Kiefernnadeltee
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Der Kiefernadeltee ist ein wertvoller Tee, welcher uns besonders in Zeiten von Erkältungskrankheiten auf natürlichem Wege unterstützen kann. Doch was ist das Besondere an diesem Tee? In diesem Beitrag erfährst Du, was Du bei der Zubereitung des Tees beachten musst und warum der Kiefernadeltee so besonders ist.

Die Kiefernadel

Die Kiefernadel enthält besonders viele ätherische Öle sowie verschiedene Harze. Sie ist bereits seit vielen hundert Jahren bekannt als Heilmittel für unterschiedliche Symptome und Krankheitsbilder.
Die Kiefernadel kann unterstützend bei schlechter Stimmung oder sogar Depressionen wirken. Sie hilft weiterhin bei allgemeiner Energielosigkeit, aber auch bei Entzündungen im Körper und Magen-Darm-Beschwerden wie beispielsweise Verdauungsproblemen. Zudem wird die Kiefernadel erfolgreich bei Infektionen wie Atemwegserkrankungen, besonders im Bereich der oberen Atemwege, eingesetzt.

Kiefernadeltee bei Virusinfektionen

Besonders im Bereich von viralen Infektionen ist der Tee absolut empfehlenswert. Ganz typisch für Viren ist, dass sie sich teilen. Diese Teilung beziehungsweise Vermehrung der Viren kann durch die Einnahme des Kiefernadeltees unterbrochen werden. Dies wird durch die wertvollen Stoffe, welche sich in der Kiefernadel befinden, bewirkt. Dabei spielt vor allem die enthaltene Harzsäure sowie das Suramin eine Rolle.

Diese zwei Stoffe sind auch in der Schulmedizin bekannt und werden dort in verschiedenen Medikamenten verarbeitet. In ihrem natürlichen Gefüge ist die Kiefernadel jedoch durch die zusätzlich enthaltenen Phytonährstoffe noch optimaler für die Gesundheit.

Die Anwendung des Kiefernadeltees

Besonders in Zeiten von Erkältungs- und Virusinfektionen kann der Kiefernadel bei einer bestehenden Infektion oder auch unterstützend, wenn man beispielsweise mit vielen Menschen zusammen ist, eingenommen werden. Gegebenenfalls kann eine Infektion direkt im Keim erstickt werden oder noch besser: gar nicht erst beginnen. Durch die regelmäßige Einnahme des Tees kann man sich selber also gut schützen, da der Körper durch die Inhaltsstoffe sehr gut unterstützt wird.

Die Kiefernadel gilt weiterhin als einer der stärksten Antioxidantien der Welt, da sehr viel Vitamin C enthalten ist.

Die richtige Zubereitung von Kiefernadeltee

Du kannst die Kiefernadeln, welche Du zur Zubereitung des Tees benötigst, ganz einfach selber draußen sammeln. Wichtig ist, dass Du Dir vorher Bilder von der Eibe anschaust, um diese keinesfalls mit der Kiefernadel zu verwechseln. Für die Zubereitung einer Tasse Tee benötigst Du etwa zwei Teelöffel geschnittene Kiefernadeln. Dabei reicht grobes Schneiden der Nadeln aus (etwa ein bis zwei Zentimeter große Stücke). Die Kiefernadeln sollten möglichst frisch sein, sodass die ätherischen Öle vollumfänglich enthalten sind und optimal im Körper wirken können.

Ganz wichtig bei der Zubereitung ist es, das Wasser erst auf 100 Grad zu kochen und anschließend etwas abkühlen zu lassen, etwa auf 80 Grad, bevor die Kiefernadeln übergossen werden. So wird verhindert, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Kiefernadel verloren gehen. Sobald der Tee ein paar Minuten gezogen hat, sind die gesunden Stoffe ins Wasser übergegangen und der Tee kann getrunken werden. Der Geschmack kann bei Bedarf mit etwas Honig oder Zitronensaft verfeinert werden, sodass der Tee besser schmeckt.

Am Tag können je nach Gesundheitszustand etwa zwei bis drei Tassen, bei Bedarf auch mehr, getrunken werden. Der Tee ist, wie oben beschrieben, eine gute Möglichkeit, um sich auf natürlichem Wege vor Infektionskrankheiten zu schützen und sein Immunsystem zu stärken.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
12 Kommentare
  1. Brigitte
    Brigitte sagte:

    Das hört sich ja sehr gut an. Um mich herum (Wallis 2500 mtr.) wachsen nur vorwiegend Lärchen und Fichten. Geht das auch?

    Antworten
    • Matthias
      Matthias sagte:

      Ja die gehen auch, bei den Kiefernadeln sind die Inhaltsstoffe am stärksten. Aber sie sind auch in allen anderen Nadelbäumen zu finden…. 🙂

      Antworten
  2. Rabea
    Rabea sagte:

    Hallo lieber Matthias,
    ich habe eine kurze Frage… ich bin verwirrt ;-)… es wird immer über Fichtennadeltee gesprochen und Du erklärst es jetzt für Kiefernnadeln. Haben die die selben Inhaltsstoffe??? und Föhrennadeln wurde mir auch schon angeboten… 🙂 Vielleicht haben ja noch mehr diese Frage und freuen sich über eine Antwort.
    Ganz lieben Dank und Grüße Rabea

    Antworten
    • Matthias
      Matthias sagte:

      Hallo Rabea,
      bei den Kiefernadeln sind die Inhaltsstoffe am stärksten. Aber sie sind auch in allen anderen Nadelbäumen zu finden…. 🙂

      Antworten
  3. Barbara Lazarov
    Barbara Lazarov sagte:

    Hallo Matthias, ist die Wirkung bei getrockneten Kiefernsprossen, Turiones Pini concis, so wie es ihn in der Apotheke zu kaufen gibt, genauso wirksam und wie ist da die Zubereitung?
    Liebe Grüße aus Bamberg
    Barbara Lazarov

    Antworten
    • Matthias
      Matthias sagte:

      Damit haben wir noch keine Erfahrungen/ Testungen gemacht. Ich kann nicht sagen wie hoch der Suramingehalt und die Shikimi-Säure in den Sprossen ist, oder ob es überhaupt vorhanden ist…. müsste man testen 😉

      Antworten
    • Matthias
      Matthias sagte:

      Tatsächlich gibt es keine klaren Informationen ob das reicht. Wichtig ist, dass das Suramin und die Shikimisäure dem Körper zugänglich gemacht werden. Ob das durch mixen und Smoothie klappt, weiß ich nicht genau… Mit Tee und Extrakt haben wir Erfahrungen und Heilerfolge…

      Antworten
  4. Ina Kral
    Ina Kral sagte:

    Hallo Matthias, kann ich meinem 17 Monate altem Enkel auch bedenkenlos etwas vom Kiefernadeltee trinken lassen wenn er Husten und Schnupfen hat? Danke vorab, LG Ina

    Antworten

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