YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gerade im Bereich der pflanzlichen Ernährung stellen sich viele Menschen die Frage: Sind Hülsenfrüchte schädlich oder gesund? Hinzu kommt, dass einige Menschen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen oder Erbsen Schwierigkeiten mit der Verdauung haben. Kichererbsen werden dabei noch am besten vertragen. Doch was es mit den Hülsenfrüchten wirklich auf sich hat und wie sie besser vertragen werden, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hülsenfrüchte und die Verdauung

Jeder der sich rein pflanzlich ernährt kommt um Hülsenfrüchte kaum herum. Sie sind eine gute Sättigungskomponente in einer Vielzahl von Gerichten. Sie bieten neben Proteinen und guten Kohlenhydraten auch eine Reihe an Nährstoffen. Hülsenfrüchte sind, wenn sie richtig zubereitet werden, sehr gesund und ein Gewinn für den Körper.

Doch warum vertragen viele die eigentlich wertvollen Hülsenfrüchte nicht? 

Ein häufiger Grund ist das Darmmikrobiom, welches mit den vielen Ballaststoffen, die in den Hülsenfrüchten enthalten sind, nicht zurechtkommt. Ballaststoffe sind grundsätzlich wichtig, gehören allerdings zu den Stoffen, die nicht essentiell sind und die wir selber nicht gut verdauen können. Diese Stoffe gehen durch den Dünndarm hindurch zum Dickdarm und werden dort mithilfe von Dickdarmbakterien verstoffwechselt. Wenn plötzlich sehr viele Ballaststoffe verzehrt werden, entstehen schnell unangenehme Darmwinde. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann sich dies aber stetig verbessern. Wer zunächst mit dem Verzehr kleinerer Portionen Hülsenfrüchten beginnt und diese langsam steigert, kann seinen Körper besser vorbereiten und an die Ballaststoffe gewöhnen.

Sind Hülsenfrüchte gesund?

Wie bereits oben erwähnt sind Hülsenfrüchte grundsätzlich gesund. Es gibt aber einige Inhaltsstoffe, die dem Körper eher schaden. Diese sind mit der richtigen Zubereitung vollständig aufzulösen. Zu den schädlichen Stoffen gehören:

1. Lektine

Sogenannte Lektine, welche in Hülsenfrüchten, aber auch in Getreide und Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Paprika vorkommen, können dem Körper Probleme bereiten. Sie tauchen in jeder pflanzlichen Art der Ernährung mal mehr und mal weniger auf. Lektine sind kleine Proteinbestandteile, die sich an Kohlenhydrate binden können. Sie binden sich im Magen oder im Darm an bestimmte Stellen und können dort zu Entzündungen führen. Darüber hinaus gibt es Organe, die auf Lektine reagieren. Wenn wir also etwas verzehren, was sich beispielsweise an die Gelenke bindet, können wir Gelenkschmerzen davon bekommen. Lektine stellen auch ein Problem für verschiedene Rezeptoren im Körper dar. Der Insulinrezeptor könnte zum Beispiel durch Lektine blockiert werden, sodass wir plötzlich nicht mehr so viel Zucker vertragen, weil das Insulin nicht mehr in die Zellen gelangt. 

2. Phosphate

Hülsenfrüchte enthalten außerdem Bestandteile, die Phosphate in sich speichern, sogenannte Phytate. Phosphor bindet alle guten Mineralien wie Magnesium, Zink, Eisen und seltenere Spurenelemente. Diese stehen dem Körper dann nicht mehr zur Verfügung, was schnell zu Mängeln führen kann. Außerdem übersäuert der Körper durch die vielen Phosphate. Grundsätzlich benötigt der Körper Phosphor, allerdings nur in geringen Mengen.

3. Trypsin Inhibitoren

Weiterhin in Hülsenfrüchten enthalten sind sogenannte Trypsin Inhibitoren. Diese sollen die Hülsenfrucht vor Fressfeinden schützen. In unserem Dünndarm befinden sich bestimmte Enzyme, die für verschiedene Funktionen verantwortlich sind. Eins davon ist Trypsin, welches dafür verantwortlich ist, Proteine aufzuschlüsseln und zu verdauen. Ein Inhibitor verhindert diesen Ablauf und stört somit die Verdauung von Proteinen. Unverdaute Bestandteile gelangen in Bereiche unseres Darms, in denen sie beispielsweise Parasiten oder Pilze nähren. Dadurch kann die ganze Darmflora kippen, außerdem erhält der Körper zu wenig Proteine. 

Hülsenfrüchte mithilfe der richtigen Zubereitung unschädlich machen

Für die oben genannten schlechten Bestandteile der Hülsenfrüchte gibt es jedoch eine Lösung: Die richtige Zubereitung. Die schädlichen Bestandteile zersetzen sich, wenn die Früchte richtig angekeimt werden. Dazu werden die Hülsenfrüchte bestenfalls zwischen 36 und 48 Stunden in Wasser eingeweicht und währenddessen im Kühlschrank gelagert. Durch das Wasser können die Früchte wachsen, schädliche Stoffe werden verstoffwechselt und gute Mineralien aktiviert. Diese positiven Eigenschaften landen dann im Keimling, sodass letztendlich eine Pflanze daraus entstehen könnte. Anschließend sollte das Wasser weggeschüttet und die Hülsenfrüchte kurz durchgewaschen werden. 

Um die schädlichen Stoffe zu hundert Prozent abzubauen, solltest Du die Hülsenfrüchte vor dem Verzehr etwa vier bis fünf Stunden köcheln lassen. 

Die Zeiten sind dabei individuell auszuprobieren, manche Menschen vertragen die Hülsenfrüchte beispielsweise auch schon ohne stundenlanges Einweichen, jedoch sollten sie definitiv eingeweicht und gekocht werden. Einige Hülsenfrüchte wie Mungo Bohnen, Kichererbsen, und Linsen kannst Du sprossen lassen und diese ohne Probleme roh verzehren. Vorsicht ist allerdings bei dicken Bohnen wie Kidneybohnen geboten, da diese im rohen Zustand toxisch auf den Organismus wirken.

Hülsenfrüchte sind ein wichtiges Nahrungsmittel und bei richtiger Zubereitung kannst Du von den wertvollen Bestandteilen sehr profitieren. Ein super Nahrungsmittel, welches günstig und zudem gut lagerbar und lange haltbar ist. Die Hülsenfrüchte bieten eine gute Grundlage für eine pflanzenbasierte Ernährung, sind aber auch in jede andere Form der Ernährung gut einzubauen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Selbsthilfe bei Bluthochdruck
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist eine weit verbreitete Symptomatik, welche schlimmstenfalls lebensbedrohlich sein kann. Für Betroffene ist es daher wichtig, rechtzeitig einen Arzt zu konsultieren, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten und gegebenenfalls Medikamente einzunehmen. Sobald die grundsätzliche Behandlung erfolgt ist und sich die Werte verbessern, ist es gemeinsam mit dem Arzt möglich, die Medikamente wieder ausschleichen zu lassen. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Ursachen von Bluthochdruck und darüber hinaus einige natürliche Behandlungsmethoden.

Blutdruck im Allgemeinen

Als Blutdruck wird der Druck bezeichnet, der in den Gefäßen herrscht. Einerseits der Druck der herrscht, wenn das Herz pumpt (systolischer Wert) und andererseits der Druck, der sich allgemein in den Blutgefäßen befindet (diastolischer Wert). Die Optimalwerte beim Blutdruck liegen bei einem Erwachsenen zwischen 120 und 130 beim systolischen Wert und zwischen 80 und 85 beim diastolischen Wert. Bei älteren Menschen sind Werte bis 140 zu 90 als normal einzuordnen. Ab einem Blutdruck von 140 zu 90 wird in der Medizin von Bluthochdruck gesprochen, ab Werten von 180 zu 100 gilt der Zustand des Betroffenen als lebensbedrohlich. 

Folgen eines Bluthochdrucks

Ein zu hoher Blutdruck kann dazu führen, dass sich innerhalb der Blutgefäße Ablagerungen lösen und diese ins Gehirn (Schlaganfall) oder in die Lunge (Lungenembolie) gelangen. Außerdem können Blutgefäße reißen, was für alle Organe schwerwiegende Schäden bedeuten kann. Betroffen sind dabei vor allem die kleinen und feinen Blutgefäße, weniger die großen, dicken. 

Bei chronischem Bluthochdruck besteht keine direkte Lebensgefahr, allerdings können langfristig einige Schäden im Körper verursacht werden. Die Blutgefäße selber nehmen Schaden und der Herzmuskel wird durch das ständige, zu starke Pumpen sehr belastet. Dieser wird mit der Zeit immer größer und die Herzwände dicker. An einem kritischen Punkt reichen die Gefäße um das Herz herum nicht mehr aus, um den gesamten Muskel zu versorgen. Als Folge daraus ergeben sich Versorgungsschwierigkeiten, welche entweder für einen Herzinfarkt sorgen oder dafür, dass bestimmte Bereiche ausleiern. Daraus entsteht eine Herzinsuffizienz. 

Ein langfristiger Bluthochdruck schadet dem Körper und ist daher immer behandlungsbedürftig. Bei einem Verdacht auf Bluthochdruck kann der Blutdruck entweder mit einem Gerät zuhause, in der Apotheke oder beim Arzt nachgemessen werden. Das Messen sollte zu unterschiedlichen Zeiten etwa dreimal am Tag erfolgen. Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen und Rauschgeräusche im Kopf können auf einen Bluthochdruck hinweisen. 

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Bluthochdruck

Grundsätzlich kann dem Bluthochdruck eine Fehlsteuerung des ganzen Blutdrucksystems zugrunde liegen. Die Fehlsteuerung ist mit etwa zehn Prozent der Betroffenen eine eher seltene Ursache und tritt bei Problemen mit der Niere (vor allem Zysten, hormonelle Störungen) auf, da sich dort ein wichtiges Steuerzentrum für den Blutdruck befindet. 

Hauptsächlich ziehen sich jedoch die Schläuche, durch die die Flüssigkeit läuft, zusammen und setzen sich dadurch von innen zu. Die Menge an Blut, die beispielsweise das Gehirn benötigt, wird nicht geringer, sodass der Druck steigen muss, um diese Menge auch zum entsprechenden Organ bringen zu können. Davon abgesehen können die Blutgefäße im Laufe der Zeit starr werden, was das zusammen- und auseinander ziehen der Muskeln erschwert beziehungsweise im schlimmsten Fall sogar verhindert. Die Steuerungsmechanismen des Körpers funktionieren dann nicht mehr.

Die Hauptursache für dieses Problem liegt in einer sehr phosphorhaltigen Ernährung. Phosphor ist nahezu in jedem Lebensmittel enthalten, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Zu den stark phosphorhaltigen Lebensmitteln zählen beispielsweise Getreide, Käse und Salami. Zu den phosphorarmen Lebensmitteln hingegen zählen generell pflanzliche Lebensmittel, welche frei von Getreide sind. Eine Ausnahme stellen dabei Nüsse, Bohnen und Hülsenfrüchte dar. Wenn Nüsse eingeweicht und Bohnen sowie Getreide angekeimt werden, verringert sich der Phosphorgehalt deutlich. Gekeimtes Getreide wie Dinkel und Roggen sind für eine phosphorarme Ernährung zu empfehlen, Weizen hingegen sollte grundsätzlich gemieden werden. 

Phosphor ist ein Mengenmineral, welches benötigt wird, um den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und Energie zu gewinnen. Es ist der Gegenspieler zu Magnesium, Kalium und Calcium, welche basisch verstoffwechselt werden. 

Eine sehr fettreiche Ernährung sowie der Verzehr von Fertigprodukten, Fleisch und Käse führen zu einer Übersäuerung des Körpers. Studien haben gezeigt, dass sich die Gefäße etwa eine Stunde nach dem Verzehr von Fleisch um etwa vierzig Prozent zusammenziehen und dieser Zustand über sechs Stunden anhält. Eine falsche Ernährung kann für chronischen Bluthochdruck verantwortlich sein. Eine Ernährungsumstellung ist daher der erste Ansatz bei einer solchen Problematik.

Eine weitere Ursache ist Stress. Dieser regt den Sympathikus an, welcher dafür sorgt, dass die Blutgefäße enger werden. Der Körper soll darauf vorbereitet werden, dass möglichst schnell möglichst viel Blut überall hingelangt, um die Flucht vor dem „inneren Säbelzahntiger“ zu ergreifen. Stress kann vor allem durch den Beruf und zu viele Termine, aber auch durch Elektrosmog entstehen und unser System in ständiger Alarmbereitschaft halten.

Neben der Ernährung als elementare und wichtigste Grundlage kann die Einnahme von Knoblauch, Brennnessel, Brokkoli, Spinat und Kartoffeln dafür sorgen, dass sich die Blutgefäße nicht mehr so stark zusammenziehen, da diese ein Enzym enthalten, welches einem sogenannten ACE Hemmer entspricht. Auch angesetzte Salzsohle hat eine großartige Wirkung auf den Blutdruck und kann diesen innerhalb von fünfzehn Minuten senken. Zudem sind Olivenblattextrakt, Hibiskus Tee und Magnesium hilfreich. Ab einem Alter von fünfzig Jahren besteht meist ein chronischer Magnesiummangel. Der Kaliumgehalt sollte mithilfe kaliumhaltiger Lebensmittel wie grünem Blattgemüse, Bohnen und Süßkartoffeln ins Gleichgewicht gebracht werden. 

Bluthochdruck ist grundsätzlich, vor allem mit der richtigen Ernährung, in den Griff zu bekommen und natürlich zu behandeln. Ein paar Veränderungen im Leben bewirken oft großes für die Gesundheit und verhelfen zu einem besseren und gesunderen Leben.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Ohne Vagus Nerv keine Gesundheit
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Der Vagusnerv ist einer von zwölf Gehirnnerven, die dafür sorgen, dass bestimmte Dinge im Körper funktionieren. Es gibt sämtliche Nerven für verschiedenste Funktionen im Körper. Die meisten dieser Nerven sind dabei sympathisch, nur ganz wenige hingegen sind parasympathisch. Der haupt parasympathische Nerv ist der Vagusnerv. Sympathisch bedeutet anregend, parasympathisch bedeutet im vereinfachten Sinne, dass etwas entspannt wird. Als Gegenspieler zum Sympathikus benötigen wir Menschen einen Hauptnerv, welcher für die Entspannung zuständig ist. 

Der Bauchraum und der Vagusnerv

Der parasympathische Nerv versorgt den kompletten Bauchraum. Alles was im Bauch und im Unterleib passiert, wird vom Vagusnerv beeinflusst. Gleichzeitig beeinflusst er aber auch den Herzschlag, die Drüsentätigkeit, das Immunsystem und einige weitere Bereiche. Doch besonders der Darm, der Magen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, der Dünn- sowie Dickdarm werden durch den Vagusnerv gesteuert. Wenn dieser nicht gut funktioniert, kann auch der Bauchraum nicht vernünftig arbeiten. Fast alle Symptome im Bauchbereich haben in irgendeiner Weise mit dem Vagusnerv zu tun. Wenn dieser sich als Hauptursache für die Symptome herausstellt, ist die Nährstoffaufnahme gestört und die Versorgung der Darmwände sowie die Darmperistaltik laufen nicht optimal, sodass es zu Durchfällen oder Verstopfungen kommen kann. 

Ein ausgeglichener Vagusnerv ist für eine gesunde Verdauung unabdingbar. Spannend ist, dass der Vagusnerv Kommandos vom Gehirn an den Darm gibt und umgekehrt kommen vom Darm auch Kommandos an das Gehirn. Dieser Nerv ist sehr wichtig, da wir nur durch ihn eine funktionierende Verdauung erhalten können. Im alltäglichen Leben sollte der parasympathische Nerv gegenüber dem Sympathikus überwiegen. Leider ist dies in der heutigen Gesellschaft kaum noch möglich. 

Chronische Symptome im Bauchraum sowie psychische Symptome wie Angststörungen, Depressionen und viele weitere Schmerz- und Stresssymptome können Anzeichen für einen schlecht funktionierenden Vagusnerv sein. Doch was kannst Du dagegen tun?

Hauptursache Stress

Eine der Hauptursachen für einen problematischen Vagusnerv ist Stress. Stress entsteht vor allem durch äußere Einflüsse wie Medien, Nachrichten von außen, Elektrosmog und ständigem Termindruck. In unserer Gesellschaft wird Stress jedoch nicht ernst genommen, sondern oft schlichtweg akzeptiert. Wir gefährden dadurch selbst unsere Gesundheit. Der Körper benötigt wiederholt Phasen über den Tag verteilt, in denen er Stress abbauen und sich entspannen kann. Dazu dienen verschiedene Techniken wie Atemtechniken, auch im Rahmen einer professionellen Atemmeditation. Auch Sport und Bewegung im Allgemeinen, vor allem Spaziergänge im Wald (siehe Video) helfen dem Körper, Stress abzubauen. Yoga und Tai Chi sind besonders geeignet. Außerdem eignen sich ätherische Öle, diese können über die Nase aufgenommen zur Entspannung beitragen.

Inaktivität und körperliche Einschränkungen

Der Vagusnerv kann jedoch auch unabhängig von Stress inaktiv sein, was auch erblich bedingt sein kann. Wenn beispielsweise eine Mutter in der Schwangerschaft einen inaktiven Vagusnerv hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Baby auch einen inaktiven Vagusnerv bekommt. In diesen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten, warum der Nerv nicht richtig funktioniert. Entweder wird er vom Sympathikus unterdrückt oder er ist zu schlapp. Trotz wenig Stress ist es dann nicht möglich, sich zu entspannen. Symptome wie Tinnitus, chronische Verspannungen und Herzrasen weisen auf eine solche Problematik hin. Der Vagusnerv kann jedoch aktiviert und trainiert werden. Mithilfe einer Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) kann die Funktion des Vagusnerves zunächst gemessen und nachgewiesen werden. Ein erfahrener Therapeut kann sogar anhand der Pulsmessung herausfinden, welcher Nerv, also der Vagusnerv oder der Sympathikus, stärker arbeitet.

Doch der Vagusnerv kann auch körperlich eingeschränkt sein, beispielsweise können Gifte den Nerv beeinflussen. Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Aluminium oder bestimmte Chemikalien, die wir aus der Landwirtschaft aufnehmen, wie Glyphosat, belasten das System. Auch durch falsches Essen und Nahrungsmittel, die nicht gut vertragen werden (vor allem glutenhaltige Lebensmittel und Milchprodukte) wird der Parasympathikus negativ beeinflusst. Unter Umständen schleust der Darm Entzündungen durch den Vagusnerv ins Gehirn. Es gilt zunächst eine körperliche Dysfunktion auszuschließen und den Nerv anschließend zu trainieren.

Den Vagusnerv trainieren

Der Vagusnerv ist da zu trainieren, wo er gebraucht wird. Er wird beispielsweise zum Sprechen benötigt. Funktioniert er nicht gut, kann es unter Umständen zu Wortfindungsstörungen kommen. Als Training eignen sich Summen, Singen oder Tönen. Auch mit Wasser zu gurgeln aktiviert den Vagusnerv. In schwierigen Fällen können spezielle Geräte eingesetzt werden, die direkt am Vagusnerv angesetzt werden und diesen stimulieren. Es werden tolle Erfolge erzielt und psychische Probleme wie Angststörungen, Depressionen, aber auch Probleme im Bauchraum, können damit gut behandelt werden. 

Der Vagusnerv ist zunächst von alleine in die Regulation zu bringen, weil sonst lediglich die Symptome, nicht aber die Ursache für die Krankheiten, behandelt werden. Der Vagusnerv muss in Ordnung gebracht werden, sodass sich das gesamte System entspannen kann. Andernfalls können weitere Krankheiten entstehen und die Gefahr einer Übersäuerung und der Entstehung von Krebs steigt erheblich.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Dr. Mama System ist geeignet, um sich bei leichten, eventuell auch unspezifischen Symptomen, mit denen man nicht zum Arzt gehen möchte, selbst zu helfen. Es ist außerdem geeignet, wenn der Arzt einem keine zufriedenstellende Diagnose stellt und vielleicht sogar behauptet, man müsse nun mit den Beschwerden leben. In diesen beiden Situationen kommt schnell der Gedanke auf, sich selbst helfen zu wollen. Wie Du Dir in Zukunft selbst helfen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die drei Reaktionen

Du hast Schmerzen, zum Beispiel chronische Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen oder verschiedene Allergien. Du gehst zum Arzt, in der Hoffnung, bald wieder beschwerdefrei zu sein, doch dieser kann Dir nicht helfen. Folgende Reaktionen auf die Situation, sich den Rest seines Lebens mit den Beschwerden abzufinden, sind üblich:

1. Resignation bis hin zur Depression

Du findest Dich mit der Situation ab und versuchst lediglich die Symptome zu verbessern. Schmerzmittel für Schmerzen verschiedener Ursachen und Kortison bei Entzündungen. Viele verschiedene Mittel führen dann zu Nebenwirkungen und verschlimmern die ganze Situation zusätzlich.

2. Der Gang zum Therapeuten oder Heilpraktiker

Du suchst einen Therapeuten oder Heilpraktiker, also einen alternativ denkenden Mediziner auf, der mit etwas Glück und seinem ganzheitlichen Blick doch noch die Ursache Deiner Beschwerden findet. Diese Reaktion ist sinnvoll, kann aber mitunter schnell sehr kostspielig werden. Die Wahl eines geeigneten Therapeuten fällt jedoch oft schwer und es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass auch dieser Dir in Deiner Situation nicht beziehungsweise nicht vollständig zu einer Heilung verschaffen kann.

3. Sich selbst informieren

Die dritte und meist auch die erste Reaktion ist der Drang, sich selber ein Bild von seinem Krankheitsbild zu machen. Du suchst im Internet und in Büchern nach Informationen und Behandlungsmöglichkeiten. Jedoch erwartet Dich eine Informationsflut, die Dir am Ende wahrscheinlich auch nicht weiterhelfen wird. Die entscheidenden Fragen lauten nämlich: Was brauche ich? Was ist wichtig für mich? 

Was wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, mit der Du testen kannst, was für Deinen Körper gerade sinnvoll ist? Wenn Du wüsstest, welche Nährstoffe du gerade brauchst, welche Behandlungsmethoden sinnvoll sind und beispielsweise worauf du allergisch reagierst? Genau an diesem Punkt setzt das Dr. Mama System an.

Das Dr. Mama System

Wir Menschen haben ein autonomes Nervensystem, welches im Hintergrund im Körper arbeitet. Es regelt die Ein- und Ausatmung, die Tätigkeit des Darms, die Hormonbildung, die Muskelregeneration, es regelt, ob sich Zellen neu bilden oder nicht und es ist sozusagen mit unserem Gesundheitswissen verknüpft.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Methoden, mit denen das autonome Nervensystem sowie seine Reaktionen getestet werden können. Einige davon funktionieren sehr zuverlässig. Die Ausbildung für diese Methoden ist jedoch schwierig und langwierig. In unserer Praxis nutzen wir die autonome Reaktionsdiagnostik nach Dr. Klinghardt, bei der genau geschaut wird, wie das autonome Nervensystem reguliert wird und was dabei hilft, die Reaktionen zu verbessern.

Um die Anwendung für einen Laien möglich zu machen, haben wir das Wissen auf das Mindeste herunter gebrochen und daraus unser Dr. Mama System entwickelt. Du musst also nicht das gesamte Therapeutenspektrum lernen, sondern nur die Dinge, die für den Privat- beziehungsweise Eigengebrauch wichtig sind. Du kannst Dir, vielleicht Deinen Kindern oder Deinem Partner mit dem Dr. Mama System Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Ihr könnt lernen, auszutesten, was Euer Körper gerade benötigt.

Außerdem enthält unser System enorm viel Wissen, bei dem es um die Grundursachen von etwa achtzig bis neunzig Prozent der häufigsten Krankheiten geht. Die meisten Krankheiten, unter denen die Bevölkerung heutzutage leidet, können auf bestimmte Grundursachen zurückgeführt werden. Es handelt sich dabei um sehr wenige, wie etwa Vergiftungen, Nahrungsmängel, ungelöste seelische Konflikte, Störfelder am Körper, allergische Reaktionen, chronische Infektionen und strukturelle Themen. Werden diese Ursachen erst einmal aufgedeckt, kann die richtige Behandlung endlich Erfolge bringen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind im Dr. Mama System in Form von Protokollen hinterlegt und eignen sich super für die Eigenbehandlung.

Wir haben das System entwickelt, damit Du lernen kannst, wie Du Dir und Deiner Familie selbst helfen kannst. Viele Familien haben bereits Erfolge erzielt und auch wir selbst nutzen das Dr. Mama System. Dennoch ist es wichtig bei schwerwiegenden Fällen einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen. Zur Diagnostik und für Behandlungsvorschläge zum Arzt zu gehen, kann in jedem Fall sinnvoll sein. Du kannst mithilfe des Dr. Mama Systems die Diagnose testen und abgleichen. Das System verschafft Dir so eine gewisse Eigenmacht, was Deine weitere Behandlung positiv beeinflussen kann.

Das Dr. Mama System ist ein unglaublicher Wissensschatz, mit dem Du viel Geld und Nerven sparen kannst. Viele Arztbesuche, immer wieder neue Therapeuten und Medikamente gehören nun der Vergangenheit an.

Um Dich möglichst schnell mit unserem System vertraut zu machen, besuche unser Webinar unter https://www.diepraxisfamily.com/webinar-anmeldung-dr-mama-system/. Wir freuen uns, Dich kennen zu lernen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das lymphatische System ist ein Bereich in unserem Körper, über welches kaum jemand spricht. Es gibt selten Spezialisten fürs Lymphsystem und solange es keine Schwierigkeiten gibt, wird diesem kaum Beachtung geschenkt. Diese Herangehensweise ist jedoch falsch. Das Lymphsystem ist etwas Besonderes. Was es mit dem Lymphsystem auf sich hat erfährst Du in diesem Beitrag.

Das Lymphsystem – Was ist das eigentlich?

Alle Zellen und Organe im Körper, sowie alle Bestandteile im Bindegewebe baden im Lymphsystem. Das bedeutet, dass beispielsweise Blutgefäße niemals direkt an eine Körperzelle angeschlossen sind. Die Blutgefäße enden in einer winzigen Kapillarschlaufe im Lymphsystem. Dort geht eine Arterie über und wird eine Vene. Dieser Bereich ist sehr dünn und dort perforieren Sauerstoff sowie Nährstoffe heraus, die im Blut bedeutend für unsere Körperzellen sind. Das alles gelangt dort von den Blutgefäßen aus ins Lymphsystem. In dieser Flüssigkeit befinden sich dann die Sauerstoffmoleküle, Nährstoffe und Vitamine und werden passiv von den Körperzellen absorbiert. Es gibt keine Verbindung für die Körperzellen zum Blut und ohne das Lymphsystem keine Möglichkeit für die Körperzellen an Nährstoffe und Vitamine zu gelangen. 

Wenn die Rede von einer Übersäuerung oder falscher Versorgung der Körperzellen ist, wird immer von den Rezeptoren der Zelle oder Problemen innerhalb der Zelle, aber selten vom Lymphsystem gesprochen, welche die eigentliche Versorgungssubstanz darstellt. 

Gleichzeitig ist das lymphatische System der Bereich, in den die Körperzellen ihre ganzen Giftstoffe schiebt. Wenn innerhalb der Zelle Prozesse ablaufen, die die Giftstoffe in Form von Harn oder Stuhl aus dem Körper treiben sollen, werden diese zunächst in das Lymphsystem geleitet. 

Das Lymphsystem ist ein Phänomen, da es gleichzeitig Nährstoffe und Schadstoffe transportieren kann. Da jeder Mensch nur ein Lymphsystem hat, muss die Lymphflüssigkeit natürlich auch gereinigt werden. 

Treten irgendwo im Körper Komplikationen auf, hängen diese häufig mit Problemen des Lymphsystems zusammen. Es kann sein, dass die Flüssigkeit nicht richtig fließen kann, optimal aufgebaut oder strukturiert ist.

Das alte Verständnis vom Lymphsystem

Es wird angenommen oder regelrecht geglaubt, dass es Lymphgefäße gibt, in denen die Lymphflüssigkeit von den Beinen hoch bis zum Herzen geht und vom Kopf und den Armen auch wiederum bis zum Herzen. Es gibt eine Vene von oben, die dafür sorgt, dass das ganze ins Herz reingeleitet wird und dadurch in den Blutkreislauf zurückkommt. Die Lymphflüssigkeit ist im Grunde genommen abgepresste Flüssigkeit aus dem Blut. Der Mensch hat also nicht nur fünf bis sechs Liter Blut im Körper, sondern auch noch einige Liter an Lymphflüssigkeit. 

Diese Annahme ist nicht ganz korrekt, denn das Lymphsystem sammelt den gesamten Dreck aus dem Körper. Es macht keinen Sinn, dass der Organismus diese Giftstoffe zuerst ins Herz leitet. Dr. Barth hat dieses System neu erforscht und seine Entdeckungen, dass sich das Lymphwasser im Bauch im sogenannten Lymphsee sammelt, wurden nachgewiesen. Diese Wasseransammlung findet im Gewebe statt, wo der Dünndarm aufgehängt ist. Es nennt sich mesenteriales Gewebe. Dort wird das Wasser aufgenommen und über die Pfortader in die Leber gepumpt. In der Leber wird alles, was harnpflichtig ist und raus aus dem Körper muss, gefiltert. Enthaltene Nährstoffe werden recycelt und gehen zurück ins Blutsystem. Die Lymphflüssigkeit geht dann ins venöse Blut und wird über die Vene ins Herz gepumpt. Diese frische Flüssigkeit wird anschließend mit Sauerstoff versehen und gelangt erst zu diesem Zeitpunkt gereinigt und sauber in den arteriellen Blutkreislauf.

Wie kann das System verbessert werden und welche Probleme gibt es?

Wenn Probleme wie Verspannungen, fasziale Probleme, Stauungen wie Wassereinlagerungen oder organische Schwierigkeiten auftreten, hat dies meistens mit der Lymphflüssigkeit zu tun. Auch wenn zu viele Toxine oder Quecksilber im Körper sind und eine Entgiftung stattfinden soll, ist es wichtig, ans Lymphsystem zu denken. 

Das Lymphsystem kann deutlich verbessert werden, indem…

– genügend Flüssigkeit, am besten in Form von stillem Wasser, aufgenommen wird, da die Lymphe eine Flüssigkeit darstellen
– genügend Bewegung stattfindet, sodass die Lymphbereiche in den Fluss kommen
– genügend Licht aufgenommen wird, am besten eignen sich Sonnen- und Infrarotlicht, um die Lymphe anzuregen
– bestimmte Lebensmittel, welche die Lymphflüssigkeit verkleben lässt, vermieden werden

Folgende Lebensmittel gilt es zu vermeiden: tierische Lebensmittel, auch Milchproteine in Form von Milch und Milchprodukten, Zucker und glutenhaltiges Getreide, vor allem Weizen, sowie Alkohol.

Es gibt Verklebungen, die sich nicht von alleine lösen können. Dazu eignet sich die mechanische SophiaMatrix Technik. Durch diese werden die Lymphe im ganzen Körper wieder ins Fließen gebracht. Verklebungen und Lymphhindernisse werden aufgebrochen. Dies kann die normale Lymphdrainage nicht nachhaltig erreichen, da sie die Lymphflüssigkeit nur über die Hindernisse hinwegschubst, ohne sie zu brechen. Therapeuten in ganz Deutschland bieten diese Methode an.

Wenn die Lymphflüssigkeit wieder richtig fließt, können sich Probleme wie chronische Kopfschmerzen, Verspannungen, Gelenkschmerzen, Probleme mit den Organen, Wassereinlagerungen und viele weitere verbessern oder gar verschwinden.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Diabetes ist eine Volkskrankheit, unter der in der heutigen Zeit sehr viele Menschen leiden. Besonders in den industriellen Staaten häufen sich die Erkrankungen deutlich. Es liegt der Verdacht nahe, dass der industrielle Lebensstil der Menschen für die Erkrankungen an Diabetes verantwortlich sein könnte.

Die unterschiedlichen Formen von Diabetes 

Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Beim sogenannten Typ-1-Diabetes stellt die Bauchspeicheldrüse kein körpereigenes Insulin mehr her, sodass Insulin verabreicht werden muss. Es besteht also eine Insulinpflicht. Dieser Typ ist in der Regel angeboren.

Beim Typ-2-Diabetes hingegen wird ausreichend Insulin vom Körper hergestellt, allerdings nehmen die Körperzellen dieses nicht mehr an. Es handelt sich bei diesem Typ um eine erworbene Diabetes. Die Krankheit ist nicht angeboren, sondern entwickelt sich im Laufe der Lebenszeit. Heutzutage gibt es immer mehr Kinder, die bereits in einem Alter von unter zehn Jahren an Diabetes leiden. Die USA sind nach der Anzahl der Krankheitsfälle eindeutiger Vorreiter, nichts desto trotz besteht dieses Problem auch schon in Deutschland und weiteren europäischen Staaten. Doch wie entsteht die Typ-2-Diabetes?

Entstehung und Symptome bei Typ-2-Diabetes

Um an Diabetes zu erkranken, muss man nicht unbedingt adipös beziehungsweise kräftig sein. Übergewicht ist zwar ein begünstigender Faktor für die Entstehung der Krankheit, allerdings ist es ebenso möglich, dass die Diabetes mit einem schlanken Körperbau entwickelt wird und sich durch die Krankheit ein Übergewicht einstellt. Die folgenden Symptome können Hinweise auf die Erkrankung geben:

– Müdigkeit nach dem Essen oder chronische Müdigkeit, geistig als auch muskulär, über den ganzen Tag hinweg durch Zuckermangel in den Zellen.
– Großer Durst: Der Körper versucht das Blut wieder in Ordnung zu bringen, da sich durch die Resistenz der Insulinrezeptoren zu viel Zucker im Blut befindet.
– Heißhunger auf Zucker: Da die Zellen keine Glukose erhalten, entsteht weiterhin der Befehl, dass der Körper diese benötigt. Das Gehirn gibt die Information ans Appetitzentrum weiter, sodass der Hunger auf Zucker entsteht. Das Blut wird durch diesen Vorgang immer süßer. Im schlimmsten Fall kann diese Situation zum hyperglykämischem Koma führen, wenn der Zuckerkonsum immer weiter fortgeführt wird.

Lösungsansatz der Schulmedizin

In der schulmedizinischen Behandlung werden Stoffe wie Metformin gegeben, welche die Insulinresistenzen an den Zellen umgehen, verhindern oder verbessern. Eine lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten entsteht. 

Außerdem wird häufig weiteres Insulin verabreicht, was den Typ-2-Diabetiker zusätzlich insulinabhängig macht, sodass dieser in die Typ-1-Diabetes hineinrutscht. 

Die wahren Ursachen der Krankheit

Eine weit verbreitete Meinung besagt, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum dazu führt, dass die Rezeptoren, die sich an den Zellen befinden, übersättigt werden und sich deshalb zurückziehen. Dieser Ansatz ist generell nicht falsch, muss aber unbedingt ergänzt werden. 

Dr. Neal Barnard, ein amerikanischer Arzt, hat eine völlig andere Denkweise entwickelt, warum Diabetes eigentlich entsteht. Schuld daran, dass Zucker nicht mehr zusammen mit dem Insulin in die Zelle transportiert wird, ist die Tatsache, dass der Insulinrezeptor mit Fett verstopft ist. Das bedeutet, dass der Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern, aber auch isolierten pflanzlichen Ölen wie Kokosöl, Olivenöl, Leinöl, Kürbiskernöl und vielen weiteren Schuld an der Erkrankung sind. All diese Lebensmittel sorgen dafür, dass die Zellen mit einem leichten Ölfilm benetzt werden und den Insulinrezeptor verstopfen. 

Bedeutung für Betroffene

Jeder Typ-2-Diabetiker sollte den Versuch starten, komplett auf tierische Lebensmittel und pflanzliche Fette und Öle zu verzichten. Natürlich benötigt der Körper dennoch Fette, diese sollten jedoch direkt über die Pflanzen aufgenommen werden. Dazu eignen sich beispielsweise Oliven, Avocados, geschrotete Leinsamen und Chiasamen. Diese Lebensmittel enthalten auch alle Nährstoffe, welche zu einer guten Absorption der Fette beitragen.

Wenn die Fette weggelassen werden, zeigen sich erstaunliche Wirkungen. Der Langzeit-, sowie der Blutzuckerspiegel sinken und die Symptome der Diabetes verschwinden.

Schnell verbrennende Kohlenhydrate wie Weißmehl, Toastbrot, Nudeln, Süßigkeiten und Schokolade sowie Obst sind jedoch weiterhin zu meiden, solange eine Insulinresistenz besteht. Diese Lebensmittel sind weiterhin gefährlich. Sobald die Rezeptoren wieder frei sind ist es aber möglich, dass die etwas höher glykämischen Lebensmittel wieder gut vertragen werden. 

Grundsätzlich sollte auf industriellen Zucker verzichtet und nur natürlicher Zucker verwendet werden. Besonders gut eignen sich Dattelzucker, Honig oder Xylit. Weitere bekannte Süßungsmittel sind Agavensirup sowie Ahornsirup. Bei diesen ist Vorsicht geboten, da sie sehr viel Fruktose enthalten und durch den Verzehr eine Fruktoseunverträglichkeit entstehen kann.

Diabetes kann weiterhin durch Bewegung und Sport positiv beeinflusst werden. Die Verbrennung in den Zellen sorgt dafür, dass auch mehr Zucker verbrannt wird. Das bringt jedoch nur etwas, wenn keine tierischen Lebensmittel und Fette verzehrt werden. In einem solchen Fall benötigt die Zelle mehr Energie und die Zelle verhungert durch den Sport noch mehr. 

Das Buch von Dr. Barnard „Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes“ enthält zu diesem Thema einige hilfreiche Tipps und kann Dich beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Kalium ist neben Natrium und Chlorid eins der wichtigsten Elektrolyte im Körper. Es spielt eine große Rolle für das gesamte Nervensystem, für die Muskulatur und wird außerdem für die Herstellung von Enzymen benötigt. Kalium befindet sich zu über achtzig Prozent innerhalb der Körperzellen und hat zusammen mit dem Natrium eine wichtige Funktion für den Organismus. Wozu Kalium wichtig ist, wie Du einen gestörten Kaliumhaushalt erkennst und welche Lebensmittel das Elektrolyt enthalten, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wozu dient Kalium im Körper?

Kalium sitzt normalerweise innerhalb einer Zelle, während Natrium dagegen außen an der Zelle sitzt. Sobald ein elektrischer Nervenimpuls kommt, findet ein Austausch dieser beiden Stoffe statt. Dabei fließt Natrium in die Zelle hinein und Kalium fließt hinaus. Eine Körperzelle, besonders eine Muskelzelle, benötigt diesen Austausch, um richtig arbeiten zu können. So ist beispielsweise eine Kontraktion möglich. Ist Kalium nun im Mangel oder im Überschuss, so kann der Austausch nicht mehr richtig funktionieren. 

Einen Mangel oder Überschuss erkennen

Ein Kaliumüberschuss entsteht, wenn dem Körper zu viel Kalium zugeführt wurde. Die Zuführung kann entweder über eingenommene Tabletten oder durch den Verzehr kaliumhaltiger Lebensmittel erfolgen. Kalium in Tablettenform einzunehmen ist generell nicht empfehlenswert, da so schnell ein Überschuss entstehen kann. Außerdem kann ein Überschuss durch eine gestörte Ausscheidung über die Niere vorliegen. Auch wenn im Körper eine zu hohe Zellzersetzung stattfindet, also zu viel Kalium freigesetzt wird, kann der Kaliumwert über dem Normwert liegen. Dies passiert beispielsweise bei einer Krebserkrankung, Verletzungen oder beim Leistungssport. 

Die Symptome für einen Überschuss sind unter anderem Funktionsstörungen der Muskulatur, Herzrhythmusstörungen, Krämpfe sowie eine unzureichende Tätigkeit des Darms, was zu Verstopfungen führen kann. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Herzstillstand oder eine völlige Aufgabe der Bewegung des Darms und damit ein Darmverschluss als Folge des zu hohen Kaliumwertes eintreten.

Ein Mangel an Kalium ruft in der Regel die gleichen Symptome hervor wie ein Überschuss. Vor der Behandlung gilt es herauszufinden, was nun vorliegt. 

Ein Mangel kann dadurch entstehen, dass der Körper zu viel Flüssigkeit verliert. Durch Erbrechen, Durchfall oder zu häufiges Wasserlassen wie beispielsweise bei einer Erkrankung an Diabetes. Außerdem kann es sein, dass das antidiuretische Hormon nur unzureichend im Körper vorhanden ist, welches häufiges Wasserlassen, auch in der Nacht, stoppt. 
Auch wasserlösende Tabletten können der Auslöser für einen Kaliummangel sein. Wenn die Einnahme solcher Wassertabletten zwingend notwendig ist, sollten diese kaliumsparend sein. Ein Mangel kann außerdem entstehen, wenn eine einseitige Ernährung vorliegt und somit eine unzureichende Zuführung von Kalium über die Nahrung bewirkt wird. 

Kaliumwert messen

Hast Du den Verdacht, dass etwas mit Deinen Kaliumwerten nicht stimmt, so kannst Du erst einmal selbst überprüfen, ob eine der genannten Ursachen für die Schwankungen vorliegt. Hast Du Dich in letzter Zeit übergeben oder beispielsweise viel Sport getrieben? Wenn Du Dir sicher bist, ob ein Mangel oder ein Überschuss besteht, kannst Du selbst korrigierend eingreifen, in dem Du Dich entsprechend anders ernährst. Sinnvoller ist es jedoch, den Kaliumwert über einen Bluttest überprüfen zu lassen, sodass eine falsche Behandlung von vorneherein ausgeschlossen werden kann. Andernfalls kann es passieren, dass Du aufgrund der Symptome von einem Mangel ausgehst, in Wirklichkeit aber ein Überschuss besteht. Eine falsche Behandlung kann weitreichende Folgen haben.

Kaliumhaltige Lebensmittel

Bei einer normalen, gesunden Ernährung ist es heutzutage fast unmöglich, einen Kaliummangel zu entwickeln. In der Gruppe der pflanzlichen Lebensmittel gibt es unglaublich viele, die große Mengen Kalium enthalten. Zu diesen gehören unter anderem Karotten, Aprikosen, Avocados und Tomaten. Hochkonzentrierte Kaliumquellen sind zum Beispiel Tomatenmark, getrocknete Tomaten sowie getrocknete Aprikosen. Aber auch Nüsse wie Erdnüsse, Haselnüsse und Cashewnüsse enthalten Kalium. In den Getreidearten Dinkel, Roggen und Buchweizen ist das Elektrolyt ebenfalls vertreten.

Wie Du siehst gibt es zahlreiche Lebensmittel, die zu einem gesunden Kaliumhaushalt beitragen können. Solltest Du einen Mangel oder Überschuss vermuten, zögere nicht und lass Dich von einem Therapeuten behandeln. Eine Ernährungsumstellung kann auf einfachem Weg zu einem ausgeglichenen Elektrolythaushalt beitragen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Epigenetik ist ein spannendes Thema und doch einigen noch unbekannt. Diese hat mit der Genforschung und allgemein der Genetik zutun. Die Epigenetik ist ein neumodischer Begriff in der Medizin und Wissenschaft für einen bestimmten Mechanismus im Körper. Dieser Mechanismus wurde lange Zeit Durch die Forschung ignoriert, spielt aber mehr und mehr eine Rolle in der heutigen Zeit. Spannende Fakten über die Epigenetik und wie Du diese selbst beeinflussen kannst, erhältst Du in diesem Beitrag.

Die Genforschung hat herausgefunden, dass die Gene in unserem Körper an- und abgeschaltet werden können. Je nach dem, was für Reize in der Zelle gerade aktiv sind, werden bestimmte Gene angeschaltet oder eben abgeschaltet. Diese wichtige Funktion entscheidet darüber, wie bestimmte Proteine im Körper gebildet oder nicht gebildet werden. Diese Proteine sind für die Regeneration des Körpers wichtig und entscheiden darüber, ob Stoffe hergestellt werden, ob die Zelle sich teilen kann und wenn ja, ob sie sich richtig teilt. Außerdem entscheiden die Proteine und somit letztlich die Gene, ob ein Organ richtig arbeiten kann oder nicht. 

In diesem Zusammenhang ist besonders interessant, dass die Abschaltung der Gene nicht nur durch bestimmte Stoffe und Substanzen alleine verursacht wird. Sie wird vor allem durch die Umwelt und unsere Psyche beeinflusst. Diese Faktoren entscheiden letztlich darüber, wie die Gene an- und abgeschaltet werden. 

Der Zusammenhang von Körper und Psyche

Lange Zeit wurde die Psyche des Menschen in der ganzen Forschung der Medizin unbeachtet gelassen. Nach und nach erkannten die Forscher jedoch, dass diese mit einbezogen werden muss, da sie eine große Rolle für die Art, wie sich unser Körper verhält, spielt. Die Psyche kann einen großen Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit haben.

Es gibt sowohl positive, als auch negative Umwelteinflüsse, die auf unseren Körper einwirken können. Diese können uns auch fehlen, wenn sie nicht vorhanden sind. Beispielsweise würde einem Menschen, der den ganzen Tag in einem geschlossen Raum ohne Fenster sitzt, das Tageslicht als positiver Umwelteinfluss fehlen. Er könnte in Folge der Abschirmung kein Vitamin D bilden und würde dadurch krank werden. Bestimmte Gene würden in diesem Fall nicht mehr aktiviert werden. 
Negative Umwelteinflüsse wie etwa Luftverschmutzung, Elektrosmog oder andere Dinge sollten nach Möglichkeit hingegen gemieden werden, um der Gesundheit nicht zu schaden.

Der stärkste epigenetische Faktor ist ein Schock. Bei einem Unfall oder einem anderen Schockerlebnis wird dieser Faktor im Körper aktiviert. Forschungen zeigen, dass bestimmte Marker am Genom gesetzt werden, sobald der Mensch einen Schock erlebt. Diese epigenetischen Marker, die an dem Genom entsprechend aktiv sind, können vererbt werden. Es kann also sein, dass ein Kind die mentalen Marker von Mutter oder Vater bekommt, die bei einem Schock entstanden sind. Dieses Erbe geht bis zu sieben Generationen zurück. Das ganze Familiensystem spielt also eine Rolle darin, wie die DNA abgelesen wird.
Dieses Phänomen erklärt auch, warum es einigen Menschen nach einer Familienaufstellung deutlich besser geht, obwohl es so einfach scheint. Die mentale und psychische Arbeit spielt eine entscheidende Rolle.

Das erklärt auch die vielen hervorragenden Wirkungen der mentalen und psychischen Arbeit, sowie der Glaubenssatzarbeit und der familiensystemischen Arbeit, welche alle dadurch begründet sind. 

Ebenfalls eine große Rolle auf das Wohlbefinden spielt die eigene Einstellung. Die eigene Haltung, sei es zum Leben oder zu bestimmten Themen, im Großen und Ganzen das eigene Mindset entscheidet darüber, wie die Gene im Einzelnen gelesen werden. In den Moment, in dem sich die eigene Haltung verbessert und positiver wird, wird der Körper aktiviert und man fühlt sich automatisch besser. Hat man hingegen eine schlechte Haltung, so nimmt der Körper auch diese Gefühle wahr und man fühlt sich entsprechend schlechter.

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Gesundheit ist, wie kann es auch anders sein, die Ernährung. Durch den Verzehr von industriell gefertigten Lebensmitteln mit vielen Zusatzstoffen werden die nützlichen Gene nicht angeschaltet, dafür aber die pathogenen Möglichkeiten. Schlechtes Essen sorgt dafür, dass die falsche Art und Weise der Gene aktiviert und die DNA falsch abgelesen wird. Durch gutes Essen wie beispielsweise eine Ernährung mit hohem Rohkostanteil und vor allem durch die Pflanzenkost selbst wird der Körper optimal aktiviert. 

Außerdem ist Bewegung an der frischen Luft, hin und wieder eine gute Entgiftung, sowie ein gutes soziales Umfeld mit Menschen, die einen unterstützen, wichtig. Schlechte Nachrichten im TV und auf sozialen Netzwerken sollten bewusst gemieden werden, um sich mehr auf das Positive im Leben konzentrieren zu können. Die Gene werden durch all das Positive entsprechend aktiviert. 

Auch Du kannst Deine Epigenetik für dich nutzen und aktivieren, sodass Du dich bestmöglich fühlst.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Matchatee ist mittlerweile in aller Munde und in vielen Geschäften und Cafés erhältlich. Doch was ist dieser Matchatee überhaupt? Wie tut er unserer Gesundheit gut und wie wird er hergestellt? Diese und weitere spannende Fakten zur Wunderwaffe Matchatee erfährst Du in diesem Beitrag. 

Was ist Matchatee?

Im Grunde genommen handelt es sich bei Matchatee um grünen Tee. Grüner Tee wird als Teemischung oder in einem Teebeutel mit heißem Wasser aufgegossen. Auch beim Matchatee handelt es sich um die Blätter des grünen Tees. Es stellt sich die Frage, was den teuren Matchatee, der für etwa zwanzig bis dreißig Euro für 30 Gramm erhältlich ist, von dem deutlich günstigeren grünen Tee unterscheidet. Die Antwort liegt in der Herstellung. 

Was Matchatee so besonders macht

Der Matchatee besteht aus geernteten Grünteeblättern. Diese werden jedoch vor der Ernte beschattet, sodass sie viel mehr von ihren Pflanzenstoffen, unter anderem Chlorophyll, erhalten. Das bedeutet, dass die Pflanzen wesentlich gehaltvoller sind und die Teeblätter mehr Nähr- sowie Wirkstoffe enthalten, als der herkömmliche grüne Tee.

Hinzu kommt, dass die Nährstoffe der Pflanze nicht ausreichend rauskommen, wenn die Blätter nur mit Wasser aufgegossen werden. Beim Matchatee werden die beschatteten Blätter als Ganze geerntet, schonend gedämpft, getrocknet und anschließend gemahlen. Dieser Prozess dauert viele Stunden und ist somit viel aufwendiger in der Herstellung als grüner Tee. Um 30 Gramm Matchatee herzustellen, werden zwölf Stunden benötigt. Daher kommt auch der hohe Preis. Beim Kauf sollte besonders auf gute Qualität geachtet werden, welche an der Farbe des Tees gut erkennbar ist. Er sollte hellgrün sein. Wenn der Matchatee bereits bräunlich wird, ist er nicht mehr genießbar und sollte somit auch nicht getrunken werden. 

Welche gesunden Stoffe enthält der Matchatee?

Allen voran ist das Teein, gleichzusetzen mit Koffein. Allerdings wirkt dieses anders im Körper als das Koffein im Kaffee. Im Kaffee ist das Koffein an eine Substanz gebunden, welche sich in der Magensäure ablöst, wodurch das Koffein auf einen Schlag im Körper freigesetzt wird. Etwa zwanzig Minuten nach dem Kaffeekonsum fühlt man sich wacher, allerdings hält dieses Gefühl nur eine gewisse Zeit an. Anschließend sinkt die Konzentration wieder, der nächste Kaffee muss her. 

Dies bleibt beim grünen Tee aus, denn dort ist das Koffein an eine Substanz gebunden, die sich erst im Dünndarm ablöst. Diese Ablösung im Dünndarm sorgt dafür, dass der Vorgang schonend und langsam vorangeht. Über mehrere Stunden bleibt die Energie auf einem Level und sinkt nur langsam. Ein Matchatee entspricht der Koffeinmenge eines guten Espressos, jedoch wirkt dieser anders. Alle positiven Eigenschaften, die man von Koffein kennt, hat auch der Matchatee. Beispielsweise kann laut Studien Alzheimer durch den Verzehr von Koffein nachweislich verhindert werden. Kaffee schwemmt unter anderem Mineralien aus dem Körper, was beim Genuss von Matchatee nicht passiert.

Eine weitere wichtige Substanz ist das Theanin – eine Aminosäure, welche im Gehirn wirkt und dafür sorgt, dass wir wacher und konzentrierter sind, aber auch glücklicher. Außerdem ist auch bei diesem Stoff aus verschiedenen Studien bekannt, dass er eine Wirkung gegen Alzheimer, Demenz und weitere neurologische Krankheiten des Gehirns hat. 

Auch Catechine, bestimmte Pflanzenstoffe, spielen im Matchatee eine große Rolle. Ganz besonders das Epigallocatechingallat (EGCG), denn dieser Stoff hat eine riesige Wirkung auf unser ganzes Biosystem und unser Immunsystem. Es sorgt dafür, dass bestimmte Faktoren ausgeschaltet werden, welche Krebs erregen können. Außerdem aktiviert es unsere Immunfähigkeiten und hilft, bestimmte Alterungsprozesse in den Zellen zu stoppen. 

Verzehr und Herstellung eines Matchatees

Am Tag sollten maximal zwei Tassen Matchatee getrunken werden. Die übliche Verzehrmenge beträgt dabei eine Tasse pro Tag. Zum Verzehr eignet sich besonders der späte Vormittag. Morgens nach dem Aufwachen hat der Körper in der Regel einen hohen Cortisolspiegel, das heißt, er ist erstmal wach und sollte ungestört arbeiten. Am späten Vormittag geht der Körper allmählich in die Phase über, in der weniger Cortisol ausgeschüttet und am Nachmittag wieder mehr Melatonin gebildet wird. Langsam aber sicher wird man inaktiver und müder. Jetzt ist die Zeit, einen Matchatee zu genießen, um sich wieder frischer und wacher zu fühlen. Der Körper bleibt über den Nachmittag kontinuierlich wach und leistungsfähig. Nach einer schlechten Nacht mit wenig Schlaf kann der Matchatee natürlich auch am Morgen genossen werden. 

Wie wird ein Matchatee gemacht?

Für den perfekten Matchatee benötigst Du Matchatee, eine Matchaschale oder eine herkömmliche Schüssel, einen Bambuslöffel oder normalen Löffel sowie einen Matchabesen. In die Schale etwa ein Gramm Matchatee und etwas Wasser geben und mit dem Matchabesen vorsichtig verrühren, sodass eine homogene Masse entsteht. Anschließend etwa 80 ml heißes Wasser darüber gießen und mithilfe des Matchabesens die Flüssigkeit schaumig schlagen, bis eine Schaumkrone entsteht. Das Wasser sollte eine Temperatur von etwa 80 Grad haben, damit die gesunden Bestandteile des Matchatees erhalten bleiben. Und schon kann der Matchatee genossen werden.

Matchatee stellt eine gesunde Alternative zu Kaffee dar und ist eine echte Geheimwaffe für die Gesundheit!

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wie schafft es der Wald, uns gesund zu machen? Es gibt ganz einfache Mittel, um den Körper bei seiner täglichen Tätigkeit zu unterstützen und ihn gesund zu halten. Die Natur und der Wald sind in dieser Hinsicht faszinierend. Welche Auswirkungen der Wald auf unser Wohlbefinden hat, erfährst Du in diesem Beitrag.

Ein Spaziergang im Wald hat große Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser ganzes Biosystem. Ein entscheidender Grund dafür ist natürlich die Bewegung. Bei Bewegung werden generell viele Faktoren im Körper aktiviert. Gerade ab einem Alter von 60 Jahren genügen bereits 9 Kilometer Gehen mit einer Geschwindigkeit von nur 3 km/h in der Woche, um das Risiko an einer kardiovaskulären Erkrankung zu sterben, um 32 Prozent zu reduzieren. Wenn die Bewegung regelmäßig in den Alltag eingebaut wird, ergeben sich viele gesundheitliche Vorteile. 

Unsere Aufmerksamkeit fokussiert sich bereits seit über Millionen Jahren auf die Natur. Erst im Laufe der letzten hundert Jahre verbringen wir Menschen unsere Zeit hauptsächlich in Städten und geschlossenen Räumen. Das Biosystem ist darauf allerdings nicht eingestellt.

Sobald wir uns in der Natur, insbesondere im Wald aufhalten, entstehen bestimmte Stoffe im Körper, die uns sofort entspannen lassen. Der Parasympathikus wird aktiviert und sorgt für diese Entspannung. Im Gehirn wird dabei der präfrontale Kortex ausgeschaltete beziehungsweise verlangsamt, wodurch das Gehirn in eine Art meditativen Zustand verfällt. Die Alpha- und die Deltawellen vermehren sich und die Betawellen, die uns im Wachbewusstsein halten, verringern sich. In der freien Natur können wir Menschen also besser entspannen als in der Stadt, umgeben von Autos und Lärm. Doch nicht nur der Wald, sondern allgemein die Natur sorgt für Entspannung. Vorsicht ist auf Feldern geboten, die gespritzt sein könnten. 

Die Besonderheit im Wald

Im Wald herrscht nicht bloß eine bessere Luft. Viel mehr sind es bestimmte Stoffe, die über die Bäume, die Pflanzen und den Boden ausgeschüttet werden, welche den Wald so besonders machen. Die sogenannten Terpene sind Geruchsstoffe, von denen ein normales Waldklima über hundert verschiedene bietet. 

Die Terpene haben ganz bestimmte Schlüsselwirkungen auf unser inneres Biosystem. Faszinierend dabei ist, dass durch die Gerüche ganz bestimmte Peptide angetriggert werden, die in unserem Körper dafür sorgen, dass der Blutdruck sinkt. Dazu gab es bereits einige Studien, die belegen, dass sich bei etwa einer Stunde Aufenthalt im Wald der Blutdruck nachweislich senken lässt, sodass keine Blutdruckmittel mehr benötigt werden. Die Peptide sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße entspannen und nicht mehr so starr sind. Sie werden weiter und folglich sinkt der Blutdruck. 

Außerdem steigen die natürlichen Fresszellen im Immunsystem, auch Killerzellen genannt, die wichtig sind, um Bakterien und Viren zu bekämpfen. Auch bei Krebs spielen sie eine sehr wichtige Rolle für die Gesundheit. Eine Studie aus Korea belegt, dass ein mehrstündiger Aufenthalt im Wald dazu geführt hat, dass die Killerzellen ihre Aktivität stark messbar steigern, gegenüber einer Kontrolle mit Menschen, die sich nicht im Wald aufgehalten haben. Die Aktivität ist zudem eine ganze Woche erhalten geblieben. Folglich reicht ein wöchentlicher Besuch im Wald, beispielsweise beim Sonntagsspaziergang, aus, um das Immunsystem zu aktivieren. Wenn bereits eine Krankheit besteht, kann ein Besuch im Wald zur Genesung beisteuern. Die Stoffe können sofort vom Körper genutzt werden.

Bei einer weiteren Studie haben sich die Probanden mehrere Tage im Wald aufgehalten, was eine massive Steigerung der Aktivität der Fresszellen bewirkt hat. Diese Aktivität hielt bis zu einem Monat. Dieses Ergebnis ist besonders interessant für chronisch Kranke. Auch die antientzündliche Wirkung der Peptide und Terpenen ist sehr wertvoll. 

Der Gesundheitseffekt bei einem Besuch im Wald ist, wie Du siehst, sehr wirksam und kostet dabei nicht einmal etwas. Wenn Du mal keine Zeit hast, den Wald zu besuchen, können auch Naturtöne, -farben, und -bilder ähnliche Reaktionen im Gehirn bewirken. Auch die Gerüche können in Form von ätherischen Ölen genutzt werden, welche aus Terpenen hergestellt werden. Dabei ist auf eine sehr gute Qualität zu achten. Gute Qualitäten bieten beispielsweise die Firma Doterra und Young Living. 

Versuche die Natur besser zu fühlen und genieße das Klima im Wald. Ein wöchentlicher Besuch kann wahre Wunder bewirken.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.