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Das Vitamin Folsäure wird von den meisten Menschen mit einer Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Allerdings benötigen nicht nur schwangere Frauen, sondern jeder Mensch ein gewisses Maß an Folsäure im Körper, um gesund zu bleiben. Welche Folgen ein Folsäuremangel hat und wie Du Folsäure am besten zu Dir nehmen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch als Vitamin B9 bezeichnet. Folsäure ist essentiell, das bedeutet, dass der Körper dieses Vitamin nicht eigenständig herstellen kann. Es muss dem Körper entweder über die Nahrung oder, falls nötig, über Präparate zugeführt werden. Der menschliche Körper ist in der Lage, das Vitamin etwa drei bis vier Monate zu speichern. Dennoch ist bei Mangelerscheinungen eine regelmäßige Einnahme des Vitamins ratsam.

Symptome eines Folsäuremangels

Ein starker Mangel bleibt in der Regel nicht unbemerkt, da sich im Laufe der Zeit einige Symptome entwickeln können. Möglich ist eine Annemie (Blutarmut), welche jedoch eher selten auftritt. Zudem ist es möglich, dass sich die Thrombozyten, also die roten Bluttplättchen, verringern. Diese sorgen in gesundem Zustand für die Krustenbildung bei Wunden. Ist die Anzahl der Thrombozyten zu gering, können Blutungen bei Verletzungen nicht oder nur schwer gestillt werden. Weitere Symptome sind plötzlicher Gewichtsverlust, Übelkeit, Durchfall und Entzündungen der Zunge. Treten Entzündungen der Zunge häufig auf, kann dies ein Hinweis auf einen Folsäuremangel sein.

Vitamin B9 sowie das Vitamin B12 werden im Körper gebraucht, um Homocysteine abzubauen. Sind die Vitamine nicht ausreichend vorhanden, kann das Homocystein im Blut unter Umständen hoch ansteigen und gefährdert damit die Blutgefäße. Im schlimmsten Fall kann sich eine Arteriosklerose, eine chronische Erkrankung der Schlagadern, entwickeln.

Folsäure in der Schwangerschaft

Bei der Planung einer Schwangerschaft ist es wichtig, bereits vorher genügend Folsäure zuzuführen. Bei einem Folsäuremangel besteht die Gefahr, dass das Kind mit einem offenen Rücken zur Welt kommt. Entscheidend sind dabei die ersten Tage der Schwangerschaft. Da die meisten Frauen in der Regel erst in der zweiten oder dritten Woche von der Schwangerschaft erfahren, kann es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät sein. Die Geburt eines Kindes mit offenem Rücken kommt sehr selten vor. Dennoch sollte der Folsäurehaushalt vorsorglich aufgefüllt werden.

Gründe für einen Folsäuremangel

Der Grund für einen Folsäuremangel kann vorallem die Einnahme der Antibabypile sein. Aber auch regelmäßiger oder starker Alkoholkonsum können dafür verantwortlich sein. Außerdem ist es möglich, dass der Dünndarm nicht richtig aufnahmefähig oder die Leber erkrankt ist und die Folsäure nicht verarbeiten kann. Auch ein mangelndes Zuführen folsäurehaltiger Lebensmittel können einen Mangel hervorrufen.

Folsäure zuführen

Folsäure sollte in erster Linie, auch ohne Mangelerscheinungen, über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu eignen sich besonders Hülsenfrüchte und gekeimte Getreidekörner. Diese sollten nach Möglichkeit nicht aus Weizen sein. Zwar enthält Weizen viel Folsäure, ist aber aufgrund anderer Inhaltsstoffe bedenklich für die Gesundheit. Auch grüne Blätter, wie grünes Blattgemüse, Petersilie und Gartenkresse, Sonnenblumenkerne, Spargel, Bananen und Hefe enthalten viel Folsäure. Wenn Du diese Lebensmittel regelmäßig in Deine Ernährung einbaust, solltest Du mit Vitamin B9 ausreichend versorgt sein.

Ein Mangel kann im Blut getestet werden. Sollte ein solcher festgestellt werden, kannst Du ein Präparat einnehmen. Achte darauf, dass es sich um methylierte Folsäure handelt, da diese sehr gut vom Körper aufgenommen wird und sehr bioverträglich ist. Die Abkürzung für methylierte Folsäure lautet: 5-MTHF. Es wird eine Einnahme von 600 bis 800 Mikrogramm pro Tag empfohlen.

Bei Neugeborenen ist eine Zuführung von Folsäure nicht notwendig, wenn die Mutter ausreichend mit Folsäure versorgt ist und das Baby stillt.

Folsäure ist äußerst wichtig für den Organismus und ein Mangel ist nicht zu unterschätzen. Versuche möglichst viele folsäurehaltige Lebensmittel zu Dir zu nehmen, sodass am besten gar kein Mangel entsteht.

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Der Geschmacksverstärker Glutamat, der für viele Lebensmittelhersteller sowie Restaurants nicht mehr wegzudenken ist, birgt viele Probleme und Gefahren für unseren Körper. Viele Menschen wissen gar nicht, in wie vielen Lebensmitteln, die sie regelmäßig einkaufen, dieser gefährliche Zusatzstoff enthalten ist. Was Glutamat im Körper anrichtet, wie Du den Verzehr vermeidest und wie Du diesen Nahrungsmittelzusatz beim Einkaufen erkennst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was Glutamat ist und wofür es verwendet wird

Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, welcher in vielen Fertigprodukten enthalten ist. Das Glutamat verstärkt das Gefühl von Geschmack. In Restaurants wird es häufig verwendet, um Suppen und Soßen schmackhafter zu machen. Der Zusatz ist unter anderem auch in Maggi, Gemüsebrühe und Brühwürfeln enthalten. Es gibt dem Essen schnell und einfach viel Geschmack. Anstelle dieser Würzmittel solltest Du lieber zu herkömmlichen Gewürzen und Kräutern greifen, die das Essen genauso schmackhaft und würzig machen.

Was Glutamat im Körper anrichtet

Der Zusatz Glutamat schädigt verschiedene Stellen im Stammhirn. Es sorgt für mehr Hunger als Du eigentlich hast und daraus resultieren Übergewicht und Diabetes. Doch das größte Problem ist die Zerstörung des Gehirns. Jeder Mensch hat von Geburt an eine bestimmte Anzahl von Nervenzellen. Wenn diese einmal zerstört sind, können sie sich nicht mehr regenerieren. Glutamat zerstört Nervenzellen. Dieser Vorgang wird auch als Nervenzellenschwund bezeichnet und ist verantwortlich für Krankheiten wie Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose und Parkinson. Die Zerstörung der Nervenzellen ist dabei ein schleichender Prozess im Körper. Wenn Du gelegentlich Lebensmittel mit Glutamat verzehrst, ist das nicht weiter tragisch, Du solltest es aber möglichst vermeiden und nur in Maßen genießen.

Auch die Netzhaut des Auges kann durch häufigen Verzehr von Glutamat zu Schaden kommen, als Folge von Glaukomen, die durch eine glutamatbedingte Druckerhöhung im Auge entstehen können. Es kann außerdem zu Schwellungen im Gehirn kommen, die für Kopfschmerzen sorgen.

Das China-House-Syndrom und was dahinter steckt

Unter dem China-House-Syndrom versteht man eine Unverträglichkeit oder Allergie auf Glutamat, die bei empfindlichen Menschen verschiedene Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen und Schwitzen verursachen. Die Symptome treten etwa 10 bis 30 Minuten nach dem Verzehr von Speisen, in denen Glutamat enthalten ist, auf und können schlimmstenfalls mehrere Stunden anhalten. Die Sojasoße im China-Restaurant ist ein klassisches Beispiel für einen hohen Glutamatgehalt. Nach dem Verzehr von Speisen in einem solchen Restaurant können die Symptome auftreten. Doch auch wenn keine Unverträglichkeit besteht, sollte der Besuch beim Asiaten eine Seltenheit sein.

Wichtig für die Schwangerschaft

In der Schwangerschaft ist es besonders wichtig, Glutamat zu vermeiden. Dieses stellt ein großes Problem für die Wachstumshormone dar, sodass es vorkommt, dass Kinder zu klein, aber gleichzeitig übergewichtig werden. Schütze Dein Kind vor der Geburt, indem Du auf Glutamat verzichtest.

Wie Du Glutamat erkennst und vermeidest:

Für Glutamat gibt es verschiedene Bezeichnungen auf den Verpackungen der Lebensmittel. Zunächst ist es immer gesünder, clean zu essen, was bedeutet, möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu verzehren. In den meisten Tütensuppen und vielen weiteren Fertigprodukten ist der Zusatz enthalten, daher sind diese nicht empfehlenswert. Erkennbar ist der Nahrungsmittelzusatz unter den Bezeichnungen Glutamat, Geschmacksverstärker, Hefeextrakt, Würzen, Gemüseextrakt, Aromen sowie unter den Nummern E620, E621, E622, E623, E624, und E625.

Es gibt nur sehr wenige Fertigprodukte ohne Glutamat. Meist findest Du diese in gut sortierten Reformhäusern oder Bioläden. Doch Vorsicht, auch in Bioprodukten kann Glutamat enthalten sein.

Um mögliche Krankheiten zu vermeiden, achte auf Deine Ernährung, koche und würze möglichst frisch. Glutamat führt Dein Gehirn in die Irre und spielt Dir künstliche Geschmäcker vor.
Teilweise überlagert das Glutamat sogar den ursprünglichen Geschmack eines Nahrungsmittels.
 

 

Medizinischer Haftungsausschluss:
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.