Human Desings System
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Erkenne Dich selbst, wenn Du weise werden willst – Human Design ist eine der besten Möglichkeiten, genau dies zu tun.
Im Jahr 1987 hat der Physiker Alan Robert Krakower das Human Design System mit Hilfe von Peter Schülber entdeckt und seitdem weiterentwickelt. Wie Du dieses System optimal für Dich nutzen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist Human Design?

Bei Human Design handelt es sich um eine Art fortgeschrittenes “Horoskop”, welches Dir dabei hilft, Deine eigenen sowie die Verhaltensweisen Deiner Mitmenschen besser zu erkennen und zu verstehen.

In der Entwicklung des Human Design Systems steckt Astrologie, moderne Physik sowie Wissen rund um die Quantenphysik und Neutrinos. Neutrinos sind winzig kleine Teilchen, welche alles, was in der Welt existiert, durchdringen können. Auch das chinesische I Ging mit den 64 Hexagrammen sowie der Kabbala aus der Numerologie nehmen Einfluss auf das Human Design. Die Verknüpfung all dieser Systeme macht eine unglaubliche Selbsterkenntnis für den einzelnen Menschen anhand von wenigen Daten möglich.

Generell dient Human Design dazu, verschiedene Fragestellungen zu beantworten beziehungsweise zu erklären. Beispielsweise kann es Aufschluss darüber geben, warum wir in bestimmten Situationen entsprechend reagieren oder warum unsere Kinder sehr unterschiedliche Persönlichkeiten haben.
Es hilft, sich selbst sowie seine Mitmenschen besser zu verstehen und ihnen somit gerechter zu werden. Es fällt oft leichter, auf andere einzugehen, wenn einem deren Verhaltensweisen bekannt sind.

Auf der Internetseite www.humandesignservices.de kannst Du Dir ein sogenanntes Free Chart erstellen. Dazu sind lediglich die Eingabe von Name, Geburtsdatum sowie -ort notwendig. Dein persönliches Human Design Muster wird erstellt. Diese Figur zeigt neun Zentren, wobei die wichtigsten, aussagekräftigsten Informationen aufgelistet werden. Dabei ist zwischen vier Grundtypen zu unterscheiden:

1. Manifestor: Der Manifestor ist jemand, der aus sich selbst heraus Ideen entwickelt, Erfindungen macht und sagt, wo es lang geht. Er ist in der Regel ein Visionär.
2. Projektor: Der Projektor ist sehr talentiert in Organisation und Planung. Er hat den Terminplan stets im Blick und kann super managen.
3. Der Generator: Dieser Typ betrifft die Masse der Menschen. Diese arbeiten, solange sie Energie haben.
4. Manifestierender Generator: Der manifestierende Generator ist dem Generator grundsätzlich ähnlich. Allerdings kann dieser bestimmte Ideen oder Aufträge sehr gut umsetzen und mehr auf seine persönliche Intuition hören.

Innerhalb dieser vier Typen gibt es bestimmte Unterrichtungen. Diese Zahlen verraten, wie der eigene Typus ausgefüllt ist.
Dabei spielen sowohl Autorität als auch Strategie eine Rolle.

Die Autorität sagt aus, worauf Du hören solltest, wenn Du eigene Entscheidungen triffst. Es gibt wenige bestimmte Zentren, die für Dich relevant sind.
Die Strategie hingegen beschreibt die Art, wie Du mit Deinem Umfeld interagierst. Es wird klar, ob Du eher reagierst oder ob Du Dich fragend auffordern lässt, bevor Du etwas tust.

All diese Erkenntnisse können dabei helfen, fokussierter durchs Leben zu gehen und somit bessere Erfolge zu erzielen. Das eigene Selbst besser zu verstehen hilft, Druck abzubauen und Situationen so zu akzeptieren, wie sie sind.

Jedes der insgesamt neun Zentren bringt bestimmte Eigenschaften mit sich. Sind diese definiert, so sind sie festgelegt und nicht beeinflussbar. Ist das Zentrum hingegen offen steht dies für Änderungen, Lernen, aber auch für mögliche Manipulation. Die offenen Zentren sind in der Regel die Zentren, die uns Schwierigkeiten im Leben bereiten, denn sie ermöglichen uns zu wachsen und zu lernen, was nicht immer einfach ist. Die neun Zentren lauten: Kopfzentrum, Kehlzentrum, Selbstzentrum, Egozentrum, Emotionales Zentrum, Milzzentrum, Sakralzentrum, Wurzelzentrum und Solar Plexus Zentrum.

Das Free Chart bietet einen ersten Einblick in das umfangreiche Thema Human Design. Selbstverständlich gibt es sämtliche Literatur dazu. Um Human Design vollumfänglich zu verstehen, braucht es viel Zeit und Neugier. Doch wenn Du Dein Selbst erstmal verstanden hast, kannst Du mit diesem Wissen weiterwachsen.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Vitamin B 12 ist ein entscheidendes Vitamin für unsere Gesundheit. Du fühlst Dich häufig müde, antriebslos und erschöpft? Leidest vielleicht sogar unter depressiven Verstimmungen? Dahinter könnte ein Vitamin B 12 Mangel stecken. Wozu unserer Körper das Vitamin benötigt und wie Du einen Mangel ausgleichen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Symptome eines Vitamin B 12 Mangels

Wie oben beschrieben weisen ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung auf einen Vitamin B 12 Mangel hin. Doch auch Verspannungen der Muskulatur, seltsame Empfindungen auf der Haut wie Kribbeln, Entzündungen im Mundraum sowie im Magen in Form von Magenschleimhautentzündungen sowie andere Entzündungen im Körper, die chronisch verlaufen, können Folgen eines Vitamin B 12 Mangels sein.

Wozu dient Vitamin B 12 im Körper?

B 12 ist ein Koenzym, welches enorm wichtig für die Funktion verschiedener Enzyme, welche mit dem Proteinstoffwechsel in Zusammenhang stehen, ist. Vitamin B 12 ist unter anderem für das Abbauen von Homozystein essentiell, außerdem regeneriert und bildet es Nerven, ist also wichtig für ein gesundes und funktionierendes Nervensystem. Vitamin B 12 spielt weiterhin eine entscheidende Rolle für die Zellteilung sowie die Energieherstellung unseres Körpers. Somit ist Vitamin B 12 an sämtlichen Prozessen des Körpers beteiligt und notwendig. Wenn der Körper durch Entzündungen, Verspannungen oder stressige Phasen belastet wird, verbraucht dieser neben anderen wichtigen Substanzen mehr Vitamin B 12.

Der Vitamin B 12 Wert kann im Blut sowie über den Urin gemessen werden. Diese Werte sind jedoch ungenau, da der Blutwert zwar in Ordnung sein kann, jedoch im Gewebe dennoch ein Mangel besteht. Die empfohlenen Blutwerte liegen zwischen 200 und 1.000 pg/ml, dennoch ist der Bedarf der Patienten in Wirklichkeit viel höher. Einem Erwachsenen wird eine Mindestdosis von 3 bis 5 Mikrogramm am Tag empfohlen, welche im Alltag häufig nicht ausreicht. Daher empfehlen wir Dir, mithilfe eines Therapeuten über die Aufnahme von Vitamin B 12 zu testen, wieviel Dein Körper tatsächlich benötigt.

Wie kann der Körper Vitamin B 12 aufnehmen?

Grundsätzlich nehmen wir Vitamin B 12 über die Nahrung auf. Im Dünndarm sitzen Zellen, die das Vitamin absorbieren. Zur Aufnahme wird jedoch der Intrinsic-Faktor benötigt, welcher im Magen gebildet wird. Leidest Du beispielsweise unter einer chronischen Darmkrankheit oder einer Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit, ist dein Darm permanent gereizt und entzündet. Das führt dazu, dass die Darmschleimhaut nicht mehr richtig aufnahmefähig ist. Außerdem wird der Intrinsic-Faktor nicht beziehungsweise zu gering gebildet. So kann sich ein Mangel an Vitamin B 12 einstellen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die weit verbreiteten Magensäureblocker, die von Medizinern gerne im Zusammenhang mit anderen Medikamenten verschrieben werden, um den Magen zu schützen, eine Katastrophe für das ganze Körpersystem darstellen. Durch die Aufnahme wird nämlich nicht nur die Magensäure, sondern auch verschiedene andere Stoffe, die im Magen hergestellt werden, reduziert. So kann der Körper den für die Aufnahme des Vitamin B 12 notwendigen Intrinsic-Faktor nicht bilden.

Die verschiedenen Arten von Vitamin B 12

Hydroxycobalamin ist eine inaktive Speicherform, welche erstmal aktiviert werden muss, um eine Aufnahme des Vitamins zu ermöglichen. Adenosylcobalamin hat eine gute Affinität zum Gehirn und den anderen Organen, ist jedoch nicht für eine schnelle Wirkung geeignet. Methylcobalamin hingegen zeigt eine besonders schnelle Wirkung, da das Vitamin B 12 in dieser Form direkt von der Schleimhaut im Mund, in der Speiseröhre und im Magen aufgenommen werden kann. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 500 Mikrogramm, gegebenenfalls ist eine Dosierung bis 8000 Mikrogramm in Absprache mit einem Therapeuten kurzzeitig möglich. Vitamin B 12 ist generell nicht gefährlich, da es zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört. Besteht ein Überschuss im Körper, wird dieser einfach ausgeschieden. All diese Formen sind natürlich. Cyanocobalamin, eine synthetische Form, wird am schlechtesten vom Organismus aufgenommen, jedoch gleichzeitig am meisten von Medizinern bei Vitamin B 12 Mangel verschrieben.
Allgemein können wir die Präparate von der Firma “Sunday Natural” sehr empfehlen, jedoch gibt es auch viele weitere Hersteller, die gute Präparate vertreiben.

Ein Mythos: Nur Vegetarier und Veganer leiden unter Vitamin B 12 Mangel

Irrtum! Zwar wird immer wieder betont, dass in Fleisch Vitamin B 12 enthalten ist, jedoch haben auch Fleischesser mitunter große Mangelerscheinungen. Das im Fleisch enthaltene Vitamin B 12 ist außerdem nur enthalten, weil der Landwirt es den Tieren als Tablette ins Futter mischt. Es wird substituiert, die Tiere nehmen es in ihren Stoffwechsel auf. Die Fleischesser nehmen quasi die Tablette über einen komplizierten Umweg auf.

Kann der Körper Vitamin B 12 selber herstellen?

Die Antwort lautet ja. Die meisten Menschen stellen im Dickdarm selber Vitamin B 12 her, allerdings wird dieses mit dem Stuhl ausgeschieden. Eine Aufnahme des Vitamins ist nicht möglich, da die Aufnahmestelle – der Dünndarm – davorliegt. Wir erhalten B 12 jedoch normalerweise, wenn wir “dreckig” essen. Das bedeutet, wenn Karotten, Salat usw. noch etwas dreckig sind, nehmen wir gleichzeitig Bakterien auf, welche für eine bessere Aufnahme des Vitamin B 12 aus der Nahrung sorgen.

Bei den Primaten lässt sich häufig beobachten, dass diese ihren eigenen Stuhl essen, beispielsweise Gorillas. Darüber erhalten Sie verschiedene wichtige Vitamine. Dies empfehlen wir einem Menschen natürlich nicht.
Eine weitere spannende Erkenntnis: Insekten weisen einen hohen Anteil an Vitamin B 12 auf. Um den Bedarf zu decken, könntest Du theoretisch auch 3-4 Mal die Woche eine Heuschrecke essen. Es gibt menschliche Kulturen, die das machen, jedoch ist das in Deutschland eher ungewöhnlich. Trotzdem gibt es einige Forschungen zum Thema Insekten als Nahrungsquelle.

Wir empfehlen Dir eine Vitamin B 12 Einnahme von 1000 Mikrogramm drei Mal die Woche, sofern du nicht unter einem ausgewiesenen Mangel leidest. Diese Dosis verhindert die Entstehung eines Mangels.
Besteht jedoch bereits ein Mangel, so sollte über eine Einnahmezeit von etwa zehn bis vierzehn Tagen eine erhöhte Dosis (bis zu 8000 Mikrogramm) zugeführt werden. Ein positiver Effekt, beispielsweise bei chronischer Müdigkeit, zeigt sich dann schon nach wenigen Tagen.


👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓 STUDIEN | LITERATUR | QUELLEN 👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓

✔ Vitamin B12. Office of Dietary Supplements. https://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminB12-HealthProfessional/. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Fairfield KM. Vitamin supplementation in disease prevention. https://www.uptodate.com/contents/search. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Schrier SL. Causes and pathophysiology of vitamin B12 and folate deficiencies. https://www.uptodate.com/contents/search. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Cyanocobalamin. Micromedex 2.0 Healthcare Series. http://www.micromedexsolutions.com. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Cyanocobalamin (vitamin B12) oral. Facts & Comparisons eAnswers. http://www.wolterskluwercdi.com/facts-comparisons-online/. Accessed Aug. 23, 2017.

✔ Treatment of depression: time to consider folic acid and vitamin B12, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15671130/

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Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Intermittierendes Fasten
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Über intermittierendes Fasten, auch als Intervallfasten oder 16:8 bezeichnet, wird schon seit einigen Jahren berichtet. Das intermittierende Fasten ist eine deutlich gesündere und leichtere Alternative zu ausgiebigen Fastenkuren, welche gegebenenfalls sogar schädlich für die Gesundheit sein können. Wie das intermittierende Fasten funktioniert und welche Vorteile es mit sich bringt, erfährst Du in diesem Beitrag.

Intermittierendes Fasten – was bedeutet das eigentlich?

Grundsätzlich gilt: Wer gerne über einen längeren Zeitraum fastet und sich dabei zu jeder Zeit gut und gesund fühlt, sollte dies natürlich machen. Doch die meisten Menschen fasten nicht gerne, da sie im Alltag funktionieren müssen und ihnen während einer Fastenzeit jegliche Energie fehlt. Für genau diese Menschen ist das intermittierende Fasten eine ideale Möglichkeit, ohne Verzicht von den Vorteilen des Fastens zu profitieren.

Beim intermittierenden Fasten wird in den verfügbaren 24 Stunden eines Tages nur in einem Zeitfenster von 8 Stunden Nahrung aufgenommen. In den verbleibenden 16 Stunden hingegen wird gefastet. Die Zeiten können selbstverständlich leicht abweichen und müssen nicht allzu genau genommen werden. Um die Zeitfenster dennoch einzuhalten, kannst Du entweder auf das Frühstück oder das Abendessen verzichten.

Zunächst gilt es dabei rauszufinden, zu welchem Typ Du gehörst. Bist Du ein Frühstückstyp? Dann lässt du das Frühstück weg. Bist du jedoch ein Abendessentyp, so lässt du das Abendessen weg. Hast Du beispielsweise schon immer ungerne gefrühstückt? Dann lass dieses einfach weg. Solltest Du jedoch lieber auf die Mahlzeit am Abend verzichten wollen, empfehlen wir Dir nachmittags gegen 15 Uhr mit dem Essen aufzuhören und gegen 7 Uhr morgens wieder damit zu beginnen. Natürlich hängt der Rhythmus stark von Deinem Alltag ab und kann von Dir individuell angepasst werden.

Die Auswirkungen auf die Gesundheit

Du fragst Dich sicher, was das Fasten Dir für einen Mehrwert bringt. Ganz einfach gesagt: Fasten verlängert das Leben. Es sorgt dafür, dass sich der Alterungsprozess verlangsamt, die Zellen sich besser regenerieren sowie besser miteinander kommunizieren können. Außerdem werden bestimmte Neuropeptide verstärkt ausgeschüttet, welche für ein geringeres Krebsrisiko und -entstehen sorgen. Nimmt man den Zellen für einen längeren Zeitraum die Kalorien weg, sterben diese in der Regel ab. Werden die kranken Zellen jedoch permanent mit Kalorien und Glukose über die ständige Nahrungsaufnahme versorgt, können diese immer weiter überleben. Auch der Insulin-Rose-Faktor wird verringert, welcher ebenfalls für die Entstehung von Krebs verantwortlich ist. Das Insulin wird während der Zeit, in der Du nichts isst, gesenkt. Dies wirkt sich auch positiv auf den Alterungsprozess aus. Indem Du die Kalorienzufuhr senkst, kannst Du chronische Entzündungen relativ leicht in den Griff bekommen. Durch das intermittierende Fasten werden die Mitochondrien vermehrt, welche kleine Energiekraftwerke in unseren Zellen darstellen. Dadurch erhältst Du mehr Energie und Leistungsfähigkeit. Außerdem kann Dein Körper die verfügbare Energie besser nutzen. Mit der Zeit reagieren die Insulinrezeptoren deutlich feiner, sodass Altersdiabetes bei regelmäßigem Fasten keine Rolle mehr spielt.

Ein weiterer positiver Effekt des Intervallfastens ist die Gewichtsabnahme. Durch das Fasten greift der Körper auf überschüssiges Körperfett zurück. Dabei wird besonders das viszerale Fett, welches sich zwischen den Organen befindet, verbrannt. Nach wenigen Stunden nach der letzten Mahlzeit benötigt der Körper Glukose, um den Stoffwechsel betreiben zu können. Wenn dieser nicht wie gewohnt über die Nahrung zugeführt wird, holt sich der Körper die Energie aus den Fettzellen. Dies funktioniert am besten, wenn der gewohnte Tagesablauf während der Fastenzeit erhalten bleibt. Mit dem intermittierenden Fasten ist es möglich, sein Gewicht zu reduzieren, ohne die Ernährung umzustellen. Du musst Dich lediglich an die Zeiten halten. Natürlich trägt eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu einem noch besseren Wohlbefinden sowie Ergebnis bei. Wir empfehlen eine vegane und möglichst gluten-, aber zumindest weizenfreie Ernährung.

Getränke während der Fastenphase

Regelmäßiges und ausreichendes Trinken ist besonders in der Fastenphase sehr wichtig. Während Du in der Fastenphase auf jegliche feste Nahrung verzichten solltest, damit Dein Verdauungssystem zur Ruhe kommt, sowie sich reinigen und regenerieren kann, hast Du verschiedene Möglichkeiten, ausreichend Flüssigkeit zu Dir zu nehmen.

In Frage kommen folgende Getränke:

– Wasser
– Wasser mit Zitrone (unterstützt zusätzlich die Fettverbrennung)
– Kräutertee
– Früchtetee
– Gewürztee mit guten Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Pfeffer oder Kardamom
– Kaffee
– grüner Tee

Bei den koffeinhaltigen Getränken solltest Du möglichst darauf achten, diese nicht vor dem Schlafengehen zu konsumieren.
Nicht erlaubt sind Fruchtsäfte sowie Smoothies, da diese die Fastenphase und damit auch die positiven Effekte unterbrechen würden. Gerade aus diesem Grund ist es in der 8-Stunden-Phase besonders wichtig, dass Du genügend Nährstoffe aufnimmst. Auch gesunde Fettsäuren sowie Kohlenhydrate sind wichtig. Je mehr Nährstoffe Du aufnimmst, desto leichter fällt Dir die Fastenphase, da der Körper weniger Hunger entwickelt.

Wie Du siehst, ist das intermittierende Fasten eine leicht in den Alltag zu integrierende Möglichkeit, Deine Gesundheit nachhaltig zu unterstützen. Solltest Du während Deiner Fastenzeit mal einen Tag Pause machen, ist auch das kein Problem.

Viel Spaß beim Fasten!

👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓 STUDIEN | LITERATUR | QUELLEN 👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓

📕Effects of intermittent fasting on health, aging, and disease. de Cabo R, Mattonson MP. New England Journal of Medicine, December 2019.

📕Effect of Alternate-Day Fasting on Weight Loss, Weight Maintenance, and Cardioprotection Among Metabolically Healthy Obese Adults: A Randomized Clinical Trial. JAMA Internal Medicine, May 2017.

📕Alternate-day fasting in nonobese subjects: effects on body weight, body composition, and energy metabolism. American Journal of Clinical Nutrition, January 2005.

📕The Obesity Code, by Jason Fung, MD (Greystone Books, 2016).

📕Intermittent fasting interventions for treatment of overweight and obesity in adults: a systematic review and meta-analysis. JBI Database of Systematic Reviews and Implementation Reports, February 2018.

📕Metabolic Effects of Intermittent Fasting. Annual Review of Nutrition, August 2017.

📕Early Time-Restricted Feeding Improves Insulin Sensitivity, Blood Pressure, and Oxidative Stress

📕Even without Weight Loss in Men with Prediabetes. Cell Metabolism, May 2018.

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Regelmäßig stellen sich Patienten unserer Praxis die Frage, wie sie sich wirksam vor Elektrosmog schützen können. Es ist bekannt, dass diese hochfrequenten Strahlungen, ausgehend von Handys, WLAN, Funkmasten, schnurlosen Telefonen und vielen weiteren funkenden Geräten schädlich für die Gesundheit sind. Was dadurch im Körper passiert und wie Du Dich wirksam vor Strahlungen schützen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Elektrosmog – Der Einfluss auf unser Biosystem

Es gibt eine große Reihe an Studien, die belegen, dass sich die Strahlungen negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Treffen die Strahlungen auf unsere Zellen sowie Zellkerne und die DNA, rufen diese Störungen im Verhalten der Zellen hervor. Die Kommunikation der Zellen untereinander sowie die Proteine und Enzyme werden in ihrem regulären Ablauf beeinflusst und dadurch gestört.

Schutz vor den gefährlichen Strahlungen

Grundsätzlich ist es erstmal wichtig, die gefährlichen Strahlungen möglichst zu vermeiden. Dazu gehört, das WLAN auszuschalten, wenn dieses nicht aktiv genutzt wird (vor allem nachts), schnurlose Telefone durch Kabeltelefone zu ersetzen, das Handy möglichst wenig zu nutzen und nachts ebenfalls auszuschalten. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Handy über einen Adapter zu verkabeln und mit einem LAN-Stecker zu verbinden, sodass keine Funkverbindung benötigt wird.

Sollte sich Dein Wohnort in unmittelbarer Nähe (unter 500 Metern) zu einem Funkmast befinden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Raum permanent massiv mit Strahlung belastet wird. Diese kann über ein Messgerät ganz einfach nachgemessen werden. Solche Messgeräte kannst Du entweder ausleihen oder die Messung von einem Baubiologen durchführen lassen. Ergibt die Messung eine zu hohe Strahlung, ist dies kein gesunder Lebensraum. Es gilt, den Raum von der Strahlung abzuschirmen.

Doch nicht nur in den eigenen vier Wänden ist unser Körper dem gefährlichen Elektrosmog ausgesetzt. Besonders unterwegs wie bei der Arbeit, in der Schule oder in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Räumlichkeiten befinden sich überall Strahlungsfelder, dessen Abschaltung meist nicht in unserem Ermessen liegt. Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu harmonisieren und den Körper zu bestärken.

Um die unten genannten Technologien auf ihre Wirksamkeit zu testen, gibt es verschiedene Methoden. Diese lauten:

1. Die autonome Regulationsdiagnostik ermöglicht es, das autonome Nervensystem und dessen Reaktion auf Strahlungen zu überprüfen.
2. Die Dunkelfeldmikroskopie zeigt, wie sich die Strahlungen auf die Ladungssicherheit der Zellen auswirkt. Unsere Zellen haben eine Ladung, durch welche sie sich gegenseitig voneinander abstoßen. Durch den Elektrosmog verlieren sie diese Ladung für einen Moment, je nach Dauer des Einflusses beispielsweise für zehn bis dreißig Minuten. Die Zellen verkleben, das Blut wird dicker und dadurch weniger fließfähig. Gesundheitliche Probleme mit der Durchblutung können demnach durch Elektrosmog entstehen.
3. In der Herzratenvariabilität (HRV) lässt sich erkennen, wie das Herz auf Stress reagiert.

Nach Hinzunahme der verschiedenen, beschriebenen Techniken wird der Patient erneut überprüft. Die Wirksamkeit der folgenden Techniken konnte bereits erfolgreich nachgewiesen werden:

1. Vita Chip: Der sogenannte Vita Chip wird an verschiedene Geräte wie beispielsweise das Handy, den WLAN-Router, das Telefon oder sogar das Babyphone angebracht. Dadurch wird die Strahlung zwar nicht reduziert, jedoch moduliert. Das bedeutet, dass die Geräte dann wie eine Art Bioresonanzgerät funktionieren. Sie enthalten demnach eine gesundmachende Information, die sie an die menschlichen Organismen weitergeben, welches von den meisten Menschen als positiv empfunden wird. Diese Chips sind relativ günstig und die Anbringung ist simpel. Der Nachteil ist jedoch, dass der Vita Chip an jedem Gerät einzeln angebracht werden muss und auf die Strahlung außerhalb unseres Wohnraums somit keinen Einfluss haben kann.

2. Die Technik der Firma Qi Blanco – ein tragbarerer Zellschutz: Dieses System bietet die Möglichkeit, den Körper direkt vor allen äußeren Strahlungseinflüssen zu schützen. Der enthaltene Chip im System prägt ein statisches Feld aus, welches Wassermoleküle im Körper dazu anregt, in einen kohärenten Zustand überzugehen. Die Wasserkristalle richten sich in einer geometrischen Struktur aus und wirken somit wie ein faradayscher Käfig. Sobald Strahlung eintrifft, fließt diese vorbei. Dieses System wirkt bei jeder Art von hochfrequenter Strahlung und schützt Dich daher hervorragend. Das Unternehmen Qi Blanco bietet zum einen den Schutz in Form einer Kette (QiOne, QiOne 2 Pro) und zum anderen in Form eines Haussystems an.

Den besten Schutz erhältst Du, wenn Du alle drei Optionen kombinierst: die Strahlung möglichst vermeiden, einige Vita Chips an Deine elektronischen Geräte anbringen sowie das System der Firma Qi Blanco nutzen. Da die Kosten nicht unbedingt unerheblich sind, kannst Du jedoch zunächst erstmal auf eine der Möglichkeiten zurückgreifen.

Um Dich und Deine Gesundheit bestmöglich vor 5G und Elektrosmog zu schützen, ist es ratsam, die genannten Tipps zu befolgen. So können Strahlungen vermieden oder zumindest harmonisiert werden. Die Wirkung zeigt sich erfahrungsgemäß recht schnell.

STUDIEN | LITERATUR | QUELLEN

Elektrosensibilität | https://www.elektrosensibel-ehs.de/

5G | 5G Technology and induction of coronavirus in skin cells, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32668870

Niederfrequenz | https://www.elektrosensibel-ehs.de/abschirmung-niederfrequenz/

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Glyphosat ist ein Pestizid, was im Rahmen der Unkrautvernichtung in der Landwirtschaft, aber auch im Privatgebrauch eingesetzt wird. Dieses ist vor allem in dem bekannten Mittel “Roundup” der Firma Monsanto enthalten. Welche gesundheitlichen Folgen Glyphosat mit sich bringt und warum es dennoch eingesetzt wird, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Geschichte des Glyphosats

Hauptbestandteil des heutigen Glyphosats ist das damalige “Agent Orange”. Dieses wurde im Vietnam Krieg eingesetzt, um den Dschungel von Blättern zu befreien und dadurch eine freie Sicht zu bekommen. Dazu wurde es großflächig über dem Dschungel versprüht. Später diente das Mittel dann im Privatgebrauch sowie in der Landwirtschaft zur Unkrautvernichtung.

Der Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft

Während der Einsatz des giftigen Mittels in der biologischen Landwirtschaft untersagt ist, wird es in der konventionellen Landwirtschaft sehr häufig eingesetzt. Glyphosat wird dabei von den Bauern aus folgenden Gründen eingesetzt:

1. Um den Boden von Unkraut zu befreien, damit das Saatgut aufgehen und ungestört wachsen kann.

2. Um die Ernte genau planen zu können. Dazu spritzt der Landwirt kurz vor der Ernte, etwa bei Eintritt einer längeren Trockenphase, das ganze Feld mit Glyphosat. Durch das Gift stirbt das Getreide (wie zum Beispiel Hafer oder Dinkel) ab. Während dieses Prozesses bringt das Getreide nochmal alle Kraft auf, sodass der Bauer dadurch mit etwa 30 % mehr Ertrag rechnen kann. Zum einen kann so der Zeitraum der Ernte relativ genau bestimmt werden und zum anderen ist der Ertrag deutlich höher als dieser ohne den Einsatz von Glyphosat wäre. Aus diesen Gründen wurde das Gift auf dem europäischen Markt noch nicht verboten. Eine gesunde Alternative wurde bisher leider nicht gefunden.

Wie gefährlich ist Glyphosat?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Glyphosat im Jahr 2015 in die Krebskategorie 2A ein, demnach gilt es als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen. Zum Vergleich: Asbest sowie Tabak fallen in dieselbe Kategorie.

Wenn man nun bedenkt, dass sämtliche unserer Lebensmittel mit Glyphosat verseucht sind, wird die Gefahr deutlich. Es ist erwiesen, dass das Gift unsere DNA verändert, sodass es zu Mutationen kommt. Diese können sich schlimmstenfalls zu Krebs weiterentwickeln.

Zudem bindet Glyphosat Aluminium im Körper, welches dann ins Gehirn transportiert wird. Mit der Zeit wird das Gehirn immer mehr mit Aluminium vergiftet und es entstehen neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer oder Demenz.

Außerdem greift Glyphosat in den Hormonhaushalt ein, was unter anderem zu Diabetes und Fettleibigkeit führen kann. Auch das Mikrobiom im Darm mutiert, sodass die Zellen im Darm an den Giften sterben können. Verschiedene, für uns gefährliche Bakterien wachsen durch Glyphosat, wie beispielsweise die Borrelien.

Das Glyphosat bindet viele verschiedene Stoffe im Körper, darunter vor allem auch Mineralien. Generell ist die Mineralstoffversorgung in unserem Obst und Gemüse relativ gering, da diese durch das Spritzen der Lebensmittel verloren gehen. Außerdem können sich die Pflanzen kaum noch Mineralien aus dem Boden ziehen, da dieser durch Glyphosat und Phosphordünger bereits stark belastet ist. Am Ende bleiben etwa fünf bis zehn Prozent Mineralien über, die sich die Pflanzen aus dem Boden ziehen. Werden diese dann im Körper auch noch durch Glyphosat gebunden, kann der Körper am Ende keine Mineralstoffe mehr verwerten.

Schutz vor Glyphosat

Generell solltest Du die Zufuhr von Glyphosat meiden. Dazu sollten nur ungespritzte Lebensmittel verzehrt werden. Du kannst diese entweder selbst anbauen, bei einem lokalen Biobauern oder im Bioladen kaufen oder online bestellen. Du solltest besonders bei Lebensmitteln, die Du in größeren Mengen verzehrst (beispielsweise Brot) auf eine pestizidfreie Herkunft achten.

Um zu testen, ob Dein Körper stark mit Glyphosat belastet ist, bieten wir Dir folgende Testmöglichkeiten:

1. Über die autonome Regulationsdiagnostik in unserer Praxis
2. Selbsttest über unser Dr. Mama System
3. Über einen Urintest (ca. 35 EUR), welcher in ein Labor eingeschickt und ausgewertet wird

Zwar gibt es für den Menschen noch keinen offiziell festgelegten Grenzwert, dennoch kann eine Auswertung Aufschluss über die Glyphosatbelastung in Deinem Körper geben. Lediglich für Trinkwasser gibt es die Auflage, dass weniger als 0,1 Nanogramm Glyphosat je Liter enthalten sein dürfen. Die Messwerte sämtlicher Menschen sind dagegen wesentlich höher.

Die richtige Entgiftung

Sollte bei Dir ein hoher Wert festgestellt werden, ist eine Entgiftung ratsam. Dazu stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die wichtigsten Mittel sind dabei:

1. Huminsäure als Trinkmoor
2. Aktivomin
3. Aminosäure Glycin
4. Brokkolisprossen

Außerdem solltest Du möglichst mit Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E arbeiten. Auch Selen verringert den gefährlichen Effekt von Glyphosat.

Während der Entgiftungsphase sollte zusätzlich ein geeignetes Bindemittel wie etwa Zeolith eingenommen werden, um frei gewordenes Glyphosat zu binden. Nach etwa einem viertel Jahr sollte der Test zur Überprüfung wiederholt werden. Natürlich sollte generell die Zufuhr von Glyphosat in sämtlicher Form unterbunden werden.

Leider sind heutzutage selbst Lebensmittel in Bioqualität nicht mehr zu 100 % frei von Glyphosat. Das Gift hängt sowohl in der Luft, als auch im Wasser und überträgt sich dadurch auch auf die Biofelder. Um die gefährlichen Wirkungen und Folgen möglichst gering zu halten, solltest Du darauf achten, dich weitgehend von belasteten Lebensmitteln fernzuhalten und auf gute, regionale Produkte, vielleicht vom Biobauern nebenan, zu setzen.

Studien:

The herbicide glyphosate and the insecticides and malathiondiazinon were classified as probably carcinogenic to humans (Group 2A), https://www.iarc.fr/wp-content/uploads/2018/07/MonographVolume112-1.pdf

Glyphosat-Untersuchung: 75 Prozent der Deutschen deutlich belastet, https://www.boell.de/de/2016/03/04/glyphosat-untersuchung-75-prozent-der-deutschen-deutlich-belastet

An anthropological approach to the evaluation of preschool children exposed to pesticides in Mexico., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1533004/

Genetically engineered crops, glyphosate and the deterioration of health in the United States of America, https://www.researchgate.net/publication/283462716_Genetically_engineered_crops_glyphosate_and_the_deterioration_of_health_in_the_United_States_of_America

Glyphosate Poisoning, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15862083/

Effect of Humic Acid on the adsorption/desorption Behavior of Glyphosate on Goethite. Isotherms and Kinetics, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26657085/

Glyphosate: Environmental Contamination, Toxicity and Potential Risks to Human Health via Food Contamination , https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27541149/

On the Degradation Pathway of Glyphosate and Glycine, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29987286/

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Der Stuhlgang kommt nicht regelmäßig, man fühlt sich unwohl, ist aufgebläht und der Darm arbeitet offensichtlich nicht so, wie er sollte. Die Ursache? Verstopfung. Was es bedeutet unter Verstopfungen zu leiden, woher dieses Problem kommt und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was passiert im Körper?

Generell ist täglicher Stuhlgang normal und vor allem gesund. Verbleiben der Stuhl und damit die Verdauungsreste länger als einen Tag im Körper, kann es je nach Gestaltung der Ernährung zu Fäulnis oder Gärung der Reste kommen. Bei diesem Prozess entstehen giftige Stoffe und Gase, die dann vom Darm aufgenommen werden und sich im ganzen Biosystem verteilen. Das führt zu vielen gesundheitlichen Problemen. Außerdem wird die Regulationsfähigkeit des Körpers gestört. Laut Umweltmedizin sollte der Stuhlgang demnach wenigstens einmal am Tag erfolgen.

Ursachen und Arten der Verstopfung

Es gibt viele Ursachen, die den Stuhlgang verzögern können. Es sind dabei drei Arten der Verstopfung zu unterscheiden:

1. Der Stuhl ist zu fest

Wenn der Stuhl im Körper zu fest wird, liegt dies meistens an einem Flüssigkeitsmangel im Körper. Unser Darm besteht aus den beiden großen Teilen Dünn- und Dickdarm. Im Dünndarm findet die eigentliche Verdauung statt. Die Nahrung wird zersetzt, mit Enzymen bearbeitet und resorbiert. Die Darmzotten nehmen Nährstoffe auf, die Bakterien im Mikrobiom ebenfalls. Dieser Bereich, in dem alles verarbeitet wird, ist relativ flüssig. Im Anschluss an diesen Prozess kommt der flüssige Brei in den Dickdarm, welcher durch Flüssigkeitsaufnahme dafür sorgt, dass der Stuhl letztlich fester wird. Dadurch verliert der Körper nicht zu viel Flüssigkeit und kann somit besser haushalten.

Herrscht im Körper aber generell durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder einen zu hohen Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch starkes Schwitzen, ein Flüssigkeitsmangel, kann es sein, dass der Dickdarm sich diese Flüssigkeit während der Verdauung zurückholt. Dadurch wird der Stuhl unter Umständen viel zu fest, kann sich im Darm nicht mehr bewegen und es kommt folglich zu einer Verstopfung.

Besonders wichtig ist daher, genug zu trinken! Wenn Du zu wenig Durst hast, kann es helfen, das Essen etwas mehr zu salzen (zum Beispiel mit gutem Meersalz). Dadurch kommt der Durst von ganz allein.

2. Allgemeine Darmträgheit

Eine weitere Ursache für einen festen Stuhl kann die Trägheit des Darms sein. Dieses Problem kann meist nicht einfach behoben werden. Es kann zum Beispiel eine Dysbiose im Darm herrschen: Entweder die Darmbakterien funktionieren nicht mehr richtig oder es herrscht eine Fehlbesiedlung mit Pilzen, Parasiten oder Bakterien im Darm, welche dazu führt, dass der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann.

Außerdem kann eine Entgleisung im Mineralienbereich als Ursache in Frage kommen. Ein Kalium- oder Magnesiummangel können den Körper aus der Balance bringen. Magnesium kann dabei problemlos auf eigene Faust zugeführt werden. Bei Kalium ist allerdings Vorsicht geboten, dieses sollte lediglich im Rahmen einer therapeutischen Behandlung zugeführt werden, da eine Überdosierung zu einer Hochdosis im Blut und somit im schlimmsten Fall zu Herzflattern bis hin zum Herzstillstand führen kann. Generell kannst Du aber kaliumhaltige Lebensmittel zu dir nehmen, welche den Tabletten immer vorzuziehen sind.

Auch Stress und Toxine können dem Darm Probleme bereiten, daher ist eine regelmäßige Entgiftung empfehlenswert.

3. Der Schließmuskel öffnet nicht

Die dritte Hauptursache für eine Verstopfung sind Probleme mit dem Schließmuskel. Wir haben einen Schließmuskel, den wir bewusst steuern können, nämlich, wenn wir zur Toilette gehen. Wir haben jedoch einen weiteren, den wir nicht bewusst steuern können. Dieser macht in der Regel bei Stress dicht, zum Beispiel beim Beginn einer Reise. Der Körper befindet sich in einer neuen Umgebung und dies führt oft dazu, dass man in den ersten Tagen des Urlaubs nicht auf Toilette gehen kann. Doch auch Stress im Alltag oder Beruf sowie ungelöste seelische Themen wie Traumatisierungen können dazu führen, dass der Schließmuskel chronisch negativ beeinflusst wird. In solchen Fällen gilt es, Stress zu reduzieren und Konflikte mithilfe therapeutischer Behandlung zu lösen.

Wenn sich neben der Verstopfung noch Haarausfall, Müdigkeit und Gewichtszunahme einstellen, könnte ein Mangel an Schilddrüsenhormonen die Ursache sein. Bei Verdacht sollte der Hormonspiegel beim Arzt überprüft werden.

Bei Verstopfungen, egal welcher Art und Ursache, ist es wichtig, viel zu trinken. Außerdem kann Magnesium und eine gute Ernährung mit vielen Ballaststoffen meist Abhilfe schaffen.

Wenn sich bereits eine längerfristige Verstopfung eingestellt hat, kannst Du Deine Ernährung komplett auf pflanzlich umstellen und wenn möglich auch eine Zeit lang Gluten meiden, da dieses häufig zu einer latenten Darmentzündung führt. Nach etwa sechs bis acht Wochen sollte sich eine Besserung eingestellt haben.

Zudem kann die Einnahme von Flohsamenschalen (etwa 1-2-mal am Tag einen Esslöffel in 300 ml Wasser auflösen und sofort trinken) die Verdauung enorm verbessern.

Du leidest unter einem trägen Darm? Trau Dich, einen Wassereinlauf mithilfe eines Irrigators zu machen, um für den Tag oder die Nacht entlastet zu sein, wenn der tägliche Stuhlgang mal wieder auf sich warten lässt.

Ursache herausfinden – behandeln – und endlich wieder unbeschwert fühlen!

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Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Die Leber ist ein sehr wichtiges Organ für unseren Körper. Sie ist zum einen für die Entgiftung zuständig, aber auch für den Umbau von bestimmten Stoffen, für die Herstellung von bestimmten Fettsäuren und Aminosäuren sowie für viele andere Prozesse im Körper verantwortlich. Wenn man die Leber ein Leben lang mit Giften aus Umwelt und Ernährung belastet, ist es wichtig, sie hin und wieder zu entgiften. Wenn verschiedene Symptome auftreten, kann eine Entgiftung sogar medizinisch notwendig werden. Wie Du die Leber natürlich entgiften kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Ein Einlauf zur Entgiftung

Beim Thema “Einlauf” gehen viele Menschen auf Abstand und haben schlichtweg keine Lust auf diese Art der Entgiftung oder finden diese sogar eklig. Dennoch sind Einläufe in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten eine anerkannte Methode, um den Menschen in vielerlei Hinsicht zu helfen. Einläufe haben einen tollen Effekt auf den Darm. Die Darmwand wird durch einen Einlauf sanft gedehnt, was Prozesse im vegetativen Nervensystem in Gang setzt und somit Heilung und Entspannung induzieren.

Die Substanzen, die in den Einlauf hineingegeben werden, gehen direkt ins Blut und müssen nicht erst die Speiseröhre, den Magen, den Zwölffingerdarm sowie den Dünndarm passieren, um vom Körper aufgenommen zu werden. Die wertvollen Substanzen werden direkt über den Darm aufgenommen und gehen auf direktem Weg über die Pfortader in die Leber. Es ergibt sich nicht nur eine beschleunigte Aufnahme der Substanzen, sondern vor allem auch die Erhaltung der Wirkung der Substanzen, die gegebenenfalls über die orale Aufnahme teilweise oder sogar komplett verloren gehen kann.

Der Kaffee-Einlauf

Der Kaffee enthält Stoffe, die es der Leber ermöglichen, mehr Gallensäure zu produzieren und die Gallengänge somit zu dehnen. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Gallenfluss, welcher zur Reinigung der Leber enorm wichtig ist. Außerdem enthält Kaffee antientzündliche Stoffe, welche Entzündungen im Margen-Darm-Trakt oder im Bereich der Leber heilen können. Zudem werden viele Stoffe, die antioxidativ in der Leber wirken sowie freie Radikale durch den Kaffee-Einlauf unschädlich gemacht.

Wie funktioniert ein Kaffee-Einlauf?

Generell benötigst Du für einen Einlauf folgende Hilfsmittel:

Irrigator Becher mit Schlauch alternativ: Klysopumpe

Für die Flüssigkeit kannst du entweder grünen Kaffee, dieser ist mild und sehr bekömmlich, oder normalen Kaffee verwenden. Koche dazu einen halben Liter und fülle diesen mit kaltem Wasser auf, sodass du einen Liter körperwarme Flüssigkeit erhältst. Es ist wichtig, dass die Flüssigkeit lauwarm ist, da der Darm eine zu kalte Flüssigkeit reflexartig abstoßen würde. Bitte achte außerdem darauf, dass die Flüssigkeit nicht zu heiß ist, da dies zu schweren Verbrennungen führen kann.

Achte vor dem Kaffee-Einlauf entweder auf Deinen Stuhlgang oder führe einen Reinigungseinlauf durch (dazu wird lediglich lauwarmes Wasser verwendet), um sicherzustellen, dass der Darm entleert ist. Erst dann wird eine maximale Reinigungswirkung für die Leber erreicht. Zudem findet durch den Kaffee-Einlauf eine Blutreinigung statt, da das Blut den Darm sehr häufig durchquert und somit innerhalb kürzester Zeit etwa drei bis fünfmal den kompletten Blutkreislauf passiert.

Beim Einlauf mithilfe eines Irrigator Bechers fülle zunächst den Becher mit der Kaffee-Flüssigkeit, bis diese vorne am Schlauch hinausläuft. Schließe dann das Ventil. So wird verhindert, dass sich Luft im Schlauch befindet. Nun kannst Du den Einlauf durchführen, indem Du den Becher hochhältst oder am besten aufhängst und dich auf alle viere stellst. Der Einlauf läuft in der Regel in etwa einer bis drei Minuten durch.

Die Klysopumpe funktioniert ähnlich, allerdings befindet sich in der Mitte der Schläuche eine Pumpe, mit welcher die Flüssigkeit manuell in den Darm gepumpt werden kann. Diese Variante eignet sich besonders für Menschen, die nicht mehr so beweglich sind, da dieser Einfluss bequem im Stehen durchgeführt werden kann.

Sobald der Einlauf durchgeführt wurde, solltest Du versuchen, die Flüssigkeit 15 Minuten lang einzuhalten. Für Anfänger empfiehlt sich zunächst eine geringere Flüssigkeitsmenge (etwa 300 ml) und das Einhalten von 5 Minuten. Die Menge sowie Zeit kann dann langsam erhöht werden.

Manche Menschen reagieren sensibel auf das im Kaffee enthaltene Koffein, was in der Regel direkt in der Leber abgebaut wird. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Einlauf vormittags durchzuführen. Gegebenenfalls kann die Kaffeemenge auch etwas mehr verdünnt werden. Sollte der Kaffee-Einlauf dennoch nicht vertragen werden, sollte dieser auch nicht wiederholt werden.

Wie häufig ist der Kaffee-Einlauf anzuwenden?

Es empfiehlt sich eine drei bis sechs-monatige Kur mit täglicher Anwendung, um eine bestmögliche Entgiftung zu erzielen. Zusätzlich sollte bei einer solchen Kur ein Bindemittel wie Zeolith oder Chlorella eingenommen werden, um freiwerdende Gifte im Körper zu binden. Besonders empfiehlt sich dazu Zeolith, da Chlorella nicht alle freiwerdenden Gifte binden kann.

Der Kaffee-Einkauf wird in der südamerikanischen Medizin sogar bei massiven Schmerzpatienten verwendet, die unter Darmkrebs im Endstadium leiden. Diesen Patienten hilft meist nicht einmal mehr Morphium, dennoch verhilft der Kaffee-Einlauf bis hin zur Schmerzfreiheit. Die Gründe sind bisher nicht genau erforscht – dennoch: Kaffee kann offensichtlich Wunder bewirken.

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Vorsicht Laureth Sulfat
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Sodium Laureth Sulfat, auch Sodium Lauryl Sulfat – Was ist das eigentlich und wie schädlich ist es für unsere Haut und unsere Gesundheit? Bei dem sogenannten Laureth Sulfat handelt es sich um ein Tensid, also eine waschaktive Substanz, welche Schmutz bindet und zudem fettlösend wirkt. Dieses Tensid ist in Shampoo sowie Duschgel, aber auch in Zahnpasta, Seifen und Waschmitteln enthalten. Es hat eine reinigende Wirkung und sorgt zudem für ordentlich Schaum. Klingt doch vielversprechend? Ja, doch in diesem Beitrag erfährst Du die gesundheitlichen Folgen.

Trotz der guten Reinigungswirkung ist Sodium Laureth Sulfat bekannt für seine schädlichen Eigenschaften. Die chemischen Tenside sorgen für eine erhebliche Schädigung der Hautbarriere. Durch die aggressiven Tenside verliert die Haut ihre grundsätzliche Fettigkeit und wird somit anfällig für Juckreiz, Trockenheit, Schuppenbildung sowie verschiedene Hautkrankheiten.

Grundsätzlich schützt die Hautbarriere die Haut davor, krank zu werden. Sie sorgt dafür, dass Pilze und Bakterien nicht eindringen können. Ist die Hautbarriere jedoch durch regelmäßiges Waschen mit Produkten, welche Sodium Laureth Sulfat enthalten, geschädigt, kann die Gesundheit sehr darunter leiden. Doch nicht nur die Haut, auch unsere Haare werden durch die chemischen Inhaltsstoffe geschädigt. Die Haare haben eine natürliche Fettschicht, welche verhindert, dass die Haare dünn und brüchig werden. Auch diese wird durch den regelmäßigen Gebrauch von chemischem Shampoo negativ beeinflusst. Die Tenside weisen eine stark entfettende Wirkung auf und sorgen somit vor allem dafür, dass die Kopfhaut austrocknet. Außerdem kann die Kopfhaut spannen und schuppig werden. Die aggressiven Tenside können neben der Kopfhaut auch die sensible Gesichtshaut angreifen und die Augen reizen. Es geht sogar soweit, dass die Lunge über das Einatmen der chemischen Stoffe gereizt werden kann.

Neben den aggressiven Tensiden gibt es weitere, sanftere Tenside, welche weniger schädlich auf Haut und Haar wirken. Dazu gehören beispielsweise die Glykoside. Beim Kauf von Shampoo, Duschgel, Zahnpasta, Seife sowie Waschmittel solltest Du daher dringend auf die Inhaltsstoffe auf der Rückseite achten. In der Regel sind die Laureth Sulfate auch als solche gekennzeichnet und daher leicht zu erkennen. In den Bio- oder Naturprodukten sollten in der Regel keine giftigen Inhaltsstoffe enthalten sein. In diesen setzen die Hersteller auf mildere Alternativen, die Umwelt und Gesundheit gleichermaßen schützen sollen. Doch auch bei natürlichen Produkten solltest Du überprüfen, ob diese tatsächlich nur milde Inhaltsstoffe enthalten.

Ist in Zahnpasta Laureth Sulfat enthalten, so kann dies zu einer Schädigung der Mundschleimhaut führen. Als Folge entstehen meist schmerzhafte Aphten. Ein Grund mehr, sich seine Zahnpasta mal genauer anzuschauen! Falls Du bereits unter Aphten leidest, könnten falsche Inhaltsstoffe für dieses Problem verantwortlich sein.

Was geschieht durch die chemischen Tenside im Körper?

Die Substanz Laureth Sulfat gibt Dioxine an die Haut ab, welche als krebserregend gelten. Diese sammeln sich im Körper an und verursachen mit der Zeit erheblichen Schaden. Unser Körper neigt grundsätzlich dazu, die schädlichen Substanzen, welche oral oder über die Haut eintreffen, zu sammeln und im Körper zu speichern, statt diese schnell wieder auszuscheiden. Zudem können die Stoffe zur Entgiftung in die Leber gehen, was zu einer Schädigung der Leberzellen und letztlich zu Krebs führen kann.

Nicht nur unsere Natur, sondern besonders Dein Körper profitiert davon, wenn Du in Zukunft auf sämtliche Produkte, welche Laureth Sulfat enthalten, verzichtest und deine bisherigen Produkte durch natürliche ersetzt. Sehr zu empfehlen sind die Produkte von Hair-Ressource, welche zu 100 % biologisch und natürlich sind. Es gibt zahlreiche weitere Hersteller und Produkte auf dem Markt. Die Auswahl ist riesig, sodass heutzutage für jeden Geschmack etwas dabei ist. Statt herkömmliche Shampoos sowie Duschgel zu verwenden, kannst Du es auch einmal mit Haarseife und Körperseife probieren. Die sind nicht nur gesund, sie sparen zudem eine Menge Verpackungsmüll. Eine Umstellung von aggressiven Tensiden dauert allerdings eine Weile – also nicht aufgeben. Die sanfteren Alternativen sind um ein Vielfaches besser für Deine Gesundheit und Du wirst sehen – sie erfüllen genauso ihren Zweck.

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Ich habe zu viel zu tun. Ich habe keine Zeit. Abends bin ich müde. So oder so ähnlich geht es vielen Menschen, wenn es darum geht, regelmäßig Sport zu treiben. Es gibt jede Menge Ausreden, jedoch alle mit demselben Ergebnis: Du treibst keinen Sport. Dennoch ist Bewegung für unsere Gesundheit enorm wichtig. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du in nur sieben Minuten pro Tag fit und gesund bleibst.

Wenn Du bereits eine Sportart gefunden hast, bei der Du mit Leidenschaft dabei bist und die Dir richtig viel Freude bereitet, dann bleibe dabei. Dieser Beitrag richtet sich eher an die Menschen, die möglichst wenig Zeit für Sport aufbringen möchten oder Sport generell meiden, weil sie keine Lust dazu haben. Doch Sport ist für Jedermann! Die beste Form, den Körper ganzheitlich zu trainieren, bedeutet nicht, stundenlang Sport zu machen. Eine Stunde schwimmen, joggen oder im Fitnessstudio zu trainieren ist gut – muss aber nicht sein. Es kostet viel Zeit, die Berufstätige oft schlichtweg nicht haben oder ihre freie Zeit gern anders verbringen möchten.

Das sieben Minuten Training

Die Lösung für das Zeit- und Motivationsproblem lautet: Sieben Minuten Training. Dieses ist auch bekannt als High Intense Intervall Training (kurz HIIT) oder Tabata-Training. Dabei geht es darum, in einem kurzen Zeitraum möglichst alle Muskeln des Körpers anzusprechen und etwas zu belasten. Zu dieser Art des Trainings gibt es über tausend Studien, die belegen, dass diese kurzen Trainingseinheiten gegenüber langen Trainingseinheiten viele Vorteile mit sich bringen. Mit dem sieben Minuten Training wird sowohl der Muskelaufbau gefördert als auch die Ausdauer trainiert.

Der Trainingsablauf

Innerhalb der sieben Minuten wird ein Intervall- beziehungsweise Zirkeltraining absolviert. Beispielsweise wird eine Übung für 30 Sekunden durchgeführt, darauf folgt eine Pause von 10 Sekunden. Wenn Du zwölf Übungen in Dein Training einbaust, kommst Du auf sieben Minuten. Es können die unterschiedlichsten Übungen sein, wie zum Beispiel der Hampelmann (auch Jumping Jack), Sit-Ups, Kniebeugen (Squats), Liegestütze und viele mehr. 

Die Übungen sind leicht durchzuführen und ohne besonderes Equipment oder viel Platz zu Hause oder unterwegs möglich. 
Es gibt sämtliche Videos auf YouTube sowie verschiedene Apps, die Du als Anleitung für Dein Training kostenfrei nutzen kannst. Natürlich kannst Du Dir mit etwas Erfahrung auch Dein eigenes Training zusammenstellen. Ein ganz klarer Vorteil gegenüber anderen Sportarten: Du kannst das Training zu jeder Zeit und an nahezu jedem Ort absolvieren. Du bist geschäftlich auf Reisen oder fährst mit der Familie in den Urlaub? Kein Problem – Dein tägliches Training ist ohne zusätzliches Gepäck und ganz ohne Kosten möglich!

Wie wirkt sich das Training auf den Körper aus?

Generell solltest Du bei diesem Training Dein eigenes Tempo wählen. Bist du noch Anfänger? Dann führe weniger Wiederholungen in der vorgegebenen Zeit aus und starte mit wenigen Trainingseinheiten pro Woche. Du bist bereits sehr sportlich? Dann zieh das Programm zügig durch und geh an Deine körperlichen Grenzen. Im Idealfall wird Deine Cardio bei diesem kurzen Training ebenfalls trainiert, da der Puls bei maximaler Anstrengung über einen Wert von 140 nach oben schießt. Das Herz-Kreislauf-System arbeitet und das Blut wird durch die Blutgefäße gepumpt – der Körper wird überall gut mit Sauerstoff versorgt.

Die beste Trainingszeit

Am besten eignet sich diese Art des Trainings morgens direkt nach dem Aufstehen. Der erhöhte Sauerstoffgehalt hält im Gehirn den ganzen Tag lang an und gibt Dir Energie für den Tag. Er hält dich wach und macht dich aufmerksam. Und mal ehrlich – man fühlt sich doch gleich viel besser, wenn man sich bereits morgens etwas ausgepowert hat. 

Dennoch ist es natürlich kein Problem, das Training zu jeder anderen Tageszeit durchzuführen.

Das intensive, kurze Training fördert den Muskelaufbau. Außerdem werden die Faszien, Sehnen und Knochen angesprochen und gestärkt. Zudem werden alte Muskelzellen zersetzt und neue aufgebaut. In unseren Muskelzellen befinden sich die sogenannten Mitochondrien, die für die Produktion von Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) verantwortlich sind. Diese vermehren sich durch die sportliche Betätigung und liefern Dir mehr Energie sowie Energiereserven. Du wirst leistungsfähiger.

Außerdem aktiviert ein regelmäßiges Training die Regeneration und Neubildungsprozesse im Körper. Wenn Du dem Altern entgegenwirken möchtest, musst Du Dich bewegen. Gemäß sämtlicher Studien haben Sportler im Alter weniger gesundheitliche Probleme, wie Menschen, die ihr Leben lang keinen Sport getrieben haben. 

Wie oft sollte trainiert werden?

Generell ist ein tägliches Training zu empfehlen, allerdings ist beim Sport auch die Regeneration sehr wichtig. Optimal wären fünf Trainingstage mit anschließender zweitägiger Trainingspause. Zu Beginn solltest Du jedoch auf Deinen Körper hören. Bei Muskelkater empfiehlt es sich, so lange eine Pause einzulegen, bis dieser abgeklungen ist. Dies kann mitunter auch mal eine Woche dauern. Zusätzlich ist vor allem eine gute Ernährung sowie guter Schlaf wichtig, um eine gute Balance zu finden. 

Wer sich ein intensiveres Training wünscht, kann die Intervalle mehrfach wiederholen oder zusätzlich Gewichte zu den einzelnen Übungen hinzunehmen. Die Variationen beim HIIT sind nahezu grenzenlos!

Das Erfolgsrezept lautet hier: Regelmäßigkeit. Es bringt nichts, wenn das Training nur gelegentlich absolviert wird. Der Körper profitiert am meisten, wenn der Sport als feste Routine in den Alltag eingebaut wird. Doch Du wirst merken – Dein Körpergefühl wird sich schnell verbessern und der Sport wird für Dich nicht mehr wegzudenken sein. Sieben Minuten täglich hat jeder, also keine Ausreden mehr! Viel Spaß beim Trainieren.

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Fermentiertes Gemüse eine Segen für die Gesundheit
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Fermentiertes Gemüse ist ein wahrer Segen für unseren Darm und ein unglaublich wertvolles Lebensmittel. In unserer Kultur ist das fermentierte Gemüse leider stark in Vergessenheit geraten. Früher diente das Fermentieren vor allem der Haltbarkeit, da es damals noch keine Kühlschränke gab. Dieses Wissen ist über die Zeit mehr und mehr verloren gegangen. Viele von Euch kennen beispielsweise Sauerkraut – so wie es heute angewendet wird ist es jedoch nicht mehr das, was es einmal war. Worum es beim Fermentieren geht und wozu das überhaupt gut ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Fermentieren – was ist das überhaupt?

Unter dem Fermentieren von Lebensmitteln, besonders von Gemüse, wird der Prozess der milchsauren Vergärung verstanden. Dieser findet unter Ausschluss von Sauerstoff statt. Wäre Sauerstoff dabei, würden die Lebensmittel ganz einfach verschimmeln. Wird Sauerstoff bei diesem Vorgang jedoch ausgeschlossen, ergibt sich die wertvolle Fermentation. 

Milchsäurebakterien sind anaeroben, das bedeutet, sie benötigen keinen Sauerstoff beziehungsweise würde dieser ihnen sogar schaden. Die Bakterien in unserem Darm sind ebenfalls anaerobe Bakterien. Sie unterstützen uns bei der Verdauung und erhalten ein gesundes Darmmilieu. Die milchsaure Vergärung von Lebensmitteln hat den Vorteil, dass die Bakterien sich anreichern und immer mehr und mehr werden. Außerdem sorgen die milchsauren Bakterien dafür, dass die im Gemüse enthaltenen Stoffe wie Kohlenhydrate sowie bestimmte Faserstoffe und Spurenelemente zersetzt und damit zu noch besseren Stoffen umgewandelt werden. Das Gute im Lebensmittel wird also noch besser gemacht. Außerdem werden die guten Inhaltsstoffe potenziert. Beispielsweise wird ein Vitamin verträglicher und ein Mineral sogar erst verfügbar gemacht. Aus einem gewöhnlichen Lebensmittel wird so ein absolutes Superfood. 

Hinzu kommt, dass sich diese positiven Milchsäurebakterien vermehren. Die natürlich erzeugten Bakterien sind deutlich besser als alle möglichen Probiotika, die auf dem Markt erhältlich sind. Viele Bakterien sind in der Forschung noch unbekannt und ermöglichen daher keine Entwicklung von Probiotika, die so wirken können, wie fermentiertes Gemüse. Denn: In nur einer Sorte fermentiertem Gemüse befinden sich etwa 100 bis 150 verschiedene Bakterienstämme. Zum Vergleich befinden sich in einer Tablette nur etwa 10 bis 15 verschiedene Bakterienstämme. Die Vielfalt und das Zusammenspiel der Bakterienstämme wirken sich positiv auf das Mikrobiom des Menschen aus. 

Durch den regelmäßigen Verzehr von fermentiertem Gemüse wird sich Deine Verdauung verbessern und damit auch dein Immunsystem. Vitamine, Mineralien, Enzyme, Probiotika, Phytonährstoffe sowie das milchsaure Milieu wirken gut gegen Pilze und andere Keime im Darm. Die Aufnahme von Lebensmitteln und Vitaminen verbessert sich und potenziell pathogene Bakterien werden verdrängt.

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Was ist beim Verzehr zu beachten?

Zu Beginn solltest Du nicht zu viel fermentiertes Gemüse essen, da dies zu Blähungen führen kann, wenn der Darm mit den Bakterien arbeitet. Anfangs reicht ein kleiner Löffel pro Tag. Ein langsames Herantasten an die optimale Menge ist ratsam. Wenn das fermentierte Gemüse gut vertragen wird, kannst Du die Menge nach und nach erhöhen. Du kannst es pur essen oder aber zu verschiedenen Gerichten einfach hinzufügen. 

Wie wird fermentiert?

Gemüse zu fermentieren ist kinderleicht und für Jedermann zuhause problemlos möglich. Im Großen und Ganzen zeigen die folgenden Schritte, wie Gemüse fermentiert wird:

1. Gemüse kleinschneiden oder mit einer Raspel reiben. 
2. Gemüse mit Salz versehen und ordentlich durchkneten, bis es matschig wird.
3. Gemüse in ein Glas mit Verschluss geben. Wenn die eigene Flüssigkeit des Gemüses nicht ausreicht, genügend Flüssigkeit nachgeben, bis das Gemüse unter Wasser steht, damit dieses nicht verfault.
4. Für 7 bis 14 Tage stehen lassen und schon hast Du fermentiertes Gemüse. Dieses hält sich im Kühlschrank für mehrere Wochen.

Alternativ können auch grobe Stücke des Gemüses (zum Beispiel bei Karotten oder Zucchini) in einer Salzlake eingelegt und somit fermentiert werden. 

Online gibt es einige Tutorials, bei denen genau erklärt wird, wie Du richtig fermentierst.

Besonders empfehlen können wir Dir die Seite www.sauer-macht-gluecklich.de. Die beiden Fermentationsexperten Maria und Marco haben sich darauf spezialisiert, interessierten Menschen alles rund um die Fermentation
zu vermitteln. Mit dem Bonuscode: PraxisFamily148“ bekommst Dubei einer Bestellung ein kleines Geschenk.

Für Erwachsene sowie Kinder ist der Verzehr von fermentiertem Gemüse eine wertvolle Art und Weise, die Gesundheit natürlich zu fördern. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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