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Migräne - Strategien und Auswege
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Unter Migräne sind plötzliche, starke und kaum auszuhaltende Kopfschmerzen zu verstehen, die meist mit weiteren Symptomen wie Lichtempfindlichkeit, Aura, Sehstörungen und Geschmacksveränderungen einhergehen. Es gibt verschiedene Formen von Migräne. Wenn Du zuvor nie unter starken Kopfschmerzen oder Migräneanfällen gelitten hast und plötzlich Migräne bekommst, kann dies ein Hinweis auf einen Notfall sein. Als Ursache kommen dann schwerwiegende Probleme im Gehirn wie beispielsweise kleine Schlaganfälle oder Hirnhautblutungen infrage, welche zwingend ärztlich abzuklären sind. Bei chronischer Migräne hingegen leiden die Patienten mehrmals im Monat oder sogar mehrmals in der Woche unter den genannten Symptomen. Diese Form der Migräne ist behandlungsbedürftig, da die Patienten in der Regel sehr unter der Migräne leiden und teilweise sehr eingeschränkt leben müssen. In der Schulmedizin wird Migräne in der Regel mit Schmerzmitteln und Cortison behandelt. Diese Behandlung zeigt leider oft wenig bis keine Wirkung.

Ursachen von Migräne

Die Ursachen von Migräne sind vielfältig. Häufig wird diese nicht durch eine einzige, sondern bedingt durch mehrere Ursachen gleichzeitig ausgelöst. Dabei spielen die folgenden Ursachenkomplexe eine Rolle: 

1. Die strukturelle Komponente

Probleme mit dem Körpergerüst und den Knochen können zu Migräne führen. Besonders das HWS-Syndrom kann eine Ursache von Migräne sein. Wenn die Halswirbelsäule überdehnt wird oder andere Störungen aufweist, kann es dazu kommen, dass sich bestimmte Muskeln an der Halswirbelsäule verspannen, weil sie versuchen, Stabilität herzustellen. Diese starke Verspannung führt dann zu einer Einengung der Blutgefäße und Nerven, was wiederum die Gehirnversorgung blockieren kann. Die Folge: Schmerzen. 

Auch eine fehlerhafte Ausrichtung des Kiefergelenks kann beim Zubeißen einen zu starken Druck im Kopf auslösen. Im Kiefergelenk befinden sich sehr viele Rezeptoren, die auf die Nerven einwirken und zu Migräne führen können. Zudem können der Kiefer selbst sowie die Zähne betroffen sein. Zahnstörfelder und wurzelbehandelte Zähne können die Ursache für die Migräne sein. Ein guter Zahnarzt kann entsprechende Probleme diagnostizieren und behandeln.

2. Die Stoffwechselkomponente

Wenn bestimmte Substanzen wie Elektrolyte, Magnesium oder Vitamin B12 im Körper fehlen, kann sich daraus eine Migräne entwickeln. Weiterhin führt ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck zu Kopfschmerzen. 

3. Die vegetative Komponente

Eine weitere, wichtige Ursache: Stress. Stress hat jeder von uns auf irgendeine Weise. Durch Stress wird zu viel Adrenalin im Körper ausgeschüttet, was eine Verengung der Blutgefäße im Gehirn zur Folge hat. Außerdem führen Schlafstörungen dazu, dass das Gehirn nicht optimal entgiften und sich regenerieren kann. 

4. Der Darm

Der Darm spielt beim Thema Migräne eine sehr große Rolle. Verschiedene Unverträglichkeiten auf bestimmte Lebensmittel führen dazu, dass diese im Darm toxisch werden. Diese Stoffe sind meist für die Migräne verantwortlich. Der Darm ist vom Vagusnerv innerviert. Er ist zu 20% efferent und zu 80% afferent. Das bedeutet, dass 20% der Informationen vom Gehirn an den Darm und 80% der Informationen vom Darm zum Gehirn gelangen. Lebensmittel, die in irgendeiner Form Histamin antriggern, bringen das Gehirn zum Anschwellen. Zu diesen Lebensmitteln gehören beispielsweise fermentiere Lebensmittel, Lebensmittel vom Vortag, aber auch verarbeitete Fleischwaren, Wurstwaren, Käse, Rotwein und Tomaten.
Wenn die Leber überfordert ist, entwickelt sich Ammoniak im Gehirn. Dieses wird vor allem durch tierische Eiweiße, enthalten in Fleisch, Fisch und Eiern. Auch das kann zu starken Migräneanfällen führen.

Milchprodukte in allen Formen sowie Gluten, Alkohol und Schokolade sind zu vermeiden. Wer regelmäßig unter Migräne leidet, sollte eine pflanzenbasierte Ernährung testen. Wenn die Intensität der Migräne mit der Zeit nachlässt oder die Migräne sogar ganz verschwindet, ist dieser Weg der Richtige. Nach und nach können dann verschiedene Lebensmittel wieder in den Speiseplan aufgenommen werden, um zu schauen, was vertragen wird und was nicht. 

Migräne während der Menstruation

Die menstruationsabhängige Migräne kann durch Hormone ausgelöst werden. Ein chronischer Progesteron Mangel kann im Blut getestet werden. Auch zu wenig Magnesium im Körper führt zu Migräne, da der Körper sich in dieser Phase das ganze Magnesium in den Gebärmutterbereich zieht, sodass es dann an anderen Stellen fehlt. 

Um die Migräne nachhaltig zu bekämpfen, sollten zunächst die Ursachen aufgehoben und die Ernährung umgestellt werden. Außerdem sollten mögliche Störfelder der Zähne identifiziert werden, dabei müssen nicht zwingend Zahnschmerzen als Anzeichen vorhanden sein. Auch die Mängel im Körper sind aufzufüllen.

Die beste Form, um die Ursachen für die Migräne aufzudecken, ist die Regulationstestung nach Dr. Klinghardt oder über unser Dr. Mama System. Es gibt viele Möglichkeiten, die chronischen Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen, wie zum Beispiel Entspannung zu erzeugen oder den Körper zu entgiften. Der Haupterfolg wird jedoch durch das Behandeln der Grundursachen erzielt.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Diabetes ist eine Volkskrankheit, unter der in der heutigen Zeit sehr viele Menschen leiden. Besonders in den industriellen Staaten häufen sich die Erkrankungen deutlich. Es liegt der Verdacht nahe, dass der industrielle Lebensstil der Menschen für die Erkrankungen an Diabetes verantwortlich sein könnte.

Die unterschiedlichen Formen von Diabetes 

Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Beim sogenannten Typ-1-Diabetes stellt die Bauchspeicheldrüse kein körpereigenes Insulin mehr her, sodass Insulin verabreicht werden muss. Es besteht also eine Insulinpflicht. Dieser Typ ist in der Regel angeboren.

Beim Typ-2-Diabetes hingegen wird ausreichend Insulin vom Körper hergestellt, allerdings nehmen die Körperzellen dieses nicht mehr an. Es handelt sich bei diesem Typ um eine erworbene Diabetes. Die Krankheit ist nicht angeboren, sondern entwickelt sich im Laufe der Lebenszeit. Heutzutage gibt es immer mehr Kinder, die bereits in einem Alter von unter zehn Jahren an Diabetes leiden. Die USA sind nach der Anzahl der Krankheitsfälle eindeutiger Vorreiter, nichts desto trotz besteht dieses Problem auch schon in Deutschland und weiteren europäischen Staaten. Doch wie entsteht die Typ-2-Diabetes?

Entstehung und Symptome bei Typ-2-Diabetes

Um an Diabetes zu erkranken, muss man nicht unbedingt adipös beziehungsweise kräftig sein. Übergewicht ist zwar ein begünstigender Faktor für die Entstehung der Krankheit, allerdings ist es ebenso möglich, dass die Diabetes mit einem schlanken Körperbau entwickelt wird und sich durch die Krankheit ein Übergewicht einstellt. Die folgenden Symptome können Hinweise auf die Erkrankung geben:

– Müdigkeit nach dem Essen oder chronische Müdigkeit, geistig als auch muskulär, über den ganzen Tag hinweg durch Zuckermangel in den Zellen.
– Großer Durst: Der Körper versucht das Blut wieder in Ordnung zu bringen, da sich durch die Resistenz der Insulinrezeptoren zu viel Zucker im Blut befindet.
– Heißhunger auf Zucker: Da die Zellen keine Glukose erhalten, entsteht weiterhin der Befehl, dass der Körper diese benötigt. Das Gehirn gibt die Information ans Appetitzentrum weiter, sodass der Hunger auf Zucker entsteht. Das Blut wird durch diesen Vorgang immer süßer. Im schlimmsten Fall kann diese Situation zum hyperglykämischem Koma führen, wenn der Zuckerkonsum immer weiter fortgeführt wird.

Lösungsansatz der Schulmedizin

In der schulmedizinischen Behandlung werden Stoffe wie Metformin gegeben, welche die Insulinresistenzen an den Zellen umgehen, verhindern oder verbessern. Eine lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten entsteht. 

Außerdem wird häufig weiteres Insulin verabreicht, was den Typ-2-Diabetiker zusätzlich insulinabhängig macht, sodass dieser in die Typ-1-Diabetes hineinrutscht. 

Die wahren Ursachen der Krankheit

Eine weit verbreitete Meinung besagt, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum dazu führt, dass die Rezeptoren, die sich an den Zellen befinden, übersättigt werden und sich deshalb zurückziehen. Dieser Ansatz ist generell nicht falsch, muss aber unbedingt ergänzt werden. 

Dr. Neal Barnard, ein amerikanischer Arzt, hat eine völlig andere Denkweise entwickelt, warum Diabetes eigentlich entsteht. Schuld daran, dass Zucker nicht mehr zusammen mit dem Insulin in die Zelle transportiert wird, ist die Tatsache, dass der Insulinrezeptor mit Fett verstopft ist. Das bedeutet, dass der Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern, aber auch isolierten pflanzlichen Ölen wie Kokosöl, Olivenöl, Leinöl, Kürbiskernöl und vielen weiteren Schuld an der Erkrankung sind. All diese Lebensmittel sorgen dafür, dass die Zellen mit einem leichten Ölfilm benetzt werden und den Insulinrezeptor verstopfen. 

Bedeutung für Betroffene

Jeder Typ-2-Diabetiker sollte den Versuch starten, komplett auf tierische Lebensmittel und pflanzliche Fette und Öle zu verzichten. Natürlich benötigt der Körper dennoch Fette, diese sollten jedoch direkt über die Pflanzen aufgenommen werden. Dazu eignen sich beispielsweise Oliven, Avocados, geschrotete Leinsamen und Chiasamen. Diese Lebensmittel enthalten auch alle Nährstoffe, welche zu einer guten Absorption der Fette beitragen.

Wenn die Fette weggelassen werden, zeigen sich erstaunliche Wirkungen. Der Langzeit-, sowie der Blutzuckerspiegel sinken und die Symptome der Diabetes verschwinden.

Schnell verbrennende Kohlenhydrate wie Weißmehl, Toastbrot, Nudeln, Süßigkeiten und Schokolade sowie Obst sind jedoch weiterhin zu meiden, solange eine Insulinresistenz besteht. Diese Lebensmittel sind weiterhin gefährlich. Sobald die Rezeptoren wieder frei sind ist es aber möglich, dass die etwas höher glykämischen Lebensmittel wieder gut vertragen werden. 

Grundsätzlich sollte auf industriellen Zucker verzichtet und nur natürlicher Zucker verwendet werden. Besonders gut eignen sich Dattelzucker, Honig oder Xylit. Weitere bekannte Süßungsmittel sind Agavensirup sowie Ahornsirup. Bei diesen ist Vorsicht geboten, da sie sehr viel Fruktose enthalten und durch den Verzehr eine Fruktoseunverträglichkeit entstehen kann.

Diabetes kann weiterhin durch Bewegung und Sport positiv beeinflusst werden. Die Verbrennung in den Zellen sorgt dafür, dass auch mehr Zucker verbrannt wird. Das bringt jedoch nur etwas, wenn keine tierischen Lebensmittel und Fette verzehrt werden. In einem solchen Fall benötigt die Zelle mehr Energie und die Zelle verhungert durch den Sport noch mehr. 

Das Buch von Dr. Barnard „Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes“ enthält zu diesem Thema einige hilfreiche Tipps und kann Dich beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

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