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Ohne Magnesium geht im Körper nichts. Es gehört zu den essentiellen Stoffen, was bedeutet, dass es von außen zugeführt werden muss. Wenn Magnesium im Körper fehlt, funktionieren einige Prozesse im Körper nicht mehr besonders gut. Wozu Magnesium wichtig ist, wie sich ein Mangel äußert und wie Du diesen ausgleichen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Der Zusammenhang zwischen Magnesium und Schüssler Salzen

Einige Menschen beschäftigen sich damit, ob sich Magnesium durch die Einnahme von Schüssler Salzen ersetzen lässt. Ja, das funktioniert. Allerdings nur, wenn ausreichend Magnesium im Körper vorhanden ist. Wenn also genügend Magnesium zugeführt wird, dienen die Schüssler Salze als homöopathische Information. Der Körper bekommt den Impuls das Magnesium, das sich im Körper befindet, zu nutzen. Ist jedoch zu wenig davon vorhanden, helfen auch die Schüssler Salze nicht.

Funktionen von Magnesium im Körper

Magnesium hat verschiedene Funktionen im Körper und unterstützt diesen bei vielen Prozessen. Es ist besonders wichtig für die Herstellung und Bereitstellung der Energie. Außerdem ist Magnesium für den ganzen Verdauungsapparat, für die Aufnahme von Kohlehydraten und für die Verdauung von Fetten unabdingbar. Magnesium spielt zudem eine große Rolle für den Knochenstoffwechsel. Ohne Magnesium können die Knochen nicht aufgebaut werden. Auch für das Gehirn ist Magnesium äußerst relevant, damit es gut funktioniert. Im Bereich der Hormone ist Magnesium für die Aufnahme sowie die Herstellung notwendig. Die Neurotransmitter sind auf den Stoff angewiesen, da ohne Magnesium weder die Nerven, noch die Muskeln, richtig arbeiten. Die meisten spüren dies bei einem Mangel in Form von Krämpfen. Auch für den Herzrhythmus ist Magnesium von Bedeutung. Störungen können durch einen Magnesiummangel verursacht werden.

Letztendlich ist Magnesium an über dreihundert verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt. Ohne Magnesium geht also gar nichts.

Die Symptome eines Magnesiummangels

Typische Symptome in Folge eines Mangels sind Muskelkrämpfe, Zuckungen und Ticks, depressive Verstimmungen, eine gestörte Verdauung, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, allgemeine Nervosität und innere Unruhe. Jedes Missempfinden, sowie so ziemlich jede Form von körperlicher Krankheit hat immer auch mit Magnesium zutun. Die Symptome sind entweder durch einen Magnesiummangel verursacht oder sie lassen sich mit der Einnahm von Magnesium verbessern.

Wie entsteht ein Magnesiummangel

Eine zu geringe Aufnahme von Magnesium über die Nahrung kann einen Mangel auslösen. Außerdem kann ein zu hoher Verbrauch von Magnesium verantwortlich sein. Magnesium wird vor allem bei starker, körperlicher Anstrengung und bei Stress verbraucht. Auch Schlafmangel führt zu einem höheren Verbrauch. Um Magnesium zuzuführen solltest Du zunächst die Einnahme magnesiumhaltiger Lebensmittel erhöhen. Dazu zählen beispielsweise Sonnenblumenkerne, Sesamkerne, verschiedene Nüsse, grünes Gemüse wie Brokkoli, Bohnen oder Spinat, einige Obstsorten wie Bananen, aber auch Reis, Hafer und Kakao. Dunkle Schokolade sowie Kakao sind gute Möglichkeiten, um den Magnesiumhaushalt aufzufüllen. Falls Du öfter Lust auf Schokolade hast, könnte sogar ein Magnesiummangel dahinter stecken. Einige Gewürze, darunter Zimt und indische Gewürz wie Koriander, enthalten ebenfalls Magnesium.

Einnahme von Magnesiumpräparaten

Da der Magnesiumgehalt in den Lebensmitteln unter Umständen nicht ausreichend ist, muss das Magnesium von außen über Präparate zugeführt werden. Magnesium gibt es nie alleine, es ist immer an andere Stoffe gebunden. Je nach dem an welchen Stoff es gebunden ist, wirkt es und wird gut oder weniger gut vom Körper aufgenommen. Es gibt folgende Zusammensetzungen:

Magnesiumzitrat: Es hilft bei Darmträgheit, Verdauungsbeschwerden und Nierensteinen.
Magnesiumcarbonat: Dieses hilft bei Sodbrennen.
Magnesiumoxid: Auch diese Zusammensetzung hilft bei Sodbrennen, wirkt allerdings abführend, daher ist Vorsicht geboten.
Magnesiumglycinat: Es hilft bei Nervosität und Schlafproblemen.
Magnesiumorotat: Dieses hilft bei Problemen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzstolpern.
Magnesiummalat: Diese Zusammensetzung hilft bei Schmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung. Es sorgt für einen verbesserten Stofftransport, sowie eine bessere Versorgung der Muskeln.
Magnesiumsulfat: Es ist auch bekannt als Bittersalz. Magnesiumsulfat wird ausschließlich zum Abführen, zum Beispiel bei Verstopfungen, verwendet. Es ist weder für eine längere Einnahme, noch zur Magnesiumversorgung gedacht.
Magnesiumchlorid: Diese Form ist auch bekannt als Magnesiumöl oder als Bad. Es wird am besten über die Haut, also transdermal, aufgenommen. Diese Art der Versorgung ist hilfreich, wenn Du das oral einzunehmende Magnesium nicht gut verträgst. Über die Haut gelangt das Magnesium direkt dahin, wo es gebraucht wird. Beispielsweise kann bei Krämpfen in den Beinen ein Spray direkt auf die Problemstellen aufgetragen oder ein Vollbad genommen werden.

Die optimale Einnahmemenge

Die optimale Menge ist bei jedem unterschiedlich und daher sehr individuell. In der Regel ist eine Einnahme zwischen 400 und 600 Milligramm am Tag empfehlenswert. Alles was darüber hinaus geht, sollte über den Tag verteilt eingenommen werden. Ansonsten ist der beste Zeitpunkt der Einnahme am Abend, da Magnesium beruhigend wirkt. Wenn ein großer Mangel besteht, kann Magnesium bis zur sogenannten Durchfallgrenze eingenommen werden. Es kann sein, dass der Körper anfangs einen erhöhten Magnesiumbedarf hat und dieser mit der Zeit weniger wird. Dann kann die Aufnahme über die Nahrung wieder ausreichend sein.

Achte auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, da diese sehr wichtig für Deine Gesundheit ist. Falls Du dir unsicher bist, suche einen Therapeuten auf und lasse Deinen Magnesiumgehalt im Blut bestimmen

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Einige Menschen gehen nicht richtig aufs Klo, weil sie es nicht besser wissen. Der menschliche Schließmuskel ist ein großes Phänomen, daher ist es wichtig, diesen besser zu verstehen. Ein simpler Trick kann Dir dabei helfen, mögliche Krankheiten und vor allem Fehler beim Stuhlgang zu vermeiden.

Der Schließmuskel im Allgemeinen

Wir Menschen haben nicht nur einen, sondern sogar zwei Schließmuskel in unserem Körper. Dabei wird unterschieden zwischen dem Schließmuskel, den wir bewusst betätigen und steuern können und dem, der sich nur dann öffnet, wenn sich das Körpersystem auf den nächsten Stuhlgang einstellt. Dieser bleibt beispielsweise in stressigen Situationen geschlossen und öffnet sich, sobald Entspannung eintritt. Erst dann tritt das Gefühl ein, auf die Toilette zu müssen. Wenn Du nun dringend zur Toilette musst, dient der willkürliche Schließmuskel dazu, mögliches Pupsen und den Stuhlgang bewusst zurück zu halten.

Ständige Anspannung, um Flüssigkeiten und Gase einzuhalten?

Im Endbereich des Analgangs befindet sich ein Schwellkörper aus Venen. Dieser sorgt dafür, dass keine Flüssigkeiten oder Gase entweichen. Der Schwellkörper, auch Hämorriden genannt, dichtet den Darm komplett ab, ohne dass sich dafür ein Muskel dauerhaft anstrengen muss. Hämorriden sind im menschlichen Körper ganz normal und bereiten lediglich Probleme, wenn sie verrutschen oder aus dem After dringen.

Der Schambein-Mastdarm-Muskel

Der sogenannte „musculus puborectalis“ sorgt dafür, dass der Darm automatisch abgeknickt wird. Der Darm wird am Ende von diesem Muskel umschlungen. Wenn Du stehst, zieht der Muskel am Darm und knickt diesen automatisch ab. Im Moment der aufrechten Körperhaltung wird der willkürliche, sowie der unwillkürliche Schließmuskel mit dieser Funktion sehr gut unterstützt. Der Druck vom After bleibt aus, sodass nicht ständig etwas zugepresst werden muss.

Doch es gibt folgendes Problem: Durch unsere Entwicklung und Zivilisation und damit dem Einzug des Wasserklosetts, haben wir natürlich viel Gutes erlebt. Wir haben saubere Straßen und keine schlimmen Krankheiten mehr, die wir übertragen. Allerdings nehmen wir eine Sitzposition auf der Toilette ein, die nicht günstig für die Stuhlabgabe ist. Das hat damit zutun, dass der Muskel, der das Ende des Darms abknickt, erst dann loslässt und entspannt, wenn Du dich in der Hocke befindest. Natürlich kannst Du im Sitzen aufs Klo gehen, allerdings muss sich der Stuhl mühselig um die entstandene Kurve herumquetschen. Das kann zu gesundheitlichen Problemen wie Aussackungen, vermehrten Hämorriden und deren Austreten aus dem After, sowie vielen weiteren Erkrankungen führen. Auch Verstopfungserscheinungen und lange Sitzungen auf der Toilette können daraus resultieren.

Die Lösung

Um die genannten Probleme zu vermeiden, solltest Du dir einen Hocker besorgen. Während Du auf der Toilette sitzt, stellst Du die Füße auf den Hocker und beugst Deinen Oberkörper leicht nach vorne. Der optimale Winkel von etwa fünfunddreißig Grad entsteht und erleichtert den Stuhlgang. Wer etwas akrobatischer ist kann sich mit etwas Übung auch auf den Rand der Kloschüssel hocken. Unterwegs eignet sich zum Abstellen der Füße genauso gut der Kosmetikeimer, welcher in den meisten Badezimmern zu finden ist.

Versuche in Zukunft immer richtig auf dem Klo zu sitzen, während Du deinen Stuhl ablässt. Damit schonst Du deinen Darm enorm und tust etwas Wichtiges für Deine Gesundheit.