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Die Entgiftung ist ein wichtiger Vorgang für unsere Gesundheit. Doch wie kann ich überprüfen, ob mein Körper die Fähigkeit zu einer guten Entgiftung überhaupt besitzt? Die Entgiftungsfähigkeit in Bezug auf Schwermetalle, Leichtmetalle sowie andere Gifte hängt davon ab, wie gut die verschiedenen Phasen der Entgiftung in der Leber funktionieren, beziehungsweise wie gut die intrazelluläre Entgiftungsmöglichkeit funktioniert. In diesem Beitrag stellen wir Dir hierzu die Variante der genetischen Testung vor.

Welche Entgiftungsphasen gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei starke Entgiftungsphasen in der Leber:

Die erste Phase der Entgiftung ist vor allem von den Cytochromen P450 als Hämproteine mit enzymatischer Aktivität abhängig. In dieser Phase werden die Gifte im Körper radikalisiert und wasserlöslich beziehungsweise bindungsfähig gemacht.

Die zweite Phase hängt von anderen Proteinen wie zum Beispiel dem Glutathion, dem Cystein oder anderen Stoffen ab, die die Gifte binden und anschließend über die Leber ausscheiden. Dies geschieht entweder über den Urin- oder den Stuhlkreislauf. Das Ziel in dieser Phase ist es, die Gifte möglichst unschädlich und transportabel zu machen.

Voraussetzungen für eine gute Entgiftung

Eine gute Entgiftung hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig ist vor allem, dass genügend Nährstoffe sowie Wasser, eine gute Lymphflüssigkeit, gute Bindemittel, welche die Gifte binden und Mittel, die die Gifte mobilisieren können, im Körper vorhanden sind. Wenn jedoch eine genetische Schwierigkeit zur Entgiftung vorliegt, dann besteht die Möglichkeit, dass jede Bemühung der Entgiftung scheitert oder viel mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nimmt, um die Gifte aus dem Körper zu befördern.

An diesem Punkt bietet sich die Möglichkeit zur genetischen Testung in verschiedenen deutschen sowie internationalen Laboren an. Im Folgenden stellen wir Dir eine günstige Möglichkeit zur Testung vor, denn Gentests sind in der Regel sehr teuer. 

Über die Homepage “23andme.com” gelangst Du auf einen amerikanischen Anbieter. Dort hast Du die Möglichkeit, den “Welcome to you” Gentest für 99 $ zu kaufen. Für etwa 26 $ Versandkosten kannst Du den Test zu Dir nach Hause bestellen. Das Set beinhaltet ein Röhrchen für Speichel, welches Du füllen und an das Labor zurücksenden musst. Die Ergebnisse erhältst Du je nach Auslastung des Labors zwischen 4 bis 6 Wochen nach der Einsendung. Über die Homepage des Labors hast Du dann die Möglichkeit, Deine Ergebnisse als Datenpaket herunterzuladen und zu speichern. Während des gesamten Vorgangs sind Deine persönlichen und vertraulichen Daten geschützt und gelangen nicht in die Hände Dritter. Über jeden Schritt wirst Du zudem per E-Mail vom Labor informiert. 

Um die Rohdaten nun auswerten zu können, benötigst Du ein Analysetool. Über die Seite “geneticgenie.org” hast Du die Möglichkeit, Deine Gendaten als Datei unter “Genomic Panel – Methylation Panel” hochzuladen und in Bezug auf die Entgiftungsfähigkeit Deines Körpers auswerten zu lassen. Diese Auswertung ist vollkommen kostenlos. 

Die erste Auswertung enthält alle testbaren Gene und deren Variationen. Die Erläuterungen und Erklärungen dazu erhältst Du teilweise über geneticgenie direkt und teilweise musst Du Dir diese selbst aus dem Internet ziehen. Dabei gibt es Gene die bereits sehr stark untersucht worden sind, andere wiederum wenig.

In der Auswertung findest Du grüne, gelbe sowie rote Felder. Grün bedeutet, dass das Gen in Ordnung ist, gelb bedeutet, dass das Gen auf einer Seite defekt ist und rot bedeutet, dass ein beidseitiger Gendefekt besteht. Bei jedem Genom gibt es die mütterliche und die väterliche Seite. Diese kommen zusammen und bilden ein neues Gen. Grundsätzlich weicht der Körper immer auf die gesunde Seite aus, jedoch kann es aufgrund von Problemen im Körper (beispielsweise durch epigenetische Themen oder ungelöste Konflikte) dazu kommen, dass eine Seite blockiert wird. Wenn ein Defekt vorliegt, führt dies letztlich zu einer Entgiftungsstörung. 

In einer zweiten Auswertung erhältst Du die Methylierung der Zellen mit Erläuterung, wie das Ganze zu lesen und zu verstehen ist. Da das Labor aus Amerika stammt, ist diese Erläuterung auf Englisch. Über die Website “deepl.com” kannst Du Dir diese schnell und unkompliziert übersetzen lassen.

Wozu dient der Test?

In bestimmten Situationen ist es wichtig zu wissen, ob Du oder Deine Kinder unter einer Entgiftungsstörung leiden. Besonders Zahnersatz mit Quecksilber, rauchen, die Einnahme von aluminium- sowie titanhaltigen Medikamenten und die Gabe von Impfstoffen mit Zusatzstoffen als Wirkverstärker stellen dann eine Gefahr für den Körper dar, da sie die Entgiftungsfähigkeit weiter stören können. Die Folge: Gifte sammeln sich toxisch in der Leber, im Bindegewebe und vor allem im Nervensystem sowie dem Gehirn an. Besonders Kinder reagieren nach einer Zufuhr von Toxinen mit Symptomen wie Hauterkrankungen, Immunstörungen sowie Krankheiten aus dem autistischen Formenkreis wie ADS und ADHS bis hin zum Vollautismus. 

Gerade bei Kindern ist es aus den genannten Gründen vor einer Konfrontation mit Metallen wichtig, zu testen, ob sie genetisch entgiften können. Eine genaue Erklärung über die Bestellung und Auswertung des Gentests erhältst Du in unserem YouTube-Video

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Unser Körper wird zunehmend mit verschiedenen Schwermetallen vergiftet. Dabei spielen die Umwelt, die Ernährung, aber auch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle. Schwermetalle sind sehr gefährlich für den Körper. Wie Du optimal mit diesen umgehen und sie im besten Fall sogar meiden kannst, erfährst Du in diesem Beitrag. 

Die Hauptquellen der Schwermetalle

Seit die Menschheit begann, Metalle, Kohle und Gase aus der Erde zu holen, sind Schwermetalle ein Thema. Diese Metalle sind in der Menge, in der sie dem Körper täglich zugeführt wird, sehr schädlich. Zu den gefährlichsten Schwermetallen gehören dabei Blei, Cadmium und Quecksilber. Es gibt noch viele weitere, welche wir im Alltag aber nur in geringen Mengen abbekommen. Blei war vor allem in den Autogasen von früher enthalten, welches sich heute noch immer in unserer Erde befindet. Auch verbleite Wasserleitungen, welche es heute in der Regel nicht mehr gibt, können noch Reste enthalten. Blei ist beispielsweise auch in Farben oder anderen Dingen der Industrie enthalten. Es steckt in unseren Böden, in der Nahrung und in der Luft. Das Flugzeugbenzin Kerosin, welches jegliche Flugzeuge in der Luft verbrauchen, ist nicht bleifrei, wie unser heutiges Autobenzin. Die Flugzeuge pumpen die verbleiten Abgase in die Atmosphäre ab und vergiften somit die Umwelt. Blei wird in der Regel in den Knochenstrukturen des Körpers geparkt, welches für diese und deren Milieu äußerst schädlich ist. 

Cadmium ist ein weiteres krebserregendes Schwermetall. Es kann der Niere schaden. Cadmium bildet ein Phosphor, welches im klassischen Dünger zu finden ist. Es ist in Autoreifen enthalten, sodass diese dazu benutzt werden, Phosphordünger herzustellen. Folglich befindet sich das schädliche Cadmium in unserer Nahrung. Es ist ratsam, zu Bionahrung zu greifen, wobei auch diese Spuren von Cadmium aufweisen kann. Eine weitere Cadmiumquelle sind die Autoabgase. Das Benzin wurde bleifrei gemacht, indem Cadmium hinzugegeben wurde. Die Abgase sind also weiterhin schädlich, nur, dass darüber kaum jemand spricht. 

Das giftigste Schwermetall ist Quecksilber. Dieses ist beispielsweise in den schädlichen Amalgamfüllungen enthalten. Quecksilber ist zu etwa fünfzig Prozent Bestandteil von Amalgam und kann bereits, wenn eine Mutter vor oder in der Schwangerschaft Amalgam im Mund hatte, ihr Baby enorm vergiften. Andere Quellen für Quecksilber sind die Industrie, dabei vor allem die Kohleindustrie. Bei jeglichen Verbrennungen wird Quecksilber in die Atmosphäre freigesetzt. Doch auch in bestimmten Medikamenten, Lösungsmitteln, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen ist das schädliche Metall enthalten. Das ganze Meer ist mittlerweile verseucht, sodass die Fische sehr starke Quecksilbergehalte, besonders das gefährliche Methylquecksilber, aufweisen. Dieses kann die Nerven befallen, sodass es eine Überlegung wert wäre, zukünftig auf Fisch zu verzichten. Besonders große Raubfische wie Thunfisch, Lachs oder Hai sind mit Quecksilber verseucht. Kleinere Fische haben einen geringeren Anteil.

Wie gehe ich den Quecksilberfallen am besten aus dem Weg?

Am besten ist es nach wie vor, die vergifteten Dinge zu meiden oder zu entfernen. Beispielsweise können Leuchtstoffröhren gegen normale Glühbirnen getauscht werden und Amalgamfüllungen können saniert werden (siehe Video). Auch Nahrungsmittel aus biologischem Anbau machen einen Unterschied, doch das Entscheidende sind regelmäßige Entgiftungen. Atmen und Wasser trinken muss jeder Mensch und auch dort entstehen Vergiftungen. Es gibt so gut wie niemanden in der westlichen Hemisphäre, in dessen Körper sich keine Gifte befinden. Alles was zu vermeiden ist, sollte somit auch vermieden werden.

Warum sind Schwermetalle so gefährlich?

Ein großes Problem ist, dass der Körper die Schwermetalle nicht alleine entgiften kann. Kleine Mengen werden zwar über den Urin, Stuhl, die Haare und den Schweiß ausgeschieden, allerdings verbleibt ein großer Teil immer im Körper. An den Stellen, an denen die Schwermetalle im Körper geparkt werden, beeinträchtigen die Gifte das Gewebe, die Nährstoffversorgung, die Fresszellen und das Immunsystem. Das Immunsystem versucht an diesen Stellen trotz allem zu entgiften, sodass es zu einer Autoimmunität kommen kann. Das Immunsystem greift dann die körpereigenen Strukturen an, um die Schwermetalle zu beseitigen. Krankheiten wie Hashimoto oder Multiple Sklerose können entstehen.

Die Schwermetalle, besonders Quecksilber, befallen die Nervenzellen. Sind diese erst einmal befallen, findet die Verbindung vom Gehirn zu den Nerven nicht mehr vollständig statt und es entstehen sogenannte “Lochfraßstellen” im Gehirn. Die weit verbreitete Krankheit Alzheimer hat dort ihren Ursprung. 

Zudem sind die Schwermetalle krebserregend und der Körper nimmt bei Mangelerscheinungen durch Zink oder Magnesium das toxische Metall auf, um seine Enzyme, Hormone und Zellstrukturen zu bauen. Das toxische Metall verursacht dann Schäden, die nicht abzuschätzen sind. Die Fehlfunktionen, die im Körper durch die Schwermetalle entstehen können, sind sehr weitreichend. 

Wir haben einen kompletten Online Kurs zur Schwermetallentgiftung entwickelt, den Du hier kostenlos mitmachen kannst.  

Wir freuen uns auf Dich!

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