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Die Epigenetik ist ein spannendes Thema und doch einigen noch unbekannt. Diese hat mit der Genforschung und allgemein der Genetik zutun. Die Epigenetik ist ein neumodischer Begriff in der Medizin und Wissenschaft für einen bestimmten Mechanismus im Körper. Dieser Mechanismus wurde lange Zeit Durch die Forschung ignoriert, spielt aber mehr und mehr eine Rolle in der heutigen Zeit. Spannende Fakten über die Epigenetik und wie Du diese selbst beeinflussen kannst, erhältst Du in diesem Beitrag.

Die Genforschung hat herausgefunden, dass die Gene in unserem Körper an- und abgeschaltet werden können. Je nach dem, was für Reize in der Zelle gerade aktiv sind, werden bestimmte Gene angeschaltet oder eben abgeschaltet. Diese wichtige Funktion entscheidet darüber, wie bestimmte Proteine im Körper gebildet oder nicht gebildet werden. Diese Proteine sind für die Regeneration des Körpers wichtig und entscheiden darüber, ob Stoffe hergestellt werden, ob die Zelle sich teilen kann und wenn ja, ob sie sich richtig teilt. Außerdem entscheiden die Proteine und somit letztlich die Gene, ob ein Organ richtig arbeiten kann oder nicht. 

In diesem Zusammenhang ist besonders interessant, dass die Abschaltung der Gene nicht nur durch bestimmte Stoffe und Substanzen alleine verursacht wird. Sie wird vor allem durch die Umwelt und unsere Psyche beeinflusst. Diese Faktoren entscheiden letztlich darüber, wie die Gene an- und abgeschaltet werden. 

Der Zusammenhang von Körper und Psyche

Lange Zeit wurde die Psyche des Menschen in der ganzen Forschung der Medizin unbeachtet gelassen. Nach und nach erkannten die Forscher jedoch, dass diese mit einbezogen werden muss, da sie eine große Rolle für die Art, wie sich unser Körper verhält, spielt. Die Psyche kann einen großen Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit haben.

Es gibt sowohl positive, als auch negative Umwelteinflüsse, die auf unseren Körper einwirken können. Diese können uns auch fehlen, wenn sie nicht vorhanden sind. Beispielsweise würde einem Menschen, der den ganzen Tag in einem geschlossen Raum ohne Fenster sitzt, das Tageslicht als positiver Umwelteinfluss fehlen. Er könnte in Folge der Abschirmung kein Vitamin D bilden und würde dadurch krank werden. Bestimmte Gene würden in diesem Fall nicht mehr aktiviert werden. 
Negative Umwelteinflüsse wie etwa Luftverschmutzung, Elektrosmog oder andere Dinge sollten nach Möglichkeit hingegen gemieden werden, um der Gesundheit nicht zu schaden.

Der stärkste epigenetische Faktor ist ein Schock. Bei einem Unfall oder einem anderen Schockerlebnis wird dieser Faktor im Körper aktiviert. Forschungen zeigen, dass bestimmte Marker am Genom gesetzt werden, sobald der Mensch einen Schock erlebt. Diese epigenetischen Marker, die an dem Genom entsprechend aktiv sind, können vererbt werden. Es kann also sein, dass ein Kind die mentalen Marker von Mutter oder Vater bekommt, die bei einem Schock entstanden sind. Dieses Erbe geht bis zu sieben Generationen zurück. Das ganze Familiensystem spielt also eine Rolle darin, wie die DNA abgelesen wird.
Dieses Phänomen erklärt auch, warum es einigen Menschen nach einer Familienaufstellung deutlich besser geht, obwohl es so einfach scheint. Die mentale und psychische Arbeit spielt eine entscheidende Rolle.

Das erklärt auch die vielen hervorragenden Wirkungen der mentalen und psychischen Arbeit, sowie der Glaubenssatzarbeit und der familiensystemischen Arbeit, welche alle dadurch begründet sind. 

Ebenfalls eine große Rolle auf das Wohlbefinden spielt die eigene Einstellung. Die eigene Haltung, sei es zum Leben oder zu bestimmten Themen, im Großen und Ganzen das eigene Mindset entscheidet darüber, wie die Gene im Einzelnen gelesen werden. In den Moment, in dem sich die eigene Haltung verbessert und positiver wird, wird der Körper aktiviert und man fühlt sich automatisch besser. Hat man hingegen eine schlechte Haltung, so nimmt der Körper auch diese Gefühle wahr und man fühlt sich entsprechend schlechter.

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Gesundheit ist, wie kann es auch anders sein, die Ernährung. Durch den Verzehr von industriell gefertigten Lebensmitteln mit vielen Zusatzstoffen werden die nützlichen Gene nicht angeschaltet, dafür aber die pathogenen Möglichkeiten. Schlechtes Essen sorgt dafür, dass die falsche Art und Weise der Gene aktiviert und die DNA falsch abgelesen wird. Durch gutes Essen wie beispielsweise eine Ernährung mit hohem Rohkostanteil und vor allem durch die Pflanzenkost selbst wird der Körper optimal aktiviert. 

Außerdem ist Bewegung an der frischen Luft, hin und wieder eine gute Entgiftung, sowie ein gutes soziales Umfeld mit Menschen, die einen unterstützen, wichtig. Schlechte Nachrichten im TV und auf sozialen Netzwerken sollten bewusst gemieden werden, um sich mehr auf das Positive im Leben konzentrieren zu können. Die Gene werden durch all das Positive entsprechend aktiviert. 

Auch Du kannst Deine Epigenetik für dich nutzen und aktivieren, sodass Du dich bestmöglich fühlst.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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