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Gerade im Bereich der pflanzlichen Ernährung stellen sich viele Menschen die Frage: Sind Hülsenfrüchte schädlich oder gesund? Hinzu kommt, dass einige Menschen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen oder Erbsen Schwierigkeiten mit der Verdauung haben. Kichererbsen werden dabei noch am besten vertragen. Doch was es mit den Hülsenfrüchten wirklich auf sich hat und wie sie besser vertragen werden, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hülsenfrüchte und die Verdauung

Jeder der sich rein pflanzlich ernährt kommt um Hülsenfrüchte kaum herum. Sie sind eine gute Sättigungskomponente in einer Vielzahl von Gerichten. Sie bieten neben Proteinen und guten Kohlenhydraten auch eine Reihe an Nährstoffen. Hülsenfrüchte sind, wenn sie richtig zubereitet werden, sehr gesund und ein Gewinn für den Körper.

Doch warum vertragen viele die eigentlich wertvollen Hülsenfrüchte nicht? 

Ein häufiger Grund ist das Darmmikrobiom, welches mit den vielen Ballaststoffen, die in den Hülsenfrüchten enthalten sind, nicht zurechtkommt. Ballaststoffe sind grundsätzlich wichtig, gehören allerdings zu den Stoffen, die nicht essentiell sind und die wir selber nicht gut verdauen können. Diese Stoffe gehen durch den Dünndarm hindurch zum Dickdarm und werden dort mithilfe von Dickdarmbakterien verstoffwechselt. Wenn plötzlich sehr viele Ballaststoffe verzehrt werden, entstehen schnell unangenehme Darmwinde. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann sich dies aber stetig verbessern. Wer zunächst mit dem Verzehr kleinerer Portionen Hülsenfrüchten beginnt und diese langsam steigert, kann seinen Körper besser vorbereiten und an die Ballaststoffe gewöhnen.

Sind Hülsenfrüchte gesund?

Wie bereits oben erwähnt sind Hülsenfrüchte grundsätzlich gesund. Es gibt aber einige Inhaltsstoffe, die dem Körper eher schaden. Diese sind mit der richtigen Zubereitung vollständig aufzulösen. Zu den schädlichen Stoffen gehören:

1. Lektine

Sogenannte Lektine, welche in Hülsenfrüchten, aber auch in Getreide und Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Paprika vorkommen, können dem Körper Probleme bereiten. Sie tauchen in jeder pflanzlichen Art der Ernährung mal mehr und mal weniger auf. Lektine sind kleine Proteinbestandteile, die sich an Kohlenhydrate binden können. Sie binden sich im Magen oder im Darm an bestimmte Stellen und können dort zu Entzündungen führen. Darüber hinaus gibt es Organe, die auf Lektine reagieren. Wenn wir also etwas verzehren, was sich beispielsweise an die Gelenke bindet, können wir Gelenkschmerzen davon bekommen. Lektine stellen auch ein Problem für verschiedene Rezeptoren im Körper dar. Der Insulinrezeptor könnte zum Beispiel durch Lektine blockiert werden, sodass wir plötzlich nicht mehr so viel Zucker vertragen, weil das Insulin nicht mehr in die Zellen gelangt. 

2. Phosphate

Hülsenfrüchte enthalten außerdem Bestandteile, die Phosphate in sich speichern, sogenannte Phytate. Phosphor bindet alle guten Mineralien wie Magnesium, Zink, Eisen und seltenere Spurenelemente. Diese stehen dem Körper dann nicht mehr zur Verfügung, was schnell zu Mängeln führen kann. Außerdem übersäuert der Körper durch die vielen Phosphate. Grundsätzlich benötigt der Körper Phosphor, allerdings nur in geringen Mengen.

3. Trypsin Inhibitoren

Weiterhin in Hülsenfrüchten enthalten sind sogenannte Trypsin Inhibitoren. Diese sollen die Hülsenfrucht vor Fressfeinden schützen. In unserem Dünndarm befinden sich bestimmte Enzyme, die für verschiedene Funktionen verantwortlich sind. Eins davon ist Trypsin, welches dafür verantwortlich ist, Proteine aufzuschlüsseln und zu verdauen. Ein Inhibitor verhindert diesen Ablauf und stört somit die Verdauung von Proteinen. Unverdaute Bestandteile gelangen in Bereiche unseres Darms, in denen sie beispielsweise Parasiten oder Pilze nähren. Dadurch kann die ganze Darmflora kippen, außerdem erhält der Körper zu wenig Proteine. 

Hülsenfrüchte mithilfe der richtigen Zubereitung unschädlich machen

Für die oben genannten schlechten Bestandteile der Hülsenfrüchte gibt es jedoch eine Lösung: Die richtige Zubereitung. Die schädlichen Bestandteile zersetzen sich, wenn die Früchte richtig angekeimt werden. Dazu werden die Hülsenfrüchte bestenfalls zwischen 36 und 48 Stunden in Wasser eingeweicht und währenddessen im Kühlschrank gelagert. Durch das Wasser können die Früchte wachsen, schädliche Stoffe werden verstoffwechselt und gute Mineralien aktiviert. Diese positiven Eigenschaften landen dann im Keimling, sodass letztendlich eine Pflanze daraus entstehen könnte. Anschließend sollte das Wasser weggeschüttet und die Hülsenfrüchte kurz durchgewaschen werden. 

Um die schädlichen Stoffe zu hundert Prozent abzubauen, solltest Du die Hülsenfrüchte vor dem Verzehr etwa vier bis fünf Stunden köcheln lassen. 

Die Zeiten sind dabei individuell auszuprobieren, manche Menschen vertragen die Hülsenfrüchte beispielsweise auch schon ohne stundenlanges Einweichen, jedoch sollten sie definitiv eingeweicht und gekocht werden. Einige Hülsenfrüchte wie Mungo Bohnen, Kichererbsen, und Linsen kannst Du sprossen lassen und diese ohne Probleme roh verzehren. Vorsicht ist allerdings bei dicken Bohnen wie Kidneybohnen geboten, da diese im rohen Zustand toxisch auf den Organismus wirken.

Hülsenfrüchte sind ein wichtiges Nahrungsmittel und bei richtiger Zubereitung kannst Du von den wertvollen Bestandteilen sehr profitieren. Ein super Nahrungsmittel, welches günstig und zudem gut lagerbar und lange haltbar ist. Die Hülsenfrüchte bieten eine gute Grundlage für eine pflanzenbasierte Ernährung, sind aber auch in jede andere Form der Ernährung gut einzubauen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Selbsthilfe bei Bluthochdruck
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Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist eine weit verbreitete Symptomatik, welche schlimmstenfalls lebensbedrohlich sein kann. Für Betroffene ist es daher wichtig, rechtzeitig einen Arzt zu konsultieren, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten und gegebenenfalls Medikamente einzunehmen. Sobald die grundsätzliche Behandlung erfolgt ist und sich die Werte verbessern, ist es gemeinsam mit dem Arzt möglich, die Medikamente wieder ausschleichen zu lassen. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Ursachen von Bluthochdruck und darüber hinaus einige natürliche Behandlungsmethoden.

Blutdruck im Allgemeinen

Als Blutdruck wird der Druck bezeichnet, der in den Gefäßen herrscht. Einerseits der Druck der herrscht, wenn das Herz pumpt (systolischer Wert) und andererseits der Druck, der sich allgemein in den Blutgefäßen befindet (diastolischer Wert). Die Optimalwerte beim Blutdruck liegen bei einem Erwachsenen zwischen 120 und 130 beim systolischen Wert und zwischen 80 und 85 beim diastolischen Wert. Bei älteren Menschen sind Werte bis 140 zu 90 als normal einzuordnen. Ab einem Blutdruck von 140 zu 90 wird in der Medizin von Bluthochdruck gesprochen, ab Werten von 180 zu 100 gilt der Zustand des Betroffenen als lebensbedrohlich. 

Folgen eines Bluthochdrucks

Ein zu hoher Blutdruck kann dazu führen, dass sich innerhalb der Blutgefäße Ablagerungen lösen und diese ins Gehirn (Schlaganfall) oder in die Lunge (Lungenembolie) gelangen. Außerdem können Blutgefäße reißen, was für alle Organe schwerwiegende Schäden bedeuten kann. Betroffen sind dabei vor allem die kleinen und feinen Blutgefäße, weniger die großen, dicken. 

Bei chronischem Bluthochdruck besteht keine direkte Lebensgefahr, allerdings können langfristig einige Schäden im Körper verursacht werden. Die Blutgefäße selber nehmen Schaden und der Herzmuskel wird durch das ständige, zu starke Pumpen sehr belastet. Dieser wird mit der Zeit immer größer und die Herzwände dicker. An einem kritischen Punkt reichen die Gefäße um das Herz herum nicht mehr aus, um den gesamten Muskel zu versorgen. Als Folge daraus ergeben sich Versorgungsschwierigkeiten, welche entweder für einen Herzinfarkt sorgen oder dafür, dass bestimmte Bereiche ausleiern. Daraus entsteht eine Herzinsuffizienz. 

Ein langfristiger Bluthochdruck schadet dem Körper und ist daher immer behandlungsbedürftig. Bei einem Verdacht auf Bluthochdruck kann der Blutdruck entweder mit einem Gerät zuhause, in der Apotheke oder beim Arzt nachgemessen werden. Das Messen sollte zu unterschiedlichen Zeiten etwa dreimal am Tag erfolgen. Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen und Rauschgeräusche im Kopf können auf einen Bluthochdruck hinweisen. 

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Bluthochdruck

Grundsätzlich kann dem Bluthochdruck eine Fehlsteuerung des ganzen Blutdrucksystems zugrunde liegen. Die Fehlsteuerung ist mit etwa zehn Prozent der Betroffenen eine eher seltene Ursache und tritt bei Problemen mit der Niere (vor allem Zysten, hormonelle Störungen) auf, da sich dort ein wichtiges Steuerzentrum für den Blutdruck befindet. 

Hauptsächlich ziehen sich jedoch die Schläuche, durch die die Flüssigkeit läuft, zusammen und setzen sich dadurch von innen zu. Die Menge an Blut, die beispielsweise das Gehirn benötigt, wird nicht geringer, sodass der Druck steigen muss, um diese Menge auch zum entsprechenden Organ bringen zu können. Davon abgesehen können die Blutgefäße im Laufe der Zeit starr werden, was das zusammen- und auseinander ziehen der Muskeln erschwert beziehungsweise im schlimmsten Fall sogar verhindert. Die Steuerungsmechanismen des Körpers funktionieren dann nicht mehr.

Die Hauptursache für dieses Problem liegt in einer sehr phosphorhaltigen Ernährung. Phosphor ist nahezu in jedem Lebensmittel enthalten, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Zu den stark phosphorhaltigen Lebensmitteln zählen beispielsweise Getreide, Käse und Salami. Zu den phosphorarmen Lebensmitteln hingegen zählen generell pflanzliche Lebensmittel, welche frei von Getreide sind. Eine Ausnahme stellen dabei Nüsse, Bohnen und Hülsenfrüchte dar. Wenn Nüsse eingeweicht und Bohnen sowie Getreide angekeimt werden, verringert sich der Phosphorgehalt deutlich. Gekeimtes Getreide wie Dinkel und Roggen sind für eine phosphorarme Ernährung zu empfehlen, Weizen hingegen sollte grundsätzlich gemieden werden. 

Phosphor ist ein Mengenmineral, welches benötigt wird, um den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und Energie zu gewinnen. Es ist der Gegenspieler zu Magnesium, Kalium und Calcium, welche basisch verstoffwechselt werden. 

Eine sehr fettreiche Ernährung sowie der Verzehr von Fertigprodukten, Fleisch und Käse führen zu einer Übersäuerung des Körpers. Studien haben gezeigt, dass sich die Gefäße etwa eine Stunde nach dem Verzehr von Fleisch um etwa vierzig Prozent zusammenziehen und dieser Zustand über sechs Stunden anhält. Eine falsche Ernährung kann für chronischen Bluthochdruck verantwortlich sein. Eine Ernährungsumstellung ist daher der erste Ansatz bei einer solchen Problematik.

Eine weitere Ursache ist Stress. Dieser regt den Sympathikus an, welcher dafür sorgt, dass die Blutgefäße enger werden. Der Körper soll darauf vorbereitet werden, dass möglichst schnell möglichst viel Blut überall hingelangt, um die Flucht vor dem „inneren Säbelzahntiger“ zu ergreifen. Stress kann vor allem durch den Beruf und zu viele Termine, aber auch durch Elektrosmog entstehen und unser System in ständiger Alarmbereitschaft halten.

Neben der Ernährung als elementare und wichtigste Grundlage kann die Einnahme von Knoblauch, Brennnessel, Brokkoli, Spinat und Kartoffeln dafür sorgen, dass sich die Blutgefäße nicht mehr so stark zusammenziehen, da diese ein Enzym enthalten, welches einem sogenannten ACE Hemmer entspricht. Auch angesetzte Salzsohle hat eine großartige Wirkung auf den Blutdruck und kann diesen innerhalb von fünfzehn Minuten senken. Zudem sind Olivenblattextrakt, Hibiskus Tee und Magnesium hilfreich. Ab einem Alter von fünfzig Jahren besteht meist ein chronischer Magnesiummangel. Der Kaliumgehalt sollte mithilfe kaliumhaltiger Lebensmittel wie grünem Blattgemüse, Bohnen und Süßkartoffeln ins Gleichgewicht gebracht werden. 

Bluthochdruck ist grundsätzlich, vor allem mit der richtigen Ernährung, in den Griff zu bekommen und natürlich zu behandeln. Ein paar Veränderungen im Leben bewirken oft großes für die Gesundheit und verhelfen zu einem besseren und gesunderen Leben.

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Ohne Vagus Nerv keine Gesundheit
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Der Vagusnerv ist einer von zwölf Gehirnnerven, die dafür sorgen, dass bestimmte Dinge im Körper funktionieren. Es gibt sämtliche Nerven für verschiedenste Funktionen im Körper. Die meisten dieser Nerven sind dabei sympathisch, nur ganz wenige hingegen sind parasympathisch. Der haupt parasympathische Nerv ist der Vagusnerv. Sympathisch bedeutet anregend, parasympathisch bedeutet im vereinfachten Sinne, dass etwas entspannt wird. Als Gegenspieler zum Sympathikus benötigen wir Menschen einen Hauptnerv, welcher für die Entspannung zuständig ist. 

Der Bauchraum und der Vagusnerv

Der parasympathische Nerv versorgt den kompletten Bauchraum. Alles was im Bauch und im Unterleib passiert, wird vom Vagusnerv beeinflusst. Gleichzeitig beeinflusst er aber auch den Herzschlag, die Drüsentätigkeit, das Immunsystem und einige weitere Bereiche. Doch besonders der Darm, der Magen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, der Dünn- sowie Dickdarm werden durch den Vagusnerv gesteuert. Wenn dieser nicht gut funktioniert, kann auch der Bauchraum nicht vernünftig arbeiten. Fast alle Symptome im Bauchbereich haben in irgendeiner Weise mit dem Vagusnerv zu tun. Wenn dieser sich als Hauptursache für die Symptome herausstellt, ist die Nährstoffaufnahme gestört und die Versorgung der Darmwände sowie die Darmperistaltik laufen nicht optimal, sodass es zu Durchfällen oder Verstopfungen kommen kann. 

Ein ausgeglichener Vagusnerv ist für eine gesunde Verdauung unabdingbar. Spannend ist, dass der Vagusnerv Kommandos vom Gehirn an den Darm gibt und umgekehrt kommen vom Darm auch Kommandos an das Gehirn. Dieser Nerv ist sehr wichtig, da wir nur durch ihn eine funktionierende Verdauung erhalten können. Im alltäglichen Leben sollte der parasympathische Nerv gegenüber dem Sympathikus überwiegen. Leider ist dies in der heutigen Gesellschaft kaum noch möglich. 

Chronische Symptome im Bauchraum sowie psychische Symptome wie Angststörungen, Depressionen und viele weitere Schmerz- und Stresssymptome können Anzeichen für einen schlecht funktionierenden Vagusnerv sein. Doch was kannst Du dagegen tun?

Hauptursache Stress

Eine der Hauptursachen für einen problematischen Vagusnerv ist Stress. Stress entsteht vor allem durch äußere Einflüsse wie Medien, Nachrichten von außen, Elektrosmog und ständigem Termindruck. In unserer Gesellschaft wird Stress jedoch nicht ernst genommen, sondern oft schlichtweg akzeptiert. Wir gefährden dadurch selbst unsere Gesundheit. Der Körper benötigt wiederholt Phasen über den Tag verteilt, in denen er Stress abbauen und sich entspannen kann. Dazu dienen verschiedene Techniken wie Atemtechniken, auch im Rahmen einer professionellen Atemmeditation. Auch Sport und Bewegung im Allgemeinen, vor allem Spaziergänge im Wald (siehe Video) helfen dem Körper, Stress abzubauen. Yoga und Tai Chi sind besonders geeignet. Außerdem eignen sich ätherische Öle, diese können über die Nase aufgenommen zur Entspannung beitragen.

Inaktivität und körperliche Einschränkungen

Der Vagusnerv kann jedoch auch unabhängig von Stress inaktiv sein, was auch erblich bedingt sein kann. Wenn beispielsweise eine Mutter in der Schwangerschaft einen inaktiven Vagusnerv hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Baby auch einen inaktiven Vagusnerv bekommt. In diesen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten, warum der Nerv nicht richtig funktioniert. Entweder wird er vom Sympathikus unterdrückt oder er ist zu schlapp. Trotz wenig Stress ist es dann nicht möglich, sich zu entspannen. Symptome wie Tinnitus, chronische Verspannungen und Herzrasen weisen auf eine solche Problematik hin. Der Vagusnerv kann jedoch aktiviert und trainiert werden. Mithilfe einer Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) kann die Funktion des Vagusnerves zunächst gemessen und nachgewiesen werden. Ein erfahrener Therapeut kann sogar anhand der Pulsmessung herausfinden, welcher Nerv, also der Vagusnerv oder der Sympathikus, stärker arbeitet.

Doch der Vagusnerv kann auch körperlich eingeschränkt sein, beispielsweise können Gifte den Nerv beeinflussen. Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Aluminium oder bestimmte Chemikalien, die wir aus der Landwirtschaft aufnehmen, wie Glyphosat, belasten das System. Auch durch falsches Essen und Nahrungsmittel, die nicht gut vertragen werden (vor allem glutenhaltige Lebensmittel und Milchprodukte) wird der Parasympathikus negativ beeinflusst. Unter Umständen schleust der Darm Entzündungen durch den Vagusnerv ins Gehirn. Es gilt zunächst eine körperliche Dysfunktion auszuschließen und den Nerv anschließend zu trainieren.

Den Vagusnerv trainieren

Der Vagusnerv ist da zu trainieren, wo er gebraucht wird. Er wird beispielsweise zum Sprechen benötigt. Funktioniert er nicht gut, kann es unter Umständen zu Wortfindungsstörungen kommen. Als Training eignen sich Summen, Singen oder Tönen. Auch mit Wasser zu gurgeln aktiviert den Vagusnerv. In schwierigen Fällen können spezielle Geräte eingesetzt werden, die direkt am Vagusnerv angesetzt werden und diesen stimulieren. Es werden tolle Erfolge erzielt und psychische Probleme wie Angststörungen, Depressionen, aber auch Probleme im Bauchraum, können damit gut behandelt werden. 

Der Vagusnerv ist zunächst von alleine in die Regulation zu bringen, weil sonst lediglich die Symptome, nicht aber die Ursache für die Krankheiten, behandelt werden. Der Vagusnerv muss in Ordnung gebracht werden, sodass sich das gesamte System entspannen kann. Andernfalls können weitere Krankheiten entstehen und die Gefahr einer Übersäuerung und der Entstehung von Krebs steigt erheblich.

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Das Dr. Mama System ist geeignet, um sich bei leichten, eventuell auch unspezifischen Symptomen, mit denen man nicht zum Arzt gehen möchte, selbst zu helfen. Es ist außerdem geeignet, wenn der Arzt einem keine zufriedenstellende Diagnose stellt und vielleicht sogar behauptet, man müsse nun mit den Beschwerden leben. In diesen beiden Situationen kommt schnell der Gedanke auf, sich selbst helfen zu wollen. Wie Du Dir in Zukunft selbst helfen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die drei Reaktionen

Du hast Schmerzen, zum Beispiel chronische Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen oder verschiedene Allergien. Du gehst zum Arzt, in der Hoffnung, bald wieder beschwerdefrei zu sein, doch dieser kann Dir nicht helfen. Folgende Reaktionen auf die Situation, sich den Rest seines Lebens mit den Beschwerden abzufinden, sind üblich:

1. Resignation bis hin zur Depression

Du findest Dich mit der Situation ab und versuchst lediglich die Symptome zu verbessern. Schmerzmittel für Schmerzen verschiedener Ursachen und Kortison bei Entzündungen. Viele verschiedene Mittel führen dann zu Nebenwirkungen und verschlimmern die ganze Situation zusätzlich.

2. Der Gang zum Therapeuten oder Heilpraktiker

Du suchst einen Therapeuten oder Heilpraktiker, also einen alternativ denkenden Mediziner auf, der mit etwas Glück und seinem ganzheitlichen Blick doch noch die Ursache Deiner Beschwerden findet. Diese Reaktion ist sinnvoll, kann aber mitunter schnell sehr kostspielig werden. Die Wahl eines geeigneten Therapeuten fällt jedoch oft schwer und es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass auch dieser Dir in Deiner Situation nicht beziehungsweise nicht vollständig zu einer Heilung verschaffen kann.

3. Sich selbst informieren

Die dritte und meist auch die erste Reaktion ist der Drang, sich selber ein Bild von seinem Krankheitsbild zu machen. Du suchst im Internet und in Büchern nach Informationen und Behandlungsmöglichkeiten. Jedoch erwartet Dich eine Informationsflut, die Dir am Ende wahrscheinlich auch nicht weiterhelfen wird. Die entscheidenden Fragen lauten nämlich: Was brauche ich? Was ist wichtig für mich? 

Was wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, mit der Du testen kannst, was für Deinen Körper gerade sinnvoll ist? Wenn Du wüsstest, welche Nährstoffe du gerade brauchst, welche Behandlungsmethoden sinnvoll sind und beispielsweise worauf du allergisch reagierst? Genau an diesem Punkt setzt das Dr. Mama System an.

Das Dr. Mama System

Wir Menschen haben ein autonomes Nervensystem, welches im Hintergrund im Körper arbeitet. Es regelt die Ein- und Ausatmung, die Tätigkeit des Darms, die Hormonbildung, die Muskelregeneration, es regelt, ob sich Zellen neu bilden oder nicht und es ist sozusagen mit unserem Gesundheitswissen verknüpft.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Methoden, mit denen das autonome Nervensystem sowie seine Reaktionen getestet werden können. Einige davon funktionieren sehr zuverlässig. Die Ausbildung für diese Methoden ist jedoch schwierig und langwierig. In unserer Praxis nutzen wir die autonome Reaktionsdiagnostik nach Dr. Klinghardt, bei der genau geschaut wird, wie das autonome Nervensystem reguliert wird und was dabei hilft, die Reaktionen zu verbessern.

Um die Anwendung für einen Laien möglich zu machen, haben wir das Wissen auf das Mindeste herunter gebrochen und daraus unser Dr. Mama System entwickelt. Du musst also nicht das gesamte Therapeutenspektrum lernen, sondern nur die Dinge, die für den Privat- beziehungsweise Eigengebrauch wichtig sind. Du kannst Dir, vielleicht Deinen Kindern oder Deinem Partner mit dem Dr. Mama System Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Ihr könnt lernen, auszutesten, was Euer Körper gerade benötigt.

Außerdem enthält unser System enorm viel Wissen, bei dem es um die Grundursachen von etwa achtzig bis neunzig Prozent der häufigsten Krankheiten geht. Die meisten Krankheiten, unter denen die Bevölkerung heutzutage leidet, können auf bestimmte Grundursachen zurückgeführt werden. Es handelt sich dabei um sehr wenige, wie etwa Vergiftungen, Nahrungsmängel, ungelöste seelische Konflikte, Störfelder am Körper, allergische Reaktionen, chronische Infektionen und strukturelle Themen. Werden diese Ursachen erst einmal aufgedeckt, kann die richtige Behandlung endlich Erfolge bringen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind im Dr. Mama System in Form von Protokollen hinterlegt und eignen sich super für die Eigenbehandlung.

Wir haben das System entwickelt, damit Du lernen kannst, wie Du Dir und Deiner Familie selbst helfen kannst. Viele Familien haben bereits Erfolge erzielt und auch wir selbst nutzen das Dr. Mama System. Dennoch ist es wichtig bei schwerwiegenden Fällen einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen. Zur Diagnostik und für Behandlungsvorschläge zum Arzt zu gehen, kann in jedem Fall sinnvoll sein. Du kannst mithilfe des Dr. Mama Systems die Diagnose testen und abgleichen. Das System verschafft Dir so eine gewisse Eigenmacht, was Deine weitere Behandlung positiv beeinflussen kann.

Das Dr. Mama System ist ein unglaublicher Wissensschatz, mit dem Du viel Geld und Nerven sparen kannst. Viele Arztbesuche, immer wieder neue Therapeuten und Medikamente gehören nun der Vergangenheit an.

Um Dich möglichst schnell mit unserem System vertraut zu machen, besuche unser Webinar unter https://www.diepraxisfamily.com/webinar-anmeldung-dr-mama-system/. Wir freuen uns, Dich kennen zu lernen.

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Das lymphatische System ist ein Bereich in unserem Körper, über welches kaum jemand spricht. Es gibt selten Spezialisten fürs Lymphsystem und solange es keine Schwierigkeiten gibt, wird diesem kaum Beachtung geschenkt. Diese Herangehensweise ist jedoch falsch. Das Lymphsystem ist etwas Besonderes. Was es mit dem Lymphsystem auf sich hat erfährst Du in diesem Beitrag.

Das Lymphsystem – Was ist das eigentlich?

Alle Zellen und Organe im Körper, sowie alle Bestandteile im Bindegewebe baden im Lymphsystem. Das bedeutet, dass beispielsweise Blutgefäße niemals direkt an eine Körperzelle angeschlossen sind. Die Blutgefäße enden in einer winzigen Kapillarschlaufe im Lymphsystem. Dort geht eine Arterie über und wird eine Vene. Dieser Bereich ist sehr dünn und dort perforieren Sauerstoff sowie Nährstoffe heraus, die im Blut bedeutend für unsere Körperzellen sind. Das alles gelangt dort von den Blutgefäßen aus ins Lymphsystem. In dieser Flüssigkeit befinden sich dann die Sauerstoffmoleküle, Nährstoffe und Vitamine und werden passiv von den Körperzellen absorbiert. Es gibt keine Verbindung für die Körperzellen zum Blut und ohne das Lymphsystem keine Möglichkeit für die Körperzellen an Nährstoffe und Vitamine zu gelangen. 

Wenn die Rede von einer Übersäuerung oder falscher Versorgung der Körperzellen ist, wird immer von den Rezeptoren der Zelle oder Problemen innerhalb der Zelle, aber selten vom Lymphsystem gesprochen, welche die eigentliche Versorgungssubstanz darstellt. 

Gleichzeitig ist das lymphatische System der Bereich, in den die Körperzellen ihre ganzen Giftstoffe schiebt. Wenn innerhalb der Zelle Prozesse ablaufen, die die Giftstoffe in Form von Harn oder Stuhl aus dem Körper treiben sollen, werden diese zunächst in das Lymphsystem geleitet. 

Das Lymphsystem ist ein Phänomen, da es gleichzeitig Nährstoffe und Schadstoffe transportieren kann. Da jeder Mensch nur ein Lymphsystem hat, muss die Lymphflüssigkeit natürlich auch gereinigt werden. 

Treten irgendwo im Körper Komplikationen auf, hängen diese häufig mit Problemen des Lymphsystems zusammen. Es kann sein, dass die Flüssigkeit nicht richtig fließen kann, optimal aufgebaut oder strukturiert ist.

Das alte Verständnis vom Lymphsystem

Es wird angenommen oder regelrecht geglaubt, dass es Lymphgefäße gibt, in denen die Lymphflüssigkeit von den Beinen hoch bis zum Herzen geht und vom Kopf und den Armen auch wiederum bis zum Herzen. Es gibt eine Vene von oben, die dafür sorgt, dass das ganze ins Herz reingeleitet wird und dadurch in den Blutkreislauf zurückkommt. Die Lymphflüssigkeit ist im Grunde genommen abgepresste Flüssigkeit aus dem Blut. Der Mensch hat also nicht nur fünf bis sechs Liter Blut im Körper, sondern auch noch einige Liter an Lymphflüssigkeit. 

Diese Annahme ist nicht ganz korrekt, denn das Lymphsystem sammelt den gesamten Dreck aus dem Körper. Es macht keinen Sinn, dass der Organismus diese Giftstoffe zuerst ins Herz leitet. Dr. Barth hat dieses System neu erforscht und seine Entdeckungen, dass sich das Lymphwasser im Bauch im sogenannten Lymphsee sammelt, wurden nachgewiesen. Diese Wasseransammlung findet im Gewebe statt, wo der Dünndarm aufgehängt ist. Es nennt sich mesenteriales Gewebe. Dort wird das Wasser aufgenommen und über die Pfortader in die Leber gepumpt. In der Leber wird alles, was harnpflichtig ist und raus aus dem Körper muss, gefiltert. Enthaltene Nährstoffe werden recycelt und gehen zurück ins Blutsystem. Die Lymphflüssigkeit geht dann ins venöse Blut und wird über die Vene ins Herz gepumpt. Diese frische Flüssigkeit wird anschließend mit Sauerstoff versehen und gelangt erst zu diesem Zeitpunkt gereinigt und sauber in den arteriellen Blutkreislauf.

Wie kann das System verbessert werden und welche Probleme gibt es?

Wenn Probleme wie Verspannungen, fasziale Probleme, Stauungen wie Wassereinlagerungen oder organische Schwierigkeiten auftreten, hat dies meistens mit der Lymphflüssigkeit zu tun. Auch wenn zu viele Toxine oder Quecksilber im Körper sind und eine Entgiftung stattfinden soll, ist es wichtig, ans Lymphsystem zu denken. 

Das Lymphsystem kann deutlich verbessert werden, indem…

– genügend Flüssigkeit, am besten in Form von stillem Wasser, aufgenommen wird, da die Lymphe eine Flüssigkeit darstellen
– genügend Bewegung stattfindet, sodass die Lymphbereiche in den Fluss kommen
– genügend Licht aufgenommen wird, am besten eignen sich Sonnen- und Infrarotlicht, um die Lymphe anzuregen
– bestimmte Lebensmittel, welche die Lymphflüssigkeit verkleben lässt, vermieden werden

Folgende Lebensmittel gilt es zu vermeiden: tierische Lebensmittel, auch Milchproteine in Form von Milch und Milchprodukten, Zucker und glutenhaltiges Getreide, vor allem Weizen, sowie Alkohol.

Es gibt Verklebungen, die sich nicht von alleine lösen können. Dazu eignet sich die mechanische SophiaMatrix Technik. Durch diese werden die Lymphe im ganzen Körper wieder ins Fließen gebracht. Verklebungen und Lymphhindernisse werden aufgebrochen. Dies kann die normale Lymphdrainage nicht nachhaltig erreichen, da sie die Lymphflüssigkeit nur über die Hindernisse hinwegschubst, ohne sie zu brechen. Therapeuten in ganz Deutschland bieten diese Methode an.

Wenn die Lymphflüssigkeit wieder richtig fließt, können sich Probleme wie chronische Kopfschmerzen, Verspannungen, Gelenkschmerzen, Probleme mit den Organen, Wassereinlagerungen und viele weitere verbessern oder gar verschwinden.

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Die Haut ist das größte und somit ein äußerst wichtiges Organ des menschlichen Körpers. Doch was, wenn die Haut plötzlich juckt, brennt, nässt? Möglicherweise steckt eine Kontaktallergie dahinter. Worum es sich bei einer solchen handelt, welche Auslöser es gibt und wie die allergischen Reaktionen zu behandeln sind, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn die Haut verrücktspielt – eine Kontaktallergie?

Beim sogenannten Kontaktekzem reagiert die Haut nach direktem Kontakt mit einem Allergen mit entsprechenden Symptomen. Die allergischen Reaktionen treten jedoch in der Regel erst nach 24 bis 72 Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen auf. Verantwortlich für die Überreaktion an den betroffenen Hautpartien sind bestimmte T-Zellen des Abwehrsystems im Körper, welche beim Kontakt mit dem Allergen Botenstoffe ausschütten. Die Botenstoffe sorgen dann für eine Entzündung der Haut und führen zu sichtbaren Hautveränderungen.

Welche Ursachen für allergische Hautreaktionen gibt es?

Die Ursachen eines Kontaktekzems sind sehr vielfältig. Zu den häufigen Auslösern gehören:

– die weitreichende Unverträglichkeit auf Milcheiweiß und Weizen (häufig auch Gluten)
– Zinkmangel sowie ein Mangel an Vitamin D3
– verschiedene Materialien in Schmuck, Knöpfen oder auch Brillengestellen, wie Nickel oder andere Metalle
– Duftstoffe in Kosmetika, Deodorants und Seifen
– Konservierungsstoffe in Reinigungsmitteln, Pflege- und Kosmetikprodukten sowie Desinfektionsmitteln
– Pflanzen wie Beifuß 
– Latex, beispielsweise in Form von Latexhandschuhen
– ätherische Öle wie Zitronen- oder Pfefferminzöl

Weitere auslösende Allergien sind Allergien gegen Blütenpollen, Hausstaubmilben und Tierhaare. Welche Symptome treten bei einer Kontaktallergie auf?

Welche Symptome treten bei einer Kontaktallergie auf?

Die Symptome einer allergischen Reaktion der Haut reichen von Hautrötungen, Schwellungen und nässenden Bläschen über Quaddel Bildung, Krusten- und Schuppenbildung sowie Juckreiz oder Brennen. Nicht selten treten dabei mehrere Symptome gleichzeitig auf. 

Im Rahmen weiterer Allergien können zudem die folgenden Symptome auftreten:

Bei einer Sonnenallergie verändern sich betroffene Hautpartien als Folge von übermäßiger Sonneneinstrahlung. In diesem Zusammenhang ist auch die „Mallorca-Akne“ zu erwähnen, welche durch die Inhaltsstoffe einer Sonnenmilch auftreten kann.

Als Reaktion auf bestimmte Lebensmittel, vor allem auf Nüsse, Eier und Fisch, stellen sich im Rahmen einer Lebensmittelallergie auch des öfteren Hautekzeme ein.

Die Insektengiftallergie zeichnet sich durch Reaktionen auf das Gift von Wespen, Bienen, Hornissen oder Hummeln aus. Eine solche Allergie kann unter Umständen sogar lebensbedrohlich sein. 

Ebenfalls zu erwähnen gilt hier die Arzneimittelallergie, welche beispielsweise durch Antibiotika, Blutdruck- oder Schmerzmittel ausgelöst werden kann. Nicht selten treten bei einer solchen Allergie nach Einnahme der Medikamente starke Schwellungen im Gesicht und eine Quaddel Bildung am ganzen Körper auf. Eine allergische Reaktion auf Arzneimittel ist unmittelbar zu behandeln.

Welches Allergen verursacht die allergische Reaktion?

In einigen Fällen können Betroffene das verantwortliche Allergen leicht selbst ausfindig machen. In schwierigeren Fällen und vor allem bei schweren Hautreaktionen ist ein Dermatologe aufzusuchen. Dieser macht eine gründliche Anamnese der Krankheitsgeschichte und kann mithilfe unterschiedlicher Tests die in Frage kommenden Allergene am Patienten testen. Dabei steht der „Patch-Test“, der „Prick-Test“ und der Bluttest zur Verfügung. Beim Patch-Test, sowie beim Prick-Test werden die Allergene auf die Haut gebracht. Bei Vorliegen einer allergischen Reaktion sind die betroffenen Hautstellen in der Regel schnell gerötet, geschwollen und jucken. 

Bei starken und besonders bei mehreren Allergien empfiehlt sich ein Allergiepass. Dieser kann im Notfall schnell Auskunft über das verursachte Allergen geben.

Wer erkrankt an einer Allergie?

Einige Faktoren können das Risiko erhöhen, an einer Allergie zu erkranken. Dazu gehört die genetische Vorbelastung, wenn beispielsweise die Eltern an verschiedenen Allergien leiden, aber auch Umweltschadstoffe, eine ungesunde, fettreiche Ernährung, sowie Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum. Doch auch ein zu hohes Maß an Hygiene kann zur Entstehung von Allergien beitragen. In diesem Fall gilt: weniger ist mehr!

Wie wird die Kontaktallergie behandelt?

Eine Sensibilisierung gegen die auslösende Substanz besteht meist ein Leben lang. Die Kontaktallergie kann also nicht geheilt, sondern lediglich die Symptome gemindert werden. Zunächst gilt es, jeglichen Kontakt mit Allergenen Substanzen zu meiden. In einigen Fällen ist das kein Problem (wie beispielsweise Kosmetika wechseln), in anderen hingegen kaum zu beeinflussen (Insektengiftallergie). Wenn es jedoch bereits zu einer allergischen Reaktion gekommen ist, gilt es, die Hautstellen regelmäßig zu säubern, um den Heilungsprozess zu fördern. Feuchtigkeits- und Pflegeprodukte unterstützen im weiteren Heilungsverlauf die Haut beim Wiederaufbau und helfen ihr, zu regenerieren. Auch rückfettende Cremes, Öle und Bäder können sehr hilfreich sein.

Generell gibt es bei allergischen Reaktionen zwei Behandlungsansätze: Die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde.

Schulmedizinische Behandlung

In der Schulmedizin wird im Bereich der Kontaktallergie grundsätzlich mit Kortison-Präparaten gearbeitet. Kortison hemmt dabei die überschießende Immunantwort des Körpers und mindert gleichzeitig die Entzündungsreaktion der Haut. Je nach Ausmaß der Reaktion werden betroffene Areale der Haut zunächst mithilfe einer Kortison haltigen Salbe lokal behandelt. Reicht diese Behandlung nicht aus, wird Kortison in Tablettenform eingenommen. Kortison hat einige Nebenwirkungen, weshalb eine Therapie immer gut durchdacht werden sollte. 

Bei schwächeren Symptomen wird in der Regel ein Antihistaminikum in Form von Tabletten oder Salben verschrieben. Auch dieser Wirkstoff dient dazu, das körpereigene Histamin abzuschwächen. Viele Allergiker kommen ohne diese Antihistaminikum gar nicht aus.

Bei einem chronischen Hautekzem besteht weiterhin die Möglichkeit, eine UV-Therapie durchzuführen. Dabei wird je nach Allergie zwischen einer Bestrahlung mit UV-B-Licht (UVB-Therapie) und einer Bestrahlung mit UV-A-Licht in Kombination mit dem Wirkstoff Psoralen (PUVA-Therapie) unterschieden. Der Wirkstoff Psoralen kann dabei entweder lokal aufgetragen oder eingenommen werden. Diese Therapieform wird vor allem bei einem chronischen Handekzem angewendet.

Behandlung in der Naturheilkunde

Im Bereich der Naturheilkunde gibt es verschiedene Möglichkeiten, allergische Reaktionen der Haut zu behandeln. Um bei einer bereits geschädigten Hautbarriere schlimmere Infektionen mit anderen Krankheitserregern zu vermeiden, ist eine Behandlung mit einer Salbe zur schnellen Regeneration der Haut empfehlenswert. Verschiedene Wirkstoffe können die Heilung dabei unterstützen. Dazu gehören:

– Weide (vermindert Entzündungen)
– Zaubernuss (fördern Wundverschluss)
– Lein (wirkt entzündungshemmend)
– Kamille (wirkt antiseptisch, beruhigend und entzündungshemmend)
– Weizenkeim-, Soja- und Mais öl (wirken entzündungshemmend)
– Stiefmütterchen (wirken wie Kortikoide)
– Bittersüßer Nachtschatten (wirken wie Kortikoide)

In der Naturheilkunde wird außerdem eine Umstimmung und Entgiftung des Körpers als besonders wichtig erachtet. Eine umstimmende Wirkung haben die folgenden Pflanzen: Brennnessel, bittersüßer Nachtschatten, Stiefmütterchen und Wacholder sowie Löwenzahn. Zur Entgiftung eignen sich besonders Pflanzen, welche die Ausscheidung über die Leber, Galle und den Darm fördern. Dazu gehören: Chlorella, Goldrute, Kaffeekohle, Flohsamen, Löwenzahn, Leinsamen, Mariendistel und Brennnessel.

Eine gesunde Ernährung ist für eine schöne und gesunde Haut unabdingbar. Dabei gibt es verschiedene Lebensmittel, die die Funktionen der Haut optimal unterstützen können. Grüner Tee enthält viele Antioxidantien, Obst und Gemüse enthalten Vitamine und Pflanzenstoffe, welche vor Sonnenschäden und Entzündungen schützen können. Weiterhin hilft Eiweiß beim Aufbau der Haut und verbessert deren Abwehrkräfte. Generell empfiehlt sich eine rein pflanzenbasierte und abwechslungsreiche Ernährung. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten in Form von Wasser, sehr wichtig für die Haut. Um eventuelle Nahrungsmittelallergien als Verursacher von Hautekzemen ausfindig zu machen, empfiehlt sich auch das Führen eines Ernährungstagebuchs. Werden auslösende Allergene wie Milcheiweiß und Weizen konsequent gemieden, kann mitunter eine Symptomfreiheit erreicht werden.

Wenn dem Körper verschiedene Nährstoffe fehlen, kann sich dies auch im Hautbild äußern. Fiese Ausschläge können die Folge eines Mangels an Zink, Vitamin D (vor allem Vitamin D3), Eisen, Vitamin B und Jod sein. Sollten Mängel vorhanden sein, sind diese entsprechend über die Ernährung und gegebenenfalls zusätzlich mithilfe von entsprechenden Präparaten wieder aufzufüllen.

Allergische Reaktionen der Haut sind sehr vielfältig in ihren Ursachen sowie in den Behandlungsmöglichkeiten. Ein entsprechender Therapeut kann bei der der Suche nach dem Verursacher sowie bei der Behandlung der Ekzeme gute Dienste leisten. Ein solcher kann dem Patienten schnell Linderung der Symptome verschaffen und weitere Ausbrüche der Überreaktion des Körpers mit der abgestimmten Behandlung eindämmen oder sogar verhindern.

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Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Diabetes ist eine Volkskrankheit, unter der in der heutigen Zeit sehr viele Menschen leiden. Besonders in den industriellen Staaten häufen sich die Erkrankungen deutlich. Es liegt der Verdacht nahe, dass der industrielle Lebensstil der Menschen für die Erkrankungen an Diabetes verantwortlich sein könnte.

Die unterschiedlichen Formen von Diabetes 

Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Beim sogenannten Typ-1-Diabetes stellt die Bauchspeicheldrüse kein körpereigenes Insulin mehr her, sodass Insulin verabreicht werden muss. Es besteht also eine Insulinpflicht. Dieser Typ ist in der Regel angeboren.

Beim Typ-2-Diabetes hingegen wird ausreichend Insulin vom Körper hergestellt, allerdings nehmen die Körperzellen dieses nicht mehr an. Es handelt sich bei diesem Typ um eine erworbene Diabetes. Die Krankheit ist nicht angeboren, sondern entwickelt sich im Laufe der Lebenszeit. Heutzutage gibt es immer mehr Kinder, die bereits in einem Alter von unter zehn Jahren an Diabetes leiden. Die USA sind nach der Anzahl der Krankheitsfälle eindeutiger Vorreiter, nichts desto trotz besteht dieses Problem auch schon in Deutschland und weiteren europäischen Staaten. Doch wie entsteht die Typ-2-Diabetes?

Entstehung und Symptome bei Typ-2-Diabetes

Um an Diabetes zu erkranken, muss man nicht unbedingt adipös beziehungsweise kräftig sein. Übergewicht ist zwar ein begünstigender Faktor für die Entstehung der Krankheit, allerdings ist es ebenso möglich, dass die Diabetes mit einem schlanken Körperbau entwickelt wird und sich durch die Krankheit ein Übergewicht einstellt. Die folgenden Symptome können Hinweise auf die Erkrankung geben:

– Müdigkeit nach dem Essen oder chronische Müdigkeit, geistig als auch muskulär, über den ganzen Tag hinweg durch Zuckermangel in den Zellen.
– Großer Durst: Der Körper versucht das Blut wieder in Ordnung zu bringen, da sich durch die Resistenz der Insulinrezeptoren zu viel Zucker im Blut befindet.
– Heißhunger auf Zucker: Da die Zellen keine Glukose erhalten, entsteht weiterhin der Befehl, dass der Körper diese benötigt. Das Gehirn gibt die Information ans Appetitzentrum weiter, sodass der Hunger auf Zucker entsteht. Das Blut wird durch diesen Vorgang immer süßer. Im schlimmsten Fall kann diese Situation zum hyperglykämischem Koma führen, wenn der Zuckerkonsum immer weiter fortgeführt wird.

Lösungsansatz der Schulmedizin

In der schulmedizinischen Behandlung werden Stoffe wie Metformin gegeben, welche die Insulinresistenzen an den Zellen umgehen, verhindern oder verbessern. Eine lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten entsteht. 

Außerdem wird häufig weiteres Insulin verabreicht, was den Typ-2-Diabetiker zusätzlich insulinabhängig macht, sodass dieser in die Typ-1-Diabetes hineinrutscht. 

Die wahren Ursachen der Krankheit

Eine weit verbreitete Meinung besagt, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum dazu führt, dass die Rezeptoren, die sich an den Zellen befinden, übersättigt werden und sich deshalb zurückziehen. Dieser Ansatz ist generell nicht falsch, muss aber unbedingt ergänzt werden. 

Dr. Neal Barnard, ein amerikanischer Arzt, hat eine völlig andere Denkweise entwickelt, warum Diabetes eigentlich entsteht. Schuld daran, dass Zucker nicht mehr zusammen mit dem Insulin in die Zelle transportiert wird, ist die Tatsache, dass der Insulinrezeptor mit Fett verstopft ist. Das bedeutet, dass der Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern, aber auch isolierten pflanzlichen Ölen wie Kokosöl, Olivenöl, Leinöl, Kürbiskernöl und vielen weiteren Schuld an der Erkrankung sind. All diese Lebensmittel sorgen dafür, dass die Zellen mit einem leichten Ölfilm benetzt werden und den Insulinrezeptor verstopfen. 

Bedeutung für Betroffene

Jeder Typ-2-Diabetiker sollte den Versuch starten, komplett auf tierische Lebensmittel und pflanzliche Fette und Öle zu verzichten. Natürlich benötigt der Körper dennoch Fette, diese sollten jedoch direkt über die Pflanzen aufgenommen werden. Dazu eignen sich beispielsweise Oliven, Avocados, geschrotete Leinsamen und Chiasamen. Diese Lebensmittel enthalten auch alle Nährstoffe, welche zu einer guten Absorption der Fette beitragen.

Wenn die Fette weggelassen werden, zeigen sich erstaunliche Wirkungen. Der Langzeit-, sowie der Blutzuckerspiegel sinken und die Symptome der Diabetes verschwinden.

Schnell verbrennende Kohlenhydrate wie Weißmehl, Toastbrot, Nudeln, Süßigkeiten und Schokolade sowie Obst sind jedoch weiterhin zu meiden, solange eine Insulinresistenz besteht. Diese Lebensmittel sind weiterhin gefährlich. Sobald die Rezeptoren wieder frei sind ist es aber möglich, dass die etwas höher glykämischen Lebensmittel wieder gut vertragen werden. 

Grundsätzlich sollte auf industriellen Zucker verzichtet und nur natürlicher Zucker verwendet werden. Besonders gut eignen sich Dattelzucker, Honig oder Xylit. Weitere bekannte Süßungsmittel sind Agavensirup sowie Ahornsirup. Bei diesen ist Vorsicht geboten, da sie sehr viel Fruktose enthalten und durch den Verzehr eine Fruktoseunverträglichkeit entstehen kann.

Diabetes kann weiterhin durch Bewegung und Sport positiv beeinflusst werden. Die Verbrennung in den Zellen sorgt dafür, dass auch mehr Zucker verbrannt wird. Das bringt jedoch nur etwas, wenn keine tierischen Lebensmittel und Fette verzehrt werden. In einem solchen Fall benötigt die Zelle mehr Energie und die Zelle verhungert durch den Sport noch mehr. 

Das Buch von Dr. Barnard „Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes“ enthält zu diesem Thema einige hilfreiche Tipps und kann Dich beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

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Kalium ist neben Natrium und Chlorid eins der wichtigsten Elektrolyte im Körper. Es spielt eine große Rolle für das gesamte Nervensystem, für die Muskulatur und wird außerdem für die Herstellung von Enzymen benötigt. Kalium befindet sich zu über achtzig Prozent innerhalb der Körperzellen und hat zusammen mit dem Natrium eine wichtige Funktion für den Organismus. Wozu Kalium wichtig ist, wie Du einen gestörten Kaliumhaushalt erkennst und welche Lebensmittel das Elektrolyt enthalten, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wozu dient Kalium im Körper?

Kalium sitzt normalerweise innerhalb einer Zelle, während Natrium dagegen außen an der Zelle sitzt. Sobald ein elektrischer Nervenimpuls kommt, findet ein Austausch dieser beiden Stoffe statt. Dabei fließt Natrium in die Zelle hinein und Kalium fließt hinaus. Eine Körperzelle, besonders eine Muskelzelle, benötigt diesen Austausch, um richtig arbeiten zu können. So ist beispielsweise eine Kontraktion möglich. Ist Kalium nun im Mangel oder im Überschuss, so kann der Austausch nicht mehr richtig funktionieren. 

Einen Mangel oder Überschuss erkennen

Ein Kaliumüberschuss entsteht, wenn dem Körper zu viel Kalium zugeführt wurde. Die Zuführung kann entweder über eingenommene Tabletten oder durch den Verzehr kaliumhaltiger Lebensmittel erfolgen. Kalium in Tablettenform einzunehmen ist generell nicht empfehlenswert, da so schnell ein Überschuss entstehen kann. Außerdem kann ein Überschuss durch eine gestörte Ausscheidung über die Niere vorliegen. Auch wenn im Körper eine zu hohe Zellzersetzung stattfindet, also zu viel Kalium freigesetzt wird, kann der Kaliumwert über dem Normwert liegen. Dies passiert beispielsweise bei einer Krebserkrankung, Verletzungen oder beim Leistungssport. 

Die Symptome für einen Überschuss sind unter anderem Funktionsstörungen der Muskulatur, Herzrhythmusstörungen, Krämpfe sowie eine unzureichende Tätigkeit des Darms, was zu Verstopfungen führen kann. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Herzstillstand oder eine völlige Aufgabe der Bewegung des Darms und damit ein Darmverschluss als Folge des zu hohen Kaliumwertes eintreten.

Ein Mangel an Kalium ruft in der Regel die gleichen Symptome hervor wie ein Überschuss. Vor der Behandlung gilt es herauszufinden, was nun vorliegt. 

Ein Mangel kann dadurch entstehen, dass der Körper zu viel Flüssigkeit verliert. Durch Erbrechen, Durchfall oder zu häufiges Wasserlassen wie beispielsweise bei einer Erkrankung an Diabetes. Außerdem kann es sein, dass das antidiuretische Hormon nur unzureichend im Körper vorhanden ist, welches häufiges Wasserlassen, auch in der Nacht, stoppt. 
Auch wasserlösende Tabletten können der Auslöser für einen Kaliummangel sein. Wenn die Einnahme solcher Wassertabletten zwingend notwendig ist, sollten diese kaliumsparend sein. Ein Mangel kann außerdem entstehen, wenn eine einseitige Ernährung vorliegt und somit eine unzureichende Zuführung von Kalium über die Nahrung bewirkt wird. 

Kaliumwert messen

Hast Du den Verdacht, dass etwas mit Deinen Kaliumwerten nicht stimmt, so kannst Du erst einmal selbst überprüfen, ob eine der genannten Ursachen für die Schwankungen vorliegt. Hast Du Dich in letzter Zeit übergeben oder beispielsweise viel Sport getrieben? Wenn Du Dir sicher bist, ob ein Mangel oder ein Überschuss besteht, kannst Du selbst korrigierend eingreifen, in dem Du Dich entsprechend anders ernährst. Sinnvoller ist es jedoch, den Kaliumwert über einen Bluttest überprüfen zu lassen, sodass eine falsche Behandlung von vorneherein ausgeschlossen werden kann. Andernfalls kann es passieren, dass Du aufgrund der Symptome von einem Mangel ausgehst, in Wirklichkeit aber ein Überschuss besteht. Eine falsche Behandlung kann weitreichende Folgen haben.

Kaliumhaltige Lebensmittel

Bei einer normalen, gesunden Ernährung ist es heutzutage fast unmöglich, einen Kaliummangel zu entwickeln. In der Gruppe der pflanzlichen Lebensmittel gibt es unglaublich viele, die große Mengen Kalium enthalten. Zu diesen gehören unter anderem Karotten, Aprikosen, Avocados und Tomaten. Hochkonzentrierte Kaliumquellen sind zum Beispiel Tomatenmark, getrocknete Tomaten sowie getrocknete Aprikosen. Aber auch Nüsse wie Erdnüsse, Haselnüsse und Cashewnüsse enthalten Kalium. In den Getreidearten Dinkel, Roggen und Buchweizen ist das Elektrolyt ebenfalls vertreten.

Wie Du siehst gibt es zahlreiche Lebensmittel, die zu einem gesunden Kaliumhaushalt beitragen können. Solltest Du einen Mangel oder Überschuss vermuten, zögere nicht und lass Dich von einem Therapeuten behandeln. Eine Ernährungsumstellung kann auf einfachem Weg zu einem ausgeglichenen Elektrolythaushalt beitragen.

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Unser Körper wird zunehmend mit verschiedenen Schwermetallen vergiftet. Dabei spielen die Umwelt, die Ernährung, aber auch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle. Schwermetalle sind sehr gefährlich für den Körper. Wie Du optimal mit diesen umgehen und sie im besten Fall sogar meiden kannst, erfährst Du in diesem Beitrag. 

Die Hauptquellen der Schwermetalle

Seit die Menschheit begann, Metalle, Kohle und Gase aus der Erde zu holen, sind Schwermetalle ein Thema. Diese Metalle sind in der Menge, in der sie dem Körper täglich zugeführt wird, sehr schädlich. Zu den gefährlichsten Schwermetallen gehören dabei Blei, Cadmium und Quecksilber. Es gibt noch viele weitere, welche wir im Alltag aber nur in geringen Mengen abbekommen. Blei war vor allem in den Autogasen von früher enthalten, welches sich heute noch immer in unserer Erde befindet. Auch verbleite Wasserleitungen, welche es heute in der Regel nicht mehr gibt, können noch Reste enthalten. Blei ist beispielsweise auch in Farben oder anderen Dingen der Industrie enthalten. Es steckt in unseren Böden, in der Nahrung und in der Luft. Das Flugzeugbenzin Kerosin, welches jegliche Flugzeuge in der Luft verbrauchen, ist nicht bleifrei, wie unser heutiges Autobenzin. Die Flugzeuge pumpen die verbleiten Abgase in die Atmosphäre ab und vergiften somit die Umwelt. Blei wird in der Regel in den Knochenstrukturen des Körpers geparkt, welches für diese und deren Milieu äußerst schädlich ist. 

Cadmium ist ein weiteres krebserregendes Schwermetall. Es kann der Niere schaden. Cadmium bildet ein Phosphor, welches im klassischen Dünger zu finden ist. Es ist in Autoreifen enthalten, sodass diese dazu benutzt werden, Phosphordünger herzustellen. Folglich befindet sich das schädliche Cadmium in unserer Nahrung. Es ist ratsam, zu Bionahrung zu greifen, wobei auch diese Spuren von Cadmium aufweisen kann. Eine weitere Cadmiumquelle sind die Autoabgase. Das Benzin wurde bleifrei gemacht, indem Cadmium hinzugegeben wurde. Die Abgase sind also weiterhin schädlich, nur, dass darüber kaum jemand spricht. 

Das giftigste Schwermetall ist Quecksilber. Dieses ist beispielsweise in den schädlichen Amalgamfüllungen enthalten. Quecksilber ist zu etwa fünfzig Prozent Bestandteil von Amalgam und kann bereits, wenn eine Mutter vor oder in der Schwangerschaft Amalgam im Mund hatte, ihr Baby enorm vergiften. Andere Quellen für Quecksilber sind die Industrie, dabei vor allem die Kohleindustrie. Bei jeglichen Verbrennungen wird Quecksilber in die Atmosphäre freigesetzt. Doch auch in bestimmten Medikamenten, Lösungsmitteln, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen ist das schädliche Metall enthalten. Das ganze Meer ist mittlerweile verseucht, sodass die Fische sehr starke Quecksilbergehalte, besonders das gefährliche Methylquecksilber, aufweisen. Dieses kann die Nerven befallen, sodass es eine Überlegung wert wäre, zukünftig auf Fisch zu verzichten. Besonders große Raubfische wie Thunfisch, Lachs oder Hai sind mit Quecksilber verseucht. Kleinere Fische haben einen geringeren Anteil.

Wie gehe ich den Quecksilberfallen am besten aus dem Weg?

Am besten ist es nach wie vor, die vergifteten Dinge zu meiden oder zu entfernen. Beispielsweise können Leuchtstoffröhren gegen normale Glühbirnen getauscht werden und Amalgamfüllungen können saniert werden (siehe Video). Auch Nahrungsmittel aus biologischem Anbau machen einen Unterschied, doch das Entscheidende sind regelmäßige Entgiftungen. Atmen und Wasser trinken muss jeder Mensch und auch dort entstehen Vergiftungen. Es gibt so gut wie niemanden in der westlichen Hemisphäre, in dessen Körper sich keine Gifte befinden. Alles was zu vermeiden ist, sollte somit auch vermieden werden.

Warum sind Schwermetalle so gefährlich?

Ein großes Problem ist, dass der Körper die Schwermetalle nicht alleine entgiften kann. Kleine Mengen werden zwar über den Urin, Stuhl, die Haare und den Schweiß ausgeschieden, allerdings verbleibt ein großer Teil immer im Körper. An den Stellen, an denen die Schwermetalle im Körper geparkt werden, beeinträchtigen die Gifte das Gewebe, die Nährstoffversorgung, die Fresszellen und das Immunsystem. Das Immunsystem versucht an diesen Stellen trotz allem zu entgiften, sodass es zu einer Autoimmunität kommen kann. Das Immunsystem greift dann die körpereigenen Strukturen an, um die Schwermetalle zu beseitigen. Krankheiten wie Hashimoto oder Multiple Sklerose können entstehen.

Die Schwermetalle, besonders Quecksilber, befallen die Nervenzellen. Sind diese erst einmal befallen, findet die Verbindung vom Gehirn zu den Nerven nicht mehr vollständig statt und es entstehen sogenannte „Lochfraßstellen“ im Gehirn. Die weit verbreitete Krankheit Alzheimer hat dort ihren Ursprung. 

Zudem sind die Schwermetalle krebserregend und der Körper nimmt bei Mangelerscheinungen durch Zink oder Magnesium das toxische Metall auf, um seine Enzyme, Hormone und Zellstrukturen zu bauen. Das toxische Metall verursacht dann Schäden, die nicht abzuschätzen sind. Die Fehlfunktionen, die im Körper durch die Schwermetalle entstehen können, sind sehr weitreichend. 

Wir haben einen kompletten Online Kurs zur Schwermetallentgiftung entwickelt, den Du hier kostenlos mitmachen kannst.  

Wir freuen uns auf Dich!

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Die Epigenetik ist ein spannendes Thema und doch einigen noch unbekannt. Diese hat mit der Genforschung und allgemein der Genetik zutun. Die Epigenetik ist ein neumodischer Begriff in der Medizin und Wissenschaft für einen bestimmten Mechanismus im Körper. Dieser Mechanismus wurde lange Zeit Durch die Forschung ignoriert, spielt aber mehr und mehr eine Rolle in der heutigen Zeit. Spannende Fakten über die Epigenetik und wie Du diese selbst beeinflussen kannst, erhältst Du in diesem Beitrag.

Die Genforschung hat herausgefunden, dass die Gene in unserem Körper an- und abgeschaltet werden können. Je nach dem, was für Reize in der Zelle gerade aktiv sind, werden bestimmte Gene angeschaltet oder eben abgeschaltet. Diese wichtige Funktion entscheidet darüber, wie bestimmte Proteine im Körper gebildet oder nicht gebildet werden. Diese Proteine sind für die Regeneration des Körpers wichtig und entscheiden darüber, ob Stoffe hergestellt werden, ob die Zelle sich teilen kann und wenn ja, ob sie sich richtig teilt. Außerdem entscheiden die Proteine und somit letztlich die Gene, ob ein Organ richtig arbeiten kann oder nicht. 

In diesem Zusammenhang ist besonders interessant, dass die Abschaltung der Gene nicht nur durch bestimmte Stoffe und Substanzen alleine verursacht wird. Sie wird vor allem durch die Umwelt und unsere Psyche beeinflusst. Diese Faktoren entscheiden letztlich darüber, wie die Gene an- und abgeschaltet werden. 

Der Zusammenhang von Körper und Psyche

Lange Zeit wurde die Psyche des Menschen in der ganzen Forschung der Medizin unbeachtet gelassen. Nach und nach erkannten die Forscher jedoch, dass diese mit einbezogen werden muss, da sie eine große Rolle für die Art, wie sich unser Körper verhält, spielt. Die Psyche kann einen großen Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit haben.

Es gibt sowohl positive, als auch negative Umwelteinflüsse, die auf unseren Körper einwirken können. Diese können uns auch fehlen, wenn sie nicht vorhanden sind. Beispielsweise würde einem Menschen, der den ganzen Tag in einem geschlossen Raum ohne Fenster sitzt, das Tageslicht als positiver Umwelteinfluss fehlen. Er könnte in Folge der Abschirmung kein Vitamin D bilden und würde dadurch krank werden. Bestimmte Gene würden in diesem Fall nicht mehr aktiviert werden. 
Negative Umwelteinflüsse wie etwa Luftverschmutzung, Elektrosmog oder andere Dinge sollten nach Möglichkeit hingegen gemieden werden, um der Gesundheit nicht zu schaden.

Der stärkste epigenetische Faktor ist ein Schock. Bei einem Unfall oder einem anderen Schockerlebnis wird dieser Faktor im Körper aktiviert. Forschungen zeigen, dass bestimmte Marker am Genom gesetzt werden, sobald der Mensch einen Schock erlebt. Diese epigenetischen Marker, die an dem Genom entsprechend aktiv sind, können vererbt werden. Es kann also sein, dass ein Kind die mentalen Marker von Mutter oder Vater bekommt, die bei einem Schock entstanden sind. Dieses Erbe geht bis zu sieben Generationen zurück. Das ganze Familiensystem spielt also eine Rolle darin, wie die DNA abgelesen wird.
Dieses Phänomen erklärt auch, warum es einigen Menschen nach einer Familienaufstellung deutlich besser geht, obwohl es so einfach scheint. Die mentale und psychische Arbeit spielt eine entscheidende Rolle.

Das erklärt auch die vielen hervorragenden Wirkungen der mentalen und psychischen Arbeit, sowie der Glaubenssatzarbeit und der familiensystemischen Arbeit, welche alle dadurch begründet sind. 

Ebenfalls eine große Rolle auf das Wohlbefinden spielt die eigene Einstellung. Die eigene Haltung, sei es zum Leben oder zu bestimmten Themen, im Großen und Ganzen das eigene Mindset entscheidet darüber, wie die Gene im Einzelnen gelesen werden. In den Moment, in dem sich die eigene Haltung verbessert und positiver wird, wird der Körper aktiviert und man fühlt sich automatisch besser. Hat man hingegen eine schlechte Haltung, so nimmt der Körper auch diese Gefühle wahr und man fühlt sich entsprechend schlechter.

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Gesundheit ist, wie kann es auch anders sein, die Ernährung. Durch den Verzehr von industriell gefertigten Lebensmitteln mit vielen Zusatzstoffen werden die nützlichen Gene nicht angeschaltet, dafür aber die pathogenen Möglichkeiten. Schlechtes Essen sorgt dafür, dass die falsche Art und Weise der Gene aktiviert und die DNA falsch abgelesen wird. Durch gutes Essen wie beispielsweise eine Ernährung mit hohem Rohkostanteil und vor allem durch die Pflanzenkost selbst wird der Körper optimal aktiviert. 

Außerdem ist Bewegung an der frischen Luft, hin und wieder eine gute Entgiftung, sowie ein gutes soziales Umfeld mit Menschen, die einen unterstützen, wichtig. Schlechte Nachrichten im TV und auf sozialen Netzwerken sollten bewusst gemieden werden, um sich mehr auf das Positive im Leben konzentrieren zu können. Die Gene werden durch all das Positive entsprechend aktiviert. 

Auch Du kannst Deine Epigenetik für dich nutzen und aktivieren, sodass Du dich bestmöglich fühlst.

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