Beiträge

Gefahr im Kiefer NICO und Thioäther
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Chronische Erkrankungen haben ihren Ursprung nicht selten in der Zahngesundheit. In diesem Zusammenhang sind die Begriffe NICO und Thioäther nicht sehr bekannt, was die Krankheitsbilder umso kritischer macht. Im Rahmen unserer Regulationsdiagnostik wird die Gesundheit der Zähne und des Kiefers standardmäßig mit überprüft. Worum es sich bei NICO und Thioäther handelt und wie dies diagnostiziert und letztlich behandelt werden kann, erfährst Du in diesem Beitrag.

Symptome und Prozesse im Körper

“NICO” bedeutet übersetzt Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis. Es handelt sich dabei um eine Zersetzung im Kiefer, die entweder eine Neuralgie, also Nervenschmerzen durch Entzündungen hervorrufen oder still verlaufen kann. Ruft sie keine Schmerzen hervor, bleibt sie häufig unbemerkt. Die Zersetzung stellt ein großes Problem dar, da die Knochen in den betroffenen Bereichen im Kiefer instabil werden und dann nicht mehr funktionsfähig sind. Der Knochen verändert und zersetzt sich schließlich. Bei dieser Zersetzung entsteht der gefährliche Stoff Thioäther. Thioäther ist eine schwefelhaltige Substanz, welche hoch toxisch ist und umgangssprachlich auch als Leichengift bezeichnet wird. Es entsteht bei der Zersetzung von Knochen, Eiweißen, Nerven und weiteren Bestandteilen des Körpers. Thioäther ist für das gesamte Biosystem giftig und kann, wenn es unbemerkt in den Organismus abgegeben wird, sämtliche Organe negativ beeinflussen. Insbesondere das Gehirn, aber auch weitere Organe sind von dieser Belastung betroffen. Je nach Nähe vom Herd bis zum Trigeminusnerv im Gesicht kann es zu massiven Schmerzen kommen. Wird dann versucht, eine Behandlung am Nerv vorzunehmen, ohne den Herd zu entfernen, ist es möglich, dass die Schmerzen nicht in den Griff zu bekommen sind.

Dieser krankhafte Prozess im Körper ist ein recht unentdeckter Bereich in der Zahnmedizin. Einige wenige spezialisierte Zahnärzte kennen sich mit NICO und Thioäther aus, wie zum Beispiel Dr. Lechner, Dr. Volz und Dr. Nischwitz. Sie bilden auch Zahnärzte auf diesem Gebiet aus. Es kann genau erlernt werden, wie die Krankheiten diagnostiziert und behandelt werden können. Mithilfe unserer Regulationsdiagnostik ist es relativ leicht herauszufinden, ob Probleme im Kiefer bestehen. Es stellt sich dann natürlich die Frage, ob der Patient dadurch bereits Probleme hat oder nicht. Häufig kommen die Patienten erst in die Praxis, wenn sie bereits mit chronischen Erkrankungen zu kämpfen haben. Bei neurologischen Symptomen kann es einen Zusammenhang mit einer Dauervergiftung aus dem Kiefer geben. NICO und Thioäther müssen zunächst diagnostiziert und lokalisiert werden, bevor ein Behandlungsplan vom Zahnarzt erstellt werden kann. Häufig entstehen die Probleme an wurzelbehandelten Zähnen oder an Weisheitszahnextraktionsstellen, also an Stellen, wo Zähne oder Nerven gezogen wurden. Es handelt sich dann um bereits geschwächte und teilweise tote Bereiche im Kiefer. Die häufigste Schwächung im Kiefer stellt eine Entzündung in Kombination mit einem Versorgungsmangel dar. Der Kiefer stellt generell ein versorgungsschwaches Gebiet dar. Kommt es zusätzlich zur Mangelversorgung, kann es als Folge zu einer Zersetzung im Kieferknochen kommen. Ein solcher Versorgungsmangel kann durch Toxine, Schwermetalle wie Quecksilber und Leichtmetalle wie Aluminium oder auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Darm hervorgerufen werden.

Die ganzen Metaboliten aus der Entzündung im Darm finden dann ihren Weg in den Kopfbereich und in den Kiefer. Sie werden häufig an Stellen abgelagert, die den Körper nicht so stark stören, aber dann kommt es langfristig zur Zersetzung. Erschwerend kommt häufig eine chronische Entzündung hinzu, da sich Bakterien in diesem toxischen Milieu sehr wohl fühlen. Zu diesen Bakterien gehören unter anderem die Bartonelen sowie die Borrelien, aber auch viele andere aus diesem Bakterienkreis.
Weiterhin kann das Gewebe geschwächt und somit Viren, wie beispielsweise Herpesviren, chronisch aktiv gehalten werden.

Diagnose und Behandlung

Zunächst gilt es herauszufinden, ob sich im Kiefer NICOs beziehungsweise Thioäther befinden. Dies erfolgt grundsätzlich über einen Zahnarzt mit Erfahrung auf diesem Gebiet. Mittels 3D Röntgenbildern, Ultraschall oder Teststäbchen, welche in die Zahntaschen geschoben werden, kann der Zahnarzt die Problematik feststellen. Anschließend werden Behandlungsmethoden festgelegt. Meist erfolgen invasive Eingriffe, bei welchen der Kieferknochen gereinigt und für den Neuaufbau vorbereitet wird, sodass die Erkrankung möglichst behoben werden kann.
Unterstützen kann man das Ganze mit Vitamin B12 und mit MSM. Diese beiden Stoffe helfen dem Körper mit den Entzündungen und dem Thioäther zurecht zu kommen. Wenn der Körper einen Mangel an gesundem Schwefel hat, dann kann es passieren, dass er auf den giftigen Schwefel zurückgreift und baut dies in seine verschiedenen Zellprozesse mit ein. Daher ist es besser, wenn man dem Körper einen organischen Schwefel wie MSM anbietet, damit er diesen verwenden kann.

Hast Du das Gefühl, auch betroffen zu sein? Dann wende dich an einen biologischen Umweltzahnarzt oder melde Dich bei uns, sodass wir mittels der Regulationsdiagnostik die Ursachen für Deine Erkrankung herausfinden können.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.