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Die Funktion von Schlaf ist, dem Körper eine Zeit der Erholung zu geben und eine Möglichkeit, die eigenen Batterien wieder aufzuladen. Allerdings ist der Schlaf nicht für jeden Menschen erholsam. Vielleicht leidest auch Du darunter, nicht sofort einschlafen zu können oder mehrmals pro Nacht aufzuwachen. Hier erhältst Du 15 mögliche Gründe, warum Dein Schlaf gestört sein kann.

Die ersten 10 Gründe betreffen vor allem das Einschlafen.

1. Schlafhygiene
Mit Schlafhygiene ist vor allem der Raum und Schlafplatz gemeint. Vor dem Schlafen sollte gelüftet werden, damit genug Sauerstoff im Raum ist. Es ist wichtig, absolute Dunkelheit im Schlafzimmer zu garantieren. Grund ist, dass die Epiphyse, eine Drüse im Gehirn, die durch das Hormon Melatonin den Schlaf-Wach-Rhythmus regelt, nur bei Dunkelheit optimal arbeitet und durch blaue und grüne Frequenzen im Licht gestört wird. Nachts sollte deshalb nur Rotlicht angemacht werden, das hat keinen negativen Einfluss auf die Epiphyse.
Auch Lärm kann den Schlaf stören. Ohrenstöpsel können Abhilfe schaffen.

2. Elektrosmog
WLAN und Handymasten in der Nähe des Schlafzimmers und auch das Smartphone neben Deinem Bett können durch ihre Funkfrequenzen auf die Epiphyse und damit auch auf den Schlaf einwirken. Am besten schaltest Du Dein Handy nachts in den Flugmodus und machst vor dem Schlafen die Sicherungen für das Schlafzimmer raus. So wird die Belastung deutlich minimiert.

3. Grübel”zwang”
Der Zwang zu grübeln hat bestimmt auch schon einmal Dich vom Schlafen abgehalten. Was in manchen Lebensphasen durchaus begründet ist, kann allerdings pathologisch werden und irgendwann kann nicht mehr abgeschaltet werden. Helfen kann es, abends ein Ritual einzuführen, um die negativen Gedanken abzulegen. Zum Beispiel kannst Du versuchen, Deine Gedanken an Dein höheres Selbst oder das Universum abzugeben, mit der klaren Intention, dass Du im Traum oder am nächsten Tag über dein Unterbewusstsein die Lösung präsentiert bekommst.

4. Zeitpunkt
Die meisten Menschen verpassen den Zeitpunkt ins Bett zu gehen. Du kennst es, abends auf dem Sofa zu liegen, Fernsehen zu schauen und eigentlich viel zu müde zu sein, um ins Bett zu gehen. Viele schlafen dann auf dem Sofa ein, dabei stört aber der Fernseher durch seine Frequenzen und die Lichteinwirkung den Schlaf.

5. Bewegungsmangel
Wer sich tagsüber zu wenig bewegt, hat abends einen Überschuss an zahlreichen aktivierenden Hormonen und Neuro-Transmittern wie Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol. Sport oder ein Spaziergang am Abend helfen, um die Körperchemie wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

6. Elektronische Medien
Notebook, Tablets und Smartphones stören durch ihren Bluescreen die Epiphyse. Einfach ein oder zwei Stunden vor dem Schlafengehen keine Bildschirme nutzen oder ggf. eine orangene Brille tragen, die das Blaulicht filtert.

7. Histamin
Histamin ist ein Hormon, das überwiegend über Nahrungsmittel aufgenommen wird und für den Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich ist. Zuviel Histamin vor dem Schlafen hält den Körper also vom Einschlafen ab, insbesondere wenn Du eine Histaminintoleranz hast. Was viele nicht wissen: wenn Du tagsüber beispielsweise durch Verspannungen öfters Probleme mit der Halswirbelsäule hast, kann durch eine falsche Lagerung des Kopfes auf dem Kissen auch Histamin ausgeschüttet werden. Grund dafür ist, dass Blutgefäße und Nerven durch ein leichtes Verschieben der Wirbel gedrückt werden und unter anderem Histamin ausgeschüttet wird.

8. Melatoninmangel
Auch wenn Deine Lebensumstände stimmen, kann es möglich sein, dass Deine Hypophyse nicht genug Melatonin bildet. Nahrungsergänzungsmittel können hier leichte Abhilfe schaffen. Ein Melatoninmangel kann, wie übrigens auch die Histaminintoleranz aus Punkt 7, ganz einfach durch die ART-Testung nach Dr. Klinghardt aufgespürt werden.

9. Nebennierenschwäche
Durch dauerhaften Stress oder falsche Ernährung kann die Nebenniere und damit verbunden der Zeitrhythmus durcheinander geraten. Ein Hinweis ist, wenn Du Dich morgens gerädert und abends hellwach fühlst. Auch hier ist es am besten, den Zustand durch einen erfahrenen Klinghardt-Therapeuten testen zu lassen.

10. Gestörter Schlafplatz
Trotz optimaler Schlafhygiene kann Dein Schlaf gestört sein. Eventuell steht Dein Bett genau auf einer geopathischen Störzone, wie einer Wasserader. Das kann man mit Hilfe eines Geopathie-Experte herausfinden oder mit dem Wasserglas-Test nach Dr. Klinghardt. Oder Du machst einen Selbstversuch und schläfst einfach mal woanders.

 

Die nächsten 5 Gründe betreffen vor allem das Durchschlafen.

11. Schnarchender Partner
Wenn Dein Partner schnarcht, solltest Du ihn entweder darum bitten, den Grund für das Schnarchen herauszufinden und zu beheben, oder Ihr solltet getrennte Schlafzimmer benutzen.

12. Unterzucker
Es kann sein, dass nachts zu wenig Glucose zur Verfügung steht, wenn Du nach 18 Uhr nichts mehr isst oder abends auf Kohlehydrate verzichtest. Glucose braucht der Organismus aber für einen gesunden Schlaf. Wenn davon nicht mehr genug zur Verfügung steht, dann wird der Körper wach und möchte essen. Eine kleine Mahlzeit vor dem Schlafen ist empfehlenswert, wenn das die Ursache ist, das sogenannte Spätstück.

13. Harndrang
Häufig nachts aufs Klo zu müssen, kann banale Gründe, wie große Flüssigkeitszufuhr haben. Es kann aber auch eine Störung des antidiuretischen Hormons oder strukturelle Eigenschaften an der Gebärmutter oder Prostata schuld sein.

14. Parasiten und andere Infektionen
Parasiten, Bakterien und Viren, die häufig im Darm vorzufinden sind, sind nachtaktiv und halten den gesamten Organismus wach. Eine einfache Untersuchung kann Dir Klarheit verschaffen.

15. Matratze und Kopfkissen
Matratze und Kopfkissen können mit Schadstoffen belastet sein, oder vielleicht sind sie auch einfach unbequem. Eventuell liegt eine Allergie vor? Alle diese Dinge können den Schlaf beeinflussen. Vielleicht passt auch einfach die Matratze oder Lage des Kopfkissens nicht zum Körper. Das kann dann nach einigen Stunden zu Lagerungsschmerzen führen.

Das sind die wichtigsten und häufigsten Gründe, die Deinen Schlaf stören können. Natürlich gibt es noch andere mögliche Ursachen für gestörten Nachtschlaf. Vielleicht liegen auch mehrere Gründe vor.

Viele dieser Gründe kannst Du nur durch Experimentieren herausfinden oder aber mit Hilfe eines guten Therapeuten. Auch wenn es Dir mühsam erscheint, erholt und ausgeruht aufzuwachen, gibt Dir viel Lebensqualität.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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Obwohl wir alle schon von Kindheit an beim Zahnarzt, im Kindergarten und in der Schule gelernt haben, wie man angeblich richtig Zähne putzt, sind die Wartezimmer beim Zahnarzt voll. Die meisten Menschen haben Probleme mit Karies, Zahnfleischentzündungen und anderen Leiden. Warum eigentlich, wenn wir doch alle so aufgeklärt sind und so viele komplizierte Produkte zur Zahnpflege verwenden?

Ganz einfach: Es geht noch besser. Denn was wir alle gelernt haben, ist zwar schon gut. Aber es ist nicht alles. Auf der Basis eines ziemlich guten Buches eines Zahnarztes namens Ralf Petersen bin ich ins Nachdenken gekommen.

 

Zähne haben nur zwei Feinde

Nur Karies und Parodontitis greifen Zähne an. Beides sind bakterielle Infektionen. Wenn Du Deine Zähne gesund halten willst, musst Du also nur diese beiden Bakterien aus Deinem Mund heraushalten, vereinfacht ausgedrückt.

Aber was ist mit Zahnstein? Zahnstein ist keine Krankheit. Zahnstein als solcher ist erst einmal harmlos. Interessant ist, wann Zahnstein entsteht: Er bildet sich, wenn die Salze, die im Speichel enthalten sind, auf Bakterien stoßen. Die Salze lassen die Bakterien kristallisieren. Im Umkehrschluss heißt das: Keine Bakterien, kein Zahnstein.

 

Zähne sind selbstreinigend

Zahnstein bildet sich meist da, wo man mit der Zahnbürste nicht so richtig hinkommt. Das ist in den Zahnzwischenräumen und da, wo das Zahnfleisch in die Zähne übergeht. Auch die Fissuren, die tiefen Rillen in den Kauflächen der Backenzähne, sind häufiger betroffen. Auf “freier Fläche”, also mitten auf dem Zahn, gibt es normalerweise weder Zahnstein noch Kariesinfektionen. Das liegt daran, dass unsere natürlichen Mundbewegungen die Zähne sowieso die ganze Zeit reinigen. Der Speichel umfließt die Zähne permanent, Wangen und Lippen gleiten beim Sprechen und bei unwillkürlichen Bewegungen an den Zahnflächen entlang.

Die Fissuren und die Zahnzwischenräume werden von der Zahnbürste auch nicht erreicht. Bei den Fissuren liegt es daran, dass sie zu klein sind. Die Rillen sind so fein, dass die groben Borsten der Zahnbürste darüber hinweg gleiten. Die Zahnzwischenräume sind ähnlich schmal, auch hier gleiten die meisten Zahnbürsten einfach darüber hinweg. Deshalb mahnt der Zahnarzt immer, dass man Zahnseide verwenden sollte. Interdentalbürsten werden ebenfalls oft empfohlen. Diese Bürsten sind fein genug, um zumindest in die etwas weiteren Zahnzwischenräume zu gleiten und dort Rückstände soweit zu entfernen, dass der Speichel den Rest erledigen kann.

 

Zahnzwischenräume sind extrem anfällig

Karies und Parodontitis entstehen zu 95 % in den Zahnzwischenräumen. Beides entsteht hier. Mit der richtigen Zahnbürste kommst Du aber auch in die Zahnzwischenräume. Das Geheimnis ist die Solo-Prophylaxe. Das ist die Methode von Ralf Petersen. Wenn die Zähne sich rau anfühlen, müssen sie gereinigt werden – das ist also ganz einfach. Alles, was sich rau anfühlt, wird gereinigt. Und zwar nicht nur mit einer guten Zahnbürste, sondern auch mit den sogenannten Solo-Sticks. Die Sticks kommen überall da hin, wo Zahnbürste und Zahnseide nicht hinkommen. Die Anwendung ist allerdings nicht ganz einfach. Such Dir einen Zahnarzt in Deiner Nähe, der die Solo-Prophylaxe beherrscht, und lass Dich da einweisen. Du bekommst dort auch die speziellen Bürsten zu kaufen, die nicht teuer sind. Zahnpasta benötigst Du nicht, denn rein mechanisches Bürsten reicht nach der Methode von Ralf Petersen aus. Interessant, nicht?

 

Fissuren sollten geschützt werden

Fissuren lassen sich durch ihre feine Beschaffenheit schlicht nicht gut reinigen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, lässt sich die Fissuren mit Umweltmaterialien versiegeln. Das sind harte, verträgliche Materialien, die auf die Kauflächen der gereinigten Backenzähne aufgetragen werden und dort aushärten dürfen. Sie legen sich in die Fissuren und verschließen sie, so dass sich da keine Bakterien in Essensresten ansiedeln können. Wer sich dafür interessiert, sollte sich einen Zahnarzt suchen, der mit hochwertigen, gut verträglichen und vor allem auch umweltverträglichen Materialien arbeitet.

 

 

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