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Das Vitamin Folsäure wird von den meisten Menschen mit einer Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Allerdings benötigen nicht nur schwangere Frauen, sondern jeder Mensch ein gewisses Maß an Folsäure im Körper, um gesund zu bleiben. Welche Folgen ein Folsäuremangel hat und wie Du Folsäure am besten zu Dir nehmen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch als Vitamin B9 bezeichnet. Folsäure ist essentiell, das bedeutet, dass der Körper dieses Vitamin nicht eigenständig herstellen kann. Es muss dem Körper entweder über die Nahrung oder, falls nötig, über Präparate zugeführt werden. Der menschliche Körper ist in der Lage, das Vitamin etwa drei bis vier Monate zu speichern. Dennoch ist bei Mangelerscheinungen eine regelmäßige Einnahme des Vitamins ratsam.

Symptome eines Folsäuremangels

Ein starker Mangel bleibt in der Regel nicht unbemerkt, da sich im Laufe der Zeit einige Symptome entwickeln können. Möglich ist eine Annemie (Blutarmut), welche jedoch eher selten auftritt. Zudem ist es möglich, dass sich die Thrombozyten, also die roten Bluttplättchen, verringern. Diese sorgen in gesundem Zustand für die Krustenbildung bei Wunden. Ist die Anzahl der Thrombozyten zu gering, können Blutungen bei Verletzungen nicht oder nur schwer gestillt werden. Weitere Symptome sind plötzlicher Gewichtsverlust, Übelkeit, Durchfall und Entzündungen der Zunge. Treten Entzündungen der Zunge häufig auf, kann dies ein Hinweis auf einen Folsäuremangel sein.

Vitamin B9 sowie das Vitamin B12 werden im Körper gebraucht, um Homocysteine abzubauen. Sind die Vitamine nicht ausreichend vorhanden, kann das Homocystein im Blut unter Umständen hoch ansteigen und gefährdert damit die Blutgefäße. Im schlimmsten Fall kann sich eine Arteriosklerose, eine chronische Erkrankung der Schlagadern, entwickeln.

Folsäure in der Schwangerschaft

Bei der Planung einer Schwangerschaft ist es wichtig, bereits vorher genügend Folsäure zuzuführen. Bei einem Folsäuremangel besteht die Gefahr, dass das Kind mit einem offenen Rücken zur Welt kommt. Entscheidend sind dabei die ersten Tage der Schwangerschaft. Da die meisten Frauen in der Regel erst in der zweiten oder dritten Woche von der Schwangerschaft erfahren, kann es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät sein. Die Geburt eines Kindes mit offenem Rücken kommt sehr selten vor. Dennoch sollte der Folsäurehaushalt vorsorglich aufgefüllt werden.

Gründe für einen Folsäuremangel

Der Grund für einen Folsäuremangel kann vorallem die Einnahme der Antibabypile sein. Aber auch regelmäßiger oder starker Alkoholkonsum können dafür verantwortlich sein. Außerdem ist es möglich, dass der Dünndarm nicht richtig aufnahmefähig oder die Leber erkrankt ist und die Folsäure nicht verarbeiten kann. Auch ein mangelndes Zuführen folsäurehaltiger Lebensmittel können einen Mangel hervorrufen.

Folsäure zuführen

Folsäure sollte in erster Linie, auch ohne Mangelerscheinungen, über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu eignen sich besonders Hülsenfrüchte und gekeimte Getreidekörner. Diese sollten nach Möglichkeit nicht aus Weizen sein. Zwar enthält Weizen viel Folsäure, ist aber aufgrund anderer Inhaltsstoffe bedenklich für die Gesundheit. Auch grüne Blätter, wie grünes Blattgemüse, Petersilie und Gartenkresse, Sonnenblumenkerne, Spargel, Bananen und Hefe enthalten viel Folsäure. Wenn Du diese Lebensmittel regelmäßig in Deine Ernährung einbaust, solltest Du mit Vitamin B9 ausreichend versorgt sein.

Ein Mangel kann im Blut getestet werden. Sollte ein solcher festgestellt werden, kannst Du ein Präparat einnehmen. Achte darauf, dass es sich um methylierte Folsäure handelt, da diese sehr gut vom Körper aufgenommen wird und sehr bioverträglich ist. Die Abkürzung für methylierte Folsäure lautet: 5-MTHF. Es wird eine Einnahme von 600 bis 800 Mikrogramm pro Tag empfohlen.

Bei Neugeborenen ist eine Zuführung von Folsäure nicht notwendig, wenn die Mutter ausreichend mit Folsäure versorgt ist und das Baby stillt.

Folsäure ist äußerst wichtig für den Organismus und ein Mangel ist nicht zu unterschätzen. Versuche möglichst viele folsäurehaltige Lebensmittel zu Dir zu nehmen, sodass am besten gar kein Mangel entsteht.

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Brot gehört bei vielen Menschen zur täglichen Ernährung dazu. Einige fragen sich mittlerweile, ob Brot wirklich so ungesund ist und ob es gesunde Brotsorten gibt, die leichter verdaulich sind. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die schädlichen Bestandteile im Getreide und wie Du diese am besten meidest.

Einige Menschen leiden mittlerweile an verschiedenen Unverträglichkeiten gegenüber den Inhaltsstoffen von Getreide. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Glutenunverträglichkeit. Aber auch Menschen ohne erkannte Unverträglichkeit haben nach dem Verzehr von Brot Probleme mit der Verdauung. Das sind die vier Hauptursachen dafür:

1. Gluten

Gluten ist in der Regel in jedem klassischen Getreide enthalten. Der größte Anteil findet sich im Weizen mit einem bis zu fünfzig prozentigem Anteil. Dieser Anteil ist höher als jemals zuvor, da das Getreide zur leichten Weiterverarbeitung hochgezüchtet wurde. Besonders im Vergleich zu anderen Getreidesorten, die teilweise einen Glutenanteil von nur einem bis zwei Prozent haben, ist der Anteil im Weizen enorm.

In der Regel nehmen die meisten Menschen über den Tag verteilt in jeder Mahlzeit Getreide zu sich. Ob beim Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Sogar Snacks zwischendurch sind häufig getreidehaltig. Auf diese Überbelastung an Gluten reagiert der Körper mit einer entzündeten Darmwand. Er ist zwar in der Lage, Gluten zu verarbeiten, allerdings nur Maßen. Durch die entzündete Darmwand können Antikörperreaktionen gegen das Gluten entstehen. Diese Antikörper schwimmen im ganzen Körper herum und passen zufälligerweise auf bestimmte, andere Körperteile wie Proteine in der Schilddrüse oder Rezeptoren in der Gelenkhaut. Dadurch kann es schlimmstenfalls zu Autoimmunerkrankungen kommen.

Falls Du unter körperlichen Symptomen leidest oder einfach gesünder leben möchtest, solltest Du auf Weizen verzichten und auf gesündere Getreidesorten zurückgreifen. Dazu gehört beispielsweise Dinkel. Ein sechs- bis achtwöchiger Verzicht auf getreidehaltige Lebensmittel kann dem Körper bei der Regeneration helfen. Anschließend können Getreidesorten individuell auf ihre Verträglichkeit ausgetestet werden.

2. ATI (Amylase Trypsin Inhibitors)

ATI bezeichnet Schutzstoffe, die dem Getreide helfen, nicht von Fressschädlingen gefressen zu werden. Diese Schutzstoffe verhindern die Verdauung von Stärke und sorgen dafür, dass ein Insekt das Korn nicht fressen kann. In Deinem Körper verhindern diese Stoffe allerdings auch die Verdauung von Kohlenhydraten. Die Folge: Unverdaute Stärke landet weiter hinten im Darm und nährt dort Strukturen und Mikroorganismen, die gar nicht genährt werden sollten. Dies führt wiederum zu Darmproblemen wie Fehlbesiedlungen im Darm, Blähungen und einigen weiteren Symptomen.

Der ATI-Gehalt in vielen Getreidesorten ist ebenfalls durch die Hochzüchtung enorm angestiegen. Besonders vermeiden solltest Du Weizen. Zu den ATI-armen Getreidesorten gehören Dinkel und Roggen. Besonders verträglich ist gekeimtes Getreide, da durch das Keimen die Schutzstoffe verschwinden. Über den Keimprozess ist es sogar möglich, ein völlig ATI-freies Getreide zu erhalten. Ähnlich ist es beim Sauerteig, den Du sauer vergären lässt.

3. FODMAPS (fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols)

FODMAPS sind Kohlenhydrate und Zuckerverbindungen, die nur schwer vom Dünndarm aufgenommen werden. Bei einem Überfluss im Körper werden falsche Strukturen im Darm genährt und verursachen Symptome wie Bauchweh, Blähungen und einige weitere. Zur Reduzierung von FODMAPS eignet sich besonders das Fermentieren, also das saure Vergären oder Keimen, sehr gut. Der FODMAP-Anteil ist im Roggen am höchsten und im Weizen ebenfalls sehr hoch.

Da Getreide grundsätzlich etwas Wertvolles ist, solltest Du auf FODMAP-arme Getreidesorten zurückgreifen. Besonders eignet sich dazu Dinkel, aber auch Emmer. Das beste und gesündeste Brot erhälst Du natürlich, wenn Du es selber backst. Nutze dazu möglichst eine Mischung aus gekeimtem Dinkel und Dinkelmehl in Bioqualität und lasse diese sauer vergären. Im Internet findest Du dazu einige Rezepte.

4, Vollkornbrot gegenüber Weißmehlbrot

Grundsätzlich ist Vollkorn gesünder, allerdings nur, wenn es vor der Verarbeitung keimen konnte. Alle Mineralien des Getreides befinden sich in der Kornhülle und wandern erst durch den Keimungsprozess ins Innere des Korns. Dann ist das Getreide verdaulich. Andernfalls landen schwer verdauliche Stoffe im Darm und verursachen dort Probleme.

Wie Du siehst, gibt es gute Alternativen und Möglichkeiten, Brot zu genießen. Mache Dir bewusst, dass ungesundes Getreide wie Weizen den Darm belasten und Dein Wohlbefinden enorm beeinträchtigen können. Dennoch kann Brot durchaus gesund und nahrhaft sein, solange das Getreide bewusst ausgewählt und verarbeitet wird.

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Das Ohrgeräusch in verschiedenen Höhen oder ein Rauschen im Ohr, der sogenannte Tinnitus, kommt in der Regel plötzlich. Er tritt meistens auf, wenn Du zur Ruhe kommst und die Umgebungsgeräusche nachlassen. Das ist äußerst nervig und kann Dich schnell verrückt machen. In diesem Beitrag erfährst Du Näheres über die Hauptursachen des Tinnitus und die möglichen Behandlungsformen.

Was ist ein Tinnitus?

Ein Tinnitus bedeutet die Wahrnehmung unangenehmer Ohrgeräusche. Vor allem in Phasen der Ruhe hören Betroffene auf einem oder beiden Ohren Geräusche wie ein Klingeln, Pfeifen oder Rauschen. Meistens werden diese abends beim Schlafengehen wahrgenommen und als sehr belastend empfunden.

Was sind die Hauptursachen für einen Tinnitus?

1. Verspannung und Verkrampfung der Muskeln

Die wichtigste Ursache für einen Tinnitus ist die Verspannung und Verkrampfung der Muskulatur im Nacken-, Kopf- beziehungsweise Kieferbereich, sowie in den Blutgefäßen, die das Ohr versorgen. Verspannungen machen etwa achtzig Prozent aller Tinnituserkrankungen aus.

Muskelverspannungen innerlich behandeln

Magnesium und Vitamin B12

Durch die Einnahme bestimmter Stoffe wie Magnesium oder Vitamin B12, ist eine Behandlung der Muskeln von innen heraus möglich. Bei Magnesium eignet sich am besten Magnesiumcitrat, da es die beste Aufnahmefähigkeit im Körper besitzt. Du kannst die Einnahme zuhause durchführen und das Magnesium hoch dosieren, bis zu dem Punkt an dem der Stuhl weich wird (das ist die sogenannte Durchfallgrenze). Die Dosierung sollte dann etwas reduziert und beibehalten werden. Magnesiumöl (z.B. von Zechstein) kann außerdem im Mischverhältnis 1:1 mit DMSO von außen auf die Haut aufgetragen werden. Die Wirkstoffe gehen tief ins Gewebe rein und lösen so Verspannungen.

Als Geheimwaffe allerdings gilt Vitamin B12 und zwar in der Variante Methylcobalamin. Hier ist der Vorteil, dass dieses B12 direkt in die Blutbahn geht und nicht erst aufwändig und mit hohen Verlusten durch den Verdauungstrakt muss. Methylcobalamin wird oral in hohen Dosen eingenommen (etwa drei mal am Tag zweitausend Mikrogramm). Beim Kauf ist es wichtig darauf zu achten, dass der Mikrogrammwert auf dem Produkt angegeben ist. Bei einem Therapeuten kann das Methylcobalamin per Spritze verabreicht werden. Diese wird lokal in die Nähe der Bereiche des Tinnitus gesetzt. Durch zu viel Stress entsteht häufig ein Vitamin B12 Mangel. Durch das Spritzen des Wirkstoffs entspannt sich das Gewebe schnell.

2. Blutfluss und Verengung der Blutgefäße

Weitere Ursachen liegen im allgemeinen Blutfluss. Es stellen sich die Fragen wie gut das Blut fließt und ob der Blutdruck zu hoch oder niedrig sein könnte. Das Hauptproblem liegt jedoch in einer möglichen Verengung der Blutgefäße. Dabei setzen sich die Blutgefäße von innen zu. Dies geschieht durch Fette, die durch die Nahrung falsch aufgenommen werden, durch Toxine, die eingelagert werden, oder durch chronische Infektionen der Innenseite des Blutgefäßes, der sogenannten Endothel. All diese Probleme können für Ohrgeräusche verantwortlich sein. Wichtig ist es, zunächst die Ursachen für die Verengung der Blutgefäße zu finden und zu behandeln.

Eine Blutuntersuchung, in der unter Anderem die Blutfette und Cholesterine bestimmt werden, kann Aufschluss über mögliche Verengungen geben. Liegt beispielsweise ein Bluthochdruck vor, muss dieser entsprechend behandelt werden. Auch eine Ernährungsumstellung in Richtung „High carb Low fat“, das bedeutet tierische und pflanzliche Fette und Eiweiße aus der Ernährung zu streichen, kann enorm helfen. Die Blutgefäße werden sich nach und nach von innen heraus reparieren und reinigen. Es gibt verschiedene Substanzen, die diesen Prozess zusätzlich unterstützen können. Astaxanthin ist ein sehr wirksames Antioxidant, welches den Blutgefäßen beim Reparaturprozess helfen kann. (Das sauberste Astaxantin bekommt man bei www.biopure.eu, mit der Therapeutennummer D10410 gibt es dort einen Rabatt)

Falls ein Verdacht besteht, dass Toxine oder Infektionen im Körper vorhanden sind, sollte dieser auf jeden Fall von einem Therapeuten untersucht werden. Im Falle von Toxinen ist eine Entgiftung notwendig, welche nicht auf eigene Faust, sondern in Begleitung von einem Therapeuten, durchgeführt werden sollte. Eine Therapie nach Dr. Klinghardt ist sehr empfehlenswert.

3. Stress als Auslöser des Tinnitus

Bei der Entstehung von Ohrgeräuschen spielt Stress eine entscheidende Rolle. Sobald ein Tinnitus auftritt ist es unabdingbar, jeglichen Stress zu reduzieren. Es besteht eine Fehlsteuerung von Adrenalin und Noradrenalin in Deinem Körper. Du bist quasi ständig auf der Flucht vor Deinem imaginären Säbelzahntiger? Du stehst beruflich und privat ständig unter Druck? Auch wenn Du es selbst nicht unbedingt als Stress empfindest, kann dies der Grund für die Entstehung von Ohrgeräuschen sein. Es könnte sogar noch schlimmer kommen: ein Hörsturz. Bei einem Hörsturz ist in dem Moment kein Hören mehr möglich und die Taubheit kann anhalten.

Wie bekomme ich Stress unter Kontrolle?

Stress im Alltag zu reduzieren fällt den meisten Menschen schwer, bietet bei Ohrgeräuschen jedoch die einzige Lösung. Die Regulierung von Stress löst im Körper automatisch Verspannungen. Die Verspannungen der Blutgefäße entstehen außerhalb der bewussten Steuerung, daher ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen. Verschiedene Entspannungsmethoden wie Meditation, autogenes Training, ein Gang in die Sauna, sowie die progressive Muskelrelaxation, bei der die Muskeln im Körper Stück für Stück ganz gezielt entspannt werden, helfen Dir dabei. Zur Entspannung brauchst Du nicht zwingend einen professionellen Trainer, sondern kannst Dir als Alternative passende Videos bei Youtube raussuchen.

Spürbare Verspannungen im Nackenbereich sind am besten mit der manuellen Therapie durch einen Physiotherapeuten oder Osteopathen in den Griff zu bekommen. Auch die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht erzielt sehr gute Erfolge.

Kieferprobleme infolge der Stresskompensation

Kieferprobleme, zum Beispiel durch Knirschen oder Beißen können ebenfalls für Verspannungen verantwortlich sein. Aber auch die Zähne selbst können die Ursache darstellen. Durch einen zu flachen Biss oder abgeschliffene Zähne geht der Mund weiter zu als er sollte oder die Zähne werden mehr in den Kiefer reingedrückt. Zahnärzte können geeignete Behandlungen einleiten und die Probleme beheben. Da der Biss äußerst relevant für die Entgiftung des Gehirns ist, eignen sich auch Therapeuten und Zahnärzte, die nach der Klinghardt-Methode arbeiten, da sie sich mit diesem Thema bestens auskennen.

Nebenniere unterstützen

Stress kann durch die Einnahme eines Mittels zur Unterstützung der Nebenniere kompensiert werden. Dazu eignen sich Extrakte wie Rosenwurz, Süßholzwurzel und Ashwagandha.

Stress vermindern und einen Gang zurück schalten

Um Ohrgeräusche nachhaltig zu vermeiden, ist es enorm wichtig, an der Basis zu arbeiten. Das bedeutet einen Gang zurück zu schalten und nicht ständig auf hundertzehn Prozent zu laufen. Guter Schlaf ist dabei ausschlaggebend. Außerdem ist es wichtig, dass Du Elektrosmog in deiner Umgebung, vor allem im Schlafzimmer, vermeidest und weitere mögliche Stressfaktoren ausschaltest. Stelle Dir zu bestimmten Stressfaktoren, die Du nicht beeinflussen kannst, folgende Fragen: Warum stresst Dich etwas? Was sind die tiefen Ursachen dafür? Versuche genauer hinzuschauen und den Stress wahrzunehmen. Erst dann wirst Du damit umgehen und diesen dauerhaft vermeiden können.

Fazit

Der Tinnitus ist ein klares Anzeichen für Stress. Auch Bluthochdruck und die Verengung der Blutgefäße sind die Folge einer Überlastung. Wenn Du die Ursachen Deiner Ohrgeräusche Stück für Stück behandelst, stehen die Chancen gut, diese in den Griff zu bekommen und mögliche Folgeschäden, wie einen Hörsturz, zu vermeiden.

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Frauen zwischen 35 und 50 Jahren sind von den Wechseljahren betroffen. Doch was bedeuten die Wechseljahre eigentlich? Hauptsächlich findet während der Wechseljahre eine hormonelle Umstellung im Körper statt, die von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre führt. Was in dieser Zeit in Deinem Körper vorgeht und wie Du mögliche Symptome lindern kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hormone im weiblichen Körper

Während dem Wechsel von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre der Frau, verringert sich die Produktion des Gelbkörperhormons Progesteron nach und nach und der Eisprung findet seltener statt. Nach dem Eisprung bleibt immer eine Hülle des Eis zurück, welche vom sogenannten Gelbkörper umbaut wird. Dieser ist für das Gelbkörperhormon verantwortlich. Das Gelbkörperhormon ist für viele verschiedene Prozesse im Körper verantwortlich und bildet den Grundbaustein der Sexualhormone. Progesteron spielt eine große Rolle in der fruchtbaren Phase und hat die Eigenschaft, die durch Östrogen gebildete Schleimhaut fruchtbar zu machen. Zum Vergleich kannst Du Dir unter der Schleimhaut ein gebautes Haus und das Progesteron als Inneneinrichtung vorstellen. Sobald klar ist, dass keine Schwangerschaft besteht, wird die Schleimhaut vom Körper abgestoßen, das Progesteron sinkt und das Östrogen steigt an. In der ersten Zyklushälfte baut der Körper wieder neue Schleimhaut auf und der Eisprung findet statt. Dies ist der ständige Rhythmus im Körper der Frau.

Der Beginn der Wechseljahre

Mit der Zeit jedoch, je nach Typ und Genetik ab einem Alter von 35 Jahren, ist es möglich, dass die Eisprünge seltener stattfinden. Das heißt allerdings nicht, dass die Frau nun nicht mehr schwanger werden kann. In den meisten Fällen wird der Beginn der Wechseljahre erst mit Ende 40 bemerkt, wenn kaum noch Progesteron gebildet wird und mögliche Symptome eintreten.

Es gibt Frauen, die Symptome zeigen, aber auch Frauen, die die Wechseljahre eigentlich gar nicht bemerken. Dazu gehören etwa ein Drittel aller Frauen. Der Körper schafft es in diesem Fall selbst eine Harmonie zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron herzustellen. Ein weiteres Drittel aller Frauen verspürt leichte Symptome wie nächtliches Schwitzen, Kopfschmerzen und einige weitere, die durch das Ungleichgewicht zwischen einem Mangel an Progesteron und dem noch vorhandenen Östrogen, welches normal produziert wird, entstehen. Das letzte Drittel aller Frauen leidet unter starken Symptomen und fühlt sich oft nicht mehr wie sie selbst. In diesem Fall ist eine helfende Behandlung für die Betroffenen unabdingbar.

Helfende Mittel während der Wechseljahre

1. Homöopathische Komplexmittel

Homöopathische Komplexmittel können bei einem Mangel an Progesteron helfen, die verbleibenden Zellen dazu anzuregen, wieder mehr von diesem Hormon zu produzieren, oder die Zellen mit der Frequenz des Mittels zu beruhigen. So wird das Gleichgewicht der Hormone wieder hergestellt und Symptome vermindert. Jedoch kann nicht jede Frau jedes Mittel einnehmen, das muss individuell getestet werden. In unserer Praxis haben wir gute Erfahrungen mit dem Mittel Alchemilla vulgaris Urtinktur von DHU gemacht. Es gibt einige weitere gute Mittel von namhaften Herstellern.

2. Pflanzenheilkunde

Mittels Yamswurzel und Soja-Isoflavonen, sowie Rotklee, Traubensilberkerzen und Mönchspfeffer lassen sich die Wechseljahre positiv beeinflussen. Diese Kräuter bedienen die Rezeptoren, jedoch ist bei der Behandlung Vorsicht geboten. Teilweise haben die Kräuter die Funktion eines Phytoöstrogens, das heißt unter Umständen wirken diese wie ein Östrogen. Dieser Vorgang ist genauso gefährlich wie die Einnahme von synthetischen Hormonen. Um bei leichten, durch die Wechseljahre bedingten Symptome Ruhe rein zu bringen, kann die Einnahme von Kräutern trotzdem empfehlenswert und hilfreich sein.

3. Hormonersatztherapie nach der Rimkus-Methode

Die Einnahme synthetischer Hormone ist gefährlich, da diese nicht mit den körpereigenen Proteinen interagieren können. Ganz besonders nicht mit dem sogenannten sexual hormon binding globulin aus der Leber. Dies ist ein ganz bestimmtes Eiweiß, welches sich an Progesterone und Östrogene bindet. Durch diesen Vorgang ensteht ein gebundenes Hormon, welches wichtig für den Körper ist. Entgegen der weit verbreiteten Meinung es sei ein Speicherhormon, ist es tatsächlich das einzige zellgängige Hormon. Im Körper kommen neunzig Prozent gebundene und nur zehn Prozent freie Hormone vor. Freie Hormone werden in den Eierstöcken und der Nebenniere gebildet, zur Leber transportiert und dort gebunden. Diese Eigenschaft muss erhalten bleiben. Die beste bekannte Möglichkeit ist die Behandlung mit humanidentischen Hormonen. Die einzunehmenden Hormone werden in der Apotheke hergestellt und sind 1:1 baugleich mit den körpereigenen Hormonen. Diese können weder Schaden noch Nebenwirkungen im Körper hervorrufen. Die beste bekannte Therapie ist die Rimkus-Methode nach Dr. Rimkus, führender Forscher und Entwickler der Hormontherapie in Deutschland. Dazu gibt es das Buch „Die Rimkus-Methode für die Frau“ von Dr. Volker Rimkus. Um einen Therapeuten in Deiner Nähe zu finden, kannst Du über www.hormon-netzwerk.de in der Therapeutensuche eine geeignete Praxis finden. Wichtig vor der Behandlung ist ein Bluttest mit Auswertung in einem ausgezeichneten Labor, um die individuellen Hormonkapseln möglichst genau auf die körperlichen Bedürfnisse anpassen zu können.

Solltest Du unter mäßigen bis starken Symptomen in Folge der Wechseljahre leiden, könnte Dir eine Therapie helfen. Diese kann die Lebensqualität enorm verbessern und die Wechseljahre in den Schatten stellen.

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In der heutigen Zeit wird häufig über eine gesunde Ernährung gesprochen und viele Menschen versuchen, diese weitgehend umzusetzen. Doch plötzlich ist er wieder da – der Heißhunger. Heißhunger auf Süßes, Saures, Fettiges. Wie Du den Heißhunger bekämpfen kannst und wonach Dein Körper wirklich verlangt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn Du erstmal weißt, was dein Körper eigentlich braucht, wenn Du mal wieder eine Heißhungerattacke hast, wird es umso leichter, diese zu umgehen. Du kannst den Heißhunger mit alternativen Lebensmitteln stillen. Meistens ist er nicht gleich weg, wenn Du das allerdings eine zeit lang machst, kommt der Heißhunger gar nicht erst auf. Es gibt verschiedene Arten von Heißhunger:

1. Heißhunger auf Schokolade

Der Heißhunger auf Schokolade ist sehr bekannt. In der Regel benötigt der Körper jedoch nur bestimmte Stoffe aus der Schokolade. Kakao ist sehr magnesiumhaltig, daher verlangt Dein Körper höchstwahrscheinlich nach Magnesium. Dieses kann alternativ durch den Verzehr von Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Obst zugeführt werden. Es kann außerdem über ein Präparat, am besten Magnesiumzitrat, zugeführt werden. Wenn der Körper genügend Magnesium bekommt, entsteht kein Heißhunger. Dennoch spricht natürlich nichts gegen ein Stück Schokolade. Es sollte nur keine ungesunde Milchschokolade, sondern eine dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil sein. Schokolade mit einem Kakaoanteil von siebzig bis achtzig Prozent ist gesund und magnesiumhaltig.

2. Heißhunger auf Gummibärchen

Dieser Heißhunger weist auf einen Selenmangel hin. Diesen kannst Du sehr gut mit dem Verzehr von Trockenobst bekämpfen. Wenn du zwischendurch Trockenobst in Deine Ernährung einbaust, verschwindet der Heißhunger auf Gummibärchen.

3. Heißhunger auf Käse

Käse enthält neben einigen Nährstoffen auch Kaseine, welche morphinähnlich wirken und die Morphiumrezeptoren im Köper bedienen. Es entsteht eine gewisse körperliche Abhängigkeit wie bei Morphium, allerdings lange nicht so stark. Wenn Du etwa drei Wochen auf Käse verzichtest, ist der Entzug überstanden und der Heißhunger auf Käse lässt nach. Die Lust auf Käse kann aber auch auf einen Mangel an Calcium, Phosphaten und Omega 3 Säuren hinweisen. Diese sind mit dem Verzehr von Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchten, Sesam, Nüssen und Leinsaat zu kompensieren.

4. Heißhunger auf Fleisch

Fleisch ist nicht besonders gesund für den Körper, daher sollte der Heißhunger auf Fleisch dringend unterbunden werden. Er kann auf einen Eisen- und Zinkmangel hinweisen. Mit Trockenobst, Brokkoli und Kürbiskernen ist der Heißhunger in den Griff zu bekommen. Wenn der Körper nach deftigem Geschmack verlangt ist es außerdem möglich, dass dem Körper wichtige Nährstoffe aus verschiedenen Gewürzen fehlen. Du solltest versuchen, Dein Essen zwischendurch mal anders zu würzen.

5. Heißhunger auf fettige Snacks wie Chips

Hinter dem Heißhunger auf fettige Snacks steckt ebenfalls oft ein Bedarf an Gewürzen. Indem Du Deinem Essen Gewürze und gesunde Salze wie beispielsweise Meersalz zufügst, wird der Heißhunger auf Snacks verschwinden. Es empfiehlt sich auch hier der Verzehr von Senf, Kohlrabi, Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchten und Sesam. Um den fettigen Anteil auszugleichen kannst Du Avocado, Oliven, Nüsse und Saaten zu Dir nehmen. Der Heißhunger auf fettige Snacks weist auch auf einen Calciummangel hin, der durch die genannten Lebensmittel ausgeglichen werden kann.

6. Heißhunger auf saure Lebensmittel

Beim Heißhunger auf allgemein saure Lebensmittel liegt wahrscheinlich ein Magnesiummangel vor. Dieser ist, wie beim Heißhunger auf Schokolade, leicht über die Nahrung zu behandeln.

7. Heißhunger bei Frauen: vor der Regelblutung

Viele Frauen sind von Heißhungerattacken kurz vor der nächsten Regelblutung betroffen. Diese können durch einen Zinkmangel ausgelöst werden und sind durch den Verzehr von Blatt- und Wurzelgemüse, sowie Nüssen und Saaten in den Griff zu bekommen.

Wenn Dich also das nächste Mal der Heißhunger packt, versuche Alternativen in Deine Ernährung einzubauen und schon bald gehört dieser der Vergangenheit an. Probier’s doch mal aus!