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Dieser Beitrag richtet sich vor allem an die Kritiker, aber auch die Anhänger der homöopathischen Medizin. Bis zu einem gewissen Punkt ist die Skepsis im Bereich der Homöopathie berechtigt, allerdings hat nun ein indischer Arzt namens Dr. Rajendran eine Möglichkeit gefunden, die Homöopathie genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie die Homöopathie funktioniert und welche Beweise es dafür gibt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Bislang war es schwer, verschiedene Dinge bis zu einer bestimmten Vergrößerungsstufe anzusehen. Der indische Arzt Dr. Rajendran hat jedoch eine Möglichkeit gefunden, homöopathische Mittel zu untersuchen. Zum einen mithilfe eines hochauflösenden Transmissionselektronenmikroskop und zum anderen mithilfe eines Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop. Besonders interessant zu diesem Thema ist auch das Buch „Nanodynamik“ von Dr. Rajendran.

Wie funktioniert die Homöopathie? 

Mit diesen Mikroskopen ist es nun möglich, Nanopartikel zu untersuchen. Bei Partikeln von „Nanogröße“ spricht man ab einer Größe von weniger als 100 Nanometern. Zum Vergleich: Die Dicke eines Blatt Papiers beträgt 100.000 Nanometer. Wenn die Nanopartikel recht klein sind, wird auch von Quantenpunkten gesprochen. Quantenpunkte, auch „quantum dots“, sind dann Nanokristalle, die eine Halbleitereigenschaft haben. Das Besondere an diesen Quantenpunkten ist, dass sie im Grunde genommen Quantenreaktionen hervorrufen können. Außerdem funktionieren sie mit Quantenmechanik, was bedeutet, dass sie durch bestimmte Dinge von außen durch unser Bewusstsein beeinflussbar werden. Für diese Theorie gibt es in der Physik hinreichend Beweise. Die Quantenpunkte haben zudem einen starken Einfluss auf die menschliche DNA und kommunizieren mit dieser. Je nach Größe sind sie sogar in der Lage, in den Zellkern einzudringen und dort bestimmte Rezeptoren zu aktivieren und zu deaktivieren. Die komplette Biomedizin eines Organismus sowie die gesamten biochemischen Vorgänge in einer Zelle finden auf Nanoebene statt. Unser ganzer Körper funktioniert und agiert zwischen einem und hundert Nanometern. 

Doch in welchem Zusammenhang stehen diese Erkenntnisse nun mit der Homöopathie?

Mithilfe der speziellen Mikroskope hat Dr. Rajendran einige hunderte homöopathische Mittel untersucht. Er hat auf der Ebene verschiedener Vergrößerungsstufen immer wieder nachweisen können, dass diese Mittel Nanopartikel sowie Quantenpunkte von Ursprungssubstanzen enthielten. Als Ergebnis der Forschung wurde festgestellt, dass mineralische Stoffe sowie Metalle mehr Quantenpunkte aufwiesen und alles, was auf pflanzlichen sowie organischen Materialien basierte, eher Nanopartikel aufwies. Dies ist der Beweis, dass es sich in der Homöopathie eben nicht nur um inhaltsfreie Zuckerkügelchen handelt. Bisher war es nur nicht möglich, diesen Inhalt und diese Wirkung sichtbar für uns Menschen zu machen.

Was bedeuten die Erkenntnisse für die gesamte Entwicklung der Homöopathie und für die Menschheit?

Die Idee, die Hahnemann, Begründer der Nanomedizin, verfolgte, war, dass er ähnliches mit ähnlichem behandeln wollte. Hahnemann hat es durch seine Potenzierung von Mitteln geschafft, Nanopartikel herzustellen. Er hat außerdem herausgefunden, dass die Mittel mit bestimmten Verdünnungsstufen besser oder auch schlechter wirken. So entstanden die verschiedenen Potenzen wie beispielsweise C30, C200 und viele mehr. All diese unterschiedlichen Potenzierungen sorgen dafür, dass die Nanopartikel Ursprungsstoffe bestimmter Formen und Strukturen annehmen und in bestimmter Weise zusammenfügen. Durch diesen Prozess können die Mittel dann im Körper optimal wirken. 

Die Behandlung funktioniert generell in zwei Richtungen: Zum einen kann einem gesunden Menschen über eine Mittelprobe ein homöopathisches Mittel verabreicht werden, sodass dieser im Laufe der Zeit bestimmte Symptome entwickelt, die die gegebene Substanz zum Ursprung hat. Beispielsweise wird eine Pflanze verwendet, die in der Regel bei Berührung juckenden Hautausschlag verursacht. Potenziert man diese Pflanze nun und verabreicht sie einem gesunden Menschen, bekommt dieser von dem Mittel den juckenden Hautausschlag. Natürlich wirkt das Mittel erst, wenn es über einen längeren Zeitraum, also mehrere Wochen, eingenommen wird. Viele Kritiker behaupten nach kurzer Anwendung, dass die homöopathischen Mittel nur Placebo seien. Dem Patienten muss jedoch immer bewusst sein und vor Augen geführt werden, dass eine längere Einnahme zur Erreichung einer Wirkung erforderlich ist.

Im Falle des juckenden Hautausschlages kann es also sein, dass genau dieses homöopathische Mittel hilft und dem Patienten Linderung verschafft. Wenn man also auf Quanten- und Nanoebene bestimmte Knöpfe drückt, starten intrazelluläre Signalkaskaden. Die betroffenen Rezeptoren werden angetriggert und das Immunsystem wird informiert. Durch diesen Prozess ist es letztendlich möglich, die Symptome zu lindern oder gar zu heilen. 

Im Bereich der Homöopathie wartet weiterhin viel Forschungsarbeit. Es gibt jedoch schon jetzt sehr gute Möglichkeiten, um mit einer Testmethode herauszufinden, welche Mittel dem Patienten bei den unterschiedlichsten Symptomen helfen können. Auch Du hast die Möglichkeit, Dich und Deine Familie eigenständig mithilfe unseres Dr. Mama Systems zu testen. Nutze die Kraft der Homöopathie und erfreue Dich somit an einer schonenden und trotzdem wirkungsvollen Behandlungsmöglichkeit in vielen Bereichen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Die Entgiftung ist ein wichtiger Vorgang für unsere Gesundheit. Doch wie kann ich überprüfen, ob mein Körper die Fähigkeit zu einer guten Entgiftung überhaupt besitzt? Die Entgiftungsfähigkeit in Bezug auf Schwermetalle, Leichtmetalle sowie andere Gifte hängt davon ab, wie gut die verschiedenen Phasen der Entgiftung in der Leber funktionieren, beziehungsweise wie gut die intrazelluläre Entgiftungsmöglichkeit funktioniert. In diesem Beitrag stellen wir Dir hierzu die Variante der genetischen Testung vor.

Welche Entgiftungsphasen gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei starke Entgiftungsphasen in der Leber:

Die erste Phase der Entgiftung ist vor allem von den Cytochromen P450 als Hämproteine mit enzymatischer Aktivität abhängig. In dieser Phase werden die Gifte im Körper radikalisiert und wasserlöslich beziehungsweise bindungsfähig gemacht.

Die zweite Phase hängt von anderen Proteinen wie zum Beispiel dem Glutathion, dem Cystein oder anderen Stoffen ab, die die Gifte binden und anschließend über die Leber ausscheiden. Dies geschieht entweder über den Urin- oder den Stuhlkreislauf. Das Ziel in dieser Phase ist es, die Gifte möglichst unschädlich und transportabel zu machen.

Voraussetzungen für eine gute Entgiftung

Eine gute Entgiftung hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig ist vor allem, dass genügend Nährstoffe sowie Wasser, eine gute Lymphflüssigkeit, gute Bindemittel, welche die Gifte binden und Mittel, die die Gifte mobilisieren können, im Körper vorhanden sind. Wenn jedoch eine genetische Schwierigkeit zur Entgiftung vorliegt, dann besteht die Möglichkeit, dass jede Bemühung der Entgiftung scheitert oder viel mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nimmt, um die Gifte aus dem Körper zu befördern.

An diesem Punkt bietet sich die Möglichkeit zur genetischen Testung in verschiedenen deutschen sowie internationalen Laboren an. Im Folgenden stellen wir Dir eine günstige Möglichkeit zur Testung vor, denn Gentests sind in der Regel sehr teuer. 

Über die Homepage „23andme.com“ gelangst Du auf einen amerikanischen Anbieter. Dort hast Du die Möglichkeit, den „Welcome to you“ Gentest für 99 $ zu kaufen. Für etwa 26 $ Versandkosten kannst Du den Test zu Dir nach Hause bestellen. Das Set beinhaltet ein Röhrchen für Speichel, welches Du füllen und an das Labor zurücksenden musst. Die Ergebnisse erhältst Du je nach Auslastung des Labors zwischen 4 bis 6 Wochen nach der Einsendung. Über die Homepage des Labors hast Du dann die Möglichkeit, Deine Ergebnisse als Datenpaket herunterzuladen und zu speichern. Während des gesamten Vorgangs sind Deine persönlichen und vertraulichen Daten geschützt und gelangen nicht in die Hände Dritter. Über jeden Schritt wirst Du zudem per E-Mail vom Labor informiert. 

Um die Rohdaten nun auswerten zu können, benötigst Du ein Analysetool. Über die Seite „geneticgenie.org“ hast Du die Möglichkeit, Deine Gendaten als Datei unter „Genomic Panel – Methylation Panel“ hochzuladen und in Bezug auf die Entgiftungsfähigkeit Deines Körpers auswerten zu lassen. Diese Auswertung ist vollkommen kostenlos. 

Die erste Auswertung enthält alle testbaren Gene und deren Variationen. Die Erläuterungen und Erklärungen dazu erhältst Du teilweise über geneticgenie direkt und teilweise musst Du Dir diese selbst aus dem Internet ziehen. Dabei gibt es Gene die bereits sehr stark untersucht worden sind, andere wiederum wenig.

In der Auswertung findest Du grüne, gelbe sowie rote Felder. Grün bedeutet, dass das Gen in Ordnung ist, gelb bedeutet, dass das Gen auf einer Seite defekt ist und rot bedeutet, dass ein beidseitiger Gendefekt besteht. Bei jedem Genom gibt es die mütterliche und die väterliche Seite. Diese kommen zusammen und bilden ein neues Gen. Grundsätzlich weicht der Körper immer auf die gesunde Seite aus, jedoch kann es aufgrund von Problemen im Körper (beispielsweise durch epigenetische Themen oder ungelöste Konflikte) dazu kommen, dass eine Seite blockiert wird. Wenn ein Defekt vorliegt, führt dies letztlich zu einer Entgiftungsstörung. 

In einer zweiten Auswertung erhältst Du die Methylierung der Zellen mit Erläuterung, wie das Ganze zu lesen und zu verstehen ist. Da das Labor aus Amerika stammt, ist diese Erläuterung auf Englisch. Über die Website „deepl.com“ kannst Du Dir diese schnell und unkompliziert übersetzen lassen.

Wozu dient der Test?

In bestimmten Situationen ist es wichtig zu wissen, ob Du oder Deine Kinder unter einer Entgiftungsstörung leiden. Besonders Zahnersatz mit Quecksilber, rauchen, die Einnahme von aluminium- sowie titanhaltigen Medikamenten und die Gabe von Impfstoffen mit Zusatzstoffen als Wirkverstärker stellen dann eine Gefahr für den Körper dar, da sie die Entgiftungsfähigkeit weiter stören können. Die Folge: Gifte sammeln sich toxisch in der Leber, im Bindegewebe und vor allem im Nervensystem sowie dem Gehirn an. Besonders Kinder reagieren nach einer Zufuhr von Toxinen mit Symptomen wie Hauterkrankungen, Immunstörungen sowie Krankheiten aus dem autistischen Formenkreis wie ADS und ADHS bis hin zum Vollautismus. 

Gerade bei Kindern ist es aus den genannten Gründen vor einer Konfrontation mit Metallen wichtig, zu testen, ob sie genetisch entgiften können. Eine genaue Erklärung über die Bestellung und Auswertung des Gentests erhältst Du in unserem YouTube-Video

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Migräne - Strategien und Auswege
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Unter Migräne sind plötzliche, starke und kaum auszuhaltende Kopfschmerzen zu verstehen, die meist mit weiteren Symptomen wie Lichtempfindlichkeit, Aura, Sehstörungen und Geschmacksveränderungen einhergehen. Es gibt verschiedene Formen von Migräne. Wenn Du zuvor nie unter starken Kopfschmerzen oder Migräneanfällen gelitten hast und plötzlich Migräne bekommst, kann dies ein Hinweis auf einen Notfall sein. Als Ursache kommen dann schwerwiegende Probleme im Gehirn wie beispielsweise kleine Schlaganfälle oder Hirnhautblutungen infrage, welche zwingend ärztlich abzuklären sind. Bei chronischer Migräne hingegen leiden die Patienten mehrmals im Monat oder sogar mehrmals in der Woche unter den genannten Symptomen. Diese Form der Migräne ist behandlungsbedürftig, da die Patienten in der Regel sehr unter der Migräne leiden und teilweise sehr eingeschränkt leben müssen. In der Schulmedizin wird Migräne in der Regel mit Schmerzmitteln und Cortison behandelt. Diese Behandlung zeigt leider oft wenig bis keine Wirkung.

Ursachen von Migräne

Die Ursachen von Migräne sind vielfältig. Häufig wird diese nicht durch eine einzige, sondern bedingt durch mehrere Ursachen gleichzeitig ausgelöst. Dabei spielen die folgenden Ursachenkomplexe eine Rolle: 

1. Die strukturelle Komponente

Probleme mit dem Körpergerüst und den Knochen können zu Migräne führen. Besonders das HWS-Syndrom kann eine Ursache von Migräne sein. Wenn die Halswirbelsäule überdehnt wird oder andere Störungen aufweist, kann es dazu kommen, dass sich bestimmte Muskeln an der Halswirbelsäule verspannen, weil sie versuchen, Stabilität herzustellen. Diese starke Verspannung führt dann zu einer Einengung der Blutgefäße und Nerven, was wiederum die Gehirnversorgung blockieren kann. Die Folge: Schmerzen. 

Auch eine fehlerhafte Ausrichtung des Kiefergelenks kann beim Zubeißen einen zu starken Druck im Kopf auslösen. Im Kiefergelenk befinden sich sehr viele Rezeptoren, die auf die Nerven einwirken und zu Migräne führen können. Zudem können der Kiefer selbst sowie die Zähne betroffen sein. Zahnstörfelder und wurzelbehandelte Zähne können die Ursache für die Migräne sein. Ein guter Zahnarzt kann entsprechende Probleme diagnostizieren und behandeln.

2. Die Stoffwechselkomponente

Wenn bestimmte Substanzen wie Elektrolyte, Magnesium oder Vitamin B12 im Körper fehlen, kann sich daraus eine Migräne entwickeln. Weiterhin führt ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck zu Kopfschmerzen. 

3. Die vegetative Komponente

Eine weitere, wichtige Ursache: Stress. Stress hat jeder von uns auf irgendeine Weise. Durch Stress wird zu viel Adrenalin im Körper ausgeschüttet, was eine Verengung der Blutgefäße im Gehirn zur Folge hat. Außerdem führen Schlafstörungen dazu, dass das Gehirn nicht optimal entgiften und sich regenerieren kann. 

4. Der Darm

Der Darm spielt beim Thema Migräne eine sehr große Rolle. Verschiedene Unverträglichkeiten auf bestimmte Lebensmittel führen dazu, dass diese im Darm toxisch werden. Diese Stoffe sind meist für die Migräne verantwortlich. Der Darm ist vom Vagusnerv innerviert. Er ist zu 20% efferent und zu 80% afferent. Das bedeutet, dass 20% der Informationen vom Gehirn an den Darm und 80% der Informationen vom Darm zum Gehirn gelangen. Lebensmittel, die in irgendeiner Form Histamin antriggern, bringen das Gehirn zum Anschwellen. Zu diesen Lebensmitteln gehören beispielsweise fermentiere Lebensmittel, Lebensmittel vom Vortag, aber auch verarbeitete Fleischwaren, Wurstwaren, Käse, Rotwein und Tomaten.
Wenn die Leber überfordert ist, entwickelt sich Ammoniak im Gehirn. Dieses wird vor allem durch tierische Eiweiße, enthalten in Fleisch, Fisch und Eiern. Auch das kann zu starken Migräneanfällen führen.

Milchprodukte in allen Formen sowie Gluten, Alkohol und Schokolade sind zu vermeiden. Wer regelmäßig unter Migräne leidet, sollte eine pflanzenbasierte Ernährung testen. Wenn die Intensität der Migräne mit der Zeit nachlässt oder die Migräne sogar ganz verschwindet, ist dieser Weg der Richtige. Nach und nach können dann verschiedene Lebensmittel wieder in den Speiseplan aufgenommen werden, um zu schauen, was vertragen wird und was nicht. 

Migräne während der Menstruation

Die menstruationsabhängige Migräne kann durch Hormone ausgelöst werden. Ein chronischer Progesteron Mangel kann im Blut getestet werden. Auch zu wenig Magnesium im Körper führt zu Migräne, da der Körper sich in dieser Phase das ganze Magnesium in den Gebärmutterbereich zieht, sodass es dann an anderen Stellen fehlt. 

Um die Migräne nachhaltig zu bekämpfen, sollten zunächst die Ursachen aufgehoben und die Ernährung umgestellt werden. Außerdem sollten mögliche Störfelder der Zähne identifiziert werden, dabei müssen nicht zwingend Zahnschmerzen als Anzeichen vorhanden sein. Auch die Mängel im Körper sind aufzufüllen.

Die beste Form, um die Ursachen für die Migräne aufzudecken, ist die Regulationstestung nach Dr. Klinghardt oder über unser Dr. Mama System. Es gibt viele Möglichkeiten, die chronischen Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen, wie zum Beispiel Entspannung zu erzeugen oder den Körper zu entgiften. Der Haupterfolg wird jedoch durch das Behandeln der Grundursachen erzielt.

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Xylit - Ein genialer Zucker
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Xylit, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist ein Austauschzucker. Dieser bietet einige gesundheitliche Vorteile gegenüber herkömmlichem Zucker. Welche Vorzüge, aber auch Probleme und Gefahren dieser Zucker mit sich bringt und wie Du ihn optimal einsetzt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist Xylit?

Xylit ist ein Zuckerstoff, welcher in der Natur vorkommt. Damit wir diesen Stoff verzehren können, muss er zunächst aus Natursubstanzen wie zum Beispiel Birkenbäumen oder Mais gewonnen werden. In einem industriellen Prozess wird das Xylitol so aus den natürlichen Pflanzen raus exzerpiert, dass wir es nutzen können. 
Zudem stellt der Mensch zwischen fünf und fünfzehn Gramm Xylit täglich selber her. Das bedeutet, dass Xylit kein toxischer Stoff und generell ungefährlich für die Gesundheit des Menschen ist.

Was macht Xylit besonders?

Xylit benötigt und beeinträchtigt den Insulinhaushalt nicht. Der Zucker eignet sich sehr gut für Diabetiker oder Menschen, die Probleme mit herkömmlichem Zucker haben. Außerdem hat der Zuckeraustauschstoff rund vierzig Prozent weniger Kalorien. 

Weniger ist mehr

Der menschliche Darm verträgt nur eine gewisse Menge Xylit, etwa 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Beim Verzehr von größeren Mengen kann es zu Durchfall kommen. Die verträgliche Menge ist dabei individuell, einige Menschen vertragen den Zucker besser als andere. Der Körper kann sich zudem an den Stoff gewöhnen, sodass nach und nach größere Mengen vertragen werden, wenn der Darm sich daran gewöhnt hat.

Vorsicht ist beispielsweise bei Gebäck geboten. Backt man einen Kuchen mit 200 Gramm Xylit, enthält jedes Stück etwa 17 Gramm. Dies kann beim Verzehr bereits zu Durchfall führen, besonders bei Kindern ist daher Acht auf die Menge zu geben. Gegebenenfalls kann stattdessen auf andere Zuckeraustauschstoffe ausgewichen werden. 

Xylit im Umgang mit Tieren

Im Gegensatz zu uns Menschen vertragen einige Tierarten Xylit nicht, für sie kann der Stoff sogar lebensbedrohlich werden. Bei Hunden und Kaninchen als Beispiel greift Xylit in den Insulinhaushalt ein, sodass es zu einer Hypoglykämie kommen kann. Wenn Dein Hund also gerne mal vom Tisch nascht, solltest Du entweder auf Xylit verzichten oder Acht darauf geben, dass niemals Nahrungsmittel mit Xylit oder Xylit selbst in die Nähe deines Tieres kommen. Für Katzen hingegen ist Xylit, genau wie für uns Menschen, erwiesenermaßen gesund. Wenn Du unsicher bist, welche Auswirkungen der Zucker auf dein Tier haben kann, frag am besten beim Tierarzt Deines Vertrauens nach.

Xylit für die Gesundheit

Besonders in der Zahnmedizin hat Xylit einen sehr guten Ruf. Es ist sehr gut für die Zähne und wird vor allem im Rahmen der Zahnprophylaxe eingesetzt. 

Xylit ist ein Stoff, der von Bakterien aufgenommen wird. Bestimmte Bakterienarten vertragen diesen nicht gut, deren Stoffwechsel wird gestört und sie sterben letztendlich ab. Bestimmte pathogene Keime, welche für die Kariesentwicklung verantwortlich sind, werden durch Xylit minimiert. Diese pathogenen Kariesbakterien kommen von Natur aus in der Mundflora des Menschen vor, allerdings dürfen sie sich nicht zu sehr vermehren. Xylit dämmt diesen Vorgang ein, sodass die Zahngesundheit nachhaltig verbessert wird. Normaler Zucker kann diese Bakterien vermehren. Wenn die Bakterien vermehrt Zucker verstoffwechseln, entstehen Säuren, welche den Zahnschmelz auflösen. Die Folge: Karies. Bei der Anwendung von Xylit kann bei leichtem Karies ein Rückgang beobachtet werden. Außerdem kann sich neuer Zahnschmelz bilden. Gleichzeitig verringert sich der durch Bakterien verursachte pathogene Biofilm auf den Zähnen. Die Gefahr für Zahnstein oder andere Zahnprobleme ist dadurch deutlich geringer.

Doch neben der Zahnmedizin gibt es Hinweise, dass sich durch die Anwendung von Xylit auch die Knochendichte im gesamten Körper verbessert. Als Geheimtipp gilt die Anwendung von Xylit bei anderen bakteriellen Infektionen wie Streptokokken, Mittelohrentzündungen und Pneumokokken. Bei Viren hingegen zeigt Xylit keine Wirkung.

Die Anwendung von Xylit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Xylit zu sich zu nehmen. Zum einen kann Xylit zum Kochen und Backen anstelle von herkömmlichem Zucker genutzt werden. Außerdem eignen sich sowohl Xylitkaugummis, Xylitzahnpasta als auch Xylitbonbons für die tägliche Mundpflege. 

Beispielsweise kann nach dem Zähneputzen entweder ein Xylitbonbon oder eine kleine Menge Xylit verzehrt werden, um der Entstehung von Karies entgegenzuwirken. Beim Kauf solcher Bonbons ist darauf zu achten, dass diese keine oder wenig Zusatzstoffe enthalten. Die Bonbons kannst Du natürlich auch ganz einfach selber machen (eine Anleitung dazu erhältst Du auf unserem Instagram Kanal).

Außerdem kannst Du Dir bei chronischen Beschwerden der Nasennebenhöhlen ein Nasenspray aus Xylit herstellen. Dazu eine leere Nasensprayflasche mit Wasser und etwas Xylit füllen und das Spray zwei bis dreimal am Tag in die Nase sprühen. Wenn die Bakterien den Zucker verstoffwechseln sterben sie und die Entzündung kann sich verbessern oder gar ausheilen. 

Xylit ist in vielerlei Hinsichten gesund. Kleine Änderungen im Alltag, wie das Xylit Ritual nach dem Zähneputzen, können Dir leicht und kostengünstig zu einer besseren Gesundheit verhelfen. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Gerade im Bereich der pflanzlichen Ernährung stellen sich viele Menschen die Frage: Sind Hülsenfrüchte schädlich oder gesund? Hinzu kommt, dass einige Menschen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen oder Erbsen Schwierigkeiten mit der Verdauung haben. Kichererbsen werden dabei noch am besten vertragen. Doch was es mit den Hülsenfrüchten wirklich auf sich hat und wie sie besser vertragen werden, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hülsenfrüchte und die Verdauung

Jeder der sich rein pflanzlich ernährt kommt um Hülsenfrüchte kaum herum. Sie sind eine gute Sättigungskomponente in einer Vielzahl von Gerichten. Sie bieten neben Proteinen und guten Kohlenhydraten auch eine Reihe an Nährstoffen. Hülsenfrüchte sind, wenn sie richtig zubereitet werden, sehr gesund und ein Gewinn für den Körper.

Doch warum vertragen viele die eigentlich wertvollen Hülsenfrüchte nicht? 

Ein häufiger Grund ist das Darmmikrobiom, welches mit den vielen Ballaststoffen, die in den Hülsenfrüchten enthalten sind, nicht zurechtkommt. Ballaststoffe sind grundsätzlich wichtig, gehören allerdings zu den Stoffen, die nicht essentiell sind und die wir selber nicht gut verdauen können. Diese Stoffe gehen durch den Dünndarm hindurch zum Dickdarm und werden dort mithilfe von Dickdarmbakterien verstoffwechselt. Wenn plötzlich sehr viele Ballaststoffe verzehrt werden, entstehen schnell unangenehme Darmwinde. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann sich dies aber stetig verbessern. Wer zunächst mit dem Verzehr kleinerer Portionen Hülsenfrüchten beginnt und diese langsam steigert, kann seinen Körper besser vorbereiten und an die Ballaststoffe gewöhnen.

Sind Hülsenfrüchte gesund?

Wie bereits oben erwähnt sind Hülsenfrüchte grundsätzlich gesund. Es gibt aber einige Inhaltsstoffe, die dem Körper eher schaden. Diese sind mit der richtigen Zubereitung vollständig aufzulösen. Zu den schädlichen Stoffen gehören:

1. Lektine

Sogenannte Lektine, welche in Hülsenfrüchten, aber auch in Getreide und Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Paprika vorkommen, können dem Körper Probleme bereiten. Sie tauchen in jeder pflanzlichen Art der Ernährung mal mehr und mal weniger auf. Lektine sind kleine Proteinbestandteile, die sich an Kohlenhydrate binden können. Sie binden sich im Magen oder im Darm an bestimmte Stellen und können dort zu Entzündungen führen. Darüber hinaus gibt es Organe, die auf Lektine reagieren. Wenn wir also etwas verzehren, was sich beispielsweise an die Gelenke bindet, können wir Gelenkschmerzen davon bekommen. Lektine stellen auch ein Problem für verschiedene Rezeptoren im Körper dar. Der Insulinrezeptor könnte zum Beispiel durch Lektine blockiert werden, sodass wir plötzlich nicht mehr so viel Zucker vertragen, weil das Insulin nicht mehr in die Zellen gelangt. 

2. Phosphate

Hülsenfrüchte enthalten außerdem Bestandteile, die Phosphate in sich speichern, sogenannte Phytate. Phosphor bindet alle guten Mineralien wie Magnesium, Zink, Eisen und seltenere Spurenelemente. Diese stehen dem Körper dann nicht mehr zur Verfügung, was schnell zu Mängeln führen kann. Außerdem übersäuert der Körper durch die vielen Phosphate. Grundsätzlich benötigt der Körper Phosphor, allerdings nur in geringen Mengen.

3. Trypsin Inhibitoren

Weiterhin in Hülsenfrüchten enthalten sind sogenannte Trypsin Inhibitoren. Diese sollen die Hülsenfrucht vor Fressfeinden schützen. In unserem Dünndarm befinden sich bestimmte Enzyme, die für verschiedene Funktionen verantwortlich sind. Eins davon ist Trypsin, welches dafür verantwortlich ist, Proteine aufzuschlüsseln und zu verdauen. Ein Inhibitor verhindert diesen Ablauf und stört somit die Verdauung von Proteinen. Unverdaute Bestandteile gelangen in Bereiche unseres Darms, in denen sie beispielsweise Parasiten oder Pilze nähren. Dadurch kann die ganze Darmflora kippen, außerdem erhält der Körper zu wenig Proteine. 

Hülsenfrüchte mithilfe der richtigen Zubereitung unschädlich machen

Für die oben genannten schlechten Bestandteile der Hülsenfrüchte gibt es jedoch eine Lösung: Die richtige Zubereitung. Die schädlichen Bestandteile zersetzen sich, wenn die Früchte richtig angekeimt werden. Dazu werden die Hülsenfrüchte bestenfalls zwischen 36 und 48 Stunden in Wasser eingeweicht und währenddessen im Kühlschrank gelagert. Durch das Wasser können die Früchte wachsen, schädliche Stoffe werden verstoffwechselt und gute Mineralien aktiviert. Diese positiven Eigenschaften landen dann im Keimling, sodass letztendlich eine Pflanze daraus entstehen könnte. Anschließend sollte das Wasser weggeschüttet und die Hülsenfrüchte kurz durchgewaschen werden. 

Um die schädlichen Stoffe zu hundert Prozent abzubauen, solltest Du die Hülsenfrüchte vor dem Verzehr etwa vier bis fünf Stunden köcheln lassen. 

Die Zeiten sind dabei individuell auszuprobieren, manche Menschen vertragen die Hülsenfrüchte beispielsweise auch schon ohne stundenlanges Einweichen, jedoch sollten sie definitiv eingeweicht und gekocht werden. Einige Hülsenfrüchte wie Mungo Bohnen, Kichererbsen, und Linsen kannst Du sprossen lassen und diese ohne Probleme roh verzehren. Vorsicht ist allerdings bei dicken Bohnen wie Kidneybohnen geboten, da diese im rohen Zustand toxisch auf den Organismus wirken.

Hülsenfrüchte sind ein wichtiges Nahrungsmittel und bei richtiger Zubereitung kannst Du von den wertvollen Bestandteilen sehr profitieren. Ein super Nahrungsmittel, welches günstig und zudem gut lagerbar und lange haltbar ist. Die Hülsenfrüchte bieten eine gute Grundlage für eine pflanzenbasierte Ernährung, sind aber auch in jede andere Form der Ernährung gut einzubauen.

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Selbsthilfe bei Bluthochdruck
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Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist eine weit verbreitete Symptomatik, welche schlimmstenfalls lebensbedrohlich sein kann. Für Betroffene ist es daher wichtig, rechtzeitig einen Arzt zu konsultieren, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten und gegebenenfalls Medikamente einzunehmen. Sobald die grundsätzliche Behandlung erfolgt ist und sich die Werte verbessern, ist es gemeinsam mit dem Arzt möglich, die Medikamente wieder ausschleichen zu lassen. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Ursachen von Bluthochdruck und darüber hinaus einige natürliche Behandlungsmethoden.

Blutdruck im Allgemeinen

Als Blutdruck wird der Druck bezeichnet, der in den Gefäßen herrscht. Einerseits der Druck der herrscht, wenn das Herz pumpt (systolischer Wert) und andererseits der Druck, der sich allgemein in den Blutgefäßen befindet (diastolischer Wert). Die Optimalwerte beim Blutdruck liegen bei einem Erwachsenen zwischen 120 und 130 beim systolischen Wert und zwischen 80 und 85 beim diastolischen Wert. Bei älteren Menschen sind Werte bis 140 zu 90 als normal einzuordnen. Ab einem Blutdruck von 140 zu 90 wird in der Medizin von Bluthochdruck gesprochen, ab Werten von 180 zu 100 gilt der Zustand des Betroffenen als lebensbedrohlich. 

Folgen eines Bluthochdrucks

Ein zu hoher Blutdruck kann dazu führen, dass sich innerhalb der Blutgefäße Ablagerungen lösen und diese ins Gehirn (Schlaganfall) oder in die Lunge (Lungenembolie) gelangen. Außerdem können Blutgefäße reißen, was für alle Organe schwerwiegende Schäden bedeuten kann. Betroffen sind dabei vor allem die kleinen und feinen Blutgefäße, weniger die großen, dicken. 

Bei chronischem Bluthochdruck besteht keine direkte Lebensgefahr, allerdings können langfristig einige Schäden im Körper verursacht werden. Die Blutgefäße selber nehmen Schaden und der Herzmuskel wird durch das ständige, zu starke Pumpen sehr belastet. Dieser wird mit der Zeit immer größer und die Herzwände dicker. An einem kritischen Punkt reichen die Gefäße um das Herz herum nicht mehr aus, um den gesamten Muskel zu versorgen. Als Folge daraus ergeben sich Versorgungsschwierigkeiten, welche entweder für einen Herzinfarkt sorgen oder dafür, dass bestimmte Bereiche ausleiern. Daraus entsteht eine Herzinsuffizienz. 

Ein langfristiger Bluthochdruck schadet dem Körper und ist daher immer behandlungsbedürftig. Bei einem Verdacht auf Bluthochdruck kann der Blutdruck entweder mit einem Gerät zuhause, in der Apotheke oder beim Arzt nachgemessen werden. Das Messen sollte zu unterschiedlichen Zeiten etwa dreimal am Tag erfolgen. Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen und Rauschgeräusche im Kopf können auf einen Bluthochdruck hinweisen. 

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Bluthochdruck

Grundsätzlich kann dem Bluthochdruck eine Fehlsteuerung des ganzen Blutdrucksystems zugrunde liegen. Die Fehlsteuerung ist mit etwa zehn Prozent der Betroffenen eine eher seltene Ursache und tritt bei Problemen mit der Niere (vor allem Zysten, hormonelle Störungen) auf, da sich dort ein wichtiges Steuerzentrum für den Blutdruck befindet. 

Hauptsächlich ziehen sich jedoch die Schläuche, durch die die Flüssigkeit läuft, zusammen und setzen sich dadurch von innen zu. Die Menge an Blut, die beispielsweise das Gehirn benötigt, wird nicht geringer, sodass der Druck steigen muss, um diese Menge auch zum entsprechenden Organ bringen zu können. Davon abgesehen können die Blutgefäße im Laufe der Zeit starr werden, was das zusammen- und auseinander ziehen der Muskeln erschwert beziehungsweise im schlimmsten Fall sogar verhindert. Die Steuerungsmechanismen des Körpers funktionieren dann nicht mehr.

Die Hauptursache für dieses Problem liegt in einer sehr phosphorhaltigen Ernährung. Phosphor ist nahezu in jedem Lebensmittel enthalten, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Zu den stark phosphorhaltigen Lebensmitteln zählen beispielsweise Getreide, Käse und Salami. Zu den phosphorarmen Lebensmitteln hingegen zählen generell pflanzliche Lebensmittel, welche frei von Getreide sind. Eine Ausnahme stellen dabei Nüsse, Bohnen und Hülsenfrüchte dar. Wenn Nüsse eingeweicht und Bohnen sowie Getreide angekeimt werden, verringert sich der Phosphorgehalt deutlich. Gekeimtes Getreide wie Dinkel und Roggen sind für eine phosphorarme Ernährung zu empfehlen, Weizen hingegen sollte grundsätzlich gemieden werden. 

Phosphor ist ein Mengenmineral, welches benötigt wird, um den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und Energie zu gewinnen. Es ist der Gegenspieler zu Magnesium, Kalium und Calcium, welche basisch verstoffwechselt werden. 

Eine sehr fettreiche Ernährung sowie der Verzehr von Fertigprodukten, Fleisch und Käse führen zu einer Übersäuerung des Körpers. Studien haben gezeigt, dass sich die Gefäße etwa eine Stunde nach dem Verzehr von Fleisch um etwa vierzig Prozent zusammenziehen und dieser Zustand über sechs Stunden anhält. Eine falsche Ernährung kann für chronischen Bluthochdruck verantwortlich sein. Eine Ernährungsumstellung ist daher der erste Ansatz bei einer solchen Problematik.

Eine weitere Ursache ist Stress. Dieser regt den Sympathikus an, welcher dafür sorgt, dass die Blutgefäße enger werden. Der Körper soll darauf vorbereitet werden, dass möglichst schnell möglichst viel Blut überall hingelangt, um die Flucht vor dem „inneren Säbelzahntiger“ zu ergreifen. Stress kann vor allem durch den Beruf und zu viele Termine, aber auch durch Elektrosmog entstehen und unser System in ständiger Alarmbereitschaft halten.

Neben der Ernährung als elementare und wichtigste Grundlage kann die Einnahme von Knoblauch, Brennnessel, Brokkoli, Spinat und Kartoffeln dafür sorgen, dass sich die Blutgefäße nicht mehr so stark zusammenziehen, da diese ein Enzym enthalten, welches einem sogenannten ACE Hemmer entspricht. Auch angesetzte Salzsohle hat eine großartige Wirkung auf den Blutdruck und kann diesen innerhalb von fünfzehn Minuten senken. Zudem sind Olivenblattextrakt, Hibiskus Tee und Magnesium hilfreich. Ab einem Alter von fünfzig Jahren besteht meist ein chronischer Magnesiummangel. Der Kaliumgehalt sollte mithilfe kaliumhaltiger Lebensmittel wie grünem Blattgemüse, Bohnen und Süßkartoffeln ins Gleichgewicht gebracht werden. 

Bluthochdruck ist grundsätzlich, vor allem mit der richtigen Ernährung, in den Griff zu bekommen und natürlich zu behandeln. Ein paar Veränderungen im Leben bewirken oft großes für die Gesundheit und verhelfen zu einem besseren und gesunderen Leben.

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Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Ohne Vagus Nerv keine Gesundheit
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Der Vagusnerv ist einer von zwölf Gehirnnerven, die dafür sorgen, dass bestimmte Dinge im Körper funktionieren. Es gibt sämtliche Nerven für verschiedenste Funktionen im Körper. Die meisten dieser Nerven sind dabei sympathisch, nur ganz wenige hingegen sind parasympathisch. Der haupt parasympathische Nerv ist der Vagusnerv. Sympathisch bedeutet anregend, parasympathisch bedeutet im vereinfachten Sinne, dass etwas entspannt wird. Als Gegenspieler zum Sympathikus benötigen wir Menschen einen Hauptnerv, welcher für die Entspannung zuständig ist. 

Der Bauchraum und der Vagusnerv

Der parasympathische Nerv versorgt den kompletten Bauchraum. Alles was im Bauch und im Unterleib passiert, wird vom Vagusnerv beeinflusst. Gleichzeitig beeinflusst er aber auch den Herzschlag, die Drüsentätigkeit, das Immunsystem und einige weitere Bereiche. Doch besonders der Darm, der Magen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, der Dünn- sowie Dickdarm werden durch den Vagusnerv gesteuert. Wenn dieser nicht gut funktioniert, kann auch der Bauchraum nicht vernünftig arbeiten. Fast alle Symptome im Bauchbereich haben in irgendeiner Weise mit dem Vagusnerv zu tun. Wenn dieser sich als Hauptursache für die Symptome herausstellt, ist die Nährstoffaufnahme gestört und die Versorgung der Darmwände sowie die Darmperistaltik laufen nicht optimal, sodass es zu Durchfällen oder Verstopfungen kommen kann. 

Ein ausgeglichener Vagusnerv ist für eine gesunde Verdauung unabdingbar. Spannend ist, dass der Vagusnerv Kommandos vom Gehirn an den Darm gibt und umgekehrt kommen vom Darm auch Kommandos an das Gehirn. Dieser Nerv ist sehr wichtig, da wir nur durch ihn eine funktionierende Verdauung erhalten können. Im alltäglichen Leben sollte der parasympathische Nerv gegenüber dem Sympathikus überwiegen. Leider ist dies in der heutigen Gesellschaft kaum noch möglich. 

Chronische Symptome im Bauchraum sowie psychische Symptome wie Angststörungen, Depressionen und viele weitere Schmerz- und Stresssymptome können Anzeichen für einen schlecht funktionierenden Vagusnerv sein. Doch was kannst Du dagegen tun?

Hauptursache Stress

Eine der Hauptursachen für einen problematischen Vagusnerv ist Stress. Stress entsteht vor allem durch äußere Einflüsse wie Medien, Nachrichten von außen, Elektrosmog und ständigem Termindruck. In unserer Gesellschaft wird Stress jedoch nicht ernst genommen, sondern oft schlichtweg akzeptiert. Wir gefährden dadurch selbst unsere Gesundheit. Der Körper benötigt wiederholt Phasen über den Tag verteilt, in denen er Stress abbauen und sich entspannen kann. Dazu dienen verschiedene Techniken wie Atemtechniken, auch im Rahmen einer professionellen Atemmeditation. Auch Sport und Bewegung im Allgemeinen, vor allem Spaziergänge im Wald (siehe Video) helfen dem Körper, Stress abzubauen. Yoga und Tai Chi sind besonders geeignet. Außerdem eignen sich ätherische Öle, diese können über die Nase aufgenommen zur Entspannung beitragen.

Inaktivität und körperliche Einschränkungen

Der Vagusnerv kann jedoch auch unabhängig von Stress inaktiv sein, was auch erblich bedingt sein kann. Wenn beispielsweise eine Mutter in der Schwangerschaft einen inaktiven Vagusnerv hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Baby auch einen inaktiven Vagusnerv bekommt. In diesen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten, warum der Nerv nicht richtig funktioniert. Entweder wird er vom Sympathikus unterdrückt oder er ist zu schlapp. Trotz wenig Stress ist es dann nicht möglich, sich zu entspannen. Symptome wie Tinnitus, chronische Verspannungen und Herzrasen weisen auf eine solche Problematik hin. Der Vagusnerv kann jedoch aktiviert und trainiert werden. Mithilfe einer Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) kann die Funktion des Vagusnerves zunächst gemessen und nachgewiesen werden. Ein erfahrener Therapeut kann sogar anhand der Pulsmessung herausfinden, welcher Nerv, also der Vagusnerv oder der Sympathikus, stärker arbeitet.

Doch der Vagusnerv kann auch körperlich eingeschränkt sein, beispielsweise können Gifte den Nerv beeinflussen. Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Aluminium oder bestimmte Chemikalien, die wir aus der Landwirtschaft aufnehmen, wie Glyphosat, belasten das System. Auch durch falsches Essen und Nahrungsmittel, die nicht gut vertragen werden (vor allem glutenhaltige Lebensmittel und Milchprodukte) wird der Parasympathikus negativ beeinflusst. Unter Umständen schleust der Darm Entzündungen durch den Vagusnerv ins Gehirn. Es gilt zunächst eine körperliche Dysfunktion auszuschließen und den Nerv anschließend zu trainieren.

Den Vagusnerv trainieren

Der Vagusnerv ist da zu trainieren, wo er gebraucht wird. Er wird beispielsweise zum Sprechen benötigt. Funktioniert er nicht gut, kann es unter Umständen zu Wortfindungsstörungen kommen. Als Training eignen sich Summen, Singen oder Tönen. Auch mit Wasser zu gurgeln aktiviert den Vagusnerv. In schwierigen Fällen können spezielle Geräte eingesetzt werden, die direkt am Vagusnerv angesetzt werden und diesen stimulieren. Es werden tolle Erfolge erzielt und psychische Probleme wie Angststörungen, Depressionen, aber auch Probleme im Bauchraum, können damit gut behandelt werden. 

Der Vagusnerv ist zunächst von alleine in die Regulation zu bringen, weil sonst lediglich die Symptome, nicht aber die Ursache für die Krankheiten, behandelt werden. Der Vagusnerv muss in Ordnung gebracht werden, sodass sich das gesamte System entspannen kann. Andernfalls können weitere Krankheiten entstehen und die Gefahr einer Übersäuerung und der Entstehung von Krebs steigt erheblich.

Lust noch mehr zu erfahren, dann schau gerne mal hier vorbei: 13 unterschiedliche Methoden zum Aktivieren des Vagusnervs einem spannenden Beitrag von Andeas Humbert

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Das Dr. Mama System ist geeignet, um sich bei leichten, eventuell auch unspezifischen Symptomen, mit denen man nicht zum Arzt gehen möchte, selbst zu helfen. Es ist außerdem geeignet, wenn der Arzt einem keine zufriedenstellende Diagnose stellt und vielleicht sogar behauptet, man müsse nun mit den Beschwerden leben. In diesen beiden Situationen kommt schnell der Gedanke auf, sich selbst helfen zu wollen. Wie Du Dir in Zukunft selbst helfen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die drei Reaktionen

Du hast Schmerzen, zum Beispiel chronische Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen oder verschiedene Allergien. Du gehst zum Arzt, in der Hoffnung, bald wieder beschwerdefrei zu sein, doch dieser kann Dir nicht helfen. Folgende Reaktionen auf die Situation, sich den Rest seines Lebens mit den Beschwerden abzufinden, sind üblich:

1. Resignation bis hin zur Depression

Du findest Dich mit der Situation ab und versuchst lediglich die Symptome zu verbessern. Schmerzmittel für Schmerzen verschiedener Ursachen und Kortison bei Entzündungen. Viele verschiedene Mittel führen dann zu Nebenwirkungen und verschlimmern die ganze Situation zusätzlich.

2. Der Gang zum Therapeuten oder Heilpraktiker

Du suchst einen Therapeuten oder Heilpraktiker, also einen alternativ denkenden Mediziner auf, der mit etwas Glück und seinem ganzheitlichen Blick doch noch die Ursache Deiner Beschwerden findet. Diese Reaktion ist sinnvoll, kann aber mitunter schnell sehr kostspielig werden. Die Wahl eines geeigneten Therapeuten fällt jedoch oft schwer und es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass auch dieser Dir in Deiner Situation nicht beziehungsweise nicht vollständig zu einer Heilung verschaffen kann.

3. Sich selbst informieren

Die dritte und meist auch die erste Reaktion ist der Drang, sich selber ein Bild von seinem Krankheitsbild zu machen. Du suchst im Internet und in Büchern nach Informationen und Behandlungsmöglichkeiten. Jedoch erwartet Dich eine Informationsflut, die Dir am Ende wahrscheinlich auch nicht weiterhelfen wird. Die entscheidenden Fragen lauten nämlich: Was brauche ich? Was ist wichtig für mich? 

Was wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, mit der Du testen kannst, was für Deinen Körper gerade sinnvoll ist? Wenn Du wüsstest, welche Nährstoffe du gerade brauchst, welche Behandlungsmethoden sinnvoll sind und beispielsweise worauf du allergisch reagierst? Genau an diesem Punkt setzt das Dr. Mama System an.

Das Dr. Mama System

Wir Menschen haben ein autonomes Nervensystem, welches im Hintergrund im Körper arbeitet. Es regelt die Ein- und Ausatmung, die Tätigkeit des Darms, die Hormonbildung, die Muskelregeneration, es regelt, ob sich Zellen neu bilden oder nicht und es ist sozusagen mit unserem Gesundheitswissen verknüpft.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Methoden, mit denen das autonome Nervensystem sowie seine Reaktionen getestet werden können. Einige davon funktionieren sehr zuverlässig. Die Ausbildung für diese Methoden ist jedoch schwierig und langwierig. In unserer Praxis nutzen wir die autonome Reaktionsdiagnostik nach Dr. Klinghardt, bei der genau geschaut wird, wie das autonome Nervensystem reguliert wird und was dabei hilft, die Reaktionen zu verbessern.

Um die Anwendung für einen Laien möglich zu machen, haben wir das Wissen auf das Mindeste herunter gebrochen und daraus unser Dr. Mama System entwickelt. Du musst also nicht das gesamte Therapeutenspektrum lernen, sondern nur die Dinge, die für den Privat- beziehungsweise Eigengebrauch wichtig sind. Du kannst Dir, vielleicht Deinen Kindern oder Deinem Partner mit dem Dr. Mama System Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Ihr könnt lernen, auszutesten, was Euer Körper gerade benötigt.

Außerdem enthält unser System enorm viel Wissen, bei dem es um die Grundursachen von etwa achtzig bis neunzig Prozent der häufigsten Krankheiten geht. Die meisten Krankheiten, unter denen die Bevölkerung heutzutage leidet, können auf bestimmte Grundursachen zurückgeführt werden. Es handelt sich dabei um sehr wenige, wie etwa Vergiftungen, Nahrungsmängel, ungelöste seelische Konflikte, Störfelder am Körper, allergische Reaktionen, chronische Infektionen und strukturelle Themen. Werden diese Ursachen erst einmal aufgedeckt, kann die richtige Behandlung endlich Erfolge bringen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind im Dr. Mama System in Form von Protokollen hinterlegt und eignen sich super für die Eigenbehandlung.

Wir haben das System entwickelt, damit Du lernen kannst, wie Du Dir und Deiner Familie selbst helfen kannst. Viele Familien haben bereits Erfolge erzielt und auch wir selbst nutzen das Dr. Mama System. Dennoch ist es wichtig bei schwerwiegenden Fällen einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen. Zur Diagnostik und für Behandlungsvorschläge zum Arzt zu gehen, kann in jedem Fall sinnvoll sein. Du kannst mithilfe des Dr. Mama Systems die Diagnose testen und abgleichen. Das System verschafft Dir so eine gewisse Eigenmacht, was Deine weitere Behandlung positiv beeinflussen kann.

Das Dr. Mama System ist ein unglaublicher Wissensschatz, mit dem Du viel Geld und Nerven sparen kannst. Viele Arztbesuche, immer wieder neue Therapeuten und Medikamente gehören nun der Vergangenheit an.

Um Dich möglichst schnell mit unserem System vertraut zu machen, besuche unser Webinar unter https://www.diepraxisfamily.com/webinar-anmeldung-dr-mama-system/. Wir freuen uns, Dich kennen zu lernen.

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Das lymphatische System ist ein Bereich in unserem Körper, über welches kaum jemand spricht. Es gibt selten Spezialisten fürs Lymphsystem und solange es keine Schwierigkeiten gibt, wird diesem kaum Beachtung geschenkt. Diese Herangehensweise ist jedoch falsch. Das Lymphsystem ist etwas Besonderes. Was es mit dem Lymphsystem auf sich hat erfährst Du in diesem Beitrag.

Das Lymphsystem – Was ist das eigentlich?

Alle Zellen und Organe im Körper, sowie alle Bestandteile im Bindegewebe baden im Lymphsystem. Das bedeutet, dass beispielsweise Blutgefäße niemals direkt an eine Körperzelle angeschlossen sind. Die Blutgefäße enden in einer winzigen Kapillarschlaufe im Lymphsystem. Dort geht eine Arterie über und wird eine Vene. Dieser Bereich ist sehr dünn und dort perforieren Sauerstoff sowie Nährstoffe heraus, die im Blut bedeutend für unsere Körperzellen sind. Das alles gelangt dort von den Blutgefäßen aus ins Lymphsystem. In dieser Flüssigkeit befinden sich dann die Sauerstoffmoleküle, Nährstoffe und Vitamine und werden passiv von den Körperzellen absorbiert. Es gibt keine Verbindung für die Körperzellen zum Blut und ohne das Lymphsystem keine Möglichkeit für die Körperzellen an Nährstoffe und Vitamine zu gelangen. 

Wenn die Rede von einer Übersäuerung oder falscher Versorgung der Körperzellen ist, wird immer von den Rezeptoren der Zelle oder Problemen innerhalb der Zelle, aber selten vom Lymphsystem gesprochen, welche die eigentliche Versorgungssubstanz darstellt. 

Gleichzeitig ist das lymphatische System der Bereich, in den die Körperzellen ihre ganzen Giftstoffe schiebt. Wenn innerhalb der Zelle Prozesse ablaufen, die die Giftstoffe in Form von Harn oder Stuhl aus dem Körper treiben sollen, werden diese zunächst in das Lymphsystem geleitet. 

Das Lymphsystem ist ein Phänomen, da es gleichzeitig Nährstoffe und Schadstoffe transportieren kann. Da jeder Mensch nur ein Lymphsystem hat, muss die Lymphflüssigkeit natürlich auch gereinigt werden. 

Treten irgendwo im Körper Komplikationen auf, hängen diese häufig mit Problemen des Lymphsystems zusammen. Es kann sein, dass die Flüssigkeit nicht richtig fließen kann, optimal aufgebaut oder strukturiert ist.

Das alte Verständnis vom Lymphsystem

Es wird angenommen oder regelrecht geglaubt, dass es Lymphgefäße gibt, in denen die Lymphflüssigkeit von den Beinen hoch bis zum Herzen geht und vom Kopf und den Armen auch wiederum bis zum Herzen. Es gibt eine Vene von oben, die dafür sorgt, dass das ganze ins Herz reingeleitet wird und dadurch in den Blutkreislauf zurückkommt. Die Lymphflüssigkeit ist im Grunde genommen abgepresste Flüssigkeit aus dem Blut. Der Mensch hat also nicht nur fünf bis sechs Liter Blut im Körper, sondern auch noch einige Liter an Lymphflüssigkeit. 

Diese Annahme ist nicht ganz korrekt, denn das Lymphsystem sammelt den gesamten Dreck aus dem Körper. Es macht keinen Sinn, dass der Organismus diese Giftstoffe zuerst ins Herz leitet. Dr. Barth hat dieses System neu erforscht und seine Entdeckungen, dass sich das Lymphwasser im Bauch im sogenannten Lymphsee sammelt, wurden nachgewiesen. Diese Wasseransammlung findet im Gewebe statt, wo der Dünndarm aufgehängt ist. Es nennt sich mesenteriales Gewebe. Dort wird das Wasser aufgenommen und über die Pfortader in die Leber gepumpt. In der Leber wird alles, was harnpflichtig ist und raus aus dem Körper muss, gefiltert. Enthaltene Nährstoffe werden recycelt und gehen zurück ins Blutsystem. Die Lymphflüssigkeit geht dann ins venöse Blut und wird über die Vene ins Herz gepumpt. Diese frische Flüssigkeit wird anschließend mit Sauerstoff versehen und gelangt erst zu diesem Zeitpunkt gereinigt und sauber in den arteriellen Blutkreislauf.

Wie kann das System verbessert werden und welche Probleme gibt es?

Wenn Probleme wie Verspannungen, fasziale Probleme, Stauungen wie Wassereinlagerungen oder organische Schwierigkeiten auftreten, hat dies meistens mit der Lymphflüssigkeit zu tun. Auch wenn zu viele Toxine oder Quecksilber im Körper sind und eine Entgiftung stattfinden soll, ist es wichtig, ans Lymphsystem zu denken. 

Das Lymphsystem kann deutlich verbessert werden, indem…

– genügend Flüssigkeit, am besten in Form von stillem Wasser, aufgenommen wird, da die Lymphe eine Flüssigkeit darstellen
– genügend Bewegung stattfindet, sodass die Lymphbereiche in den Fluss kommen
– genügend Licht aufgenommen wird, am besten eignen sich Sonnen- und Infrarotlicht, um die Lymphe anzuregen
– bestimmte Lebensmittel, welche die Lymphflüssigkeit verkleben lässt, vermieden werden

Folgende Lebensmittel gilt es zu vermeiden: tierische Lebensmittel, auch Milchproteine in Form von Milch und Milchprodukten, Zucker und glutenhaltiges Getreide, vor allem Weizen, sowie Alkohol.

Es gibt Verklebungen, die sich nicht von alleine lösen können. Dazu eignet sich die mechanische SophiaMatrix Technik. Durch diese werden die Lymphe im ganzen Körper wieder ins Fließen gebracht. Verklebungen und Lymphhindernisse werden aufgebrochen. Dies kann die normale Lymphdrainage nicht nachhaltig erreichen, da sie die Lymphflüssigkeit nur über die Hindernisse hinwegschubst, ohne sie zu brechen. Therapeuten in ganz Deutschland bieten diese Methode an.

Wenn die Lymphflüssigkeit wieder richtig fließt, können sich Probleme wie chronische Kopfschmerzen, Verspannungen, Gelenkschmerzen, Probleme mit den Organen, Wassereinlagerungen und viele weitere verbessern oder gar verschwinden.

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Diabetes ist eine Volkskrankheit, unter der in der heutigen Zeit sehr viele Menschen leiden. Besonders in den industriellen Staaten häufen sich die Erkrankungen deutlich. Es liegt der Verdacht nahe, dass der industrielle Lebensstil der Menschen für die Erkrankungen an Diabetes verantwortlich sein könnte.

Die unterschiedlichen Formen von Diabetes 

Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Beim sogenannten Typ-1-Diabetes stellt die Bauchspeicheldrüse kein körpereigenes Insulin mehr her, sodass Insulin verabreicht werden muss. Es besteht also eine Insulinpflicht. Dieser Typ ist in der Regel angeboren.

Beim Typ-2-Diabetes hingegen wird ausreichend Insulin vom Körper hergestellt, allerdings nehmen die Körperzellen dieses nicht mehr an. Es handelt sich bei diesem Typ um eine erworbene Diabetes. Die Krankheit ist nicht angeboren, sondern entwickelt sich im Laufe der Lebenszeit. Heutzutage gibt es immer mehr Kinder, die bereits in einem Alter von unter zehn Jahren an Diabetes leiden. Die USA sind nach der Anzahl der Krankheitsfälle eindeutiger Vorreiter, nichts desto trotz besteht dieses Problem auch schon in Deutschland und weiteren europäischen Staaten. Doch wie entsteht die Typ-2-Diabetes?

Entstehung und Symptome bei Typ-2-Diabetes

Um an Diabetes zu erkranken, muss man nicht unbedingt adipös beziehungsweise kräftig sein. Übergewicht ist zwar ein begünstigender Faktor für die Entstehung der Krankheit, allerdings ist es ebenso möglich, dass die Diabetes mit einem schlanken Körperbau entwickelt wird und sich durch die Krankheit ein Übergewicht einstellt. Die folgenden Symptome können Hinweise auf die Erkrankung geben:

– Müdigkeit nach dem Essen oder chronische Müdigkeit, geistig als auch muskulär, über den ganzen Tag hinweg durch Zuckermangel in den Zellen.
– Großer Durst: Der Körper versucht das Blut wieder in Ordnung zu bringen, da sich durch die Resistenz der Insulinrezeptoren zu viel Zucker im Blut befindet.
– Heißhunger auf Zucker: Da die Zellen keine Glukose erhalten, entsteht weiterhin der Befehl, dass der Körper diese benötigt. Das Gehirn gibt die Information ans Appetitzentrum weiter, sodass der Hunger auf Zucker entsteht. Das Blut wird durch diesen Vorgang immer süßer. Im schlimmsten Fall kann diese Situation zum hyperglykämischem Koma führen, wenn der Zuckerkonsum immer weiter fortgeführt wird.

Lösungsansatz der Schulmedizin

In der schulmedizinischen Behandlung werden Stoffe wie Metformin gegeben, welche die Insulinresistenzen an den Zellen umgehen, verhindern oder verbessern. Eine lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten entsteht. 

Außerdem wird häufig weiteres Insulin verabreicht, was den Typ-2-Diabetiker zusätzlich insulinabhängig macht, sodass dieser in die Typ-1-Diabetes hineinrutscht. 

Die wahren Ursachen der Krankheit

Eine weit verbreitete Meinung besagt, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum dazu führt, dass die Rezeptoren, die sich an den Zellen befinden, übersättigt werden und sich deshalb zurückziehen. Dieser Ansatz ist generell nicht falsch, muss aber unbedingt ergänzt werden. 

Dr. Neal Barnard, ein amerikanischer Arzt, hat eine völlig andere Denkweise entwickelt, warum Diabetes eigentlich entsteht. Schuld daran, dass Zucker nicht mehr zusammen mit dem Insulin in die Zelle transportiert wird, ist die Tatsache, dass der Insulinrezeptor mit Fett verstopft ist. Das bedeutet, dass der Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern, aber auch isolierten pflanzlichen Ölen wie Kokosöl, Olivenöl, Leinöl, Kürbiskernöl und vielen weiteren Schuld an der Erkrankung sind. All diese Lebensmittel sorgen dafür, dass die Zellen mit einem leichten Ölfilm benetzt werden und den Insulinrezeptor verstopfen. 

Bedeutung für Betroffene

Jeder Typ-2-Diabetiker sollte den Versuch starten, komplett auf tierische Lebensmittel und pflanzliche Fette und Öle zu verzichten. Natürlich benötigt der Körper dennoch Fette, diese sollten jedoch direkt über die Pflanzen aufgenommen werden. Dazu eignen sich beispielsweise Oliven, Avocados, geschrotete Leinsamen und Chiasamen. Diese Lebensmittel enthalten auch alle Nährstoffe, welche zu einer guten Absorption der Fette beitragen.

Wenn die Fette weggelassen werden, zeigen sich erstaunliche Wirkungen. Der Langzeit-, sowie der Blutzuckerspiegel sinken und die Symptome der Diabetes verschwinden.

Schnell verbrennende Kohlenhydrate wie Weißmehl, Toastbrot, Nudeln, Süßigkeiten und Schokolade sowie Obst sind jedoch weiterhin zu meiden, solange eine Insulinresistenz besteht. Diese Lebensmittel sind weiterhin gefährlich. Sobald die Rezeptoren wieder frei sind ist es aber möglich, dass die etwas höher glykämischen Lebensmittel wieder gut vertragen werden. 

Grundsätzlich sollte auf industriellen Zucker verzichtet und nur natürlicher Zucker verwendet werden. Besonders gut eignen sich Dattelzucker, Honig oder Xylit. Weitere bekannte Süßungsmittel sind Agavensirup sowie Ahornsirup. Bei diesen ist Vorsicht geboten, da sie sehr viel Fruktose enthalten und durch den Verzehr eine Fruktoseunverträglichkeit entstehen kann.

Diabetes kann weiterhin durch Bewegung und Sport positiv beeinflusst werden. Die Verbrennung in den Zellen sorgt dafür, dass auch mehr Zucker verbrannt wird. Das bringt jedoch nur etwas, wenn keine tierischen Lebensmittel und Fette verzehrt werden. In einem solchen Fall benötigt die Zelle mehr Energie und die Zelle verhungert durch den Sport noch mehr. 

Das Buch von Dr. Barnard „Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes“ enthält zu diesem Thema einige hilfreiche Tipps und kann Dich beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

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