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Selen ist ein wichtiges und essentielles Spurenelement. Essentiell bedeutet, dass wir dieses unserem Körper zuführen müssen, da er es nicht selbst herstellen kann. Besteht ein Selenmangel, äußert sich dieser meist in unspezifischen Symptomen, welche zu einer Vielzahl von Krankheitsbildern passen. Warum Selen so wichtig ist und wie du das Spurenelement auf natürliche Weise zu Dir nehmen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wozu benötigt unser Körper Selen?

Mit Selen werden verschiedene Enzyme im Körper gebildet, welche für den gesamten Stoffwechsel, ganz besonders auch für das Immunsystem, unabdingbar sind. Vor allem ist es wichtig für die Schilddrüse, da Selen zur Herstellung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 benötigt wird.
Auch die Fruchtbarkeit des Mannes hängt von Selen ab! Erst durch Selen werden die Spermien beweglich und fruchtbar. Sollten also Probleme bei der Kinderzeugung bestehen, kann möglicherweise ein Selenmangel als Ursache dahinter stecken. Dies sollte unbedingt untersucht und bei einem bestehenden Mangel behandelt werden.
Weiterhin bindet Selen Schwermetalle im Körper und dient als Antioxidans zum Schutz unserer Körperzellen. Selen wird daher beispielsweise Patienten empfohlen, welche eine Chemotherapie machen, da Selen dabei unterstützt, die gesunden Zellen zu schützen. Besteht ein Mangel an Selen, so sind die gesunden Zellen den aggressiven Medikamenten schutzlos ausgesetzt.

Welche Symptome treten bei einem Selenmangel auf?

Sofern ein Selenmangel besteht, können viele verschiedene Symptome darauf hinweisen. Dazu gehören mitunter folgende Symptome:

– Schilddrüsenunterfunktion und damit verbundene Symptome
– Unfruchtbarkeit bei Männern
– Darmträgheit
– Gewichtsverlust
– Verdauungsstörungen
– Kopfschmerzen
– Schlafstörungen
– Gelenkschmerzen
– Muskelprobleme, Muskelentzündungen und Muskelschmerzen
– Haarausfall
– Infektanfälligkeit: Bei häufigen Infekten denken die meisten Betroffenen an einen Mangel an Vitamin C, Eisen oder Zink, aber nur selten an Selen. Jedoch kann auch dies die ausschlaggebende Ursache für die Infekte sein.

Wie wird ein Selenmangel am besten ausgeglichen?

Der beste Weg einem Mangel entgegen zu wirken oder, noch besser: ihn gar nicht erst entstehen zu lassen, ist über die Ernährung. Zu den pflanzlichen selenhaltigen Nahrungsmitteln gehören Nüsse, Hülsenfrüchte und Kohlprodukte wie beispielsweise Weißkohl. Paranüsse enthalten besonders viel Selen. Zwei bis drei Paranüsse pro Tag decken bereits den kompletten Tagesbedarf an Selen ab. Tierische Lebensmittel enthalten mitunter auch Selen, werden aber aus gesundheitlichen Aspekten in anderen Bereichen nicht von uns empfohlen. Wie Du siehst ist es relativ leicht, den Tagesbedarf an Selen über die Ernährung abzudecken.

Ein weiterer Weg, Selen zuzuführen, sind Nahrungsergänzungsmittel. Dabei empfehlen wir organisch gebundene Selenprodukte, bestenfalls Selenomethionin. Bei diesem ist das Selen an eine Aminosäure gebunden und dadurch besser verträglich. Generell empfehlen wir die Zufuhr mit Nahrungsergänzungsmitteln jedoch nur bei einem akuten und starken Selenmangel.

In seltenen Fällen kann es zu einem Selenüberschuss kommen, welcher sich durch die folgenden Symptome äußert:
Mundgeruch nach Knoblauch, innere Unruhe, Magen-Darm-Probleme, Gedächtnisprobleme und Sehstörungen.
Ein Überschuss ergibt sich in der Regel jedoch nur durch eine zu hohe Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Solltest Du unter den oben erwähnten Symptomen leiden und einen Selenmangel vermuten, kannst Du dies ganz einfach über eine Blutuntersuchung bei einem Therapeuten oder über unsere Ferntestung beziehungsweise eigenständig über unser Dr. Mama System überprüfen.

Selen ist ein bedeutsames Spurenelement, welches leider sehr oft in Vergessenheit gerät. Fülle Deinen Selenspeicher auf und achte auf eine regelmäßige Zufuhr über die Ernährung.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Neurodermitis loswerden
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Neurodermitis ist eine weit verbreitete Krankheit, welche unabhängig vom Alter in unterschiedlicher Intensität auftreten kann. Meist verläuft die Krankheit chronisch und in Schüben. Am schlimmsten betroffen sind Babys, da diese sich nicht selber helfen und die Hautreaktionen nicht verstehen können. Welche Ursachen einer Neurodermitis zugrunde liegen und wie diese verbessert werden kann, erfährst Du in diesem Beitrag.

Neurodermitis ist eine Autoimmunerkrankung, bei welcher sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wehrt. Doch warum passiert das?

Es gibt verschiedene Ursachen, welche die Krankheit auslösen oder verschlimmern können. Jedoch spielt hier nicht nur das Immunsystem der Haut eine Rolle, sondern hauptsächlich das Immunsystem des Darms. Es gibt immer noch eine Reihe von Ärzten, welche behaupten, Hautprobleme seien genetisch bedingt und nur symptomatisch behandelbar, allerdings haben fast alle Hautprobleme ihre Ursache im Darm.

Zwar gibt es genetische Defizite, welche eine Neurodermitis begünstigen können, jedoch ist dies nicht der einzige Auslöser für die Krankheit. Am Ende stellt sich die Frage, wie sich die Defizite äußern und welche Symptome sich zeigen. Fakt ist jedoch, wer unter Neurodermitis leidet, hat eine bestimmte Form von genetischer Schwäche, welche sich über die Haut zeigt.

Der Zusammenhang von Neurodermitis und unserem Darm

Wenn es dem Darm gut geht, spiegelt sich dies bei der Haut wider. Einige Ursachen führen dazu, dass eine Neurodermitis entwickelt wird oder diese sich verschlimmert. Zu den Hauptursachen gehören folgende:

1. Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Milchprodukte sowie Gluten bringen das Immunsystem vor allem im Bindegewebe zum Überreagieren. Nicht alle Milchproteine werden zersetzt und gelangen daher ins Bindegewebe. Unter Umständen bekämpft das Immunsystem das Protein, da es nicht unterscheiden kann, ob es sich um eine Bakterie handelt oder nicht. Das Immunsystem wird überaktiv, was sich dann in der Haut widerspiegelt. Es entsteht eine latente Entzündung im Darm, was wiederrum zu chronischen Infektionen führen kann.
Häufig berichten Erkrankte, dass die Neurodermitis durch Stress schlimmer wird. Das ist klar, da alle Immunreaktionen bei Stress zusätzlich verstärkt werden. Trotzdem ist wichtig zu wissen, dass die Krankheit nicht allein durch Stress ausgelöst wird. Durch das Meiden von Milchprodukten sowie Gluten kann eine deutliche Verbesserung der Krankheit erreicht werden.

2. Vergiftungen

Belastungen im Körper durch Quecksilber, Kadmium sowie Aluminium können ebenfalls für die Autoimmunerkrankung verantwortlich sein. In diesem Fall hilft den Betroffenen eine Entgiftung des Körpers.
Vorsicht ist auch bei Impfungen geboten: Es gibt einige Kinder, welche kurz nach einer Impfung eine Neurodermitis entwickeln. Dazu muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden, dennoch kann es sinnvoll sein, vor der ersten Impfung seines Kindes eine genetische Untersuchung durchführen zu lassen, um zu prüfen, ob eine Reaktion auf die ganzen Schadstoffe in der Impfung im Vorfeld möglich wäre. Ist dieser Fall bereits eingetreten, können bestimmte Entgiftungsmaßnahmen helfen, die Impfung zu endblockieren. Dies ist nicht immer erfolgreich, kann aber funktionieren.

Tritt die Neurodermitis bei einem Stillbaby auf, ist unbedingt die Mutter zu untersuchen. Es kann sein, dass die Muttermilch Stoffe enthält, welche das Immunsystem des Babys reizen. In einem solchen Fall muss die Mutter behandelt werden.

3. Magensäuremangel

Bei Erwachsenen und älteren Kindern kann ein Magensäuremangel für die Überreaktion des Immunsystems verantwortlich sein. Dies kann getestet werden. Sofern die Darmgesundheit verbessert wird, verbessern sich auch die Symptome.

4. Probleme bei der Umwandlung von Omega 6 Fettsäuren

Durch einen genetischen Fehler gibt es Patienten, welche die über die Ernährung aufgenommenen Omega 6 Fettsäuren nicht in Gamma-Linolensäure umwandeln können. Dadurch neigt die Haut zu Entzündungsreaktionen. In solchen Fällen können die Omega 6 Fettsäuren direkt als Gamma-Linolensäure, zum Beispiel in Form von Walnussöl, zugeführt werden.

Um eine Neurodermitis zu behandeln gilt es zunächst die Ursachen abzuklären, beispielsweise über unser Dr. Mama System oder mittels Ferntestung und die oben genannten Tipps zu befolgen. So steht einer Verbesserung oder möglicherweise Heilung der Krankheit nichts mehr im Wege. Vor allem gewinnen die Erkrankten durch beispielsweise kleine Umstellungen in der Ernährung enorm an Lebensqualität.

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