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Brot gehört bei vielen Menschen zur täglichen Ernährung dazu. Einige fragen sich mittlerweile, ob Brot wirklich so ungesund ist und ob es gesunde Brotsorten gibt, die leichter verdaulich sind. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die schädlichen Bestandteile im Getreide und wie Du diese am besten meidest.

Einige Menschen leiden mittlerweile an verschiedenen Unverträglichkeiten gegenüber den Inhaltsstoffen von Getreide. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Glutenunverträglichkeit. Aber auch Menschen ohne erkannte Unverträglichkeit haben nach dem Verzehr von Brot Probleme mit der Verdauung. Das sind die vier Hauptursachen dafür:

1. Gluten

Gluten ist in der Regel in jedem klassischen Getreide enthalten. Der größte Anteil findet sich im Weizen mit einem bis zu fünfzig prozentigem Anteil. Dieser Anteil ist höher als jemals zuvor, da das Getreide zur leichten Weiterverarbeitung hochgezüchtet wurde. Besonders im Vergleich zu anderen Getreidesorten, die teilweise einen Glutenanteil von nur einem bis zwei Prozent haben, ist der Anteil im Weizen enorm.

In der Regel nehmen die meisten Menschen über den Tag verteilt in jeder Mahlzeit Getreide zu sich. Ob beim Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Sogar Snacks zwischendurch sind häufig getreidehaltig. Auf diese Überbelastung an Gluten reagiert der Körper mit einer entzündeten Darmwand. Er ist zwar in der Lage, Gluten zu verarbeiten, allerdings nur Maßen. Durch die entzündete Darmwand können Antikörperreaktionen gegen das Gluten entstehen. Diese Antikörper schwimmen im ganzen Körper herum und passen zufälligerweise auf bestimmte, andere Körperteile wie Proteine in der Schilddrüse oder Rezeptoren in der Gelenkhaut. Dadurch kann es schlimmstenfalls zu Autoimmunerkrankungen kommen.

Falls Du unter körperlichen Symptomen leidest oder einfach gesünder leben möchtest, solltest Du auf Weizen verzichten und auf gesündere Getreidesorten zurückgreifen. Dazu gehört beispielsweise Dinkel. Ein sechs- bis achtwöchiger Verzicht auf getreidehaltige Lebensmittel kann dem Körper bei der Regeneration helfen. Anschließend können Getreidesorten individuell auf ihre Verträglichkeit ausgetestet werden.

2. ATI (Amylase Trypsin Inhibitors)

ATI bezeichnet Schutzstoffe, die dem Getreide helfen, nicht von Fressschädlingen gefressen zu werden. Diese Schutzstoffe verhindern die Verdauung von Stärke und sorgen dafür, dass ein Insekt das Korn nicht fressen kann. In Deinem Körper verhindern diese Stoffe allerdings auch die Verdauung von Kohlenhydraten. Die Folge: Unverdaute Stärke landet weiter hinten im Darm und nährt dort Strukturen und Mikroorganismen, die gar nicht genährt werden sollten. Dies führt wiederum zu Darmproblemen wie Fehlbesiedlungen im Darm, Blähungen und einigen weiteren Symptomen.

Der ATI-Gehalt in vielen Getreidesorten ist ebenfalls durch die Hochzüchtung enorm angestiegen. Besonders vermeiden solltest Du Weizen. Zu den ATI-armen Getreidesorten gehören Dinkel und Roggen. Besonders verträglich ist gekeimtes Getreide, da durch das Keimen die Schutzstoffe verschwinden. Über den Keimprozess ist es sogar möglich, ein völlig ATI-freies Getreide zu erhalten. Ähnlich ist es beim Sauerteig, den Du sauer vergären lässt.

3. FODMAPS (fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols)

FODMAPS sind Kohlenhydrate und Zuckerverbindungen, die nur schwer vom Dünndarm aufgenommen werden. Bei einem Überfluss im Körper werden falsche Strukturen im Darm genährt und verursachen Symptome wie Bauchweh, Blähungen und einige weitere. Zur Reduzierung von FODMAPS eignet sich besonders das Fermentieren, also das saure Vergären oder Keimen, sehr gut. Der FODMAP-Anteil ist im Roggen am höchsten und im Weizen ebenfalls sehr hoch.

Da Getreide grundsätzlich etwas Wertvolles ist, solltest Du auf FODMAP-arme Getreidesorten zurückgreifen. Besonders eignet sich dazu Dinkel, aber auch Emmer. Das beste und gesündeste Brot erhälst Du natürlich, wenn Du es selber backst. Nutze dazu möglichst eine Mischung aus gekeimtem Dinkel und Dinkelmehl in Bioqualität und lasse diese sauer vergären. Im Internet findest Du dazu einige Rezepte.

4, Vollkornbrot gegenüber Weißmehlbrot

Grundsätzlich ist Vollkorn gesünder, allerdings nur, wenn es vor der Verarbeitung keimen konnte. Alle Mineralien des Getreides befinden sich in der Kornhülle und wandern erst durch den Keimungsprozess ins Innere des Korns. Dann ist das Getreide verdaulich. Andernfalls landen schwer verdauliche Stoffe im Darm und verursachen dort Probleme.

Wie Du siehst, gibt es gute Alternativen und Möglichkeiten, Brot zu genießen. Mache Dir bewusst, dass ungesundes Getreide wie Weizen den Darm belasten und Dein Wohlbefinden enorm beeinträchtigen können. Dennoch kann Brot durchaus gesund und nahrhaft sein, solange das Getreide bewusst ausgewählt und verarbeitet wird.

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Das Ohrgeräusch in verschiedenen Höhen oder ein Rauschen im Ohr, der sogenannte Tinnitus, kommt in der Regel plötzlich. Er tritt meistens auf, wenn Du zur Ruhe kommst und die Umgebungsgeräusche nachlassen. Das ist äußerst nervig und kann Dich schnell verrückt machen. In diesem Beitrag erfährst Du Näheres über die Hauptursachen des Tinnitus und die möglichen Behandlungsformen.

Was ist ein Tinnitus?

Ein Tinnitus bedeutet die Wahrnehmung unangenehmer Ohrgeräusche. Vor allem in Phasen der Ruhe hören Betroffene auf einem oder beiden Ohren Geräusche wie ein Klingeln, Pfeifen oder Rauschen. Meistens werden diese abends beim Schlafengehen wahrgenommen und als sehr belastend empfunden.

Was sind die Hauptursachen für einen Tinnitus?

1. Verspannung und Verkrampfung der Muskeln

Die wichtigste Ursache für einen Tinnitus ist die Verspannung und Verkrampfung der Muskulatur im Nacken-, Kopf- beziehungsweise Kieferbereich, sowie in den Blutgefäßen, die das Ohr versorgen. Verspannungen machen etwa achtzig Prozent aller Tinnituserkrankungen aus.

Muskelverspannungen innerlich behandeln

Magnesium und Vitamin B12

Durch die Einnahme bestimmter Stoffe wie Magnesium oder Vitamin B12, ist eine Behandlung der Muskeln von innen heraus möglich. Bei Magnesium eignet sich am besten Magnesiumcitrat, da es die beste Aufnahmefähigkeit im Körper besitzt. Du kannst die Einnahme zuhause durchführen und das Magnesium hoch dosieren, bis zu dem Punkt an dem der Stuhl weich wird (das ist die sogenannte Durchfallgrenze). Die Dosierung sollte dann etwas reduziert und beibehalten werden. Magnesiumöl (z.B. von Zechstein) kann außerdem im Mischverhältnis 1:1 mit DMSO von außen auf die Haut aufgetragen werden. Die Wirkstoffe gehen tief ins Gewebe rein und lösen so Verspannungen.

Als Geheimwaffe allerdings gilt Vitamin B12 und zwar in der Variante Methylcobalamin. Hier ist der Vorteil, dass dieses B12 direkt in die Blutbahn geht und nicht erst aufwändig und mit hohen Verlusten durch den Verdauungstrakt muss. Methylcobalamin wird oral in hohen Dosen eingenommen (etwa drei mal am Tag zweitausend Mikrogramm). Beim Kauf ist es wichtig darauf zu achten, dass der Mikrogrammwert auf dem Produkt angegeben ist. Bei einem Therapeuten kann das Methylcobalamin per Spritze verabreicht werden. Diese wird lokal in die Nähe der Bereiche des Tinnitus gesetzt. Durch zu viel Stress entsteht häufig ein Vitamin B12 Mangel. Durch das Spritzen des Wirkstoffs entspannt sich das Gewebe schnell.

2. Blutfluss und Verengung der Blutgefäße

Weitere Ursachen liegen im allgemeinen Blutfluss. Es stellen sich die Fragen wie gut das Blut fließt und ob der Blutdruck zu hoch oder niedrig sein könnte. Das Hauptproblem liegt jedoch in einer möglichen Verengung der Blutgefäße. Dabei setzen sich die Blutgefäße von innen zu. Dies geschieht durch Fette, die durch die Nahrung falsch aufgenommen werden, durch Toxine, die eingelagert werden, oder durch chronische Infektionen der Innenseite des Blutgefäßes, der sogenannten Endothel. All diese Probleme können für Ohrgeräusche verantwortlich sein. Wichtig ist es, zunächst die Ursachen für die Verengung der Blutgefäße zu finden und zu behandeln.

Eine Blutuntersuchung, in der unter Anderem die Blutfette und Cholesterine bestimmt werden, kann Aufschluss über mögliche Verengungen geben. Liegt beispielsweise ein Bluthochdruck vor, muss dieser entsprechend behandelt werden. Auch eine Ernährungsumstellung in Richtung “High carb Low fat”, das bedeutet tierische und pflanzliche Fette und Eiweiße aus der Ernährung zu streichen, kann enorm helfen. Die Blutgefäße werden sich nach und nach von innen heraus reparieren und reinigen. Es gibt verschiedene Substanzen, die diesen Prozess zusätzlich unterstützen können. Astaxanthin ist ein sehr wirksames Antioxidant, welches den Blutgefäßen beim Reparaturprozess helfen kann. (Das sauberste Astaxantin bekommt man bei www.biopure.eu, mit der Therapeutennummer D10410 gibt es dort einen Rabatt)

Falls ein Verdacht besteht, dass Toxine oder Infektionen im Körper vorhanden sind, sollte dieser auf jeden Fall von einem Therapeuten untersucht werden. Im Falle von Toxinen ist eine Entgiftung notwendig, welche nicht auf eigene Faust, sondern in Begleitung von einem Therapeuten, durchgeführt werden sollte. Eine Therapie nach Dr. Klinghardt ist sehr empfehlenswert.

3. Stress als Auslöser des Tinnitus

Bei der Entstehung von Ohrgeräuschen spielt Stress eine entscheidende Rolle. Sobald ein Tinnitus auftritt ist es unabdingbar, jeglichen Stress zu reduzieren. Es besteht eine Fehlsteuerung von Adrenalin und Noradrenalin in Deinem Körper. Du bist quasi ständig auf der Flucht vor Deinem imaginären Säbelzahntiger? Du stehst beruflich und privat ständig unter Druck? Auch wenn Du es selbst nicht unbedingt als Stress empfindest, kann dies der Grund für die Entstehung von Ohrgeräuschen sein. Es könnte sogar noch schlimmer kommen: ein Hörsturz. Bei einem Hörsturz ist in dem Moment kein Hören mehr möglich und die Taubheit kann anhalten.

Wie bekomme ich Stress unter Kontrolle?

Stress im Alltag zu reduzieren fällt den meisten Menschen schwer, bietet bei Ohrgeräuschen jedoch die einzige Lösung. Die Regulierung von Stress löst im Körper automatisch Verspannungen. Die Verspannungen der Blutgefäße entstehen außerhalb der bewussten Steuerung, daher ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen. Verschiedene Entspannungsmethoden wie Meditation, autogenes Training, ein Gang in die Sauna, sowie die progressive Muskelrelaxation, bei der die Muskeln im Körper Stück für Stück ganz gezielt entspannt werden, helfen Dir dabei. Zur Entspannung brauchst Du nicht zwingend einen professionellen Trainer, sondern kannst Dir als Alternative passende Videos bei Youtube raussuchen.

Spürbare Verspannungen im Nackenbereich sind am besten mit der manuellen Therapie durch einen Physiotherapeuten oder Osteopathen in den Griff zu bekommen. Auch die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht erzielt sehr gute Erfolge.

Kieferprobleme infolge der Stresskompensation

Kieferprobleme, zum Beispiel durch Knirschen oder Beißen können ebenfalls für Verspannungen verantwortlich sein. Aber auch die Zähne selbst können die Ursache darstellen. Durch einen zu flachen Biss oder abgeschliffene Zähne geht der Mund weiter zu als er sollte oder die Zähne werden mehr in den Kiefer reingedrückt. Zahnärzte können geeignete Behandlungen einleiten und die Probleme beheben. Da der Biss äußerst relevant für die Entgiftung des Gehirns ist, eignen sich auch Therapeuten und Zahnärzte, die nach der Klinghardt-Methode arbeiten, da sie sich mit diesem Thema bestens auskennen.

Nebenniere unterstützen

Stress kann durch die Einnahme eines Mittels zur Unterstützung der Nebenniere kompensiert werden. Dazu eignen sich Extrakte wie Rosenwurz, Süßholzwurzel und Ashwagandha.

Stress vermindern und einen Gang zurück schalten

Um Ohrgeräusche nachhaltig zu vermeiden, ist es enorm wichtig, an der Basis zu arbeiten. Das bedeutet einen Gang zurück zu schalten und nicht ständig auf hundertzehn Prozent zu laufen. Guter Schlaf ist dabei ausschlaggebend. Außerdem ist es wichtig, dass Du Elektrosmog in deiner Umgebung, vor allem im Schlafzimmer, vermeidest und weitere mögliche Stressfaktoren ausschaltest. Stelle Dir zu bestimmten Stressfaktoren, die Du nicht beeinflussen kannst, folgende Fragen: Warum stresst Dich etwas? Was sind die tiefen Ursachen dafür? Versuche genauer hinzuschauen und den Stress wahrzunehmen. Erst dann wirst Du damit umgehen und diesen dauerhaft vermeiden können.

Fazit

Der Tinnitus ist ein klares Anzeichen für Stress. Auch Bluthochdruck und die Verengung der Blutgefäße sind die Folge einer Überlastung. Wenn Du die Ursachen Deiner Ohrgeräusche Stück für Stück behandelst, stehen die Chancen gut, diese in den Griff zu bekommen und mögliche Folgeschäden, wie einen Hörsturz, zu vermeiden.

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Frauen zwischen 35 und 50 Jahren sind von den Wechseljahren betroffen. Doch was bedeuten die Wechseljahre eigentlich? Hauptsächlich findet während der Wechseljahre eine hormonelle Umstellung im Körper statt, die von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre führt. Was in dieser Zeit in Deinem Körper vorgeht und wie Du mögliche Symptome lindern kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hormone im weiblichen Körper

Während dem Wechsel von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre der Frau, verringert sich die Produktion des Gelbkörperhormons Progesteron nach und nach und der Eisprung findet seltener statt. Nach dem Eisprung bleibt immer eine Hülle des Eis zurück, welche vom sogenannten Gelbkörper umbaut wird. Dieser ist für das Gelbkörperhormon verantwortlich. Das Gelbkörperhormon ist für viele verschiedene Prozesse im Körper verantwortlich und bildet den Grundbaustein der Sexualhormone. Progesteron spielt eine große Rolle in der fruchtbaren Phase und hat die Eigenschaft, die durch Östrogen gebildete Schleimhaut fruchtbar zu machen. Zum Vergleich kannst Du Dir unter der Schleimhaut ein gebautes Haus und das Progesteron als Inneneinrichtung vorstellen. Sobald klar ist, dass keine Schwangerschaft besteht, wird die Schleimhaut vom Körper abgestoßen, das Progesteron sinkt und das Östrogen steigt an. In der ersten Zyklushälfte baut der Körper wieder neue Schleimhaut auf und der Eisprung findet statt. Dies ist der ständige Rhythmus im Körper der Frau.

Der Beginn der Wechseljahre

Mit der Zeit jedoch, je nach Typ und Genetik ab einem Alter von 35 Jahren, ist es möglich, dass die Eisprünge seltener stattfinden. Das heißt allerdings nicht, dass die Frau nun nicht mehr schwanger werden kann. In den meisten Fällen wird der Beginn der Wechseljahre erst mit Ende 40 bemerkt, wenn kaum noch Progesteron gebildet wird und mögliche Symptome eintreten.

Es gibt Frauen, die Symptome zeigen, aber auch Frauen, die die Wechseljahre eigentlich gar nicht bemerken. Dazu gehören etwa ein Drittel aller Frauen. Der Körper schafft es in diesem Fall selbst eine Harmonie zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron herzustellen. Ein weiteres Drittel aller Frauen verspürt leichte Symptome wie nächtliches Schwitzen, Kopfschmerzen und einige weitere, die durch das Ungleichgewicht zwischen einem Mangel an Progesteron und dem noch vorhandenen Östrogen, welches normal produziert wird, entstehen. Das letzte Drittel aller Frauen leidet unter starken Symptomen und fühlt sich oft nicht mehr wie sie selbst. In diesem Fall ist eine helfende Behandlung für die Betroffenen unabdingbar.

Helfende Mittel während der Wechseljahre

1. Homöopathische Komplexmittel

Homöopathische Komplexmittel können bei einem Mangel an Progesteron helfen, die verbleibenden Zellen dazu anzuregen, wieder mehr von diesem Hormon zu produzieren, oder die Zellen mit der Frequenz des Mittels zu beruhigen. So wird das Gleichgewicht der Hormone wieder hergestellt und Symptome vermindert. Jedoch kann nicht jede Frau jedes Mittel einnehmen, das muss individuell getestet werden. In unserer Praxis haben wir gute Erfahrungen mit dem Mittel Alchemilla vulgaris Urtinktur von DHU gemacht. Es gibt einige weitere gute Mittel von namhaften Herstellern.

2. Pflanzenheilkunde

Mittels Yamswurzel und Soja-Isoflavonen, sowie Rotklee, Traubensilberkerzen und Mönchspfeffer lassen sich die Wechseljahre positiv beeinflussen. Diese Kräuter bedienen die Rezeptoren, jedoch ist bei der Behandlung Vorsicht geboten. Teilweise haben die Kräuter die Funktion eines Phytoöstrogens, das heißt unter Umständen wirken diese wie ein Östrogen. Dieser Vorgang ist genauso gefährlich wie die Einnahme von synthetischen Hormonen. Um bei leichten, durch die Wechseljahre bedingten Symptome Ruhe rein zu bringen, kann die Einnahme von Kräutern trotzdem empfehlenswert und hilfreich sein.

3. Hormonersatztherapie nach der Rimkus-Methode

Die Einnahme synthetischer Hormone ist gefährlich, da diese nicht mit den körpereigenen Proteinen interagieren können. Ganz besonders nicht mit dem sogenannten sexual hormon binding globulin aus der Leber. Dies ist ein ganz bestimmtes Eiweiß, welches sich an Progesterone und Östrogene bindet. Durch diesen Vorgang ensteht ein gebundenes Hormon, welches wichtig für den Körper ist. Entgegen der weit verbreiteten Meinung es sei ein Speicherhormon, ist es tatsächlich das einzige zellgängige Hormon. Im Körper kommen neunzig Prozent gebundene und nur zehn Prozent freie Hormone vor. Freie Hormone werden in den Eierstöcken und der Nebenniere gebildet, zur Leber transportiert und dort gebunden. Diese Eigenschaft muss erhalten bleiben. Die beste bekannte Möglichkeit ist die Behandlung mit humanidentischen Hormonen. Die einzunehmenden Hormone werden in der Apotheke hergestellt und sind 1:1 baugleich mit den körpereigenen Hormonen. Diese können weder Schaden noch Nebenwirkungen im Körper hervorrufen. Die beste bekannte Therapie ist die Rimkus-Methode nach Dr. Rimkus, führender Forscher und Entwickler der Hormontherapie in Deutschland. Dazu gibt es das Buch “Die Rimkus-Methode für die Frau” von Dr. Volker Rimkus. Um einen Therapeuten in Deiner Nähe zu finden, kannst Du über www.hormon-netzwerk.de in der Therapeutensuche eine geeignete Praxis finden. Wichtig vor der Behandlung ist ein Bluttest mit Auswertung in einem ausgezeichneten Labor, um die individuellen Hormonkapseln möglichst genau auf die körperlichen Bedürfnisse anpassen zu können.

Solltest Du unter mäßigen bis starken Symptomen in Folge der Wechseljahre leiden, könnte Dir eine Therapie helfen. Diese kann die Lebensqualität enorm verbessern und die Wechseljahre in den Schatten stellen.

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In der heutigen Zeit wird häufig über eine gesunde Ernährung gesprochen und viele Menschen versuchen, diese weitgehend umzusetzen. Doch plötzlich ist er wieder da – der Heißhunger. Heißhunger auf Süßes, Saures, Fettiges. Wie Du den Heißhunger bekämpfen kannst und wonach Dein Körper wirklich verlangt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn Du erstmal weißt, was dein Körper eigentlich braucht, wenn Du mal wieder eine Heißhungerattacke hast, wird es umso leichter, diese zu umgehen. Du kannst den Heißhunger mit alternativen Lebensmitteln stillen. Meistens ist er nicht gleich weg, wenn Du das allerdings eine zeit lang machst, kommt der Heißhunger gar nicht erst auf. Es gibt verschiedene Arten von Heißhunger:

1. Heißhunger auf Schokolade

Der Heißhunger auf Schokolade ist sehr bekannt. In der Regel benötigt der Körper jedoch nur bestimmte Stoffe aus der Schokolade. Kakao ist sehr magnesiumhaltig, daher verlangt Dein Körper höchstwahrscheinlich nach Magnesium. Dieses kann alternativ durch den Verzehr von Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Obst zugeführt werden. Es kann außerdem über ein Präparat, am besten Magnesiumzitrat, zugeführt werden. Wenn der Körper genügend Magnesium bekommt, entsteht kein Heißhunger. Dennoch spricht natürlich nichts gegen ein Stück Schokolade. Es sollte nur keine ungesunde Milchschokolade, sondern eine dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil sein. Schokolade mit einem Kakaoanteil von siebzig bis achtzig Prozent ist gesund und magnesiumhaltig.

2. Heißhunger auf Gummibärchen

Dieser Heißhunger weist auf einen Selenmangel hin. Diesen kannst Du sehr gut mit dem Verzehr von Trockenobst bekämpfen. Wenn du zwischendurch Trockenobst in Deine Ernährung einbaust, verschwindet der Heißhunger auf Gummibärchen.

3. Heißhunger auf Käse

Käse enthält neben einigen Nährstoffen auch Kaseine, welche morphinähnlich wirken und die Morphiumrezeptoren im Köper bedienen. Es entsteht eine gewisse körperliche Abhängigkeit wie bei Morphium, allerdings lange nicht so stark. Wenn Du etwa drei Wochen auf Käse verzichtest, ist der Entzug überstanden und der Heißhunger auf Käse lässt nach. Die Lust auf Käse kann aber auch auf einen Mangel an Calcium, Phosphaten und Omega 3 Säuren hinweisen. Diese sind mit dem Verzehr von Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchten, Sesam, Nüssen und Leinsaat zu kompensieren.

4. Heißhunger auf Fleisch

Fleisch ist nicht besonders gesund für den Körper, daher sollte der Heißhunger auf Fleisch dringend unterbunden werden. Er kann auf einen Eisen- und Zinkmangel hinweisen. Mit Trockenobst, Brokkoli und Kürbiskernen ist der Heißhunger in den Griff zu bekommen. Wenn der Körper nach deftigem Geschmack verlangt ist es außerdem möglich, dass dem Körper wichtige Nährstoffe aus verschiedenen Gewürzen fehlen. Du solltest versuchen, Dein Essen zwischendurch mal anders zu würzen.

5. Heißhunger auf fettige Snacks wie Chips

Hinter dem Heißhunger auf fettige Snacks steckt ebenfalls oft ein Bedarf an Gewürzen. Indem Du Deinem Essen Gewürze und gesunde Salze wie beispielsweise Meersalz zufügst, wird der Heißhunger auf Snacks verschwinden. Es empfiehlt sich auch hier der Verzehr von Senf, Kohlrabi, Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchten und Sesam. Um den fettigen Anteil auszugleichen kannst Du Avocado, Oliven, Nüsse und Saaten zu Dir nehmen. Der Heißhunger auf fettige Snacks weist auch auf einen Calciummangel hin, der durch die genannten Lebensmittel ausgeglichen werden kann.

6. Heißhunger auf saure Lebensmittel

Beim Heißhunger auf allgemein saure Lebensmittel liegt wahrscheinlich ein Magnesiummangel vor. Dieser ist, wie beim Heißhunger auf Schokolade, leicht über die Nahrung zu behandeln.

7. Heißhunger bei Frauen: vor der Regelblutung

Viele Frauen sind von Heißhungerattacken kurz vor der nächsten Regelblutung betroffen. Diese können durch einen Zinkmangel ausgelöst werden und sind durch den Verzehr von Blatt- und Wurzelgemüse, sowie Nüssen und Saaten in den Griff zu bekommen.

Wenn Dich also das nächste Mal der Heißhunger packt, versuche Alternativen in Deine Ernährung einzubauen und schon bald gehört dieser der Vergangenheit an. Probier’s doch mal aus!

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Der anorganische Schwefel ist ein Segen für den Darm. Nicht zu verwechseln mit dem organischen Schwefel, weitreichend bekannt als MSM, ist der anorganische Schwefel noch relativ unbekannt. Er ist sehr gewinnbringend für die Gesundheit, insbesondere für den Darm. Was der anorganische Schwefel kann und wie Du ihn anwendest, erfährst Du in diesem Beitrag.

Geschichte des Schwefels

Teilweise wird behauptet, dass Schwefel giftig sein soll, was keinesfalls stimmt. Seit vielen Jahrtausenden wird Schwefel als Heilmittel angewendet. Erste Aufzeichnungen gab es ungefähr 500 vor Christus. Im Jahr 1913 wurden sämtliches Wissen und Literatur über Schwefel vernichtet und durch die moderne Wissenschaft sowie die Schulmedizin ersetzt. Das Wissen wird nun Stück für Stück zurückerobert und sollte dringend genutzt werden. Dr. Karl Probst war einer der ersten, die die Wirkung von Schwefel wieder in die Öffentlichkeit gebracht haben.

Was Schwefel im Körper bewirkt

Anorganischer Schwefel ist gelb und von der Konsistenz her mehlig, ähnlich wie Stärke. Schwefel ist außerdem geschmacksneutral. Der anorganische Schwefel hat eine entscheidende, besondere Eigenschaft: Er spendet reichlich Elektronen, was nicht viele Substanzen können. Das bedeutet, dass der Schwefel ein starkes Redoxpotential besitzt. Er ist also in der Lage, die Elektronen radikal im Körper zu entreißen. Es werden automatisch Elektronen gegeben, um diese dadurch unschädlich zu machen. Viele freie Radikale und patogene Keime können durch anorganischen Schwefel neutralisiert werden.

Besonders im Darm spielt diese Eigenschaft eine große Rolle. Der Darm verschlackt durch Nahrungsmittelfehler, Umweltgifte, Medikamente und weitere Faktoren immer mehr. Die Schlacken sammeln sich in der Darmflora und müssen dort wieder raus. Zur Darmsanierung gibt es unterschiedliche Methoden, wobei die Schwefelkur eine der elegantesten darstellt. Sie sorgt über die Zeit der Anwendung dafür, dass sich das Darmmilieu nach und nach wieder verbessert und optimiert. Patogene Keime verschwinden. Sobald der Darm wieder gut funktioniert, besteht auch eine gesunde Darmflora. Diese ist wiederum für ein gut funktionierendes Immunsystem notwendig.

Anwendung des anorganischen Schwefels

Anorganischer Schwefel ist frei verkäuflich. Du erhälst es beispielsweise in Apotheken und im Internet. Eine Packung erhälst Du für etwa acht Euro und diese hält sehr lange. Die Schwefelkur ist damit eine kostengünstige Möglichkeit, den Darm zu sanieren.

Bei der Einnahme wird zwischen Kindern und Erwachsenen unterschieden. Die Zieldosis liegt bei Kindern bei einem halben Teelöffel vor oder zu jedem Essen, bei Erwachsenen bei je einem ganzen Teelöffel. Wichtig bei der Einnahme ist das Rantasten an diese Dosierung. Es sollte zunächst mit einer geringen Dosis, etwa einer Messerspitze, begonnen werden. Schwefel löst verschiedene Reaktionen im Körper aus, dabei kommt es auf den Schweregrad des Krankheitsbildes und das Alter an. Der Schwefel interagiert mit den Radikalen und den schlechten Darmbakterien im Körper. Dabei entstehen verschiedene Stoffe, unter anderem Schwefelwasserstoff. Dieser ist nicht gefährlich, stinkt allerdings. Es kann zu Blähungen und mehreren Stuhlgängen täglich kommen. Die Stuhlgänge sowie die Darmwinde sind sehr geruchsintensiv. Für den Beginn einer Schwefelkur sollte wenn möglich ein Urlaub oder ein verlängertes Wochenende in Betracht gezogen werden, um zu testen, wie belastend die Behandlung ist. Die unangenehmen Gerüche dauern in der Regel nur wenige Tage an, lediglich bei schweren Fällen können diese mehrere Wochen andauern. Die Schwefelkur kann beendet werden, sobald der Geruch des Stuhlgangs neutral ist.

Da Schwefel dem Körper nicht schadet, kann dieses auch prophylaktisch eingenommen werden, zum Beispiel im Herbst, wenn die Erkältungszeit losgeht. Das Immunsystem wird stabilisiert und schützt besser vor Infekten. Bei verschiedenen Armeen auf der Welt wird dies praktiziert. In Amerika ist bekannt, dass die Soldaten regelmäßig Schwefel einnehmen, um gesund zu bleiben. Schwefel stellt kein Problem für Haut und Schleimhäute dar und kann unbedenklich zuhause eingenommen werden. Solltest Du unter Darmproblemen oder häufigen Infekten leiden, ist eine Schwefelkur ratsam. Die Resultate in unserer Praxis mit der Schwefelkur nach Dr. Probst sind großartig, daher können wir diese bestens empfehlen.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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In der dunklen Jahreszeit sind wir oft müde und antriebslos – ein Mangel an Vitamin D im Körper könnte dafür verantwortlich sein. Für viele Menschen ist unklar, ob Vitamin D zugeführt werden sollte und wenn ja, in welcher Menge. Wann ein Vitamin D Mangel auftritt und welche Wege es gibt, diesen auszugleichen, erfährst Du in diesem Beitrag.

Vitamin D3 im Allgemeinen

Vitamin D wird durch Sonnenlicht im Körper produziert. Das Sonnenlicht ist dafür verantwortlich, dass die Zellen, die in der Haut sitzen, Vitamin D produzieren. Beim Sonnenlicht sind dabei die UVB-Strahlen relevant. Wenn diese auf die Haut treffen, fängt der Körper an das Vitamin zu produzieren. Im Körper sind anschließend noch weitere Prozesse notwendig, damit das Vitamin zur Verfügung steht.

Der optimale Wert

Vitamin D sollte eine gewisse Größe im Körper haben. Laut einer Studie in Europa liegt der durchschnittliche Wert eines Erwachsenen im Sommer bei 24 ng/ml und im Winter bei nur 8 ng/ml. Im Vergleich zu Ländern um den Äquator sind diese Werte sehr gering. Dort liegen die Werte im Durchschnitt zwischen 50 und 90 ng/nl. Der optimale Wert liegt bei 80 bis 100 ng/ml, ab 150 ng/ml wirkt das Vitamin toxisch.

Auswirkungen eines Mangels

Verschiedene Prozesse im Körper werden durch einen Mangel an Vitamin D stark beeinträchtigt. Am stärksten sind das Immunsystem und der Knochenstoffwechsel davon betroffen. Vitamin D aktiviert das Immunsystem, hilft mit die Fresszellen zu aktivieren und hilft Entzündungen zu regulieren. Ist zu wenig von dem wichtigen Vitamin vorhanden, entstehen chronische Entzündungen und Störungen im Knochenstoffwechsel, was zu Osteoporose führen kann. Außerdem können Probleme im Muskelstoffwechsel auftreten, sodass es zu Zuckungen, Schmerzen und Schwäche der Muskulatur kommen kann. Psychische Symptome sowie Allergien, wie beispielsweise eine Sonnenallergie, sind ebenfalls möglich. Im Winter werden viele Menschen krank, da der Vitamin D Wert in der Regel niedriger ist als im Sommer. Das Immunsystem kann ohne das Vitamin nicht richtig arbeiten und ist geschwächt. Für die Krebsprophylaxe werden Werte über 50, für ein gut funktionierendes Immunsystem sogar über 60 ng/ml benötigt. Calcium wird erst ab einer Mindestmenge von 30 ng/ml ausreichend im Darm aufgenommen. Um einen sinnvollen Calciumhaushalt darzustellen sind sogar 40 ng/ml notwendig.

Aufnahme von Vitamin D durch die Sonne

Einige Menschen halten sich viel in der Sonne auf und leiden trotzdem unter Mangelerscheinungen. Zur Aufnahme von Vitamin D durch Sonnenstrahlen muss die richtige Jahres- und Uhrzeit gewählt werden. Von Mai bis Oktober ist die Mittagssonne von elf bis vierzehn Uhr zur Aufnahme am günstigsten. Zu diesen Zeiten steht die Sonne steil genug am Himmel, sodass die UVB-Strahlen bis zum Boden gelangen. Wenn die Sonne flacher steht, verlieren sich die Strahlen in der Atmosphäre, da der Weg bis zum Boden zu lang ist. Etwa fünf bis zwanzig Minuten am Tag in der Sonne reichen aus, um den Vitamin D Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Doch selbst wer es schafft, sich regelmäßig im Sonnenlicht aufzuhalten, kann nicht unbedingt ausreichend Vitamin D produzieren.

Einen Mangel feststellen

Ein Mangel kann durch einen Bluttest beim Therapeuten festgestellt werden. Dazu wird der 25-OH Wert bestimmt. Dieser sollte im Normalfall zwischen 50 und 80 liegen, ist dies nicht der Fall, muss Vitamin D zugeführt werden.

Einnahme fehlender Vitamine

Es gibt zwei Möglichkeiten den Vitaminhaushalt wieder aufzufüllen. Über die Ernährung ist dies aber nur in geringen Mengen möglich, daher sollte ein Präparat eingenommen werden. Das Buch “Gesund in sieben Tagen” von Dr. med. Raimund von Helden enthält eine Formel zur genauen Berechnung der einzunehmenden Menge. Dabei wird einerseits berechnet welche Menge eingenommen werden muss, um den Zielwert zu erreichen und andererseits, um diesen zu erhalten.

Bei der Einnahme von Vitamin D wird Calcium im Darm aufgenommen. Um dieses in die Knochen befördern und es richtig verstoffwechseln zu können, benötigt der Körper Magnesium. Außerdem ist Vitamin K2 notwendig, um das Vitamin D in die Knochen zu leiten. Es empfiehlt sich ein Vitamin D mit Vitamin K12 Präparat einzunehmen. Falls nicht genügend Magnesium über die Nahrung aufgenommen wird, kann dieses ebenfalls als Präparat eingenommen werden.

Die optimale Dosis für Erwachsene von Oktober bis Mai liegt bei 5000 Einheiten pro Tag. Diese Menge und zusätzlich 100 Mikrogramm K2 sollten jeden Morgen eingenommen werden. Bei Kleinkindern bis zum Kindergartenalter liegt der Wert bei 500 bis 1000 Einheiten, vom Kindergartenalter bis zum Schulalter bei 2000 Einheiten, bis zum Alter von 14 Jahren bei 4000 Einheiten. Anschließend können 5000 Einheiten eingenommen werden. Dazu muss die jeweilige Menge an K2 eingenommen werden.

In Europa sind Mangelerscheinungen keine Seltenheit und diese sollten ernst genommen werden. Zur Erhaltung Deiner Gesundheit ist es enorm wichtig, den Körper im Bedarfsfall mit der Gabe von Vitamin D zu unterstützen. Falls Du dir nicht sicher bist, ob ein Mangel vorliegt, kannst Du dies bei Deinem Therapeuten einfach im Blut testen lassen.
 

 

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Zucker schmeckt süß und die meisten lieben ihn, dennoch birgt er einige Risiken für unsere Gesundheit. Regelmäßiger Hunger auf Süßes hat verschiedene Ursachen. Zum Einen kann es sein, dass zu wenig stärkehaltige Kohlenhydrate verzehrt werden, zum Anderen kann ständiger Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln zum Heißhunger führen. Was dabei im Körper geschieht und welche Alternativen es zu herkömmlichem Zucker gibt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Glukoseversorgung im Körper

Die Glukoseversorgung der Muskeln und des Gehirns spielen eine große Rolle für die Gesundheit. Gerade bei Berufstätigen, Schülern oder Studenten wird das Gehirn im Alltag stark gefordert. Es entsteht schnell die Lust auf Süßes, da das Gehirn die Glukose benötigt, um richtig zu arbeiten. Dieser Heißhunger kann auf einen Mangel an stärkehaltigen Kohlenhydraten zurückzuführen sein. Durch eine ausgewogene Ernährung mit genügend stärkehaltigen Kohlenhydraten ist die ausreichende Versorgung mit Glukose im Körper gewährleistet. Beispielsweise können es zum Frühstück Haferflocken oder Buchweizenflocken und zum Mittag- sowie Abendessen unter Anderem eine gute Portion Kartoffeln, Mais, Reis oder Hirse sein. Die Stärke besteht aus Glukosemolekülen, welche für die ausreichende Versorgung entscheidend sind.

Ein weiterer Grund für Süßhunger kann eine Pilz- oder Parasiteninfektion im Darm sein. Da diese sich gerne von Zucker ernähren, lenken sie oft gezielt den Appetit auf Süßes.

Außerdem können zu viel Stress und sonstige seelische Belastungen Süßhunger auslösen. Durch Zucker versuchen wir uns zu beruhigen. Bestimmte Systeme im Körper werden ausgelöst, es folgt ein Schub von Tryptophan ins Gehirn, welcher wiederum für die Ausschüttung von Serotonin sorgt. Dadurch sind wir entspannt und fühlen uns wohl.

Die negativen Eigenschaften von Zucker

Durch den Verzehr von Zucker wird das Insulin im Körper ständig nach oben gejagt. Wenn viel Insulin in den Blutbahnen ist und Zucker verzehrt wird, steigt der Blutzuckerspiegel an. Passiert dies dauerhaft, spricht man von Diabetes. Der Körper arbeitet gegen diesen Vorgang, indem er wieder Insulin ausschüttet, welcher Zucker in die Zellen transportiert. Dieser soll prinzipiell auch dorthin. Bei regelmäßigem Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln funktioniert das System allerdings nicht mehr. Bei zu hohem Anstieg von Insulin wird dann mehr Zucker in die Zellen gebracht, als tatsächlich verzehrt wurde. Der Blutzuckerspiegel sinkt und führt erneut zum Hungergefühl. Es entsteht ein wechselnder Kreislauf von zu viel und zu wenig Zucker. Die Folgen sind Müdigkeit und Erschöpfung, weil der Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht gekommen ist.

Alternativen zu Zucker

Es gibt einige gute Alternativen zu herkömmlichem Zucker. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, sind Alternativen wie Agavensirup, Ahornsirup, brauner Zucker und Rohrzucker nicht gesund, sondern ebenfalls schlecht für den Körper. Beispielsweise besteht der Agavensirup zu 100 % aus Fruktose. Honig ist in Ordnung, da dieser je zur Hälfte aus Glukose und Fruktose besteht. Allerdings leiden die Bienen darunter, da diese für den Honig gezüchtet werden. Eigentlich dient Honig nur den Bienen selbst und sollte nicht von Menschen verzehrt werden.Andere gute Alternativen, die den Insulinhaushalt nicht betreffen, sind Xylit und Erythrit. Beide sind zum Süßen von Speisen und Getränken jeglicher Art geeignet. Xylit ist außerdem sehr gut für die Mundhygiene. Einfach nach dem Zähne putzen etwas Xylit in den Mund geben, dies sorgt für eine gute Mundflora. Aber Vorsicht, denn übermäßiger Verzehr von Xylit kann zu Durchfall führen.

Die beste und gesündeste Alternative zu Zucker ist der Dattelzucker. Dieser bietet viele Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Calcium. Die Dattel wird bei der Herstellung ganz verarbeitet. Sie wird zuerst getrocknet und anschließend gemahlen, sodass ein Pulver – der Dattelzucker – entsteht. Dieser kann in Bioläden, Reformhäusern und im Internet erworben werden. Es gibt außerdem noch einen Dattelsirup, welcher aber nicht ganz so gesund ist wie der Dattelzucker.
Dattelzucker kann zum Backen und Kochen verwendet werden. Es können damit beispielsweise Smoothies, Müsli und Milchreis gesüßt werden.

Mit den gesunden Zuckeralternativen tust Du dir selber einen Gefallen, da Dein Muskel- und Fetthaushalt verbessert wird. Wenn Zucker mal nicht vermieden werden kann, solltest Du den Verzehr mit einer Mahlzeit verbinden. Das Stück Schokolade nach dem Mittagessen ist also kein Problem. Süßes zwischendurch solltest Du aber so gut es geht meiden.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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Amalgam ist eine der gängigen Zahnfüllungen in Deutschland und vielen weiteren Ländern. Sie wird von den Krankenkassen bezahlt, gilt als stabil und haltbar. Zahnärzte verarbeiten Amalgam in der Regel, da es unkompliziert ist. Für Kunststoff- oder Keramikfüllungen muss der Zahnarzt schon geschickter und besser ausgebildet sein. Viele Patienten scheuen einer Zuzahlung und greifen daher zur kostenfreien Variante. Welche massiven gesundheitlichen Folgen solche Amalgamfüllungen mit sich bringen, erfährst du in diesem Beitrag.

Was Amalgam im Körper anstellt

Amalgam stellt ein großes Problem für die Gesundheit dar. Mehr als die Hälfte dieser Substanz besteht aus Quecksilber, weitere Bestandteile sind Silber, Kupfer, Zinn, Zink und andere. Wenn Patienten beim Zahnarzt nachfragen, ob die bestehenden Amalgamfüllungen entfernt werden können, bekommen sie häufig die Antwort, die Füllungen würden gut aussehen. In vielen Fällen stimmt das sogar, allerdings entstehen zu jeder Zeit, in der sich das Quecksilber im Mund befindet, massenhaft Quecksilbermoleküle. Diese gelangen durch Abrieb beim Zähneputzen und Kauen, aber auch durch die Zahnpulpa über die Blutbahn in den Körper. Über die Blutbahn gerät das Quecksilber außerdem in den Trigeminusnerv, über den das Gift direkt ins Gehirn gelangt. Die Gehirngesundheit wird gefährdet. In den ersten Jahrzehnten kann der Körper das Gift kompensieren, doch im Alter fangen die Probleme dann meist an. Durch den ständigen Fluss von Quecksilber ins Gehirn entstehen größere Flächen, in denen keine neuen Zell- oder Nervenverbindungen mehr entstehen können. Nervenzellenverbindungen, die fehlen, führen zu Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Multipler Sklerose und anderen neurologischen Krankheiten.

Der Körper kann das Quecksilber nicht eigenständig aus dem Körper leiten. Das Amalgam sammelt sich, wird zunächst an Stellen im Köper geparkt, wo es am wenigsten Schaden anrichtet, wie zum Beispiel im Bindegewebe. Nach und nach füllt sich der Körper auf, sodass das Quecksilber in den Zellen und dem zentralen Nervensystem landet. Der Körper kann das Gift nicht ohne Hilfe ausscheiden. Sogenannte Fresszellen nehmen die Gifte auf, sterben aber beim Versuch, diese in die Leber zu transportieren, bereits ab. Weitere Folgen sind Depressionen bis zur Schizophrenie. Das Quecksilber stört viele kompetente Vorgänge im Körper massiv.

Amalgam wurde bereits vor längerem in China, Indien und weiteren Ländern verboten. Auch die EU spricht über ein Verbot, ein endgültiger Ausstieg ist allerdings erst für 2022 geplant. Zahnärzten fehlen angeblich entsprechende Materialien, sodass kein sofortiges Verbot ausgesprochen werden könne. Allerdings wird die Zuzahlung für Kunststofffüllungen für Schwangere und stillende Mütter seit dem 01.07.2018 von allen Krankenkassen übernommen. Jeder Patient sollte geschützt und die Amalgamfüllung verboten werden.

Über eine Testmethode lässt sich herausfinden, ob sämtliche Symptome durch eine Quecksilbervergiftung im Körper hervorgerufen werden. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, sollten bestehende Amalgamfüllungen unbedingt mit der richtigen Vorgehensweise entfernt werden.

Wichtige Schritte zur Sanierung

1. Vor der Entfernung von Amalgam sollte ein gutes Bindemittel, zum Beispiel Chlorella, eingenommen werden. Es ist darauf zu achten, ein wirklich gutes Produkt einzunehmen. Am besten funktioniert bei uns die Chlorella von Biopure.eu (mehr Informationen)  (Mit der Therapeutennummer D10410 bekommt Du hier einen Rabatt)

2. Die natürlichen Entgiftungswege des Körpers müssen frei sein. Der Lymphweg, die Leber, die Nieren und der Darm müssen intakt sein. Sollte der Patient zum Beispiel an chronischer Verstopfung leiden, muss diese zuerst behandelt werden, bevor das Amalgam entfernt wird.

3. Beim Zahnarzt sollte abgeklärt werden, ob die Entfernung quadrantenweise erfolgen kann. Das bedeutet, beim Bestehen mehrerer Amalgamfüllungen, diese Stück für Stück zu entfernen – nicht alle auf einmal. So wird dem Körper Zeit gegeben, um mit den entstehenden Giftschwämmen klar zu kommen.

4. Der Zahnarzt sollte mit einem Kofferdam arbeiten. Dieser dient zur Abschirmung des zu behandelnden Zahn vom restlichen Mundraum, um mögliche Quecksilberverbrennungen oder sonstige Komplikationen zu vermeiden. Allerdings gibt es immernoch Zahnärzte, die die Füllungen ohne jeglichen Schutz rausbohren.

5. Da beim Bohren giftige Dämpfe entstehen, empfiehlt sich ein Absauggerät für den Bohrer. Dieses “Clean Up” ist bereits für circa acht Euro erhältlich und kann, falls der Zahnarzt dieses nicht hat, auch vom Patienten selbst mitgebracht werden. Dieses Gerät hat eine Standardgröße und passt auf alle gängigen Bohrer. Die giftigen Dämpfe sollten weder vom Patienten, noch vom Personal im Raum eingeatmet werden.

6. Eine Frischluftzufuhr von Außenluft über eine Nasensonde ist außerdem ratsam.

7. Das nach der Entfernung entstandene Loch im Zahn muss zunächst für zehn bis fünfzehn Minuten mit Chlorellapulver gefüllt und anschließend ausgespült werden. Dann sollte zunächst eine Zementfüllung gemacht werden, da diese für die nächsten sechs bis zwölf Monate die letzten Moleküle des Quecksilbers aufnimmt. Anschließend wird diese durch eine haltbare Kunststoff- oder Keramikfüllung ersetzt.

Eine Sanierung sollte nur bei erfahrenen Zahnärzten und unter Beachtung der oben genannten Punkte erfolgen. Andernfalls drohen weitere gesundheitliche Folgen. Schwangere und stillende Mütter sollten beim Bestehen von Amalgamfüllungen Bindemittel einnehmen, um Vergiftungen des Kindes zu vermeiden. Eine Sanierung sollte keinesfalls während dieser Zeit erfolgen. Für Frauen mit Kinderwunsch empfiehlt sich im Vorhinein zu überprüfen, ob eine Sanierung erforderlich ist.

Hier kannst Du Dir eine Checklist runterladen mit der Du vor dem Zahnarzttermin prüfen kannst, ob der Zahnarzt der Richtige für die Amalgamsanierung ist, oder nicht : Checklist zur Amalgamsanierung

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In der warmen Jahreszeit beschäftigen sich viele Eltern mit dem Thema Sonnenschutz. Zunächst einmal ist die Sonne nicht unser Feind, im Gegenteil, unser Körper braucht sie sogar. UV-Strahlen sorgen für eine ausreichende Vitamin D Produktion, aber auch UVB-Strahlen haben eine positive Wirkung auf unseren Körper und das Immunsystem. Um das Sonnenlicht zu nutzen muss es direkt auf unsere Haut strahlen. Wie das möglich ist, ohne sich zu verbrennen und weitere hilfreiche Tipps erfährst du in diesem Beitrag.

 

Die Sonnencreme – fragwürdiger Schutz

Die schlechteste Variante sich vor UV-Strahlen zu schützen ist das Auftragen einer chemischen Sonnencreme auf die Haut. Bestimmte Substanzen in der Sonnencreme sorgen dafür, dass die Haut und die Zellen auf bestimmte Weise in Verbindung mit der Sonne reagieren. Zunächst mag diese Art des Sonnenschutzes effektiv wirken, jedoch stellt sie einen direkten Eingriff in den biophysikalischen Haushalt unserer Körperzellen dar. In der Regel enthalten solche Cremes sogenannte Nanopartikel, die ab einer Größe von unter 100 Nanometern gefährlich für den Körper sind. Die Partikel können die Hautschichten komplett bis zum Zellkern durchdringen und die Zellen dort in ihrer Arbeit beeinträchtigen. Außerdem gibt es viele Anzeichen dafür, dass Nanopartikel krebserregend sind. Chemische Bestandteile wirken teilweise wie Hormone und bringen so auch die Rezeptoren sowie den Hormonhaushalt durcheinander.

 

Physischer Schutz

Am einfachsten ist der physische Schutz. Das bedeutet, die Haut vor einer starken Sonneneinstrahlung langsam an die Sonne zu gewöhnen und sie so unempfindlicher zu machen. Etwa fünf bis zehn Minuten pro Tag reichen aus, um die Melaninproduktion anzuregen. Die Haut wird braun und es entsteht ein automatischer Schutz vor Sonnenbrand.

Außerdem schützt lange Kleidung vor direkter Sonneneinstrahlung. Bei Kindern ist ein Hut mit Schutz im Nacken ratsam. Auch im Schatten, beispielsweise durch Schirme oder Bäume, ist Schutz geboten.

 

Zellschutz von innen heraus

Eine weitere Möglichkeit sich vor der Sonne zu schützen ist der Zellschutz. Es kann beispielsweise vor einem Urlaub in der Sonne über einen Zeitraum von sechs Wochen eine relativ hohe Dosis Selen Methionin eingenommen werden. Ratsam sind 1000 Milligramm am Tag über drei Einnahmen verteilt. Bei besonders starker bevorstehender Sonneneinstrahlung kann die Dosis auf bis zu 1500 Milligramm erhöht werden.

Auch Betakarotin, am besten in Form von Karotten oder der Kolleraalge (nur geprüfte Sorten), hilft dem Körper, einen natürlichen Schutz gegen die Sonne aufzubauen.

 

Schutz von außen

Es gibt die Möglichkeit einen mineralischen Schutz über die Haut von außen herzustellen. Die Mineralien wirken wie ein Film auf der Haut. Bei der Wahl eines Produktes muss darauf geachtet werden, dass es Titanoxyd, Zinkoxyd oder Mischungen aus beiden Stoffen enthält. Die Bedingung für ein solches Mittel ist, dass keine Nanopartikel enthalten sind. Dieser Stoff muss auf den Produkten gekennzeichnet sein. Solltest du die Aufschrift “none nano” nicht entdecken, kannst du direkt beim Hersteller nachfragen. Kaufe das Produkt im Zweifelsfall lieber nicht.

Babys und Kleinkinder müssen besonders vor zu starker Sonnneintrahlung geschützt werden. Es empfehlen sich die mineralischen Cremes “Lavera Sun” sowie die “Eco Cosmetics Sonnenlotion”. In diesen Produkten sind keine fragwürdigen Zusatzstoffe oder Parfüme enthalten.

Diese natürlichen Möglichkeiten des Sonnenschutzes schützen dich und deine Kinder vor schmerzhaften Sonnenbränden, ohne sonstige Nebenwirkungen auszulösen. Probiert es doch beim nächsten Sommerurlaub einmal aus.

 

 

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Autismus ist ein großes Krankheitsbild, bei welchem hauptsächlich eine Störung der Verarbeitungsfähigkeit von äußeren Reizen im Gehirn vorliegt. Das Gehirn ist die Zentrale, die alle Reize, die von außen in den Organismus gelangen, verarbeitet. Bei Autisten ist diese Reizverarbeitung in irgendeiner Form blockiert. Was genau das bedeutet und wie die Symptome verbessert werden können, erfährst du in diesem Beitrag.

Autismus im allgemeinen

Bei einem autistischen Kind fängt die Krankheit mit ganz leichten Lernstörungen an und kann bis hin zum völligen Autismus
reichen. Der Mensch ist in einem solchen Stadium nicht mehr in der Lage, an seiner Umwelt teilzunehmen, er benötigt geschützten Raum und viel Zeit und Ruhe für sich selbst, um sich wohl zu fühlen. Der Autist hat dabei Probleme mit kleinsten Veränderungen in seinem Umfeld. Dieses Formenspektrum wird als autistischer Formenkreis bezeichnet.

Zum autistischen Formenkreis gehören viele Krankheitsbilder, wie ADS, ADHS und bestimmte Lernstörungen, von denen viele Kinder betroffen sind. Es gibt Möglichkeiten, autistische Menschen zu therapieren. Das beweisen regelmäßige Behandlungserfolge.

Die Ursachen von Autismus

 

1. Vergiftungen

Giftstoffe, vor allem Schwermetalle wie Quecksilber und Aluminium werden regelmäßig im Gehirn von an Autismus erkrankten Kindern festgestellt. Diese sorgen dort für eine gestörte Reizverarbeitung und verhindern, dass die rechte und die linke Gehirnhälfte richtig zusammenarbeiten. Betroffene haben in der Regel eine schlechtere Fähigkeit, den Körper eigenständig zu entgiften. Die Giftstoffe stellen eine schwere Belastung für das Gehirn dar. Vor Beginn der Krankheit kann dieses Problem kaum festgestellt werden.

Die Belastung beginnt bereits im Mutterleib. Wenn die Mutter viele Schwermetalle durch beispielsweise Zahnfüllungen oder Rauchen hat, werden diese bereits vor der Geburt zu sechzig Prozent durch die Plazenta auf das Kind übertragen. Das Kind kann mit den Giften nicht umgehen, somit belasten diese das Gehirn bereits vor seiner Geburt.

Außerdem enthalten Impfungen Schwermetalle, die bei belasteten Kindern zu starken Problemen führen. Impfungen sollten unbedingt überdacht werden. Generell ist es am besten, bis zum 2 Lebensjahr mit Impfungen zu warten, denn dann ist die Blut-Hirn-Schranke nicht mehr geöffnet, und die zahlreichen Giftstoffe der Impfung kommen nicht mehr direkt in das Gehirn. Aber auch dann sind die Gifte eine unnötige Belastung für das Kind. Durch die Wartezeit hat man zusätzlich die Möglichkeit, sein Kind auf etwaige Symptome aus dem autistischen Formenkreis zu beobachten. Wenn auch nur die kleinsten Anzeichen bestehen, oder das Kind Schwierigkeiten mit der Entgiftung hat, dann sollte man in keinem Fall Impfen. Mehr Sicherheit bietet hier ein genetischer Test auf die Entgiftungsfähigkeit.

Auch Chemikalien aus der Umwelt und der Ernährung belasten den Körper. Daher ist eine saubere und biologische Ernährung äußerst wichtig. Probleme im lymphatischen System durch Infektionen müssen behoben werden. Beispielsweise kann eine chronische Mandelentzündung einen Infektionsherd im Körper darstellen, und durch das Entfernen dieser kann der optimale Lymphfluss im Körper wieder hergestellt werden.

2. Probleme im Darm durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Ungesunde Lebensmittel wie Gluten, Weizen und Milchprodukte führen vermehrt zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese verursachen leichte Entzündungen im Darm, die die Nährstoffaufnahme hemmen. Diese “silent inflamations” können zum durchlässigen Darm führen, über welchen Giftstoffe ins Lymphsystem gelangen. Entzündungszytokine landen dadurch im Gehirn und erschweren diesem das Arbeiten. Bei Autisten kann die Feststellung von unverträglichen Lebensmitteln sowie das anschließende Vermeiden sehr hilfreich sein.

3. Infektionen

Es wurde bereits regelmäßig festgestellt, dass Infektionen mitverantwortlich für den Autismus sind. Durch Gifte, Entzündungen im Darm sowie Infektionen wird der Körper geschwächt. Diese Infektionen können bereits während der Schwangerschaft oder in der Geburtsphase zum Kind gelangt sein. Es handelt sich um Infektionen mit Retroviren, Parasiten im Darm, Herpesviren, Pilzen sowie Bakterien wie Streptokokken, Borrelien und vielen mehr. Die Behandlung solcher Infektionen zeigte bereits viele Verbesserungen der Symptome bei Autisten.

4. Belastungen durch Elektrosmog

Der Elektrosmog spielt eine große Rolle in unserer Umwelt, wird aber dennoch häufig unter den Tisch gekehrt. Bei an Autismus erkrankten Kindern sowie Erwachsenen ist es wichtig, jegliche Belastungen durch Strahlung zu verhindern. WLAN und Funktelefon sollten im Schlafzimmer
ausgeschaltet sein und das Smartphone in den Flugmodus gesetzt werden. Am besten unterbricht man den Strom am Schlafplatz ganz, indem man die Sicherung herausdreht.

Kinder mit Autismus sind häufig sehr affin für Smartphones und Tablets, diese sollten ihnen aber nur offline zur Verfügung gestellt werden. Die Strahlungen machen das Gehirn verrückt und es kann nicht richtig arbeiten. Vor allem nachts wird die Regeneration im Körper, auch bei gesunden Menschen, durch Strahlungen gestört.

Die Elektrosmogbelastung im Raum, beispielsweise im Kinderzimmer, kann gemessen werden, und gegebenenfalls erfordert das Krankheitsbild eine vollständige Abschirmung des Zimmers. Tests haben bewiesen, dass die Belastung während der Schwangerschaft bei Müttern von autistischen Kindern deutlich höher war als bei jenen von gesunden Kindern. Daher ist es sehr wichtig, bereits in der Schwangerschaft auf eine geringe Belastung zu achten. Auch eine sogenannte Bauchbinde bietet dem Ungeborenen Schutz vor Elektrosmog in der Stadt.

5. Erhöhter Bedarf an Nährstoffen

Autistische Menschen haben einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen. Beispielsweise stellt ein Sauerstoffmangel ein großes Problem dar. Während ein Sauerstoffmolekül bei gesunden Menschen bereits nach einem Bruchteil einer Sekunde in der Nervenzelle landet, dauert dieser Prozess bei einem Vollautisten vier Minuten. Die Symptome eines Autisten können durch massive Zugabe von  fehlenden Nährstoffen verbessert werden. Welche Nährstoffe das sind, kann man mit Hilfe der autonomen Regulationsdiagnostik gut feststellen.

Der Hauptnährstoff des Gehirns ist Glukose. Bei Autisten fällt häufig auf, dass diese sehr stark auf zuckerhaltige Lebensmittel reagieren. Es sollte gerade dann auf eine gesunde Ernährung mit vielen guten Kohlenhydraten, Mineralien, Vitaminen und Enzymen geachtet werden, um das Gehirn optimal mit Glukose zu versorgen.

All diese Erkenntnisse und Probleme zeigen, dass die Menschheit an vielen Stellen falsche Wege eingeschlagen hat, und die autistischen Kinder sind das Resultat davon. Doch es kann ihnen geholfen werden, um ihr Leben trotz Krankheit optimal zu gestalten und zu verbessern. Diese empfindlichen Menschen sind nicht verrückt – es sollte ihnen besondere Aufmerksamkeit gelten.
 

 

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