CBD-ÖL - Wundermittel
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Mittlerweile ist vielen Menschen, vor allem aber schwer oder chronisch Kranken, bekannt, dass sich aus der Hanfpflanze wertvolles CBD-Öl gewinnen lässt, welches unterstützend zur Schmerzreduzierung beiträgt. Neben dem Bestandteil THC, welches sich berauschend auf den Körper auswirkt und daher als Droge gilt, wird aus Hanf der wertvolle Wirkstoff CBD gewonnen. Dieser wirkt nicht berauschend, sondern lediglich entspannend. Das Unternehmen bietet eine große Auswahl verschiedener Produkte in höchster Qualität. Welche Wirkung CBD auf den Körper hat und wie es richtig angewendet wird, erfährt Du in diesem Beitrag.

Über CBD im Allgemeinen

Im Gegensatz zu dem Bestandteil THC wirkt CBD nicht berauschend. Gesetzlich geregelt dürfen CBD Produkte lediglich einen THC-Gehalt von 0,1 bis 0,2 Prozent aufweisen. Damit ist CBD eine besondere Form von Cannabis und für die tägliche Anwendung geeignet sowie unbedenklich. CBD macht nicht süchtig.

Die Wirkung von CBD im Körper

Die Meinungen, beispielsweise in den Medien, zur Verwendung von CBD-Produkten gehen teilweise stark auseinander. Was viele Menschen jedoch nicht wissen – dass der menschliche Körper Cannabinoidrezeptoren hat. Das bedeutet, wir haben Rezeptoren im Körper, um die wertvollen Stoffe der Cannabispflanze aufzunehmen. Wäre der Stoff für uns ungeeignet, hätten wir dafür wohl keine Rezeptoren im Körper.

Die verschiedenen Rezeptoren, CB 1 und CB 2, befinden sich an unterschiedlichen Organen. Sie finden sich in unserem Nervensystem, im Darm, am Herzen sowie an sämtlichen Muskeln. Teilweise sind beide Rezeptoren vorhanden, teilweise kommt nur einer der beiden vor. Bei der Einnahme von CBD-Produkten wirken diese an den Rezeptoren und docken dort an. Dadurch wird unser Endocannabinoidsystem aktiviert, das bedeutet, es stellt sich eine beruhigende Wirkung ein. CBD wirkt dann unter anderem entkrampfend, entzündungshemmend, antidepressiv und wirkt zudem gegen Tumore.

Neben diesen Hauptwirkungen wirkt sich CBD außerdem auf unser Immunsystem aus. Auf der einen Seite wirkt es beruhigend, aber auch unterstützend. Vor allem wirkt durch den beruhigenden Effekt wie ein leichtes Antidepressivum ohne Nebenwirkungen und eignet sich daher besonders zur unterstützenden Behandlung bei psychiatrischen Erkrankungen wie Psychosen, Schizophrenie, Angststörungen und sozialen Phobien.

Doch vor allem wirkt CBD-Öl schmerzhemmend. Die Schmerzen können dabei vielerlei Ursachen haben. Beispielsweise können diese durch schwere Krankheiten wie Krebs oder durch eine Operation ausgelöst werden. CBD lindert nicht die Grundursachen, welche natürlich zwingend behandelt werden sollten, jedoch wirkt es unterstützend und erleichtert dem Patienten die Genesung deutlich. CBD ist kein Wundermittel – dennoch ist es für viele Anwender nicht mehr wegzudenken.

Die Firma Formula Swiss bietet eine breite Produktpalette an CBD-Öl an, welches es in verschiedenen Varianten und Geschmacksrichtungen zu erwerben gibt. (Hier geht es zum Shop)

Zur Anwendung empfiehlt sich grundsätzlich eine 5-prozentige Lösung, da man mit dieser nichts falsch machen kann. Dieser Anteil reicht aus, um eine positive Wirkung zu erzielen. Täglich können zweimal zwischen sechs und acht Tropfen eingenommen werden. Natürlich kann die Dosierung je nach Typ und Bedarf variieren.

Neben den wertvollen Ölen gibt es viele weitere CBD-Produkte, welche unserem Körper guttun. Bei Formula Swiss sind beispielsweise auch Cremes zur Behandlung von Akne, mit Anti-Age-Effekt und sogar After-Sun-Öl zu finden.

Der Kauf von CBD

Wie bereits erwähnt ist der Kauf von CBD ganz offiziell im Handel möglich. Wichtig ist, eine gute Bioqualität zu erwerben, welche frei von Pestiziden ist, sodass das Öl frei von sämtlichen Giftstoffen ist.

CBD ist kein Wundermittel, kann aber dennoch zur Linderung verschiedenster Schmerzen beitragen und die Krankheit erträglicher machen. Zudem verhilft es vielen Menschen zu einem besseren und erholsameren Schlaf, welcher für die Genesung jeder Krankheit natürlich auch eine große Rolle spielt. Die Auswahl an Produkten ist mittlerweile riesig, daher empfehlen wir, zunächst das CBD-Öl zu testen. Die Wirkung wird Dich überraschen!

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Checked Nackenkissen von Newentor
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Jeder der keine Probleme beim Schlafen hat, macht sich vermutlich keine allzu großen Gedanken um die Wahl des richtigen Kissens. Solange Du keine Schmerzen hast, gut schläfst und erholt aufwachst, ist das auch absolut richtig. Dennoch haben viele Menschen Schmerzen im Nacken oder Rücken, welche sich negativ auf die Schlafqualität auswirken. Solltest Du zu diesen Menschen gehören, erfährst Du in diesem Beitrag mehr über ein von uns empfohlenes Nackenkissen, welches wahre Wunder bewirken kann.

Warum das richtige Kissen wichtig ist

Das Nackenkissen fühlt sich von außen gut an, hat eine gute Haptik, ist angenehm weich und dennoch ausreichend hart. Vielleicht fragst Du dich gerade, welchen Unterschied ein bestimmtes Kissen in Bezug auf deine Schlafqualität machen kann. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Positionen, in welchen wir schlafen – die Rücken-, Seiten- oder Bauchlage. Natürlich gibt es die unterschiedlichsten Theorien, wie wir am besten schlafen sollten, doch jeder Mensch ist individuell und fühlt sich in einer anderen Position wohl. Beispielsweise besteht die Theorie, es sei am besten, ohne Kissen auf dem Rücken zu schlafen. Für manche Menschen funktioniert das sehr gut, für andere wiederum gar nicht. Bevor wir also versuchen uns in einer bestimmten Position zum Einschlafen zu zwingen, sollten wir darüber nachdenken, wie wir unseren Körper bestmöglich in der von uns gewählten Schlafposition unterstützen können. Denn am Ende zählt ein angenehmer und erholsamer Schlaf, welcher nicht durch Schmerzen unterbrochen wird.

Die Wirbelsäule, vor allem die Halswirbelsäule sollte beim Schlafen generell nicht in Schräglage geraten. Sie muss besonders gestützt werden. Ist das Kissen zu hart oder zu weich, kann es sein, dass die Halswirbelsäule je nach Position überstreckt oder abgeknickt wird. Diese Situation kann langfristig zu einem falschen Druck auf die Blutgefäße und Nerven führen, wodurch der Körper Histamin und Stickstoffmonoxid herstellt. Eine Folge davon kann beispielsweise das Zuschwellen der Nase in der Nacht sein. Durch den Abbau des Stickstoffmonoxids im Körper kann zudem ein chronischer Mangel an Vitamin B 12 entstehen, welcher wiederum für chronische Müdigkeit und Verspannungen verantwortlich ist. Davon abgesehen können durch ein falsches Kissen Fehlspannungen in der Nacken- sowie Rückenmuskulatur entstehen. Dies kann zu chronischen Verspannungen führen.

Die Zusammensetzung des Kissens

Das Nackenkissen von Newentor ist in zwei Schichten aufgebaut. Es besteht aus einer harten Seite, welche aus einem festen Schaumstoff hergestellt ist. Die gegenüberliegende Seite ist weich und besteht aus Memory Schaum. Je nach Bedürfnis kann man sich die angenehmere Seite aussuchen, auf welcher man schlafen möchte. Egal wie man sich dreht oder wendet, das Kissen behält immer seine Position und unterstützt den Kopf in allen Richtungen. Sobald man den Kopf vom Kissen nimmt, geht dieses wieder in seine Ursprungsform zurück. Diese großartige Funktion sorgt dafür, dass der Nacken zu jeder Zeit optimal gestützt wird.

Die richtige Größe des Kissens

Entscheidend bei der Wahl des richtigen Kissens ist vor allem die Größe. Der Hersteller empfiehlt je nach Körpergewicht und -größe eine bestimmte Größe des Kissens. Weiterhin ist jedoch entscheidend, in welcher Lage Du überwiegend schläfst. Wenn Du meist auf der Seite schläfst, benötigst du höchstwahrscheinlich ein höheres Kissen, da der Abstand zwischen Schulter und Kopf größer ist und kompensiert werden muss. Schläfst Du hingegen eher auf dem Bauch oder Rücken, benötigst du ein flacheres Kissen. Manche Bauchschläfer benötigen sogar gar kein Kissen. Dies musst Du individuell ausprobieren.

Materialien und Inhaltsstoffe des Kissens

Bei einem Kissen ist es sehr wichtig, dass dieses möglichst keimfrei bleibt. Das bedeutet, es sollen sich weder Milben, noch Bakterien oder Pilze im Kissen ansiedeln. Dies ist bei einer Zusammensetzung aus Naturmaterialien leider häufig der Fall, sodass diese viel häufiger gewaschen und gereinigt werden müssen. Milben können Allergien auslösen, welche den Schlaf sowie die Gesundheit negativ beeinflussen, was es nicht zu unterschätzen gilt.

Das Kissen von Newentor ist aus diesen Gründen aus Kunststoffrasen hergestellt, zertifiziert mit dem Oeko-TEX Siegel sowie dem CertiPUR Siegel, ist schadstofffrei, frei von Weichmachern oder anderen gesundheitsschädlichen Bestandteilen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Kissen ist aktuell für etwa 50 Euro erhältlich und entspricht unserer Meinung nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch die verschiedenen erhältlichen Größen ist das Kissen für die ganze Familie geeignet. Wir empfehlen es aber vor allem für Menschen mit Problemen in der Halswirbelsäule und Nackenmuskulatur.

Falls Du schon länger über den Kauf eines neues Kissens nachdenkst und deine Schlafqualität sowie Gesundheit verbessern möchtest, probiere unbedingt dieses Nackenkissen aus!

>> Hier ist der Link zum Kissen

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Jod nicht vergessen
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Nahezu jedem ist bekannt, dass Jod einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit leistet. Doch wozu benötigen wir Jod eigentlich und über welche Quellen können wir dieses bestmöglich beziehen? Das und weitere Fakten, erfährst Du in diesem Beitrag.

Jod in der Ernährung

Jod lediglich über die Nahrung zu beziehen ist schwer. Besonders bei einer, wie wir empfehlen, pflanzen basierten Ernährung ist Jod nur sehr bedingt in Lebensmitteln enthalten und daher schwer aufzunehmen.
Dennoch ist Jod essentiell für unsere Gesundheit und daher ist es wichtig, dass wir dem Körper zusätzlich Jod zuführen. Der Körper benötigt Jod für verschiedenste Prozesse, beispielsweise für die Funktion der Schilddrüse. Besonders bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist die Zufuhr von Jod essentiell. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion hingegen, insbesondere bei Vorliegen der Autoimmunerkrankung Hashimoto, kann es sein, dass Jod kontraindiziert ist. Das bedeutet, dass eine zusätzliche Gabe von Jod die Erkrankung beschleunigen und somit verschlimmern kann. Im Falle einer solchen Erkrankung sollte vor der Einnahme von Jod unbedingt mit einem Arzt oder Therapeuten Rücksprache gehalten werden. Bei einem gesunden Menschen stärkt Jod das Immunsystem, und sorgt für die gesamte Entgiftung des Körpers. Außerdem unterstützt Jod die Enzym- sowie die Hormonbildung im Körper.

Ein altes Sprichwort besagt, dass man als Therapeut, wenn man nicht mehr wisse was man empfehlen solle, Jod empfehle. Jod ist ein absolutes Allround-Mittel.

Zufuhr von Jod

Wie bereits oben beschrieben ist es nicht ganz einfach, Jod über die Ernährung aufzunehmen. Dennoch ist es möglich. Vor allem in Algen ist eine Menge Jod enthalten, dazu gehören beispielsweise die Dulse, Braun- oder Rotalgen. Nicht besonders geeignet hingegen sind Spirulina sowie Chlorella, da diese eine zu geringe Jodkonzentration beinhalten. Auch Jodsalz eignet sich für die Zufuhr von Jod nicht optimal, da darin lediglich das mineralische Jod enthalten ist, welches die Jodrezeptoren blockieren können.
Weiterhin geeignet sind Seegras, Seespaghetti sowie Wakame, Kombu, Arame und Kelp. Kelp ist auch als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten erhältlich.

All das sind Formen und Möglichkeiten, dem Körper Jod zuzuführen und somit den Jodhaushalt auf Vordermann zu bringen. Das Problem bei der Zufuhr über Algen ist, dass der Jodgehalt in sehr unterschiedlichen Konzentrationen auftritt. Wenn eine genauere Dosierung erfolgen soll, empfiehlt sich eine lugoll´sche Lösung aus der Apotheke. Diese besteht aus organischem und mineralischem Jod und ist in einem optimalen Verhältnis gemischt. Am besten eignet sich die fünfprozentige Lösung, von welcher ein Tropfen genau fünf Milligramm Jod entspricht.

Bei Einnahme der lugoll´schen Lösung eignet sich eine morgendliche Anwendung. Vor der Anwendung ist unbedingt zu prüfen, ob man die Lösung verträgt. Bei Bestehen von beispielsweise einer Joballergie kann die Anwendung sonst gefährlich werden. Um die Verträglichkeit zu prüfen, gebe einen Tropfen der Lösung auf die Haut oder nehme einen verdünnten Tropfen ein. Sofern sich keine Reaktionen einstellen, kannst Du die Zufuhr auf die optimale Dosis bedenkenlos erhöhen. Bei der fünfprozentigen Lösung ist die Einnahme von zwei bis drei Tropfen täglich ideal, um einen optimalen Spiegel an Jod im Körper aufrecht zu erhalten.

Die richtige Portion Jod

Die Empfehlung der täglichen Dosis liegt bei 12,5 Milligramm bei Erwachsenen. Bei einem bestehenden Mangel kann über einen kurzen Zeitraum auch eine höhere Dosis bis zu 50 Milligramm am Tag zugeführt werden.
Dies entspricht nicht der optimalen Menge der Empfehlung der WHO, diese liegt deutlich geringer, man könnte fast sagen zu gering. Die Empfehlung der WHO liegt bei 0,5 Milligramm pro Tag, welche definitiv nicht ausreicht.

Unsere Erfahrung zeit, dass man wesentlich mehr Jod benötigt, um keinen Mangel zu entwickeln. Man sagt, dass Mütter, welche in der Schwangerschaft täglich Jod zu sich nehmen, um etwa dreißig Prozent intelligentere Kinder bekommen als Mütter, die dies nicht tun. Gleichzeitig weiß man, dass ein Jodmangel in der Schwangerschaft zum sogenannten Kretinismus führen kann. Diese Kinder weisen eine Entwicklungsstörung sowie einen Mangel an Intelligenz auf.

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Hilfe ich kann nichts mehr riechen und schmecken 2
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Du kannst weder riechen noch schmecken? In diesem Beitrag erfährst Du, welche Ursachen es für den temporären oder dauerhaften Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns gibt und was Du dagegen tun kannst.

Geruchs- und Geschmackssinn im Allgemeinen

Die beiden Sinne sind voneinander getrennt, das bedeutet, dass die Einschränkung des Geruchssinns nicht zwingend den Geschmackssinn und umgekehrt beeinträchtigen müssen.

Gerüche werden durch bestimmte Rezeptoren und Sensoren in der Nase wahrgenommen. Diese werden auch als Geruchssensoren bezeichnet. Geschmäcker hingegen werden primär über die Geschmacksknospen auf der Zunge erzeugt.
Die Wahrnehmung von Geruch und Geschmack erfolgen über bestimmte Nerven im Gehirn. Insgesamt gibt es zwölf Hirnnerven, von denen vier für das Riechen und Schmecken verantwortlich sind. Vor allem der erste Hirnnerv “nervus olfactorius” spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Wahrnehmung von Gerüchen. Zur Wahrnehmung von Geschmack ist der siebte Gehirnnerv “nervus facialis” auch Gesichtsnerv genannt, verantwortlich. Zudem spielen der neunte Gehirnnerv “nervus glossopharyngeus”, welcher für das Schlucken verantwortlich ist, sowie der zehnte Gehirnnerv “nervus vagus” eine Rolle.

Ursachen für den Verlust von Geruchs- und/oder Geschmackssinn

Solltest Du unter einem Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns leiden, können die folgenden Ursachen zugrunde liegen:

1. Problematik mit den Rezeptoren, welche die Geruchs- oder Geschmacksstoffe aufnehmen.

2. Störung der Kommunikation zwischen Rezeptoren und Nerven – die Rezeptoren nehmen die Stoffe zwar auf, können diese jedoch nicht an die Nerven weiterleiten.

3. Störung der Nerven selber, welche die Informationen ans Gehirn transportieren sollen.

4. Die Informationen können im Gehirn nicht verarbeitet werden.

Dafür gibt es verschiedene Gründe:

1. akute oder chronische Infektion
Eine Infektion, meist mit Viren oder Pilzen, löst häufig eine verstopfte Nase aus. Hier entsteht ein rein mechanisches Problem – es gelangt kaum noch Luft durch die Nase, sodass Gerüche folglich nicht aufgenommen werden können. Ist der Rachen belegt und wird viel gehustet, ist auch der Geschmackssinn beeinträchtigt. Hier gilt es die Infektion zu bekämpfen, dann sollten die Sinne bald zurückkehren.

2. Verletzung der Nerven und Rezeptoren
Wenn die Riechnerven oder die Zunge verletzt wurden, beispielsweise durch das Einatmen heißer Dämpfe bei einem Hausbrand, kann es ebenfalls zum Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn kommen.

3. Vergiftungen mit Toxinen oder Chemikalien
Wer häufig in Kontakt mit Toxinen oder Chemikalien kommt, kann die Rezeptoren nachhaltig schädigen. Dies betrifft in der Regel Maler, Friseure und andere Personen, die in der Industrie mit Chemikalien arbeiten.

4. Umweltgifte
Auch Leicht- und Schwermetalle, allen voran das Cadmium, sind bekannt dafür, den Geruchssinn zu beeinträchtigen. Cadmium befindet sich vor allem in den Abgasen unserer Autos. Wer viel mit Autos zu tun hat oder im Straßenbau tätig ist, könnte von einer solchen Vergiftung betroffen sein. Haben die Rezeptoren erst einmal Schaden genommen, sind die Sinne meist dauerhaft beeinträchtigt. Trotzdem ist eine Entgiftung in solchen Fällen für den Körper immer wertvoll.

5. Mängel
Auch verschiedene Nährstoffmängel im Körper können den Transport der aufgenommenen Informationen an das Gehirn beeinträchtigen. Eine entscheidende Rolle spielt vor allem Zink. Bei einer bestehenden Virusinfektion ist es daher ratsam, Zink als Nahrungsergänzung aufzunehmen. Dieses kann über einen kurzen Anwendungszeitraum auch hochdosiert eingenommen werden. Die empfohlene Menge liegt bei dreimal täglich 30 Milligramm. Am besten geeignet ist Zink in Form von Histidin, dicht gefolgt von Zinkorotat. Eine bestmögliche Aufnahme wird erreicht, wenn beide Formen parallel eingenommen werden. Generell kann Zink zur Unterstützung des Immunsystems einmal täglich eingenommen werden.

6. Gifte und Toxine von Viren und Pilzen
Bei einer Belastung mit Giften hilft Alpha-Liponsäure, welche zusätzlich zur Zinkeinnahme eingenommen werden kann. Die empfohlene Menge liegt hier bei dreimal täglich einer Kapsel. Die Säure hilft, Toxine aus dem Körper zu schwemmen und somit zu entgiften.

7. Chronische Erkrankungen
Beispielsweise besteht bei einer bestehenden Diabeteserkrankung die Möglichkeit, dass die Nerven nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden, weil die Blutgefäße zu beschädigt sind. Liegt eine Grunderkrankung vor, gilt es, diese frühzeitig und so gut wie möglich zu behandeln.

8. Schädigung des Gehirns
Schwerwiegende Fälle des Geruchs- oder Geschmacksverlustes können vorliegen, wenn das Gehirn beschädigt wurde. Dies kann entweder akut durch einen Unfall wie einen Sturz oder Schlag auf den Kopf auftreten, wodurch die Nervenkommunikation höchstwahrscheinlich nur für kurze Zeit eingeschränkt ist und zurückkehrt. Es ist jedoch möglich, dass es aufgrund einer neurologischen, schwereren Störung wie zum Beispiel durch eine Krankheit wie Multipler Sklerose oder Parkinson zu einer dauerhaften Einschränkung der Sinne kommt.

Sollte bei Dir ein erhöhtes Risiko bestehen, an Alzheimer zu erkranken, gibt es einen simplen Test: Rieche an Erdnussbutter. Wenn Du nichts riechst, ist dies ein starker Hinweis darauf, dass das Frontalhirn bereits beginnt abzubauen. Wenn Du direkt Maßnahmen ergreifst, hast du die Chance, die Krankheit zu behandeln und das Fortschreiten deutlich zu verlangsamen.

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Besonders in der kalten Jahreszeit machen sie uns allen zu schaffen – die Viren! Wir wissen zwar, dass hinter einer unangenehmen Erkältung häufig ein Virus steckt, doch was passiert eigentlich in unserem Körper während dieser Zeit? In diesem Beitrag erfährst Du, wie ein Virus in die Zellen gelangt, was dort geschieht und wie der Virus in der Zelle gestoppt werden kann, bevor Du tatsächlich krank wirst.

Es gibt eine Forschung, in der erkannt wurde, dass die DNA eines Neugeborenen wesentlich kürzer ist als die DNA eines Erwachsenen in einem Alter von etwa achtzig Jahren. Die Forscher fanden heraus, dass sich Viren im Laufe unseres Lebens an die DNA anhängen. Sobald ein Virus in den Körper gelangt, lassen sich zwei Reaktionen beobachten: Entweder wird der Virus direkt stillgelegt oder er wird von der Zelle sozusagen abgelesen und reproduziert. Der Virus missbraucht in diesem Fall die Zelle, um neuartige Viren herzustellen. Dieser Prozess wird solange fortgesetzt, bis das Immunsystem darauf reagiert und den Virus bekämpft. Der Virus wird entweder vom Immunsystem “gefressen” oder der Körper entwickelt entsprechende Antikörper. Durch diesen Prozess fühlt man sich krank, bekommt Husten, Schnupfen und Fieber und sollte in dieser Zeit möglichst viel schlafen. Sobald der Virus erfolgreich bekämpft wurde, wird dieser in der Zelle stillgelegt. Und da liegt der entscheidende Punkt! Wenn Du den Virus loswerden möchtest, bedeutet dies eigentlich, dass Dein Körper den Virus intrazellulär stilllegt. Du wirst den Virus also nicht mehr los, er wird den Körper nie wieder verlassen.

Die Masse der Viren, etwa neunzig Prozent, überstehen wir, ohne krank zu werden. Diese gelangen in den Körper und werden unmittelbar stillgelegt, ohne dass wir etwas davon spüren. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich ein gut funktionierendes Immunsystem. Wer ein schlechtes Immunsystem hat, wird häufiger krank.

Unser Körper bekämpft die Viren auf zwei unterschiedlichen Wegen:

1. DNA-Methylierung

Bei dieser handelt es sich um eine Abänderung der Zelle. Dies wird durch drei verschiedene Stoffe ausgelöst.
S-Adenosyl-Methionin (SAM) ist der Stoff, den die Zelle tatsächlich direkt verwendet, allerdings gleichzeitig auch der Stoff, der so gut wie gar nicht ankommt, wenn dieser oral eingenommen wird. Ein weiterer Stoff ist die methylierte Folsäure in der Form 5-MHTF. Dieser funktioniert gut, ist aber sehr teuer. Um eine Wirkung zu erzielen, ist eine Dosis von ein bis zwei Kapseln drei Mal am Tag notwendig. Der dritte, leicht zugängliche Stoff ist Methyl-B12 oder auch Methylcobalamin. Dieser zeigt eine sehr gute Wirkung und ist verhältnismäßig günstig. Empfehlenswert sind die Tropfen, welche wenig Zusatzstoffe enthalten und eine gute Qualität aufweisen, der Firma Sunday Natural (www.sunday.de). Diese Tropfen können hochdosiert eingenommen werden (zwei Tropfen drei Mal täglich entsprechen 6000 Mikrogramm). Diese Dosierung eignet sich für eine kurze Zeit, um den Körper bestmöglich zu unterstützen und den Virus schnell zu bekämpfen.

2. Acetylierung

Auch die Acetylierung kann bei der Bekämpfung von Viren eine Rolle spielen. Die wichtigste Unterstützung, die Du Deinem Körper geben kannst, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B5. Dadurch wird die Zelle bei der Ummantelung und anschließender Stilllegung des Virus unterstützt.

Wenn Du chronisch mit der Bekämpfung von Viren zutun hast oder um Dich herum gerade viele Menschen mit Viren kämpfen, lohnt sich eine Behandlung mit den oben genannten Mitteln. Sofern gerade kein akuter Virus besteht, reicht die Einnahme von Vitamin B5 oder Vitamin B12 einmal täglich. Dies wappnet Deinen Körper in der Virenzeit.

Zu jeder Zeit ist es wichtig, auf Deinen Körper zu hören und zu spüren, was dieser gerade benötigt. Zwar helfen verschiedene Erkältungsmittel bei einer bestehenden Erkältung, die Symptome zu lindern, doch tief in der Zelle können diese nicht wirken. Umso schneller Du auf die Signale Deines Körpers reagierst, desto schneller wirst Du wieder gesund.

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Human Desings System
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Erkenne Dich selbst, wenn Du weise werden willst – Human Design ist eine der besten Möglichkeiten, genau dies zu tun.
Im Jahr 1987 hat der Physiker Alan Robert Krakower das Human Design System mit Hilfe von Peter Schülber entdeckt und seitdem weiterentwickelt. Wie Du dieses System optimal für Dich nutzen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist Human Design?

Bei Human Design handelt es sich um eine Art fortgeschrittenes “Horoskop”, welches Dir dabei hilft, Deine eigenen sowie die Verhaltensweisen Deiner Mitmenschen besser zu erkennen und zu verstehen.

In der Entwicklung des Human Design Systems steckt Astrologie, moderne Physik sowie Wissen rund um die Quantenphysik und Neutrinos. Neutrinos sind winzig kleine Teilchen, welche alles, was in der Welt existiert, durchdringen können. Auch das chinesische I Ging mit den 64 Hexagrammen sowie der Kabbala aus der Numerologie nehmen Einfluss auf das Human Design. Die Verknüpfung all dieser Systeme macht eine unglaubliche Selbsterkenntnis für den einzelnen Menschen anhand von wenigen Daten möglich.

Generell dient Human Design dazu, verschiedene Fragestellungen zu beantworten beziehungsweise zu erklären. Beispielsweise kann es Aufschluss darüber geben, warum wir in bestimmten Situationen entsprechend reagieren oder warum unsere Kinder sehr unterschiedliche Persönlichkeiten haben.
Es hilft, sich selbst sowie seine Mitmenschen besser zu verstehen und ihnen somit gerechter zu werden. Es fällt oft leichter, auf andere einzugehen, wenn einem deren Verhaltensweisen bekannt sind.

Auf der Internetseite www.humandesignservices.de kannst Du Dir ein sogenanntes Free Chart erstellen. Dazu sind lediglich die Eingabe von Name, Geburtsdatum sowie -ort notwendig. Dein persönliches Human Design Muster wird erstellt. Diese Figur zeigt neun Zentren, wobei die wichtigsten, aussagekräftigsten Informationen aufgelistet werden. Dabei ist zwischen vier Grundtypen zu unterscheiden:

1. Manifestor: Der Manifestor ist jemand, der aus sich selbst heraus Ideen entwickelt, Erfindungen macht und sagt, wo es lang geht. Er ist in der Regel ein Visionär.
2. Projektor: Der Projektor ist sehr talentiert in Organisation und Planung. Er hat den Terminplan stets im Blick und kann super managen.
3. Der Generator: Dieser Typ betrifft die Masse der Menschen. Diese arbeiten, solange sie Energie haben.
4. Manifestierender Generator: Der manifestierende Generator ist dem Generator grundsätzlich ähnlich. Allerdings kann dieser bestimmte Ideen oder Aufträge sehr gut umsetzen und mehr auf seine persönliche Intuition hören.

Innerhalb dieser vier Typen gibt es bestimmte Unterrichtungen. Diese Zahlen verraten, wie der eigene Typus ausgefüllt ist.
Dabei spielen sowohl Autorität als auch Strategie eine Rolle.

Die Autorität sagt aus, worauf Du hören solltest, wenn Du eigene Entscheidungen triffst. Es gibt wenige bestimmte Zentren, die für Dich relevant sind.
Die Strategie hingegen beschreibt die Art, wie Du mit Deinem Umfeld interagierst. Es wird klar, ob Du eher reagierst oder ob Du Dich fragend auffordern lässt, bevor Du etwas tust.

All diese Erkenntnisse können dabei helfen, fokussierter durchs Leben zu gehen und somit bessere Erfolge zu erzielen. Das eigene Selbst besser zu verstehen hilft, Druck abzubauen und Situationen so zu akzeptieren, wie sie sind.

Jedes der insgesamt neun Zentren bringt bestimmte Eigenschaften mit sich. Sind diese definiert, so sind sie festgelegt und nicht beeinflussbar. Ist das Zentrum hingegen offen steht dies für Änderungen, Lernen, aber auch für mögliche Manipulation. Die offenen Zentren sind in der Regel die Zentren, die uns Schwierigkeiten im Leben bereiten, denn sie ermöglichen uns zu wachsen und zu lernen, was nicht immer einfach ist. Die neun Zentren lauten: Kopfzentrum, Kehlzentrum, Selbstzentrum, Egozentrum, Emotionales Zentrum, Milzzentrum, Sakralzentrum, Wurzelzentrum und Solar Plexus Zentrum.

Das Free Chart bietet einen ersten Einblick in das umfangreiche Thema Human Design. Selbstverständlich gibt es sämtliche Literatur dazu. Um Human Design vollumfänglich zu verstehen, braucht es viel Zeit und Neugier. Doch wenn Du Dein Selbst erstmal verstanden hast, kannst Du mit diesem Wissen weiterwachsen.

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Vitamin B 12 ist ein entscheidendes Vitamin für unsere Gesundheit. Du fühlst Dich häufig müde, antriebslos und erschöpft? Leidest vielleicht sogar unter depressiven Verstimmungen? Dahinter könnte ein Vitamin B 12 Mangel stecken. Wozu unserer Körper das Vitamin benötigt und wie Du einen Mangel ausgleichen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Symptome eines Vitamin B 12 Mangels

Wie oben beschrieben weisen ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung auf einen Vitamin B 12 Mangel hin. Doch auch Verspannungen der Muskulatur, seltsame Empfindungen auf der Haut wie Kribbeln, Entzündungen im Mundraum sowie im Magen in Form von Magenschleimhautentzündungen sowie andere Entzündungen im Körper, die chronisch verlaufen, können Folgen eines Vitamin B 12 Mangels sein.

Wozu dient Vitamin B 12 im Körper?

B 12 ist ein Koenzym, welches enorm wichtig für die Funktion verschiedener Enzyme, welche mit dem Proteinstoffwechsel in Zusammenhang stehen, ist. Vitamin B 12 ist unter anderem für das Abbauen von Homozystein essentiell, außerdem regeneriert und bildet es Nerven, ist also wichtig für ein gesundes und funktionierendes Nervensystem. Vitamin B 12 spielt weiterhin eine entscheidende Rolle für die Zellteilung sowie die Energieherstellung unseres Körpers. Somit ist Vitamin B 12 an sämtlichen Prozessen des Körpers beteiligt und notwendig. Wenn der Körper durch Entzündungen, Verspannungen oder stressige Phasen belastet wird, verbraucht dieser neben anderen wichtigen Substanzen mehr Vitamin B 12.

Der Vitamin B 12 Wert kann im Blut sowie über den Urin gemessen werden. Diese Werte sind jedoch ungenau, da der Blutwert zwar in Ordnung sein kann, jedoch im Gewebe dennoch ein Mangel besteht. Die empfohlenen Blutwerte liegen zwischen 200 und 1.000 pg/ml, dennoch ist der Bedarf der Patienten in Wirklichkeit viel höher. Einem Erwachsenen wird eine Mindestdosis von 3 bis 5 Mikrogramm am Tag empfohlen, welche im Alltag häufig nicht ausreicht. Daher empfehlen wir Dir, mithilfe eines Therapeuten über die Aufnahme von Vitamin B 12 zu testen, wieviel Dein Körper tatsächlich benötigt.

Wie kann der Körper Vitamin B 12 aufnehmen?

Grundsätzlich nehmen wir Vitamin B 12 über die Nahrung auf. Im Dünndarm sitzen Zellen, die das Vitamin absorbieren. Zur Aufnahme wird jedoch der Intrinsic-Faktor benötigt, welcher im Magen gebildet wird. Leidest Du beispielsweise unter einer chronischen Darmkrankheit oder einer Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit, ist dein Darm permanent gereizt und entzündet. Das führt dazu, dass die Darmschleimhaut nicht mehr richtig aufnahmefähig ist. Außerdem wird der Intrinsic-Faktor nicht beziehungsweise zu gering gebildet. So kann sich ein Mangel an Vitamin B 12 einstellen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die weit verbreiteten Magensäureblocker, die von Medizinern gerne im Zusammenhang mit anderen Medikamenten verschrieben werden, um den Magen zu schützen, eine Katastrophe für das ganze Körpersystem darstellen. Durch die Aufnahme wird nämlich nicht nur die Magensäure, sondern auch verschiedene andere Stoffe, die im Magen hergestellt werden, reduziert. So kann der Körper den für die Aufnahme des Vitamin B 12 notwendigen Intrinsic-Faktor nicht bilden.

Die verschiedenen Arten von Vitamin B 12

Hydroxycobalamin ist eine inaktive Speicherform, welche erstmal aktiviert werden muss, um eine Aufnahme des Vitamins zu ermöglichen. Adenosylcobalamin hat eine gute Affinität zum Gehirn und den anderen Organen, ist jedoch nicht für eine schnelle Wirkung geeignet. Methylcobalamin hingegen zeigt eine besonders schnelle Wirkung, da das Vitamin B 12 in dieser Form direkt von der Schleimhaut im Mund, in der Speiseröhre und im Magen aufgenommen werden kann. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 500 Mikrogramm, gegebenenfalls ist eine Dosierung bis 8000 Mikrogramm in Absprache mit einem Therapeuten kurzzeitig möglich. Vitamin B 12 ist generell nicht gefährlich, da es zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört. Besteht ein Überschuss im Körper, wird dieser einfach ausgeschieden. All diese Formen sind natürlich. Cyanocobalamin, eine synthetische Form, wird am schlechtesten vom Organismus aufgenommen, jedoch gleichzeitig am meisten von Medizinern bei Vitamin B 12 Mangel verschrieben.
Allgemein können wir die Präparate von der Firma “Sunday Natural” sehr empfehlen, jedoch gibt es auch viele weitere Hersteller, die gute Präparate vertreiben.

Ein Mythos: Nur Vegetarier und Veganer leiden unter Vitamin B 12 Mangel

Irrtum! Zwar wird immer wieder betont, dass in Fleisch Vitamin B 12 enthalten ist, jedoch haben auch Fleischesser mitunter große Mangelerscheinungen. Das im Fleisch enthaltene Vitamin B 12 ist außerdem nur enthalten, weil der Landwirt es den Tieren als Tablette ins Futter mischt. Es wird substituiert, die Tiere nehmen es in ihren Stoffwechsel auf. Die Fleischesser nehmen quasi die Tablette über einen komplizierten Umweg auf.

Kann der Körper Vitamin B 12 selber herstellen?

Die Antwort lautet ja. Die meisten Menschen stellen im Dickdarm selber Vitamin B 12 her, allerdings wird dieses mit dem Stuhl ausgeschieden. Eine Aufnahme des Vitamins ist nicht möglich, da die Aufnahmestelle – der Dünndarm – davorliegt. Wir erhalten B 12 jedoch normalerweise, wenn wir “dreckig” essen. Das bedeutet, wenn Karotten, Salat usw. noch etwas dreckig sind, nehmen wir gleichzeitig Bakterien auf, welche für eine bessere Aufnahme des Vitamin B 12 aus der Nahrung sorgen.

Bei den Primaten lässt sich häufig beobachten, dass diese ihren eigenen Stuhl essen, beispielsweise Gorillas. Darüber erhalten Sie verschiedene wichtige Vitamine. Dies empfehlen wir einem Menschen natürlich nicht.
Eine weitere spannende Erkenntnis: Insekten weisen einen hohen Anteil an Vitamin B 12 auf. Um den Bedarf zu decken, könntest Du theoretisch auch 3-4 Mal die Woche eine Heuschrecke essen. Es gibt menschliche Kulturen, die das machen, jedoch ist das in Deutschland eher ungewöhnlich. Trotzdem gibt es einige Forschungen zum Thema Insekten als Nahrungsquelle.

Wir empfehlen Dir eine Vitamin B 12 Einnahme von 1000 Mikrogramm drei Mal die Woche, sofern du nicht unter einem ausgewiesenen Mangel leidest. Diese Dosis verhindert die Entstehung eines Mangels.
Besteht jedoch bereits ein Mangel, so sollte über eine Einnahmezeit von etwa zehn bis vierzehn Tagen eine erhöhte Dosis (bis zu 8000 Mikrogramm) zugeführt werden. Ein positiver Effekt, beispielsweise bei chronischer Müdigkeit, zeigt sich dann schon nach wenigen Tagen.


👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓 STUDIEN | LITERATUR | QUELLEN 👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓

✔ Vitamin B12. Office of Dietary Supplements. https://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminB12-HealthProfessional/. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Fairfield KM. Vitamin supplementation in disease prevention. https://www.uptodate.com/contents/search. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Schrier SL. Causes and pathophysiology of vitamin B12 and folate deficiencies. https://www.uptodate.com/contents/search. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Cyanocobalamin. Micromedex 2.0 Healthcare Series. http://www.micromedexsolutions.com. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Cyanocobalamin (vitamin B12) oral. Facts & Comparisons eAnswers. http://www.wolterskluwercdi.com/facts-comparisons-online/. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Treatment of depression: time to consider folic acid and vitamin B12, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15671130/

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Intermittierendes Fasten
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Über intermittierendes Fasten, auch als Intervallfasten oder 16:8 bezeichnet, wird schon seit einigen Jahren berichtet. Das intermittierende Fasten ist eine deutlich gesündere und leichtere Alternative zu ausgiebigen Fastenkuren, welche gegebenenfalls sogar schädlich für die Gesundheit sein können. Wie das intermittierende Fasten funktioniert und welche Vorteile es mit sich bringt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Intermittierendes Fasten – was bedeutet das eigentlich?

Grundsätzlich gilt: Wer gerne über einen längeren Zeitraum fastet und sich dabei zu jeder Zeit gut und gesund fühlt, sollte dies natürlich machen. Doch die meisten Menschen fasten nicht gerne, da sie im Alltag funktionieren müssen und ihnen während einer Fastenzeit jegliche Energie fehlt. Für genau diese Menschen ist das intermittierende Fasten eine ideale Möglichkeit, ohne Verzicht von den Vorteilen des Fastens zu profitieren.

Beim intermittierenden Fasten wird in den verfügbaren 24 Stunden eines Tages nur in einem Zeitfenster von 8 Stunden Nahrung aufgenommen. In den verbleibenden 16 Stunden hingegen wird gefastet. Die Zeiten können selbstverständlich leicht abweichen und müssen nicht allzu genau genommen werden. Um die Zeitfenster dennoch einzuhalten, kannst Du entweder auf das Frühstück oder das Abendessen verzichten.

Zunächst gilt es dabei rauszufinden, zu welchem Typ Du gehörst. Bist Du ein Frühstückstyp? Dann lässt du das Frühstück weg. Bist du jedoch ein Abendessentyp, so lässt du das Abendessen weg. Hast Du beispielsweise schon immer ungerne gefrühstückt? Dann lass dieses einfach weg. Solltest Du jedoch lieber auf die Mahlzeit am Abend verzichten wollen, empfehlen wir Dir nachmittags gegen 15 Uhr mit dem Essen aufzuhören und gegen 7 Uhr morgens wieder damit zu beginnen. Natürlich hängt der Rhythmus stark von Deinem Alltag ab und kann von Dir individuell angepasst werden.

Die Auswirkungen auf die Gesundheit

Du fragst Dich sicher, was das Fasten Dir für einen Mehrwert bringt. Ganz einfach gesagt: Fasten verlängert das Leben. Es sorgt dafür, dass sich der Alterungsprozess verlangsamt, die Zellen sich besser regenerieren sowie besser miteinander kommunizieren können. Außerdem werden bestimmte Neuropeptide verstärkt ausgeschüttet, welche für ein geringeres Krebsrisiko und -entstehen sorgen. Nimmt man den Zellen für einen längeren Zeitraum die Kalorien weg, sterben diese in der Regel ab. Werden die kranken Zellen jedoch permanent mit Kalorien und Glukose über die ständige Nahrungsaufnahme versorgt, können diese immer weiter überleben. Auch der Insulin-Rose-Faktor wird verringert, welcher ebenfalls für die Entstehung von Krebs verantwortlich ist. Das Insulin wird während der Zeit, in der Du nichts isst, gesenkt. Dies wirkt sich auch positiv auf den Alterungsprozess aus. Indem Du die Kalorienzufuhr senkst, kannst Du chronische Entzündungen relativ leicht in den Griff bekommen. Durch das intermittierende Fasten werden die Mitochondrien vermehrt, welche kleine Energiekraftwerke in unseren Zellen darstellen. Dadurch erhältst Du mehr Energie und Leistungsfähigkeit. Außerdem kann Dein Körper die verfügbare Energie besser nutzen. Mit der Zeit reagieren die Insulinrezeptoren deutlich feiner, sodass Altersdiabetes bei regelmäßigem Fasten keine Rolle mehr spielt.

Ein weiterer positiver Effekt des Intervallfastens ist die Gewichtsabnahme. Durch das Fasten greift der Körper auf überschüssiges Körperfett zurück. Dabei wird besonders das viszerale Fett, welches sich zwischen den Organen befindet, verbrannt. Nach wenigen Stunden nach der letzten Mahlzeit benötigt der Körper Glukose, um den Stoffwechsel betreiben zu können. Wenn dieser nicht wie gewohnt über die Nahrung zugeführt wird, holt sich der Körper die Energie aus den Fettzellen. Dies funktioniert am besten, wenn der gewohnte Tagesablauf während der Fastenzeit erhalten bleibt. Mit dem intermittierenden Fasten ist es möglich, sein Gewicht zu reduzieren, ohne die Ernährung umzustellen. Du musst Dich lediglich an die Zeiten halten. Natürlich trägt eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu einem noch besseren Wohlbefinden sowie Ergebnis bei. Wir empfehlen eine vegane und möglichst gluten-, aber zumindest weizenfreie Ernährung.

Getränke während der Fastenphase

Regelmäßiges und ausreichendes Trinken ist besonders in der Fastenphase sehr wichtig. Während Du in der Fastenphase auf jegliche feste Nahrung verzichten solltest, damit Dein Verdauungssystem zur Ruhe kommt, sowie sich reinigen und regenerieren kann, hast Du verschiedene Möglichkeiten, ausreichend Flüssigkeit zu Dir zu nehmen.

In Frage kommen folgende Getränke:

– Wasser
– Wasser mit Zitrone (unterstützt zusätzlich die Fettverbrennung)
– Kräutertee
– Früchtetee
– Gewürztee mit guten Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Pfeffer oder Kardamom
– Kaffee
– grüner Tee

Bei den koffeinhaltigen Getränken solltest Du möglichst darauf achten, diese nicht vor dem Schlafengehen zu konsumieren.
Nicht erlaubt sind Fruchtsäfte sowie Smoothies, da diese die Fastenphase und damit auch die positiven Effekte unterbrechen würden. Gerade aus diesem Grund ist es in der 8-Stunden-Phase besonders wichtig, dass Du genügend Nährstoffe aufnimmst. Auch gesunde Fettsäuren sowie Kohlenhydrate sind wichtig. Je mehr Nährstoffe Du aufnimmst, desto leichter fällt Dir die Fastenphase, da der Körper weniger Hunger entwickelt.

Wie Du siehst, ist das intermittierende Fasten eine leicht in den Alltag zu integrierende Möglichkeit, Deine Gesundheit nachhaltig zu unterstützen. Solltest Du während Deiner Fastenzeit mal einen Tag Pause machen, ist auch das kein Problem.

Viel Spaß beim Fasten!

👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓 STUDIEN | LITERATUR | QUELLEN 👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓

📕Effects of intermittent fasting on health, aging, and disease. de Cabo R, Mattonson MP. New England Journal of Medicine, December 2019.

📕Effect of Alternate-Day Fasting on Weight Loss, Weight Maintenance, and Cardioprotection Among Metabolically Healthy Obese Adults: A Randomized Clinical Trial. JAMA Internal Medicine, May 2017.

📕Alternate-day fasting in nonobese subjects: effects on body weight, body composition, and energy metabolism. American Journal of Clinical Nutrition, January 2005.

📕The Obesity Code, by Jason Fung, MD (Greystone Books, 2016).

📕Intermittent fasting interventions for treatment of overweight and obesity in adults: a systematic review and meta-analysis. JBI Database of Systematic Reviews and Implementation Reports, February 2018.

📕Metabolic Effects of Intermittent Fasting. Annual Review of Nutrition, August 2017.

📕Early Time-Restricted Feeding Improves Insulin Sensitivity, Blood Pressure, and Oxidative Stress

📕Even without Weight Loss in Men with Prediabetes. Cell Metabolism, May 2018.

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Der Stuhlgang kommt nicht regelmäßig, man fühlt sich unwohl, ist aufgebläht und der Darm arbeitet offensichtlich nicht so, wie er sollte. Die Ursache? Verstopfung. Was es bedeutet unter Verstopfungen zu leiden, woher dieses Problem kommt und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was passiert im Körper?

Generell ist täglicher Stuhlgang normal und vor allem gesund. Verbleiben der Stuhl und damit die Verdauungsreste länger als einen Tag im Körper, kann es je nach Gestaltung der Ernährung zu Fäulnis oder Gärung der Reste kommen. Bei diesem Prozess entstehen giftige Stoffe und Gase, die dann vom Darm aufgenommen werden und sich im ganzen Biosystem verteilen. Das führt zu vielen gesundheitlichen Problemen. Außerdem wird die Regulationsfähigkeit des Körpers gestört. Laut Umweltmedizin sollte der Stuhlgang demnach wenigstens einmal am Tag erfolgen.

Ursachen und Arten der Verstopfung

Es gibt viele Ursachen, die den Stuhlgang verzögern können. Es sind dabei drei Arten der Verstopfung zu unterscheiden:

1. Der Stuhl ist zu fest

Wenn der Stuhl im Körper zu fest wird, liegt dies meistens an einem Flüssigkeitsmangel im Körper. Unser Darm besteht aus den beiden großen Teilen Dünn- und Dickdarm. Im Dünndarm findet die eigentliche Verdauung statt. Die Nahrung wird zersetzt, mit Enzymen bearbeitet und resorbiert. Die Darmzotten nehmen Nährstoffe auf, die Bakterien im Mikrobiom ebenfalls. Dieser Bereich, in dem alles verarbeitet wird, ist relativ flüssig. Im Anschluss an diesen Prozess kommt der flüssige Brei in den Dickdarm, welcher durch Flüssigkeitsaufnahme dafür sorgt, dass der Stuhl letztlich fester wird. Dadurch verliert der Körper nicht zu viel Flüssigkeit und kann somit besser haushalten.

Herrscht im Körper aber generell durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder einen zu hohen Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch starkes Schwitzen, ein Flüssigkeitsmangel, kann es sein, dass der Dickdarm sich diese Flüssigkeit während der Verdauung zurückholt. Dadurch wird der Stuhl unter Umständen viel zu fest, kann sich im Darm nicht mehr bewegen und es kommt folglich zu einer Verstopfung.

Besonders wichtig ist daher, genug zu trinken! Wenn Du zu wenig Durst hast, kann es helfen, das Essen etwas mehr zu salzen (zum Beispiel mit gutem Meersalz). Dadurch kommt der Durst von ganz allein.

2. Allgemeine Darmträgheit

Eine weitere Ursache für einen festen Stuhl kann die Trägheit des Darms sein. Dieses Problem kann meist nicht einfach behoben werden. Es kann zum Beispiel eine Dysbiose im Darm herrschen: Entweder die Darmbakterien funktionieren nicht mehr richtig oder es herrscht eine Fehlbesiedlung mit Pilzen, Parasiten oder Bakterien im Darm, welche dazu führt, dass der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann.

Außerdem kann eine Entgleisung im Mineralienbereich als Ursache in Frage kommen. Ein Kalium- oder Magnesiummangel können den Körper aus der Balance bringen. Magnesium kann dabei problemlos auf eigene Faust zugeführt werden. Bei Kalium ist allerdings Vorsicht geboten, dieses sollte lediglich im Rahmen einer therapeutischen Behandlung zugeführt werden, da eine Überdosierung zu einer Hochdosis im Blut und somit im schlimmsten Fall zu Herzflattern bis hin zum Herzstillstand führen kann. Generell kannst Du aber kaliumhaltige Lebensmittel zu dir nehmen, welche den Tabletten immer vorzuziehen sind.

Auch Stress und Toxine können dem Darm Probleme bereiten, daher ist eine regelmäßige Entgiftung empfehlenswert.

3. Der Schließmuskel öffnet nicht

Die dritte Hauptursache für eine Verstopfung sind Probleme mit dem Schließmuskel. Wir haben einen Schließmuskel, den wir bewusst steuern können, nämlich, wenn wir zur Toilette gehen. Wir haben jedoch einen weiteren, den wir nicht bewusst steuern können. Dieser macht in der Regel bei Stress dicht, zum Beispiel beim Beginn einer Reise. Der Körper befindet sich in einer neuen Umgebung und dies führt oft dazu, dass man in den ersten Tagen des Urlaubs nicht auf Toilette gehen kann. Doch auch Stress im Alltag oder Beruf sowie ungelöste seelische Themen wie Traumatisierungen können dazu führen, dass der Schließmuskel chronisch negativ beeinflusst wird. In solchen Fällen gilt es, Stress zu reduzieren und Konflikte mithilfe therapeutischer Behandlung zu lösen.

Wenn sich neben der Verstopfung noch Haarausfall, Müdigkeit und Gewichtszunahme einstellen, könnte ein Mangel an Schilddrüsenhormonen die Ursache sein. Bei Verdacht sollte der Hormonspiegel beim Arzt überprüft werden.

Bei Verstopfungen, egal welcher Art und Ursache, ist es wichtig, viel zu trinken. Außerdem kann Magnesium und eine gute Ernährung mit vielen Ballaststoffen meist Abhilfe schaffen.

Wenn sich bereits eine längerfristige Verstopfung eingestellt hat, kannst Du Deine Ernährung komplett auf pflanzlich umstellen und wenn möglich auch eine Zeit lang Gluten meiden, da dieses häufig zu einer latenten Darmentzündung führt. Nach etwa sechs bis acht Wochen sollte sich eine Besserung eingestellt haben.

Zudem kann die Einnahme von Flohsamenschalen (etwa 1-2-mal am Tag einen Esslöffel in 300 ml Wasser auflösen und sofort trinken) die Verdauung enorm verbessern.

Du leidest unter einem trägen Darm? Trau Dich, einen Wassereinlauf mithilfe eines Irrigators zu machen, um für den Tag oder die Nacht entlastet zu sein, wenn der tägliche Stuhlgang mal wieder auf sich warten lässt.

Ursache herausfinden – behandeln – und endlich wieder unbeschwert fühlen!

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Die Leber ist ein sehr wichtiges Organ für unseren Körper. Sie ist zum einen für die Entgiftung zuständig, aber auch für den Umbau von bestimmten Stoffen, für die Herstellung von bestimmten Fettsäuren und Aminosäuren sowie für viele andere Prozesse im Körper verantwortlich. Wenn man die Leber ein Leben lang mit Giften aus Umwelt und Ernährung belastet, ist es wichtig, sie hin und wieder zu entgiften. Wenn verschiedene Symptome auftreten, kann eine Entgiftung sogar medizinisch notwendig werden. Wie Du die Leber natürlich entgiften kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Ein Einlauf zur Entgiftung

Beim Thema “Einlauf” gehen viele Menschen auf Abstand und haben schlichtweg keine Lust auf diese Art der Entgiftung oder finden diese sogar eklig. Dennoch sind Einläufe in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten eine anerkannte Methode, um den Menschen in vielerlei Hinsicht zu helfen. Einläufe haben einen tollen Effekt auf den Darm. Die Darmwand wird durch einen Einlauf sanft gedehnt, was Prozesse im vegetativen Nervensystem in Gang setzt und somit Heilung und Entspannung induzieren.

Die Substanzen, die in den Einlauf hineingegeben werden, gehen direkt ins Blut und müssen nicht erst die Speiseröhre, den Magen, den Zwölffingerdarm sowie den Dünndarm passieren, um vom Körper aufgenommen zu werden. Die wertvollen Substanzen werden direkt über den Darm aufgenommen und gehen auf direktem Weg über die Pfortader in die Leber. Es ergibt sich nicht nur eine beschleunigte Aufnahme der Substanzen, sondern vor allem auch die Erhaltung der Wirkung der Substanzen, die gegebenenfalls über die orale Aufnahme teilweise oder sogar komplett verloren gehen kann.

Der Kaffee-Einlauf

Der Kaffee enthält Stoffe, die es der Leber ermöglichen, mehr Gallensäure zu produzieren und die Gallengänge somit zu dehnen. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Gallenfluss, welcher zur Reinigung der Leber enorm wichtig ist. Außerdem enthält Kaffee antientzündliche Stoffe, welche Entzündungen im Margen-Darm-Trakt oder im Bereich der Leber heilen können. Zudem werden viele Stoffe, die antioxidativ in der Leber wirken sowie freie Radikale durch den Kaffee-Einlauf unschädlich gemacht.

Wie funktioniert ein Kaffee-Einlauf?

Generell benötigst Du für einen Einlauf folgende Hilfsmittel:

Irrigator Becher mit Schlauch alternativ: Klysopumpe

Für die Flüssigkeit kannst du entweder grünen Kaffee, dieser ist mild und sehr bekömmlich, oder normalen Kaffee verwenden. Koche dazu einen halben Liter und fülle diesen mit kaltem Wasser auf, sodass du einen Liter körperwarme Flüssigkeit erhältst. Es ist wichtig, dass die Flüssigkeit lauwarm ist, da der Darm eine zu kalte Flüssigkeit reflexartig abstoßen würde. Bitte achte außerdem darauf, dass die Flüssigkeit nicht zu heiß ist, da dies zu schweren Verbrennungen führen kann.

Achte vor dem Kaffee-Einlauf entweder auf Deinen Stuhlgang oder führe einen Reinigungseinlauf durch (dazu wird lediglich lauwarmes Wasser verwendet), um sicherzustellen, dass der Darm entleert ist. Erst dann wird eine maximale Reinigungswirkung für die Leber erreicht. Zudem findet durch den Kaffee-Einlauf eine Blutreinigung statt, da das Blut den Darm sehr häufig durchquert und somit innerhalb kürzester Zeit etwa drei bis fünfmal den kompletten Blutkreislauf passiert.

Beim Einlauf mithilfe eines Irrigator Bechers fülle zunächst den Becher mit der Kaffee-Flüssigkeit, bis diese vorne am Schlauch hinausläuft. Schließe dann das Ventil. So wird verhindert, dass sich Luft im Schlauch befindet. Nun kannst Du den Einlauf durchführen, indem Du den Becher hochhältst oder am besten aufhängst und dich auf alle viere stellst. Der Einlauf läuft in der Regel in etwa einer bis drei Minuten durch.

Die Klysopumpe funktioniert ähnlich, allerdings befindet sich in der Mitte der Schläuche eine Pumpe, mit welcher die Flüssigkeit manuell in den Darm gepumpt werden kann. Diese Variante eignet sich besonders für Menschen, die nicht mehr so beweglich sind, da dieser Einfluss bequem im Stehen durchgeführt werden kann.

Sobald der Einlauf durchgeführt wurde, solltest Du versuchen, die Flüssigkeit 15 Minuten lang einzuhalten. Für Anfänger empfiehlt sich zunächst eine geringere Flüssigkeitsmenge (etwa 300 ml) und das Einhalten von 5 Minuten. Die Menge sowie Zeit kann dann langsam erhöht werden.

Manche Menschen reagieren sensibel auf das im Kaffee enthaltene Koffein, was in der Regel direkt in der Leber abgebaut wird. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Einlauf vormittags durchzuführen. Gegebenenfalls kann die Kaffeemenge auch etwas mehr verdünnt werden. Sollte der Kaffee-Einlauf dennoch nicht vertragen werden, sollte dieser auch nicht wiederholt werden.

Wie häufig ist der Kaffee-Einlauf anzuwenden?

Es empfiehlt sich eine drei bis sechs-monatige Kur mit täglicher Anwendung, um eine bestmögliche Entgiftung zu erzielen. Zusätzlich sollte bei einer solchen Kur ein Bindemittel wie Zeolith oder Chlorella eingenommen werden, um freiwerdende Gifte im Körper zu binden. Besonders empfiehlt sich dazu Zeolith, da Chlorella nicht alle freiwerdenden Gifte binden kann.

Der Kaffee-Einkauf wird in der südamerikanischen Medizin sogar bei massiven Schmerzpatienten verwendet, die unter Darmkrebs im Endstadium leiden. Diesen Patienten hilft meist nicht einmal mehr Morphium, dennoch verhilft der Kaffee-Einlauf bis hin zur Schmerzfreiheit. Die Gründe sind bisher nicht genau erforscht – dennoch: Kaffee kann offensichtlich Wunder bewirken.

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