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Wie schafft es der Wald, uns gesund zu machen? Es gibt ganz einfache Mittel, um den Körper bei seiner täglichen Tätigkeit zu unterstützen und ihn gesund zu halten. Die Natur und der Wald sind in dieser Hinsicht faszinierend. Welche Auswirkungen der Wald auf unser Wohlbefinden hat, erfährst Du in diesem Beitrag.

Ein Spaziergang im Wald hat große Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser ganzes Biosystem. Ein entscheidender Grund dafür ist natürlich die Bewegung. Bei Bewegung werden generell viele Faktoren im Körper aktiviert. Gerade ab einem Alter von 60 Jahren genügen bereits 9 Kilometer Gehen mit einer Geschwindigkeit von nur 3 km/h in der Woche, um das Risiko an einer kardiovaskulären Erkrankung zu sterben, um 32 Prozent zu reduzieren. Wenn die Bewegung regelmäßig in den Alltag eingebaut wird, ergeben sich viele gesundheitliche Vorteile. 

Unsere Aufmerksamkeit fokussiert sich bereits seit über Millionen Jahren auf die Natur. Erst im Laufe der letzten hundert Jahre verbringen wir Menschen unsere Zeit hauptsächlich in Städten und geschlossenen Räumen. Das Biosystem ist darauf allerdings nicht eingestellt.

Sobald wir uns in der Natur, insbesondere im Wald aufhalten, entstehen bestimmte Stoffe im Körper, die uns sofort entspannen lassen. Der Parasympathikus wird aktiviert und sorgt für diese Entspannung. Im Gehirn wird dabei der präfrontale Kortex ausgeschaltete beziehungsweise verlangsamt, wodurch das Gehirn in eine Art meditativen Zustand verfällt. Die Alpha- und die Deltawellen vermehren sich und die Betawellen, die uns im Wachbewusstsein halten, verringern sich. In der freien Natur können wir Menschen also besser entspannen als in der Stadt, umgeben von Autos und Lärm. Doch nicht nur der Wald, sondern allgemein die Natur sorgt für Entspannung. Vorsicht ist auf Feldern geboten, die gespritzt sein könnten. 

Die Besonderheit im Wald

Im Wald herrscht nicht bloß eine bessere Luft. Viel mehr sind es bestimmte Stoffe, die über die Bäume, die Pflanzen und den Boden ausgeschüttet werden, welche den Wald so besonders machen. Die sogenannten Terpene sind Geruchsstoffe, von denen ein normales Waldklima über hundert verschiedene bietet. 

Die Terpene haben ganz bestimmte Schlüsselwirkungen auf unser inneres Biosystem. Faszinierend dabei ist, dass durch die Gerüche ganz bestimmte Peptide angetriggert werden, die in unserem Körper dafür sorgen, dass der Blutdruck sinkt. Dazu gab es bereits einige Studien, die belegen, dass sich bei etwa einer Stunde Aufenthalt im Wald der Blutdruck nachweislich senken lässt, sodass keine Blutdruckmittel mehr benötigt werden. Die Peptide sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße entspannen und nicht mehr so starr sind. Sie werden weiter und folglich sinkt der Blutdruck. 

Außerdem steigen die natürlichen Fresszellen im Immunsystem, auch Killerzellen genannt, die wichtig sind, um Bakterien und Viren zu bekämpfen. Auch bei Krebs spielen sie eine sehr wichtige Rolle für die Gesundheit. Eine Studie aus Korea belegt, dass ein mehrstündiger Aufenthalt im Wald dazu geführt hat, dass die Killerzellen ihre Aktivität stark messbar steigern, gegenüber einer Kontrolle mit Menschen, die sich nicht im Wald aufgehalten haben. Die Aktivität ist zudem eine ganze Woche erhalten geblieben. Folglich reicht ein wöchentlicher Besuch im Wald, beispielsweise beim Sonntagsspaziergang, aus, um das Immunsystem zu aktivieren. Wenn bereits eine Krankheit besteht, kann ein Besuch im Wald zur Genesung beisteuern. Die Stoffe können sofort vom Körper genutzt werden.

Bei einer weiteren Studie haben sich die Probanden mehrere Tage im Wald aufgehalten, was eine massive Steigerung der Aktivität der Fresszellen bewirkt hat. Diese Aktivität hielt bis zu einem Monat. Dieses Ergebnis ist besonders interessant für chronisch Kranke. Auch die antientzündliche Wirkung der Peptide und Terpenen ist sehr wertvoll. 

Der Gesundheitseffekt bei einem Besuch im Wald ist, wie Du siehst, sehr wirksam und kostet dabei nicht einmal etwas. Wenn Du mal keine Zeit hast, den Wald zu besuchen, können auch Naturtöne, -farben, und -bilder ähnliche Reaktionen im Gehirn bewirken. Auch die Gerüche können in Form von ätherischen Ölen genutzt werden, welche aus Terpenen hergestellt werden. Dabei ist auf eine sehr gute Qualität zu achten. Gute Qualitäten bieten beispielsweise die Firma Doterra und Young Living. 

Versuche die Natur besser zu fühlen und genieße das Klima im Wald. Ein wöchentlicher Besuch kann wahre Wunder bewirken.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.