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Die Galle – Jeder hat diese Bezeichnung bereits gehört, doch welche Funktion hat die Galle eigentlich? Wo die Galle herkommt, welches Organ diese produziert und wie Du unter anderem eine gesunde Galle fördern kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Galle

Die Gallenblase ist ein kleines Organ, welches unterhalb der Leber sitzt und mit dieser verbunden ist. Die Leber stellt die Gallenflüssigkeit her und sammelt diese in der Gallenblase. Die Gallenflüssigkeit hat die Funktion, Fette verdaubar zu machen und die gelösten Stoffe, wie beispielsweise Gifte, aus der Leber abzutransportieren. Die über die Entgiftungsfunktion der Leber gefilterten Giftstoffe werden über die Gallenflüssigkeit in den Darm gebracht und von dort aus über den Stuhlgang aus dem Körper geleitet. In diesem Zusammenhang wird klar, dass eine Entgiftung nur funktioniert, wenn eine gute Gallenflüssigkeit vorhanden ist. Die Gallenflüssigkeit setzt sich aus den Bestandteilen Cholesterin, Phospholipiden und Gallensäuren, im Verhältnis eins zu fünf zu vierzehn zusammen. Das bedeutet, sie besteht aus einem Teil Cholesterin, aus fünf Teilen Phospholipiden und aus vierzehn Teilen Gallensäuren.

Grundsätzlich ist im menschlichen Körper ausreichend Cholesterin vorhanden. Es gilt darauf zu achten, ebenso ausreichend Phospholipide zu erhalten, welche über die Ernährung, vor allem durch Soja Lecithin oder durch Nüsse, Sesamsamen und andere fetthaltige Lebensmitteln zugeführt werden können. Im Grunde erhältst Du diese jedoch auch über den Verzehr von Obst und Gemüse, da jede Zellwand, welche mal gelebt hat, aus Phospholipiden besteht. Phospholipide gelten als “Baustoff der Zellen”.

Die Gallensäuren werden vom Körper in der Leber gebildet. Dazu benötigt der Körper Bitterstoffe, die wir in der heutigen Gesellschaft unzureichend zu uns nehmen. Dazu gehören bittere Kräuter, Chicorée oder Extrakte, welche extra zur Anregung der Leber hergestellt werden. Taurin oder Glycin sind außerdem wichtig, wobei bei einer rein pflanzlichen Ernährung Taurin eine schwierige Quelle darstellt. Glycin erhalten wir ausreichend über die Nahrung, jedoch gilt es zu wissen, dass gegebenenfalls vorhandenes Glyphosat im Darm sowie der Leber die Rezeptoren für Glycin verdrängen. Glyphosat setzt sich somit dahin, wo sich normalerweise das Glycin hinsetzen würde. Im Endeffekt kann dadurch eine Fehlfunktion der Gallenflüssigkeitsproduktion entstehen. Glyphosat kann über die Nahrung in unseren Körper gelangen.

Körperliche Probleme und Symptome

Bei unzureichender Gallenflüssigkeit können Giftstoffe aus der Leber nicht optimal abtransportiert werden, wodurch sich ein Rückstau bildet und es zu Vergiftungssymptomen kommt. Daraus können Müdigkeit, Erschöpfung, Brain Fog, das Nebel-im-Gehirn-Syndrom bis hin zu Hautausschlag, verschiedenen Entzündungen und vielen weiteren Anzeichen, welche mit Vergiftungen in Verbindung stehen, resultieren.
Es kann weiterhin zu Problemen in der Fettverdauung kommen, das bedeutet, dass Fette im Körper fehlen und an Stellen im Darm gelangen, wo sie nicht hingehören. Dort können diese Fette dann unter Umständen die Darmbakterien, pathogene Keime, Parasiten oder Pilze nähren, sodass sich diese vermehren können. Symptome wie Blähungen und Fettstuhl sind Hinweise darauf, dass die Gallensäure nicht optimal funktioniert.

Ein weiteres Problem kann das Auftreten von Gallensteinen sein. Diese entstehen, wenn das Gemisch der Gallenflüssigkeit nicht optimal ist. Ist im Verhältnis zur Gallenflüssigkeit zu viel Calcium, Oxalsäure oder Cholesterin in der Gallensäure enthalten, dann kristallisiert dieses Gemisch. Diese Kristallbildung endet mit der Zeit als Gallenstein.
Zur Prophylaxe von Gallensteinen solltest Du möglichst wenig Lebensmittel mit einem hohen Cholesteringehalt verzehren und im Gegenzug auf eine ausreichende Zufuhr an Bitterstoffen achten. Außerdem sollte die Galle immer in Bewegung sein, was beispielsweise durch eine Leberreinigung oder Lebermassagen unterstützt werden kann.

Bei einer guten pflanzlichen Ernährung treten eher selten Probleme der Gallenblase auf. Zur Behandlung von Gallensteinen bestehen unterschiedliche Therapievarianten.
Schulmedizinisch können Gallensteine unter Ultraschallbedingungen durch eine Injektion direkt in die Steine aufgelöst werden. Weiterhin können die Steine durch eine Ultraschallwellenbehandlung behandelt oder letztlich durch eine Operation entfernt werden. In schlimmen oder wiederkehrenden Fällen ist auch die vollkommene Entfernung der Gallenblase möglich.

In der Naturheilkunde wird häufig Vitamin C eingesetzt, welches in der Lage ist, bestimmte Steine aufzulösen. Auch Lecithin, Jod oder Rowachol enthalten bestimmte Terpene, welche Gallensteine auflösen können. Dies ist jedoch nur bei einer Größe von bis zu einem Zentimeter empfehlenswert. Bei solchen Lösungsprozessen besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die Steine in den Gallengang geraten und dort zu einer Gallenkolik mit starken Schmerzen führen. In diesen Fällen muss dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Insgesamt hindern Infektionen und zu viel Toxine, Alkohol und Drogen die Leber daran, eine gute Arbeit zu leisten und eine gute Gallensäure herzustellen. Sofern Du diese vermeidest und die oben genannten Tipps befolgst, steht einer gesunden Galle nichts mehr im Weg.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Das Reizdarmsyndrom stellt eine weit verbreitete Krankheitsdiagnose dar, welche von einigen Medizinern, teilweise viel zu schnell, gestellt wird. Doch was bedeutet ein Reizdarmsyndrom und was hilft, um die Symptome zu lindern? All das erfährst Du in diesem Beitrag.

Diagnose Reizdarmsyndrom

In der Schulmedizin wird die Diagnose Reizdarmsyndrom über das sogenannte Ausschlussverfahren gestellt. Zunächst werden alle Krankheiten, welche mit dem Magen-Darm-Trakt zusammenhängen, ausgeschlossen. Dies erfolgt über verschiedene Wege wie Darmspiegelung, Magenspiegelung, Stuhluntersuchung, Abtasten des Körpers sowie MRT und CT. Sofern bei allen Untersuchungen keine Ursache für die gesundheitlichen Probleme gefunden werden kann, wird von einem Reizdarmsyndrom gesprochen. Dies sagt nicht mehr aus, als dass der Darm gereizt ist. Viele Mediziner verschreiben Medikamente, um die Symptome zu lindern, forschen jedoch nicht weiter nach der Ursache. Doch dieser Weg ist falsch.

Das Reizdarmsyndrom gilt generell, sowohl in der Schulmedizin als auch in der Alternativmedizin, als schwer behandelbar, da es sehr individuell ist. Magen und Darm funktionieren wie Alarmglocken in unserem Körper. Wenn irgendetwas nicht stimmt, machen Magen und Darm Probleme und es kommt beispielsweise zu Blähungen und Verstopfungen. Das hat damit zu tun, dass das ganze Nervensystem, welches den Magen-Darm-Trakt versorgt, auf verschiedenste Faktoren hochempfindlich reagiert. Sofern dieses System nicht richtig arbeitet, arbeiten auch Magen und Darm nicht richtig und es kommt zu den Symptomen eines Reizdarms.

Folgende Ursachen können dem Reizdarmsyndrom zugrunde liegen:

1. Unverträglichkeiten auf bestimmte Lebensmittel
Häufig werden die Symptome durch Gluten und Milchprodukte ausgelöst. Diese müssen dann komplett gemieden werden, um den Reizdarm in den Griff zu bekommen.

2. Chronische Infektion im Darm
Diese kann durch Pilze, Bakterien, Parasiten oder manchmal auch Viren hervorgerufen werden. Die Infektion bedarf einer Behandlung (nicht antibiotisch).

3. Mängel im Körper
Mängel können ebenfalls einen Reizdarm auslösen. Magnesiummangel kann dazu führen, dass der Darm sich nicht mehr richtig bewegen kann, wodurch folglich Verstopfungen entstehen können, welche den Darm reizen.
Viele weitere Mängel, beispielsweise Vitaminmangel an Zink, Vitamin D und Vitamin B 12 können die Ursache eines Reizdarms sein.

4. Stress
Bei Stress ist das Nervensystem, welches den Darm versorgt, quasi ausgeschaltet.
Verdaut wird erst dann, wenn kein Stress besteht. Wird die Nahrung allerdings nicht gut verdaut, gelangen unverdaute Nahrungsbestandteile in den Darm und können dort an Stellen gelangen, wo sie nicht hingehören. Dort versorgen diese die Bakterien falsch und es kann zu einer Reizung des Darms kommen.

5. Fehlbesiedelung im Darm
Sind anstelle von nicht pathogenen Keimen zu viele körpereigene Bakterien an der falschen Stelle im Darm, muss dafür gesorgt werden, dass das Mikrobiom im Darm in irgendeiner Form wieder besser versorgt wird. Dem Mikrobiom geht es unter Einfluss von Stress sowie Elektrosmog schlecht. Wohnst Du zum Beispiel in der Nähe eines Handymastes kann es sein, dass die Bakterien im Darm dadurch verrücktspielen. Auch WLAN sowie das Smartphone selbst können dem Darm schaden. Wer unter den Symptomen eines Reizdarms leidet, sollte den Elektrosmog so weit wie möglich reduzieren.

6. Ungelöste seelische Konflikte
Auch diese bereiten dem Körper Stress. Sofern die Konflikte gelöst werden können, verbessern sich damit in der Regel auch die Symptome des Reizdarms.

Der Reizdarm ist jedoch nicht, wie von vielen Allgemeinmedizinern behauptet wird, rein psychosomatisch. Dennoch kann das Krankheitsbild durch die Psyche negativ beeinflusst werden.

7. Strukturelle Probleme
Auch zu wenig Bewegung kann dazu führen, dass der Darm gereizt wird. Es kann sein, dass die Lymphe zu wenig fließt und die Faszien um den Darm herum nicht richtig in Bewegung kommen. Dadurch wird der Stuhlgang träge und kann Schwierigkeiten machen.

8. Vergiftungen im Körper
Bestimmte Giftstoffe wie Glyphosat, Aluminium, Quecksilber und Blei vergiften das gesamte Mikrobiom im Darm und führen somit zu Problemen. Hier wird eine Entgiftung unausweichlich.

Die Kunst in der Behandlung eines Reizdarmsyndroms liegt darin, die entscheidenden Faktoren zu erkennen, damit der Reizdarm wieder verschwindet. Grundsätzlich gilt, dass der Reizdarm immer sekundär ist, das bedeutet, es gibt immer einen Grund für die Beschwerden. Wird die Ursache im Kern behandelt, verschwinden in der Regel auch die Symptome des Reizdarms.

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Viele Menschen lieben Kaffee und können sich den Kaffee am Morgen gar nicht wegdenken. Allerdings kann Kaffee für verschiedene gesundheitliche Probleme verantwortlich sein. Zum einen können diese durch die Inhaltsstoffe des Kaffees und zum anderen durch das enthaltene Koffein entstehen. Welche Symptome mit einer Kaffeeunverträglichkeit einhergehen und was Du tun kannst, um dennoch Deinen Kaffee zu genießen, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn wir uns im Alltag beschäftigen und uns regelmäßig bewegen, beispielsweise bei der Arbeit oder bei der Erziehung der Kinder, verbrauchen wir das sogenannte ATP. Dabei entsteht Adenosin, welches sich an die Rezeptoren im Körper setzt. Je voller die Rezeptoren an den Zellen werden, desto öfter erhält der Körper das Signal: Es ist Zeit für eine Pause. Der Körper benötigt dann Ruhe und Schlaf. Nehmen wir jedoch regelmäßig Koffein zu uns, setzt sich dieses an die Rezeptoren und füllt diese somit. Das Adenosin gelangt nicht dort hin und der Körper erhält im Endeffekt nicht das Gefühl von Müdigkeit. Kämpfst Du also mit einem ständigen Kaffeekonsum gegen Deine Müdigkeit an, ist dies der Weg in Richtung eines Burnouts. Wer regelmäßig über seine Grenzen hinaus schießt und das Biosystem sozusagen mit Kaffee an der Nase herumführt, der sorgt dafür, dass das gesamte Biosystem früher altert und ausbrennt.

Wenn Du merkst, dass Du müde und erschöpft bist, solltest Du Dir frühzeitig überlegen, ob Du eine Pause brauchst. Gegebenenfalls hilft es schon, sich zwei Tage von der Arbeit frei zu nehmen oder den Alltag anders zu gestalten. Kaffee ist zwar ein leckeres Getränk, allerdings solltest Du nicht versuchen, mit Kaffee jede Art von Müdigkeit zu kompensieren. Viele Menschen tun das, was der Gesundheit auf Dauer schaden kann.

Die verschiedenen Arten der Kaffeeunverträglichkeit

1. Unverträglichkeit auf die Inhaltsstoffe

Kaffee enthält verschiedene Öle, Gerbsäuren und andere Stoffe, welche in der Regel Probleme im Magen-Darm-Trakt in Form von Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Unruhe im Darm, Durchfall sowie Hitzewallungen und Kopfschmerzen auslösen können.

Die Säuren, die sich bilden (zum Beispiel die Chlorogensäure), wirken sich sehr stark auf unser Verdauungssystem aus und können sogar Übelkeit erzeugen. Solltest Du unter den genannten Symptomen nach dem Genuss von Kaffee leiden, solltest Du bestenfalls auf Kaffee verzichten oder den Konsum reduzieren. Ist die Magenschleimhaut von Natur aus bereits gereizt, können die enthaltenen Säuren dies noch verschlimmern.

In der Regel wird Espresso durch die kürzere Brühzeit sowie die zusätzlich enthaltenen Öle, welche schützend auf die Magenschleimhaut wirken, besser vertragen. Zudem enthält Espresso weniger Säuren. Je nach Kaffeesorte kann es manchmal auch ausreichen, diese zu wechseln, um die Verträglichkeit zu verbesssern.

2. Unverträglichkeit von Koffein

Eine Unverträglichkeit von Koffein würdest Du nicht nur beim Verzehr von Kaffee, sondern auch beim Verzehr anderer koffeinhaltiger Getränke bemerken. Dazu gehören beispielsweise grüner und schwarzer Tee sowie Cola. Im Körper wird dabei meist zu viel Adrenalin und Noadrenalin hergestellt oder das Koffein wird zu langsam abgebaut und verbleibt somit zu lange im Körper. Dadurch kann es zu Schlaflosigkeit, Herzrasen, Bluthochdruck und Kopfschmerzen kommen.

Mithilfe einer Eliminationsdiät kannst Du beide Arten der Kaffeeunverträglichkeit ganz einfach testen. Doch Vorsicht: Es kann sein, dass es ein paar Tage zu starken Kopfschmerzen und Energielosigkeit kommt. Die fehlende Energie deutet darauf hin, wie müde Du in Wirklichkeit bist. In der Zeit, in welcher Du den Kaffee meiden möchtest, solltest Du dir nichts großes vornehmen oder bestenfalls sogar ein paar Tage frei nehmen.

Oft hilft es bereits, den Kaffeekonsum etwas zu reduzieren und den Kaffee nicht zu heiß aufzubrühen. Filterkaffee ist der schlechteste Kaffee, dieser sollte mithilfe einer Pflanzenmilch, beispielsweise Mandelmilch, neutralisiert werden. Durch die Fettsäuren ist der Kaffee nicht mehr so scharf. Wichtig ist nur, keine normale Kuhmilch zu verwenden, da diese sehr unverträglich für den Körper ist.

Als gute Kaffeealternative hat sich der Matcha-Tee bewährt, welcher nicht schon im Magen, sondern erst im Dünndarm verdaut wird und dadurch wesentlich verträglicher ist.

Vorsicht ist bei einer Histaminunverträglichkeit geboten: Kaffee hat die Eigenschaft, das Enzym, welches Histamin abbaut, zu hemmen. Wer unter einer solchen Unverträglichkeit leidet, sollte Kaffee wirklich besser meiden. Es kann sogar sein, dass die auftretenden Symptome gar nicht gegen den Kaffee sind, sondern aufgrund der Histaminunverträglichkeit auftreten. Diese hat in der Regel ihren Ursprung in einem entzündeten Darm.

Wenn Du Kaffee magst, genieße diesen ruhig. Sollten jedoch die oben genannten Symptome auftreten, solltest Du diese beobachten, gegebenenfalls den Konsum reduzieren oder mal die Kaffeesorte wechseln.

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Selen ist ein wichtiges und essentielles Spurenelement. Essentiell bedeutet, dass wir dieses unserem Körper zuführen müssen, da er es nicht selbst herstellen kann. Besteht ein Selenmangel, äußert sich dieser meist in unspezifischen Symptomen, welche zu einer Vielzahl von Krankheitsbildern passen. Warum Selen so wichtig ist und wie du das Spurenelement auf natürliche Weise zu Dir nehmen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wozu benötigt unser Körper Selen?

Mit Selen werden verschiedene Enzyme im Körper gebildet, welche für den gesamten Stoffwechsel, ganz besonders auch für das Immunsystem, unabdingbar sind. Vor allem ist es wichtig für die Schilddrüse, da Selen zur Herstellung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 benötigt wird.
Auch die Fruchtbarkeit des Mannes hängt von Selen ab! Erst durch Selen werden die Spermien beweglich und fruchtbar. Sollten also Probleme bei der Kinderzeugung bestehen, kann möglicherweise ein Selenmangel als Ursache dahinter stecken. Dies sollte unbedingt untersucht und bei einem bestehenden Mangel behandelt werden.
Weiterhin bindet Selen Schwermetalle im Körper und dient als Antioxidans zum Schutz unserer Körperzellen. Selen wird daher beispielsweise Patienten empfohlen, welche eine Chemotherapie machen, da Selen dabei unterstützt, die gesunden Zellen zu schützen. Besteht ein Mangel an Selen, so sind die gesunden Zellen den aggressiven Medikamenten schutzlos ausgesetzt.

Welche Symptome treten bei einem Selenmangel auf?

Sofern ein Selenmangel besteht, können viele verschiedene Symptome darauf hinweisen. Dazu gehören mitunter folgende Symptome:

– Schilddrüsenunterfunktion und damit verbundene Symptome
– Unfruchtbarkeit bei Männern
– Darmträgheit
– Gewichtsverlust
– Verdauungsstörungen
– Kopfschmerzen
– Schlafstörungen
– Gelenkschmerzen
– Muskelprobleme, Muskelentzündungen und Muskelschmerzen
– Haarausfall
– Infektanfälligkeit: Bei häufigen Infekten denken die meisten Betroffenen an einen Mangel an Vitamin C, Eisen oder Zink, aber nur selten an Selen. Jedoch kann auch dies die ausschlaggebende Ursache für die Infekte sein.

Wie wird ein Selenmangel am besten ausgeglichen?

Der beste Weg einem Mangel entgegen zu wirken oder, noch besser: ihn gar nicht erst entstehen zu lassen, ist über die Ernährung. Zu den pflanzlichen selenhaltigen Nahrungsmitteln gehören Nüsse, Hülsenfrüchte und Kohlprodukte wie beispielsweise Weißkohl. Paranüsse enthalten besonders viel Selen. Zwei bis drei Paranüsse pro Tag decken bereits den kompletten Tagesbedarf an Selen ab. Tierische Lebensmittel enthalten mitunter auch Selen, werden aber aus gesundheitlichen Aspekten in anderen Bereichen nicht von uns empfohlen. Wie Du siehst ist es relativ leicht, den Tagesbedarf an Selen über die Ernährung abzudecken.

Ein weiterer Weg, Selen zuzuführen, sind Nahrungsergänzungsmittel. Dabei empfehlen wir organisch gebundene Selenprodukte, bestenfalls Selenomethionin. Bei diesem ist das Selen an eine Aminosäure gebunden und dadurch besser verträglich. Generell empfehlen wir die Zufuhr mit Nahrungsergänzungsmitteln jedoch nur bei einem akuten und starken Selenmangel.

In seltenen Fällen kann es zu einem Selenüberschuss kommen, welcher sich durch die folgenden Symptome äußert:
Mundgeruch nach Knoblauch, innere Unruhe, Magen-Darm-Probleme, Gedächtnisprobleme und Sehstörungen.
Ein Überschuss ergibt sich in der Regel jedoch nur durch eine zu hohe Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Solltest Du unter den oben erwähnten Symptomen leiden und einen Selenmangel vermuten, kannst Du dies ganz einfach über eine Blutuntersuchung bei einem Therapeuten oder über unsere Ferntestung beziehungsweise eigenständig über unser Dr. Mama System überprüfen.

Selen ist ein bedeutsames Spurenelement, welches leider sehr oft in Vergessenheit gerät. Fülle Deinen Selenspeicher auf und achte auf eine regelmäßige Zufuhr über die Ernährung.

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Neurodermitis loswerden
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Neurodermitis ist eine weit verbreitete Krankheit, welche unabhängig vom Alter in unterschiedlicher Intensität auftreten kann. Meist verläuft die Krankheit chronisch und in Schüben. Am schlimmsten betroffen sind Babys, da diese sich nicht selber helfen und die Hautreaktionen nicht verstehen können. Welche Ursachen einer Neurodermitis zugrunde liegen und wie diese verbessert werden kann, erfährst Du in diesem Beitrag.

Neurodermitis ist eine Autoimmunerkrankung, bei welcher sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wehrt. Doch warum passiert das?

Es gibt verschiedene Ursachen, welche die Krankheit auslösen oder verschlimmern können. Jedoch spielt hier nicht nur das Immunsystem der Haut eine Rolle, sondern hauptsächlich das Immunsystem des Darms. Es gibt immer noch eine Reihe von Ärzten, welche behaupten, Hautprobleme seien genetisch bedingt und nur symptomatisch behandelbar, allerdings haben fast alle Hautprobleme ihre Ursache im Darm.

Zwar gibt es genetische Defizite, welche eine Neurodermitis begünstigen können, jedoch ist dies nicht der einzige Auslöser für die Krankheit. Am Ende stellt sich die Frage, wie sich die Defizite äußern und welche Symptome sich zeigen. Fakt ist jedoch, wer unter Neurodermitis leidet, hat eine bestimmte Form von genetischer Schwäche, welche sich über die Haut zeigt.

Der Zusammenhang von Neurodermitis und unserem Darm

Wenn es dem Darm gut geht, spiegelt sich dies bei der Haut wider. Einige Ursachen führen dazu, dass eine Neurodermitis entwickelt wird oder diese sich verschlimmert. Zu den Hauptursachen gehören folgende:

1. Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Milchprodukte sowie Gluten bringen das Immunsystem vor allem im Bindegewebe zum Überreagieren. Nicht alle Milchproteine werden zersetzt und gelangen daher ins Bindegewebe. Unter Umständen bekämpft das Immunsystem das Protein, da es nicht unterscheiden kann, ob es sich um eine Bakterie handelt oder nicht. Das Immunsystem wird überaktiv, was sich dann in der Haut widerspiegelt. Es entsteht eine latente Entzündung im Darm, was wiederrum zu chronischen Infektionen führen kann.
Häufig berichten Erkrankte, dass die Neurodermitis durch Stress schlimmer wird. Das ist klar, da alle Immunreaktionen bei Stress zusätzlich verstärkt werden. Trotzdem ist wichtig zu wissen, dass die Krankheit nicht allein durch Stress ausgelöst wird. Durch das Meiden von Milchprodukten sowie Gluten kann eine deutliche Verbesserung der Krankheit erreicht werden.

2. Vergiftungen

Belastungen im Körper durch Quecksilber, Kadmium sowie Aluminium können ebenfalls für die Autoimmunerkrankung verantwortlich sein. In diesem Fall hilft den Betroffenen eine Entgiftung des Körpers.
Vorsicht ist auch bei Impfungen geboten: Es gibt einige Kinder, welche kurz nach einer Impfung eine Neurodermitis entwickeln. Dazu muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden, dennoch kann es sinnvoll sein, vor der ersten Impfung seines Kindes eine genetische Untersuchung durchführen zu lassen, um zu prüfen, ob eine Reaktion auf die ganzen Schadstoffe in der Impfung im Vorfeld möglich wäre. Ist dieser Fall bereits eingetreten, können bestimmte Entgiftungsmaßnahmen helfen, die Impfung zu endblockieren. Dies ist nicht immer erfolgreich, kann aber funktionieren.

Tritt die Neurodermitis bei einem Stillbaby auf, ist unbedingt die Mutter zu untersuchen. Es kann sein, dass die Muttermilch Stoffe enthält, welche das Immunsystem des Babys reizen. In einem solchen Fall muss die Mutter behandelt werden.

3. Magensäuremangel

Bei Erwachsenen und älteren Kindern kann ein Magensäuremangel für die Überreaktion des Immunsystems verantwortlich sein. Dies kann getestet werden. Sofern die Darmgesundheit verbessert wird, verbessern sich auch die Symptome.

4. Probleme bei der Umwandlung von Omega 6 Fettsäuren

Durch einen genetischen Fehler gibt es Patienten, welche die über die Ernährung aufgenommenen Omega 6 Fettsäuren nicht in Gamma-Linolensäure umwandeln können. Dadurch neigt die Haut zu Entzündungsreaktionen. In solchen Fällen können die Omega 6 Fettsäuren direkt als Gamma-Linolensäure, zum Beispiel in Form von Walnussöl, zugeführt werden.

Um eine Neurodermitis zu behandeln gilt es zunächst die Ursachen abzuklären, beispielsweise über unser Dr. Mama System oder mittels Ferntestung und die oben genannten Tipps zu befolgen. So steht einer Verbesserung oder möglicherweise Heilung der Krankheit nichts mehr im Wege. Vor allem gewinnen die Erkrankten durch beispielsweise kleine Umstellungen in der Ernährung enorm an Lebensqualität.

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Eine Multiple Sklerose geht mit verschiedenen Symptomen einher und betrifft vor allem das zentrale Nervensystem. In verschiedenen Zonen des Gehirns zersetzt, also sklerosiert sich etwas. Mithilfe von bildgebenden Verfahren lassen sich die Läsionen lokalisieren und somit bestimmen. MS ist eine Autoimmunerkrankung, welche das Gehirn und insbesondere die Ummantelungen der Nerven angreift. Doch warum greift das Immunsystem den eigenen Körper an? Das und weitere spannende Fakten erfährst Du in diesem Beitrag.

Standardmäßig wird eine Multiple Sklerose immunsuppressiv behandelt. Das Immunsystem wird durch Medikamente unterdrückt und somit zurückgehalten mit dem Ziel, die Nervenscheiden zu schützen. Diese Art der Behandlung kann bei einem aktiven Schub durchaus sinnvoll sein, ist aber dennoch keine Dauerlösung. Wird das Immunsystem dauerhaft unterdrückt, entstehen viele weitere Krankheiten. Viel wichtiger ist es herauszufinden, wo die Multiple Sklerose herkommt und welche Ursachen bekämpft werden müssen.

Bei den meisten MS Patienten finden im Gehirn immer wieder ähnliche Vorgänge statt. Die Läsionen befinden sich meist in der Nähe von Venen. Die Arterien bringen das frische Blut ins Gehirn und wenn der Sauerstoff verbraucht ist, fließt das Blut über die Venen wieder aus dem Gehirn raus. Zudem besteht häufig ein freier Eisenüberschuss im Gehirn, welcher mit für die Krankheit verantwortlich ist. Auch Bartonella und verschiedene Herpesviren wie Herpes Typ 6, Typ 8 sowie Masernviren treten sehr häufig bei MS Patienten auf. Die Masernviren kommen in der Regel nicht durch eine tatsächliche Masernerkrankung, sondern durch die Masernimpfung.

In unserem Gehirn befinden sich Mikroben, welche durch das Eisen aktiviert werden oder sich von diesem ernähren. Eisen bildet dann den optimalen Nährboden für Viren und Bakterien, was die Krankheit stetig verschlimmert. Ein weiteres Problem ist die Verletzung des Endothels, also der Zellschicht an der Innenfläche der Blut- und Lymphgefäße. Diese wird vor allem durch Bakterien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten verletzt. Eine Unverträglichkeit auf Milchprodukte und Gluten kann dazu führen, dass das Endothel eine latente Entzündung entwickelt und somit weniger widerstandsfähig wird. Das Ausdringen von freiem Eisen wird dadurch verstärkt.

Ein weiterer Grund für MS ist der Venenstau im Hals. Bei der Untersuchung der Durchblutung wird in der Regel auf die Arterien geachtet, jedoch nicht auf die Venen. Durch Bakterien ist es möglich, dass die Venen stauen. Der Druck, welcher dabei entsteht, sorgt dann dafür, dass das freie Eisen raus gedrängt wird. Das Eisen ist eine perfekte Nahrungsquelle für Viren und Bakterien, welche dann in Fettscheiben überleben. Das Immunsystem greift dann die komplette Myelinscheide an.

Es ist entscheidend, diese Bakterien und Viren zu behandeln und eine gute Durchblutung zu gewährleisten. Zum einen kann man die Halsschlagadern mit Bienengiftsalbe einreiben. Als weitere Möglichkeit eignet sich ein kleiner operativer Eingriff, bei welchem die Vene mithilfe eines Ballons aufgeblasen wird. Teilweise zeigen MS Patienten geringe Reaktionen, andere hingegen reagieren sehr stark auf diese Behandlung. Besonders bei weit fortgeschrittenen MS Patienten fällt auf, dass das Gehirn bei normaler Durchblutung längst verlorene Funktionen zurück erhält. Eine solche Diagnose sowie Behandlung ist in dafür vorgesehenen CCSVI Zentren möglich.

Es gilt, das Endothel zu schützen, sodass dieses nicht so durchlässig für das Eisen ist. Dies funktioniert mit antioxidativen Substanzen, einigen OPC sowie Deep Purple von der Firma biopure.eu. Das wichtigste ist jedoch, die Entzündung im Körper zu behandeln, in dem die Ernährung umgestellt wird. Um die Gefäße zu schützen eignet sich am besten eine vegane Ernährung, jedoch hilft es bereits zumindest Milchprodukte sowie Gluten zu vermeiden. Hinzu kommt, dass das freie Eisen, welches von tierischem Fleisch ins Blut transportiert wird, von unserem Körper nicht selektiv aufgenommen werden kann. Somit erhöht sich der freie Eisengehalt im Körper beim Verzehr von Fleischprodukten zusätzlich.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Behandlung von MS Patienten ist das konsequente Vermeiden von Elektrosmog. Damit ist in diesem Fall nicht nur das WLAN zuhause gemeint, sondern auch der Strom aus der Steckdose. Mithilfe eines Stretzerfilters ist es möglich, herauszufinden, wie sauber Dein Strom zuhause ist. Handelt es sich um schmutzigen Strom, kann dies die Gesundheit negativ beeinflussen. Mithilfe eines Stretzermeters kannst Du prüfen, ob und wie viele Filter Du einbauen musst, um einen sauberen Stromkreis zu erhalten. Studien haben gezeigt, dass MS Patienten, welche im Rollstuhl sitzen mussten, durch den Einbau solcher Filter wieder laufen konnten. Bei Entnahme der Filter wurde wieder ein Rollstuhl benötigt. Das Immunsystem wird somit offensichtlich durch schmutzigen Strom gestört, was ebenfalls eine Heilung beeinflusst.

Sind die Ursachen behoben, bringen wir das Immunsystem dazu von den Myelinscheiden abzulassen. So kann der nächste Schub oder generell eine Verschlechterung der Krankheit verhindert werden. In seiner Fähigkeit sich selber zu heilen ist es dann sogar möglich, dass der Körper die Myelinscheiden wieder herstellt und somit die Lebensqualität des Patienten erheblich verbessert werden kann.

Die beste Methode zur Testung der Ursachen ist die autonome Regulationsdiagnostik. Diese kannst Du entweder über unser Dr. Mama System selbst erlernen oder Dir einen Termin zur Ferntestung vereinbaren.

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Kreidezaehne Ursachen und Loesung
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Kreidezähne beziehungsweise “MIH” (Abkürzung für Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation), bedeutet, dass eine unzureichende Mineralisierung der Backen- und Frontalzähne vorliegt. Immer mehr Kinder leiden unter dieser Krankheit, bei welcher ihnen die Zähne sozusagen wegbröckeln. Die Zähne verfärben sich leicht und brechen bei normalem Beißdruck, etwa beim Essen, ab. Dies geschieht, weil die Zähne zu gering mineralisiert sind. Es kann sich dabei um die Milchzähne handeln, viel tragischer ist es jedoch, wenn dies die bleibenden Zähne betrifft. Welche Ursachen es für Kreidezähne gibt und wie die Krankheit zu behandeln ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Welche Ursachen für Kreidezähne gibt es?

Es gibt einige Grundursachen, die es bei Vorliegen von Kreidezähnen zu erkennen und zu beheben gilt.
In den meisten Fällen beginnen die Fehler bereits in der Schwangerschaft. Im Mutterleib liegen dann schon Bedingungen vor, die dafür sorgen, dass die Mineralisierung von Knochen und Zähnen Probleme macht. Der Körper muss in solchen Fällen abschätzen, an welchen Stellen er gut arbeiten muss. Die Zähne bleiben dann oft auf der Strecke.

Folgende Probleme in der Schwangerschaft können für Kreidezähne verantwortlich sein:

1. Unzureichende Versorgung mit Vitamin D: Es ist unerlässlich, dass die Mutter in der Schwangerschaft auf einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel achtet. Der Vitamin D-Wert sollte bei 80 bis 100 Nanogramm pro Milliliter liegen. Ist dieser zu gering, kann die ganze Aufnahme von Calcium in den Körper nicht optimal funktionieren. Somit erhält auch das Kind nicht das, was es erhalten sollte. Zudem muss Vitamin K2 ausreichend vorhanden sein, damit das Calcium transportiert werden kann und dort ankommt, wo es wirken soll. Auch Magnesium ist für die Verstoffwechselung von Calcium sehr wichtig und zählt somit zur Grundversorgung.
Die meisten werdenden Mütter achten auf Ihre Ernährung und Gesundheit, jedoch werden die Vitamine dem Körper durch Übersäuerung leider auch schnell wieder entzogen. Eine Übersäuerung entsteht durch alle tierischen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Wir empfehlen daher eine möglichst pflanzliche Ernährung.

2. In der Schwangerschaft kann die Mutter bestimmten Strahlungen ausgesetzt sein, die die optimale Zellentwicklung des Babys stören. Dazu gehört vor allem die Strahlung durch Mobilfunk, wie WLAN, das Smartphone und weitere elektronische Geräte. Diese haben eine Wirkung auf das ungeborene Kind und dessen Entwicklung, da die Zellen und Körperstrukturen gestört werden können. In der Schwangerschaft ist es daher besonders wichtig, das WLAN zuhause möglichst auszuschalten und das Smartphone bei Nutzung an ein Netzwerkkabel anzuschließen. Auch das Einschalten des Flugmodus am Smartphone hilft, um unnötige Strahlung zu vermeiden. Eine weitere Möglichkeit, um das Baby auch außerhalb der eigenen vier Wände zu schützen, ist ein Schutzgürtel für den Babybauch, welcher durch das enthaltene Metallgewebe das ungeborene Kind vor Strahlung schützt.

3. Toxine: Schwermetalle und Leichtmetalle wie Aluminium, Quecksilber oder Blei können ebenfalls eine Ursache für Kreidezähne sein, diese sind aber eher selten die Auslöser. Viel häufiger sind allerdings folgende Stoffe: Glyphosat und Weichmacher in Plastik. Diese zwei sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die Hauptursachen von Kreidezähnen.
Die Lösung lautet hier: Kein Plastik mehr zu nutzen! Es sollte weder Wasser, Nahrung, noch Kosmetik aus Plastikflaschen genutzt werden. Dort ist häufig der Stoff Bisphenol A enthalten – eine echte Seuche. Dieser Stoff verhindert die Mineralisierung der Zähne. Vorsicht ist hier auch beim Kontakt mit Kassenzetteln geboten: Beim Thermodruckverfahren der Kassenzettel werden Weichmacher eingesetzt. Eine Kassiererin als Beispiel sollte daher Handschuhe tragen, um eine Aufnahme der giftigen Stoffe über die Haut zu verhindern. Denn ist der Stoff erstmal aufgenommen, wird dieser über das Kind im Mutterleib entgiftet. Dies ist ein natürlicher Vorgang, daher ist es nötig, die Aufnahme von Weichmachern und sonstigen giftigen Stoffen zu vermeiden. Es gibt Möglichkeiten, diese zu entgiften, sowohl bei der Mutter als auch später beim Kind.

Glyphosat ist ein landwirtschaftliches Herbizid, welches genutzt wird, um Unkraut zu vernichten. Dieses steht schon lange Zeit in der Kritik und die WHO hat es bereits als teilweise krebserregend eingestuft. Trotzdem darf es in der Landwirtschaft eingeschränkt genutzt werden. Glyphosat bindet Mineralien, das heißt, man nimmt zwar Mineralien über die Ernährung auf, aber diese verbleiben nicht im Körper. Die Lösung lautet hier: Entgiftung!

Solltest Du Kinder haben, die unter Kreidezähnen leiden, können die oben genannten Maßnahmen eine Verbesserung bringen. Es ist wichtig, zu prüfen, ob das Kind Vitamine zum Aufbau benötigt oder etwa eine Entgiftung sinnvoll wäre. Sind die Ursachen erstmal unter Kontrolle, kann man versuchen, die verbleibenden Zähne zu retten. Bei bereits geschädigten Zähnen kann man leider nichts mehr machen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
SIBO - Was mache ich dagegen
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Bakterien im Darm

In unserem Dünndarm sowie im Dickdarm haben wir eine Vielzahl von Bakterien. Dies war in der medizinischen Welt lange Zeit umstritten und es gibt selbst heute noch Mediziner, die behaupten, im Dünndarm gäbe es keine Bakterien. Diese sollten lediglich im Dickdarm auftreten und sofern sie im Dünndarm landen, sind sie falsch. Diese Annahme stimmt jedoch nicht. Im Dünndarm befinden sich ebenso wie im Dickdarm viele Bakterienstämme, die uns bei unserer täglichen Verdauung helfen. Dennoch verhalten sich diese Bakterien ganz anders gegenüber denen im Dickdarm. Das Problem, welches sich bei SIBO ergibt, ist folgendes: Die Bakterien sind sehr unterschiedlich und arbeiten nicht zusammen. Dr. Nemetschek hat dazu ein schönes Beispiel gebracht: Im Dünndarm sind die Bakterien wie Vögel und im Dickdarm sind sie wie Fische. Vögel und Fische passen nicht zusammen.

Gründe für das Überwuchern von Bakterien

Für das Auftreten falscher Bakterien im Dünndarm gibt es einige Ursachen, die es zunächst zu erkennen gilt. Unter bestimmten anatomischen Bedingungen ist es möglich, dass die Dickdarmbakterien in den Dünndarm gelangen. Auch durch Ernährungsfehler kann das Problem auftreten. Wenn Du Dich von Nahrungsmitteln ernährst, die Du nicht gut verträgst, teilweise auch ohne Dein Wissen, landen diese im Dünndarm ohne vorher richtig verdaut zu werden. In solchen Fällen ist es möglich, dass die Bakterien durch die Klappe, die Dünn- und Dickdarm trennt, in die falsche Richtung schwappen. Gleichzeitig kann es bei einer Neigung zu Verstopfungen sein, dass das Essen viel zu lange im Darm verbleibt und es deswegen zu einer bakteriellen Fehlbesiedlung im Dünndarm kommt.
Allergien und Unverträglichkeiten auf verschiedene Lebensmittel können, teilweise unbemerkt, stille Entzündungen im Darm hervorrufen. Beispielsweise können Milch- oder Weizenprodukte, aber auch Fleisch, Fisch und Eier für eine solche Entzündung verantwortlich sein. Dadurch verändert sich das Milieu und damit auch die Bakterienansammlung in unserem Darm. Gute Bakterien reduzieren sich und machen Platz für schlechte Bakterien (in diesem Fall aus dem Dickdarm). Es können sich auch anerobe Bakterien, also solche, die keinen Sauerstoff benötigen, sowie pathogene Bakterien, Pilze oder Parasiten ansiedeln. Dies gehört zwar zum Spektrum von SIBO, allerdings gilt es in solchen Fällen die chronischen Infektionen in den Griff zu bekommen.

Eine gute Möglichkeit, der Fehlbesiedlung entgegen zu wirken, ist die Anpassung der Ernährung. Dazu kannst Du mit unserem Dr. Mama System ganz leicht herausfinden, welche Lebensmittel Du verträgst und welche Du besser meiden solltest. Durch die Ernährungsumstellung ist es möglich, die Entzündung zu reduzieren, sodass sich der Darm beruhigen und wieder Kräfte sammeln kann. Der Dünndarm kann seine Familie an Bakterien wieder herstellen. Gegebenenfalls ist es notwendig, Stoffe einzunehmen, die Pilze oder Parasiten reduzieren oder den guten Bakterien helfen, die schlechten zu verdrängen. Ein durchaus wirksamer Stoff ist Inulin, welcher jedoch mit Vorsicht eingenommen werden muss. Dieser kann sehr stark wirken. Zunächst sollte nur eine kleine Messerspitze eingenommen werden. Wenn dies gut vertragen wird, kann bis zu ein Teelöffel dreimal täglich eingenommen werden. Inulin ist quasi die Ernährung der Dünndarmbakterien.

Welche Ursachen gibt es noch?

Eine weitere Ursache für SIBO ist eine Vergiftung im Körper. Ist dieser mit Pestiziden, Herbiziden oder Insektiziden, wie beispielsweise Glyphosat, vergiftet, so siedeln sich die schlechten Bakterien in den Wänden des Dünndarms an und vertreiben alle guten Bakterien. Eine Vergiftung kann weiterhin durch Schwermetalle, Quecksilber, Aluminium als Leichtmetall, Cadmium oder Blei ausgelöst werden, besonders dann, wenn sie nicht gebunden werden.

Auch elektromagnetische Felder, welche uns die ganze Zeit umgeben, können eine Ursache für SIBO darstellen. Dazu gehören vor allem WLAN, schnurlose Telefone und Smartphones. Für die Keime im Darm entsteht Stress und es ist möglich, dass die patogenen Keime die guten Keime übersteigen.

Die verschiedenen Ursachen behandeln

Häufig stellt sich für Betroffene die Frage, ob es sinnvoll ist, Bakterien in Form von Tabletten oder Pulver einzunehmen. Meistens ist dies nicht der Fall und lässt sich relativ einfach erklären: Die Bakterienstämme in unserem Dünndarm kommunizieren miteinander und leben auf eine ganz bestimmte Art zusammen. In dieses Konstrukt irgendwelche weiteren Bakterienstämme einzubringen würde dazu führen, dass diese nicht zueinander passen. Sinnvoller ist es, ein natürliches Mikrobiom einzunehmen, in welchem ebenfalls hunderte verschiedene Bakterien in einer Harmonie miteinander gelernt haben, zu leben. Das heißt, sie bringen ein funktionierendes Team in den Darm, welches hilft, die Funktion wieder aufzubauen. Lebendige Bakterien erhältst Du am besten über fermentiertes Essen wie Gemüse, Blätter und gegebenenfalls Obst. Fast jede Kultur auf der Welt hat ein fermentiertes Gericht, in Deutschland ist es Sauerkraut. Grundsätzlich können wir jedoch alle Lebensmittel fermentieren und uns diese somit zu nutze machen.

So ist es möglich, optimale Bakterien im Dünndarm anzusiedeln und SIBO zu bekämpfen.

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Hilfe ich kann nichts mehr riechen und schmecken 2
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Du kannst weder riechen noch schmecken? In diesem Beitrag erfährst Du, welche Ursachen es für den temporären oder dauerhaften Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns gibt und was Du dagegen tun kannst.

Geruchs- und Geschmackssinn im Allgemeinen

Die beiden Sinne sind voneinander getrennt, das bedeutet, dass die Einschränkung des Geruchssinns nicht zwingend den Geschmackssinn und umgekehrt beeinträchtigen müssen.

Gerüche werden durch bestimmte Rezeptoren und Sensoren in der Nase wahrgenommen. Diese werden auch als Geruchssensoren bezeichnet. Geschmäcker hingegen werden primär über die Geschmacksknospen auf der Zunge erzeugt.
Die Wahrnehmung von Geruch und Geschmack erfolgen über bestimmte Nerven im Gehirn. Insgesamt gibt es zwölf Hirnnerven, von denen vier für das Riechen und Schmecken verantwortlich sind. Vor allem der erste Hirnnerv “nervus olfactorius” spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Wahrnehmung von Gerüchen. Zur Wahrnehmung von Geschmack ist der siebte Gehirnnerv “nervus facialis” auch Gesichtsnerv genannt, verantwortlich. Zudem spielen der neunte Gehirnnerv “nervus glossopharyngeus”, welcher für das Schlucken verantwortlich ist, sowie der zehnte Gehirnnerv “nervus vagus” eine Rolle.

Ursachen für den Verlust von Geruchs- und/oder Geschmackssinn

Solltest Du unter einem Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns leiden, können die folgenden Ursachen zugrunde liegen:

1. Problematik mit den Rezeptoren, welche die Geruchs- oder Geschmacksstoffe aufnehmen.

2. Störung der Kommunikation zwischen Rezeptoren und Nerven – die Rezeptoren nehmen die Stoffe zwar auf, können diese jedoch nicht an die Nerven weiterleiten.

3. Störung der Nerven selber, welche die Informationen ans Gehirn transportieren sollen.

4. Die Informationen können im Gehirn nicht verarbeitet werden.

Dafür gibt es verschiedene Gründe:

1. akute oder chronische Infektion
Eine Infektion, meist mit Viren oder Pilzen, löst häufig eine verstopfte Nase aus. Hier entsteht ein rein mechanisches Problem – es gelangt kaum noch Luft durch die Nase, sodass Gerüche folglich nicht aufgenommen werden können. Ist der Rachen belegt und wird viel gehustet, ist auch der Geschmackssinn beeinträchtigt. Hier gilt es die Infektion zu bekämpfen, dann sollten die Sinne bald zurückkehren.

2. Verletzung der Nerven und Rezeptoren
Wenn die Riechnerven oder die Zunge verletzt wurden, beispielsweise durch das Einatmen heißer Dämpfe bei einem Hausbrand, kann es ebenfalls zum Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn kommen.

3. Vergiftungen mit Toxinen oder Chemikalien
Wer häufig in Kontakt mit Toxinen oder Chemikalien kommt, kann die Rezeptoren nachhaltig schädigen. Dies betrifft in der Regel Maler, Friseure und andere Personen, die in der Industrie mit Chemikalien arbeiten.

4. Umweltgifte
Auch Leicht- und Schwermetalle, allen voran das Cadmium, sind bekannt dafür, den Geruchssinn zu beeinträchtigen. Cadmium befindet sich vor allem in den Abgasen unserer Autos. Wer viel mit Autos zu tun hat oder im Straßenbau tätig ist, könnte von einer solchen Vergiftung betroffen sein. Haben die Rezeptoren erst einmal Schaden genommen, sind die Sinne meist dauerhaft beeinträchtigt. Trotzdem ist eine Entgiftung in solchen Fällen für den Körper immer wertvoll.

5. Mängel
Auch verschiedene Nährstoffmängel im Körper können den Transport der aufgenommenen Informationen an das Gehirn beeinträchtigen. Eine entscheidende Rolle spielt vor allem Zink. Bei einer bestehenden Virusinfektion ist es daher ratsam, Zink als Nahrungsergänzung aufzunehmen. Dieses kann über einen kurzen Anwendungszeitraum auch hochdosiert eingenommen werden. Die empfohlene Menge liegt bei dreimal täglich 30 Milligramm. Am besten geeignet ist Zink in Form von Histidin, dicht gefolgt von Zinkorotat. Eine bestmögliche Aufnahme wird erreicht, wenn beide Formen parallel eingenommen werden. Generell kann Zink zur Unterstützung des Immunsystems einmal täglich eingenommen werden.

6. Gifte und Toxine von Viren und Pilzen
Bei einer Belastung mit Giften hilft Alpha-Liponsäure, welche zusätzlich zur Zinkeinnahme eingenommen werden kann. Die empfohlene Menge liegt hier bei dreimal täglich einer Kapsel. Die Säure hilft, Toxine aus dem Körper zu schwemmen und somit zu entgiften.

7. Chronische Erkrankungen
Beispielsweise besteht bei einer bestehenden Diabeteserkrankung die Möglichkeit, dass die Nerven nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden, weil die Blutgefäße zu beschädigt sind. Liegt eine Grunderkrankung vor, gilt es, diese frühzeitig und so gut wie möglich zu behandeln.

8. Schädigung des Gehirns
Schwerwiegende Fälle des Geruchs- oder Geschmacksverlustes können vorliegen, wenn das Gehirn beschädigt wurde. Dies kann entweder akut durch einen Unfall wie einen Sturz oder Schlag auf den Kopf auftreten, wodurch die Nervenkommunikation höchstwahrscheinlich nur für kurze Zeit eingeschränkt ist und zurückkehrt. Es ist jedoch möglich, dass es aufgrund einer neurologischen, schwereren Störung wie zum Beispiel durch eine Krankheit wie Multipler Sklerose oder Parkinson zu einer dauerhaften Einschränkung der Sinne kommt.

Sollte bei Dir ein erhöhtes Risiko bestehen, an Alzheimer zu erkranken, gibt es einen simplen Test: Rieche an Erdnussbutter. Wenn Du nichts riechst, ist dies ein starker Hinweis darauf, dass das Frontalhirn bereits beginnt abzubauen. Wenn Du direkt Maßnahmen ergreifst, hast du die Chance, die Krankheit zu behandeln und das Fortschreiten deutlich zu verlangsamen.

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Besonders in der kalten Jahreszeit machen sie uns allen zu schaffen – die Viren! Wir wissen zwar, dass hinter einer unangenehmen Erkältung häufig ein Virus steckt, doch was passiert eigentlich in unserem Körper während dieser Zeit? In diesem Beitrag erfährst Du, wie ein Virus in die Zellen gelangt, was dort geschieht und wie der Virus in der Zelle gestoppt werden kann, bevor Du tatsächlich krank wirst.

Es gibt eine Forschung, in der erkannt wurde, dass die DNA eines Neugeborenen wesentlich kürzer ist als die DNA eines Erwachsenen in einem Alter von etwa achtzig Jahren. Die Forscher fanden heraus, dass sich Viren im Laufe unseres Lebens an die DNA anhängen. Sobald ein Virus in den Körper gelangt, lassen sich zwei Reaktionen beobachten: Entweder wird der Virus direkt stillgelegt oder er wird von der Zelle sozusagen abgelesen und reproduziert. Der Virus missbraucht in diesem Fall die Zelle, um neuartige Viren herzustellen. Dieser Prozess wird solange fortgesetzt, bis das Immunsystem darauf reagiert und den Virus bekämpft. Der Virus wird entweder vom Immunsystem “gefressen” oder der Körper entwickelt entsprechende Antikörper. Durch diesen Prozess fühlt man sich krank, bekommt Husten, Schnupfen und Fieber und sollte in dieser Zeit möglichst viel schlafen. Sobald der Virus erfolgreich bekämpft wurde, wird dieser in der Zelle stillgelegt. Und da liegt der entscheidende Punkt! Wenn Du den Virus loswerden möchtest, bedeutet dies eigentlich, dass Dein Körper den Virus intrazellulär stilllegt. Du wirst den Virus also nicht mehr los, er wird den Körper nie wieder verlassen.

Die Masse der Viren, etwa neunzig Prozent, überstehen wir, ohne krank zu werden. Diese gelangen in den Körper und werden unmittelbar stillgelegt, ohne dass wir etwas davon spüren. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich ein gut funktionierendes Immunsystem. Wer ein schlechtes Immunsystem hat, wird häufiger krank.

Unser Körper bekämpft die Viren auf zwei unterschiedlichen Wegen:

1. DNA-Methylierung

Bei dieser handelt es sich um eine Abänderung der Zelle. Dies wird durch drei verschiedene Stoffe ausgelöst.
S-Adenosyl-Methionin (SAM) ist der Stoff, den die Zelle tatsächlich direkt verwendet, allerdings gleichzeitig auch der Stoff, der so gut wie gar nicht ankommt, wenn dieser oral eingenommen wird. Ein weiterer Stoff ist die methylierte Folsäure in der Form 5-MHTF. Dieser funktioniert gut, ist aber sehr teuer. Um eine Wirkung zu erzielen, ist eine Dosis von ein bis zwei Kapseln drei Mal am Tag notwendig. Der dritte, leicht zugängliche Stoff ist Methyl-B12 oder auch Methylcobalamin. Dieser zeigt eine sehr gute Wirkung und ist verhältnismäßig günstig. Empfehlenswert sind die Tropfen, welche wenig Zusatzstoffe enthalten und eine gute Qualität aufweisen, der Firma Sunday Natural (www.sunday.de). Diese Tropfen können hochdosiert eingenommen werden (zwei Tropfen drei Mal täglich entsprechen 6000 Mikrogramm). Diese Dosierung eignet sich für eine kurze Zeit, um den Körper bestmöglich zu unterstützen und den Virus schnell zu bekämpfen.

2. Acetylierung

Auch die Acetylierung kann bei der Bekämpfung von Viren eine Rolle spielen. Die wichtigste Unterstützung, die Du Deinem Körper geben kannst, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B5. Dadurch wird die Zelle bei der Ummantelung und anschließender Stilllegung des Virus unterstützt.

Wenn Du chronisch mit der Bekämpfung von Viren zutun hast oder um Dich herum gerade viele Menschen mit Viren kämpfen, lohnt sich eine Behandlung mit den oben genannten Mitteln. Sofern gerade kein akuter Virus besteht, reicht die Einnahme von Vitamin B5 oder Vitamin B12 einmal täglich. Dies wappnet Deinen Körper in der Virenzeit.

Zu jeder Zeit ist es wichtig, auf Deinen Körper zu hören und zu spüren, was dieser gerade benötigt. Zwar helfen verschiedene Erkältungsmittel bei einer bestehenden Erkältung, die Symptome zu lindern, doch tief in der Zelle können diese nicht wirken. Umso schneller Du auf die Signale Deines Körpers reagierst, desto schneller wirst Du wieder gesund.

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