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Grundsätzlich ist die Blasenentzündung in zwei Formen zu unterscheiden: Die akute und die chronische Blasenentzündung. Die akute Form tritt plötzlich und meistens nach einer Erkältung oder einer Unterkühlung des Blasenbereiches auf. Die chronische Form macht sich durch immer wiederkehrende oder eine sehr hartnäckige, über Wochen andauernde Entzündung bemerkbar. Wie Du eine Blasenentzündung natürlich und effektiv behandeln kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Zur weiteren Unterscheidung ist es wichtig, ob es sich um eine bakterielle oder eine abakterielle Blasenentzündung handelt. Generell solltest Du bei einer Erkrankung von einem Therapeuten untersuchen lassen, um welche Form es sich handelt. Dies spielt für die Behandlung eine entscheidende Rolle. Bei chronischen Blasenentzündungen werden häufig Mittel eingenommen, die nur gegen Bakterien wirksam sind, wie zum Beispiel Antibiotika. Viele Therapeuten sind der Meinung, dass die Antibiotika wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung trotzdem von Nutzen sind. Allerdings zerstören Antibiotika die Darmflora und sollten in solchen Fällen besser nicht eingenommen werden.

 

Natürliche Mittel gegen eine bakterielle Blasenentzündung

Die Innenseite der Blase ist eine Art immunfreier Raum, in dem die Bakterien sitzen. Es ist schwer die Keime loszuwerden, doch statt Antibiotika helfen einige natürliche Mittel, die die Darmflora schonen und trotzdem effektiv wirken. Viel trinken, um die Bakterien auszuschwemmen, ist grundsätzlich wichtig.

1. Das beste Mittel: Einnahme von Mannose

Mannose ist ein Zucker, der vom Darm komplett aufgenommen, jedoch nicht verarbeitet wird. Der Urin wird dadurch mit Mannose angereichert. Bestimmte Bakterienkulturen mögen diesen Zucker gerne und lassen sich dadurch von der Blase in den Urin fallen und können ausgeschieden werden. Bereits nach 48 Stunden ist die Blasenentzündung in der Regel überstanden. Mannose hilft vor allem bei Darmbakterien, die im Dickdarm vorkommen, wie etwa die E-Coli Bakterien. Diese können sich sehr leicht über den Harnleiter in die Blase verirren. Frauen sind davon deutlich häufiger betroffen als Männer, da ihr Harnleiter viel kürzer ist. (Einnahme: Akutphase: alle drei Stunden einen Teelöffel mit Wasser, nach Abklingen der Beschwerden sieben bis zehn Tage zweimal täglich einen Teelöffel einnehmen)

2. Cranberrykapseln

Auch die Einnahme von Cranberrykapseln kann die Blasenentzündung eliminieren. (Einnahme: Akutphase: alle zwei bis vier Stunden zwei Kapseln, nach Abklingen der Beschwerden sieben bis zehn Tage drei Kapseln täglich einnehmen)

3. Einnahme von Kaliumjodid

Zusätzlich kann die Einnahme von Kaliumjodid sinnvoll sein. Der Urin wird mit Jod angereichert, dieser wird dadurch bakterizid und tötet die Bakterien ab. Dieses Mittel ist ebenfalls bei einer Entzündung durch E-Coli Bakterien empfehlenswert. (Einnahme: Akutphase: alle drei bis vier Stunden 15 Tropfen einnehmen, bis die Symptome abklinken, danach zehn Tage zwei bis dreimal täglich)

4. Knoblauchkapseln

Hochwertige Knoblauchkapseln aus gefriergetrocknetem, sehr schwefelhaltigem Knoblauch bilden im Körper Alliin. In Verbindung mit Wasser entsteht daraus Allicin. Allicin ist das stärkste Antibiotika aus der Natur. Die Einnahme ist immer sinnvoll, wenn herkömmliches Antibiotikum vom Therapeuten empfohlen wird, da es genauso gut wirkt. (Einnahme: Akutphase: alle vier Stunden zwei Knoblauchkapseln öffnen, in Wasser einrühren und trinken, nach Abklingen der Beschwerden zehn Tage drei Kapseln am Tag einnehmen) Beste Quelle:  www.biopure.eu Therapeutennummer D10410 damit gibt es einen Rabatt

5. Vitamin C

Die Einnahme von Vitamin, am besten aus natürlicher Quelle, kann bei einer Entzündung unterstützen. Dieses Mittel hilft nicht so durchschlagend wie die oben genannten, kann aber trotzdem ausprobiert werden. Die Einnahme erfolgt bis zur sogenannten Durchfallgrenze, das heißt, Du kannst so viel einnehmen wie es geht. Sollte Durchfall auftreten, muss die Einnahme etwas reduziert werden. Das beste Vitamin C ist Hagebutten Vitamin C (z.B. Rose Hip von www.biopure.eu Therapeutennummer D10410 damit gibt es einen Rabatt)

6. Beerensaft trinken

Unterstützend kann jederzeit Beerensaft getrunken werden. Dieser wirkt bakterizid und bildet eine schlechte Umgebung für die Bakterien.

Natürliches Mittel gegen eine abakterielle Infektion

Alle oben genannten Mittel helfen bei der abakteriellen Form der Blasenentzündung nicht, da diese nicht von Bakterien hervorgerufen wird. Hier ist der Schlüssel zur Heilung Vitamin B12. Besteht ein Mangel an Vitamin B12 im Körper, obwohl dieser oft noch nicht im Blut erkennbar ist, kann es zu verschiedenen Entzündungsprozessen im Körper kommen. Durch die Einnahme von Vitamin B12 kann die abakterielle Infektion sehr gut behandelt werden. (Einnahme: In den ersten zehn Tagen drei mal am Tag zwei Tabletten lutschen, bei Abklingen der Beschwerden Dosis für zwei bis drei Wochen auf drei Tabletten reduzieren, danach sollte Erhaltungsdosis von einer Tablette alle zwei bis drei Tage eingenommen werden)

Wir haben mit diesen Methoden in unserer Praxis bereits viele Blasenentzündungen ohne einer Gabe von Antibiotika erfolgreich behandelt. Wenn all diese Mittel jedoch nicht ausreichend helfen, um die Blasenentzündung zu bekämpfen, sollte ein Therapeut aufgesucht werden. Die Gefahr, dass die Nieren angegriffen werden und einen Schaden davon tragen, ist in diesem Fall zu groß.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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