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Fluorid, wie es in den meisten gängigen Zahnpasten enthalten ist, ist selbst in kleinen Mengen giftig. Als Injektion verabreicht würde bereits eine Menge von nur 2,5 Gramm einen Menschen töten. Die Menge, die ein Kind beim Zähneputzen verschlucken kann, könnte dieses ebenfalls im schlimmsten Fall töten. Wieso Fluorid trotzdem in Zahnpasten verwendet wird und was es im Körper anrichtet, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Geschichte des Fluorids

Aufgrund der giftigen Eigenschaft wurde Fluorid lange Zeit als Rattengift eingesetzt. In den 50er Jahren stellten die Amerikaner fest, dass Fluorid ein Abfallprodukt der Aluminium- sowie der Atomindustrie ist und dieses die Umwelt verseucht hat. Durch die Verklappung in die Flüsse und die Landschaft ist die Umwelt zugrunde gegangen, sodass dies verboten wurde.

Wissenschaftler haben dann herausgefunden, dass sich der menschliche Zahnschmelz härtet, wenn besagtes Fluorid darauf gegeben wird. Da der Stoff damals als besonders nützlich betrachtet wurde, befindet sich heute in den meisten gängigen Zahnpasten dieses giftige Fluorid. Auch fluoridiertes Speisesalz ist in den Supermärkten erhältlich. In manchen Ländern, wie beispielsweise den USA, wird Fluorid sogar dem Trinkwasser zugesetzt. In Deutschland ist das glücklicherweise nicht der Fall.



Die Funktion von Fluorid im Körper

Es stellt sich die Frage, ob der Mensch das Fluorid für eine gute Gesundheit benötigt. Die Antwort ist ein ganz klares Nein. Fluorid ist nicht essentiell. Das Fluorid, welches in den Zähnen entsteht, nennt sich Calciumfluorid. Wenn dieses durch eine chemische Reaktion aushärtet und diese Reaktion zu oft stattfindet, kann es sogar sein, dass der Zahn brüchig wird. Der Effekt ist daher eher negativ. Außerdem handelt es sich in Zahnpasten um Natriumfluorid, welches hochgiftig ist. Kleinste Mengen an Fluorid befinden sich im Trinkwasser und damit auch beispielsweise in Obst und Gemüse. Diese Mengen reichen dem Körper, insbesondere für die Zähne. Weiteres Fluorid wie etwa das in der Zahnpasta schaden dem Körper.

Bei empfindlichen Zahnhälsen können Fluoridsalben die Empfindlichkeit mindern, da sich ein Film auf die betroffene Stelle legt und den Zahnschmelz stärkt. Es sollte in diesem Fall generell die Ursache für die freiliegenden Zahnhälse, wie etwa falsches Zähneputzen, geklärt werden. Auch eine zu säure- und zuckerhaltige Ernährung kann für dieses Problem verantwortlich sein. In diesem Fall sollte die Ernährung umgestellt werden. Als Alternative für freiliegende Zahnhälse kann nach dem Zähneputzen Xylit angewendet werden.



Folgen von Fluorid

Die regelmäßige Einnahme von Fluorid kann enorme Folgen für die Gesundheit haben. Die Schleimhäute im ganzen Körper können gereizt reagieren. Wenn Fluorid mit der Magensäure zusammentrifft, entsteht Fluorwasserstoff. Dieser ist toxisch und belastet die Magen- und Darmschleimhaut. Es entstehen starke Reizungen, die zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Das Fluorid kann sogar die Drüsen, unter anderem die Schilddrüse oder die Gehirndrüsen angreifen. Auch die Gelenke und Knochen können betroffen sein und zu arthritischen Veränderungen führen. In der Regel geschehen diese Vorgänge schleichend und werden daher nicht direkt mit Fluorid in Verbindung gebracht.

Fluorid ist ein Nervengift, was bedeutet, dass es das Gehirn enorm belastet. Es gibt über hundert Studien, die beweisen, dass Fluorid einen negativen Effekt auf das Gehirn hat. Besonders die Neuronen und die Gehirndrüsen, vor allem die Zirbeldrüse, sind betroffen. Als Spätfolgen können neurologische Erkrankungen wie Demenz oder Alzheimer auftreten. Die stetige Fluoridierung des Gehirns mindert nachweislich die Intelligenz.

Vermeiden von Fluorid

Generell sollte das Zuführen von Fluorid vermieden werden. Dazu müssen lediglich fluoridhaltige Zahnpasten, fluoridiertes Salz, sowie fluoridiertes Trinkwasser gemieden werden. Außerdem sollten selbstverständlich keine Fluoridtabletten eingenommen werden.

Den Körper entgiften

Um Fluorid aus dem Körper zu bekommen, ist eine Entgiftung nötig. Curcumin ist eine gute Möglichkeit, um Fluorid zu binden und damit zu entgiften. Außerdem kann Melatonin liposomal eingenommen werden. Dieses hilft dem Gehirn bei der Entgiftung und sorgt dafür, dass nicht noch mehr Schäden durch andere Gifte entstehen. Melatonin sollte solange eingenommen werden, bis die Zirbeldrüse wieder von alleine funktioniert und selbst genug Melatonin herstellt. Auch die Tamarinde, sowie Jod eignen sich zur Entgiftung. Bei der Einnahme von Jod ist zu beachten, dass dem Körper Calcium verloren gehen kann. Dieses kann zeitweise über die Sango Koralle zugeführt werden. Nebenbei sollte mit Antioxidantien wie Astaxanthin oder Vitamin C und E gearbeitet werden, um mögliche Schäden des Fluorids zu kompensieren.

Eine Belastung mit Fluorid kann beim Arzt oder Heilpraktiker getestet werden. Wenn eine Belastung im Körper besteht, solltest Du diese schnellstmöglich mit den oben genannten Entgiftungsmöglichkeiten beheben, um schwere Folgeschäden zu vermeiden.

 

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Aphten sind sehr schmerzhafte Entzündungen und Geschwüre in der Mundschleimhaut. Sie zeigen sich durch kleine, weiße Flächen, welche im Mund entstehen. In der Regel verschwinden diese wieder von alleine, es gibt allerdings Menschen, die regelmäßig von Aphten betroffen sind. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du die Schleimhautentzündungen möglichst schnell und schonend wieder los wirst.

Die Hauptursachen und Behandlungsmethoden von Aphten

Bei den schmerzhaften Entzündungen stellt sich die Frage, wo diese herkommen. In der Schulmedizin wird meistens nicht nachgeforscht, sodass die Ursache unbehandelt bleibt. Es wird lediglich symptomatisch behandelt. In der Alternativmedizin hingegen werden die Ursachen überprüft und können bei der Behandlung äußerst hilfreich sein.

Eine der Hauptursachen für Aphten stellt eine falsche Ernährung dar. Aphten sind heutzutage häufig ein Vorbote von chronischen Autoimmunentzündungen beziehungsweise Autoimmunerkrankungen im Darm. Die Symptome der Betroffenen werden meistens bereits besser, wenn sie Gluten aus ihrer Ernährung streichen. Generell belastet Gluten den Organismus und sollte nach Möglichkeit, unabhängig von den Aphten, gemieden werden. Im Zweifelsfall kann ein Bluttest auf Zöliakie durchgeführt werden, um Gewissheit zu schaffen, ob eine Unverträglichkeit besteht. Es gibt allerdings auch Unverträglichkeiten, welche sich nicht im Blut zeigen. Diese sind mithilfe der autonomen Regulationsdiagnostik erkennbar.

Auch die Zahnpasta spielt eine große Rolle bei der Entstehung der schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut. Die darin enthaltenen Laureth- oder Laurylsulfate sorgen dafür, dass die Zahnpasta schäumt. Das Schäumen wird immer chemisch verursacht. Die Chemikalien in der Zahnpasta können die Schleimhaut enorm reizen und dadurch die Entstehung der schmerzhaften Entzündungen begünstigen. Du solltest darauf achten, dass Deine Zahnpasta nicht schäumt und im besten Fall gar keine Zahnpasta zur Zahnreinigung benutzen. Zur richtigen Zahnpflege findest Du ebenfalls einen Beitrag auf unserem Blog.

Als weitere Ursache kommen Infektionen mit Viren in Frage. Dabei spielen vor allem die Herpesinfektionen eine entscheidende Rolle. Zur Behandlung von Herpes eignet sich besonders das Auftragen von kolloidalem Silber. Auch das Beträufeln der entzündeten Stellen mit drei prozentigem Wasserstoffperoxid ist hilfreich. Zudem sorgen hypochlorige Säure, sowie die Einnahme von Lysin oder Mezereum als Globuli in D6 Potenz für eine schnellere Heilung.

Mögliche Vitalstoffmängel begünstigen die Entstehung der Aphten. Besonders ein Mangel an Zink, Eisen, Vitamin B12 und Folsäure können verantwortlich sein. Bestehen Mängel, sind die entsprechenden Vitalstoffe dem Körper umgehend über die Ernährung oder gegebenenfalls über Präparate zuzuführen und damit auszugleichen. So vermeidest Du auch weitere, mögliche gesundheitliche Folgen aufgrund von Mängeln.

Die richtige Schmerzbehandlung

Zur Schmerzbehandlung eignen sich Salbei- oder Kamillentee. Auch das Auftragen von Nelkenöl, sowie von Gelen, die eine betäubende Wirkung haben, lindert die Schmerzen. DGL (Deglycyrrhiziniertes Lakritz) und das Auftragen von Vitamin E können eine Besserung der Schmerzen erreichen. Lactobacillus acidophilus hat gute Wirkungen für die Schleimhaut. Dieses kannst Du auflösen und entweder als Mundspülung nutzen oder schlucken.

Wenn Du die genannten Maßnahmen zur Behandlung der akuten Aphten nutzt und zudem die Ursachen bekämpfst, solltest Du schon bald nicht mehr von den schmerzhaften Entzündungen geplagt werden. Sollten doch einmal Aphten auftreten, nutze die Tipps zur Schmerzbehandlung, um nicht zu sehr leiden zu müssen. Mit der richtigen Behandlung sind die Entzündungen gut und schnell in den Griff zu bekommen.

 

 

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Mit dem richtigen Licht bleibst du gesund

Das richtige Licht ist für unsere Gesundheit genauso wichtig, wie Wasser und die Luft zum Atmen. Es ist allerdings ein Thema, worüber die meisten Menschen nicht nachdenken und das Licht als selbstverständlich ansehen. Es ist bekannt, dass die Sonne zur Produktion von Vitamin D notwendig ist, doch auch das Tageslicht an sich ist sehr bedeutsam für die Gesundheit. Welche Prozesse im Körper von Licht gesteuert werden, erfährst Du in diesem Beitrag.



Lichtabhängige Beschwerden

Wenn der Körper nicht genug Licht bekommt, entstehen die sogenannten lichtabhängigen Beschwerden. Im Bereich der Hormone und den Neurotransmittern können Produktionen nicht richtig stattfinden und Mängel entstehen. Das kann sich negativ auf einige Prozesse im Körper auswirken. Es kommt unter anderem zu trockener Haut und weiteren Hautproblemen wie Ekzemen. Auch die Stimmung wird durch mangelndes Licht negativ beeinflusst.
Besonders in der Winterzeit bekommen wir weniger Licht, da die Tage kürzer sind und der Himmel oft bewölkt ist. Außerdem neigen wir in der kalten Jahreszeit dazu, weniger Zeit im Freien und mehr Zeit drinnen zu verbringen. Ein Lichtmangel kann leicht entstehen.

Was ist ein Lichtmangel?

Ein Lichtmangel bedeutet, dass Du nicht alle notwendigen Frequenzen abbekommst, die du brauchst, um gesund zu sein. Das sichtbare Licht bewegt sich in einem Spektrum zwischen 400 und 750 Nanometern. In diesem Spektrum befinden sich alle Farben des Regenbogens. Forscher haben herausgefunden, dass das Gehirn viel Licht benötigt, um richtig zu arbeiten.
Nur etwa 25 Prozent des Lichtes, welches in die Augen einfällt, wird tatsächlich zum Sehen benötigt. Der größte Teil verteilt sich über den Sehnerv ins Gehirn und geht dort an die wichtigsten Steuerdrüsen. Zu diesen gehört die Epiphyse, die Hypophyse und das limbische System. Die Steuerdrüsen bilden die Steuerzentrale, in welcher die Grundhormone, sowie die Grundneurotransmitter kreiert werden. Diese beeinflussen und steuern sämtliche Vorgänge im Körper. 
Vom Licht ist die Stimmung und die Energie abhängig. Es beeinflusst also, ob Du gut oder schlecht gelaunt und ob Du dynamisch und energievoll oder lethargisch bist. Auch die Verdauungsgesundheit, eine Neigung zu Entzündungen und die Immunfähigkeit hängen vom Licht ab. All diese Faktoren, die im Körper das Wohlbefinden ausmachen, hängen letztendlich an den Drüsen im Gehirn. Wenn Du dich permanent nur im Kunstlicht bewegst, reicht die Lichtzufuhr für Deine Gesundheit nicht aus.


Hilfe bei Lichtmangel

Das beste Licht bietet die Sonne. Versuche möglichst oft, Dich im Sonnenlicht aufzuhalten. Die Sonnenbrille sollte, wenn Du nicht direkt in die Sonne schauen musst, nicht aufgesetzt werden. Diese filtert wichtige Lichtfrequenzen raus, sodass sie nicht im Gehirn ankommen können.
Wenn Du nicht die Möglichkeit hast ins Freie zu gehen oder das schlechte Wetter über längere Zeit anhält, brauchst Du natürlich eine Alternative. Beim künstlichen Licht spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Das wichtigste Licht stellt dabei das Alltagslicht dar. Glühbirnen erzeugen ein Licht mit nur etwa 2700 Kelvin und sind somit für die Tagesbeleuchtung ungeeignet. Tageslichtlampen haben eine höhere Farbangabe, sie sind weißer und heller und liegen zwischen 5300 und 6200 Kelvin. Eine vernünftige Lampe sollte dieses Kelvinspektrum haben, damit Du die notwendigen Lichtfrequenzen abbekommst.

Das Sonnenlicht hat jedoch ein ganz spezielles Spektrum, welches nur mit einer Vollspektrumlampe nachzumachen ist. In den Bereichen, in denen Du dich tagsüber viel aufhältst, zum Beispiel im Arbeits- oder Wohnzimmer, solltest Du Vollspektrumlampen nutzen. Besonders morgens spielt das Licht eine große Rolle, um in die Gänge zu kommen. Die Kennzahl für den Farbwiedergabeindex lautet “Ra”. Würde dieser Wert bei 100 liegen, wäre das Licht gleich mit der Sonne. Alle Werte ab 90 sind akzeptabel. Bei vielen Glühbirnen liegt der Farbwiedergabeindex nur bei etwa 60 Ra.

Vollspektrumlampen sind auch als Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampe erhältlich. Von diesen ist dringend abzuraten, da sie toxische Substanzen enthalten. Die klassischen Energiesparlampen sind voll mit Quecksilber, welches über die Strahlung aufmoduliert und energetisch weitergegeben wird. Die ständige Quecksilberbestrahlung hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit. LED Lampen hingegen haben wenig bekannte gesundheitsschädliche Auswirkungen und sind daher besser geeignet.
Bei gesundheitlichen Problemen durch einen Lichtmangel eignen sich spezielle Vollspektrumtageslichthellelampen in Form von Kästen, mit denen Du dich bestrahlen kannst. Diese helfen beispielsweise auch bei einer Winterdepression. Auch eine Terrariumlampe kann für die nötige Lichtzufuhr sinnvoll sein. Diese gibt neben dem Licht auch die ebenso wichtige UV-Strahlung ab und ist genau deshalb auch mit Vorsicht zu genießen. Eine solche Lampe sollte wegen der Sonnenbrandgefahr lediglich für fünf bis zehn Minuten am Tag zur Bestrahlung genutzt werden.

Zuhause können zwei verschiedene Lampensysteme verwendet werden. Ein helles Licht für tagsüber und ein warmes, indirektes Licht für abends. Tagsüber benötigst Du das richtige Licht, um Dich und Dein Gehirn gesund zu halten.

 

 

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Die Krätze ist eine parasitäre Erkrankung, die auch Krätzmilbe oder Skabies genannt wird. Die kleine Milbe setzt sich auf die Haut und frisst dort kleine Gänge, in welche sie ihre Eier ablegt. Der Körper reagiert darauf mit Schmerzen, Rötungen und vor allem mit starkem Juckreiz. Außerdem kann es zu Pusteln oder Krusten auf der Haut kommen. Wie Du eine schnelle Heilung der Krätze erreichst und was Du sonst unbedingt beachten musst, erfährst Du in diesem Beitrag.



Ansteckungsgefahr bei Krätze

Die Krätzmilbe ist über direkten Hautkontakt ansteckend und geht von Mensch zu Mensch. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr ist diese Krankheit meldepflichtig. Wenn Du unter Krätze leidest, gilt es Gemeinschaftseinrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten oder Schulen zu meiden, um andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Die Krankheit breitet sich andernfalls sehr schnell aus. Im Falle einer Erkrankung entscheidet der Arzt, zu welchem Zeitpunkt die Krätzmilbe nicht mehr ansteckend ist. Nach erfolgreicher Behandlung dauert es in der Regel zwischen 24 und 36 Stunden, bis die Ansteckungsgefahr vollständig vorüber ist.

 

Schulmedizinische Behandlung

Der Arzt verschreibt zunächst Mittel zur äußeren Anwendung. Dazu gehören Sprays, Salben, sowie Shampoos. Bei einer hartnäckigen Erkrankung können auch Tabletten eingenommen werden. Diese sind deutlich stärker dosiert. Zur Behandlung werden die Wirkstoffe Permethrin, Benzylbenzoat und Crotamiton eingesetzt. Auch Ivermectin ist ein beliebtes Mittel. Dieses gilt eigentlich als Wurmmittel, hat sich aber zur Behandlung von Krätzmilben bewährt.

Naturheilkundliche Behandlung

Unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung können homöopathische Mittel sehr wirksam sein. Dazu eignet sich besonders das Psorinum. Dieses Mittel ist im Grunde genommen ein aus der Krätzmilbe entwickeltes Homöopathikum. Es kann entweder in niedriger Potenz (D6) stündlich oder in höherer Potenz (C30) zwei- bis dreimal täglich eingenommen werden. Ebenfalls bewährt haben sich Natronbäder, welche sehr gut gegen den Juckreiz wirken. Obst- oder Apfelessig tötet bei regelmäßiger Anwendung die Milben ab. Außerdem kannst Du Cayennepfeffer oder Chilipaste zur Linderung des Juckreizes auf die betroffenen Stellen geben. Die Milben werden dadurch ebenfalls getötet. Sehr gute Heilungserfolge bringen zudem Neemöl, Rosmarinöl, sowie Nelkenöl. Als letztes und bestes Mittel zeigt sich Aloe Vera. Es tötet die Krätzmilbe natürlich ab und wirkt dabei ähnlich gut wie die verschiedenen Mittel der Schulmedizin.

Die richtige Reinigung

Die Milbe ist dazu in der Lage, vier Tage ohne einen Wirt zu überleben. Du musst darauf achten, alles gut zu reinigen. Alles was waschbar ist, solltest Du über 60 Grad waschen und wenn möglich anschließend im Wäschetrockner trocknen. Dazu gehören beispielsweise Bettwäsche, Vorhänge und Kleidung. Die Milben haben bei der heißen Wäsche keine Chance zu überleben. Polstermöbel, die Du nicht waschen kannst, solltest Du möglichst vier bis fünf Tage nicht benutzen, um eine erneute Ansteckung mit der Krätzmilbe zu vermeiden. Kuscheltiere können luftdicht in einer Plastiktüte verstaut werden. Nach etwa vier Tagen sind die Milben abgestorben. Auch das Milbenspray von Envira ist eine gute Möglichkeit, um die Milben aus der Wohnung zu verbannen. Es ist geruchlos und kann überall versprüht werden. 

Innerhalb der Familie müssen alle Personen die Schutzmaßnahmen ergreifen. Nach der Ansteckung dauert es etwa zwei bis fünf Wochen, bis die Krätzmilbe sich als Infektion bemerkbar macht. Je nach Hauthygiene bricht die Krankheit früher oder später aus. Alle Familienmitglieder müssen behandelt werden, um die Krätze möglichst schnell wieder loszuwerden. Die Milbe ist nach der Behandlung binnen weniger Tage tot. Der Juckreiz bleibt jedoch noch einige Wochen länger bestehen, sodass sich die Infektion unter Umständen sehr lange hinziehen kann.

Die besten Behandlungserfolge erzielst Du durch eine Kombination aus Mitteln der Schul- sowie der Alternativmedizin. Achte auf eine ordentliche Reinigung des Körpers, sowie Deinem Zuhause, um die Infektion schnellstmöglich wieder loszuwerden.
 

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Testosteron ist ein bedeutendes Hormon für den Körper. Es kommt sowohl im Körper des Mannes, als auch der Frau, vor. Wenn der Testosteronspiegel beim Mann allerdings zu niedrig ist, leidet sein Wohlbefinden enorm darunter. In diesem Beitrag erfährst Du wertvolle Tipps, sowie effektive Techniken zur Steigerung des Hormons Testosteron.

Die Bedeutung von Testosteron für den Körper

Bei Männern wird das Hormon hauptsächlich in den Hoden gebildet. Frauen haben einen viel geringeren Anteil an Testosteron, welches bei ihnen in den Nebennieren oder den Ovarien gebildet wird. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Ist der Testosteronspiegel beim Mann zu niedrig, geht es ihm in der Regel allgemein nicht gut. Die Libido, also die Erektionsfähigkeit, sowie die Lust auf Sex nehmen deutlich ab. Außerdem verringert sich das Muskelwachstum. Das bedeutet, die Muskeln schrumpfen und wachsen nicht mehr. Das wichtigste Problem jedoch, welches der Gesundheit am meisten schadet, ist das Entstehen von Bauchfett. Damit ist nicht das äußerlich sichtbare Fett gemeint, sondern inneres Bauchfett. Bauchfett kannst Du unter anderem an einem vorgewölbtem Bauch erkennen. Es wird auch viszerales Bauchfett genannt. Das Fett lagert sich in den inneren Organen ab und ist besonders gesundheitsschädlich. Es kann für hohen Blutdruck, Diabetes und sogar Krebs sorgen.

Einen Testosteronmangel erkennen

Neben den oben genannten Problemen wie sexuelle Unlust lässt sich ein Mangel an weiteren Merkmalen erkennen. Die Betroffenen fühlen sich oft müde und schlapp, sind weniger leistungsfähig und teilweise depressiv. Auch Schlafstörungen und Hitzewallungen können auf einen Testosteronmangel hinweisen.

Der Testosteronspiegel sinkt im Alter

Im Alter von fünfzehn bis zwanzig Jahren ist der Testosteronspiegel des Mannes am höchsten. Dieser sinkt mit der Zeit und pendelt sich zunächst ein. Ab dem 30. Lebensjahr sinkt er jedes Jahr um ein bis zwei Prozent. Ab dem 40. Lebensjahr kann der geringere Testosteronanteil bereits gesundheitliche Probleme bereiten.

Die Entstehung eines Mangels

Die Hauptursache für einen Testosteronmangel ist Stress. Wenn Du Stress hast, bildet der Körper Cortison in der Nebenniere. Das Hormon lässt das Testosteron sinken, sodass Bauchfett entstehen kann. Zunächst ist es wichtig, den Stress in den Griff zu bekommen. Dazu gehört ausreichend Schlaf, etwa sieben bis acht Stunden pro Nacht.

Neben Stress gibt es einige weitere Faktoren, die für das Sinken des Testosterons verantwortlich sind. Die falsche Ernährung, insbesondere der Verzehr von Leinsamen, Minze (beispielsweise Minzöl oder Kaugummis), verschiedenen Nüssen wie Walnüssen, Erdnüssen und Mandeln, sowie Sojaprodukten (diese haben eine östrogenähnliche Substanz), hemmt die Bildung des Testosterons. Alkohol und glutenhaltige Lebensmittel sind ebenfalls zu vermeiden. Trinke zudem nicht aus Plastikflaschen. In diesen sind Weichmacher enthalten, welche ähnlich wie Östrogen wirken und so das Testosteron im Körper mindern.

Auch Bakterien können für einen Mangel verantwortlich sein. Borrelien sind dazu in der Lage, die Umwandlung des Hormons DHEA in Testosteron zu verhindern. Falls ein Verdacht auf Borrelien besteht, sollte unbedingt eine Untersuchung erfolgen.

Außerdem ist der Progesteronspiegel wichtig. Wenn von diesem Hormon zu wenig vorhanden ist, kann Testosteron nicht gebildet werden.

Bereits entstandenes Bauchfett loswerden

Um Bauchfett wieder loszuwerden, muss auf die richtige, vorzugsweise pflanzenbasierte Ernährungsweise und ausreichend Bewegung geachtet werden. Durch langen Ausdauersport wird Cortison gebildet, daher sind diese Sportarten zu vermeiden. Geeignet sind kurze Trainingseinheiten mit maximaler Anstrengung. Besonders Krafttraining oder HIIT (high intense Training) sind zu empfehlen. Beim Krafttraining ist es wichtig, die großen Muskelgruppen und den ganzen Körper zu trainieren. Dreimal die Woche mit maximal fünf bis acht Wiederholungen pro Übung reichen aus, um das Testosteron zu steigern. Die Übungen sollten so anstrengend sein, dass Du nach höchstens acht Wiederholungen erschöpft bist. Nur so verlierst Du Fett am Körper. Beim HIIT reichen bereits viermal wöchentlich zehn Minuten aus, um eine deutliche Steigerung des Hormons zu erreichen und das Bauchfett loszuwerden.

Außerdem sorgt eine aufrechte Körperhaltung für die Steigerung des Testosteronspiegels. Bestimmte Nahrungsergänzungen zum Training wie Ashwagandha (aus der indischen Medizin), L-Carnitin (verbessert den Stoffwechsel), Creatin (verbessert die Fettverbrennung) und Forskolin können ebenfalls hilfreich sein. Eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen A, B, D3, Zink, Bohr und Magnesium ist entscheidend.

Zur Erhaltung der Gesundheit bis ins hohe Alter solltest Du Deine Ernährung anpassen und ausreichend Sport treiben. Höre auf Deinen Körper, um gesund zu bleiben und einen möglichen Mangel frühzeitig zu erkennen.

 

 

 

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Unangenehm und schmerzhaft, die meisten kennen das Problem: Lippenherpes. Bei Herpes entstehen schnell größere Wunden an der Lippe, die aufreißen und äußerst schmerzhaft sein können. Um das möglichst zu vermeiden, erfährst Du in diesem Beitrag wertvolle Tipps und Möglichkeiten, um den Virus schnell wieder loszuwerden.

Herpes Typ I (Herpes simplex)

Der Herpes Typ I, auch Herpes simplex genannt, ist für die unangenehme Bläschenbildung an der Lippe verantwortlich. Der Virus wohnt in der Regel in den Neuronen und wird nur unter bestimmten Bedingungen aktiviert. Er geht dann über die Nervenbahnen raus in die Peripherie und verbreitet sich merklich. Die Bläschen an der Lippe entstehen.

Gründe für Herpes

Einer der häufigsten Gründe für Herpes ist die Ansteckung über eine andere Person. Wenn beispielsweise Dein Partner oder Deine Partnerin akut unter Lippenherpes leidet und Ihr Euch küsst oder aus dem selben Glas trinkt, ist eine Ansteckung wahrscheinlich. Der Körper ist zu diesem Zeitpunkt enorm vielen Viren ausgesetzt und kann sich möglicherweise nicht dagegen wehren.

Davon abgesehen verschwindet Herpes nicht mehr aus dem Körper. Hast Du Dich einmal angesteckt, kann der Virus jederzeit erneut ausbrechen und Dir schmerzhafte Bläschen bescheren. Der Virus hängt sich hinten an die DNA der Neuronen. Durch Methylgruppen wird der Virus gestoppt, sodass er nicht ausbrechen kann. In der Regel hält diese Funktion ein Leben lang an. Dennoch können Gründe vorliegen, warum die Zelle oder das Neuron geschwächt ist. Vor allem durch die Psyche, also bei Stress, einem Schockerlebnis, wenn Du besonders traurig bist oder dich vor etwas ekelst, kann der Virus erneut ausgelöst werden. Die Neuronen bekommen in diesem Moment einen Impuls oder sind geschwächt und können die Viren nicht mehr zurückhalten.

Ein weiterer Grund für die Entstehung von Herpes ist ein Mangelzustand im Körper. Vor allem bei einem Mangel an Zink oder Lysin ist ein Ausbruch der Viren wahrscheinlich. Weitere Faktoren wie Schwermetalle und andere Dinge können die Zellen ebenfalls belasten und für unangenehme Bläschen an der Lippe sorgen.

Schnelle Hilfe bei Herpes

Zu Beginn wird in der Regel ein leichtes Kribbeln, Bitzeln oder Ziehen in der Lippe bemerkt. Du solltest zu diesem Zeitpunkt unbedingt sofort handeln, um eine schnelle Heilung zu erzielen. Zunächst solltest Du kolloidales Silber auf die Lippe, sowie in den Mund sprühen. Dieses schützt aktiv vor Viren. Außerdem ist die Einnahme von Zink und Lysin (Aminosäure) empfehlenswert. Lysin wirkt für die Herpesviren wie eine Art “Anti-Baby-Pille” und unterbricht die Vermehrung der Viren. Wenn Du ausreichend Lysin einnimmst, etwa zwei bis drei Tabletten am Tag, kannst Du eine weitere Ausbreitung verhindern. Arginin hingegen solltest Du keinesfalls einnehmen, da es die Vermehrung der Herpesviren fördert. Auch das Auftragen einer hypochlorigen Säure, beispielsweise das HozzelWasser von biopure.eu, wirkt antiviral und hilft sehr schnell an den betroffenen Stellen. Die Salbe Aciclovir ist in der Apotheke erhältlich und ist eines der wenigen wirksamen Mittel ohne Nebenwirkungen aus der Schulmedizin. Auch diese solltest Du direkt zu Beginn auf die betroffene Stelle auftragen.

Eine moderne Variante stellt der neue Stift Herpotherm dar. Dieser arbeitet über Hitze gegen Lippenherpes. Die Stelle an der Lippe wird kurzzeitig erhitzt. Durch die Erhitzung werden pathogene Keime getötet und die Immunzellen an diese Stelle gezogen, um dort aktiver zu werden. Auch dies ist eine Möglichkeit zur schnellen Bekämpfung von Lippenherpes.

Prophylaxe

Ganz klar im Vordergrund steht die Vermeidung von Kontakt zu Personen, die akut unter Herpes leiden. Wenn der Virus dennoch ausbricht, ist es wichtig, die Stelle in Ruhe zu lassen und diese nicht ständig mit der Zunge oder den Fingern zu berühren und damit zu stören.

Auch wenn sich bereits ein Bläschen gebildet hat, empfiehlt sich die Anwendung der oben genannten Tipps. Um die Viren einzudämmen, eignen sich die Pflaster gegen Lippenherpes von Compeed. In der Blasenflüssigkeit befindet sich das ansteckende Material. Wenn das Bläschen aufgeht, kann es sich auf weitere Stellen verteilen, sodass aus einem Herpesbläschen plötzlich mehrere werden. Ein weiterer, guter Grund zur Anwendung des Pflasters ist die Vermeidung einer Krustenbildung. Wenn eine Kruste vorhanden ist, kann diese immer wieder reißen. Eine rissige Wunde an der Lippe entsteht und sorgt für weitere Schmerzen. Vor der Anwendung des Pflasters kannst Du außerdem Wasserstoffperoxid auf die Wunde geben, welches die Wundheilung enorm beschleunigt.

Bei Beachtung der Tipps kannst Du den lästigen Lippenherpes schnell und unkompliziert loswerden und vielleicht sogar weitere Ausbrüche vermeiden.

 

 

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Die Winterzeit bedeutet besonderen Stress für unsere Haut. Da die Luftfeuchtigkeit im Winter sehr stark sinkt, entsteht eine große Trockenheit drinnen, sowie draußen. Dadurch trocknet die Haut schnell aus und wird anfällig für Risse, Brüchigkeit und Infektionen. Sie benötigt also einen besonderen Schutz. Hilfreiche Tipps zur bestmöglichen Pflege Deiner Haut erhältst Du in diesem Beitrag.

Duschen und Baden

Zu häufiges Duschen führt dazu, dass der Fettfilm Deiner Haut abgewaschen wird. Infolgedessen trocknet die Haut aus. Versuche daher häufiges Duschen und Baden zu vermeiden. Außerdem sollte das Duschmittel, welches Du benutzt, möglichst biologisch und frei von zu viel fettlösenden Tensiden sein. Vor allem aber sollte es frei von Laurethsulfat sowie Laurynsulfat sein. Im Idealfall besitzt das gewählte Produkt eine rückfettende Eigenschaft. Alternativ bieten Duschöle eine sehr gute Pflege.

Beim Baden ist besonders die Temperatur des Badewassers zu beachten. Dieses sollte nicht zu heiß sein, denn Temperaturen über 35 Grad führen dazu, dass sich der Fettfilm von der Haut löst. Du solltest maximal zwei Mal pro Woche baden, um Deine Haut optimal zu schützen.

Die richtige Pflege nach der Reinigung

Im Anschluss an ein Bad oder eine Dusche ist es wichtig, die Haut richtig und ausreichend zu pflegen. Dazu gibt es einige Möglichkeiten und Produkte. Achte bei der Wahl Deiner Produkte auf möglichst ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Besonders geeignet ist eine Creme, die gleichzeitig feucht, aber auch fettend wirkt. Produkte mit natürlichen Bestandteilen wie Argan, Sheabutter oder Linolsäure haben einen besonders pflegenden Effekt.

Stress für die Haut

Stress wirkt sich negativ auf unsere Haut aus. Dazu gehören insbesondere Produkte mit Inhaltsstoffen, die die Haut zusätzlich belasten. Produkte mit Alkohol, Hydrogele, sowie Hautpeelings trocknen die Haut aus und sind zur Hautpflege im Winter nicht geeignet. Peelings solltest Du auf das Frühjahr verschieben, sobald die Luft nicht mehr so trocken ist. Wenn Du allerdings eine sehr fettige Haut hast, solltest Du keine fettenden Produkte verwenden. In diesem Fall sind feuchtigkeitsspendende Produkte ideal.

Bei besonders anfälliger und trockener Haut, auch in den wärmeren Jahreszeiten, wie etwa bei Vorliegen einer Neurodermitis und bei älteren Menschen, trocknet die Haut besonders schnell aus. In diesem Fall solltest Du spezielle Cremes verwenden, welche Urea oder Panthenolsäure enthalten. Auch Wasser-in-Öl-Emulsionen können hilfreich sein.

Zur Pflege der Haut gibt es eine Vielfalt an Produkten. Du solltest bei der Auswahl darauf achten, dass die Produkte möglichst wenig Schadstoffe enthalten.

Männerhaut

Männerhaut benötigt, besonders im Gesicht, eine besondere Pflege. Unter Umständen sind Produkte, die extra für Männer hergestellt werden, besser zur Pflege geeignet als andere. Dies muss individuell ausprobiert werden.

Flüssigkeitszufuhr für eine gesunde Haut

Zu einer gesunden Haut gehört nicht nur die Pflege, sondern auch die richtige Ernährung. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist stets zu achten, um Trockenheit und andere Probleme zu vermeiden. Zur Flüssigkeitszufuhr eignet sich besonders stilles Wasser, aber auch warme Tees. Auch Obst und Gemüse enthalten Flüssigkeit.

Im Allgemeinen sollte die Haut gesund wirken, sich angenehm anfühlen und nicht gereizt sein. Sie sollte weder rissig sein, noch Anzeichen einer Austrocknung zeigen. Wenn Du stets auf die richtige Pflege achtest, steht einer gesunden Haut, auch im Winter, nichts im Wege.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Ohne Magnesium geht im Körper nichts. Es gehört zu den essentiellen Stoffen, was bedeutet, dass es von außen zugeführt werden muss. Wenn Magnesium im Körper fehlt, funktionieren einige Prozesse im Körper nicht mehr besonders gut. Wozu Magnesium wichtig ist, wie sich ein Mangel äußert und wie Du diesen ausgleichen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Der Zusammenhang zwischen Magnesium und Schüssler Salzen

Einige Menschen beschäftigen sich damit, ob sich Magnesium durch die Einnahme von Schüssler Salzen ersetzen lässt. Ja, das funktioniert. Allerdings nur, wenn ausreichend Magnesium im Körper vorhanden ist. Wenn also genügend Magnesium zugeführt wird, dienen die Schüssler Salze als homöopathische Information. Der Körper bekommt den Impuls das Magnesium, das sich im Körper befindet, zu nutzen. Ist jedoch zu wenig davon vorhanden, helfen auch die Schüssler Salze nicht.

Funktionen von Magnesium im Körper

Magnesium hat verschiedene Funktionen im Körper und unterstützt diesen bei vielen Prozessen. Es ist besonders wichtig für die Herstellung und Bereitstellung der Energie. Außerdem ist Magnesium für den ganzen Verdauungsapparat, für die Aufnahme von Kohlehydraten und für die Verdauung von Fetten unabdingbar. Magnesium spielt zudem eine große Rolle für den Knochenstoffwechsel. Ohne Magnesium können die Knochen nicht aufgebaut werden. Auch für das Gehirn ist Magnesium äußerst relevant, damit es gut funktioniert. Im Bereich der Hormone ist Magnesium für die Aufnahme sowie die Herstellung notwendig. Die Neurotransmitter sind auf den Stoff angewiesen, da ohne Magnesium weder die Nerven, noch die Muskeln, richtig arbeiten. Die meisten spüren dies bei einem Mangel in Form von Krämpfen. Auch für den Herzrhythmus ist Magnesium von Bedeutung. Störungen können durch einen Magnesiummangel verursacht werden.

Letztendlich ist Magnesium an über dreihundert verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt. Ohne Magnesium geht also gar nichts.

Die Symptome eines Magnesiummangels

Typische Symptome in Folge eines Mangels sind Muskelkrämpfe, Zuckungen und Ticks, depressive Verstimmungen, eine gestörte Verdauung, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, allgemeine Nervosität und innere Unruhe. Jedes Missempfinden, sowie so ziemlich jede Form von körperlicher Krankheit hat immer auch mit Magnesium zutun. Die Symptome sind entweder durch einen Magnesiummangel verursacht oder sie lassen sich mit der Einnahm von Magnesium verbessern.

Wie entsteht ein Magnesiummangel

Eine zu geringe Aufnahme von Magnesium über die Nahrung kann einen Mangel auslösen. Außerdem kann ein zu hoher Verbrauch von Magnesium verantwortlich sein. Magnesium wird vor allem bei starker, körperlicher Anstrengung und bei Stress verbraucht. Auch Schlafmangel führt zu einem höheren Verbrauch. Um Magnesium zuzuführen solltest Du zunächst die Einnahme magnesiumhaltiger Lebensmittel erhöhen. Dazu zählen beispielsweise Sonnenblumenkerne, Sesamkerne, verschiedene Nüsse, grünes Gemüse wie Brokkoli, Bohnen oder Spinat, einige Obstsorten wie Bananen, aber auch Reis, Hafer und Kakao. Dunkle Schokolade sowie Kakao sind gute Möglichkeiten, um den Magnesiumhaushalt aufzufüllen. Falls Du öfter Lust auf Schokolade hast, könnte sogar ein Magnesiummangel dahinter stecken. Einige Gewürze, darunter Zimt und indische Gewürz wie Koriander, enthalten ebenfalls Magnesium.

Einnahme von Magnesiumpräparaten

Da der Magnesiumgehalt in den Lebensmitteln unter Umständen nicht ausreichend ist, muss das Magnesium von außen über Präparate zugeführt werden. Magnesium gibt es nie alleine, es ist immer an andere Stoffe gebunden. Je nach dem an welchen Stoff es gebunden ist, wirkt es und wird gut oder weniger gut vom Körper aufgenommen. Es gibt folgende Zusammensetzungen:

Magnesiumzitrat: Es hilft bei Darmträgheit, Verdauungsbeschwerden und Nierensteinen.
Magnesiumcarbonat: Dieses hilft bei Sodbrennen.
Magnesiumoxid: Auch diese Zusammensetzung hilft bei Sodbrennen, wirkt allerdings abführend, daher ist Vorsicht geboten.
Magnesiumglycinat: Es hilft bei Nervosität und Schlafproblemen.
Magnesiumorotat: Dieses hilft bei Problemen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzstolpern.
Magnesiummalat: Diese Zusammensetzung hilft bei Schmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung. Es sorgt für einen verbesserten Stofftransport, sowie eine bessere Versorgung der Muskeln.
Magnesiumsulfat: Es ist auch bekannt als Bittersalz. Magnesiumsulfat wird ausschließlich zum Abführen, zum Beispiel bei Verstopfungen, verwendet. Es ist weder für eine längere Einnahme, noch zur Magnesiumversorgung gedacht.
Magnesiumchlorid: Diese Form ist auch bekannt als Magnesiumöl oder als Bad. Es wird am besten über die Haut, also transdermal, aufgenommen. Diese Art der Versorgung ist hilfreich, wenn Du das oral einzunehmende Magnesium nicht gut verträgst. Über die Haut gelangt das Magnesium direkt dahin, wo es gebraucht wird. Beispielsweise kann bei Krämpfen in den Beinen ein Spray direkt auf die Problemstellen aufgetragen oder ein Vollbad genommen werden.

Die optimale Einnahmemenge

Die optimale Menge ist bei jedem unterschiedlich und daher sehr individuell. In der Regel ist eine Einnahme zwischen 400 und 600 Milligramm am Tag empfehlenswert. Alles was darüber hinaus geht, sollte über den Tag verteilt eingenommen werden. Ansonsten ist der beste Zeitpunkt der Einnahme am Abend, da Magnesium beruhigend wirkt. Wenn ein großer Mangel besteht, kann Magnesium bis zur sogenannten Durchfallgrenze eingenommen werden. Es kann sein, dass der Körper anfangs einen erhöhten Magnesiumbedarf hat und dieser mit der Zeit weniger wird. Dann kann die Aufnahme über die Nahrung wieder ausreichend sein.

Achte auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, da diese sehr wichtig für Deine Gesundheit ist. Falls Du dir unsicher bist, suche einen Therapeuten auf und lasse Deinen Magnesiumgehalt im Blut bestimmen

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Einige Menschen gehen nicht richtig aufs Klo, weil sie es nicht besser wissen. Der menschliche Schließmuskel ist ein großes Phänomen, daher ist es wichtig, diesen besser zu verstehen. Ein simpler Trick kann Dir dabei helfen, mögliche Krankheiten und vor allem Fehler beim Stuhlgang zu vermeiden.

Der Schließmuskel im Allgemeinen

Wir Menschen haben nicht nur einen, sondern sogar zwei Schließmuskel in unserem Körper. Dabei wird unterschieden zwischen dem Schließmuskel, den wir bewusst betätigen und steuern können und dem, der sich nur dann öffnet, wenn sich das Körpersystem auf den nächsten Stuhlgang einstellt. Dieser bleibt beispielsweise in stressigen Situationen geschlossen und öffnet sich, sobald Entspannung eintritt. Erst dann tritt das Gefühl ein, auf die Toilette zu müssen. Wenn Du nun dringend zur Toilette musst, dient der willkürliche Schließmuskel dazu, mögliches Pupsen und den Stuhlgang bewusst zurück zu halten.

Ständige Anspannung, um Flüssigkeiten und Gase einzuhalten?

Im Endbereich des Analgangs befindet sich ein Schwellkörper aus Venen. Dieser sorgt dafür, dass keine Flüssigkeiten oder Gase entweichen. Der Schwellkörper, auch Hämorriden genannt, dichtet den Darm komplett ab, ohne dass sich dafür ein Muskel dauerhaft anstrengen muss. Hämorriden sind im menschlichen Körper ganz normal und bereiten lediglich Probleme, wenn sie verrutschen oder aus dem After dringen.

Der Schambein-Mastdarm-Muskel

Der sogenannte “musculus puborectalis” sorgt dafür, dass der Darm automatisch abgeknickt wird. Der Darm wird am Ende von diesem Muskel umschlungen. Wenn Du stehst, zieht der Muskel am Darm und knickt diesen automatisch ab. Im Moment der aufrechten Körperhaltung wird der willkürliche, sowie der unwillkürliche Schließmuskel mit dieser Funktion sehr gut unterstützt. Der Druck vom After bleibt aus, sodass nicht ständig etwas zugepresst werden muss.

Doch es gibt folgendes Problem: Durch unsere Entwicklung und Zivilisation und damit dem Einzug des Wasserklosetts, haben wir natürlich viel Gutes erlebt. Wir haben saubere Straßen und keine schlimmen Krankheiten mehr, die wir übertragen. Allerdings nehmen wir eine Sitzposition auf der Toilette ein, die nicht günstig für die Stuhlabgabe ist. Das hat damit zutun, dass der Muskel, der das Ende des Darms abknickt, erst dann loslässt und entspannt, wenn Du dich in der Hocke befindest. Natürlich kannst Du im Sitzen aufs Klo gehen, allerdings muss sich der Stuhl mühselig um die entstandene Kurve herumquetschen. Das kann zu gesundheitlichen Problemen wie Aussackungen, vermehrten Hämorriden und deren Austreten aus dem After, sowie vielen weiteren Erkrankungen führen. Auch Verstopfungserscheinungen und lange Sitzungen auf der Toilette können daraus resultieren.

Die Lösung

Um die genannten Probleme zu vermeiden, solltest Du dir einen Hocker besorgen. Während Du auf der Toilette sitzt, stellst Du die Füße auf den Hocker und beugst Deinen Oberkörper leicht nach vorne. Der optimale Winkel von etwa fünfunddreißig Grad entsteht und erleichtert den Stuhlgang. Wer etwas akrobatischer ist kann sich mit etwas Übung auch auf den Rand der Kloschüssel hocken. Unterwegs eignet sich zum Abstellen der Füße genauso gut der Kosmetikeimer, welcher in den meisten Badezimmern zu finden ist.

Versuche in Zukunft immer richtig auf dem Klo zu sitzen, während Du deinen Stuhl ablässt. Damit schonst Du deinen Darm enorm und tust etwas Wichtiges für Deine Gesundheit.

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Das Vitamin Folsäure wird von den meisten Menschen mit einer Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Allerdings benötigen nicht nur schwangere Frauen, sondern jeder Mensch ein gewisses Maß an Folsäure im Körper, um gesund zu bleiben. Welche Folgen ein Folsäuremangel hat und wie Du Folsäure am besten zu Dir nehmen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch als Vitamin B9 bezeichnet. Folsäure ist essentiell, das bedeutet, dass der Körper dieses Vitamin nicht eigenständig herstellen kann. Es muss dem Körper entweder über die Nahrung oder, falls nötig, über Präparate zugeführt werden. Der menschliche Körper ist in der Lage, das Vitamin etwa drei bis vier Monate zu speichern. Dennoch ist bei Mangelerscheinungen eine regelmäßige Einnahme des Vitamins ratsam.

Symptome eines Folsäuremangels

Ein starker Mangel bleibt in der Regel nicht unbemerkt, da sich im Laufe der Zeit einige Symptome entwickeln können. Möglich ist eine Annemie (Blutarmut), welche jedoch eher selten auftritt. Zudem ist es möglich, dass sich die Thrombozyten, also die roten Bluttplättchen, verringern. Diese sorgen in gesundem Zustand für die Krustenbildung bei Wunden. Ist die Anzahl der Thrombozyten zu gering, können Blutungen bei Verletzungen nicht oder nur schwer gestillt werden. Weitere Symptome sind plötzlicher Gewichtsverlust, Übelkeit, Durchfall und Entzündungen der Zunge. Treten Entzündungen der Zunge häufig auf, kann dies ein Hinweis auf einen Folsäuremangel sein.

Vitamin B9 sowie das Vitamin B12 werden im Körper gebraucht, um Homocysteine abzubauen. Sind die Vitamine nicht ausreichend vorhanden, kann das Homocystein im Blut unter Umständen hoch ansteigen und gefährdert damit die Blutgefäße. Im schlimmsten Fall kann sich eine Arteriosklerose, eine chronische Erkrankung der Schlagadern, entwickeln.

Folsäure in der Schwangerschaft

Bei der Planung einer Schwangerschaft ist es wichtig, bereits vorher genügend Folsäure zuzuführen. Bei einem Folsäuremangel besteht die Gefahr, dass das Kind mit einem offenen Rücken zur Welt kommt. Entscheidend sind dabei die ersten Tage der Schwangerschaft. Da die meisten Frauen in der Regel erst in der zweiten oder dritten Woche von der Schwangerschaft erfahren, kann es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät sein. Die Geburt eines Kindes mit offenem Rücken kommt sehr selten vor. Dennoch sollte der Folsäurehaushalt vorsorglich aufgefüllt werden.

Gründe für einen Folsäuremangel

Der Grund für einen Folsäuremangel kann vorallem die Einnahme der Antibabypile sein. Aber auch regelmäßiger oder starker Alkoholkonsum können dafür verantwortlich sein. Außerdem ist es möglich, dass der Dünndarm nicht richtig aufnahmefähig oder die Leber erkrankt ist und die Folsäure nicht verarbeiten kann. Auch ein mangelndes Zuführen folsäurehaltiger Lebensmittel können einen Mangel hervorrufen.

Folsäure zuführen

Folsäure sollte in erster Linie, auch ohne Mangelerscheinungen, über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu eignen sich besonders Hülsenfrüchte und gekeimte Getreidekörner. Diese sollten nach Möglichkeit nicht aus Weizen sein. Zwar enthält Weizen viel Folsäure, ist aber aufgrund anderer Inhaltsstoffe bedenklich für die Gesundheit. Auch grüne Blätter, wie grünes Blattgemüse, Petersilie und Gartenkresse, Sonnenblumenkerne, Spargel, Bananen und Hefe enthalten viel Folsäure. Wenn Du diese Lebensmittel regelmäßig in Deine Ernährung einbaust, solltest Du mit Vitamin B9 ausreichend versorgt sein.

Ein Mangel kann im Blut getestet werden. Sollte ein solcher festgestellt werden, kannst Du ein Präparat einnehmen. Achte darauf, dass es sich um methylierte Folsäure handelt, da diese sehr gut vom Körper aufgenommen wird und sehr bioverträglich ist. Die Abkürzung für methylierte Folsäure lautet: 5-MTHF. Es wird eine Einnahme von 600 bis 800 Mikrogramm pro Tag empfohlen.

Bei Neugeborenen ist eine Zuführung von Folsäure nicht notwendig, wenn die Mutter ausreichend mit Folsäure versorgt ist und das Baby stillt.

Folsäure ist äußerst wichtig für den Organismus und ein Mangel ist nicht zu unterschätzen. Versuche möglichst viele folsäurehaltige Lebensmittel zu Dir zu nehmen, sodass am besten gar kein Mangel entsteht.