukose oder Galaktose oder verbunden in Rohr- oder Rübenzucker als Saccharose. In diesem Fall ist die Glukose mit der Fruktose verknüpft. In Früchten kommen beide Varianten vor.

Zudem gibt es Fruktose, die künstlich erzeugt und Lebensmitteln als Süßungsmittel zugesetzt wird. Diese künstliche Fruktose ist dabei viel gefährlicher als der natürliche Fruchtzucker im Obst. Vielen Menschen bereitet jedoch bereits die Fruktose im Obst Probleme.

Fruktose leicht erklärt

Fruktose schmeckt süß, aber macht nicht satt. Glukose in Form von einfachem Zucker oder Stärke hingegen macht satt, sodass der Körper das Signal gibt, genug zu haben, was wiederum mit dem Insulinstoffwechsel zutun hat. Gesüßte Lebensmittel führen dazu, dass der Körper immer mehr verlangt, obwohl dieser nur Glukose benötigt, um Energie zu erzeugen. Die Gefahr besteht besonders bei künstlich gesüßten Lebensmitteln, aber auch beispielsweise bei dem beliebten Zuckerersatz Agavensirup, der zu neunzig Prozent aus Fruktose besteht.

Weitere Fakten zur Fruktose

Die Fruktose wird im Dünndarm durch Proteine in die Blutbahn transportiert. Das Transportprotein Glut 5 wird in den Darmzellen als passiver Vorgang im Dünndarm gebildet. Die Fruktose knüpft an das Protein an und wird somit vom Körper aufgenommen. Anders ist es bei Glukose und Galaktose, diese werden aktiv aufgenommen. Der Körper erkennt sie und schleust sie mit einem gewissen Energieaufwand in den Körper ein.

Die Fruktose ist abhängig von dem Protein Glut 5. Besteht also eine Fruktoseintoleranz, ist diese durch die Darmgesundheit beeinflusst. Ist der Darm durch andere Unverträglichkeiten auf bestimmte Lebensmittel wie Gluten oder Milcheiweiß bereits gereizt, entsteht eine latente Darmentzündung, sodass der Dünndarm nicht mehr effizient arbeiten kann. Das Protein Glut 5 wird im Endeffekt nicht mehr ausreichend hergestellt.

Behandlungsmöglichkeiten und sonstige Maßnahmen

Durch eine regelmäßige Darmsarnierung kann die Darmgesundheit wieder hergestellt werden und behandelt das ursächliche Problem für die entstandene Fruktoseintoleranz. Dies gilt auch für andere Krankheiten wie Darmbakterien in falschem Verhältnis, Pilze, Parasiten, Toxine, sowie auch Elektrosmog. All diese Probleme sorgen dafür, dass der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann. Was die Darmwand im Einzelnen stört, kann mithilfe eines Therapeuten, der bestenfalls nach der Klinghardt Methode ausgebildet ist, herausgefunden werden.

Außerdem kann vom Betroffenen selbst eine Verzichtsdiät durchgeführt werden. Dabei sollten zunächst alle fruktosehaltigen Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen werden, bis der Darm sich etwas erholt hat. Nach und nach kann der Betroffene einzelne Obstsorten auf die individuelle Verträglichkeit testen. Am besten geeignet sind zunächst Obstsorten, die verhältnismäßig viel Glukose enthalten wie Bananen und Avocado. Diese Obstsorten werden meist viel besser vertragen. Die Glukose fördert die Aufnahme von Fruktose, daher hilft es zu fruktosehaltigen Lebensmitteln Glukose, zum Beispiel in Form von Traubenzucker, einzunehmen. Sorbithaltige Lebensmittel hingegen verschlechtern die Aufnahme der Fruktose, daher sollten diese unbedingt gemieden werden.

Um eine Fruktoseintoleranz zu verbessern solltest du zunächst die Grundursache behandeln und dich im Anschluss langsam an die unverträglichen Lebensmitteln rantasten. Eine Besserung ist bei richtiger Behandlung ziemlich wahrscheinlich und verbessert die Lebensqualität enorm.

 

 

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