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Obwohl wir alle schon von Kindheit an beim Zahnarzt, im Kindergarten und in der Schule gelernt haben, wie man angeblich richtig Zähne putzt, sind die Wartezimmer beim Zahnarzt voll. Die meisten Menschen haben Probleme mit Karies, Zahnfleischentzündungen und anderen Leiden. Warum eigentlich, wenn wir doch alle so aufgeklärt sind und so viele komplizierte Produkte zur Zahnpflege verwenden?

Ganz einfach: Es geht noch besser. Denn was wir alle gelernt haben, ist zwar schon gut. Aber es ist nicht alles. Auf der Basis eines ziemlich guten Buches eines Zahnarztes namens Ralf Petersen bin ich ins Nachdenken gekommen.

 

Zähne haben nur zwei Feinde

Nur Karies und Parodontitis greifen Zähne an. Beides sind bakterielle Infektionen. Wenn Du Deine Zähne gesund halten willst, musst Du also nur diese beiden Bakterien aus Deinem Mund heraushalten, vereinfacht ausgedrückt.

Aber was ist mit Zahnstein? Zahnstein ist keine Krankheit. Zahnstein als solcher ist erst einmal harmlos. Interessant ist, wann Zahnstein entsteht: Er bildet sich, wenn die Salze, die im Speichel enthalten sind, auf Bakterien stoßen. Die Salze lassen die Bakterien kristallisieren. Im Umkehrschluss heißt das: Keine Bakterien, kein Zahnstein.

 

Zähne sind selbstreinigend

Zahnstein bildet sich meist da, wo man mit der Zahnbürste nicht so richtig hinkommt. Das ist in den Zahnzwischenräumen und da, wo das Zahnfleisch in die Zähne übergeht. Auch die Fissuren, die tiefen Rillen in den Kauflächen der Backenzähne, sind häufiger betroffen. Auf “freier Fläche”, also mitten auf dem Zahn, gibt es normalerweise weder Zahnstein noch Kariesinfektionen. Das liegt daran, dass unsere natürlichen Mundbewegungen die Zähne sowieso die ganze Zeit reinigen. Der Speichel umfließt die Zähne permanent, Wangen und Lippen gleiten beim Sprechen und bei unwillkürlichen Bewegungen an den Zahnflächen entlang.

Die Fissuren und die Zahnzwischenräume werden von der Zahnbürste auch nicht erreicht. Bei den Fissuren liegt es daran, dass sie zu klein sind. Die Rillen sind so fein, dass die groben Borsten der Zahnbürste darüber hinweg gleiten. Die Zahnzwischenräume sind ähnlich schmal, auch hier gleiten die meisten Zahnbürsten einfach darüber hinweg. Deshalb mahnt der Zahnarzt immer, dass man Zahnseide verwenden sollte. Interdentalbürsten werden ebenfalls oft empfohlen. Diese Bürsten sind fein genug, um zumindest in die etwas weiteren Zahnzwischenräume zu gleiten und dort Rückstände soweit zu entfernen, dass der Speichel den Rest erledigen kann.

 

Zahnzwischenräume sind extrem anfällig

Karies und Parodontitis entstehen zu 95 % in den Zahnzwischenräumen. Beides entsteht hier. Mit der richtigen Zahnbürste kommst Du aber auch in die Zahnzwischenräume. Das Geheimnis ist die Solo-Prophylaxe. Das ist die Methode von Ralf Petersen. Wenn die Zähne sich rau anfühlen, müssen sie gereinigt werden – das ist also ganz einfach. Alles, was sich rau anfühlt, wird gereinigt. Und zwar nicht nur mit einer guten Zahnbürste, sondern auch mit den sogenannten Solo-Sticks. Die Sticks kommen überall da hin, wo Zahnbürste und Zahnseide nicht hinkommen. Die Anwendung ist allerdings nicht ganz einfach. Such Dir einen Zahnarzt in Deiner Nähe, der die Solo-Prophylaxe beherrscht, und lass Dich da einweisen. Du bekommst dort auch die speziellen Bürsten zu kaufen, die nicht teuer sind. Zahnpasta benötigst Du nicht, denn rein mechanisches Bürsten reicht nach der Methode von Ralf Petersen aus. Interessant, nicht?

 

Fissuren sollten geschützt werden

Fissuren lassen sich durch ihre feine Beschaffenheit schlicht nicht gut reinigen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, lässt sich die Fissuren mit Umweltmaterialien versiegeln. Das sind harte, verträgliche Materialien, die auf die Kauflächen der gereinigten Backenzähne aufgetragen werden und dort aushärten dürfen. Sie legen sich in die Fissuren und verschließen sie, so dass sich da keine Bakterien in Essensresten ansiedeln können. Wer sich dafür interessiert, sollte sich einen Zahnarzt suchen, der mit hochwertigen, gut verträglichen und vor allem auch umweltverträglichen Materialien arbeitet.

 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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Es kommt immer wieder vor, dass Menschen von Zecken gebissen werden. Die Wenigsten wissen dann aber, was genau zu tun ist. Dieser Beitrag soll darüber aufklären, wie Du Zeckenbisse vermeidest, und was Du tun kannst, wenn Du trotzdem von einer Zecke gebissen wurdest.

Was sind Zecken, und warum ist ein Zeckenbiss potenziell so gefährlich?

Zecken zählen zu den Milben. Sie sind blutsaugende Ektoparasiten an Wirbeltieren, und viele Arten gelten als bedeutende Krankheitsüberträger. Zu den bekanntesten und gefährlichsten durch Zecken übertragene Krankheiten zählen die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Bei der Borreliose handelt es sich um eine bakterielle Infektion, die in unterschiedlichen Stadien und Ausprägungen verschiedene Organe betrifft und unbehandelt zu chronischen Erkrankungen der Sinnesorgane, Gelenke und Muskeln führen kann. Die FSME ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die grippeähnliche Symptome sowie eine Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten auslösen kann.

Wie kannst Du es vermeiden, von einer Zecke gebissen zu werden?

Um zu vermeiden, von einer Zecke gebissen zu werden, solltest Du wissen, wo sich Zecken in der Regel aufhalten. Zecken lassen sich in der Regel nicht von Bäumen auf ihre Opfer herabfallen. Normalerweise befinden sich Zecken in hohen Gräsern und Sträuchern in Bodennähe und greifen von da aus ihre Opfer an. Das beste Mittel zur Prävention ist das Tragen von langer Kleidung. Je weniger “Angriffsfläche” Du den Zecken bietest, desto besser. Wenn Du weißt, dass Du Dich in Gebieten mit einem höherem Zeckenaufkommen aufhalten wirst, kannst Du Dich mit einem Anti-Zeckenspray einsprühen. Das hält Dir die Zecken im wahrsten Sinne des Wortes vom Leib. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass damit meist auch Mücken ferngehalten werden können. Spätestens am Abend empfiehlt es sich zudem, auch wenn man lange Kleidung getragen hat und ein Anti-Zeckenspray aufgetragen hat, den Körper durch Blickkontrolle auf potenzielle Zeckenbisse zu untersuchen. Dabei sollten alle Körperstellen bedacht werden. Zecken verstecken sich gerne an warmen Stellen.

Was kannst Du machen, wenn Du doch gebissen wurdest?

Als erstes ist es wichtig, nicht in Panik zu verfallen. Solange die Zecke in der Haut steckt, vermeide es, irgendwelche Sachen drauf zu sprühen, die die Zecke vergiften könnten. Das könnte dazu führen, dass die Zecke ihren Magen- oder Darminhalt in Deinen Blutkreislauf entleert, was schließlich zu einer Infektion führen kann. Zur Entfernung einer Zecke gibt es spezielle Zeckenzangen oder Zeckenkarten, mit denen sich die Zecke gut entfernen lässt. Wer keine Zeckenzange bzw. Zeckenkarte zur Verfügung hat, kann auch einfach eine Pinzette nehmen. Wichtig ist es, die Pinzette sehr eng an der Haut anzusetzen, und die Zecke dann einfach herauszuziehen. Der Körper der Zecke darf dabei auf keinen Fall zerdrückt werden, da die Bakterien oder Viren der Zecke so in den Blutkreislauf gelangen können. Wenn Du die Zecke herausgezogen hast, überprüfe, ob die Zecke wirklich vollständig entfernt wurde. Ist dies der Fall, kannst Du die Stelle beispielsweise mit Wasserstoffperoxid desinfizieren und ein Mittel gegen einen eventuellen Juckreiz anwenden. In den Wochen nach dem Biss heißt es dann, auf grippeähnliche Symptome zu achten.

Was machst Du, wenn es zu einer Infektion gekommen ist?

Stellst Du bei Dir grippeähnliche Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Schwäche, Lähmungserscheinungen oder Wanderröte fest, ist es höchste Zeit einen Arzt aufzusuchen, um eine mögliche Borreliose oder FSME auszuschließen bzw. zu behandeln. Bei einer Borreliose werden vom Arzt dann Antibiotika verschrieben, und bei einer FSME lediglich die Symptome bekämpft, da es keine ursächliche Therapie gibt.

Für weitere Tipps und Empfehlungen zu Präparaten zur Behandlung von Zeckenbissen, solltest Du unbedingt das hier angehängte Youtube-Video schauen.

 

 

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