Kiefernnadeltee
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Der Kiefernadeltee ist ein wertvoller Tee, welcher uns besonders in Zeiten von Erkältungskrankheiten auf natürlichem Wege unterstützen kann. Doch was ist das Besondere an diesem Tee? In diesem Beitrag erfährst Du, was Du bei der Zubereitung des Tees beachten musst und warum der Kiefernadeltee so besonders ist.

Die Kiefernadel

Die Kiefernadel enthält besonders viele ätherische Öle sowie verschiedene Harze. Sie ist bereits seit vielen hundert Jahren bekannt als Heilmittel für unterschiedliche Symptome und Krankheitsbilder.
Die Kiefernadel kann unterstützend bei schlechter Stimmung oder sogar Depressionen wirken. Sie hilft weiterhin bei allgemeiner Energielosigkeit, aber auch bei Entzündungen im Körper und Magen-Darm-Beschwerden wie beispielsweise Verdauungsproblemen. Zudem wird die Kiefernadel erfolgreich bei Infektionen wie Atemwegserkrankungen, besonders im Bereich der oberen Atemwege, eingesetzt.

Kiefernadeltee bei Virusinfektionen

Besonders im Bereich von viralen Infektionen ist der Tee absolut empfehlenswert. Ganz typisch für Viren ist, dass sie sich teilen. Diese Teilung beziehungsweise Vermehrung der Viren kann durch die Einnahme des Kiefernadeltees unterbrochen werden. Dies wird durch die wertvollen Stoffe, welche sich in der Kiefernadel befinden, bewirkt. Dabei spielt vor allem die enthaltene Harzsäure sowie das Suramin eine Rolle.

Diese zwei Stoffe sind auch in der Schulmedizin bekannt und werden dort in verschiedenen Medikamenten verarbeitet. In ihrem natürlichen Gefüge ist die Kiefernadel jedoch durch die zusätzlich enthaltenen Phytonährstoffe noch optimaler für die Gesundheit.

Die Anwendung des Kiefernadeltees

Besonders in Zeiten von Erkältungs- und Virusinfektionen kann der Kiefernadel bei einer bestehenden Infektion oder auch unterstützend, wenn man beispielsweise mit vielen Menschen zusammen ist, eingenommen werden. Gegebenenfalls kann eine Infektion direkt im Keim erstickt werden oder noch besser: gar nicht erst beginnen. Durch die regelmäßige Einnahme des Tees kann man sich selber also gut schützen, da der Körper durch die Inhaltsstoffe sehr gut unterstützt wird.

Die Kiefernadel gilt weiterhin als einer der stärksten Antioxidantien der Welt, da sehr viel Vitamin C enthalten ist.

Die richtige Zubereitung von Kiefernadeltee

Du kannst die Kiefernadeln, welche Du zur Zubereitung des Tees benötigst, ganz einfach selber draußen sammeln. Wichtig ist, dass Du Dir vorher Bilder von der Eibe anschaust, um diese keinesfalls mit der Kiefernadel zu verwechseln. Für die Zubereitung einer Tasse Tee benötigst Du etwa zwei Teelöffel geschnittene Kiefernadeln. Dabei reicht grobes Schneiden der Nadeln aus (etwa ein bis zwei Zentimeter große Stücke). Die Kiefernadeln sollten möglichst frisch sein, sodass die ätherischen Öle vollumfänglich enthalten sind und optimal im Körper wirken können.

Ganz wichtig bei der Zubereitung ist es, das Wasser erst auf 100 Grad zu kochen und anschließend etwas abkühlen zu lassen, etwa auf 80 Grad, bevor die Kiefernadeln übergossen werden. So wird verhindert, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Kiefernadel verloren gehen. Sobald der Tee ein paar Minuten gezogen hat, sind die gesunden Stoffe ins Wasser übergegangen und der Tee kann getrunken werden. Der Geschmack kann bei Bedarf mit etwas Honig oder Zitronensaft verfeinert werden, sodass der Tee besser schmeckt.

Am Tag können je nach Gesundheitszustand etwa zwei bis drei Tassen, bei Bedarf auch mehr, getrunken werden. Der Tee ist, wie oben beschrieben, eine gute Möglichkeit, um sich auf natürlichem Wege vor Infektionskrankheiten zu schützen und sein Immunsystem zu stärken.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Viele Menschen lieben Kaffee und können sich den Kaffee am Morgen gar nicht wegdenken. Allerdings kann Kaffee für verschiedene gesundheitliche Probleme verantwortlich sein. Zum einen können diese durch die Inhaltsstoffe des Kaffees und zum anderen durch das enthaltene Koffein entstehen. Welche Symptome mit einer Kaffeeunverträglichkeit einhergehen und was Du tun kannst, um dennoch Deinen Kaffee zu genießen, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn wir uns im Alltag beschäftigen und uns regelmäßig bewegen, beispielsweise bei der Arbeit oder bei der Erziehung der Kinder, verbrauchen wir das sogenannte ATP. Dabei entsteht Adenosin, welches sich an die Rezeptoren im Körper setzt. Je voller die Rezeptoren an den Zellen werden, desto öfter erhält der Körper das Signal: Es ist Zeit für eine Pause. Der Körper benötigt dann Ruhe und Schlaf. Nehmen wir jedoch regelmäßig Koffein zu uns, setzt sich dieses an die Rezeptoren und füllt diese somit. Das Adenosin gelangt nicht dort hin und der Körper erhält im Endeffekt nicht das Gefühl von Müdigkeit. Kämpfst Du also mit einem ständigen Kaffeekonsum gegen Deine Müdigkeit an, ist dies der Weg in Richtung eines Burnouts. Wer regelmäßig über seine Grenzen hinaus schießt und das Biosystem sozusagen mit Kaffee an der Nase herumführt, der sorgt dafür, dass das gesamte Biosystem früher altert und ausbrennt.

Wenn Du merkst, dass Du müde und erschöpft bist, solltest Du Dir frühzeitig überlegen, ob Du eine Pause brauchst. Gegebenenfalls hilft es schon, sich zwei Tage von der Arbeit frei zu nehmen oder den Alltag anders zu gestalten. Kaffee ist zwar ein leckeres Getränk, allerdings solltest Du nicht versuchen, mit Kaffee jede Art von Müdigkeit zu kompensieren. Viele Menschen tun das, was der Gesundheit auf Dauer schaden kann.

Die verschiedenen Arten der Kaffeeunverträglichkeit

1. Unverträglichkeit auf die Inhaltsstoffe

Kaffee enthält verschiedene Öle, Gerbsäuren und andere Stoffe, welche in der Regel Probleme im Magen-Darm-Trakt in Form von Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Unruhe im Darm, Durchfall sowie Hitzewallungen und Kopfschmerzen auslösen können.

Die Säuren, die sich bilden (zum Beispiel die Chlorogensäure), wirken sich sehr stark auf unser Verdauungssystem aus und können sogar Übelkeit erzeugen. Solltest Du unter den genannten Symptomen nach dem Genuss von Kaffee leiden, solltest Du bestenfalls auf Kaffee verzichten oder den Konsum reduzieren. Ist die Magenschleimhaut von Natur aus bereits gereizt, können die enthaltenen Säuren dies noch verschlimmern.

In der Regel wird Espresso durch die kürzere Brühzeit sowie die zusätzlich enthaltenen Öle, welche schützend auf die Magenschleimhaut wirken, besser vertragen. Zudem enthält Espresso weniger Säuren. Je nach Kaffeesorte kann es manchmal auch ausreichen, diese zu wechseln, um die Verträglichkeit zu verbesssern.

2. Unverträglichkeit von Koffein

Eine Unverträglichkeit von Koffein würdest Du nicht nur beim Verzehr von Kaffee, sondern auch beim Verzehr anderer koffeinhaltiger Getränke bemerken. Dazu gehören beispielsweise grüner und schwarzer Tee sowie Cola. Im Körper wird dabei meist zu viel Adrenalin und Noadrenalin hergestellt oder das Koffein wird zu langsam abgebaut und verbleibt somit zu lange im Körper. Dadurch kann es zu Schlaflosigkeit, Herzrasen, Bluthochdruck und Kopfschmerzen kommen.

Mithilfe einer Eliminationsdiät kannst Du beide Arten der Kaffeeunverträglichkeit ganz einfach testen. Doch Vorsicht: Es kann sein, dass es ein paar Tage zu starken Kopfschmerzen und Energielosigkeit kommt. Die fehlende Energie deutet darauf hin, wie müde Du in Wirklichkeit bist. In der Zeit, in welcher Du den Kaffee meiden möchtest, solltest Du dir nichts großes vornehmen oder bestenfalls sogar ein paar Tage frei nehmen.

Oft hilft es bereits, den Kaffeekonsum etwas zu reduzieren und den Kaffee nicht zu heiß aufzubrühen. Filterkaffee ist der schlechteste Kaffee, dieser sollte mithilfe einer Pflanzenmilch, beispielsweise Mandelmilch, neutralisiert werden. Durch die Fettsäuren ist der Kaffee nicht mehr so scharf. Wichtig ist nur, keine normale Kuhmilch zu verwenden, da diese sehr unverträglich für den Körper ist.

Als gute Kaffeealternative hat sich der Matcha-Tee bewährt, welcher nicht schon im Magen, sondern erst im Dünndarm verdaut wird und dadurch wesentlich verträglicher ist.

Vorsicht ist bei einer Histaminunverträglichkeit geboten: Kaffee hat die Eigenschaft, das Enzym, welches Histamin abbaut, zu hemmen. Wer unter einer solchen Unverträglichkeit leidet, sollte Kaffee wirklich besser meiden. Es kann sogar sein, dass die auftretenden Symptome gar nicht gegen den Kaffee sind, sondern aufgrund der Histaminunverträglichkeit auftreten. Diese hat in der Regel ihren Ursprung in einem entzündeten Darm.

Wenn Du Kaffee magst, genieße diesen ruhig. Sollten jedoch die oben genannten Symptome auftreten, solltest Du diese beobachten, gegebenenfalls den Konsum reduzieren oder mal die Kaffeesorte wechseln.

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Selen ist ein wichtiges und essentielles Spurenelement. Essentiell bedeutet, dass wir dieses unserem Körper zuführen müssen, da er es nicht selbst herstellen kann. Besteht ein Selenmangel, äußert sich dieser meist in unspezifischen Symptomen, welche zu einer Vielzahl von Krankheitsbildern passen. Warum Selen so wichtig ist und wie du das Spurenelement auf natürliche Weise zu Dir nehmen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wozu benötigt unser Körper Selen?

Mit Selen werden verschiedene Enzyme im Körper gebildet, welche für den gesamten Stoffwechsel, ganz besonders auch für das Immunsystem, unabdingbar sind. Vor allem ist es wichtig für die Schilddrüse, da Selen zur Herstellung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 benötigt wird.
Auch die Fruchtbarkeit des Mannes hängt von Selen ab! Erst durch Selen werden die Spermien beweglich und fruchtbar. Sollten also Probleme bei der Kinderzeugung bestehen, kann möglicherweise ein Selenmangel als Ursache dahinter stecken. Dies sollte unbedingt untersucht und bei einem bestehenden Mangel behandelt werden.
Weiterhin bindet Selen Schwermetalle im Körper und dient als Antioxidans zum Schutz unserer Körperzellen. Selen wird daher beispielsweise Patienten empfohlen, welche eine Chemotherapie machen, da Selen dabei unterstützt, die gesunden Zellen zu schützen. Besteht ein Mangel an Selen, so sind die gesunden Zellen den aggressiven Medikamenten schutzlos ausgesetzt.

Welche Symptome treten bei einem Selenmangel auf?

Sofern ein Selenmangel besteht, können viele verschiedene Symptome darauf hinweisen. Dazu gehören mitunter folgende Symptome:

– Schilddrüsenunterfunktion und damit verbundene Symptome
– Unfruchtbarkeit bei Männern
– Darmträgheit
– Gewichtsverlust
– Verdauungsstörungen
– Kopfschmerzen
– Schlafstörungen
– Gelenkschmerzen
– Muskelprobleme, Muskelentzündungen und Muskelschmerzen
– Haarausfall
– Infektanfälligkeit: Bei häufigen Infekten denken die meisten Betroffenen an einen Mangel an Vitamin C, Eisen oder Zink, aber nur selten an Selen. Jedoch kann auch dies die ausschlaggebende Ursache für die Infekte sein.

Wie wird ein Selenmangel am besten ausgeglichen?

Der beste Weg einem Mangel entgegen zu wirken oder, noch besser: ihn gar nicht erst entstehen zu lassen, ist über die Ernährung. Zu den pflanzlichen selenhaltigen Nahrungsmitteln gehören Nüsse, Hülsenfrüchte und Kohlprodukte wie beispielsweise Weißkohl. Paranüsse enthalten besonders viel Selen. Zwei bis drei Paranüsse pro Tag decken bereits den kompletten Tagesbedarf an Selen ab. Tierische Lebensmittel enthalten mitunter auch Selen, werden aber aus gesundheitlichen Aspekten in anderen Bereichen nicht von uns empfohlen. Wie Du siehst ist es relativ leicht, den Tagesbedarf an Selen über die Ernährung abzudecken.

Ein weiterer Weg, Selen zuzuführen, sind Nahrungsergänzungsmittel. Dabei empfehlen wir organisch gebundene Selenprodukte, bestenfalls Selenomethionin. Bei diesem ist das Selen an eine Aminosäure gebunden und dadurch besser verträglich. Generell empfehlen wir die Zufuhr mit Nahrungsergänzungsmitteln jedoch nur bei einem akuten und starken Selenmangel.

In seltenen Fällen kann es zu einem Selenüberschuss kommen, welcher sich durch die folgenden Symptome äußert:
Mundgeruch nach Knoblauch, innere Unruhe, Magen-Darm-Probleme, Gedächtnisprobleme und Sehstörungen.
Ein Überschuss ergibt sich in der Regel jedoch nur durch eine zu hohe Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Solltest Du unter den oben erwähnten Symptomen leiden und einen Selenmangel vermuten, kannst Du dies ganz einfach über eine Blutuntersuchung bei einem Therapeuten oder über unsere Ferntestung beziehungsweise eigenständig über unser Dr. Mama System überprüfen.

Selen ist ein bedeutsames Spurenelement, welches leider sehr oft in Vergessenheit gerät. Fülle Deinen Selenspeicher auf und achte auf eine regelmäßige Zufuhr über die Ernährung.

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Jod nicht vergessen
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Nahezu jedem ist bekannt, dass Jod einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit leistet. Doch wozu benötigen wir Jod eigentlich und über welche Quellen können wir dieses bestmöglich beziehen? Das und weitere Fakten, erfährst Du in diesem Beitrag.

Jod in der Ernährung

Jod lediglich über die Nahrung zu beziehen ist schwer. Besonders bei einer, wie wir empfehlen, pflanzen basierten Ernährung ist Jod nur sehr bedingt in Lebensmitteln enthalten und daher schwer aufzunehmen.
Dennoch ist Jod essentiell für unsere Gesundheit und daher ist es wichtig, dass wir dem Körper zusätzlich Jod zuführen. Der Körper benötigt Jod für verschiedenste Prozesse, beispielsweise für die Funktion der Schilddrüse. Besonders bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist die Zufuhr von Jod essentiell. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion hingegen, insbesondere bei Vorliegen der Autoimmunerkrankung Hashimoto, kann es sein, dass Jod kontraindiziert ist. Das bedeutet, dass eine zusätzliche Gabe von Jod die Erkrankung beschleunigen und somit verschlimmern kann. Im Falle einer solchen Erkrankung sollte vor der Einnahme von Jod unbedingt mit einem Arzt oder Therapeuten Rücksprache gehalten werden. Bei einem gesunden Menschen stärkt Jod das Immunsystem, und sorgt für die gesamte Entgiftung des Körpers. Außerdem unterstützt Jod die Enzym- sowie die Hormonbildung im Körper.

Ein altes Sprichwort besagt, dass man als Therapeut, wenn man nicht mehr wisse was man empfehlen solle, Jod empfehle. Jod ist ein absolutes Allround-Mittel.

Zufuhr von Jod

Wie bereits oben beschrieben ist es nicht ganz einfach, Jod über die Ernährung aufzunehmen. Dennoch ist es möglich. Vor allem in Algen ist eine Menge Jod enthalten, dazu gehören beispielsweise die Dulse, Braun- oder Rotalgen. Nicht besonders geeignet hingegen sind Spirulina sowie Chlorella, da diese eine zu geringe Jodkonzentration beinhalten. Auch Jodsalz eignet sich für die Zufuhr von Jod nicht optimal, da darin lediglich das mineralische Jod enthalten ist, welches die Jodrezeptoren blockieren können.
Weiterhin geeignet sind Seegras, Seespaghetti sowie Wakame, Kombu, Arame und Kelp. Kelp ist auch als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten erhältlich.

All das sind Formen und Möglichkeiten, dem Körper Jod zuzuführen und somit den Jodhaushalt auf Vordermann zu bringen. Das Problem bei der Zufuhr über Algen ist, dass der Jodgehalt in sehr unterschiedlichen Konzentrationen auftritt. Wenn eine genauere Dosierung erfolgen soll, empfiehlt sich eine lugoll´sche Lösung aus der Apotheke. Diese besteht aus organischem und mineralischem Jod und ist in einem optimalen Verhältnis gemischt. Am besten eignet sich die fünfprozentige Lösung, von welcher ein Tropfen genau fünf Milligramm Jod entspricht.

Bei Einnahme der lugoll´schen Lösung eignet sich eine morgendliche Anwendung. Vor der Anwendung ist unbedingt zu prüfen, ob man die Lösung verträgt. Bei Bestehen von beispielsweise einer Joballergie kann die Anwendung sonst gefährlich werden. Um die Verträglichkeit zu prüfen, gebe einen Tropfen der Lösung auf die Haut oder nehme einen verdünnten Tropfen ein. Sofern sich keine Reaktionen einstellen, kannst Du die Zufuhr auf die optimale Dosis bedenkenlos erhöhen. Bei der fünfprozentigen Lösung ist die Einnahme von zwei bis drei Tropfen täglich ideal, um einen optimalen Spiegel an Jod im Körper aufrecht zu erhalten.

Die richtige Portion Jod

Die Empfehlung der täglichen Dosis liegt bei 12,5 Milligramm bei Erwachsenen. Bei einem bestehenden Mangel kann über einen kurzen Zeitraum auch eine höhere Dosis bis zu 50 Milligramm am Tag zugeführt werden.
Dies entspricht nicht der optimalen Menge der Empfehlung der WHO, diese liegt deutlich geringer, man könnte fast sagen zu gering. Die Empfehlung der WHO liegt bei 0,5 Milligramm pro Tag, welche definitiv nicht ausreicht.

Unsere Erfahrung zeit, dass man wesentlich mehr Jod benötigt, um keinen Mangel zu entwickeln. Man sagt, dass Mütter, welche in der Schwangerschaft täglich Jod zu sich nehmen, um etwa dreißig Prozent intelligentere Kinder bekommen als Mütter, die dies nicht tun. Gleichzeitig weiß man, dass ein Jodmangel in der Schwangerschaft zum sogenannten Kretinismus führen kann. Diese Kinder weisen eine Entwicklungsstörung sowie einen Mangel an Intelligenz auf.

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Vitamin B 12 ist ein entscheidendes Vitamin für unsere Gesundheit. Du fühlst Dich häufig müde, antriebslos und erschöpft? Leidest vielleicht sogar unter depressiven Verstimmungen? Dahinter könnte ein Vitamin B 12 Mangel stecken. Wozu unserer Körper das Vitamin benötigt und wie Du einen Mangel ausgleichen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Symptome eines Vitamin B 12 Mangels

Wie oben beschrieben weisen ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung auf einen Vitamin B 12 Mangel hin. Doch auch Verspannungen der Muskulatur, seltsame Empfindungen auf der Haut wie Kribbeln, Entzündungen im Mundraum sowie im Magen in Form von Magenschleimhautentzündungen sowie andere Entzündungen im Körper, die chronisch verlaufen, können Folgen eines Vitamin B 12 Mangels sein.

Wozu dient Vitamin B 12 im Körper?

B 12 ist ein Koenzym, welches enorm wichtig für die Funktion verschiedener Enzyme, welche mit dem Proteinstoffwechsel in Zusammenhang stehen, ist. Vitamin B 12 ist unter anderem für das Abbauen von Homozystein essentiell, außerdem regeneriert und bildet es Nerven, ist also wichtig für ein gesundes und funktionierendes Nervensystem. Vitamin B 12 spielt weiterhin eine entscheidende Rolle für die Zellteilung sowie die Energieherstellung unseres Körpers. Somit ist Vitamin B 12 an sämtlichen Prozessen des Körpers beteiligt und notwendig. Wenn der Körper durch Entzündungen, Verspannungen oder stressige Phasen belastet wird, verbraucht dieser neben anderen wichtigen Substanzen mehr Vitamin B 12.

Der Vitamin B 12 Wert kann im Blut sowie über den Urin gemessen werden. Diese Werte sind jedoch ungenau, da der Blutwert zwar in Ordnung sein kann, jedoch im Gewebe dennoch ein Mangel besteht. Die empfohlenen Blutwerte liegen zwischen 200 und 1.000 pg/ml, dennoch ist der Bedarf der Patienten in Wirklichkeit viel höher. Einem Erwachsenen wird eine Mindestdosis von 3 bis 5 Mikrogramm am Tag empfohlen, welche im Alltag häufig nicht ausreicht. Daher empfehlen wir Dir, mithilfe eines Therapeuten über die Aufnahme von Vitamin B 12 zu testen, wieviel Dein Körper tatsächlich benötigt.

Wie kann der Körper Vitamin B 12 aufnehmen?

Grundsätzlich nehmen wir Vitamin B 12 über die Nahrung auf. Im Dünndarm sitzen Zellen, die das Vitamin absorbieren. Zur Aufnahme wird jedoch der Intrinsic-Faktor benötigt, welcher im Magen gebildet wird. Leidest Du beispielsweise unter einer chronischen Darmkrankheit oder einer Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit, ist dein Darm permanent gereizt und entzündet. Das führt dazu, dass die Darmschleimhaut nicht mehr richtig aufnahmefähig ist. Außerdem wird der Intrinsic-Faktor nicht beziehungsweise zu gering gebildet. So kann sich ein Mangel an Vitamin B 12 einstellen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die weit verbreiteten Magensäureblocker, die von Medizinern gerne im Zusammenhang mit anderen Medikamenten verschrieben werden, um den Magen zu schützen, eine Katastrophe für das ganze Körpersystem darstellen. Durch die Aufnahme wird nämlich nicht nur die Magensäure, sondern auch verschiedene andere Stoffe, die im Magen hergestellt werden, reduziert. So kann der Körper den für die Aufnahme des Vitamin B 12 notwendigen Intrinsic-Faktor nicht bilden.

Die verschiedenen Arten von Vitamin B 12

Hydroxycobalamin ist eine inaktive Speicherform, welche erstmal aktiviert werden muss, um eine Aufnahme des Vitamins zu ermöglichen. Adenosylcobalamin hat eine gute Affinität zum Gehirn und den anderen Organen, ist jedoch nicht für eine schnelle Wirkung geeignet. Methylcobalamin hingegen zeigt eine besonders schnelle Wirkung, da das Vitamin B 12 in dieser Form direkt von der Schleimhaut im Mund, in der Speiseröhre und im Magen aufgenommen werden kann. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 500 Mikrogramm, gegebenenfalls ist eine Dosierung bis 8000 Mikrogramm in Absprache mit einem Therapeuten kurzzeitig möglich. Vitamin B 12 ist generell nicht gefährlich, da es zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört. Besteht ein Überschuss im Körper, wird dieser einfach ausgeschieden. All diese Formen sind natürlich. Cyanocobalamin, eine synthetische Form, wird am schlechtesten vom Organismus aufgenommen, jedoch gleichzeitig am meisten von Medizinern bei Vitamin B 12 Mangel verschrieben.
Allgemein können wir die Präparate von der Firma “Sunday Natural” sehr empfehlen, jedoch gibt es auch viele weitere Hersteller, die gute Präparate vertreiben.

Ein Mythos: Nur Vegetarier und Veganer leiden unter Vitamin B 12 Mangel

Irrtum! Zwar wird immer wieder betont, dass in Fleisch Vitamin B 12 enthalten ist, jedoch haben auch Fleischesser mitunter große Mangelerscheinungen. Das im Fleisch enthaltene Vitamin B 12 ist außerdem nur enthalten, weil der Landwirt es den Tieren als Tablette ins Futter mischt. Es wird substituiert, die Tiere nehmen es in ihren Stoffwechsel auf. Die Fleischesser nehmen quasi die Tablette über einen komplizierten Umweg auf.

Kann der Körper Vitamin B 12 selber herstellen?

Die Antwort lautet ja. Die meisten Menschen stellen im Dickdarm selber Vitamin B 12 her, allerdings wird dieses mit dem Stuhl ausgeschieden. Eine Aufnahme des Vitamins ist nicht möglich, da die Aufnahmestelle – der Dünndarm – davorliegt. Wir erhalten B 12 jedoch normalerweise, wenn wir “dreckig” essen. Das bedeutet, wenn Karotten, Salat usw. noch etwas dreckig sind, nehmen wir gleichzeitig Bakterien auf, welche für eine bessere Aufnahme des Vitamin B 12 aus der Nahrung sorgen.

Bei den Primaten lässt sich häufig beobachten, dass diese ihren eigenen Stuhl essen, beispielsweise Gorillas. Darüber erhalten Sie verschiedene wichtige Vitamine. Dies empfehlen wir einem Menschen natürlich nicht.
Eine weitere spannende Erkenntnis: Insekten weisen einen hohen Anteil an Vitamin B 12 auf. Um den Bedarf zu decken, könntest Du theoretisch auch 3-4 Mal die Woche eine Heuschrecke essen. Es gibt menschliche Kulturen, die das machen, jedoch ist das in Deutschland eher ungewöhnlich. Trotzdem gibt es einige Forschungen zum Thema Insekten als Nahrungsquelle.

Wir empfehlen Dir eine Vitamin B 12 Einnahme von 1000 Mikrogramm drei Mal die Woche, sofern du nicht unter einem ausgewiesenen Mangel leidest. Diese Dosis verhindert die Entstehung eines Mangels.
Besteht jedoch bereits ein Mangel, so sollte über eine Einnahmezeit von etwa zehn bis vierzehn Tagen eine erhöhte Dosis (bis zu 8000 Mikrogramm) zugeführt werden. Ein positiver Effekt, beispielsweise bei chronischer Müdigkeit, zeigt sich dann schon nach wenigen Tagen.


👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓 STUDIEN | LITERATUR | QUELLEN 👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓

✔ Vitamin B12. Office of Dietary Supplements. https://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminB12-HealthProfessional/. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Fairfield KM. Vitamin supplementation in disease prevention. https://www.uptodate.com/contents/search. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Schrier SL. Causes and pathophysiology of vitamin B12 and folate deficiencies. https://www.uptodate.com/contents/search. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Cyanocobalamin. Micromedex 2.0 Healthcare Series. http://www.micromedexsolutions.com. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Cyanocobalamin (vitamin B12) oral. Facts & Comparisons eAnswers. http://www.wolterskluwercdi.com/facts-comparisons-online/. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Treatment of depression: time to consider folic acid and vitamin B12, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15671130/

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Intermittierendes Fasten
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Über intermittierendes Fasten, auch als Intervallfasten oder 16:8 bezeichnet, wird schon seit einigen Jahren berichtet. Das intermittierende Fasten ist eine deutlich gesündere und leichtere Alternative zu ausgiebigen Fastenkuren, welche gegebenenfalls sogar schädlich für die Gesundheit sein können. Wie das intermittierende Fasten funktioniert und welche Vorteile es mit sich bringt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Intermittierendes Fasten – was bedeutet das eigentlich?

Grundsätzlich gilt: Wer gerne über einen längeren Zeitraum fastet und sich dabei zu jeder Zeit gut und gesund fühlt, sollte dies natürlich machen. Doch die meisten Menschen fasten nicht gerne, da sie im Alltag funktionieren müssen und ihnen während einer Fastenzeit jegliche Energie fehlt. Für genau diese Menschen ist das intermittierende Fasten eine ideale Möglichkeit, ohne Verzicht von den Vorteilen des Fastens zu profitieren.

Beim intermittierenden Fasten wird in den verfügbaren 24 Stunden eines Tages nur in einem Zeitfenster von 8 Stunden Nahrung aufgenommen. In den verbleibenden 16 Stunden hingegen wird gefastet. Die Zeiten können selbstverständlich leicht abweichen und müssen nicht allzu genau genommen werden. Um die Zeitfenster dennoch einzuhalten, kannst Du entweder auf das Frühstück oder das Abendessen verzichten.

Zunächst gilt es dabei rauszufinden, zu welchem Typ Du gehörst. Bist Du ein Frühstückstyp? Dann lässt du das Frühstück weg. Bist du jedoch ein Abendessentyp, so lässt du das Abendessen weg. Hast Du beispielsweise schon immer ungerne gefrühstückt? Dann lass dieses einfach weg. Solltest Du jedoch lieber auf die Mahlzeit am Abend verzichten wollen, empfehlen wir Dir nachmittags gegen 15 Uhr mit dem Essen aufzuhören und gegen 7 Uhr morgens wieder damit zu beginnen. Natürlich hängt der Rhythmus stark von Deinem Alltag ab und kann von Dir individuell angepasst werden.

Die Auswirkungen auf die Gesundheit

Du fragst Dich sicher, was das Fasten Dir für einen Mehrwert bringt. Ganz einfach gesagt: Fasten verlängert das Leben. Es sorgt dafür, dass sich der Alterungsprozess verlangsamt, die Zellen sich besser regenerieren sowie besser miteinander kommunizieren können. Außerdem werden bestimmte Neuropeptide verstärkt ausgeschüttet, welche für ein geringeres Krebsrisiko und -entstehen sorgen. Nimmt man den Zellen für einen längeren Zeitraum die Kalorien weg, sterben diese in der Regel ab. Werden die kranken Zellen jedoch permanent mit Kalorien und Glukose über die ständige Nahrungsaufnahme versorgt, können diese immer weiter überleben. Auch der Insulin-Rose-Faktor wird verringert, welcher ebenfalls für die Entstehung von Krebs verantwortlich ist. Das Insulin wird während der Zeit, in der Du nichts isst, gesenkt. Dies wirkt sich auch positiv auf den Alterungsprozess aus. Indem Du die Kalorienzufuhr senkst, kannst Du chronische Entzündungen relativ leicht in den Griff bekommen. Durch das intermittierende Fasten werden die Mitochondrien vermehrt, welche kleine Energiekraftwerke in unseren Zellen darstellen. Dadurch erhältst Du mehr Energie und Leistungsfähigkeit. Außerdem kann Dein Körper die verfügbare Energie besser nutzen. Mit der Zeit reagieren die Insulinrezeptoren deutlich feiner, sodass Altersdiabetes bei regelmäßigem Fasten keine Rolle mehr spielt.

Ein weiterer positiver Effekt des Intervallfastens ist die Gewichtsabnahme. Durch das Fasten greift der Körper auf überschüssiges Körperfett zurück. Dabei wird besonders das viszerale Fett, welches sich zwischen den Organen befindet, verbrannt. Nach wenigen Stunden nach der letzten Mahlzeit benötigt der Körper Glukose, um den Stoffwechsel betreiben zu können. Wenn dieser nicht wie gewohnt über die Nahrung zugeführt wird, holt sich der Körper die Energie aus den Fettzellen. Dies funktioniert am besten, wenn der gewohnte Tagesablauf während der Fastenzeit erhalten bleibt. Mit dem intermittierenden Fasten ist es möglich, sein Gewicht zu reduzieren, ohne die Ernährung umzustellen. Du musst Dich lediglich an die Zeiten halten. Natürlich trägt eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu einem noch besseren Wohlbefinden sowie Ergebnis bei. Wir empfehlen eine vegane und möglichst gluten-, aber zumindest weizenfreie Ernährung.

Getränke während der Fastenphase

Regelmäßiges und ausreichendes Trinken ist besonders in der Fastenphase sehr wichtig. Während Du in der Fastenphase auf jegliche feste Nahrung verzichten solltest, damit Dein Verdauungssystem zur Ruhe kommt, sowie sich reinigen und regenerieren kann, hast Du verschiedene Möglichkeiten, ausreichend Flüssigkeit zu Dir zu nehmen.

In Frage kommen folgende Getränke:

– Wasser
– Wasser mit Zitrone (unterstützt zusätzlich die Fettverbrennung)
– Kräutertee
– Früchtetee
– Gewürztee mit guten Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Pfeffer oder Kardamom
– Kaffee
– grüner Tee

Bei den koffeinhaltigen Getränken solltest Du möglichst darauf achten, diese nicht vor dem Schlafengehen zu konsumieren.
Nicht erlaubt sind Fruchtsäfte sowie Smoothies, da diese die Fastenphase und damit auch die positiven Effekte unterbrechen würden. Gerade aus diesem Grund ist es in der 8-Stunden-Phase besonders wichtig, dass Du genügend Nährstoffe aufnimmst. Auch gesunde Fettsäuren sowie Kohlenhydrate sind wichtig. Je mehr Nährstoffe Du aufnimmst, desto leichter fällt Dir die Fastenphase, da der Körper weniger Hunger entwickelt.

Wie Du siehst, ist das intermittierende Fasten eine leicht in den Alltag zu integrierende Möglichkeit, Deine Gesundheit nachhaltig zu unterstützen. Solltest Du während Deiner Fastenzeit mal einen Tag Pause machen, ist auch das kein Problem.

Viel Spaß beim Fasten!

👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓 STUDIEN | LITERATUR | QUELLEN 👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓

📕Effects of intermittent fasting on health, aging, and disease. de Cabo R, Mattonson MP. New England Journal of Medicine, December 2019.

📕Effect of Alternate-Day Fasting on Weight Loss, Weight Maintenance, and Cardioprotection Among Metabolically Healthy Obese Adults: A Randomized Clinical Trial. JAMA Internal Medicine, May 2017.

📕Alternate-day fasting in nonobese subjects: effects on body weight, body composition, and energy metabolism. American Journal of Clinical Nutrition, January 2005.

📕The Obesity Code, by Jason Fung, MD (Greystone Books, 2016).

📕Intermittent fasting interventions for treatment of overweight and obesity in adults: a systematic review and meta-analysis. JBI Database of Systematic Reviews and Implementation Reports, February 2018.

📕Metabolic Effects of Intermittent Fasting. Annual Review of Nutrition, August 2017.

📕Early Time-Restricted Feeding Improves Insulin Sensitivity, Blood Pressure, and Oxidative Stress

📕Even without Weight Loss in Men with Prediabetes. Cell Metabolism, May 2018.

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Glyphosat ist ein Pestizid, was im Rahmen der Unkrautvernichtung in der Landwirtschaft, aber auch im Privatgebrauch eingesetzt wird. Dieses ist vor allem in dem bekannten Mittel “Roundup” der Firma Monsanto enthalten. Welche gesundheitlichen Folgen Glyphosat mit sich bringt und warum es dennoch eingesetzt wird, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Geschichte des Glyphosats

Hauptbestandteil des heutigen Glyphosats ist das damalige “Agent Orange”. Dieses wurde im Vietnam Krieg eingesetzt, um den Dschungel von Blättern zu befreien und dadurch eine freie Sicht zu bekommen. Dazu wurde es großflächig über dem Dschungel versprüht. Später diente das Mittel dann im Privatgebrauch sowie in der Landwirtschaft zur Unkrautvernichtung.

Der Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft

Während der Einsatz des giftigen Mittels in der biologischen Landwirtschaft untersagt ist, wird es in der konventionellen Landwirtschaft sehr häufig eingesetzt. Glyphosat wird dabei von den Bauern aus folgenden Gründen eingesetzt:

1. Um den Boden von Unkraut zu befreien, damit das Saatgut aufgehen und ungestört wachsen kann.

2. Um die Ernte genau planen zu können. Dazu spritzt der Landwirt kurz vor der Ernte, etwa bei Eintritt einer längeren Trockenphase, das ganze Feld mit Glyphosat. Durch das Gift stirbt das Getreide (wie zum Beispiel Hafer oder Dinkel) ab. Während dieses Prozesses bringt das Getreide nochmal alle Kraft auf, sodass der Bauer dadurch mit etwa 30 % mehr Ertrag rechnen kann. Zum einen kann so der Zeitraum der Ernte relativ genau bestimmt werden und zum anderen ist der Ertrag deutlich höher als dieser ohne den Einsatz von Glyphosat wäre. Aus diesen Gründen wurde das Gift auf dem europäischen Markt noch nicht verboten. Eine gesunde Alternative wurde bisher leider nicht gefunden.

Wie gefährlich ist Glyphosat?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Glyphosat im Jahr 2015 in die Krebskategorie 2A ein, demnach gilt es als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen. Zum Vergleich: Asbest sowie Tabak fallen in dieselbe Kategorie.

Wenn man nun bedenkt, dass sämtliche unserer Lebensmittel mit Glyphosat verseucht sind, wird die Gefahr deutlich. Es ist erwiesen, dass das Gift unsere DNA verändert, sodass es zu Mutationen kommt. Diese können sich schlimmstenfalls zu Krebs weiterentwickeln.

Zudem bindet Glyphosat Aluminium im Körper, welches dann ins Gehirn transportiert wird. Mit der Zeit wird das Gehirn immer mehr mit Aluminium vergiftet und es entstehen neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer oder Demenz.

Außerdem greift Glyphosat in den Hormonhaushalt ein, was unter anderem zu Diabetes und Fettleibigkeit führen kann. Auch das Mikrobiom im Darm mutiert, sodass die Zellen im Darm an den Giften sterben können. Verschiedene, für uns gefährliche Bakterien wachsen durch Glyphosat, wie beispielsweise die Borrelien.

Das Glyphosat bindet viele verschiedene Stoffe im Körper, darunter vor allem auch Mineralien. Generell ist die Mineralstoffversorgung in unserem Obst und Gemüse relativ gering, da diese durch das Spritzen der Lebensmittel verloren gehen. Außerdem können sich die Pflanzen kaum noch Mineralien aus dem Boden ziehen, da dieser durch Glyphosat und Phosphordünger bereits stark belastet ist. Am Ende bleiben etwa fünf bis zehn Prozent Mineralien über, die sich die Pflanzen aus dem Boden ziehen. Werden diese dann im Körper auch noch durch Glyphosat gebunden, kann der Körper am Ende keine Mineralstoffe mehr verwerten.

Schutz vor Glyphosat

Generell solltest Du die Zufuhr von Glyphosat meiden. Dazu sollten nur ungespritzte Lebensmittel verzehrt werden. Du kannst diese entweder selbst anbauen, bei einem lokalen Biobauern oder im Bioladen kaufen oder online bestellen. Du solltest besonders bei Lebensmitteln, die Du in größeren Mengen verzehrst (beispielsweise Brot) auf eine pestizidfreie Herkunft achten.

Um zu testen, ob Dein Körper stark mit Glyphosat belastet ist, bieten wir Dir folgende Testmöglichkeiten:

1. Über die autonome Regulationsdiagnostik in unserer Praxis
2. Selbsttest über unser Dr. Mama System
3. Über einen Urintest (ca. 35 EUR), welcher in ein Labor eingeschickt und ausgewertet wird

Zwar gibt es für den Menschen noch keinen offiziell festgelegten Grenzwert, dennoch kann eine Auswertung Aufschluss über die Glyphosatbelastung in Deinem Körper geben. Lediglich für Trinkwasser gibt es die Auflage, dass weniger als 0,1 Nanogramm Glyphosat je Liter enthalten sein dürfen. Die Messwerte sämtlicher Menschen sind dagegen wesentlich höher.

Die richtige Entgiftung

Sollte bei Dir ein hoher Wert festgestellt werden, ist eine Entgiftung ratsam. Dazu stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die wichtigsten Mittel sind dabei:

1. Huminsäure als Trinkmoor
2. Aktivomin
3. Aminosäure Glycin
4. Brokkolisprossen

Außerdem solltest Du möglichst mit Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E arbeiten. Auch Selen verringert den gefährlichen Effekt von Glyphosat.

Während der Entgiftungsphase sollte zusätzlich ein geeignetes Bindemittel wie etwa Zeolith eingenommen werden, um frei gewordenes Glyphosat zu binden. Nach etwa einem viertel Jahr sollte der Test zur Überprüfung wiederholt werden. Natürlich sollte generell die Zufuhr von Glyphosat in sämtlicher Form unterbunden werden.

Leider sind heutzutage selbst Lebensmittel in Bioqualität nicht mehr zu 100 % frei von Glyphosat. Das Gift hängt sowohl in der Luft, als auch im Wasser und überträgt sich dadurch auch auf die Biofelder. Um die gefährlichen Wirkungen und Folgen möglichst gering zu halten, solltest Du darauf achten, dich weitgehend von belasteten Lebensmitteln fernzuhalten und auf gute, regionale Produkte, vielleicht vom Biobauern nebenan, zu setzen.

Studien:

The herbicide glyphosate and the insecticides and malathiondiazinon were classified as probably carcinogenic to humans (Group 2A), https://www.iarc.fr/wp-content/uploads/2018/07/MonographVolume112-1.pdf

Glyphosat-Untersuchung: 75 Prozent der Deutschen deutlich belastet, https://www.boell.de/de/2016/03/04/glyphosat-untersuchung-75-prozent-der-deutschen-deutlich-belastet

An anthropological approach to the evaluation of preschool children exposed to pesticides in Mexico., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1533004/

Genetically engineered crops, glyphosate and the deterioration of health in the United States of America, https://www.researchgate.net/publication/283462716_Genetically_engineered_crops_glyphosate_and_the_deterioration_of_health_in_the_United_States_of_America

Glyphosate Poisoning, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15862083/

Effect of Humic Acid on the adsorption/desorption Behavior of Glyphosate on Goethite. Isotherms and Kinetics, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26657085/

Glyphosate: Environmental Contamination, Toxicity and Potential Risks to Human Health via Food Contamination , https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27541149/

On the Degradation Pathway of Glyphosate and Glycine, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29987286/

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Xylit - Ein genialer Zucker
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Xylit, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist ein Austauschzucker. Dieser bietet einige gesundheitliche Vorteile gegenüber herkömmlichem Zucker. Welche Vorzüge, aber auch Probleme und Gefahren dieser Zucker mit sich bringt und wie Du ihn optimal einsetzt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist Xylit?

Xylit ist ein Zuckerstoff, welcher in der Natur vorkommt. Damit wir diesen Stoff verzehren können, muss er zunächst aus Natursubstanzen wie zum Beispiel Birkenbäumen oder Mais gewonnen werden. In einem industriellen Prozess wird das Xylitol so aus den natürlichen Pflanzen raus exzerpiert, dass wir es nutzen können. 
Zudem stellt der Mensch zwischen fünf und fünfzehn Gramm Xylit täglich selber her. Das bedeutet, dass Xylit kein toxischer Stoff und generell ungefährlich für die Gesundheit des Menschen ist.

Was macht Xylit besonders?

Xylit benötigt und beeinträchtigt den Insulinhaushalt nicht. Der Zucker eignet sich sehr gut für Diabetiker oder Menschen, die Probleme mit herkömmlichem Zucker haben. Außerdem hat der Zuckeraustauschstoff rund vierzig Prozent weniger Kalorien. 

Weniger ist mehr

Der menschliche Darm verträgt nur eine gewisse Menge Xylit, etwa 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Beim Verzehr von größeren Mengen kann es zu Durchfall kommen. Die verträgliche Menge ist dabei individuell, einige Menschen vertragen den Zucker besser als andere. Der Körper kann sich zudem an den Stoff gewöhnen, sodass nach und nach größere Mengen vertragen werden, wenn der Darm sich daran gewöhnt hat.

Vorsicht ist beispielsweise bei Gebäck geboten. Backt man einen Kuchen mit 200 Gramm Xylit, enthält jedes Stück etwa 17 Gramm. Dies kann beim Verzehr bereits zu Durchfall führen, besonders bei Kindern ist daher Acht auf die Menge zu geben. Gegebenenfalls kann stattdessen auf andere Zuckeraustauschstoffe ausgewichen werden. 

Xylit im Umgang mit Tieren

Im Gegensatz zu uns Menschen vertragen einige Tierarten Xylit nicht, für sie kann der Stoff sogar lebensbedrohlich werden. Bei Hunden und Kaninchen als Beispiel greift Xylit in den Insulinhaushalt ein, sodass es zu einer Hypoglykämie kommen kann. Wenn Dein Hund also gerne mal vom Tisch nascht, solltest Du entweder auf Xylit verzichten oder Acht darauf geben, dass niemals Nahrungsmittel mit Xylit oder Xylit selbst in die Nähe deines Tieres kommen. Für Katzen hingegen ist Xylit, genau wie für uns Menschen, erwiesenermaßen gesund. Wenn Du unsicher bist, welche Auswirkungen der Zucker auf dein Tier haben kann, frag am besten beim Tierarzt Deines Vertrauens nach.

Xylit für die Gesundheit

Besonders in der Zahnmedizin hat Xylit einen sehr guten Ruf. Es ist sehr gut für die Zähne und wird vor allem im Rahmen der Zahnprophylaxe eingesetzt. 

Xylit ist ein Stoff, der von Bakterien aufgenommen wird. Bestimmte Bakterienarten vertragen diesen nicht gut, deren Stoffwechsel wird gestört und sie sterben letztendlich ab. Bestimmte pathogene Keime, welche für die Kariesentwicklung verantwortlich sind, werden durch Xylit minimiert. Diese pathogenen Kariesbakterien kommen von Natur aus in der Mundflora des Menschen vor, allerdings dürfen sie sich nicht zu sehr vermehren. Xylit dämmt diesen Vorgang ein, sodass die Zahngesundheit nachhaltig verbessert wird. Normaler Zucker kann diese Bakterien vermehren. Wenn die Bakterien vermehrt Zucker verstoffwechseln, entstehen Säuren, welche den Zahnschmelz auflösen. Die Folge: Karies. Bei der Anwendung von Xylit kann bei leichtem Karies ein Rückgang beobachtet werden. Außerdem kann sich neuer Zahnschmelz bilden. Gleichzeitig verringert sich der durch Bakterien verursachte pathogene Biofilm auf den Zähnen. Die Gefahr für Zahnstein oder andere Zahnprobleme ist dadurch deutlich geringer.

Doch neben der Zahnmedizin gibt es Hinweise, dass sich durch die Anwendung von Xylit auch die Knochendichte im gesamten Körper verbessert. Als Geheimtipp gilt die Anwendung von Xylit bei anderen bakteriellen Infektionen wie Streptokokken, Mittelohrentzündungen und Pneumokokken. Bei Viren hingegen zeigt Xylit keine Wirkung.

Die Anwendung von Xylit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Xylit zu sich zu nehmen. Zum einen kann Xylit zum Kochen und Backen anstelle von herkömmlichem Zucker genutzt werden. Außerdem eignen sich sowohl Xylitkaugummis, Xylitzahnpasta als auch Xylitbonbons für die tägliche Mundpflege. 

Beispielsweise kann nach dem Zähneputzen entweder ein Xylitbonbon oder eine kleine Menge Xylit verzehrt werden, um der Entstehung von Karies entgegenzuwirken. Beim Kauf solcher Bonbons ist darauf zu achten, dass diese keine oder wenig Zusatzstoffe enthalten. Die Bonbons kannst Du natürlich auch ganz einfach selber machen (eine Anleitung dazu erhältst Du auf unserem Instagram Kanal).

Außerdem kannst Du Dir bei chronischen Beschwerden der Nasennebenhöhlen ein Nasenspray aus Xylit herstellen. Dazu eine leere Nasensprayflasche mit Wasser und etwas Xylit füllen und das Spray zwei bis dreimal am Tag in die Nase sprühen. Wenn die Bakterien den Zucker verstoffwechseln sterben sie und die Entzündung kann sich verbessern oder gar ausheilen. 

Xylit ist in vielerlei Hinsichten gesund. Kleine Änderungen im Alltag, wie das Xylit Ritual nach dem Zähneputzen, können Dir leicht und kostengünstig zu einer besseren Gesundheit verhelfen. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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