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Mit dem richtigen Licht bleibst du gesund

Das richtige Licht ist für unsere Gesundheit genauso wichtig, wie Wasser und die Luft zum Atmen. Es ist allerdings ein Thema, worüber die meisten Menschen nicht nachdenken und das Licht als selbstverständlich ansehen. Es ist bekannt, dass die Sonne zur Produktion von Vitamin D notwendig ist, doch auch das Tageslicht an sich ist sehr bedeutsam für die Gesundheit. Welche Prozesse im Körper von Licht gesteuert werden, erfährst Du in diesem Beitrag.



Lichtabhängige Beschwerden

Wenn der Körper nicht genug Licht bekommt, entstehen die sogenannten lichtabhängigen Beschwerden. Im Bereich der Hormone und den Neurotransmittern können Produktionen nicht richtig stattfinden und Mängel entstehen. Das kann sich negativ auf einige Prozesse im Körper auswirken. Es kommt unter anderem zu trockener Haut und weiteren Hautproblemen wie Ekzemen. Auch die Stimmung wird durch mangelndes Licht negativ beeinflusst.
Besonders in der Winterzeit bekommen wir weniger Licht, da die Tage kürzer sind und der Himmel oft bewölkt ist. Außerdem neigen wir in der kalten Jahreszeit dazu, weniger Zeit im Freien und mehr Zeit drinnen zu verbringen. Ein Lichtmangel kann leicht entstehen.

Was ist ein Lichtmangel?

Ein Lichtmangel bedeutet, dass Du nicht alle notwendigen Frequenzen abbekommst, die du brauchst, um gesund zu sein. Das sichtbare Licht bewegt sich in einem Spektrum zwischen 400 und 750 Nanometern. In diesem Spektrum befinden sich alle Farben des Regenbogens. Forscher haben herausgefunden, dass das Gehirn viel Licht benötigt, um richtig zu arbeiten.
Nur etwa 25 Prozent des Lichtes, welches in die Augen einfällt, wird tatsächlich zum Sehen benötigt. Der größte Teil verteilt sich über den Sehnerv ins Gehirn und geht dort an die wichtigsten Steuerdrüsen. Zu diesen gehört die Epiphyse, die Hypophyse und das limbische System. Die Steuerdrüsen bilden die Steuerzentrale, in welcher die Grundhormone, sowie die Grundneurotransmitter kreiert werden. Diese beeinflussen und steuern sämtliche Vorgänge im Körper. 
Vom Licht ist die Stimmung und die Energie abhängig. Es beeinflusst also, ob Du gut oder schlecht gelaunt und ob Du dynamisch und energievoll oder lethargisch bist. Auch die Verdauungsgesundheit, eine Neigung zu Entzündungen und die Immunfähigkeit hängen vom Licht ab. All diese Faktoren, die im Körper das Wohlbefinden ausmachen, hängen letztendlich an den Drüsen im Gehirn. Wenn Du dich permanent nur im Kunstlicht bewegst, reicht die Lichtzufuhr für Deine Gesundheit nicht aus.


Hilfe bei Lichtmangel

Das beste Licht bietet die Sonne. Versuche möglichst oft, Dich im Sonnenlicht aufzuhalten. Die Sonnenbrille sollte, wenn Du nicht direkt in die Sonne schauen musst, nicht aufgesetzt werden. Diese filtert wichtige Lichtfrequenzen raus, sodass sie nicht im Gehirn ankommen können.
Wenn Du nicht die Möglichkeit hast ins Freie zu gehen oder das schlechte Wetter über längere Zeit anhält, brauchst Du natürlich eine Alternative. Beim künstlichen Licht spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Das wichtigste Licht stellt dabei das Alltagslicht dar. Glühbirnen erzeugen ein Licht mit nur etwa 2700 Kelvin und sind somit für die Tagesbeleuchtung ungeeignet. Tageslichtlampen haben eine höhere Farbangabe, sie sind weißer und heller und liegen zwischen 5300 und 6200 Kelvin. Eine vernünftige Lampe sollte dieses Kelvinspektrum haben, damit Du die notwendigen Lichtfrequenzen abbekommst.

Das Sonnenlicht hat jedoch ein ganz spezielles Spektrum, welches nur mit einer Vollspektrumlampe nachzumachen ist. In den Bereichen, in denen Du dich tagsüber viel aufhältst, zum Beispiel im Arbeits- oder Wohnzimmer, solltest Du Vollspektrumlampen nutzen. Besonders morgens spielt das Licht eine große Rolle, um in die Gänge zu kommen. Die Kennzahl für den Farbwiedergabeindex lautet “Ra”. Würde dieser Wert bei 100 liegen, wäre das Licht gleich mit der Sonne. Alle Werte ab 90 sind akzeptabel. Bei vielen Glühbirnen liegt der Farbwiedergabeindex nur bei etwa 60 Ra.

Vollspektrumlampen sind auch als Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampe erhältlich. Von diesen ist dringend abzuraten, da sie toxische Substanzen enthalten. Die klassischen Energiesparlampen sind voll mit Quecksilber, welches über die Strahlung aufmoduliert und energetisch weitergegeben wird. Die ständige Quecksilberbestrahlung hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit. LED Lampen hingegen haben wenig bekannte gesundheitsschädliche Auswirkungen und sind daher besser geeignet.
Bei gesundheitlichen Problemen durch einen Lichtmangel eignen sich spezielle Vollspektrumtageslichthellelampen in Form von Kästen, mit denen Du dich bestrahlen kannst. Diese helfen beispielsweise auch bei einer Winterdepression. Auch eine Terrariumlampe kann für die nötige Lichtzufuhr sinnvoll sein. Diese gibt neben dem Licht auch die ebenso wichtige UV-Strahlung ab und ist genau deshalb auch mit Vorsicht zu genießen. Eine solche Lampe sollte wegen der Sonnenbrandgefahr lediglich für fünf bis zehn Minuten am Tag zur Bestrahlung genutzt werden.

Zuhause können zwei verschiedene Lampensysteme verwendet werden. Ein helles Licht für tagsüber und ein warmes, indirektes Licht für abends. Tagsüber benötigst Du das richtige Licht, um Dich und Dein Gehirn gesund zu halten.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Frauen zwischen 35 und 50 Jahren sind von den Wechseljahren betroffen. Doch was bedeuten die Wechseljahre eigentlich? Hauptsächlich findet während der Wechseljahre eine hormonelle Umstellung im Körper statt, die von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre führt. Was in dieser Zeit in Deinem Körper vorgeht und wie Du mögliche Symptome lindern kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Hormone im weiblichen Körper

Während dem Wechsel von den fruchtbaren in die nicht fruchtbaren Jahre der Frau, verringert sich die Produktion des Gelbkörperhormons Progesteron nach und nach und der Eisprung findet seltener statt. Nach dem Eisprung bleibt immer eine Hülle des Eis zurück, welche vom sogenannten Gelbkörper umbaut wird. Dieser ist für das Gelbkörperhormon verantwortlich. Das Gelbkörperhormon ist für viele verschiedene Prozesse im Körper verantwortlich und bildet den Grundbaustein der Sexualhormone. Progesteron spielt eine große Rolle in der fruchtbaren Phase und hat die Eigenschaft, die durch Östrogen gebildete Schleimhaut fruchtbar zu machen. Zum Vergleich kannst Du Dir unter der Schleimhaut ein gebautes Haus und das Progesteron als Inneneinrichtung vorstellen. Sobald klar ist, dass keine Schwangerschaft besteht, wird die Schleimhaut vom Körper abgestoßen, das Progesteron sinkt und das Östrogen steigt an. In der ersten Zyklushälfte baut der Körper wieder neue Schleimhaut auf und der Eisprung findet statt. Dies ist der ständige Rhythmus im Körper der Frau.

Der Beginn der Wechseljahre

Mit der Zeit jedoch, je nach Typ und Genetik ab einem Alter von 35 Jahren, ist es möglich, dass die Eisprünge seltener stattfinden. Das heißt allerdings nicht, dass die Frau nun nicht mehr schwanger werden kann. In den meisten Fällen wird der Beginn der Wechseljahre erst mit Ende 40 bemerkt, wenn kaum noch Progesteron gebildet wird und mögliche Symptome eintreten.

Es gibt Frauen, die Symptome zeigen, aber auch Frauen, die die Wechseljahre eigentlich gar nicht bemerken. Dazu gehören etwa ein Drittel aller Frauen. Der Körper schafft es in diesem Fall selbst eine Harmonie zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron herzustellen. Ein weiteres Drittel aller Frauen verspürt leichte Symptome wie nächtliches Schwitzen, Kopfschmerzen und einige weitere, die durch das Ungleichgewicht zwischen einem Mangel an Progesteron und dem noch vorhandenen Östrogen, welches normal produziert wird, entstehen. Das letzte Drittel aller Frauen leidet unter starken Symptomen und fühlt sich oft nicht mehr wie sie selbst. In diesem Fall ist eine helfende Behandlung für die Betroffenen unabdingbar.

Helfende Mittel während der Wechseljahre

1. Homöopathische Komplexmittel

Homöopathische Komplexmittel können bei einem Mangel an Progesteron helfen, die verbleibenden Zellen dazu anzuregen, wieder mehr von diesem Hormon zu produzieren, oder die Zellen mit der Frequenz des Mittels zu beruhigen. So wird das Gleichgewicht der Hormone wieder hergestellt und Symptome vermindert. Jedoch kann nicht jede Frau jedes Mittel einnehmen, das muss individuell getestet werden. In unserer Praxis haben wir gute Erfahrungen mit dem Mittel Alchemilla vulgaris Urtinktur von DHU gemacht. Es gibt einige weitere gute Mittel von namhaften Herstellern.

2. Pflanzenheilkunde

Mittels Yamswurzel und Soja-Isoflavonen, sowie Rotklee, Traubensilberkerzen und Mönchspfeffer lassen sich die Wechseljahre positiv beeinflussen. Diese Kräuter bedienen die Rezeptoren, jedoch ist bei der Behandlung Vorsicht geboten. Teilweise haben die Kräuter die Funktion eines Phytoöstrogens, das heißt unter Umständen wirken diese wie ein Östrogen. Dieser Vorgang ist genauso gefährlich wie die Einnahme von synthetischen Hormonen. Um bei leichten, durch die Wechseljahre bedingten Symptome Ruhe rein zu bringen, kann die Einnahme von Kräutern trotzdem empfehlenswert und hilfreich sein.

3. Hormonersatztherapie nach der Rimkus-Methode

Die Einnahme synthetischer Hormone ist gefährlich, da diese nicht mit den körpereigenen Proteinen interagieren können. Ganz besonders nicht mit dem sogenannten sexual hormon binding globulin aus der Leber. Dies ist ein ganz bestimmtes Eiweiß, welches sich an Progesterone und Östrogene bindet. Durch diesen Vorgang ensteht ein gebundenes Hormon, welches wichtig für den Körper ist. Entgegen der weit verbreiteten Meinung es sei ein Speicherhormon, ist es tatsächlich das einzige zellgängige Hormon. Im Körper kommen neunzig Prozent gebundene und nur zehn Prozent freie Hormone vor. Freie Hormone werden in den Eierstöcken und der Nebenniere gebildet, zur Leber transportiert und dort gebunden. Diese Eigenschaft muss erhalten bleiben. Die beste bekannte Möglichkeit ist die Behandlung mit humanidentischen Hormonen. Die einzunehmenden Hormone werden in der Apotheke hergestellt und sind 1:1 baugleich mit den körpereigenen Hormonen. Diese können weder Schaden noch Nebenwirkungen im Körper hervorrufen. Die beste bekannte Therapie ist die Rimkus-Methode nach Dr. Rimkus, führender Forscher und Entwickler der Hormontherapie in Deutschland. Dazu gibt es das Buch “Die Rimkus-Methode für die Frau” von Dr. Volker Rimkus. Um einen Therapeuten in Deiner Nähe zu finden, kannst Du über www.hormon-netzwerk.de in der Therapeutensuche eine geeignete Praxis finden. Wichtig vor der Behandlung ist ein Bluttest mit Auswertung in einem ausgezeichneten Labor, um die individuellen Hormonkapseln möglichst genau auf die körperlichen Bedürfnisse anpassen zu können.

Solltest Du unter mäßigen bis starken Symptomen in Folge der Wechseljahre leiden, könnte Dir eine Therapie helfen. Diese kann die Lebensqualität enorm verbessern und die Wechseljahre in den Schatten stellen.