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Der Stuhlgang kommt nicht regelmäßig, man fühlt sich unwohl, ist aufgebläht und der Darm arbeitet offensichtlich nicht so, wie er sollte. Die Ursache? Verstopfung. Was es bedeutet unter Verstopfungen zu leiden, woher dieses Problem kommt und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was passiert im Körper?

Generell ist täglicher Stuhlgang normal und vor allem gesund. Verbleiben der Stuhl und damit die Verdauungsreste länger als einen Tag im Körper, kann es je nach Gestaltung der Ernährung zu Fäulnis oder Gärung der Reste kommen. Bei diesem Prozess entstehen giftige Stoffe und Gase, die dann vom Darm aufgenommen werden und sich im ganzen Biosystem verteilen. Das führt zu vielen gesundheitlichen Problemen. Außerdem wird die Regulationsfähigkeit des Körpers gestört. Laut Umweltmedizin sollte der Stuhlgang demnach wenigstens einmal am Tag erfolgen.

Ursachen und Arten der Verstopfung

Es gibt viele Ursachen, die den Stuhlgang verzögern können. Es sind dabei drei Arten der Verstopfung zu unterscheiden:

1. Der Stuhl ist zu fest

Wenn der Stuhl im Körper zu fest wird, liegt dies meistens an einem Flüssigkeitsmangel im Körper. Unser Darm besteht aus den beiden großen Teilen Dünn- und Dickdarm. Im Dünndarm findet die eigentliche Verdauung statt. Die Nahrung wird zersetzt, mit Enzymen bearbeitet und resorbiert. Die Darmzotten nehmen Nährstoffe auf, die Bakterien im Mikrobiom ebenfalls. Dieser Bereich, in dem alles verarbeitet wird, ist relativ flüssig. Im Anschluss an diesen Prozess kommt der flüssige Brei in den Dickdarm, welcher durch Flüssigkeitsaufnahme dafür sorgt, dass der Stuhl letztlich fester wird. Dadurch verliert der Körper nicht zu viel Flüssigkeit und kann somit besser haushalten.

Herrscht im Körper aber generell durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder einen zu hohen Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch starkes Schwitzen, ein Flüssigkeitsmangel, kann es sein, dass der Dickdarm sich diese Flüssigkeit während der Verdauung zurückholt. Dadurch wird der Stuhl unter Umständen viel zu fest, kann sich im Darm nicht mehr bewegen und es kommt folglich zu einer Verstopfung.

Besonders wichtig ist daher, genug zu trinken! Wenn Du zu wenig Durst hast, kann es helfen, das Essen etwas mehr zu salzen (zum Beispiel mit gutem Meersalz). Dadurch kommt der Durst von ganz allein.

2. Allgemeine Darmträgheit

Eine weitere Ursache für einen festen Stuhl kann die Trägheit des Darms sein. Dieses Problem kann meist nicht einfach behoben werden. Es kann zum Beispiel eine Dysbiose im Darm herrschen: Entweder die Darmbakterien funktionieren nicht mehr richtig oder es herrscht eine Fehlbesiedlung mit Pilzen, Parasiten oder Bakterien im Darm, welche dazu führt, dass der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann.

Außerdem kann eine Entgleisung im Mineralienbereich als Ursache in Frage kommen. Ein Kalium- oder Magnesiummangel können den Körper aus der Balance bringen. Magnesium kann dabei problemlos auf eigene Faust zugeführt werden. Bei Kalium ist allerdings Vorsicht geboten, dieses sollte lediglich im Rahmen einer therapeutischen Behandlung zugeführt werden, da eine Überdosierung zu einer Hochdosis im Blut und somit im schlimmsten Fall zu Herzflattern bis hin zum Herzstillstand führen kann. Generell kannst Du aber kaliumhaltige Lebensmittel zu dir nehmen, welche den Tabletten immer vorzuziehen sind.

Auch Stress und Toxine können dem Darm Probleme bereiten, daher ist eine regelmäßige Entgiftung empfehlenswert.

3. Der Schließmuskel öffnet nicht

Die dritte Hauptursache für eine Verstopfung sind Probleme mit dem Schließmuskel. Wir haben einen Schließmuskel, den wir bewusst steuern können, nämlich, wenn wir zur Toilette gehen. Wir haben jedoch einen weiteren, den wir nicht bewusst steuern können. Dieser macht in der Regel bei Stress dicht, zum Beispiel beim Beginn einer Reise. Der Körper befindet sich in einer neuen Umgebung und dies führt oft dazu, dass man in den ersten Tagen des Urlaubs nicht auf Toilette gehen kann. Doch auch Stress im Alltag oder Beruf sowie ungelöste seelische Themen wie Traumatisierungen können dazu führen, dass der Schließmuskel chronisch negativ beeinflusst wird. In solchen Fällen gilt es, Stress zu reduzieren und Konflikte mithilfe therapeutischer Behandlung zu lösen.

Wenn sich neben der Verstopfung noch Haarausfall, Müdigkeit und Gewichtszunahme einstellen, könnte ein Mangel an Schilddrüsenhormonen die Ursache sein. Bei Verdacht sollte der Hormonspiegel beim Arzt überprüft werden.

Bei Verstopfungen, egal welcher Art und Ursache, ist es wichtig, viel zu trinken. Außerdem kann Magnesium und eine gute Ernährung mit vielen Ballaststoffen meist Abhilfe schaffen.

Wenn sich bereits eine längerfristige Verstopfung eingestellt hat, kannst Du Deine Ernährung komplett auf pflanzlich umstellen und wenn möglich auch eine Zeit lang Gluten meiden, da dieses häufig zu einer latenten Darmentzündung führt. Nach etwa sechs bis acht Wochen sollte sich eine Besserung eingestellt haben.

Zudem kann die Einnahme von Flohsamenschalen (etwa 1-2-mal am Tag einen Esslöffel in 300 ml Wasser auflösen und sofort trinken) die Verdauung enorm verbessern.

Du leidest unter einem trägen Darm? Trau Dich, einen Wassereinlauf mithilfe eines Irrigators zu machen, um für den Tag oder die Nacht entlastet zu sein, wenn der tägliche Stuhlgang mal wieder auf sich warten lässt.

Ursache herausfinden – behandeln – und endlich wieder unbeschwert fühlen!

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Die Leber ist ein sehr wichtiges Organ für unseren Körper. Sie ist zum einen für die Entgiftung zuständig, aber auch für den Umbau von bestimmten Stoffen, für die Herstellung von bestimmten Fettsäuren und Aminosäuren sowie für viele andere Prozesse im Körper verantwortlich. Wenn man die Leber ein Leben lang mit Giften aus Umwelt und Ernährung belastet, ist es wichtig, sie hin und wieder zu entgiften. Wenn verschiedene Symptome auftreten, kann eine Entgiftung sogar medizinisch notwendig werden. Wie Du die Leber natürlich entgiften kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Ein Einlauf zur Entgiftung

Beim Thema “Einlauf” gehen viele Menschen auf Abstand und haben schlichtweg keine Lust auf diese Art der Entgiftung oder finden diese sogar eklig. Dennoch sind Einläufe in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten eine anerkannte Methode, um den Menschen in vielerlei Hinsicht zu helfen. Einläufe haben einen tollen Effekt auf den Darm. Die Darmwand wird durch einen Einlauf sanft gedehnt, was Prozesse im vegetativen Nervensystem in Gang setzt und somit Heilung und Entspannung induzieren.

Die Substanzen, die in den Einlauf hineingegeben werden, gehen direkt ins Blut und müssen nicht erst die Speiseröhre, den Magen, den Zwölffingerdarm sowie den Dünndarm passieren, um vom Körper aufgenommen zu werden. Die wertvollen Substanzen werden direkt über den Darm aufgenommen und gehen auf direktem Weg über die Pfortader in die Leber. Es ergibt sich nicht nur eine beschleunigte Aufnahme der Substanzen, sondern vor allem auch die Erhaltung der Wirkung der Substanzen, die gegebenenfalls über die orale Aufnahme teilweise oder sogar komplett verloren gehen kann.

Der Kaffee-Einlauf

Der Kaffee enthält Stoffe, die es der Leber ermöglichen, mehr Gallensäure zu produzieren und die Gallengänge somit zu dehnen. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Gallenfluss, welcher zur Reinigung der Leber enorm wichtig ist. Außerdem enthält Kaffee antientzündliche Stoffe, welche Entzündungen im Margen-Darm-Trakt oder im Bereich der Leber heilen können. Zudem werden viele Stoffe, die antioxidativ in der Leber wirken sowie freie Radikale durch den Kaffee-Einlauf unschädlich gemacht.

Wie funktioniert ein Kaffee-Einlauf?

Generell benötigst Du für einen Einlauf folgende Hilfsmittel:

Irrigator Becher mit Schlauch alternativ: Klysopumpe

Für die Flüssigkeit kannst du entweder grünen Kaffee, dieser ist mild und sehr bekömmlich, oder normalen Kaffee verwenden. Koche dazu einen halben Liter und fülle diesen mit kaltem Wasser auf, sodass du einen Liter körperwarme Flüssigkeit erhältst. Es ist wichtig, dass die Flüssigkeit lauwarm ist, da der Darm eine zu kalte Flüssigkeit reflexartig abstoßen würde. Bitte achte außerdem darauf, dass die Flüssigkeit nicht zu heiß ist, da dies zu schweren Verbrennungen führen kann.

Achte vor dem Kaffee-Einlauf entweder auf Deinen Stuhlgang oder führe einen Reinigungseinlauf durch (dazu wird lediglich lauwarmes Wasser verwendet), um sicherzustellen, dass der Darm entleert ist. Erst dann wird eine maximale Reinigungswirkung für die Leber erreicht. Zudem findet durch den Kaffee-Einlauf eine Blutreinigung statt, da das Blut den Darm sehr häufig durchquert und somit innerhalb kürzester Zeit etwa drei bis fünfmal den kompletten Blutkreislauf passiert.

Beim Einlauf mithilfe eines Irrigator Bechers fülle zunächst den Becher mit der Kaffee-Flüssigkeit, bis diese vorne am Schlauch hinausläuft. Schließe dann das Ventil. So wird verhindert, dass sich Luft im Schlauch befindet. Nun kannst Du den Einlauf durchführen, indem Du den Becher hochhältst oder am besten aufhängst und dich auf alle viere stellst. Der Einlauf läuft in der Regel in etwa einer bis drei Minuten durch.

Die Klysopumpe funktioniert ähnlich, allerdings befindet sich in der Mitte der Schläuche eine Pumpe, mit welcher die Flüssigkeit manuell in den Darm gepumpt werden kann. Diese Variante eignet sich besonders für Menschen, die nicht mehr so beweglich sind, da dieser Einfluss bequem im Stehen durchgeführt werden kann.

Sobald der Einlauf durchgeführt wurde, solltest Du versuchen, die Flüssigkeit 15 Minuten lang einzuhalten. Für Anfänger empfiehlt sich zunächst eine geringere Flüssigkeitsmenge (etwa 300 ml) und das Einhalten von 5 Minuten. Die Menge sowie Zeit kann dann langsam erhöht werden.

Manche Menschen reagieren sensibel auf das im Kaffee enthaltene Koffein, was in der Regel direkt in der Leber abgebaut wird. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Einlauf vormittags durchzuführen. Gegebenenfalls kann die Kaffeemenge auch etwas mehr verdünnt werden. Sollte der Kaffee-Einlauf dennoch nicht vertragen werden, sollte dieser auch nicht wiederholt werden.

Wie häufig ist der Kaffee-Einlauf anzuwenden?

Es empfiehlt sich eine drei bis sechs-monatige Kur mit täglicher Anwendung, um eine bestmögliche Entgiftung zu erzielen. Zusätzlich sollte bei einer solchen Kur ein Bindemittel wie Zeolith oder Chlorella eingenommen werden, um freiwerdende Gifte im Körper zu binden. Besonders empfiehlt sich dazu Zeolith, da Chlorella nicht alle freiwerdenden Gifte binden kann.

Der Kaffee-Einkauf wird in der südamerikanischen Medizin sogar bei massiven Schmerzpatienten verwendet, die unter Darmkrebs im Endstadium leiden. Diesen Patienten hilft meist nicht einmal mehr Morphium, dennoch verhilft der Kaffee-Einlauf bis hin zur Schmerzfreiheit. Die Gründe sind bisher nicht genau erforscht – dennoch: Kaffee kann offensichtlich Wunder bewirken.

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Ich habe zu viel zu tun. Ich habe keine Zeit. Abends bin ich müde. So oder so ähnlich geht es vielen Menschen, wenn es darum geht, regelmäßig Sport zu treiben. Es gibt jede Menge Ausreden, jedoch alle mit demselben Ergebnis: Du treibst keinen Sport. Dennoch ist Bewegung für unsere Gesundheit enorm wichtig. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du in nur sieben Minuten pro Tag fit und gesund bleibst.

Wenn Du bereits eine Sportart gefunden hast, bei der Du mit Leidenschaft dabei bist und die Dir richtig viel Freude bereitet, dann bleibe dabei. Dieser Beitrag richtet sich eher an die Menschen, die möglichst wenig Zeit für Sport aufbringen möchten oder Sport generell meiden, weil sie keine Lust dazu haben. Doch Sport ist für Jedermann! Die beste Form, den Körper ganzheitlich zu trainieren, bedeutet nicht, stundenlang Sport zu machen. Eine Stunde schwimmen, joggen oder im Fitnessstudio zu trainieren ist gut – muss aber nicht sein. Es kostet viel Zeit, die Berufstätige oft schlichtweg nicht haben oder ihre freie Zeit gern anders verbringen möchten.

Das sieben Minuten Training

Die Lösung für das Zeit- und Motivationsproblem lautet: Sieben Minuten Training. Dieses ist auch bekannt als High Intense Intervall Training (kurz HIIT) oder Tabata-Training. Dabei geht es darum, in einem kurzen Zeitraum möglichst alle Muskeln des Körpers anzusprechen und etwas zu belasten. Zu dieser Art des Trainings gibt es über tausend Studien, die belegen, dass diese kurzen Trainingseinheiten gegenüber langen Trainingseinheiten viele Vorteile mit sich bringen. Mit dem sieben Minuten Training wird sowohl der Muskelaufbau gefördert als auch die Ausdauer trainiert.

Der Trainingsablauf

Innerhalb der sieben Minuten wird ein Intervall- beziehungsweise Zirkeltraining absolviert. Beispielsweise wird eine Übung für 30 Sekunden durchgeführt, darauf folgt eine Pause von 10 Sekunden. Wenn Du zwölf Übungen in Dein Training einbaust, kommst Du auf sieben Minuten. Es können die unterschiedlichsten Übungen sein, wie zum Beispiel der Hampelmann (auch Jumping Jack), Sit-Ups, Kniebeugen (Squats), Liegestütze und viele mehr. 

Die Übungen sind leicht durchzuführen und ohne besonderes Equipment oder viel Platz zu Hause oder unterwegs möglich. 
Es gibt sämtliche Videos auf YouTube sowie verschiedene Apps, die Du als Anleitung für Dein Training kostenfrei nutzen kannst. Natürlich kannst Du Dir mit etwas Erfahrung auch Dein eigenes Training zusammenstellen. Ein ganz klarer Vorteil gegenüber anderen Sportarten: Du kannst das Training zu jeder Zeit und an nahezu jedem Ort absolvieren. Du bist geschäftlich auf Reisen oder fährst mit der Familie in den Urlaub? Kein Problem – Dein tägliches Training ist ohne zusätzliches Gepäck und ganz ohne Kosten möglich!

Wie wirkt sich das Training auf den Körper aus?

Generell solltest Du bei diesem Training Dein eigenes Tempo wählen. Bist du noch Anfänger? Dann führe weniger Wiederholungen in der vorgegebenen Zeit aus und starte mit wenigen Trainingseinheiten pro Woche. Du bist bereits sehr sportlich? Dann zieh das Programm zügig durch und geh an Deine körperlichen Grenzen. Im Idealfall wird Deine Cardio bei diesem kurzen Training ebenfalls trainiert, da der Puls bei maximaler Anstrengung über einen Wert von 140 nach oben schießt. Das Herz-Kreislauf-System arbeitet und das Blut wird durch die Blutgefäße gepumpt – der Körper wird überall gut mit Sauerstoff versorgt.

Die beste Trainingszeit

Am besten eignet sich diese Art des Trainings morgens direkt nach dem Aufstehen. Der erhöhte Sauerstoffgehalt hält im Gehirn den ganzen Tag lang an und gibt Dir Energie für den Tag. Er hält dich wach und macht dich aufmerksam. Und mal ehrlich – man fühlt sich doch gleich viel besser, wenn man sich bereits morgens etwas ausgepowert hat. 

Dennoch ist es natürlich kein Problem, das Training zu jeder anderen Tageszeit durchzuführen.

Das intensive, kurze Training fördert den Muskelaufbau. Außerdem werden die Faszien, Sehnen und Knochen angesprochen und gestärkt. Zudem werden alte Muskelzellen zersetzt und neue aufgebaut. In unseren Muskelzellen befinden sich die sogenannten Mitochondrien, die für die Produktion von Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) verantwortlich sind. Diese vermehren sich durch die sportliche Betätigung und liefern Dir mehr Energie sowie Energiereserven. Du wirst leistungsfähiger.

Außerdem aktiviert ein regelmäßiges Training die Regeneration und Neubildungsprozesse im Körper. Wenn Du dem Altern entgegenwirken möchtest, musst Du Dich bewegen. Gemäß sämtlicher Studien haben Sportler im Alter weniger gesundheitliche Probleme, wie Menschen, die ihr Leben lang keinen Sport getrieben haben. 

Wie oft sollte trainiert werden?

Generell ist ein tägliches Training zu empfehlen, allerdings ist beim Sport auch die Regeneration sehr wichtig. Optimal wären fünf Trainingstage mit anschließender zweitägiger Trainingspause. Zu Beginn solltest Du jedoch auf Deinen Körper hören. Bei Muskelkater empfiehlt es sich, so lange eine Pause einzulegen, bis dieser abgeklungen ist. Dies kann mitunter auch mal eine Woche dauern. Zusätzlich ist vor allem eine gute Ernährung sowie guter Schlaf wichtig, um eine gute Balance zu finden. 

Wer sich ein intensiveres Training wünscht, kann die Intervalle mehrfach wiederholen oder zusätzlich Gewichte zu den einzelnen Übungen hinzunehmen. Die Variationen beim HIIT sind nahezu grenzenlos!

Das Erfolgsrezept lautet hier: Regelmäßigkeit. Es bringt nichts, wenn das Training nur gelegentlich absolviert wird. Der Körper profitiert am meisten, wenn der Sport als feste Routine in den Alltag eingebaut wird. Doch Du wirst merken – Dein Körpergefühl wird sich schnell verbessern und der Sport wird für Dich nicht mehr wegzudenken sein. Sieben Minuten täglich hat jeder, also keine Ausreden mehr! Viel Spaß beim Trainieren.

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Kälte ist gesund Biohacking
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Biohacking ist eine Möglichkeit, sich selbst und seinen Körper auf natürliche Art und Weise zu optimieren. Mit welcher Methode Du Deinen Körper in seiner Funktion optimieren kannst, sodass dieser langlebiger, gesünder und auf natürliche Weise stabil wird, erfährst Du in diesem Beitrag.

Dem Kältereiz ausgesetzt

Wenn Du Dich Kälte aussetzt, geschehen sehr erstaunliche Prozesse in Deinem Körper. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich der Kälte auszusetzen. Es beginnt beim Trinken von kaltem Wasser und geht hin bis zum kalten Duschen oder sogar Baden. 

Setzt Du Dich dem Kältereiz aus, so wird das Enzym mTOR reguliert. Das Enzym besitzt eine ganz wichtige Steuerfunktion in unserem Organismus. Ist zu viel des Enzyms mTOR vorhanden, so kann es für eine Krebsentwicklung im Körper sorgen. Außerdem verläuft die Degeneration des Körpers schneller. Ist jedoch zu wenig des Enzyms vorhanden, so regt der Mangel an mTOR die Autophagie an. Dieser Prozess spielt sich auch während einer Fastenkur ab. Ist Dein Körper regelmäßig Kälte ausgesetzt, so kann über einen langen Zeitraum hinweg die Krebsneigung, die durch das Enzym mTOR induziert wird, reduziert werden. Diese Art von Biohacking bewirkt demnach, dass sich die Langlebigkeit des Körpers zum Positiven entwickelt. Außerdem wird durch den Kältereiz das Fettgewebe im Körper auf verschiedene Weise angegangen. Zum einen werden sehr viele Enzyme im Körper angeregt, die fettverbrennend wirken und zum anderen wandelt sich das weiße Fett, auch Speicherfett genannt, zu braunem Fett um. Dieses Fett stellt Wärme her und verbraucht somit mehr Energie. Diese Art das Fett zu bekämpfen ist sehr wirksam und wirkt in diesem Zusammenhang ähnlich wie regelmäßiger Sport.

Auch das Herz-Kreislauf-System profitiert vom Kältereiz. Bei regelmäßiger Anwendung wird eine Verbesserung von Herz-Kreislauf-Beschwerden von bis zu zwanzig Prozent erreicht. Zudem wirkt sich diese Form des Biohackings sehr positiv auf das Immunsystem aus. Zu guter Letzt ist eine Veränderung des Hormonhaushalts zu beobachten: Die Hormone werden im Bereich der Nebennierenfunktion, der Schilddrüsenfunktion und der sexuellen Leistungsfähigkeit sowie der Fruchtbarkeit angeregt und gesteigert.

Möglichkeiten, sich dem Kältereiz auszusetzen

Die folgenden Möglichkeiten bieten in genannter Reihenfolge gesunde Möglichkeiten, sich an diese Art des Biohackings langsam ranzutasten: 

1. Kaltes Wasser mit Eiswürfeln trinken

Sollte es zum sogenannten “Eiskopfschmerz” kommen, kann man daraus schließen, dass im Körper zu viele Omega-6-Fettsäuren und zu wenig Omega-3-Fettsäuren vorhanden sind. Die Omega-6-Fettsäuren wirken entzündlich, wohingegen die Omega-3-Fettsäuren antientzündlich wirken. Es gilt also, dieses Ungleichgewicht wieder ins Reine zu bringen. Dazu sollten die Omega-6-Quellen, besonders tierische Lebensmittel sowie Nüsse und Saaten, reduziert werden. Außerdem sollte die Omega-3-Zufuhr erhöht werden. Es eignet sich der Verzehr von täglich etwa zwei Esslöffeln Chiasamen oder geschroteten Leinsamen, zum Beispiel im Müsli oder einem Smoothie.

2. Gesicht in eiskaltem Wasser baden

Das Gesicht sollte entweder im Waschbecken oder einem anderen, dafür geeignetem Behältnis, immer wieder untergetaucht werden. Die Haut sollte dabei natürlich rosa bleiben.

3. Kaltes Duschen

Zunächst kann natürlich wie gewohnt warm geduscht und im Anschluss kalt geduscht werden. Du solltest solange unter der kalten Dusche verbleiben, wie Du es aushältst. Fängst Du an zu schlottern, hast du den Prozess in Gang gesetzt. Beim Zittern verbrennt der Körper viele Kalorien, etwa vergleichbar wie beim Sport. 

4. Kaltes Baden

Wenn Du das kalte Duschen erst einmal gewöhnt bist, wäre der nächste Schritt ein kaltes Bad zu nehmen. Dazu können ins kalte Wasser zusätzlich Eiswürfel gegeben werden. Beim Setzen in die Badewanne wird Deine Atmung wahrscheinlich zunächst etwas
flacher, doch der Körper gewöhnt sich relativ schnell an die kühle Temperatur und beruhigt sich allmählich wieder. Auch hier gilt es, solange in der Wanne zu verweilen, bis Du anfängst zu zittern. Bitte achte darauf, dass die Wassertemperatur nie unter zehn Grad gelangt, da sonst Blutgefäße verletzt werden könnten. 

5. Eisbaden im Freien

Sollte es in Deiner Nähe einen See, Fluss oder andere Gewässer geben, eignen sich diese in den kalten Jahreszeiten ebenso gut zum Eisbaden und erfordern vielleicht noch eine Portion mehr Mut. 

6. Dünne Kleidung

Eine letzte und sehr einfache Möglichkeit, sich dem Kältereiz auszusetzen, ist das Tragen von “zu dünner” Kleidung. So kannst Du zum Beispiel im Winter mal im T-Shirt nach draußen gehen, oder eine dünnere Jacke tragen. Wenn Du anfängst zu zittern, wäre dies der Zeitpunkt, sich wieder warm einzupacken. 

Eine großartige Methode, die etwas Überwindung kostet, aber dennoch sehr effektiv für die menschliche Gesundheit ist. Wenn man erstmal damit angefangen hat, möchte man nie wieder aufhören. Der Effekt der Frische im Körper, die Du nach dem Kältereiz verspürst, vermittelt Dir besonders am Morgen ein tolles und belebendes Gefühl.

Studien und Quellen:

  • Cold-Inducible SIRT6 Regulates Thermogenesis of Brown and Beige Fat., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28723567
  • Brown Fat AKT2 Is a Cold-Induced Kinase that Stimulates ChREBP-Mediated De Novo Lipogenesis to Optimize Fuel Storage and Thermogenesis., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29153407
  • Control of brown and beige fat development., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27552974 Cold-Activated
  • Brown Adipose Tissue is Associated with Less Cardiometabolic Dysfunction in Young Adults with Obesity., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32170839
  • Fibroblast Growth Factor-21, Leptin, and Adiponectin Responses to Acute Cold-Induced Brown Adipose Tissue Activation., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31912874
  • Adiponectin receptor PAQR-2 signaling senses low temperature to promote C. elegans longevity by regulating autophagy., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31197136
  • Cordycepin promotes browning of white adipose tissue through an AMP-activated protein kinase (AMPK)-dependent pathway., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30766785
  • Sarcolipin is a newly identified regulator of muscle-based thermogenesis in mammals., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22961106
  • Association of Melatonin Production with Seasonal Changes, Low Temperature, and Immuno-Responses in Hamsters, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6017911/
  • mTORC1 is Required for Brown Adipose Tissue Recruitment and Metabolic Adaptation to Cold, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5120333/
  • The effects of cold water immersion and active recovery on inflammation and cell stress responses in human skeletal muscle after resistance exercise., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27704555
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Der Coronavirus (COVID-19) ist derzeit in aller Munde. Weltweit dreht sich gerade alles um diesen neuartigen Virus und dessen Gefahren. Im folgenden Beitrag haben wir die wissenschaftlichen Aspekte einer Infektion mit dem Virus sowie Möglichkeiten und Mittel zur Eindämmung des Virus zusammengefasst. Bitte beachte, dass ein Arztbesuch bei einer möglichen Infektion trotzdem notwendig werden kann, um schwere Verläufe sowie eine weitere Verbreitung frühzeitig eindämmen zu können.

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass der Coronavirus nicht neu ist. Es gibt diesen schon lange Zeit. Er ist etwa mit einem Atemwegsinfekt, wie wir ihn alle kennen, zu vergleichen. Der Hausarzt behandelt einen solchen Infekt klassischerweise mit Vitamin C, Kamillentee und Ruhe zuhause. In der Regel erfolgt keine antibiotische Behandlung. Ähnlich verläuft auch eine Infektion mit Coronaviren. In der Regel ist der Betroffene nach etwa fünf bis sieben Tagen wieder fit und weist zuvor nur leichte Symptome wie Husten und Halsschmerzen auf. COVID-19 ist also keine Neuentwicklung.

Dennoch können sich, wie auch bei anderen Viren, schwere Verläufe einstellen, die schlimmstenfalls zum Tod führen. Diese Verläufe sind auch bei der Grippe, auch “Influenza” genannt, bekannt. 

Was passiert bei einer Infektion mit dem Coronavirus im Körper?

Wenn sich der Coronavirus im Körper ausbreitet, finden verschiedene Prozesse im Körper statt. Sogenannte Furine, das sind bestimmte Proteine an der Zellwand, sind entscheidend dafür, ob ein Protein oder eben auch ein Virus im Körper aktiviert wird. Sobald der Virus an die Zelle gelangt, wird dieser Aminosäure weggenommen, sodass sich der Virus entfalten kann. Auf diese Art wird der Coronavirus in den Zellen aktiviert.

Wird der Verlauf einer Erkrankung plötzlich in Form einer Lungenentzündung sehr schwer, sind zu diesem Zeitpunkt zu viele Furine aktiv. Um die Furine dann zu deaktivieren, eignet sich die Einnahme von Andrographis. Es handelt sich dabei um ein Kraut, welches als Tinktur erhältlich ist. Dieses stoppt die Arbeit der Furine und kann bei schweren Fällen wirksam sein. Als Prophylaxe bei gesunden Menschen oder bei leichten Verläufen ist dieses Mittel allerdings nicht zu empfehlen.

Wenn die Lunge erst einmal infiziert ist, entstehen große Zytokinbelastungen. Diese Belastungen werden in ihrer Gesamtheit als Inflammasom bezeichnet. Der Coronavirus verursacht das sogenannte NLRP3-Inflammasom, welches für die schweren Verläufe verantwortlich ist. Dieses kann sehr gut mit Vitamin C als Infusion oder liposomaler Einnahme gestoppt werden. Außerdem ist es möglich, Melatonin zur Behandlung einzusetzen. Leider ist das Medikament in Europa nicht zugänglich, jedoch in Ländern außerhalb der EU erlaubt. Zu dieser Behandlung gibt es zahlreiche, teils sehr junge wissenschaftliche Arbeiten, die die Wirksamkeit von Vitamin C und Melatonin gegen das NLRP3-Inflammasom belegen.

Ein weiterer entscheidender Faktor bei einer Infektion ist die Viroporinfunktion. Die Viren versuchen sich innerhalb der Zelle zu reproduzieren, um viele Babyviren zu erzeugen. Die Zelle sorgt generell dafür, dass die Viren in dieser verbleiben. Mithilfe der Viroporine schaffen es die Viren jedoch, Löcher in die Zellwand zu machen, durch diese die reproduzierten Viren hinausgelangen und weitere Zellen infizieren können. Sind die Löcher in den Zellwänden erst einmal entstanden, strömt zu viel Calcium in die Zellen ein. Dadurch wird ein Mechanismus in Gang gesetzt, welcher in der Zelle Peroxynitrit herstellt. Dieses ist hochgiftig für die Zelle und zerstört diese. Wiederholt sich dieser Prozess zu oft, kann es zu schweren zellulären Erkrankungen wie beispielsweise ALS kommen. Außerdem aktiviert dieser Vorgang wiederum das NLRP3-Inflammasom.

Durch Hochfrequenzen wie WLAN, Funk und Handynetz kann der Mechanismus der Zelle ebenfalls gestört werden und somit mehr Calcium in die Zelle einfließen lassen. In diesem Zusammenhang erschließt sich auch, warum der Coronavirus an den Orten der Welt schlimmer verläuft, an denen das 5G-Netz bereits aktiviert wurde. Versuche Dich möglichst von den Frequenzen fernzuhalten, wenn Du infiziert bist.

Was hilft bei einer Infektion mit dem Coronavirus?

Zunächst kann Dir eine ganz simple Sache zu Besserung verhelfen: Summen! Das Summen erzeugt im Körper Stickstoff, welcher das NLRP3-Inflammasom stoppt. Wenn Du also den Infekt bemerkst, solltest Du so oft es geht summen, um einem schwerwiegendem Verlauf vorzubeugen.

Außerdem sind folgende Mittel hilfreich:

– Katzenkralle als Tinktur (stärkt das Immunsystem)
– Löwenzahn als Tinktur oder pur 
– Andographis
– Ringelblume
– Rosmarin
– Helmkraut
– Lakritz als Tinktur oder pur
– Vitamin C
– Propolis hat eine gute Wirkung bei Entzündungen im Rachenraum. Die ersten fünf Tage der Infektion ist der Virus hauptsächlich im Mund-Rachen-Raum aktiv. 
– Die Flüssigkeit HOCl, also Hypochlorige Säure, eignet sich zum Reinigen von Oberflächen, aber auch der Hände, des Gesichts und sogar des Mundraums. Die Säure wird auch vom Körper selbst hergestellt, daher ist diese nicht schädlich. Sie brennt nicht und sorgt dafür, dass der Virus verschwindet. 

Die schulmedizinische Variante wäre eine Behandlung mit der Pflanze Artemisia Annua, welche gegen viele Keime hilft, beispielsweise auch gegen Malaria. Es ist die Grundsubstanz für Chloroquine, welches unterstützt, Krankheitsverläufe harmlos zu halten und den Virus zu beseitigen. 

Was gilt es bei einer Infektion zu vermeiden?

Unbedingt zu vermeiden ist die Einnahme von ACE-Hemmern sowie Selen, wenn der Betroffene sich mit COVID-19 infiziert hat.

An der Lungenwand befinden sich die sogenannten ACE-2 Rezeptoren, an welche ACE andockt. Durch diesen Vorgang wird der Blutdruck reguliert. ACE-Hemmer werden generell für die Blutdruckregulation eingesetzt. Der Virus nutzt diesen, um in die Zellen zu kommen und die Lunge massiv zu infizieren. Je mehr Rezeptoren mit ACE bereits besetzt sind, desto weniger kann der Virus in die Lunge kommen. Wird jedoch ein Hemmer eingenommen, sorgt man dafür, dass ACE nur minimal vorhanden ist. So sind viele Rezeptoren frei und die Lungen können umso stärker mit dem Virus belastet werden. Der gleiche Prozess spielt sich bei der Einnahme von Selen ab, welches die natürliche Funktion besitzt, ACE zu hemmen. 

Einen Großteil der oben genannten Mittel sind online bei Biopure.eu erhältlich. Dort ist ebenfalls eine neue Mixtur namens “NoCoV” erhältlich, welche einige der genannten Mittel enthält. Bei den Tinkturen ist die Einnahme von 10-15 Tropfen dreimal täglich empfehlenswert (bei Kindern die Hälfte). Diese Mittel helfen gut, um Corona zu vermeiden oder bereits entstandene Infektionen zu behandeln. 

Insgesamt solltest Du Dir nicht zu viele Sorgen aufgrund von Corona machen. In den meisten Fällen verläuft eine Infektion harmlos. Besonders schwangere Frauen mögen in dieser Situation vorsichtig sein, allerdings haben diese ein noch geringeres Risiko zu erkranken. Schwangere produzieren mehr Melatonin, welches das Andocken des Coronavirus verhindert.

Studien, Literatur, Quellen:

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Dieser Beitrag richtet sich vor allem an die Kritiker, aber auch die Anhänger der homöopathischen Medizin. Bis zu einem gewissen Punkt ist die Skepsis im Bereich der Homöopathie berechtigt, allerdings hat nun ein indischer Arzt namens Dr. Rajendran eine Möglichkeit gefunden, die Homöopathie genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie die Homöopathie funktioniert und welche Beweise es dafür gibt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Bislang war es schwer, verschiedene Dinge bis zu einer bestimmten Vergrößerungsstufe anzusehen. Der indische Arzt Dr. Rajendran hat jedoch eine Möglichkeit gefunden, homöopathische Mittel zu untersuchen. Zum einen mithilfe eines hochauflösenden Transmissionselektronenmikroskop und zum anderen mithilfe eines Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop. Besonders interessant zu diesem Thema ist auch das Buch “Nanodynamik” von Dr. Rajendran.

Wie funktioniert die Homöopathie? 

Mit diesen Mikroskopen ist es nun möglich, Nanopartikel zu untersuchen. Bei Partikeln von “Nanogröße” spricht man ab einer Größe von weniger als 100 Nanometern. Zum Vergleich: Die Dicke eines Blatt Papiers beträgt 100.000 Nanometer. Wenn die Nanopartikel recht klein sind, wird auch von Quantenpunkten gesprochen. Quantenpunkte, auch “quantum dots”, sind dann Nanokristalle, die eine Halbleitereigenschaft haben. Das Besondere an diesen Quantenpunkten ist, dass sie im Grunde genommen Quantenreaktionen hervorrufen können. Außerdem funktionieren sie mit Quantenmechanik, was bedeutet, dass sie durch bestimmte Dinge von außen durch unser Bewusstsein beeinflussbar werden. Für diese Theorie gibt es in der Physik hinreichend Beweise. Die Quantenpunkte haben zudem einen starken Einfluss auf die menschliche DNA und kommunizieren mit dieser. Je nach Größe sind sie sogar in der Lage, in den Zellkern einzudringen und dort bestimmte Rezeptoren zu aktivieren und zu deaktivieren. Die komplette Biomedizin eines Organismus sowie die gesamten biochemischen Vorgänge in einer Zelle finden auf Nanoebene statt. Unser ganzer Körper funktioniert und agiert zwischen einem und hundert Nanometern. 

Doch in welchem Zusammenhang stehen diese Erkenntnisse nun mit der Homöopathie?

Mithilfe der speziellen Mikroskope hat Dr. Rajendran einige hunderte homöopathische Mittel untersucht. Er hat auf der Ebene verschiedener Vergrößerungsstufen immer wieder nachweisen können, dass diese Mittel Nanopartikel sowie Quantenpunkte von Ursprungssubstanzen enthielten. Als Ergebnis der Forschung wurde festgestellt, dass mineralische Stoffe sowie Metalle mehr Quantenpunkte aufwiesen und alles, was auf pflanzlichen sowie organischen Materialien basierte, eher Nanopartikel aufwies. Dies ist der Beweis, dass es sich in der Homöopathie eben nicht nur um inhaltsfreie Zuckerkügelchen handelt. Bisher war es nur nicht möglich, diesen Inhalt und diese Wirkung sichtbar für uns Menschen zu machen.

Was bedeuten die Erkenntnisse für die gesamte Entwicklung der Homöopathie und für die Menschheit?

Die Idee, die Hahnemann, Begründer der Nanomedizin, verfolgte, war, dass er ähnliches mit ähnlichem behandeln wollte. Hahnemann hat es durch seine Potenzierung von Mitteln geschafft, Nanopartikel herzustellen. Er hat außerdem herausgefunden, dass die Mittel mit bestimmten Verdünnungsstufen besser oder auch schlechter wirken. So entstanden die verschiedenen Potenzen wie beispielsweise C30, C200 und viele mehr. All diese unterschiedlichen Potenzierungen sorgen dafür, dass die Nanopartikel Ursprungsstoffe bestimmter Formen und Strukturen annehmen und in bestimmter Weise zusammenfügen. Durch diesen Prozess können die Mittel dann im Körper optimal wirken. 

Die Behandlung funktioniert generell in zwei Richtungen: Zum einen kann einem gesunden Menschen über eine Mittelprobe ein homöopathisches Mittel verabreicht werden, sodass dieser im Laufe der Zeit bestimmte Symptome entwickelt, die die gegebene Substanz zum Ursprung hat. Beispielsweise wird eine Pflanze verwendet, die in der Regel bei Berührung juckenden Hautausschlag verursacht. Potenziert man diese Pflanze nun und verabreicht sie einem gesunden Menschen, bekommt dieser von dem Mittel den juckenden Hautausschlag. Natürlich wirkt das Mittel erst, wenn es über einen längeren Zeitraum, also mehrere Wochen, eingenommen wird. Viele Kritiker behaupten nach kurzer Anwendung, dass die homöopathischen Mittel nur Placebo seien. Dem Patienten muss jedoch immer bewusst sein und vor Augen geführt werden, dass eine längere Einnahme zur Erreichung einer Wirkung erforderlich ist.

Im Falle des juckenden Hautausschlages kann es also sein, dass genau dieses homöopathische Mittel hilft und dem Patienten Linderung verschafft. Wenn man also auf Quanten- und Nanoebene bestimmte Knöpfe drückt, starten intrazelluläre Signalkaskaden. Die betroffenen Rezeptoren werden angetriggert und das Immunsystem wird informiert. Durch diesen Prozess ist es letztendlich möglich, die Symptome zu lindern oder gar zu heilen. 

Im Bereich der Homöopathie wartet weiterhin viel Forschungsarbeit. Es gibt jedoch schon jetzt sehr gute Möglichkeiten, um mit einer Testmethode herauszufinden, welche Mittel dem Patienten bei den unterschiedlichsten Symptomen helfen können. Auch Du hast die Möglichkeit, Dich und Deine Familie eigenständig mithilfe unseres Dr. Mama Systems zu testen. Nutze die Kraft der Homöopathie und erfreue Dich somit an einer schonenden und trotzdem wirkungsvollen Behandlungsmöglichkeit in vielen Bereichen.

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Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Die Entgiftung ist ein wichtiger Vorgang für unsere Gesundheit. Doch wie kann ich überprüfen, ob mein Körper die Fähigkeit zu einer guten Entgiftung überhaupt besitzt? Die Entgiftungsfähigkeit in Bezug auf Schwermetalle, Leichtmetalle sowie andere Gifte hängt davon ab, wie gut die verschiedenen Phasen der Entgiftung in der Leber funktionieren, beziehungsweise wie gut die intrazelluläre Entgiftungsmöglichkeit funktioniert. In diesem Beitrag stellen wir Dir hierzu die Variante der genetischen Testung vor.

Welche Entgiftungsphasen gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei starke Entgiftungsphasen in der Leber:

Die erste Phase der Entgiftung ist vor allem von den Cytochromen P450 als Hämproteine mit enzymatischer Aktivität abhängig. In dieser Phase werden die Gifte im Körper radikalisiert und wasserlöslich beziehungsweise bindungsfähig gemacht.

Die zweite Phase hängt von anderen Proteinen wie zum Beispiel dem Glutathion, dem Cystein oder anderen Stoffen ab, die die Gifte binden und anschließend über die Leber ausscheiden. Dies geschieht entweder über den Urin- oder den Stuhlkreislauf. Das Ziel in dieser Phase ist es, die Gifte möglichst unschädlich und transportabel zu machen.

Voraussetzungen für eine gute Entgiftung

Eine gute Entgiftung hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig ist vor allem, dass genügend Nährstoffe sowie Wasser, eine gute Lymphflüssigkeit, gute Bindemittel, welche die Gifte binden und Mittel, die die Gifte mobilisieren können, im Körper vorhanden sind. Wenn jedoch eine genetische Schwierigkeit zur Entgiftung vorliegt, dann besteht die Möglichkeit, dass jede Bemühung der Entgiftung scheitert oder viel mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nimmt, um die Gifte aus dem Körper zu befördern.

An diesem Punkt bietet sich die Möglichkeit zur genetischen Testung in verschiedenen deutschen sowie internationalen Laboren an. Im Folgenden stellen wir Dir eine günstige Möglichkeit zur Testung vor, denn Gentests sind in der Regel sehr teuer. 

Über die Homepage “23andme.com” gelangst Du auf einen amerikanischen Anbieter. Dort hast Du die Möglichkeit, den “Welcome to you” Gentest für 99 $ zu kaufen. Für etwa 26 $ Versandkosten kannst Du den Test zu Dir nach Hause bestellen. Das Set beinhaltet ein Röhrchen für Speichel, welches Du füllen und an das Labor zurücksenden musst. Die Ergebnisse erhältst Du je nach Auslastung des Labors zwischen 4 bis 6 Wochen nach der Einsendung. Über die Homepage des Labors hast Du dann die Möglichkeit, Deine Ergebnisse als Datenpaket herunterzuladen und zu speichern. Während des gesamten Vorgangs sind Deine persönlichen und vertraulichen Daten geschützt und gelangen nicht in die Hände Dritter. Über jeden Schritt wirst Du zudem per E-Mail vom Labor informiert. 

Um die Rohdaten nun auswerten zu können, benötigst Du ein Analysetool. Über die Seite “geneticgenie.org” hast Du die Möglichkeit, Deine Gendaten als Datei unter “Genomic Panel – Methylation Panel” hochzuladen und in Bezug auf die Entgiftungsfähigkeit Deines Körpers auswerten zu lassen. Diese Auswertung ist vollkommen kostenlos. 

Die erste Auswertung enthält alle testbaren Gene und deren Variationen. Die Erläuterungen und Erklärungen dazu erhältst Du teilweise über geneticgenie direkt und teilweise musst Du Dir diese selbst aus dem Internet ziehen. Dabei gibt es Gene die bereits sehr stark untersucht worden sind, andere wiederum wenig.

In der Auswertung findest Du grüne, gelbe sowie rote Felder. Grün bedeutet, dass das Gen in Ordnung ist, gelb bedeutet, dass das Gen auf einer Seite defekt ist und rot bedeutet, dass ein beidseitiger Gendefekt besteht. Bei jedem Genom gibt es die mütterliche und die väterliche Seite. Diese kommen zusammen und bilden ein neues Gen. Grundsätzlich weicht der Körper immer auf die gesunde Seite aus, jedoch kann es aufgrund von Problemen im Körper (beispielsweise durch epigenetische Themen oder ungelöste Konflikte) dazu kommen, dass eine Seite blockiert wird. Wenn ein Defekt vorliegt, führt dies letztlich zu einer Entgiftungsstörung. 

In einer zweiten Auswertung erhältst Du die Methylierung der Zellen mit Erläuterung, wie das Ganze zu lesen und zu verstehen ist. Da das Labor aus Amerika stammt, ist diese Erläuterung auf Englisch. Über die Website “deepl.com” kannst Du Dir diese schnell und unkompliziert übersetzen lassen.

Wozu dient der Test?

In bestimmten Situationen ist es wichtig zu wissen, ob Du oder Deine Kinder unter einer Entgiftungsstörung leiden. Besonders Zahnersatz mit Quecksilber, rauchen, die Einnahme von aluminium- sowie titanhaltigen Medikamenten und die Gabe von Impfstoffen mit Zusatzstoffen als Wirkverstärker stellen dann eine Gefahr für den Körper dar, da sie die Entgiftungsfähigkeit weiter stören können. Die Folge: Gifte sammeln sich toxisch in der Leber, im Bindegewebe und vor allem im Nervensystem sowie dem Gehirn an. Besonders Kinder reagieren nach einer Zufuhr von Toxinen mit Symptomen wie Hauterkrankungen, Immunstörungen sowie Krankheiten aus dem autistischen Formenkreis wie ADS und ADHS bis hin zum Vollautismus. 

Gerade bei Kindern ist es aus den genannten Gründen vor einer Konfrontation mit Metallen wichtig, zu testen, ob sie genetisch entgiften können. Eine genaue Erklärung über die Bestellung und Auswertung des Gentests erhältst Du in unserem YouTube-Video

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Migräne - Strategien und Auswege
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Unter Migräne sind plötzliche, starke und kaum auszuhaltende Kopfschmerzen zu verstehen, die meist mit weiteren Symptomen wie Lichtempfindlichkeit, Aura, Sehstörungen und Geschmacksveränderungen einhergehen. Es gibt verschiedene Formen von Migräne. Wenn Du zuvor nie unter starken Kopfschmerzen oder Migräneanfällen gelitten hast und plötzlich Migräne bekommst, kann dies ein Hinweis auf einen Notfall sein. Als Ursache kommen dann schwerwiegende Probleme im Gehirn wie beispielsweise kleine Schlaganfälle oder Hirnhautblutungen infrage, welche zwingend ärztlich abzuklären sind. Bei chronischer Migräne hingegen leiden die Patienten mehrmals im Monat oder sogar mehrmals in der Woche unter den genannten Symptomen. Diese Form der Migräne ist behandlungsbedürftig, da die Patienten in der Regel sehr unter der Migräne leiden und teilweise sehr eingeschränkt leben müssen. In der Schulmedizin wird Migräne in der Regel mit Schmerzmitteln und Cortison behandelt. Diese Behandlung zeigt leider oft wenig bis keine Wirkung.

Ursachen von Migräne

Die Ursachen von Migräne sind vielfältig. Häufig wird diese nicht durch eine einzige, sondern bedingt durch mehrere Ursachen gleichzeitig ausgelöst. Dabei spielen die folgenden Ursachenkomplexe eine Rolle: 

1. Die strukturelle Komponente

Probleme mit dem Körpergerüst und den Knochen können zu Migräne führen. Besonders das HWS-Syndrom kann eine Ursache von Migräne sein. Wenn die Halswirbelsäule überdehnt wird oder andere Störungen aufweist, kann es dazu kommen, dass sich bestimmte Muskeln an der Halswirbelsäule verspannen, weil sie versuchen, Stabilität herzustellen. Diese starke Verspannung führt dann zu einer Einengung der Blutgefäße und Nerven, was wiederum die Gehirnversorgung blockieren kann. Die Folge: Schmerzen. 

Auch eine fehlerhafte Ausrichtung des Kiefergelenks kann beim Zubeißen einen zu starken Druck im Kopf auslösen. Im Kiefergelenk befinden sich sehr viele Rezeptoren, die auf die Nerven einwirken und zu Migräne führen können. Zudem können der Kiefer selbst sowie die Zähne betroffen sein. Zahnstörfelder und wurzelbehandelte Zähne können die Ursache für die Migräne sein. Ein guter Zahnarzt kann entsprechende Probleme diagnostizieren und behandeln.

2. Die Stoffwechselkomponente

Wenn bestimmte Substanzen wie Elektrolyte, Magnesium oder Vitamin B12 im Körper fehlen, kann sich daraus eine Migräne entwickeln. Weiterhin führt ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck zu Kopfschmerzen. 

3. Die vegetative Komponente

Eine weitere, wichtige Ursache: Stress. Stress hat jeder von uns auf irgendeine Weise. Durch Stress wird zu viel Adrenalin im Körper ausgeschüttet, was eine Verengung der Blutgefäße im Gehirn zur Folge hat. Außerdem führen Schlafstörungen dazu, dass das Gehirn nicht optimal entgiften und sich regenerieren kann. 

4. Der Darm

Der Darm spielt beim Thema Migräne eine sehr große Rolle. Verschiedene Unverträglichkeiten auf bestimmte Lebensmittel führen dazu, dass diese im Darm toxisch werden. Diese Stoffe sind meist für die Migräne verantwortlich. Der Darm ist vom Vagusnerv innerviert. Er ist zu 20% efferent und zu 80% afferent. Das bedeutet, dass 20% der Informationen vom Gehirn an den Darm und 80% der Informationen vom Darm zum Gehirn gelangen. Lebensmittel, die in irgendeiner Form Histamin antriggern, bringen das Gehirn zum Anschwellen. Zu diesen Lebensmitteln gehören beispielsweise fermentiere Lebensmittel, Lebensmittel vom Vortag, aber auch verarbeitete Fleischwaren, Wurstwaren, Käse, Rotwein und Tomaten.
Wenn die Leber überfordert ist, entwickelt sich Ammoniak im Gehirn. Dieses wird vor allem durch tierische Eiweiße, enthalten in Fleisch, Fisch und Eiern. Auch das kann zu starken Migräneanfällen führen.

Milchprodukte in allen Formen sowie Gluten, Alkohol und Schokolade sind zu vermeiden. Wer regelmäßig unter Migräne leidet, sollte eine pflanzenbasierte Ernährung testen. Wenn die Intensität der Migräne mit der Zeit nachlässt oder die Migräne sogar ganz verschwindet, ist dieser Weg der Richtige. Nach und nach können dann verschiedene Lebensmittel wieder in den Speiseplan aufgenommen werden, um zu schauen, was vertragen wird und was nicht. 

Migräne während der Menstruation

Die menstruationsabhängige Migräne kann durch Hormone ausgelöst werden. Ein chronischer Progesteron Mangel kann im Blut getestet werden. Auch zu wenig Magnesium im Körper führt zu Migräne, da der Körper sich in dieser Phase das ganze Magnesium in den Gebärmutterbereich zieht, sodass es dann an anderen Stellen fehlt. 

Um die Migräne nachhaltig zu bekämpfen, sollten zunächst die Ursachen aufgehoben und die Ernährung umgestellt werden. Außerdem sollten mögliche Störfelder der Zähne identifiziert werden, dabei müssen nicht zwingend Zahnschmerzen als Anzeichen vorhanden sein. Auch die Mängel im Körper sind aufzufüllen.

Die beste Form, um die Ursachen für die Migräne aufzudecken, ist die Regulationstestung nach Dr. Klinghardt oder über unser Dr. Mama System. Es gibt viele Möglichkeiten, die chronischen Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen, wie zum Beispiel Entspannung zu erzeugen oder den Körper zu entgiften. Der Haupterfolg wird jedoch durch das Behandeln der Grundursachen erzielt.

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Xylit - Ein genialer Zucker
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Xylit, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist ein Austauschzucker. Dieser bietet einige gesundheitliche Vorteile gegenüber herkömmlichem Zucker. Welche Vorzüge, aber auch Probleme und Gefahren dieser Zucker mit sich bringt und wie Du ihn optimal einsetzt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist Xylit?

Xylit ist ein Zuckerstoff, welcher in der Natur vorkommt. Damit wir diesen Stoff verzehren können, muss er zunächst aus Natursubstanzen wie zum Beispiel Birkenbäumen oder Mais gewonnen werden. In einem industriellen Prozess wird das Xylitol so aus den natürlichen Pflanzen raus exzerpiert, dass wir es nutzen können. 
Zudem stellt der Mensch zwischen fünf und fünfzehn Gramm Xylit täglich selber her. Das bedeutet, dass Xylit kein toxischer Stoff und generell ungefährlich für die Gesundheit des Menschen ist.

Was macht Xylit besonders?

Xylit benötigt und beeinträchtigt den Insulinhaushalt nicht. Der Zucker eignet sich sehr gut für Diabetiker oder Menschen, die Probleme mit herkömmlichem Zucker haben. Außerdem hat der Zuckeraustauschstoff rund vierzig Prozent weniger Kalorien. 

Weniger ist mehr

Der menschliche Darm verträgt nur eine gewisse Menge Xylit, etwa 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Beim Verzehr von größeren Mengen kann es zu Durchfall kommen. Die verträgliche Menge ist dabei individuell, einige Menschen vertragen den Zucker besser als andere. Der Körper kann sich zudem an den Stoff gewöhnen, sodass nach und nach größere Mengen vertragen werden, wenn der Darm sich daran gewöhnt hat.

Vorsicht ist beispielsweise bei Gebäck geboten. Backt man einen Kuchen mit 200 Gramm Xylit, enthält jedes Stück etwa 17 Gramm. Dies kann beim Verzehr bereits zu Durchfall führen, besonders bei Kindern ist daher Acht auf die Menge zu geben. Gegebenenfalls kann stattdessen auf andere Zuckeraustauschstoffe ausgewichen werden. 

Xylit im Umgang mit Tieren

Im Gegensatz zu uns Menschen vertragen einige Tierarten Xylit nicht, für sie kann der Stoff sogar lebensbedrohlich werden. Bei Hunden und Kaninchen als Beispiel greift Xylit in den Insulinhaushalt ein, sodass es zu einer Hypoglykämie kommen kann. Wenn Dein Hund also gerne mal vom Tisch nascht, solltest Du entweder auf Xylit verzichten oder Acht darauf geben, dass niemals Nahrungsmittel mit Xylit oder Xylit selbst in die Nähe deines Tieres kommen. Für Katzen hingegen ist Xylit, genau wie für uns Menschen, erwiesenermaßen gesund. Wenn Du unsicher bist, welche Auswirkungen der Zucker auf dein Tier haben kann, frag am besten beim Tierarzt Deines Vertrauens nach.

Xylit für die Gesundheit

Besonders in der Zahnmedizin hat Xylit einen sehr guten Ruf. Es ist sehr gut für die Zähne und wird vor allem im Rahmen der Zahnprophylaxe eingesetzt. 

Xylit ist ein Stoff, der von Bakterien aufgenommen wird. Bestimmte Bakterienarten vertragen diesen nicht gut, deren Stoffwechsel wird gestört und sie sterben letztendlich ab. Bestimmte pathogene Keime, welche für die Kariesentwicklung verantwortlich sind, werden durch Xylit minimiert. Diese pathogenen Kariesbakterien kommen von Natur aus in der Mundflora des Menschen vor, allerdings dürfen sie sich nicht zu sehr vermehren. Xylit dämmt diesen Vorgang ein, sodass die Zahngesundheit nachhaltig verbessert wird. Normaler Zucker kann diese Bakterien vermehren. Wenn die Bakterien vermehrt Zucker verstoffwechseln, entstehen Säuren, welche den Zahnschmelz auflösen. Die Folge: Karies. Bei der Anwendung von Xylit kann bei leichtem Karies ein Rückgang beobachtet werden. Außerdem kann sich neuer Zahnschmelz bilden. Gleichzeitig verringert sich der durch Bakterien verursachte pathogene Biofilm auf den Zähnen. Die Gefahr für Zahnstein oder andere Zahnprobleme ist dadurch deutlich geringer.

Doch neben der Zahnmedizin gibt es Hinweise, dass sich durch die Anwendung von Xylit auch die Knochendichte im gesamten Körper verbessert. Als Geheimtipp gilt die Anwendung von Xylit bei anderen bakteriellen Infektionen wie Streptokokken, Mittelohrentzündungen und Pneumokokken. Bei Viren hingegen zeigt Xylit keine Wirkung.

Die Anwendung von Xylit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Xylit zu sich zu nehmen. Zum einen kann Xylit zum Kochen und Backen anstelle von herkömmlichem Zucker genutzt werden. Außerdem eignen sich sowohl Xylitkaugummis, Xylitzahnpasta als auch Xylitbonbons für die tägliche Mundpflege. 

Beispielsweise kann nach dem Zähneputzen entweder ein Xylitbonbon oder eine kleine Menge Xylit verzehrt werden, um der Entstehung von Karies entgegenzuwirken. Beim Kauf solcher Bonbons ist darauf zu achten, dass diese keine oder wenig Zusatzstoffe enthalten. Die Bonbons kannst Du natürlich auch ganz einfach selber machen (eine Anleitung dazu erhältst Du auf unserem Instagram Kanal).

Außerdem kannst Du Dir bei chronischen Beschwerden der Nasennebenhöhlen ein Nasenspray aus Xylit herstellen. Dazu eine leere Nasensprayflasche mit Wasser und etwas Xylit füllen und das Spray zwei bis dreimal am Tag in die Nase sprühen. Wenn die Bakterien den Zucker verstoffwechseln sterben sie und die Entzündung kann sich verbessern oder gar ausheilen. 

Xylit ist in vielerlei Hinsichten gesund. Kleine Änderungen im Alltag, wie das Xylit Ritual nach dem Zähneputzen, können Dir leicht und kostengünstig zu einer besseren Gesundheit verhelfen. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Gerade im Bereich der pflanzlichen Ernährung stellen sich viele Menschen die Frage: Sind Hülsenfrüchte schädlich oder gesund? Hinzu kommt, dass einige Menschen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen oder Erbsen Schwierigkeiten mit der Verdauung haben. Kichererbsen werden dabei noch am besten vertragen. Doch was es mit den Hülsenfrüchten wirklich auf sich hat und wie sie besser vertragen werden, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hülsenfrüchte und die Verdauung

Jeder der sich rein pflanzlich ernährt kommt um Hülsenfrüchte kaum herum. Sie sind eine gute Sättigungskomponente in einer Vielzahl von Gerichten. Sie bieten neben Proteinen und guten Kohlenhydraten auch eine Reihe an Nährstoffen. Hülsenfrüchte sind, wenn sie richtig zubereitet werden, sehr gesund und ein Gewinn für den Körper.

Doch warum vertragen viele die eigentlich wertvollen Hülsenfrüchte nicht? 

Ein häufiger Grund ist das Darmmikrobiom, welches mit den vielen Ballaststoffen, die in den Hülsenfrüchten enthalten sind, nicht zurechtkommt. Ballaststoffe sind grundsätzlich wichtig, gehören allerdings zu den Stoffen, die nicht essentiell sind und die wir selber nicht gut verdauen können. Diese Stoffe gehen durch den Dünndarm hindurch zum Dickdarm und werden dort mithilfe von Dickdarmbakterien verstoffwechselt. Wenn plötzlich sehr viele Ballaststoffe verzehrt werden, entstehen schnell unangenehme Darmwinde. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann sich dies aber stetig verbessern. Wer zunächst mit dem Verzehr kleinerer Portionen Hülsenfrüchten beginnt und diese langsam steigert, kann seinen Körper besser vorbereiten und an die Ballaststoffe gewöhnen.

Sind Hülsenfrüchte gesund?

Wie bereits oben erwähnt sind Hülsenfrüchte grundsätzlich gesund. Es gibt aber einige Inhaltsstoffe, die dem Körper eher schaden. Diese sind mit der richtigen Zubereitung vollständig aufzulösen. Zu den schädlichen Stoffen gehören:

1. Lektine

Sogenannte Lektine, welche in Hülsenfrüchten, aber auch in Getreide und Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Paprika vorkommen, können dem Körper Probleme bereiten. Sie tauchen in jeder pflanzlichen Art der Ernährung mal mehr und mal weniger auf. Lektine sind kleine Proteinbestandteile, die sich an Kohlenhydrate binden können. Sie binden sich im Magen oder im Darm an bestimmte Stellen und können dort zu Entzündungen führen. Darüber hinaus gibt es Organe, die auf Lektine reagieren. Wenn wir also etwas verzehren, was sich beispielsweise an die Gelenke bindet, können wir Gelenkschmerzen davon bekommen. Lektine stellen auch ein Problem für verschiedene Rezeptoren im Körper dar. Der Insulinrezeptor könnte zum Beispiel durch Lektine blockiert werden, sodass wir plötzlich nicht mehr so viel Zucker vertragen, weil das Insulin nicht mehr in die Zellen gelangt. 

2. Phosphate

Hülsenfrüchte enthalten außerdem Bestandteile, die Phosphate in sich speichern, sogenannte Phytate. Phosphor bindet alle guten Mineralien wie Magnesium, Zink, Eisen und seltenere Spurenelemente. Diese stehen dem Körper dann nicht mehr zur Verfügung, was schnell zu Mängeln führen kann. Außerdem übersäuert der Körper durch die vielen Phosphate. Grundsätzlich benötigt der Körper Phosphor, allerdings nur in geringen Mengen.

3. Trypsin Inhibitoren

Weiterhin in Hülsenfrüchten enthalten sind sogenannte Trypsin Inhibitoren. Diese sollen die Hülsenfrucht vor Fressfeinden schützen. In unserem Dünndarm befinden sich bestimmte Enzyme, die für verschiedene Funktionen verantwortlich sind. Eins davon ist Trypsin, welches dafür verantwortlich ist, Proteine aufzuschlüsseln und zu verdauen. Ein Inhibitor verhindert diesen Ablauf und stört somit die Verdauung von Proteinen. Unverdaute Bestandteile gelangen in Bereiche unseres Darms, in denen sie beispielsweise Parasiten oder Pilze nähren. Dadurch kann die ganze Darmflora kippen, außerdem erhält der Körper zu wenig Proteine. 

Hülsenfrüchte mithilfe der richtigen Zubereitung unschädlich machen

Für die oben genannten schlechten Bestandteile der Hülsenfrüchte gibt es jedoch eine Lösung: Die richtige Zubereitung. Die schädlichen Bestandteile zersetzen sich, wenn die Früchte richtig angekeimt werden. Dazu werden die Hülsenfrüchte bestenfalls zwischen 36 und 48 Stunden in Wasser eingeweicht und währenddessen im Kühlschrank gelagert. Durch das Wasser können die Früchte wachsen, schädliche Stoffe werden verstoffwechselt und gute Mineralien aktiviert. Diese positiven Eigenschaften landen dann im Keimling, sodass letztendlich eine Pflanze daraus entstehen könnte. Anschließend sollte das Wasser weggeschüttet und die Hülsenfrüchte kurz durchgewaschen werden. 

Um die schädlichen Stoffe zu hundert Prozent abzubauen, solltest Du die Hülsenfrüchte vor dem Verzehr etwa vier bis fünf Stunden köcheln lassen. 

Die Zeiten sind dabei individuell auszuprobieren, manche Menschen vertragen die Hülsenfrüchte beispielsweise auch schon ohne stundenlanges Einweichen, jedoch sollten sie definitiv eingeweicht und gekocht werden. Einige Hülsenfrüchte wie Mungo Bohnen, Kichererbsen, und Linsen kannst Du sprossen lassen und diese ohne Probleme roh verzehren. Vorsicht ist allerdings bei dicken Bohnen wie Kidneybohnen geboten, da diese im rohen Zustand toxisch auf den Organismus wirken.

Hülsenfrüchte sind ein wichtiges Nahrungsmittel und bei richtiger Zubereitung kannst Du von den wertvollen Bestandteilen sehr profitieren. Ein super Nahrungsmittel, welches günstig und zudem gut lagerbar und lange haltbar ist. Die Hülsenfrüchte bieten eine gute Grundlage für eine pflanzenbasierte Ernährung, sind aber auch in jede andere Form der Ernährung gut einzubauen.

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