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Das Thema Zinkmangel ist besonders in der Winterzeit in aller Munde. Doch auch in den übrigen Jahreszeiten spielt das Spurenelement Zink eine große Rolle für die Gesundheit. Es ist unter anderem unerlässlich für ein funktionierendes Immunsystem. Ein Zinkmangel kann jedoch auch viele andere Bereiche des Körpers betreffen. Wodurch dieser entsteht und wie Du ihn behandelst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Probleme durch Zinkmangel

Ein Zinkmangel kann sich durch einige gesundheitliche Probleme bemerkbar machen. Dazu gehören Probleme mit der Haut, diese kann etwa rissig oder brüchig werden. Weiterhin kann das Kurzzeitgedächtnis in Mitleidenschaft gezogen werden und eine Teilnahmslosigkeit kann sich einstellen. Außerdem kann es zu Durchfall, Impotenz und Haarausfall kommen.

Einen Zinkmangel feststellen

Wie Du siehst gibt es eine ganze Reihe an Symptomen und Problemen, die einen Zinkmangel bemerkbar machen. Teilweise geben weiße Stellen an den Fingernägeln einen ersten Hinweis auf einen Zinkmangel. 

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du an einem Zinkmangel leidest, kannst Du den Zinkwert über das Blut oder einen Klinghardt-Therapeuten testen lassen. Der Test über den Blutspiegel ist allerdings nicht immer aussagekräftig, da der Zinkspiegel im Blut in Ordnung sein, im Gewebe aber bereits Zink fehlen kann. Du kannst Deinen Zinkwert über unser Dr. Mama System auch gerne selber testen. 

Ist der Mangel erst einmal festgestellt, stellt sich die Frage, woher dieser kommt und was Du dagegen tun kannst. 

Ursachen für einen Zinkmangel

1. Eine zu geringe Aufnahme von Zink über Lebensmittel kann ein einfacher Grund für einen Zinkmangel sein. 

2. Ein zu hoher Zinkverbrauch kann ebenfalls ein Grund für einen Mangel sein. Dieser kann durch verschiedene Ursachen bedingt sein. Krankheiten wie Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Darmerkrankungen und chronische Entzündungen im Körper (gerade an der Haut wie Neurodermitis) können Schuld an einem erhöhten Zinkverbrauch sein. Aber auch im Wachstum verbrauchen besonders Kinder mehr Zink. Auch in der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit benötigt der Körper besonders viel Zink. Personengruppen wie etwa Senioren, Sportler und Allergiker haben ebenfalls einen erhöhten Zinkbedarf.

3. Die Aufnahme von Zinkinhibitoren hemmt die Zinkaufnahme im Körper. Zu diesen Inhibitoren zählen beispielsweise Kaffee und Teeine. Bei der Aufnahme von zinkhaltigen Lebensmitteln mit dem Ziel der Zinkaufnahme ist darauf zu achten, dass in dieser Zeit keine Zinkinhibitoren verzehrt werden. Auch bestimmte Phytate aus Pflanzen oder Oxalsäure können die Zinkaufnahme hemmen. Spinat enthält beispielsweise viele Oxalate und sollte daher nicht gleichzeitig mit zinkhaltigen Lebensmitteln verzehrt werden. 

Welche Lebensmittel enthalten Zink?

Einige sehr gesunde Lebensmittel enthalten Zink. Dazu gehören Haferflocken, Buchweizenflocken sowie Bohnen, aber auch Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen. Auch Nüsse und Kakao enthalten Zink. Alle diese Lebensmittel sind pflanzlich und sehr gut geeignet, um einen Zinkmangel über die Nahrung zu beheben. Zwar enthalten auch Fleisch- und Milchprodukte Zink, da diese allerdings einige andere Probleme im Körper hervorrufen, sind sie nicht zu empfehlen.

Für Babys eignet sich außerdem die Muttermilch, sofern die Mutter genügend Zink im Körper hat.

Reicht die Zinkzufuhr über die Nahrung allein nicht aus, kann ein Zinkmangel mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln sehr gut behandelt werden. Dabei kommt es auf die Wahl des richtigen Präparates an. Es gibt lediglich zwei wirklich sinnvolle Zinkpräparate, alle anderen sind unzureichend. 

Zu den schlechten Präparaten gehören folgende:

– Zinkcarbonat
– Zinkoxid
– Zinkorotat
– Zinkpantotenat
– Zinkaspatat
– Zinkcitrat
– Zinkpicolinat 

Zinkpicolinat wird als eine der am besten aufgenommenen Zinkarten dargestellt. Dies ist leider nicht korrekt. Diese Art befindet sich in der Muttermilch, wo das Zink an die Muttermilch gebunden ist und somit gut funktioniert, aber auch nur für Babys. Für Erwachsene ist es bei oraler Aufnahme in Form einer Tablette überhaupt nicht sinnvoll, da es nicht gut aufgenommen werden kann.

Die folgenden Präparate können gut vom Körper aufgenommen werden, müssen aber zwingend nüchtern eingenommen werden:

– Zinksulfat
– Zinkgluconat

Durch die Einnahme auf nüchternen Magen kommt es häufig zu Übelkeit.

Die besten Präparate lauten wie folgt:

– Zinkhistidin (z.B. “Curazink” von STADA, erhältlich über Amazon.de)
– Zinkcystein

Diese beiden an Aminosäuren gebundenen Zinkarten gibt es als Handelspräparate zu kaufen. Diese eignen sich am besten zur Zinkaufnahme über die Nahrungsergänzung.

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Arthritis – was ist das eigentlich? Bei einer Arthritis handelt es sich um ein chronisch entzündetes Gelenk. Diese Krankheit ist laut vielen Ärzten nur mit Medikamenten zu behandeln. Außerdem sollen mit unter starke Medikamente verhindern, dass die Arthritis weiter fortschreitet. Wie diese schmerzhaften Entzündungen entstehen und was Du selbst tun kannst, um schmerzfrei zu werden, erfährst Du in diesem Beitrag. 

Was ist eine Arthritis?

Arthritis bedeutet übersetzt entzündetes Gelenk. Häufig ergibt die Untersuchung auf chronische Schmerzen, beispielsweise im Kniegelenk, das Ergebnis Arthrose. Der behandelnde Arzt stellt diese fest, forscht aber in der Regel nicht nach den Ursachen für die Entzündung. Die laut Schulmedizin einzig mögliche Behandlung erfolgt durch Medikamente wie Kortison. Es bewirkt dabei lediglich eine Unterdrückung des Immunsystems, jedoch keinesfalls eine Heilung. In schweren akuten Fällen ist es in Ordnung, kurzzeitig mit Kortison zu behandeln, allerdings sollte es keinesfalls zur Langzeitbehandlung eingesetzt werden. Auch die Therapie mit immununterdrückenden Stoffen wie MTX ist nicht zu empfehlen. Das Immunsystem kann in diesem Fall nicht wissen, an welcher Stelle es unterdrückt werden soll, sodass es im ganzen Körper unterdrückt wird. Sämtliche Keime, die sich im Körper befinden, haben somit freies Spiel – was ziemlich gefährlich werden kann. 

Ursachen für eine Arthritis 

Es gibt zwei wesentliche Hinweise für die chronische Entzündung eines Gelenkes, welche nicht durch einen Unfall oder eine sonstige Fremdeinwirkung von außen hervorgerufen wurde. Diese Form der Arthritis entwickelt sich von selbst und wird mit der Zeit immer schlimmer. 

Die erste wichtige Ursache sind strukturelle Probleme. Dies bedeutet meist Verkürzungen der Muskulatur und der Faszien. Es entsteht ein sehr starker Druck auf das Gelenk, es wird sozusagen zusammengepresst und muss sich unter diesem Druck bewegen. Dieses weit verbreitete Problem kann mithilfe von Dehnübungen sowie Faszienarbeit, beispielsweise mithilfe einer Faszienrolle, sehr gut behoben werden. Die L&B Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht ist sehr effektiv und gut zur Behandlung geeignet. Du kannst Dir über ihren YouTube-Kanal wertvolle Informationen holen und lernen, wie Du mit dem entzündeten Gelenk am besten umgehst. Außerdem kannst Du einen geeigneten L&B Therapeuten für eine Therapie aufsuchen. Mit der Bearbeitung der Muskeln, Sehnen und Faszien können Entzündungen sehr gut vorgebeugt werden. 

Die zweite Ursache sind durch das Immunsystem hervorgerufene Entzündungen. Das Immunsystem ist in diesem Moment der Meinung, dass an einer Stelle, beispielsweise im Knie, eine Entzündung entstehen soll. Doch wie kommt das Immunsystem darauf? Hierfür gibt es eine Haupt- und mehrere Nebenursachen.

Zu den Nebenursachen gehören:

1. Vergiftungen mit Schwermetallen oder dem Leichtmetall Aluminium. Der Körper deponiert die Gifte in der Nähe des Gelenks, welche sich ans Gewebe lagern. Das Immunsystem greift dann das Gewebe an, um die belasteten, vergifteten Zellen loszuwerden. Die Folge ist eine Entzündung.

2. Chronische Infektionen in den Gewebeteilen, die durch bestimmte Bakterien wie Bartonellen, Borrelien oder anderen Formen von Bakterien verursacht wurden. Auch Viren, besonders der Epstein-Barr-Virus, stehen immer wieder im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen. Das Immunsystem greift in diesem Fall das belastete Gewebe an, um die Bakterien beziehungsweise Viren loszuwerden. 

Fast alle Arthritis Formen gehören zum Formenkreis der Autoimmunität und damit auch zum Formenkreis der rheumatischen Erkrankungen. Rheuma unterscheidet sich letztendlich kaum von diesen chronischen Entzündungen. Für Rheuma gibt es jedoch spezifische Symptombeschreibungen, wie zum Beispiel Steifheit der Gelenke oder den Umbau von Gelenken in Form von Knoten und Deformationen. Aber auch beim Rheuma greift das Immunsystem den Körper selbst an. 

Der Hauptgrund für die Krankheitsbilder Arthritis und Rheuma ist die Ernährung. Stoffe, die aus der Ernährung entstehen, machen sich im Körper breit und Ablagerungen sowie Entzündungen entstehen. Die Entzündungen können ebenso durch falsche Ernährung im Darm entstehen. Entzündungsstoffe finden ihren Weg durch den Körper und greifen das Gelenk an. Wenn Du Deine Arthritis loswerden möchtest, solltest du folgende Lebensmittelgruppen auf jeden Fall vermeiden: 

1. sämtliche Tiermilchprodukte
2. Weizenprodukte sowie glutenhaltige Lebensmittel
3. Fleisch, Fisch und Eier 

Der Darm kommt mit den Proteinen aus diesen Lebensmittel nicht gut zurecht. Vor allem die hohen Mengen belasten den Darm sehr. In unserer Gesellschaft werden in der heutigen Zeit zu fast jeder Mahlzeit milch-, sowie glutenhaltige Produkte und oft auch Fleisch, Fisch und Eier verzehrt. Das überlastet den Darm enorm und das Immunsystem reagiert darauf. Entzündungsstoffe sowie Antikörper greifen dann andere Strukturen im Körper an. Die Gelenkhäute haben eine ähnliche Struktur für die Antikörper von Weizen oder Gluten, wie das Gluten selber. Der Antikörper für das Gluten passt aus diesem Grund genau auf die Gelenkhäute, wodurch Entzündungen entstehen. Für diese Theorie spricht eine Reihe von Patienten, die schmerzfrei wurden, sobald sie ihre Ernährung umgestellt hatten. Selbst ältere Patienten mit Schmerzen durch eine Arthritis über viele Jahre hinweg konnten durch die Ernährungsumstellung eine völlige Schmerzfreiheit erreichen. 

Wenn Du betroffen bist und unter einer Arthritis leidest, solltest Du Dich pflanzenbasiert ernähren. Außerdem solltest Du keine glutenhaltige Lebensmittel verzehren, wenn Du eine Unverträglichkeit aufweist. Auch eine vorangehende Entgiftung sowie das Modulieren des Immunsystems können bei der Therapie sehr hilfreich sein.

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Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Mithilfe der Thermographie werden beispielsweise Häuser begutachtet, um herauszufinden, wo viel Wärme entweicht und wo das Haus gut gedämmt ist. Die Thermographie ist aber auch beim Menschen eine wertvolle Messmethode, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Wozu die Thermographie gut ist und wie diese funktioniert, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wie funktioniert die Regulationsthermographie?

Die sogenannte Regulationsthermographie soll zeigen, wie gut der Körper selbst regulieren kann. Aber was genau bedeutet das? Eine Thermographie läuft folgendermaßen ab: Der Körper wird an rund hundert verschiedenen Messpunkten mithilfe eines Infrarotthermometers gemessen. Das sind jeweils Punkte, die entweder eine bestimmte Zone, oder ein bestimmtes Organ betreffen. Aus den Messergebnissen können viele Rückschlüsse über die Gesundheit im Körper gezogen werden.
Die Technik ist relativ einfach, da lediglich die Temperatur im Körper gemessen wird. Zuerst wird mit Kleidung gemessen. Anschließend wird der Körper einer Abkühlung ausgesetzt. Der Patient muss dazu die Kleidung bis auf Socken und Unterwäsche ablegen und etwa zehn Minuten bei Raumtemperatur so stehen bleiben. Nach der Abkühlung werden die gleichen Punkte erneut gemessen. Wenn der Körper abkühlt, werden zunächst die Bereiche der Arme und Beine immer kälter und nach innen hinein zum zentralen Nervensystem wird der Körper wärmer. Er zieht also die Wärme automatisch nach innen. Das ist auch der Grund, warum wir oft erst kalte Hände und Füße bekommen, bevor wir am ganzen Körper frieren. Das Körperzentrum sollte immer schön warm gehalten werden, beispielsweise mit einer Weste. Denn dann bleiben auch die Arme warm. 

Was ist das Besondere bei der Thermographie?

Es gibt Bereiche im Körper, die diesen Abkühleffekt nicht richtig mitmachen. Wenn der ganze Körper um ein bis zwei Grad abkühlt, ist alles in Ordnung. Wenn er allerdings an bestimmten Stellen zu viel abkühlt, lässt das vermuten, dass der Körper an diesen Stellen beispielsweise vergiftet ist. Wahrscheinlich sind Toxine im Gewebe gelagert, wodurch der Effekt zu stark wird. Es kann aber auch genau das Gegenteil passieren. Es ist möglich, dass der Körper an Stellen warm wird, an denen er gar nicht warm werden dürfte. Das nennt sich paradoxe Reaktion, welche auf Entzündungen hinweist. Auch eine geringe Reaktion des Körpers ist möglich. Dies kann ein Hinweis auf einen pathogenen Vorgang sein. Möglicherweise sind Blockierungen vorhanden. Außerdem kann es vorkommen, dass der Körper an manchen Stellen gar nicht reagiert, was definitiv auf eine blockierte Zone hinweist. Wenn beispielsweise im Zahnbereich etwas zu warm wird, ist deutlich zu erkennen, dass dort ein Entzündungsherd herrscht. Im Hals-/ und Lymphbereich weisen zu warme Bereiche auf einen Lymphstau oder Gifte hin, die sich im Hals befinden. Diese können auch die Schilddrüse beeinflussen. 

Die Thermographie wird auch zum Brustscreening eingesetzt. Dort kann gut erkannt werden, ob sich ein heißer oder kalter Knoten im Brustgewebe befindet und ob dort eine Regulationsschwierigkeit vorliegt. Eine Früherkennung von Problemen und Krankheiten wird somit möglich gemacht. Gefahren können längst bevor Krebs entsteht erkannt werden. Beispielsweise kann erkannt werden, ob der Lymphfluss nicht mehr richtig funktioniert. 

Das Gleiche gilt für den Darm und die weiteren Bauchorgane. So können die Funktionen von Leber, Bauchspeicheldrüse, Dick- oder Dünndarm mithilfe der Thermographie gut überprüft werden. Auch unentdeckte Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden erkennbar. Zudem werden Seitendifferenzen sichtbar. Wenn eine Körperseite wärmer ist als die andere, lässt dies auf einen Entzündungsherd schließen. 

Durch die Thermographie besteht eine unglaublich spannende Diagnostik. Selbst Röntgenbilder und MRT können nicht herausfinden, ob eine Körperzone optimal arbeitet und reguliert, oder ob sie das nicht tut. Eine Körperzone, die nicht gut reguliert, ist gleichzeitig immer ein Vorbote für eine schlimme Krankheit. Andersrum gesagt, wenn bereits eine schlimme Krankheit besteht, beispielsweise ein Organversagen, eine Tumorbildung oder andere Krankheiten, geht dem immer voraus, dass das Gewebe im Vorfeld nicht gut versorgt wurde oder eine Entzündung bestanden hat. 

Jeder, der eine Thermographie durchführen lässt, kann ziemlich genau feststellen lassen, wie es ihm geht. Wenn Du Dich gesund fühlst, kannst Du trotzdem eine Thermographie durchführen lassen, um zu überprüfen, ob beispielsweise eine Entgiftung notwendig ist, da sich viele Toxine im Körper befinden. Auch die Funktionen des Darms und des Lymphsystems lassen sich gut überprüfen. Die Methode wird in unserer Praxis zusammen mit der autonomen Regulationstherapie nach Dr. Klinghardt angewandt. So können die Ergebnisse der Thermographie ganz gezielt nachgetestet werden, um herauszufinden, was im Körper los ist.

In unserer Praxis wird die Thermographie mit dem Gerät AlphaSide 9000 der Firma AlphaThermo durchgeführt. Das ist ein Gerät mit einem kleinen Messgerät und einem Computer. Nach der Untersuchung wird eine visuell sehr gut aufgearbeitete Analyse angezeigt. 

Wenn Du Dich einmal gründlich untersuchen lassen möchtest, ist die Thermographie eine gute Möglichkeit, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen oder diese sogar zu verhindern.

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Durchfall im Urlaub betrifft viele Reisende. Vor allem in Ländern wie Afrika, Asien oder Südamerika, die nicht in unserem Bereich liegen, tritt Reisedurchfall vermehrt auf. Es ist bekannt, dass in solchen Ländern bestimmte Lebensmittel wie rohes Fleisch oder Fisch sowie Salate gemieden werden sollten. Doch warum ist das so? Das und weitere spannende Fakten, erfährst Du in diesem Beitrag.

Gründe für Reisedurchfall

Jedes Land, jede Region und im Grunde jede Stadt sowie jede Wohnung und jede Familie hat eine eigene, ganz spezielle Komposition aus Bakterien. Dabei geht es vor allem um die Bakterien im Darm. Wenn wir aus unserem gewohnten Bakterienmilieu, sowie unserer gewohnten Bakterienernährung herauskommen und in ein anderes Land reisen, werden unsere Bakterien automatisch mit fremden Bakterien konfrontiert. Es ist auch möglich, dass der Körper von pathogenen Keimen befallen wird und eine Erkrankung entsteht. In diesem Fall ist eine gute Reiseapotheke sehr viel wert. 

In der Regel entsteht der Reisedurchfall jedoch aus einem anderen Grund. Der Körper stößt auf ein anderes Mikrobiom, also auf andere Bakterien. Dagegen wehren sich die Bakterien im Darm, bis sie sich nach einer gewissen Zeit daran gewöhnt haben. Dieser Prozess verursacht Krämpfe und Durchfall. 

Mittel zur Vorbeugung 

Zur Verbesserung der Symptome oder bereits zur Vorbeugung von Reisedurchfall können spezielle Probiotika für das entsprechende Land beziehungsweise die Region eingenommen werden. Diese erhältst Du unter anderem unter mybacs.com. Die Probiotika stärken den Darm und helfen ihm, mit den fremdartigen Bakterien besser zurecht zu kommen. Der Darm wird dadurch sehr gut unterstützt. 

Eine andere gute Möglichkeit ist das bekannte Mittel Perenterol, erhältlich unter www.perenterol.de. Dieses Mittel ist nicht chemisch und besteht aus einer Art Arzneihefe. Die Hefe stärkt die Darmflora sowie das Immunsystem und sorgt dafür, dass die Bakteriengifte gebunden oder neutralisiert werden. Wenn fremde Bakterien in den Darm gelangen, wird dieser durch das Mittel geschützt. Sollte es unter den Mikrobiomen zu einer Auseinandersetzung kommen, neutralisiert die Hefe die entstehenden Gifte. So zeigt der Körper in der Regel keine starke Abwehrfunktion in Form von Durchfall. 

Vorbeugung durch die richtige Ernährung

Zu Beginn der Reise sollte der Körper nicht mit zu viel Bakterien geschockt werden. Er sollte sanft an die neuen Gegebenheiten herangeführt werden. Zur Vorbereitung kann eine Woche vor der Reise Perenterol eingenommen werden. Es schadet dem Darm nicht und sorgt, gerade wenn Du müde oder gestresst bist, für einen gestärkten Darm. Die Mikrobiotika können bereits einen Tag vor Beginn der Reise eingenommen werden, sodass diese den Darm zusätzlich stärken und vor Reisedurchfall schützen können. 

Der Darm sollte zudem nicht mit Temperaturen geschockt werden. Das heißt, Du solltest nichts Eisgekühltes zu Dir nehmen. Wenn du beispielsweise ein eiskaltes Getränk zu Dir nimmst, kann Deine Darmflora nicht richtig arbeiten und ist dem fremden Mikrobiom ausgeliefert. Außerdem sind rohe Lebensmittel zunächst ungünstig. Dazu gehören Rohkost, Salate, rohe Eier und einiges mehr. Besonders Milchprodukte sind zu vermeiden, da diese in anderen Ländern auch mit anderen Bakterien behaftet sind. Am besten eignen sich zu Beginn der Reise gekochte Lebensmittel. Wenn Du jedoch nur Rohkost zu Dir nimmst, ist gutes Waschen der Lebensmittel vor dem Verzehr wichtig. Es geht nicht darum, die Lebensmittel antibakteriell zu machen, sondern lediglich darum, die Bakterien zu reduzieren. Das Waschen sollte aber nicht mit dem vor Ort fließendem Wasser erfolgen, da dieses ebenfalls körperfremde Bakterien enthält. Am besten wäscht Du Deine Lebensmittel mit Wasser aus der Flasche, welches möglichst frei von lokalen Bakterien ist.

Bereits nach ein paar Tagen bessert sich die Problematik und der Darm reagiert nicht mehr so empfindlich. Manche Menschen haben, egal bei welcher Ernährung, keine Probleme. Solltest Du allerdings einen empfindlichen Darm haben oder auf Nummer sichergehen, beachte bei Deiner nächsten Reise die in diesem Beitrag genannten Tipps. Der Reisedurchfall lässt sich in der Regel gut umgehen, sodass der Erholung auf Reisen nichts mehr im Wege steht.

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Im Frühling beginnt bei vielen Menschen der Heuschnupfen, eine Pollen- oder Gräserallergie. Die Symptome sind lästig und stellen auf lange Sicht ein Risiko für die Gesundheit dar. Bei Betroffenen stellt sich deshalb immer wieder die Frage, was dagegen hilft. Das und weitere spannende Fakten, erfährst Du in diesem Beitrag.



Die Allergie im Allgemeinen

Bei einer Allergie geht es stets darum, rauszufinden, was im Körper vorgeht. Die Pollen, auf die der Körper reagiert, sind kleine Eiweißstoffe, also Proteine. Wenn diese Proteine auf die Schleimhaut und ins Lymphsystem gelangen, reagiert der Körper unter Umständen negativ darauf. Das Immunsystem prüft und scannt die Stoffe darauf, ob diese körpereigen oder körperfremd sind. In der Regel, wenn nicht zu viele Pollen in den Körper gelangen, werden diese ohne große Reaktion vom Immunsystem beseitigt. Bei Allergikern hingegen zeigt das Immunsystem eine Überreaktion auf verschiedene Stoffe.

Wenn Pollen in den Körper gelangen, reagiert das Immunsystem zunächst, indem es mit dem Th2 System, also bestimmten Lymphozyten, Interleukine herstellt. Diese Interleukine sind Entzündungsstoffe, die dann wiederum Reaktionen im Körper hervorrufen. Die sogenannten Mastzellen schütten Histamin aus und es kommt zum Anschwellen verschiedener Gewebe, außerdem läuft und kribbelt häufig die Nase.

Probleme im Körper

Häufig besteht im Körper ein Ungleichgewicht zwischen den Stoffen Th1 und Th2. Th1 beschreibt das System, welches Antikörper gegen Viren bildet, sogenannte IGGs. Th2 ist eher verantwortlich für die IGEs, welche bei der Entstehung einer Allergie eine große Rolle spielen. Häufig ist Th2 zu stark und Th1 zu schwach. Die T-Zellen regulieren die beiden Systeme, sind jedoch häufig aufgrund eines Vitamin D Mangels zu schwach. Wenn der Körper mit ausreichend Vitamin D versorgt wird, ist der Aufpasser zwischen diesen beiden Immunfaktoren gegeben und sorgt für eine Balance. Außerdem ist Th1 zu stärken, damit Th2 automatisch schwächer wird. Die beiden Systeme beeinflussen sich gegenseitig.

Die Reaktion vom Darm spielt beim Heuschnupfen die größte Rolle. Die Darmschleimhaut ist hauptverantwortlich für Allergien in den oberen Atemwegen. Daher sollte der Therapieansatz genau dort erfolgen.

Therapiemethoden

Für das dauerhafte Loswerden von Allergien ist es wichtig, die Darmschleimhaut vor Lebensmitteln zu schützen, die diese unnötig reizen. Diese Lebensmittel verursachen häufig eine leise Entzündung des Darms, sodass dort ständig Zytokine entstehen und sich die Verbindungen der Darmzellen lockern und öffnen. Es kann ein durchlässiger Darm entstehen.

Bei einem durchlässigen Darm gelangen viele Stoffe ins Lymphsystem, die dort nicht hingehören. Als Folge davon reagiert das Immunsystem verstärkt auf eigentlich harmlose Stoffe. Es gibt zwei Hauptgruppen von Lebensmitteln, die diese Probleme verursachen. Dazu gehören Tiermilchprodukte wie Joghurt, Butter, oder Quark von Kühen, Ziegen, oder Schafen, wobei die 
Kuhmilchprodukte die schlimmsten darstellen. Diese sollten komplett gemieden werden, um den Darm nicht zu reizen. Laktose hat dabei nichts mit der Allergieentwicklung zu tun, lediglich das Protein in den Produkten führt zu Problemen im Darm und im Lymphsystem. Das Milchprotein in den Produkten enthält Immunfaktoren der Mutter. Da ein Säugling noch kein eigenes herstellendes Immunsystem hat, benötigt er die Immunfaktoren der Mutter. Deswegen lässt der Körper die Milchproteine ins Lymphsystem rein. Wenn dieser Vorgang bei einem Erwachsenen erfolgt, muss das Immunsystem diese Milchmoleküle scannen und erkennt: Es ist ein falsches Protein, das bekämpft werden muss.

Die zweite Hauptgruppe von Lebensmitteln sind die Gluten haltigen Lebensmittel. Gluten, insbesondere Weizen, ist ein großes Problem für den Darm. Die meisten Menschen, die eine Weizenunverträglichkeit entwickelt haben, vertragen vorerst auch keine anderen Gluten haltigen Getreidesorten wie Roggen oder Dinkel. Außerdem enthält Getreide sogenannte Fodmaps, also Zuckerstoffe, die ebenfalls eine Entzündung im Darm hervorrufen und somit zu Allergien führen können.

Zur erfolgreichen Behandlung einer Allergie gehört das Meiden der beiden Lebensmittelgruppen. Es kommt dabei in der Regel zu einer zeitversetzten Reaktion. Wenn Du in der akuten Phase der Allergie, beispielsweise im Frühjahr, Deine Ernährung umstellst, kann sich zeitnah eine leichte Verbesserung der Symptome einstellen. Allerdings wird erst im Folgejahr eine deutliche Besserung eintreten.

Auch das Zuführen von Vitamin D als Präparat kann bei einem Mangel, welcher sich über den Blutwert testen lässt, hilfreich sein.
Begleitend ist es wichtig, das Th1 System zu aktivieren. Dafür eignen sich bestimmte Lebensmittel, sowie Nahrungsergänzungsmittel. Heilpilze, Zitronenmelisse (als Tee), Granatapfel und Süßholzwurzelextrakt eignen sich besonders gut zur Aktivierung. Echinacea, sowie das homöopathische Komplexmittel Alvent von Weber und Weber stellen die Balance zwischen den Systemen Th1 und Th2 wieder her.

Im Akut Fall kann Cetirizin, ein Antihistaminikum, welches auf die Mastzellen wirkt, sodass diese nicht übermäßig Histamin ausschütten, eingenommen werden. Dieses schulmedizinische Mittel in der neuen Generation macht nicht mehr so stark müde, ist allerdings trotzdem keine Dauerlösung.

Zur Behandlung eignet sich daher besonders eine Mischung aus verschiedenen homöopathischen Mitteln. Einen Liter Wasser mit jeweils 30 bis 40 Tropfen Solidago H, Lyphdiaral Sl und dem Heuschnupfenmittel von DHU mischen und über den Tag verteilt in kleinen Schlücken trinken. Dies hat eine beruhigende Wirkung. Auch Basenbäder, sowie basische Einläufe, sorgen dafür, dass das ganze Lymphsystem besser fließt. Die Stoffe, die sich gesammelt haben, wie Pollen oder andere Bestandteile, fließen leichter ab und der Körper wird insgesamt ruhiger.

Bei Anwendung der oben genannten Tipps sollte auch für Dich bald eine heuschnupfenfreie Zeit möglich sein.
 

 

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Aphten sind sehr schmerzhafte Entzündungen und Geschwüre in der Mundschleimhaut. Sie zeigen sich durch kleine, weiße Flächen, welche im Mund entstehen. In der Regel verschwinden diese wieder von alleine, es gibt allerdings Menschen, die regelmäßig von Aphten betroffen sind. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du die Schleimhautentzündungen möglichst schnell und schonend wieder los wirst.

Die Hauptursachen und Behandlungsmethoden von Aphten

Bei den schmerzhaften Entzündungen stellt sich die Frage, wo diese herkommen. In der Schulmedizin wird meistens nicht nachgeforscht, sodass die Ursache unbehandelt bleibt. Es wird lediglich symptomatisch behandelt. In der Alternativmedizin hingegen werden die Ursachen überprüft und können bei der Behandlung äußerst hilfreich sein.

Eine der Hauptursachen für Aphten stellt eine falsche Ernährung dar. Aphten sind heutzutage häufig ein Vorbote von chronischen Autoimmunentzündungen beziehungsweise Autoimmunerkrankungen im Darm. Die Symptome der Betroffenen werden meistens bereits besser, wenn sie Gluten aus ihrer Ernährung streichen. Generell belastet Gluten den Organismus und sollte nach Möglichkeit, unabhängig von den Aphten, gemieden werden. Im Zweifelsfall kann ein Bluttest auf Zöliakie durchgeführt werden, um Gewissheit zu schaffen, ob eine Unverträglichkeit besteht. Es gibt allerdings auch Unverträglichkeiten, welche sich nicht im Blut zeigen. Diese sind mithilfe der autonomen Regulationsdiagnostik erkennbar.

Auch die Zahnpasta spielt eine große Rolle bei der Entstehung der schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut. Die darin enthaltenen Laureth- oder Laurylsulfate sorgen dafür, dass die Zahnpasta schäumt. Das Schäumen wird immer chemisch verursacht. Die Chemikalien in der Zahnpasta können die Schleimhaut enorm reizen und dadurch die Entstehung der schmerzhaften Entzündungen begünstigen. Du solltest darauf achten, dass Deine Zahnpasta nicht schäumt und im besten Fall gar keine Zahnpasta zur Zahnreinigung benutzen. Zur richtigen Zahnpflege findest Du ebenfalls einen Beitrag auf unserem Blog.

Als weitere Ursache kommen Infektionen mit Viren in Frage. Dabei spielen vor allem die Herpesinfektionen eine entscheidende Rolle. Zur Behandlung von Herpes eignet sich besonders das Auftragen von kolloidalem Silber. Auch das Beträufeln der entzündeten Stellen mit drei prozentigem Wasserstoffperoxid ist hilfreich. Zudem sorgen hypochlorige Säure, sowie die Einnahme von Lysin oder Mezereum als Globuli in D6 Potenz für eine schnellere Heilung.

Mögliche Vitalstoffmängel begünstigen die Entstehung der Aphten. Besonders ein Mangel an Zink, Eisen, Vitamin B12 und Folsäure können verantwortlich sein. Bestehen Mängel, sind die entsprechenden Vitalstoffe dem Körper umgehend über die Ernährung oder gegebenenfalls über Präparate zuzuführen und damit auszugleichen. So vermeidest Du auch weitere, mögliche gesundheitliche Folgen aufgrund von Mängeln.

Die richtige Schmerzbehandlung

Zur Schmerzbehandlung eignen sich Salbei- oder Kamillentee. Auch das Auftragen von Nelkenöl, sowie von Gelen, die eine betäubende Wirkung haben, lindert die Schmerzen. DGL (Deglycyrrhiziniertes Lakritz) und das Auftragen von Vitamin E können eine Besserung der Schmerzen erreichen. Lactobacillus acidophilus hat gute Wirkungen für die Schleimhaut. Dieses kannst Du auflösen und entweder als Mundspülung nutzen oder schlucken.

Wenn Du die genannten Maßnahmen zur Behandlung der akuten Aphten nutzt und zudem die Ursachen bekämpfst, solltest Du schon bald nicht mehr von den schmerzhaften Entzündungen geplagt werden. Sollten doch einmal Aphten auftreten, nutze die Tipps zur Schmerzbehandlung, um nicht zu sehr leiden zu müssen. Mit der richtigen Behandlung sind die Entzündungen gut und schnell in den Griff zu bekommen.

 

 

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Die Krätze ist eine parasitäre Erkrankung, die auch Krätzmilbe oder Skabies genannt wird. Die kleine Milbe setzt sich auf die Haut und frisst dort kleine Gänge, in welche sie ihre Eier ablegt. Der Körper reagiert darauf mit Schmerzen, Rötungen und vor allem mit starkem Juckreiz. Außerdem kann es zu Pusteln oder Krusten auf der Haut kommen. Wie Du eine schnelle Heilung der Krätze erreichst und was Du sonst unbedingt beachten musst, erfährst Du in diesem Beitrag.



Ansteckungsgefahr bei Krätze

Die Krätzmilbe ist über direkten Hautkontakt ansteckend und geht von Mensch zu Mensch. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr ist diese Krankheit meldepflichtig. Wenn Du unter Krätze leidest, gilt es Gemeinschaftseinrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten oder Schulen zu meiden, um andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Die Krankheit breitet sich andernfalls sehr schnell aus. Im Falle einer Erkrankung entscheidet der Arzt, zu welchem Zeitpunkt die Krätzmilbe nicht mehr ansteckend ist. Nach erfolgreicher Behandlung dauert es in der Regel zwischen 24 und 36 Stunden, bis die Ansteckungsgefahr vollständig vorüber ist.

 

Schulmedizinische Behandlung

Der Arzt verschreibt zunächst Mittel zur äußeren Anwendung. Dazu gehören Sprays, Salben, sowie Shampoos. Bei einer hartnäckigen Erkrankung können auch Tabletten eingenommen werden. Diese sind deutlich stärker dosiert. Zur Behandlung werden die Wirkstoffe Permethrin, Benzylbenzoat und Crotamiton eingesetzt. Auch Ivermectin ist ein beliebtes Mittel. Dieses gilt eigentlich als Wurmmittel, hat sich aber zur Behandlung von Krätzmilben bewährt.

Naturheilkundliche Behandlung

Unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung können homöopathische Mittel sehr wirksam sein. Dazu eignet sich besonders das Psorinum. Dieses Mittel ist im Grunde genommen ein aus der Krätzmilbe entwickeltes Homöopathikum. Es kann entweder in niedriger Potenz (D6) stündlich oder in höherer Potenz (C30) zwei- bis dreimal täglich eingenommen werden. Ebenfalls bewährt haben sich Natronbäder, welche sehr gut gegen den Juckreiz wirken. Obst- oder Apfelessig tötet bei regelmäßiger Anwendung die Milben ab. Außerdem kannst Du Cayennepfeffer oder Chilipaste zur Linderung des Juckreizes auf die betroffenen Stellen geben. Die Milben werden dadurch ebenfalls getötet. Sehr gute Heilungserfolge bringen zudem Neemöl, Rosmarinöl, sowie Nelkenöl. Als letztes und bestes Mittel zeigt sich Aloe Vera. Es tötet die Krätzmilbe natürlich ab und wirkt dabei ähnlich gut wie die verschiedenen Mittel der Schulmedizin.

Die richtige Reinigung

Die Milbe ist dazu in der Lage, vier Tage ohne einen Wirt zu überleben. Du musst darauf achten, alles gut zu reinigen. Alles was waschbar ist, solltest Du über 60 Grad waschen und wenn möglich anschließend im Wäschetrockner trocknen. Dazu gehören beispielsweise Bettwäsche, Vorhänge und Kleidung. Die Milben haben bei der heißen Wäsche keine Chance zu überleben. Polstermöbel, die Du nicht waschen kannst, solltest Du möglichst vier bis fünf Tage nicht benutzen, um eine erneute Ansteckung mit der Krätzmilbe zu vermeiden. Kuscheltiere können luftdicht in einer Plastiktüte verstaut werden. Nach etwa vier Tagen sind die Milben abgestorben. Auch das Milbenspray von Envira ist eine gute Möglichkeit, um die Milben aus der Wohnung zu verbannen. Es ist geruchlos und kann überall versprüht werden. 

Innerhalb der Familie müssen alle Personen die Schutzmaßnahmen ergreifen. Nach der Ansteckung dauert es etwa zwei bis fünf Wochen, bis die Krätzmilbe sich als Infektion bemerkbar macht. Je nach Hauthygiene bricht die Krankheit früher oder später aus. Alle Familienmitglieder müssen behandelt werden, um die Krätze möglichst schnell wieder loszuwerden. Die Milbe ist nach der Behandlung binnen weniger Tage tot. Der Juckreiz bleibt jedoch noch einige Wochen länger bestehen, sodass sich die Infektion unter Umständen sehr lange hinziehen kann.

Die besten Behandlungserfolge erzielst Du durch eine Kombination aus Mitteln der Schul- sowie der Alternativmedizin. Achte auf eine ordentliche Reinigung des Körpers, sowie Deinem Zuhause, um die Infektion schnellstmöglich wieder loszuwerden.
 

Medizinischer Haftungsausschluss
Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! DiePraxisFamily Lld. und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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Helicobacter Pylori – Freund oder Feind? Die Masse der Ärzte behauptet, dass der Keim die Menschheit befällt und bösartig ist. Er sei verantwortlich für Magenkrebs und -geschwüre und müsse ausgerottet werden. Entspricht das der Wahrheit? Erfahre wertvolle Tipps zur Behandlung des Helicobacters in diesem Beitrag.

In der Wissenschaft wurde festgestellt, dass Helicobacter Pylori den Menschen schon seit eh und je begleitet. Es gibt Funde in der Archäologie, die dies belegen. Wie so häufig ist es natürlich auch beim Helicobacter Pylori möglich, dass “der Falsche” für die Entstehung von Krebs und Geschwüren verantwortlich gemacht wird.

Was ist der Helicobacter Pylori?

Der Helicobacter Pylori ist ein Keim, den einige Menschen in ihrem Magen haben. Ähnlich wie bei der Darmflora, haben manche Menschen bestimmte Darmbakterien, andere wiederum nicht. Dies ist unterschiedlich und individuell. Allerdings kann sich der Helicobacter im Magenmilieu insoweit vermehren, dass er zum Problem wird. Vergleichbar mit dem Candida Pilz, der ein normaler Bestandteil der Darmflora ist, kann auch dieser bei großer Vermehrung schädlich werden. Um gesund zu sein, kommt es auf die Balance und das Milieu im Magen beziehungsweise Darm an.

Welche Wirkung hat Helicobacter Pylori im Magen?

Es wurde wissenschaftlich belegt, dass Kinder, denen der Keim durch Behandlungen mit Antibiotika weggenommen wurde, eher dazu neigen, Asthma zu entwickeln. Außerdem werden diese oft adipös. Bei Erwachsenen entwickelt sich häufig ein Reflux, eine Speiseröhrenentzündung und gegebenenfalls sogar Speiseröhrenkrebs durch das Vernichten des Helicobacters.

Heilcobacter steuert die Magensäureproduktion und sorgt dafür, dass nicht zu viel Magensäure produziert wird. Er steuert außerdem das Sättigungsgefühl. Dabei wird die Bildung des Peptits, welches dafür verantwortlich ist, dass wir uns satt fühlen, gesteuert. Wenn dieses Peptit nicht ausreichend gebildet wird, hören wir nicht auf zu essen. Möglicherweise ist das der Grund dafür, wieso Menschen dazu neigen, adipös zu werden, wenn der Helicobacter komplett vernichtet wurde.

Einer interessanten Studie zufolge steigt das Krebsrisiko um das fünffache, wenn nur hundert Gramm Fleisch und Fleischprodukte pro Tag verzehrt werden und der Helicobacter im Magen vorkommt. Durch die falsche Ernährungsweise werden die Magenwände anfälliger für das Einnisten des Helicobacters. Deswegen kann sich der Keim gegebenenfalls unkontrolliert vermehren. Wie auch in einigen anderen Bereichen ist es sinnvoll, zu überlegen, ob ganz auf Fleisch verzichtet und zu einer pflanzenbasierten Ernährung übergegangen werden kann. Bei nicht infizierten Menschen lässt sich jedoch kein Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Magenkrebs nachweisen.

Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene, vor allem pflanzliche Möglichkeiten, den Helicobacter schonend zu behandeln. Eine Ausnahme bildet die Therapie mit Antibiotika. Diese sollten nach Möglichkeit nur in schlimmen, gefährlichen Fällen angewendet werden. Der Keim schützt sich, genauso wie vor der Magensäure, auch sehr gut vor Antibiotika. Es ist nicht einfach, diesen zu erreichen, sodass eine starke Antibiotikatherapie zur erfolgreichen Behandlung nötig wäre.

Es ist durchaus besser, den Helicobater mithilfe pflanzlicher Mittel zu behandeln. Um den Keim einzudämmen eignet sich Kokosöl sehr gut. Die darin enthaltenen Laurinsäuren lösen die Schleimschicht, mit der sich der Keim schützt, auf, sodass der Keim durch die Magensäure zerstört wird. Kokosöl sollte nicht dauerhaft eingenommen werden. Zur Behandlung des Helicobacters kann über einige Wochen ein- bis zweimal am Tag je ein Teelöffel Kokosöl eingenommen werden.

Außerdem zeigt Mastica, ein Baumharz, eine tolle Wirkung gegen den Keim. Auch Knoblauch und Ingwer sind zur Behandlung bestens geeignet. Weiterhin eignet sich die Einnahme von Grapefruitkernextrakt und Lactobacillus acidophilus Bakterien.

Preiselbeeren enthalten Anthocyane. Diese beugen der Anhaftung von Bakterien an der Magenwand vor und bekämpfen so die Infektion. Ein Glas Preiselbeersaft täglich reicht aus, um die Infektion zu lindern.

Es ist klüger, die Ernährung anzupassen und Fleisch sowie tierische Eiweiße wegzulassen. Dazu gehören auch Fisch, Milch und Eier. Gleichzeitig ist eine ausgewogene Ernährung wichtig für die Gesundheit. So ist es möglich, den Keim auf ein gewisses Maß zu reduzieren, welches der Körper braucht, um normal zu funktionieren. Antibiotika ist zur erfolgreichen Behandlung nicht immer ratsam.

 

 

 

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Unangenehm und schmerzhaft, die meisten kennen das Problem: Lippenherpes. Bei Herpes entstehen schnell größere Wunden an der Lippe, die aufreißen und äußerst schmerzhaft sein können. Um das möglichst zu vermeiden, erfährst Du in diesem Beitrag wertvolle Tipps und Möglichkeiten, um den Virus schnell wieder loszuwerden.

Herpes Typ I (Herpes simplex)

Der Herpes Typ I, auch Herpes simplex genannt, ist für die unangenehme Bläschenbildung an der Lippe verantwortlich. Der Virus wohnt in der Regel in den Neuronen und wird nur unter bestimmten Bedingungen aktiviert. Er geht dann über die Nervenbahnen raus in die Peripherie und verbreitet sich merklich. Die Bläschen an der Lippe entstehen.

Gründe für Herpes

Einer der häufigsten Gründe für Herpes ist die Ansteckung über eine andere Person. Wenn beispielsweise Dein Partner oder Deine Partnerin akut unter Lippenherpes leidet und Ihr Euch küsst oder aus dem selben Glas trinkt, ist eine Ansteckung wahrscheinlich. Der Körper ist zu diesem Zeitpunkt enorm vielen Viren ausgesetzt und kann sich möglicherweise nicht dagegen wehren.

Davon abgesehen verschwindet Herpes nicht mehr aus dem Körper. Hast Du Dich einmal angesteckt, kann der Virus jederzeit erneut ausbrechen und Dir schmerzhafte Bläschen bescheren. Der Virus hängt sich hinten an die DNA der Neuronen. Durch Methylgruppen wird der Virus gestoppt, sodass er nicht ausbrechen kann. In der Regel hält diese Funktion ein Leben lang an. Dennoch können Gründe vorliegen, warum die Zelle oder das Neuron geschwächt ist. Vor allem durch die Psyche, also bei Stress, einem Schockerlebnis, wenn Du besonders traurig bist oder dich vor etwas ekelst, kann der Virus erneut ausgelöst werden. Die Neuronen bekommen in diesem Moment einen Impuls oder sind geschwächt und können die Viren nicht mehr zurückhalten.

Ein weiterer Grund für die Entstehung von Herpes ist ein Mangelzustand im Körper. Vor allem bei einem Mangel an Zink oder Lysin ist ein Ausbruch der Viren wahrscheinlich. Weitere Faktoren wie Schwermetalle und andere Dinge können die Zellen ebenfalls belasten und für unangenehme Bläschen an der Lippe sorgen.

Schnelle Hilfe bei Herpes

Zu Beginn wird in der Regel ein leichtes Kribbeln, Bitzeln oder Ziehen in der Lippe bemerkt. Du solltest zu diesem Zeitpunkt unbedingt sofort handeln, um eine schnelle Heilung zu erzielen. Zunächst solltest Du kolloidales Silber auf die Lippe, sowie in den Mund sprühen. Dieses schützt aktiv vor Viren. Außerdem ist die Einnahme von Zink und Lysin (Aminosäure) empfehlenswert. Lysin wirkt für die Herpesviren wie eine Art “Anti-Baby-Pille” und unterbricht die Vermehrung der Viren. Wenn Du ausreichend Lysin einnimmst, etwa zwei bis drei Tabletten am Tag, kannst Du eine weitere Ausbreitung verhindern. Arginin hingegen solltest Du keinesfalls einnehmen, da es die Vermehrung der Herpesviren fördert. Auch das Auftragen einer hypochlorigen Säure, beispielsweise das HozzelWasser von biopure.eu, wirkt antiviral und hilft sehr schnell an den betroffenen Stellen. Die Salbe Aciclovir ist in der Apotheke erhältlich und ist eines der wenigen wirksamen Mittel ohne Nebenwirkungen aus der Schulmedizin. Auch diese solltest Du direkt zu Beginn auf die betroffene Stelle auftragen.

Eine moderne Variante stellt der neue Stift Herpotherm dar. Dieser arbeitet über Hitze gegen Lippenherpes. Die Stelle an der Lippe wird kurzzeitig erhitzt. Durch die Erhitzung werden pathogene Keime getötet und die Immunzellen an diese Stelle gezogen, um dort aktiver zu werden. Auch dies ist eine Möglichkeit zur schnellen Bekämpfung von Lippenherpes.

Prophylaxe

Ganz klar im Vordergrund steht die Vermeidung von Kontakt zu Personen, die akut unter Herpes leiden. Wenn der Virus dennoch ausbricht, ist es wichtig, die Stelle in Ruhe zu lassen und diese nicht ständig mit der Zunge oder den Fingern zu berühren und damit zu stören.

Auch wenn sich bereits ein Bläschen gebildet hat, empfiehlt sich die Anwendung der oben genannten Tipps. Um die Viren einzudämmen, eignen sich die Pflaster gegen Lippenherpes von Compeed. In der Blasenflüssigkeit befindet sich das ansteckende Material. Wenn das Bläschen aufgeht, kann es sich auf weitere Stellen verteilen, sodass aus einem Herpesbläschen plötzlich mehrere werden. Ein weiterer, guter Grund zur Anwendung des Pflasters ist die Vermeidung einer Krustenbildung. Wenn eine Kruste vorhanden ist, kann diese immer wieder reißen. Eine rissige Wunde an der Lippe entsteht und sorgt für weitere Schmerzen. Vor der Anwendung des Pflasters kannst Du außerdem Wasserstoffperoxid auf die Wunde geben, welches die Wundheilung enorm beschleunigt.

Bei Beachtung der Tipps kannst Du den lästigen Lippenherpes schnell und unkompliziert loswerden und vielleicht sogar weitere Ausbrüche vermeiden.

 

 

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Die Winterzeit bedeutet besonderen Stress für unsere Haut. Da die Luftfeuchtigkeit im Winter sehr stark sinkt, entsteht eine große Trockenheit drinnen, sowie draußen. Dadurch trocknet die Haut schnell aus und wird anfällig für Risse, Brüchigkeit und Infektionen. Sie benötigt also einen besonderen Schutz. Hilfreiche Tipps zur bestmöglichen Pflege Deiner Haut erhältst Du in diesem Beitrag.

Duschen und Baden

Zu häufiges Duschen führt dazu, dass der Fettfilm Deiner Haut abgewaschen wird. Infolgedessen trocknet die Haut aus. Versuche daher häufiges Duschen und Baden zu vermeiden. Außerdem sollte das Duschmittel, welches Du benutzt, möglichst biologisch und frei von zu viel fettlösenden Tensiden sein. Vor allem aber sollte es frei von Laurethsulfat sowie Laurynsulfat sein. Im Idealfall besitzt das gewählte Produkt eine rückfettende Eigenschaft. Alternativ bieten Duschöle eine sehr gute Pflege.

Beim Baden ist besonders die Temperatur des Badewassers zu beachten. Dieses sollte nicht zu heiß sein, denn Temperaturen über 35 Grad führen dazu, dass sich der Fettfilm von der Haut löst. Du solltest maximal zwei Mal pro Woche baden, um Deine Haut optimal zu schützen.

Die richtige Pflege nach der Reinigung

Im Anschluss an ein Bad oder eine Dusche ist es wichtig, die Haut richtig und ausreichend zu pflegen. Dazu gibt es einige Möglichkeiten und Produkte. Achte bei der Wahl Deiner Produkte auf möglichst ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Besonders geeignet ist eine Creme, die gleichzeitig feucht, aber auch fettend wirkt. Produkte mit natürlichen Bestandteilen wie Argan, Sheabutter oder Linolsäure haben einen besonders pflegenden Effekt.

Stress für die Haut

Stress wirkt sich negativ auf unsere Haut aus. Dazu gehören insbesondere Produkte mit Inhaltsstoffen, die die Haut zusätzlich belasten. Produkte mit Alkohol, Hydrogele, sowie Hautpeelings trocknen die Haut aus und sind zur Hautpflege im Winter nicht geeignet. Peelings solltest Du auf das Frühjahr verschieben, sobald die Luft nicht mehr so trocken ist. Wenn Du allerdings eine sehr fettige Haut hast, solltest Du keine fettenden Produkte verwenden. In diesem Fall sind feuchtigkeitsspendende Produkte ideal.

Bei besonders anfälliger und trockener Haut, auch in den wärmeren Jahreszeiten, wie etwa bei Vorliegen einer Neurodermitis und bei älteren Menschen, trocknet die Haut besonders schnell aus. In diesem Fall solltest Du spezielle Cremes verwenden, welche Urea oder Panthenolsäure enthalten. Auch Wasser-in-Öl-Emulsionen können hilfreich sein.

Zur Pflege der Haut gibt es eine Vielfalt an Produkten. Du solltest bei der Auswahl darauf achten, dass die Produkte möglichst wenig Schadstoffe enthalten.

Männerhaut

Männerhaut benötigt, besonders im Gesicht, eine besondere Pflege. Unter Umständen sind Produkte, die extra für Männer hergestellt werden, besser zur Pflege geeignet als andere. Dies muss individuell ausprobiert werden.

Flüssigkeitszufuhr für eine gesunde Haut

Zu einer gesunden Haut gehört nicht nur die Pflege, sondern auch die richtige Ernährung. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist stets zu achten, um Trockenheit und andere Probleme zu vermeiden. Zur Flüssigkeitszufuhr eignet sich besonders stilles Wasser, aber auch warme Tees. Auch Obst und Gemüse enthalten Flüssigkeit.

Im Allgemeinen sollte die Haut gesund wirken, sich angenehm anfühlen und nicht gereizt sein. Sie sollte weder rissig sein, noch Anzeichen einer Austrocknung zeigen. Wenn Du stets auf die richtige Pflege achtest, steht einer gesunden Haut, auch im Winter, nichts im Wege.

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